DES0039169MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 14. Mai 1954 Bekanntgemacht am 22. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es ist bereitSi bekannt, in eine Rechenmaschine
eingetastete oder vom ihr errechnete Zahlen-werte
elektromagnetisch auf eine Zahlendiruekeinirichtung
einer örtlich von der Rechenmaschine getrenntem Schreibmaschine zu übertragen. Die Typenzahnstangem
der Rechenmaschine- werden dabei während eines kurzen Zeitabschnittes·, der zeitlich vor oder
hinter dem Druck der Zahl! auf dem Kontroll-S'treifen.'
Hegern kann, in ihrer ein getreues, im1 übertragenen
Sinne körperliches Klischee der eingetastetem Zahl oder der errechnetem Summe darstellenden
Lage zueinander festgehalten. An dem Typenzahnstangen sind Kantaktschleifer angebracht, die jeweils eine Verbindung zwischen der
ihr zugeordneten' Sitellenwertskcuitaiktschiene mit
der gewünschtem Zifrernkomtaktsehiene, beide auf
einer gemeinsamem Komtaktplatte angeordnet, her- ■
stellt. In ihrer Ausgangsstellung stehen die Komtaktschleifer auf einer mit der Leertaistenimagnetsp-ule
verbundenen Ziffernkotxtaktschiene. Die übrigen Ziffernkontaiktischienien sind an die entsprechenden
ZifFemtastenmagnete, die Stellenwerts-1
kontakte an die an der Hinter sei te des Schr'eibmaschinengestellsi
befindlichen, für die einzelnen Spalten des Buchungsbogens· vorgesehenen Abgreifkotnitakte
angeschlcnssen.
Nach dem Einitasten oder Errechnen einer Zahl
liegt diese alsoi gleichzeitig' an dem Ziffermtasten-
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magnet spul en und. an den Abgreifkonitakten. Der
vorrückende Papierwagen der1 Schreibmaschine
schließt nun nacheinander, indem er mit einem
Gleitkontakt den" abgegriffenen Stellenwert üibereine Sammelschiene und über eine Stromquelle mit
der zweiten; MagiiiEtspulenzuleitung verbindet,
dezimalstellenweise nacheinander die Stromkreise für die Zifferntastenmagnete und bewirkt das
Anschreiben des Zahlenwertes. auf den Buchungsbogen.
Das Schreiben der in die Rechenmaschine eingetasteten;
Zahlen in die einzelnen BuchungSepalten
geht dabei so von" sich, daß nach dem Antaibulierem
des höchstmöglichem Stellenwertes der vorrückende Papierwagen so länge den Stromkreis· des- Leertastenimagnetls
schließt, bis er auf den ersten mit einer Ziffer besetzten' Stellenwertkamtakt trifft.
Dieses selbsttätige Antalbulieren der höchsten mit einer. Ziffer besetzten Stelle erfolgt zwar beim
Schreiben des. Saldos· ebenfalls. Da jedoch beim· Summenzug; alle Kantaktschleifer1, bevor einzelne
von ihnen ihre jeweils eine Ziffer verkörpernde
Stellung einnehmen, von der LeertastenkoniCaiktsohienie
auf die Nulltastenkontaktschiene verschoben.
werden, damit die Zehnerschaltung in Tätigkeit treten kann, wird in den Stellenwerten vor der
ersten Ziffer statt der Leertaste die Nulltaste betätigt. So ergibt sich beispielsweise, wenn die. zu
schreibende Summe 300,17 beträgt und insgesamt sechs Stellen vor dem Komma möglich sind, folgendes
Zahlenbild: 000300,17. Die Nullen vor der eigentlichen Zahl erweisen sich als äußerst störend,
während die zur Zahl gehörenden Nullen unbedingt mitgeschrieben werden müssen. -
In der Rechenmaschine werden die Nullen vor • der ersten Ziffer beim Schreiben auf dem Kontrollstreifen
durch Überlappungshebel unterdrückt. Diese Überlappungshebel, von denen jeweils einer
einem Stellenwert zugeordnet ist und deren funk-. 40 tionelle Bedeutung innerhalb der Rechenmaschine
in diesem Zusammenhang unwichtig sein dürfte, werden um ein bestimmtes Maß bewegt, wenn der
entsprechende Kontaktschleifer von der Nullkontaktschiene auf irgendeine andere mit einer Ziffer
besetzte Kontaktschiene verschoben wird. Dabei sind die Teile der Überlappungshebel so verschränkt,
daß der durch die höchste Ziffer bewegte Hebel immer die stellenwertsniedrigeren mitnimmt.
