Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Quellauslass zum Einbringen
von kalter und/oder warmer Zuluft in einen Raum mit einem Aussenmantel,
welcher zumindest teilweise mit Ausnehmungen versehen ist und einen
Innenmantel zumindest teilweise umfasst, welcher zumindest teilweise Fenster
oder Öffnungen aufweist.
Derartige Quellauslässe sind bereits in vielfältiger Form und Ausführung
bekannt und gebräuchlich. Sie werden beispielsweise in grossen
Fabrikgebäuden od. dgl. aufgestellt, um dort für eine direkte sowie eine
gleichmässige Verteilung der Luft im Aufenthaltsbereich zu sorgen.
Der Quellauslass wird oftmals gegen eine Säule oder an einer Wand
aufgestellt. Diejenige Teilfläche des Quellauslasses, welche sich direkt vor der
Säule oder der Wand befindet, braucht nicht belüftet zu werden und kann
abgedeckt werden, um eine Verschwendung der Luft zu vermeiden.
Bisher bekannte Quellauslässe wurden an der Säulen- oder Wandseite
entweder nicht mit Ausnehmungen versehen oder, je nach Kundenwunsch, mit
einer vorgefertigten Abdeckung versehen, die fest montiert ist.
Der grosse Nachteil hierbei besteht jedoch darin, dass sowohl der Teil des
Quellauslasses ohne Ausnehmungen, als auch die vorgefertigte Abdeckung
nach ihrer Montage nicht mehr zu entfernen bzw. in ihrer Lage in dem
Quellauslass nicht mehr veränderbar ist. Der Quellauslass kann also nach der
Fertigung etwaigen anderen Wünschen nicht mehr angepasst werden.
In der DE 92 16 681 U wird ein weiterer Quellauslass beschrieben, welcher
einen Gehäusemantel aufweist, der mit einer Vielzahl von Löchern versehen
ist. An den Gehäusemantel schliesst eine Auslassscheibe mit
Auslassöffnungen an. Ein Ringmantel mit vertikal verlaufenden
Auslassschlitzen dient der Beschleunigung der Luft auf ihrem Weg nach
aussen.
Diese Art von Quellauslass wird zumeist an der Decke angebracht. Für die
Beaufschlagung des Aufenthaltsbereiches mit kalter Luft stellt dies insoweit
kein Problem dar, da kalte Luft nach den physikalischen Gesetzmässigkeiten
ohnehin nach unten fällt.
Bei der Beaufschlagung des Aufenthaltsbereiches mit warmer Luft jedoch muss
sehr viel Energie aufgewendet werden, um die warme Luft weit nach unten in
den Aufenthaltsbereich zu bekommen. Die warme Luft steigt allerdings den
physikalischen Gesetzmässigkeiten entsprechend gleich wieder nach oben.
Der Einsatz eines derartigen Quellauslasses ist daher vor allem für den Kühlfall
zu empfehlen, nicht jedoch für den Heizfall.
Ein Bodenquellauslass wird in der DE 40 37 287 A beschrieben. Dieser
Quellauslass weist in seinem als Lochblech ausgebildeten Mantel Blenden
sowie Abstandsringe auf, welche zwischen die Blenden eingesetzt sind. Diese
Anordnung dient der Vergleichmässigung der Luft.
Der Quellauslass ist im Gegensatz zu dem oben genannten
Deckenquellauslass auf dem Boden angeordnet. Jedoch ist eine gleichmässige
Beaufschlagung des Aufenthaltsbereiches mit warmer und/oder kalter Luft
dennoch nicht zufriedenstellend. Die gerade Anordnung der Abstandsringe und
der Blenden beschleunigt die Luft nicht, so dass warme Luft nicht weit in den
Raum hineingeworfen wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die oben genannten Nachteile zu
vermeiden und einen Quellauslass zu schaffen, der individuellen Wünschen
anpassbar ist. Es soll weiterhin möglich sein, die warme Luft möglichst weit in
den Aufenthaltsbereich zu werfen, wobei die Luft möglichst lange im unteren
Bereich des Aufenthaltsbereiches bleibt.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass eine Weite von zumindest einigen
Fenstern des Innenmantels veränderbar ist.
Dies geschieht durch eine Abdeckung, welche je nach Wunsch auf dem
Innenmantel angeordnet werden kann. Diese Abdeckung ist jedoch nicht, wie
bisher bekannt, fest auf dem Quellauslass montiert, sondem kann in ihrer Lage
verändert werden. Die Veränderung der Lage kann mittels einer
Verstellschraube erfolgen oder mittels eines Drehhebels, welcher über einen
Exzenter mit der Abdeckung verbunden ist. Weitere Möglichkeiten sind denkbar
und sollen von der vorliegenden Erfindung umfasst sein.
