Die Erfindung bezieht sich auf eine Wanne mit einer Tür gemäß der im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Aus der WO 94/07403 ist eine derartige Wanne bekannt, deren Tür um eine im Wesentlichen
horizontale Achse schwenkbar ist. Derartige Wannen sollen vor allem kranken und
behinderten Menschen die Benutzung erleichtern, da bei nach oben geschwenkter,
geöffneter Tür der Einstieg bzw. Ausstieg aus der Wanne problemlos ist. Bei der vorbekannten
Wanne liegt die Tür im geschlossenen Zustand mit ihrer Außenfläche über
ein dort angeordnetes Dichtelement an der Innenwand der Wanne an, und es sind
besondere Maßnahmen zur Arretierung und Sicherung der geschlossenen Tür erforderlich,
damit bei und nach dem Befüllen der Wanne mit Wasser die Tür geschlossen
bleibt und der Austritt von Wasser unterbunden wird. Der insoweit erforderliche konstruktive
Aufwand ist nicht unerheblich.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Wanne der genannten
Art dahingehend weiterzubilden, dass bei einfacher und zuverlässiger Funktion die
Öffnung der Wanne mittels der Tür dicht und sicher verschlossen werden kann. Aufwändige
Schließ- und Sicherheitseinrichtungen sollen vermieden werden, zumal derartige
Einrichtungen bei einer Fehlfunktion zu einer unzulässigen schnellen Entleerung des
Wassers aus der Wanne nach außen zur Folge haben. Die Wanne soll einen kompakten
und Material sparenden Aufbau aufweisen und mit geringem Fertigungsaufwand hergestellt
werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der im Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmale.
Die erfindungsgemäße Wanne zeichnet sich durch einen einfachen und funktionssicheren
Aufbau aus, wobei die der schwenkbaren Tür zugeordnete Öffnung der Wannenseite
im Rand eine Ausnehmung und / oder Nut aufweist, in welcher ein elastisches
Dichtelement angeordnet ist. Die Tür ist in einer durch die Öffnung und/oder den Öffnungsrand
verlaufenden Ebene angeordnet, wobei in dieser Ebene in bevorzugter Weise
ferner die genannte Ausnehmung und/oder Nut mit dem Dichtelement angeordnet sind.
Die im wesentlichen als ebene Platte ausgebildete Tür weist in zweckmäßiger Weise
eine erheblich geringere Breite als der Öffnungsrand auf, wobei die Ausnehmung
und/oder Nut vorteilhaft im wesentlichen in der Mitte der Gesamtbreite des Öffnungsrandes
angeordnet ist und/oder eine wesentlich geringere Breite als der Öffnungsrand
aufweist. Das Dichtelement besitzt eine im wesentlichen im Bereich der Oberfläche des
Randes der genannten Öffnung angeordnete und bevorzugt im wesentlichen geschlossen
ausgebildete Oberfläche, an welcher in der geschlossenen Position der Türrand
dichtend anliegt und / oder auf welcher der Türrand flächig aufsitzt. Hierbei ist das
Dichtelement bevorzugt derart komprimiert, und zwar insbesondere in Folge des Eigengewichts
der Tür, dass der Türrand zumindest teilweise in die genannte Ausnehmung,
welche insbesondere als eine Nut ausgebildet ist, im Öffnungsbereich der Wannenseite
eingreift und / oder einfedert. Das Dichtelement ist in bevorzugter Weise als eine
Hohlkammerdichtung ausgebildet, wodurch das sichere Eingreifen und / oder Einfedern
und / oder Abdichten des Türrandes in der genannten Ausnehmung bzw. bezüglich des
Randes der in der genannten Wandseite zur Aufnahme der Tür vorgesehenen Öffnung.
In der geschlossenen Position der Tür greift diese mit ihrem Rand in die Ausnehmung
ein, welche im Rand der Öffnung angeordnet ist. Erfindungsgemäß erfolgt infolge des
Eigengewichts der Tür eine Sicherung und Abdichtung der Tür bezüglich der Wanne und
insbesondere der genannten Ausnehmung und des in derselben angeordneten Dichtelements.
Aufgrund der im wesentlichen geschlossenen Ausbildung der Oberfläche des
Dichtelements wird das Festsetzen oder Eindringen von Fremdkörpern und / oder
Schmutz im Anlagebereich des Türrandes in zweckmäßiger Weise vermieden und auch
für eine und / oder nach einer langen Gebrauchsdauer wird mit hoher Funktionssicherheit
die Abdichtung der geschlossenen Tür sichergestellt. Zusätzliche Sicherungseinrichtungen
der Tür in der geschlossenen Position sind grundsätzlich nicht erforderlich.
