DEST000021MA - Badeofen - Google Patents
BadeofenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Badeofen für Haushaltszwecke. Die Mehrzahl derartiger Badeöfen wird auch heute noch mit festen Brennstoffen, insbesondere Kohle, beheizt, obwohl schon elektrische Heißwasserbereiter für Badezwecke bekannt sind.
Bei derartigen Badeöfen, besteht, da sie ja im allgemeinen in besonderen, also nicht ständig bewohnten Räumen aufgestellt sind, die Gefahr, dass das für Badezwecke bestimmte Wasser zu kochen beginnt und die gesamte nunmehr zugeführte Wärme zur Verdampfung des Wassers benutzt, also im Hinblick auf den Verwendungszweck vergeudet wird. Häufig wird aber auch eine bestimme Wassertemperatur ausreichen, um die für das Baden gewünschte Wassermenge von der erforderlichen Temperatur zu liefern, so dass eine Überschreitung dieser Temperatur im Badeofen ebenfalls eine Brennstoffverschwendung zur Folge hat.
Erfindungsgemäß werden diese Mängel dadurch beseitigt, dass der Badeofen mit einer elektrischen, vorzugsweise ausschaltbaren Signaleinrichtung versehen ist, die bei Erreichen der für das Baden erforderlichen Wassertemperatur optische, akustische oder sonstige Signale gibt. Vorzugsweise ist die Höhe der Wassertemperatur, bei der die Signaleinrichtung anspricht, einstellbar. Auf besonders einfache Weise kann der Erfindungsgedanke mit Hilfe einer Bimetall-Vorrichtung ausgeführt werden, die mit dem Wasser im Inneren des Badeofens in wärmeleitender Verbindung steht. Der bewegliche Teil dieser Bimetall-Vorrichtung wirkt dann wieder auf den Stromkreis einer elektrischen Signaleinrichtung ein. Der bewegliche Teil dieser Bimetall-Vorrichtung steht beispielsweise unter einer Feder- oder Gewichtsbelastung, die einstellbar vorgesehen ist, womit auch die Höhe der Temperatur verändert wird, bei der die Signaleinrichtung anspricht.
Vorzugsweise ist der Badeofen sowohl elektrisch als auch mit festen Brennstoffen aufheizbar. Eine derartige Kombination ist im vorliegenden Falle umso günstiger, als schon durch die elektrische Signal-Vorrichtung im allgemeinen einer Verbindung mit dem Stromnetz notwendig ist.
Gemäß der Erfindung empfiehlt es sich, bei elektrischer Heizeinrichtung, diese unabhängig von der Signalvorrichtung ausschaltbar vorzusehen, damit auch die Signalvorrichtung in Tätigkeit bleibt, wenn das Wasser des Badeofens nur durch feste Brennstoffe aufgeheizt wird. Die Abbildung zeit ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in vereinfachter Darstellung. Hierbei zeigen
Fig. 1 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, auf einen erfindungsgemäß ausgebildeten Badeofen mit den wesentlichen Teilen der elektrischen Heiz- und Signaleinrichtung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des als Bimetall-Vorrichtung ausgebildeten Temperaturfühlers und Stromabschalters.
Im unteren Teil des Wasserbehälters 1 ist ein Flansch 2 eingebaut, der mit einem elektrischen Sieder 3 versehen ist und in wärmeleitender Verbindung mit einem Temperaturfühler 4 steht, der im Ausführungsbeispiels als Bimetall-Vorrichtung ausgebildet ist. Mit 5 ist die Signaleinrichtung, die beispielsweise als Signallampe, als Klingel oder als Summer ausgebildet sein kann bezeichnet, während ein elektrischer Umschalter das Bezugszeichen 6 trägt. Sobald das Wasser im Innern des Badeofens die gewünschte Temperatur erreicht hat, hat die Auslenkung des Bimetalles des Temperaturfühlers 4 ein derartiges Maß erreicht, dass ein elektrischer Kontakt 7 geschlossen und dadurch die Signaleinrichtung 5 in Tätigkeit gesetzt wird. Die Signaleinrichtung bleibt so lange angeschlossen, bis sie die Aufmerksamkeit des Bedienenden erregt hat, der nunmehr die Signaleinrichtung von Hand ausschaltet.
Der elektrische Umschalter 6 ermöglicht folgende Schaltungen:
a) Stellung 0 elektrisches Heizelement aus, Signaleinrichtung aus.
b) Stellung 1 elektrisches Heizelement ein, Signaleinrichtung ein.
c) Stellung 0 elektrisches Heizelement aus, Signaleinrichtung aus.
d) Stellung 2 elektrisches Heizelement aus, Signaleinrichtung ein. Beheizung mit festen Brennstoffen
Claims (4)
1.) Badeofen für Haushaltszwecke, gekennzeichnet durch eine elektrische, vorzugsweise ausschaltbare Signaleinrichtung, die bei Erreichen einer bestimmten Wassertemperatur optische, akustische oder sonstige Signale gibt.
2.) Badeofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Wassertemperatur, bei der die Signaleinrichtung anspricht einstellbar ist.
3.) Badeofen nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass er sowohl elektrische als auch mit festen Brennstoffen aufgeheizt werden kann.
4.) Badeofen nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Heizeinrichtung unabhängig von der Signalvorrichtung ein- und ausschaltbar ist.
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