Die Abdeckung kann nach oben oder unten verschoben werden, und, sollte ein
Kunde dies wünschen, ebenfalls in waagerechter Richtung gedreht werden.
Dazu müssen nur entsprechende Schlitze in dem Auslassstutzen vorgesehen
werden, in welchen die Verstellschraube od. dgl. geführt werden kann. Bei
einer vertikalen Verstellung der Abdeckung muss ein entsprechender vertikaler
Schlitz vorhanden sein. Sollte eine zusätzliche waagerechte Verstellung der
Abdeckung gewünscht werden, so muss ein waagerechter Schlitz vorhanden
sein. Sowohl die eine, als auch die andere Möglichkeit soll von der
vorliegenden Erfindung umfasst sein.
Die Abdeckung entspricht in ihrer Ausgestaltung bevorzugt der Ausgestaltung
des Innenmantels. D.h., die Form und die Weiten der Öffnungen der
Abdeckung sowie die Abdeckungsbereiche zwischen den Öffnungen
entsprechen der Form und den Weiten der Fenster sowie den dazwischen
liegenden Bereichen des Innenmantels. Dadurch wird es ermöglicht, dass die
Fenster des Innenmantels im Bedarfsfall vollständig abgedeckt bzw. vollständig
geöffnet werden können.
Die Anordnung der Fenster auf dem Innenmantel bzw. der Öffnungen auf der
Abdeckung kann frei gewählt werden. Bewährt hat sich jedoch die Anordnung
der vorliegenden Erfindung, bei welcher die jeweils drei oberen Fenster eine
gleiche Weite aufweisen. Die nächsten vier Fenster besitzen ebenfalls eine
gleiche Weite und auch die Weite der letzten drei Fenster ist gleich.
Untereinander nehmen diese drei Weiten jedoch von oben nach unten ab. Für
die Öffnungen der Abdeckung gilt dieselbe Anordnung. Von der Erfindung soll
jedoch auch umfasst sein, dass die Weite der Fenster sowie die Weite der
Öffnungen der Abdeckung nach unten hin konstant bleiben kann.
Weiterhin weisen die Bereiche zwischen den einzelnen Fenstern jeweils eine
unterschiedliche Breite auf, wobei die Breiten von oben nach unten zunehmen.
Für die Abdeckungsbereiche der Abdeckung gilt dies entsprechend.
Ferner sind die kleinsten Breiten sowohl der Bereiche des Innenmantels als
auch der Abdeckungsbereiche der Abdeckung noch immer grösser als die
grössten Weiten sowohl der Fenster als auch der Öffnungen.
Die Form der Fenster des Innenmantels und damit auch der Öffnungen der
Abdeckung kann rund, eckig, rombisch oder ähnlich sein. Hier sei der Erfindung
keine Grenzen gesetzt. Die Fenster bzw. die Öffnungen können ferner auf der
gesamten Breite einer Hälfte des Innenmantels bzw. der Abdeckung oder mit
Abständen zwischeneinander angeordnet sein.
Als vorteilhaft hat sich eine rechteckige Form der Fenster des Innenmantels
sowie der Öffnungen der Abdeckung erwiesen, wobei die Weiten sowohl der
Fenster als auch der Öffnungen bevorzugt von oben nach unten regelmässig
abnehmen, was einer gleichmässigeren Luftverteilung dient.
Ebenfalls kann die Grösse der Abdeckung frei gewählt werden. Sie kann den
Innenmantel auf seiner ganzen Innenfläche abdecken oder aber nur zu einem
bestimmten Prozentsatz. Auch kann die Abdeckung rundherum angeordnet
sein oder beispielsweise nur 90° einnehmen. All das richtet sich nach dem
jeweiligen Kundenwunsch und soll von der vorliegenden Erfindung umfasst
sein.
Zusätzlich kann der Innenmantel ein Luftverteilelement umschliessen, welches
bevorzugt konisch ausgebildet ist und ebenfalls einer gleichmässigeren
Luftverteilung dient. Die Löcher dieses Luftverteilelementes sind bevorzugt
gleichmässig auf dem Mantel verteilt, d.h. bevorzugt handelt es sich hier um
einen Lochblechmantel. Die Löcher können jedoch auch eine andere Verteilung
aufweisen.
Ebenso kann die Form des Innenmantels rund oder eckig sein, und es kann
aus Stahl, Metall, Kunststoff oder einem anderen Werkstoff hergestellt sein.
