DESC015221MA - - Google Patents

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DESC015221MA
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Sch 15221 III/45a
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Schutzvorrichtung für Gelenkwellen., insbesondere an landwirtschaftlichen Maschinen, nach Patent 953 026 für solche Fälle, wo die Schutzvorrichtung nicht an beiden Enden der Gelenkwelle gegen einen festen Maschinenteil abgestützt werden kann. Es ist bekannt, zwischen Wellen und Schutzhüllen ein Wälzlager anzuordnen. Die Anordnung dieses Lagers bei der vorliegenden Schutzvorrichtung bereitet aber insofern Schwierigkeiten, als die mit einem gewissen notwendigen Spiel zueinandergeführten teleskopartig verschiebbaren Wellenteile keine genaue, d. h. achsengerechte Führung zwischen Rohr und Welle ermöglichen. Auch kommt es im praktischen Betrieb vor, daß die Schutzvorrichtung verbeult oder eingeknickt wird.
Nach der Erfindung wird ein· Teil des- teleskopartig ineinandergesteckten Schutzrohres auf der umlaufenden Welle in an sich bekannter Weise durch ein Wälzlager gelagert, wobei das Wälzlager mit seinem Innen- oder Außenring elastisch nachgiebig abgestützt ist. Vorteilhaft wird zwischen der Welle und dem Innenring des Lagers eine Bunahülse eingezogen. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Wälzlager durch seitlich angeordnete, mit Vorspannung eingesetzte Scheiben aus nachgiebig elastischem Material in Verbindung mit Halteringen abgedichtet. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, daß ein Rohr der Schutzvorrichtung über einem Gelenk ein trichterförmiges Endstück aus elastisch nachgiebigem Material trägt.
Die nach der Erfindung vorgeschlagene Ausbildung der Schutzvorrichtung für Gelenkwellen trägt den insbesondere bei landwirtschaftlichen Maschinen gegebenen besonderen Betriebsbedingungen in jeder Hinsicht Rechnung. Die Lagerung der Schutzvorrichtung durch ein elastisch abgestütztes Wälzlager auf der umlaufenden Welle macht die Anordnung unempfindlich gegen Verkantungen und ergibt zugleich eine wirksame Abdichtung des Wälzlagers mit einer Vorratskammer für das Schmiermittel. Dabei ist die Montage außerordentlich einfach, und an die Fertigungsgenauigkeit werden keine großen Anforderungen gestellt, so daß eine wirtschaftliche Herstellung gesichert ist.
Die Anordnung eines trichterförmigen Endstückes aus elastisch nachgiebigem Material über einem Gelenk ist besonders geeignet, das Erfindungsproblem zu fördern. Der notwendige große Beu- gungswinkel der Gelenke an landwirtschaftlichen Gelenkwellen würde zu einem so großen Schutztrichter führen, daß derselbe bei den engen Raum-Verhältnissen, wie sie oft bei Landmaschinen gegeben sind, nicht unterzubringen wäre. Die erfindungsgemäße Verwendung von elastisch nachgiebigem Material für den Schutztrichter gestattet es, denselben genügend klein zu gestalten, ohne daß die Gefahr einer Beschädigung beisteht, wenn das Gelenk stärker gebeugt wird. Der Trichter verzieht sich dann seitlich und folgt dem abgebeugten Wellenteil. Da diese starken Beugewinkel praktisch nur vorübergehend, z.B. beim Wenden der Fahr- ' zeuge, auftreten, wo der Antrieb im allgemeinen ausgeschaltet ist und die Welle nicht umläuft, bestehen keine Bedenken, wenn die Gelenk- oder Wellenteile in dieser Situation den Trichter berühren.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Teil der Gelenkwelle mit Schutzvorrichtung, teilweise im Längsschnitt;
Fig. 2 zeigt die teleskopartig verschiebbaren Schutzrohre im Querschnitt.
Auf einem Ende 4 der Gelenkwelle ist ein Teil 13 des zweiteiligen Schutzrohres durch ein Kugellager 43 gelagert. Zwischen dessen Innenring und der Welle 4 ist eine Büchse 42 aus Buna eingezogen. Seitlich wird das Kugellager 43 durch zwei Scheiben 44 aus Perbunan abgedichtet, die mit Vorspannung gegen die Halteringe 45 und 45' des Kugellagers, eingesetzt sind. Innen ist im Rohrteil 13 ein trichterförmiges Endstück 41 aus Perbunan durch die Schrauben 46 befestigt und bildet zugleich die axiale Abstützung des äußeren Halteringes 45' für das Kugellager. Über einen Schmiernippel 47 kann letzteres mit Fett versorgt werden. Das elastische, trichterförmige Endstück 41 ist so weit über das Gelenk 5 gezogen, daß ein genügender Unfallschutz gewährleistet ist. Bei gelegentlich vorkommenden, anomal großen Beugungen des Gelenkes go kann das elastische Endstück ohne Beschädigungen, folgen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schutzvorrichtung für Gelenkwellen, ins- gs besondere an landwirtschaftlichen Maschinen, nach Patent 953 026, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (13) des teleskopartig ineinandergesteckten Schutzrohres auf der umlaufenden Welle (4) in an sich bekannter Weise durch ein Wälzlager (43) gelagert ist, wobei das Wälzlager mit seinem Innen- oder Außenring elastisch nachgiebig abgestützt ist.
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Welle (4) und dem Innenring des Lagers (43) eine Bunahülse (42) eingezogen ist.
3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wälzlager (43) durch seitlich angeordnete, mit Vorspannung eingesetzte Scheiben (44) aus nachgiebig elastischem Material in Verbindung mit Halteringen (45, 45') abgedichtet ist.
4. Schutzvorrichtung für Gelenkwellen, insbesondere an landwirtschaftlichen Maschinen, nach Patent 953 026, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohr (13) über einem Gelenk (5) ein trichterförmiges Endstück aus elastisch nachgiebigem Material trägt.

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