Seitenkräfte, sei es infolge des in der Wanne befindlichen Wassers oder infolge von
Belastungen von der Außenseite her, drücken den Rand der Tür zusätzlich an das in der
Ausnehmung vorgesehene Dichtelement. Zum Öffnen wird die Tür um die im Wesentlichen
horizontale Achse geschwenkt und in der geöffneten Position steht die Tür über
dem Wannenrand im Wesentlichen in einer vertikalen Ebene außerhalb des Bereiches
über der Öffnung, so dass eine Person ungehindert und sicher in die Wanne einsteigen
bzw. aus dieser aussteigen kann.
In bevorzugter Weise ist die Tür als eine Platte, insbesondere eine Glasplatte ausgebildet,
welche in sich formstabil und/oder steif derart ausgebildet ist, dass bei den
auftretenden Kräften und Belastungen der Rand der Tür zuverlässig und dicht auf dem
Dichtelement, insbesondere aufgrund des Eigengewichts der Platte und/oder unter einer
vorgegebenen Vorspannung auf dem Dichtelement in der Wannenöffnung aufliegt. In
einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung greift der Plattenrand in einer vorgegebenen
Tiefe in die genannte Ausnehmung des Öffnungsrandes ein, in welchem erfindungsgemäß
das Dichtelement angeordnet ist, so dass die Tür funktionssicher arretiert
verankert ist. Die in sich steife und bevorzugt im Wesentlichen ebene Platte ist in
einfacher Weise herstellbar, und aufwändige Formen und/oder Werkzeuge sind entbehrlich.
An dem in der geschlossenen Position der Tür oberen und im Wesentlichen horizontal
liegenden Rand ist in bevorzugter Weise ein Träger und/oder Profil angeordnet und
/oder befestigt, wobei der Träger und/oder das Profil bevorzugt mit dem bewegbaren
Scharnierteil fest verbunden ist. Hierdurch wird eine besondere und/oder zusätzliche
Aussteifung der Türplatte gewährleistet. Bevorzugt ist die Tür im Wesentlichen halbkreisförmig
ausgebildet. Die Ausnehmung des Öffnungsrandes weist in zweckmäßiger
Weise einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt mit einer derartigen Tiefe auf,
dass eine sichere Arretierung der Tür insgesamt erreicht ist.
Bevorzugt weist auch das in der Ausnehmung angeordnete Dichtelement, welches sich
in vorteilhafter Weise einteilig und durchgehend über die gesamte Länge der Ausnehmung
erstreckt, einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf, wobei der
Türrand in der geschlossenen Position der Tür an den Innenflächen der Schenkel des U-förmigen
Dichtelements dichtend anliegt. Die Außenkontur des Türrandes ist erfindungsgemäß
auf die Innenkontur des Öffnungsrandes und/oder des Dichtelements abgestimmt.
Der Türrand und ebenso der Öffnungsrand sind in vorteilhafter Weise kontinuierlich
gekrümmt, ohne Ecken oder Steigungssprünge ausgebildet, und zwar bevorzugt im
Wesentlichen halbkreisförmig. Die genannten Ränder enthalten erfindungsgemäß keine
Bereiche mit wesentlich kleineren Radien als der große Gesamt-Krümmungsradius der
Ränder der Tür und der Öffnung. Der Kurvenverlauf der Außen- bzw. Innenkonturen des
Türrandes bzw. der Öffnung ist dahingehend kontinuierlich, dass wesentliche und/oder
sprungartige Änderungen der Richtung nicht vorhanden sind. So sind im Rahmen der
Erfindung die genannten Konturen nach Art eines Kreises, einer Ellipse, einer Parabel
oder ähnlich ausgebildet.
Zum Bewegen bzw. Schließen oder Öffnen der Tür sind in besonderen Weiterbildungen
der Erfindung Bewegungseinrichtungen vorgesehen, wie motorische, hydraulische,
pneumatische oder sonstig ausgebildete Antriebe. Ferner können insbesondere die
Bewegungseinrichtungen zusätzlich oder alternativ zwecks Reduzierung oder Kompensation
der Bedienkräfte Gegengewichte, Gaszug- oder Gasdruckfedern oder dergleichen
enthalten oder als solche ausgebildet sein, um die Bedien- oder Bewegungskräfte auf
ein Minimum zu reduzieren. In einer besonderen Ausgestaltung greift die Bewegungseinrichtung
nicht direkt an der Tür und/oder der Platte an, sondern über ein Getriebe oder
eine getriebliche Verbindung, welche insbesondere mit dem bewegbaren Scharnierteil
in Wirkeingriff ist. So ist problemlos auch eine rein manuelle Bewegung zum Schwenken
der Tür um die im Wesentlichen horizontale Scharnierachse ohne Weiteres möglich,
wobei in vorteilhafter Weise mit der Tür ein Handgriff verbunden sein kann.