Auch hier sei der Erfindung keine Grenzen gesetzt.
Es kann hier also ein Quellauslass hergestellt werden, welcher durch seine
verstellbare Abdeckung den individuellen Wünschen eines Kunden und damit
eines Aufenthaltsbereiches angepasst werden kann. Die Luft wird konzentriert
dort ausgeworfen, wo sie benötigt wird. Eine Verschwendung von Luft ist kaum
mehr möglich.
Für das zweite Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird auch
separat Schutz begehrt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Innenmantel
bevorzugt kegelförmig ausgebildet.
Durch die Ausbildung des Innenmantels als Kegel wird eine gleichmässige
Verteilung der Luft gewährleistet. Zur weiteren Optimierung der gleichmässigen
Verteilung der Luft sind in dem Innenmantel bevorzugt zwei zusätzliche
Blendringe eingesetzt. Es kann jedoch auch nur einer oder mehr als zwei
Blendringe eingesetzt werden, was ebenfalls von der vorliegenden Erfindung
umfasst sein soll.
Die Blendringe sind bevorzugt feststehend angeordnet, so dass nach der
Aufstellung der Quellauslässe an diesen im Nachhinein nichts mehr verändert
werden muss. Eine andere Anordnung, wie beispielsweise eine drehbare
Anordnung, ist jedoch denkbar und soll von der vorliegenden Erfindung umfasst
sein.
Ebenfalls von der vorliegenden Erfindung umfasst sein sollen die Möglichkeiten
der Ausgestaltung des Quellauslasses. So kann er eine runde, eckige oder
ähnliche Form aufweisen. Auch die Art der Befestigung des Innenmantels in
dem Quellauslass kann unterschiedlich sein. In den vorliegenden
Ausführungsbeispielen wurde eine Dreipunktaufhängung des Innenmantels
gewählt. Jede andere Befestigung des Innenmantels ist jedoch denkbar.
Für das dritte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird ebenfalls
separat Schutz begehrt. Bei diesem dritten Ausführungsbeispiel ist ein
Ringmantel im unteren Bereich des Aussenmantels zumindest teilweise mit
Düsen, insbesondere Weitwurfdüsen, versehen.
Im Inneren des Innenmantels ist weiterhin eine schwenkbare Verstellklappe
vorgesehen, welche sich im Kühlfall in waagrechter Position befindet,
wohingegen sie im Heizfall in die vertikale Position geschwenkt wird.
Verschwenkt wird die Verstellklappe bevorzugt über einen Drehhebel. Es kann
jedoch auch eine andere Art der Verstellung verwendet werden. Der Drehhebel
kann manuell, motorisch, mit einer Thermoverstellung oder ähnlichem verstellt
werden.
Soll der Aufenthaltsbereich nun mit kalter Luft beaufschlagt werden, befindet
sich die Verstellklappe, wie oben bereits erwähnt, in waagrechter Stellung. Dies
bedeutet, dass die Luft nicht in den Ringmantel mit den Weitwurfdüsen gelangt,
sondern bereits oberhalb der Verstellklappe in den Zwischenraum zwischen
Aussenmantel und Innenmantel gelangt, sich hier vollständig verteilt und dann
durch die Ausnehmungen nach aussen strömt.
Der umgekehrte Fall ergibt sich bei der Beaufschlagung des
Aufenthaltsbereiches mit warmer Luft. Die Verstellklappe befindet sich nun in
vertikaler Stellung, d.h., die Luft kann an ihr vorbei passieren und gelangt in
den Ringmantel mit den Weitwurfdüsen. Die Weitwurfdüsen nun geben der Luft
eine zusätzliche Beschleunigung und bewirken, dass sich die warme Luft am
Boden in einem grossen Umkreis verteilt, bevor sie, den physikalischen
Gesetzmässigkeiten entsprechend, nach oben steigt. Da gleichzeitig aus den
oberhalb des Ringmantels liegenden Ausnehmungen ebenfalls warme Luft
austritt, wird eine insgesamt gleichmässige Erwärmung des
Aufenthaltsbereiches gewährleistet.
Auch die Form dieses Ausführungsbeispiels eines Quellauslasses kann rund,
eckig oder ähnlich sein.
