DET0000572MA - Spindelantrieb für Spinn-, Zwirn-, Dublier- und ähnliche Maschinen - Google Patents

Spindelantrieb für Spinn-, Zwirn-, Dublier- und ähnliche Maschinen

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Publication number
DET0000572MA
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DE
Germany
Prior art keywords
spindle
exp
belt
spindles
drive wheel
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
James Jackson Humcoat Haythornthwaite
Marian Rochdale Marcowicz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tweedales and Smalley Ltd
Original Assignee
Tweedales and Smalley Ltd
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Spindelantrieb für Spinn-, Zwirn-, Dublier- und ähnliche Textilmaschinen und bezweckt, die Spindeln mittels eines endlosen Bandes ohne die üblicherweise verwendeten Blechtrommeln o.dgl. getrennten Antriebsbänder und Spannrollen anzutreiben.
Erfindungsgemäss sind alle Spindeln, die auf einer oder auf beiden Seiten einer Spinn- oder ähnlichen Textilmaschine oder auf einer Einheit einer solchen, aus mehreren für sich abgeschlossenen und hintereinander angeordneten Einheiten bestehenden Maschine vorgesehen sind, mittels eines gemeinsamen Antriebsbandes oder Riemens von einem einzigen Antriebs- rad aus angetrieben, das auf einer waagerechten, in Längsrichtung der Maschine angeordneten Welle sitzt, wobei das Band durch Umlenkrollen so geführt ist, dass es die Wirtel der Spindeln auf einem genügend grossen und bei allen Wirteln gleich grossen Bogen berührt.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, dass die an den Enden einer Maschineneinheit befindlichen Spindeln so angeordnet sind, dass die nebeneinander liegenden Endspindeln zweier benachbarter Einheiten den gleichen Abstand voneinander haben, wie die übrigen Spindeln der Einheiten untereinander.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Spindelanordnung mit ihren Antriebsmitteln,
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles 2 in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles 3 in Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine andere, vorzugsweise verwendete Ausführungsform und
Fig. 5 eine Stirnansicht einer Ausführungsform des Spindelantriebs die für heb- und senkbare Spindelbänke geeignet ist.
Bei der Anordnung gemäss Fig. 1 bis 3 sind auf jeder Seite der Maschine beispielsweise zehn Spindeln vorgesehen, die durch ein gemeinsames Band A angetrieben werden. Das Band ist an der Vorderseite der Spindelwirtel B entlanggeführt und wird durch Umlenkrollen C, die vor den Spindeln jeweils zwischen der zweiten und dritten, der vierten und fünften, der sechsten und siebenten und der achten und neunten Spindel angeordnet sind, nach innen umgelenkt. Dadurch wird die Berührungsfläche des Bandes mit den Spindelwirteln vergrössert. Ausserdem sind an den Enden der Spindelreihen weitere Umlenkrollen vorgesehen, die bewirken, dass die Wirtel der äusseren Spindeln jeder Reihe auf etwa dem gleichen Bogen von dem Band berührt werden, wie die übrigen Wirtel.
Fest auf der Antriebswelle E sitzen in bestimmten Abständen Antriebsräder F, und zwar eines für jedes Band A, und beiderseits eines solchen Rades etwas oberhalb von ihm sind Umlenkrollen G vorgesehen. Das Band verläuft hier also von einer der an den Enden der Spindelreihen angeordneten Eckrollen D über eine Rolle G, dann unten um das Antriebsrad F herum zu der ander gegenüberliegenden Seite vorgesehenen Eckrolle D. Von hier gelangt das Band an der einen Maschinenseite entlang in bogenförmiger Berührung mit den einzelnen Spindelwirteln B zu der an dem anderen Ende der Spindelreihe vorgesehenen Eckrolle D und dann quer hinüber zu der Eckrolle D auf der gegenüberliegenden Maschinenseite. Auf diesem Wege wird das Band aber noch über eine Rolle G nach unten und um eine Spannrolle H herum wieder herauf zu einer weiteren Rolle G und erst von dieser un der zuletzt genannten Eckrolle D geführt. Die Spannrolle H wird vorzugsweise auf einem gewichts- oder federbelasteten Hebel J angeordnet. Von der zuletzt genannten Eckrolle gelangt das Band an den Spindelwirteln dieser zweiten Seite entlang zu der zuerst genannten Eckrolle D, womit der Kreis des endlosen Bandes geschlossen ist.