Die Bewegungseinrichtung und/oder das Getriebe bzw. die getriebliche Verbindung sind
in besonders zweckmäßiger Weise in einem Zwischenraum zwischen einer bevorzugt
abnehmbaren Verkleidung der Wanne und deren Außenseite angeordnet, so dass die
Gefahr von Verletzungen eines Benutzers oder Funktionsstörungen infolge von Fremdkörpern,
wie Handtüchern oder Kleidungsstücken, vermieden werden. Aufgrund der
abnehmbaren und/oder von der Wanne lösbaren Verkleidung sind der Zwischenraum
und somit die Bewegungseinrichtung und/oder das Getriebe für etwaige Service- oder
Reparaturmaßnahmen gleichwohl problemlos zugänglich. Ferner sei hervorgehoben,
dass in der geöffneten Position die Tür in zweckmäßiger Weise über den Rand der
Wanne neben der genannten Öffnung geschwenkt ist und dort eine sichere und definierte
Position einnimmt. Schließlich sei darauf verwiesen, dass die erfindungsgemäße
Wanne in einer besonderen Ausgestaltung kombiniert mit einem Whirlsystem und/oder
mit vorgegebenen Düsenanordnungen ausgerüstet sein kann.
Besondere Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
sowie der Beschreibung besonderer Ausführungsbeispiele angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten besonderen
Ausführungsbeispiele näher erläutert, ohne dass insoweit eine Beschränkung erfolgt. Es
zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht der Wanne bei geschlossener Tür,
- Fig. 2
- eine Ansicht der Wanne bei geöffneter Tür,
- Fig. 3
- eine schematische Ansicht der Wanne,
- Fig. 4
- vergrößert einen Ausschnitt entlang Schnittlinie IV gemäß Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Wanne bei ge-
schlossener Tür,
- Fig. 6
- vergrößert einen Ausschnitt entlang Schnittlinie VI gemäß Fig. 5,
- Fig. 7
- einen Ausschnitt entsprechend Fig. 6, jedoch ohne das Dichtelement,
- Fig. 8
- vergrößert den Bereich mit dem Scharnier,
- Fig. 9
- vergrößert den Bereich der Verschlusseinrichtung,
- Fig. 10, 11
- vergrößert Details der türseitigen bzw. wannenseitigen Teile der Ver-
schlusseinrichtung,
- Fig. 12
- eine perspektivische Darstellung der Tür mit Scharnier und Bewegungsein-
richtung ohne Wanne, wobei die Tür in der Schließposition dargestellt ist,
- Fig. 13
- eine perspektivische Ansicht, ähnlich Fig. 12, wobei die Tür nach oben aus
der Wannenöffnung um 90° geschwenkt ist.
Gemäß Fig. 1 enthält die Wanne im Bereich der vorderen Wannenseite 4, hier der
Längsseite, eine Öffnung 6, welche mittels einer Tür 8 verschlossen ist. Die Tür 8 ist als
eine Platte, insbesondere aus Glas, ausgebildet. Die Öffnung 6 enthält in der Wannenseite
4 einen Rand 10, welcher ebenso wie der Türrand zumindest näherungsweise
halbkreisförmig ausgebildet ist. Mittels eines Scharniers 12 ist die Tür 8 um eine im
Wesentlichen horizontale Achse 14 derart schwenkbar, dass jene aus der hier dargestellten
geschlossenen Position über den neben der Öffnung 6 vorhandenen Wannenrand
geschwenkt werden kann. Das Scharnier 12 enthält zwei um die genannten Achse
14 schwenkbare Scharnierteile, wobei der eine Scharnierteil 18 mit dem Wannenrand
und der andere Scharnierteil 20 mit der Tür 8 in geeigneter Weise fest verbunden ist. An
dem dem Scharnier 12 gegenüber liegenden oberen Ende der Tür 8 ist ein Handgriff 22
befestigt, um manuell das Schwenken der Tür 8 aus der hier dargestellten geschlossenen
Position in die offenen Position über den Wannenrand schwenken zu können oder
umgekehrt. In der geschlossenen Position greift der Türrand, wie nachfolgend noch
eingehend erläutert wird, in eine Ausnehmung des Öffnungsrandes 10 ein.