Bei beiden Ausführungsbeispielen wird also vor allem durch die Kegelform des
Innenmantels sowie durch die Blendringe gewährleistet, dass die gesamte
Austrittsfläche des Quellauslasses und damit der Aufenthaltsbereich
gleichmässig mit Luft beaufschlagt wird.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie
anhand der Zeichnung; diese zeigt in
Figur 1 einen Längsschnitt durch einen Quellauslass gemäss dem ersten
Hauptanspruch der vorliegenden Erfindung;
Figur 2 einen Querschnitt durch den Quellauslass in Figur 1 entlang der Linie
II - II;
Figur 3 eine vergrössert dargestellte Ansicht eines Ausführungsbeispiels der
Befestigung der Abdeckung in dem Quellauslass;
Figur 4 einen Längsschnitt durch einen Quellauslass gemäss dem zweiten
Hauptanspruch der vorliegenden Erfindung;
Figur 5 eine Draufsicht auf den Quellauslass in Figur 4;
Figur 6 einen Längsschnitt durch einen Quellauslass gemäss dem dritten
Hauptanspruch der vorliegenden Erfindung;
Figur 7 eine Draufsicht auf den Quellauslass in Figur 6 mit waagrechter
Verstellklappe;
Figur 8 eine Draufsicht auf den Quellauslass in Figur 6 mit vertikaler
Verstellklappe; und
Figur 9 eine vergrössert dargestellte Ansicht eines Drehhebels zum Verstellen
der Verstellklappe.
Gemäss den Figuren 1 bis 3 weist ein Quellauslass Q1 einen Aussenmantel 1.1
auf, welcher Ausnehmungen 2 besitzt. Bevorzugt handelt es sich hierbei um
einen Lochblechmantel. Der Aussenmantel 1.1 geht an seinem oberen Ende in
einen Anschlusstutzen 3.1 über, welcher mit einem nicht näher gezeigten
Luftzuführungssystem verbunden ist.
Der Aussenmantel 1.1 umschliesst einen Innenmantel 4, wobei der
Innenmantel 4 an seinem oberen Ende noch ein wenig in den Anschlussstutzen
3.1 hineinragt. Der Innenmantel 4 ist auf seinem Umfang mit Fenstern 5
versehen. Die Fenster 5 sind bevorzugt rechteckig ausgestaltet. Dabei weisen
drei obere Fenster 5.1 eine gleiche Weite a1 auf. Vier nachfolgende Fenster 5.2
sind ebenfalls mit einer gleichen Weite a2 versehen und nochmals drei weitere
Fenster 5.3 besitzen eine Weite a3. Die Weiten a1, a2 und a3 nehmen dabei von
oben nach unten hin ab. Die Weite a1 der Fenster 5.1 ist demzufolge die
grösste Weite, wohingegen die Weite a3 der Fenster 5.3 die kleinste Weite ist.
Zwischen jeweils zwei Fenstern 5 befinden sich Bereiche 6.1 bis 6.9. Der
einzelne Bereich 6.1 bis 6.9 weist jeweils eine Breite b1 bis b9 auf, welche sich
von oben nach unten vergrössert. Die Breite b1 des Bereiches 6.1 ist demnach
die kleinste Breite, wohingegen die Breite b9 des Bereiches 6.9 die grösste
Breite ist. Desweiteren ist die kleinste Breite b1 noch immer grösser als die
grösste Weite a1.
Einem Teil des Innenmantels 4, welcher bevorzugt einerseits einer Achse A
angeordnet ist, ist eine Abdeckung 7 zugeordnet. Diese Abdeckung 7 ist
ebenfalls mit Öffnungen 8 versehen, welche bevorzugt rechteckig ausgestaltet
sind. Dabei weisen drei obere Öffnungen 8.1 eine gleiche Weite c1 auf. Vier
nachfolgende Öffnungen 8.2 sind ebenfalls mit einer jeweils gleichen Weite c2
versehen und nochmals drei weitere Öffnungen 8.3 besitzen eine Weite c3. Die
Weiten c1, c2 und c3 nehmen dabei von oben nach unten hin ab. Die Weite c1
der Öffnungen 8.1 ist demzufolge die grösste Weite, wohingegen die Weite c3
der Öffnungen 8.3 die kleinste Weite ist.
Zwischen jeweils zwei Öffnungen 8 befinden sich Abdeckungsbereiche 9.1 bis
9.9. Der einzelne Abdeckungsbereich 9.1 bis 9.9 weist jeweils eine Breite d1 bis
d9 auf, welche sich von oben nach unten vergrössert. Die Breite d1 des
Bereiches 9.1 ist demnach die kleinste Breite, wohingegen die Breite d9 des
Bereiches 9.9 die grösste Breite ist. Desweiteren ist die kleinste Breite d1 noch
immer grösser als die grösste Weite c1.