Bei der bevorzugten Ausführungsform gemäss Fig. 4 verläuft das Band A auf der Rückseite der Spindelwirtel B entlang, und zwischen je zwei benachbarten Spindeln sind Umlenkrollen C so angeordnet, dass das vorn um die Umlenkrollen herumgehende Band die Spindelwirtel auf einem bestimmten Bogen berühren muss und sie so ohne wesentlichen Schlupf antreibt, wenn das Band gespannt ist. Eine solche Anordnung ermöglicht es, eine einzelne Spindel zum Andrehen eines Fadens oder aus anderen Gründen anzuhalten, ohne dass die Drehung der anderen Spindeln dadurch beeinträchtigt wird.
An jedem Ende der Spindelbank B(exp)1 ist eine Umlenkrolle D vorgesehen, die das Band von bzw. zu dem Antriebsrad F leitet. Diese Umlenkrolle D nimmt die Spannung des Bandes an der Stelle auf, an der sie am stärksten in der Richtung quer zu den Lagern wirkt, und befreit die Spindeln dadurch von dieser Belastung und sorgt dafür, dass alle Spindeln unter den gleichen Bedingungen angetrieben werden. Im Bereich der Umlenkrollen D (Fig. 4) liegen die Endspindeln B zu den benachbarten Einheiten in dem gleichen Abstand voneinander wie die übrigen Spindeln der Einheiten untereinander.
Das Band wird durch eine Spannrolle G(exp)1 gespannt, die in dem von dem Antriebsrad F ablaufenden Trumm des Bandes angeordnet ist. Auf jeder Seite der Maschine wird eine solche Spannrolle benötigt, falls eine Änderung der Antriebsrichtung der Spindeln ermöglicht werden soll und damit die Maschine sowohl zum Spinnen von Schuss- als auch von Kettgarn verwendet werden kann. Jede Spannrolle ist auf einem Bock J(exp)1 gelagert, der auf einer Gleitschiene K ver- schiebbar angeordnet ist. Die Spannung des Bandes wird durch ein Gewicht L hervorgerufen, das an einer Kette M hängt, die an dem Lagerbock befestigt und über eine Rolle N geführt ist.
Eine besonders günstige Führung des Bandes, die den Einbau eines endlosen Bandes ermöglicht, ohne dass es nötig ist, die Antriebswelle O auszubauen, sieht einen Satz von vier Umlenkrollen P, P(exp)1, p(exp)2 und p(exp)3 vor, die um das Antriebsrad F derart angeordnet sind, dass das Band beinahe um den gesamten Umfang des Rades herumgeführt ist. An der einen Seite wird das Band durch die in der Höhe der Spindelbänke angeordnete Rolle P zu einer zweiten Rolle P(exp)1 umgelenkt, die nahe der höchsten Stelle des Antriebsrades angeordnet ist. Von hier wird das Band unten um das Rad herum geführt und dann nach oben zu einer dritten Rolle P(exp)2, die ebenfalls nahe der höchsten Stelle des Rades vorgesehen ist. Von dieser Rolle gelangt das Band wieder abwärts zu der vierten Rolle p(exp)3, die in der Höhe der auf jener Seite angeordneten Spindelbank liegt. Die andere Schlinge des Bandes läuft an oder nahe dem anderen Ende der Maschine oder der Maschineneinheit über ein Rollenpaar Q, Q(exp)1 und unten um eine in der Mitte angeordnete Führungsrolle R herum, die in Lagern gelagert ist, welche in einem mit senkrechten Schlitzen versehenen Träger S einstellbar gehalten sind. Diese Anordnung ermöglicht die Verwendung verschieden langer Bänder.
Der beschriebene Antrieb ist sowohl für Maschinen mit feststehenden Spindelbänken B(exp)1 und heb- und senkbaren Ringbänken als auch bei Maschinen mit feststehenden Ringbänken und heb- und senkbaren Spindelbänken geeignet. Im letzteren Falle werden die unteren Umlenkrollen P, P(exp)3 durch die das Band um das Antriebsrad F geführt wird, und die Rollen Q, Q(exp)1, die im Zu- und Ablauf der Führungsrolle R angeordnet sind, nur auf einem Rahmen gelagert, der sich mit den Spindelbänken B(exp)1 bewegt. Dadurch wird der Unterschied in dem senkrechten Abstand zwischen den oberen Umlenkrollen P(exp)1, P(exp)2 und den unteren Umlenkrollen P, P(exp)3 bei dem Antriebsrad F durch den entsprechenden Unterschied ausgeglichen, der gleichzeitig zwischen der mittleren Führungsrolle R und den Umlenkrollen Q, Q(exp)1 entsteht.
Die Erfindung ermöglicht es, eine waagerecht liegende Antriebswelle E zum Antrieb von senkrecht angeordneten Spindeln A vorzusehen und hierzu eine Reihe von Führungs- oder Umlenkrollen zu verwenden, deren Anordnung dem jeweiligen Bedarf angepasst werden kann.