Das heißt, bei der Zahl 300,17 als Summe werden durch den Überlappungshebel des Stellenwertes
»100« alle zu den niedrigeren Stellen »10«, »1«
usw. gehörenden Hebel verschwenkt, während die der Stellen »1 T« und höher unbeeinflußt bleiben.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, in die Stromkreise zur Betätigung der Tastenmagnete
Umschalter zu legen und diese vor den Überlappungshebeln anzuordnen. Die Umschalter verbinden
in ihrer Ruhestellung die an der Rückseite des Schreibmaschinengestells angebrachten Abgreifkontakte
mit der Leertastenmagnetspule, während sie in der durch die Überlappungshebel beeinflußten Stellung eine Verbindung von den
Abgreifkontakten zu den entsprechenden Stellenwertkontaktschienen und somit über die Ziffernkontaktschienen
zu den Zifferntastenrnagnetspulen herstellen.
Hierdurch wird erreicht, daß, wie beim Beschriften der Buchungsspalten, der in der Summenspalte
vorrückende Papierwagen so lange den Stromkreis zur Betätigung der Leertaste schließt, bis er auf
die erste durch eine Ziffer besetzte Stelle trifft. Sämtliche in der zu schreibenden Summe, z. B.
300,17, vorkommenden Nullen werden mitgedruckt, da der Überlappungshebel der ersten zifferbesetzten
Stelle alle stellenwertsniedrigen Hebel mitnimmt und somit die Nulltastenmagnetspule in den Stellen
»10« und »1« über den Umschalter Strom erhält.
An Hand der Zeichnung sei eine Gesamtanordnung mit der erfmdungsgemäßen Kontaktvorrichtung
näher erläutert.
In Fig. ι werden die Kontaktschleifer 11 durch
die nicht dargestellten Typenzahnstangen der Rechenmaschine auf der Kontaktplatte 12, die
Stellenwertskontaktschienen 13 und Ziffernkontaktschienen 14 aufweist, in Längsrichtung der Stellenwertskontaktschienen
13 verschoben. Im gezeichneten Beispiel sind sechs Stellen vor und zwei
Stellen hinter dem Komma vorgesehen (100 T, 10 T, ι T, 100, 10, i, V10, V100), jedoch können
nach den jeweiligen Erfordernissen so viele Stellen vor oder hinter dem Komma eingerichtet werden,
wie es die Kapazität der Rechenmaschine zuläßt.
Von jeder Stellenwertskontaktschiene 13 (hier angenommen 100) führt die Leitung 15 zu der
Kontaktfeder 16 des dem Stellenwert entsprechenden Umschalters 17. Die für jede Stelle vorhandene
Umschalteinrichtung wurde der Übersichtlichkeit halber nur einmal gezeichnet. Die mittlere, durch
die Leitung 18 mit den an der Rückseite der Schreibmaschine angebrachten Abgreifkontakten
(hier »100«) der Buchungsspalten I bis VI verbundene Kontaktfeder 19 liegt mit ihrem verlängerten
freien Ende im Bereich des Überlappungshebel 20, der sich im gezeichneten Beispiel in seiner Ruhestellung
befindet. Teile der Überlappungshebel 20 sind in bekannter Weise so verschränkt, daß der
stellenwertshöhere immer den nächstniedrigeren mitnimmt. Die Kontaktfeder 21 ist über die Leitung
22 an der Magnetspule 23 zur Betätigung " der Leertaste L angeschlossen.
Der Papierwagen 24 trägt einen Schleifer 25, der eine Überbrückung von der an einem Pol der
Stromquelle 26 liegenden Stromschiene 27 und den Abgreifkontakten an der Rückseite der Schreibmaschine
herstellt.
Für die Ziffern ο bis 9 sind rechtwinklig zu den Stellenwertskontaktschienen 13 auf der Kontaktplatte
12 die Ziffernkontaktschienen 14 angeordnet,
die durch Leitungen 28 über die Wicklungen der jeweiligen Zifferntastenmagnete 29 am zweiten Pol
der Stromquelle 26 angeschlossen sind. In ihrer Ruhestellung befinden sich die Kontaktschleifer 11
auf einer mit der Leertastenmagnetspule 23 verbundenen Ziffernkontaktschiene »L«. · .