Die Öffnungen 8 der Abdeckung 7 entsprechen in ihrer Form und ihren Weiten
c1 bis c3 sowie hinsichtlich der Breiten d1 bis d9 der Abdeckungsbereiche 9.1 bis
9.9 der Form und den Weiten a1 bis a3 der Fenster 5 bzw. den Breiten b1 bis b9
der Bereiche 6.1 bis 6.9 des Innenmantels 4. Daher ist auch die kleinste Breite
b1 noch immer grösser als die grösste Weite c1 und die kleinste Breite d1 ist
noch immer grösser als die grösste Weite a1.
Der Innenmantel 4 umschliesst einen weiteren Innenmantel 10, wobei das
obere Ende des Innenmantels 10 über einen Rand 11 des Innenmantels 4 und
in den Anschlussstutzen 3.1 hineinragt. Der Innenmantel 10 ist bevorzugt
kegelförmig ausgebildet.
Ein Mantel 12 des Innenmantels 10 ist mit Öffnungen 13 versehen. Bevorzugt
handelt es sich hierbei um einen Lochblechmantel. Ein Boden 14 des
Innenmantels 10 ist dabei jedoch nicht mit Öffnungen versehen.
In Figur 3 wird die Befestigung der Abdeckung 7 in dem Quellauslass Q1
deutlich. Der Abdeckung 7 ist in einem oberen Abschnitt ein Verbindungsstück
15 zugeordnet, welches eine Verbindung zwischen der Abdeckung 7 und einer
Verstellschraube 16 ermöglicht. Die Verstellschraube 16 weist einen Drehknauf
17 auf, in welchem sich ein Innengewinde 18 befindet. Dieses Innengewinde 18
steht mit einem Aussengewinde 19 eines Bolzens 20 in Eingriff. Der Bolzen 20
ist durch eine nicht näher gezeigte Bohrung in dem Verbindungsstück 15
geführt. Das anschliessende, dem Drehknauf 17 gegenüberliegende Ende des
Bolzens 20 kann in einer Mutter 21 sitzen, welche mit dem Verbindungsstück
15 verschweisst ist.
Damit das Verbindungsstück 15 und damit die Abdeckung 7 mittels der
Verstellschraube 16 nach oben und nach unten verstellt werden kann, befindet
sich in dem Anschlussstutzen 3.1 ein Schlitz 22, durch welchen der Bolzen 20
der Verstellschraube 16 geführt ist. Der Schlitz 22 ist nur so breit, dass sich der
Bolzen 20 darin nach oben und nach unten bewegen kann. Der Drehknauf 17
jedoch muss zum Feststellen der Verstellschraube 16 so gegen den
Anschlussstutzen 3.1 gedreht werden können, dass der Drehknauf 17 auf dem
Anschlussstutzen 3.1 aufsitzt. Somit kann das Verbindungsstück 15 und damit
die Abdeckung 7 nicht nach unten rutschen.
Der Schlitz 22 muss ferner mindestens so lang sein, wie die Breite b1 des
Bereiches 6.1 bzw. die Breite d1 des Abdeckungsbereiches 9.1, damit das
jeweilige Fenster 5 des Innenmantels 4 durch den entsprechenden
Abdeckungsbereich 9.1 bis 9.9 abgedeckt werden kann. Die Breiten b2 bis b9
der Bereiche 6.2 bis 6.9 sowie die Breiten d2 bis d9 der Abdeckungsbereiche
9.2 bis 9.9 sind in diesem Zusammenhang nicht wesentlich, da sich insgesamt
die Breiten b1 bis b9 bzw. d1 bis d9 ohnehin nach unten vergrössern, sich die
Weiten a1 bis a3 bzw. c1 bis c3 jedoch verkleinern.
Eine Teilfläche 23 des Mantels 12 des Innenmantels 10, welche sich
gegenüber der Verstellschraube 16 befindet, ist geschlossen und weist statt der
Öffnungen 13 eine Aussparung 24 auf. Die Aussparung 24 dient der Aufnahme
der Mutter 21, falls die Verstellung der Verstellschraube 16 zu weit nach oben
erfolgt.
Die Funktionsweise des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist folgende:
Die Zuluft gelangt über das Luftzuführungssystem (nicht dargestellt) durch den
Anschlussstutzen 3.1 in das Innere des Quellauslasses Q1, nämlich in den
Innenmantel 10. Hier wird die Luft, da der Innenmantel 10 nach unten
kegelförmig verläuft, gestaut und gelangt so gleichmässig durch die Öffnungen
13 in den Zwischenraum 25 zwischen dem Innenmantel 10 und dem
Innenmantel 4.