Claims (9)

1. Spindelantrieb für Spinn-, Zwirn-, Dublier- und andere Textilmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass alle Spindeln, die auf einer oder beiden Seiten einer Spinn- oder ähnlichen Textilmaschine oder auf einer Einheit einer solchen, aus mehreren für sich abgeschlossenen und hintereinander angeordneten Einheiten bestehenden Maschine vorgesehen sind, mittels eines gemeinsamen Antriebsbandes oder Riemens (A) von einem einzigen Antriebsrad (F) aus angetrieben sind, das auf einer waagerechten, in der Mitte der Maschine und in Längsrichtung angeordneten Welle E bzw. O) sitzt, wobei das Band durch Umlenkrollen so geführt ist, dass es die Wirtel (B) der Spindeln auf einem genügend grossen und bei allen Wirteln gleich grossen Bogen berührt.
2. Spindelantrieb nach Anspruch 1 für eine aus mehreren Einheiten bestehende Maschine, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Enden der Einheit befindlichen Spindeln so angeordnet sind, dass die Endspindeln zweier benachbarter Einheiten den gleichen Abstand voneinander haben, wie die übrigen Spindeln der Einheiten untereinander.
3. Spindelantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsband (A) auf der Rückseite der Spindelwirtel (B) entlanggeführt ist und zwischen den Spindeln jedes Spindelpaars Umlenkrollen (C) so angeordnet sind, dass das vorn um die Umlenkrollen herumgeführte Band die Spindelwirtel auf einem bestimmten Bogen berührt.
4. Spindelantrieb nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Ende der Spindelbank Umlenkrollen (D) vorgesehen sind, die das Band zu dem Antriebsrad (F) und einer Führungsrolle (R) bzw. von diesen weg führt.
5. Spindelantrieb nach Ansprüchen 1-4, gekennzeichnet durch eine Spannrolle (G(exp)1), die in dem von dem Antriebsrad (F) ablaufenden Trumm des Bandes (A) angeordnet und auf einem Bock (J(exp)1) gelagert ist, der auf einer Gleitschiene (K) verschiebbar angeordnet ist und unter der Wirkung eines die Spannung hervorrufenden Gewichtes (L) steht.
6. Spindelantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Maschinen, die ein Umkehren der Spindeldrehrichtungen zulassen sollen, auf jeder Seite des Antriebsrades (F) eine Spannrolle (G(exp)1) vorgesehen ist.
7. Spindelantrieb nach den Ansprüchen 1-6, gekennzeichnet durch einen um das Antriebsrad (F) angeordneten Satz von vier Umlenkrollen, von denen zwei Rollen (P, P(exp)3) in Höhe der Spindelbänke (B(exp)1) und die übrigen beiden Rollen (P(exp)1, P(exp)2) nahe der höchsten Stelle des Antriebsrades angeordnet sind, so dass das Band (A) beinahe um den gesamten Umfang des Antriebsrades herumgeführt ist.
8. Spindelantrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Schlinge des Bandes (A) über zwei Umlenkrollen (Q, Q(exp)1) und eine unterhalb dieser Rollen in Maschinenmitte angeordnete Führungsrolle (R) geführt ist, die in Lagern gelagert ist, welche in einem mit senkrechten Schlitzen versehenen Träger (S) einstellbar geführt sind.
9. Spindelantrieb nach den Ansprüchen 7 und 8, für Maschinen mit feststehenden Ringbänken und heb- und senkbaren Spindelbänken, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Umlenkrollen (P, P(exp)3), durch die das Band (A) zu dem Antriebsrad (F) geführt wird, und die Umlenkrollen (Q, Q(exp)1), die im Zu- und Ablauf der Führungsrolle (R) angeordnet sind, auf einem Rahmen gelagert sind, der sich mit den Spindelbänken (B(exp)1) bewegt.

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