DESC003385MA - Behälter für Injektionsspritzen - Google Patents

Behälter für Injektionsspritzen

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DESC003385MA
DESC003385MA DESC003385MA DE SC003385M A DESC003385M A DE SC003385MA DE SC003385M A DESC003385M A DE SC003385MA
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DE
Germany
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sleeve
container according
container
passages
syringe
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Expired
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English (en)
Inventor
Paul Dr. med. Pfullingen bei Reutlingen Schneller
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Description

PATENTANWÄLTE PROF. DR. H. GÖLLER · DR.-ING. W. HÖGER · STUTTGART
A 22 9QOe-IO
15.7.1950
Br r atd» Paul Sehseller, P£ulli**ä®a/Würt1j( Kloster-Str, 19
Behälter für Injektionsspritzen
lan kennt bereite Behälter für Injektionsspritzen, in denen die Spritze sowohl sterilisiert, als auch in sterilem Zustand bis zur Verwendung aufbewahrt wird. Hierbei' handelt es sich um rechteckige, schachtelähnliche Blechbehälter mit Deckel und teilweise gelochten umsetzbaren Einlagen. In diesen Behältern kann man die Spritzen und Kanülen auskochen und ihn? nachdem das Kochwasser ausgebchüttet ist, durch Umsetzen des Stülpdeckels völlig verschliessen„ Bei diesen Behältern ist es nachteilig,, dass man nach dem Sterilisieren den Behälterdeckel abnehmen und umsetzen muss. Ausserdem bringt es die Grosse eines solchen Deokels für einen schachtelartigen Behälter mit sich, dass durch den Spalt zwischen Blechschachtel und Deckel Infektionskeime ins Innere gelangen können. Perner ist es erforderlich, an der Verwendungsstelle nach dem Öffnen der Schachtel Spritze und Kanüle erst von Hand zusammenzusetzen, was insbesonderg&n der Wohnung von Patienten nicht immer in steriler ffeise geschehen kann.
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Im Hinblick auf diese Mängel setzt sich die Erfindung zum
Zielj einen Behälter zum Sterilisieren von Injektionsspritzen
Ί ' ι einerseits und zum sterilen Aufbewahren dieser Spritzen ande= rerseits zu schaffen, "bei dem der Behälterdeckel nach dem Sterilisieren nicht abgenommen werden braucht^
Zu diesem Zweck ist gemäss der Erfindung vorgesehen, dass der Behälter aus einer,, mindestens an einem Ende offenen Hülse und einem Deckel zum Verscnliessen der offenen Enden besteht und ausserdem verscHliessbare Durchlässe für das Sterilisiermedium enthält. Wenn man als Hülsendeckel eine Kappe, z.B. eine Schraub- kappe verwendet f kann man die Durchlässe in einfacher Weise im Kappenmantel des Deckels und zwar zweckmässig im Bereich des Kappenbodenss anordnen« Bei dieser Anordnung kann man mit dem Deckel selbst durch seine Verstel= lung in Achsrichtung der Hülse die Durchlässe öffnen und schliessen, ohne dabei die zum Einbringen der Injektionsspritze vorgesehene Hauptöffnung des Behälters öffnen zu müssen*
Selbstverständlich kann man den Erfindungsgedanken auch in der Weise erfüllens dass die Durchlässe sich in der Hülse befinden und je nach Stellung des kappenartigen Deckels von diesem freigelassen oder überfangen werden,-Schlies^lieh ist es auch noch denkbar, wenn auch etwas umständlicher, für die am Behälter vorzusehenden Durchlässe besondere Verschlüsse, z.B. Ringschieber oder dergl,, vorzusehen* Wichtig ist, dass bei einer Hülse nach der Erfindung die an ihren Enden bereits
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mit den Deckeln verschlossene und die Spritze enthaltende Hülse bei geöffneten Durchlässen zum Sterilisieren ihres Inhalts und bei geschlossenen Durchlässen als steriler Transportbehälter verwendet werden kann,
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung schematisch dargestellt,
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch einen solchen Behälter und
Pig,, 2 eine Stirnansicht eines Behältereinsatzes; Fig.. 3 gibt ebenfalls im Längsschnitt eine abgewandelte Form des Behälters wieder „-