Je nach Wunsch wird das Verbindungsstück 15 und damit die Abdeckung 7
mittels der Verstellschraube 15 nach oben oder unten verschoben, so dass die
Abdeckungsbereiche 9.1 bis 9.9 der Abdeckung 7 die Fenster 5 des
Innenmantels 4 ganz, nur teilweise oder gar nicht bedecken. Werden die
Fenster 5 des Innenmantels 4 gar nicht bedeckt, so decken sich statt dessen
die Bereiche 6.1 bis 6.9 des Innenmantels 4 mit den Abdeckungsbereichen 9.1
bis 9.9 der Abdeckung 7 und die Öffnungen 8 der Abdeckung 7 liegen über den
Fenstern 5 des Innenmantels 4.
Liegen die Fenster 5 des Innenmantels 4 vollständig unter den
Abdeckungsbereichen 9.1 bis 9.9 der Abdeckung 7, so dringt die Luft lediglich
durch die Fenster 5 des Teils des Innenmantels 4, welcher nicht mit einer
Abdeckung versehen ist. Die Luft gelangt anschliessend in einen Raum 26
zwischen dem Innenmantel 4 und dem Aussenmantel 1.1 und von dort
gleichmässig nach aussen. Durch die abschirmende Wirkung der Abdeckung 7
erfolgt der Luftaustritt nicht 360° um den Quellauslass Q1, sondern lediglich an
den geöffneten Stellen.
Korrespondieren die Öffnungen 8 der Abdeckung 7 mit den Fenstern 5 des
Innenmantels 4, so kann ein Luftaustritt gleichmässig nach allen Seiten aus
dem Quellauslass Q1 erfolgen.
Gemäss Figur 4 und 5 weist ein Quellauslass Q2 einen Aussenmantel 1.2 auf,
welcher seiner Grösse wegen aus zwei Teilen 30 und 31 zusammengesetzt ist.
Diese sind an ihren einander zugeordneten freien Randkanten durch nicht
näher gezeigte Elemente verbunden, was durch einen Verbindungsring 32
dargestellt ist. Die gestrichelte Linie 33 stellt dabei das Ende des einen und den
Anfang des anderen Teils 30 und 31 dar.
Der Aussenmantel 1.2 weist ebenfalls Ausnehmungen 34 auf. Bevorzugt
handelt es sich auch hier um einen Lochblechmantel. Das obere Ende des
Aussenmantels 1.2 ist kragenartig aufgestülpt und mit einem Anschlussstutzen
3.2 verbunden, über welchen der Quellauslass Q2 mit einem nicht näher
gezeigten Luftzuführungssystem verbunden ist.
Der Aussenmantel 1.2 umschliesst einen Innenmantel 36, welcher bevorzugt
kegelförmig ausgebildet und mit Öffnungen 37 versehen ist. Der Innenmantel
36 ist bevorzugt mittels drei Befestigungselementen 10 an dem Aussenmantel
1.2 befestigt. Die Befestigung des Innenmantels 36 an dem Aussenmantel 1.2
ähnelt einer Dreipunktaufhängung.
In dem Innenmantel 36 sind bevorzugt zwei Blendringe 39 und 40 feststehend
angeordnet. Wie aus Figur 5 ersichtlich, sind die Blendringe 39 und 40 mittels
Elementen 41 an dem Innenmantel 36 befestigt. Um eine gleichmässige
Verteilung der Luft zu gewährleisten, sind die Blendringe 39 und 40 noch in
dem ersten Teil 30 des Aussenmantels 1.2, d.h. über der Verbindungsnaht 32
angeordnet.
Da der Quellauslass Q2 im Aufenthaltsbereich bevorzugt auf dem Boden
aufgestellt wird, kann der Quellauslass Q2 entweder mit einem Boden versehen
oder offen sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist lediglich eine Art
Kragen 42 zu erkennen, welcher unten an dem Aussenmantel 1.2 angebracht
ist und diesen verstärkt.
Die Funktionsweise des zweiten Ausführungsbeispiels ist folgende:
Warme oder kalte Luft strömt von dem Luftzuführungssystem durch den
Anschlussstutzen 3.2 in einen Zwischenraum 49 zwischen Aussenmantel 1.2
und Innenmantel 36 des Quellauslasses Q2 und in das Innere 47 des
Innenmantels 36. Ein kleiner Teil der Luft, welcher gleich zu Anfang in den
Zwischenraum 49 zwischen dem Aussenmantel 1.2 und dem Innenmantel 36
gelangt, dringt sofort durch die Ausnehmungen 34 nach aussen. Der grosse
Teil der Luft, welcher in das Innere 47 des Innenmantels 36 gelangt, staut sich
zunächst vor dem ersten Blendring 39. Ein weiterer Teil der Luft wird dabei
durch die Öffnungen 37 oberhalb des Blendringes 39 in den Zwischenraum 49
gepresst und gelangt von dort durch die Ausnehmungen 34 nach aussen.