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende. Bei Betätigen der Summentaste verschieben die
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Typenzahnstangen der Rechenmaschine zunächst sämtliche Kontaktschleifer 11 von der Ziffernkontaktschiene
»L« auf die Ziffernkontaktschiene »o«. Danach werden die Kontaktschleifer in ihre der
Summe entsprechende Lage gebracht, d. h., bei einem angenommenen Saldo von 300,17 wandert
der Kontaktschleifer der Stelle »100« mit einem Ende auf die Ziffernkontaktschiene »3«, der zur
Stelle »710« gehörende auf »1« usw. Gleichzeitig
wird der Überlappungshebel 20 für die Stelle »100« verschwenkt und nimmt alle zu den niedrigeren
Stellenwerten gehörende Überlappungshebel mit. Im Bereich der Stellen »Vloo« bis »100« werden
somit die Kontaktfedern 19 von der Feder 21 gelöst und gegen die Feder 16 gedruckt. Die Stromwege
sind vorbereitet, und die Zahl 300,17 liegt jetzt an den Abgreif kontakten jeder Buchungsspalte
I bis VI. Der Wagen 24 wird durch Drücken der besonders gekennzeichneten Tabulatortaste für den
höchstmöglichen Stellenwert (in diesem Beispiel 100 T) an die entsprechende Stelle der Summenspalte
gebracht, wobei der Schleifer 25 die Verbindung zwischen dem Abgreif kontakt »100 T« und
der Stromschiene 27 herstellt und damit den Stromkreis von einem Pol der Stromquelle 26 über die
Stromschiene 27, Schleifer 25, Leitung 18, Kontaktfedern 19 "und 21, Leitung 22, Leertastenmagnetspule
23 zum anderen Pol der Stromquelle schließt. Die stromdurchflossene Spule 23 zieht den
unter der Leertaste L angebrachten Magnetkern 30 nach unten, und der Papierwagen 24 wird einen
Schaltschritt weiterbewegt. Hier wiederholt sich der beschriebene Vorgang.
Kommt der Schleifer 25 in . den Bereich des Abgreifkontaktes »100«, schließt er, da der Umschalter
17 durch den Überlappungshebel 20 verstellt wurde, den Stromkreis von einem Pol der
Stromquelle 26 über die Stromschiene 27, Schleifer 25, Leitung 18, Kontaktfedern 19 und 16, Leitung
15, Stellenwertskontaktschiene »100«, Kontaktschleifer
11, Ziffernkontaktschiene »3«, Leitung 28, Magnetspule 29 zum anderen Pol der Stromquelle,
wodurch die Zifferntaste »3« nach unten gezogen und somit der Anschlag und das Vorrücken des
Papierwagens bewirkt wird. Darauf wird zweimal der Stromkreis für die Nulltaste geschlossen usw.
Der Abgreifkontakt an der Schreibmaschine für das Komma ist durch die Leitung 33 direkt mit
der Magnetspule 34 für die Kommataste verbunden.
Es können Summen auftreten, die nur aus einer Ziffer in der Stelle »V100« bestehen. Beim Übertragen
dieser Zahl von der Rechen- in die Schreibmas'chiine
wird in allen Stellen vor dem Komma die Leertaste, dann die Koimmataste und anschließend
nochmals die Leertaste betätigt. Danach wird erst die gewünschte Ziffer, beispielsweise 7, geschrieben.
Beim Lesen dieser Zahl kann leicht der Eindruck entstehen, als hieße es nicht 0,07, sondern 0,7. Es
wäre alsoi für diese Fälle zweckmäßig, bei den nicht
mit einer Ziffer besetzten Stellen »1«, »V10« und »V100« statt der Leertaste immer die Nulltaste
zu ziehen. Das wird 'ernndungsgemäß in einfacher Weise dadurch erreicht, daß die Umschalter 17 nur
für die Stellen »10«, »100« und höher angebracht werden. Für ,die Stellen »1« und niedriger werden
die Abgreifkontakte an der Schreibmaschine direkt mit den entsprechenden Stellenwertskontaktschienen
verbunden.
Claims (2)
1. Kontakteinrichtung an einer mit Überlappungshebeln
zur Vermeidung des Schreibens der Nullen auf 'dem Kontrollstreifen versehenen Rechenmaschine, die eine elektromagnetisch
betätigte Zalhlendruckeinridhtung einer Schreibmaschine
steuert, indem sie die in der Rechenmaschine befindliche Zahl mittels an den Typenzahnstangen
angebrachten, die zu diesen gehörenden Stellenwertskontaktschienen mit den
entsprechenden Ziffernkontaktsohienen verbindenden Kontaktschleifer in ein elektrisches
Klischee übersetzt und 'dezimalstellenweise auf Aufnahmevorrich'tungen 'der Schreibmaschine
überträgt, wobei durch die Kontaktschleifer der Rechenmaschine vollbereitete Stromkreise zur
Betätigung der Zifferntastenmagnete durch am vorrückenden Schreibmaschinenwagen angebrachte
Kontakte geschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreisen der
einzelnen Stellenwerte zur Betätigung der Tastenimagnete von den Überlappungshebeln
(20) der Rechenmaschine gesteuerte Umschaltkontakte (17) liegen, die in ihrer Ruhestellung
die Leertastenmagnetspule (L) und in der von den Überlappungshebeln (20) beeinflußten Stellung
die !gewünschten Zifferntastenmagnetspulen
(3) in den Stromkreis einschalten.
2. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalter (17)
nur in den Stromkreisen der Stellenwerte »10«,
»100« und höher liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
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