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig„ 1 und 2 besteht der Behälter aus einem zylindrischen Rohr I1 dessen beide offene Enden mit Ausaengewinden versehen sind„ Auf dieses Gewinde sind als Verschlussdeckel Schraubkappen 2 aufgeschraubt,, die im Kappenmantel Durchlässe 3 aufweisen. Wenn die Kappe 2S wie am unteren Ende des Behälters gezeigt, ganz gegen das Stirnende der Hülse geschraubt ist und dieses offene Ende dabei abdichtet, befinden sich die Durchlässe 3 im Bereich des Aussengewindes des Rohrs 1 und sind deshalb verschlossen,, Wenn dagegen, wie am oberen Ende gezeigt, der Deckel 2 nur teilweise aufgeschraubt ist, sind die Durchlässe 3 frei und lassen dem. Sterilisiermedium, also dem Kochwasser und Dampf» freien Zutritt zum Innern des Behälters,,
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In der Hülse 1 befindet sich eine becherförmige Aufnahme 4, die mit ihrem» an der innenwand des Zylinders 1 geführten Bund 5 auf einer Schraubenfeder 6 aufliegt, die sich mit ihrem anderen Ende auf dem unteren Deckel 2 abstützt» Im Boden des Bechers 4 befindet sich eine Bohrung 10 zum Hindurchstecken der Kanüle 9; ausserdem weist der Boden auf der Innenseite eine rechteckige Ausfräsung 7 (siehe auch Fig 2) auf, die den abgeflachten Kopf θ der Kanüle 9 so aufnimmt, dass er sich darin nicht verdrehen kann, Im Becher 4 befindet sich der Zylinder 11 einer G-anzglasspritzej, die mit ihrem konischen Mündungsstück 12 im Hals des Kanülenkopfes 8 steckt. Der Bund 13 des Zylinders 11 liegt dabei nicht ganz auf dem Bund 5 des Bechers 4 auf, damit über diesen Bund 13 das Mündungsstück 12 in den Hals des Kanülenkopfes 8 gedrückt werden kann. Der Handhabungsknopf des im übrigen nicht sichtbaren Glaskolbens ist mit 14 bezeichnet und liegt bei aufgeschraubtem oberem Deckel 2 unter der Wirkung der Feder 6 am Deckel an und hält dabei diese Feder unter Vorspannung«, sodass die Spritze nicht innerhalb des Behälters in Längsrichtung hin- und hergleiten kann. Die Führung des Bechers 4 in der Feder 6 verhindert im übrigen ein Rütteln in Querrichtung, Die im Becher vorgesehenen Durchbrechungen 17 gestatten dem Sterilisiermedium einen besseren Zutritt zur Spritze»
Auf der Aussenseite der Hülse 1 ist ein Hing 15 mit einem Klipp 16 zum Anklammern des ganzen Behälters an eine
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Kitteltasche vorgesehen. Der neuartige Spritzenbehälter wird wie folgt verwendet:
Zunächst wird bei abgenommener oberer Schraubkappe 2 die Ganzglasspritze samt aufgesteckter Kanüle in unsterilem Zustand in den Aufnahmebecher 4 eingeschoben» Die Kanüle 9 durchdringt dabei die Bohrung 10 und der dickere, abgeflachte Teil des Kanülenkopfes 8 ruht unverdrehbar in der Aussparung 7, Hierauf wird der obere Deckel 2 soweit aufgeschraubt, dass die Durchlässe 3 noch freibleiben; ausserdem wird der untere Deckel 2 soweit abgeschraubts dass auch seine Durchlässe 3 offenstehen. Darnach wird der gesamte Behälter mit Inhalt in das Kochgefäss eingelegt und ausgekocht., Nach Herausnahmen des Behälters aus diesem G-efäss braucht man nur etwa vornan= denes Kochwasser aus dem Innern des Behälters durch die Durchlässe 3,auslaufen zu lassen und dann die beiden Schraubkappen 2 festzuschrauben. Dadurch kommen sie an den Stirnenden des Rohrs 1 zum Anliegen und verschliessen dies dicht» Auch die Durchlässe 3 gestatten bei dieser Deckelstellung keinen Zutritt zum Behälterinnern. Der Behälter ist dadurch zum sterilen Aufbewahrungsbehälter für die Spritze geworden«
Wird die Spritze benötigt, so wird der obere Deckel 2 ganz abgeschraubt, die vorgespannte Feder drückt über den Becher 2f auf dessen Boden der Kanülenkopf 8 aufliegt, die
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Spritze soweit aus dem Rohr, dass mindestens der Knopf 14 erfasst werden kann. Sollte sich der Kanülenkopf 8 vom Mündungsstutzen 12 gelöst haben, so kann man durch leichtes Drehen am Bund 13 und gleichzeitiges Drücken gegen den Behälterboden die darin unverdrehbar gehaltene Kanüle wieder fest mit dem Mündungsstutzen 12 verbinden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Pig, 3t bei dem im übrigen die gleichen Bezugsziffern für gleiche Teile verwendet sind^ ist anstelle des beweglichen Bechers 4 eine feste Querwand 18 vorgesehen,, die,, genau wie der Becherbodön? die Bohrung 10 und die Aussparung 7 enthält. Sie dient
als Auflage für den Kanülenkopf 8, Zwischen ihr und dem Bund 13 des Spritzenzylinders ist in diesem Falle eine Druckfeder 19 eingeschaltet, die die gleichen Aufgaben erfüllt > wie die Feder 6 im Ausführungsbeispiel nach Fig„ 1 und 2„ Auch die Handhabung dieser Ausführungsform ist die gleiche wie die oben beschriebene.