Die restliche Luft passiert den ersten Blendring 39 und staut sich erneut vor
dem zweiten Blendring 40. Dadurch wird ein weiterer Teil der Luft durch die
Öffnungen 37 oberhalb des Blendringes 40 in den Zwischenraum 49 und von
dort durch die Ausnehmungen 34 nach aussen gedrängt. Der nun verbleibende
Luftrest passiert den Blendring 40 und gelangt in den unteren Bereich des
Innenmantels 36. Dadurch, dass der Innenmantel 36 kegelförmig ausgebildet
ist, erfährt die Luft eine erneute Stauung.
Durch das Zusammenwirken des kegelförmigen Innenmantels 36 und der
feststehenden Blendringe 39 und 40 wird eine gleichmässige Verteilung der
kalten oder warmen Luft in den Aufenthaltsbereich gewährleistet.
Gemäss den Figuren 6 bis 9 weist ein drittes Ausführungsbeispiel eines
Quellauslasses Q3 neben den bereits oben genannten Bauelementen in seinem
unteren Bereich einen Ringmantel 43 auf, welcher sozusagen an die Stelle des
Kragens 42 tritt. Der Ringmantel 43 ist in seinem Umfang mit Düsen 44
versehen, welche bevorzugt als Weitwurfdüsen ausgebildet sind.
Der Ringmantel 43 ist gegen den Aussen- und Innenmantel 1.2, 36 durch eine
Platte 45 abgegrenzt. Diese weist einen Flächenbereich 46 auf, welcher mit
dem Inneren 47 des Innenmantels 36 in Verbindung steht, d.h. mit Öffnungen
versehen ist. Dadurch wird ein Einströmen von Luft aus dem Inneren 47 des
Innenmantels 36 in den Ringmantel 43 mit den Weitwurfdüsen 44 ermöglicht.
Ein restlicher Flächenbereich 48 der Platte 45 hingegen ist geschlossen, d.h.,
aus dem Zwischenbereich von Aussenmantel 1.2 und Innenmantel 36 dringt
keine Luft in das Innere des Ringmantels 43.
In dem Inneren 47 des Innenmantels 36 ist unterhalb der Blendringe 39 und 40
eine Verstellklappe 50 angeordnet. Die Verstellklappe 50 befindet sich etwa in
der Höhe der Verbindungsnaht 32. Die Verstellklappe 50 ist über
Wellenstummel 51 und 52 drehbar an dem Innenmantel 36 angeordnet, wie
aus den Figuren 7 und 8 deutlich erkennbar.
Über den Wellenstummel 51 ist die Verstellklappe 50 mit einem Drehhebel 53
verbunden. Der Drehhebel 53 ist, wie aus Figur 9 erkennbar, an seinem einen
Ende mittels eines Bolzens 54 in einem bogenförmigen Langloch 55 geführt.
Das Langloch 55 dient der Begrenzung des Drehweges des Drehhebels 53. An
seinem anderen Ende weist der Drehhebel 53 einen Knauf 56 auf, welcher eine
bessere Handhabung des Drehhebels 53 ermöglicht.
Der Wellenstummel 51 und das Langloch 55 sind beide in einer Halterung 57
vorgesehen, welche auf der Aussenfläche des Aussenmantels 1.2 angeordnet
ist.
Die Funktionsweise des dritten Ausführungsbeispiels ist folgende:
Warme oder kalte Luft strömt wieder von dem Luftzuführungssystem über einen
Anschlussstutzen 3.3 in das Innere 47 des Innenmantels 36 und in den
Zwischenraum 49 zwischen dem Aussenmantel 1.3 und dem Innenmantel 36.
Handelt es sich bei der einströmenden Luft um warme Luft, so wird der
Drehhebel 53 nach unten gedrückt, bis der Bolzen 54 in dem Langloch 55 an
die obere Begrenzung stösst. Die über den Wellenstummel 51 daran befestigte
Verstellklappe 50 wird dadurch in eine vertikale Position gedreht und die
einströmende Luft kann durch den offenen Flächenbereich 46 der Platte 45 in
den Ringmantel 43 und damit zu den Weitwurfdüsen 44 gelangen.