Claims (1)

  1. A 22 900 θ-10
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    Patent-Ansprüche ι
    1) Behälter zum Sterilisieren und sterilen Aufbewahren von Injektionsspritze^ dadurch gekennzeichnetf dass er aus einer, mindestens an einem Ende offenen Hülse und einem Deckel zum Verschliessen der offenen Enden "besteht und ausserdem verschliessbare Durchlässe für das Sterilisiermedium enthält,
    2) Behälter nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, dass die Hülsendeckel als Kappen ausgebildet sind und durch Verstellung in Richtung der Hülsenachse die Durchlässe öffnen bzw, verschliessen^
    5) Behälter nach Anspruch 1 und 2f dadurch gekennzeichnet, dass die Hülsendeckel als Schraubkappen ausgebildet sind<
    4) Behälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der kappenfÖrmige Hülsendeckel die Durchlässe im Kappenmantel im Bereich des Kappenbodens aufweist»
    5) Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetp dass die Hülse im Innern ein Querauflager für die in die Hülse eingeführtef gegebenenfalls mit Kanüle versehene Spritze aufweists wobei für den Durchtritt der Kanüle Durchbre= chungen und ausserdem eine Aussparung zur unverdrehbaren Aufnahme des abgeflachten Kanülenkopfes vorgesehen sind»
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    6) Behälter nach Anspruch 1 und 5S dadurch gekennzeichnet,, dass das Auflager als Boden einer becherförmigen und über eine Druckschraubenfeder ge^en den Hülsenboden abgestützten Aufnahme für den Spritzenzylinder ausgebildet ist«
    7} Behälter nach Anspruch 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet,, dass die "becherförmige Aufnahme mit Buretibrechvmgen. versehen ist,
    8) Behälter nach Anspruch 1 und 5f dadurch gekennzeichnet, dass das Auflager als feste Querwand in der Hülse untergebracht ict und dass zwischen dieser und dem Bund des Spritzehzylinders eine Druckschraubenfeder eingeschaltet ist«
    9) Behälter nach Anspruch 6, bzw, 8„ dadurch gekennzeichnet;, dass die Druckfeder jeweils so bemessen ist» dass sie bei aufgeschraubtem Behälterdeekel unter Torspannung steht»

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