Bevor die Luft jedoch die Verstellklappe 50 passiert und zu den Weitwurfdüsen
44 gelangt, staut sie sich, wie bereits oben beschrieben, vor dem ersten
Blendring 39 und dem zweiten Blendring 40. Dadurch wird ein kleiner Teil der
Luft bereits hier durch die Öffnungen 37 des Innenmantels 36 in den
Zwischenraum 49 und von dort aus durch die Ausnehmungen 34 des
Aussenmantels 1.3 nach aussen geleitet. Die restliche Luft passiert die vertikal
verstellte Verstellklappe 50 und staut sich erneut aufgrund der Kegelform des
Innenmantels 36. Daher wird auch hier ein kleiner Teil der Luft wieder durch die
Öffnungen 37 des Innenmantels 36 in den Zwischenraum 49 und von hier aus
durch die Ausnehmungen 34 des Aussenmantels 1.3 nach aussen geleitet. Die
nun verbleibende Luft strömt infolge der düsenartigen Verengung des
Innenmantels 36 mit höherer Geschwindigkeit durch den geöffneten
Flächenbereich 46 der Platte 45 in den Ringmantel 43 und von hier aus durch
die Weitwurfdüsen 44 nach aussen.
Aufgrund der Geschwindigkeit, mit der die warme Luft in den gesamten
Innenraum 58 des Quellauslasses Q3 einströmt und der durch die Bauelemente
und die Form der Bauelemente erreichte Erhöhung der Geschwindigkeit,
erreicht die warme Luft die Weitwurfdüsen 44 mit einer hohen Geschwindigkeit
und wird von diesen daher weit in den Aufenthaltsbereich ausgeworfen. Die
warme Luft strömt also erst weit horizontal in den Aufenthaltsbereich, bevor sie
aufgrund der physikalischen Gesetze wieder nach oben steigt.
Soll der Aufenthaltsbereich mit kalter Luft beaufschlagt werden, so wird der
Drehhebel 53 nach oben verschwenkt, bis der Bolzen 54 in dem Langloch 55
an die untere Grenze des Langloches 55 gerät. Die über den Wellenstummel
51 mit dem Drehhebel 53 verbundene Verstellklappe 50 wird dadurch in ihre
waagerechte Position verschwenkt. Die einströmende kalte Luft gelangt nur
noch bis zu der Verstellklappe 50, jedoch nicht mehr in den Ringmantel 43 mit
den Weitwurfdüsen 44.
Die Luft gelangt nur noch über die über der Verstellklappe 50 angeordneten
Öffnungen 37 des Innenmantels 8 in den Zwischenraum 49 und von dort über
die Ausnehmungen 34 des Aussenmantels 1.3 nach aussen und kann so ohne
Erzeugung von Zugerscheinungen in den Aufenthaltsbereich absinken.
| Positionszahlenliste |
| 1 | Aussenmantel | 34 | Ausnehmungen | 67 |
| 2 | Ausnehmung | 35 | | 68 |
| 3 | Anschlussstutzen | 36 | Innenmantel | 69 |
| 4 | Innenmantel | 37 | Öffnungen | 70 |
| 5 | Fenster | 38 | Befestigungselem. | 71 |
| 6 | Bereich | 39 | Blendring | 72 |
| 7 | Abdeckung | 40 | Blendring | 73 |
| 8 | Öffnung | 41 | Element | 74 |
| 9 | Abdeckungsbereich | 42 | Kragen | 75 |
| 10 | Innenmantel. | 43 | Ringmantel | 76 |
| 11 | Rand. | 44 | Weitwurfdüsen | 77 |
| 12 | Mantel | 45 | Platte | 78 |
| 13 | Öffnungen | 46 | Flächenbereich | 79 |
| 14 | Boden | 47 | Innere |
| 15 | Verbindungsstück | 48 | Flächenbereich |
| 16 | Verstellschraube | 49 | Zwischenraum | Q1 | Quellauslass |
| 17 | Drehknauf | 50 | Verstellklappe | Q2 | Quellauslass |
| 18 | Innengewinde | 51 | Wellenstummel | Q3 | Quellauslass |
| 19 | Aussengewinde | 52 | Wellenstummel |
| 20 | Bolzen | 53 | Drehhebel |
| 21 | Mutter | 54 | Bolzen |
| 22 | Schlitz | 55 | Langloch |
| 23 | Teilfläche | 56 | Knauf | A | Achse |
| 24 | Aussparung | 57 | Halterung |
| 25 | Zwischenraum | 58 | Innenraum | a1-a3 | Weite |
| 26 | Raum | 59 | | b1-b9 | Breite |
| 27 | | 60 | | C1-c3 | Weite |
| 28 | | 61 | | d1-d9 | Breite |
| 29 | | 62 |
| 30 | Teil | 63 |
| 31 | Teil | 64 |
| 32 | Verbindungsring | 65 |
| 33 | Linie | 66 |