In Fig. 2 ist die Wanne teilweise mit der in der geöffneten Position befindlichen Tür 8
über dem Wannenrand 16 dargestellt. Hierbei liegt die als näherungsweise halbkreisförmig
ausgebildete Platte 8 auf einem Stützkörper 24 auf, welcher auf dem oberen Wannenrand
24 angeordnet ist. Die bereits erwähnte Ausnehmung 26 im Öffnungsrand 10 ist
hier gut zu erkennen, besitzt eine Breite 27 und ist im wesentlichen in der Mitte des
Öffnungsrandes 10 angeordnet. Wie bereits erläutert, greift der gekrümmte Türrand 28
in der geschlossenen Position in die Ausnehmung 26 ein, in welcher zudem ein Dichtelement
30 angeordnet ist. Der Türrand 10 besitzt eine Breite 29, welche erheblich
größer ist als die Breite 27 der Ausnehmung 26. Die bevorzugt als eine im wesentlichen
ebene Platte ausgebildete Tür 8 befindet sich zumindest in der geschlossenen Position
in einer Ebene, welche durch die Öffnung 6 und/oder den Öffnungsrand 10 verläuft. In
vorteilhafter Weise besitzt die Tür 8 eine Breite 31, welche um einen vorgegebenen
Faktor und/oder erheblich kleiner ist als die Breite 29 des Öffnungsrandes 10. In der
genannten Ebene befinden sich ferner die Ausnehmung 26 sowie das Dichtelement 30.
Das Dichtelement 30 erstreckt sich vorteilhaft durchgehend, ohne Unterbrechung
zumindest näherungsweise über die gesamte Länge der hier halbkreisförmig gekrümmten
Ausnehmung 26 bzw. des Öffnungsrandes 10. Die Ausnehmung 26 und vorteilhaft
auch das Dichtelement 30 weisen einen zumindest näherungsweise U-förmigen Querschnitt
auf. In der geschlossenen Position der Tür 8 gemäß Fig. 1 greift der Türrand 28
mit vorgegebener Tiefe in die Ausnehmung 26 und/oder das genannte Dichtelement 30
ein. Wie ersichtlich, sind der Türrand 28 und korrespondierend hierzu der Öffnungsrand
10 mit einer großen und/oder kontinuierlichen Krümmung ausgebildet, und zwar vorteilhaft
zumindest näherungsweise halbkreisförmig. Im Rahmen der Erfindung können die
genannten und aufeinander abgestimmten Krümmungen des Türrandes 28 und des
Öffnungsrandes 10 einschließlich der Ausnehmung 26 auch nach Art von Ellipsen,
Parabeln oder ähnlich ausgebildet sein. Die bevorzugt als Glasplatte ausgebildete Tür
8 ist mit dem Scharnierteil 20 in geeigneter Weise fest und funktionssicher verbunden.
Hierfür können, wie dargestellt, Schraubverbindungen, wobei die Tür bzw. Platte 8
korresponierende Bohrungen aufweist, ebenso vorgesehen sein, wie Klemm- und/oder
Klebeverbindungen. Das Scharnier 12 ist ein kompaktes und stabiles Bauteil, und
zusätzliche Arretierungselemente der Tür in der geschlossenen Position sind grundsätzlich
nicht erforderlich.
Fig. 3 zeigt in einer schematischen Darstellung die Wanne 2 mit der als steife Platte
ausgebildeten Tür 8 in der geschlossenen Position. Unterhalb des Wannenrandes 16 ist
eine dem Scharnier 12 zugeordnete Bewegungseinrichtung 32 vorgesehen. Es sei
angemerkt, dass die Bewegungseinrichtung 32 nach der Montage der Wanne 2 mittels
einer hier nicht dargestellten Verkleidung oder Schürze nach außen abgedeckt ist. Die
Bewegungseinrichtung 32 befindet sich in einem Hohlraum zwischen der hier erkennbaren
Außenseite der Wanne und der genannten Verkleidung, welche in bekannter
Weise abnehmbar ist oder eine geeignete Einrichtung, wie beispielsweise eine Tür oder
eine abnehmbare Abdeckung, enthält, um für Montage- oder Servicearbeiten einen
freien Zugang zur Bewegungseinrichtung 32 zu ermöglichen. Die Bewegungseinrichtung
32 enthält eine Gasdruck-Feder 34 mit einem stationär angeordneten Zylinder oder
Gehäuse 36 und einen bewegbaren Teil oder Kolben 38. Über ein Getriebe mit Zahnrädern
40 ist eine getriebliche Ankopplung an den bewegbaren Scharnierteil 20 vorgegeben.
Mittels dieser Bewegungseinrichtung 32 wird das Anheben der Tür, insbesondere
beim Öffnen derselben, unterstützt, wobei die Bedienkräfte in vorteilhafter
Weise reduziert werden. Des Weiteren wird mittels der Bewegungseinrichtung die
Bewegung beim Schließen und/oder Absenken der Tür auf den Wannenrand abgebremst.
Die Bewegungseinrichtung 32 kann zusätzlich oder alternativ andere Komponenten zur
Betätigung der Tür 8 und/oder Kompensation deren Gewicht enthalten, wobei hier
beispielshaft auf Gegengewichte, Federelemente, Gasdruck- oder Gaszugfedern,
Dämpfungselemente, Dämpfungs-Kolben-Zylinderanordnungen, sowie elektrische oder
pneumatische oder hydraulische Antriebe verwiesen sei. Ferner kann im Rahmen der
Erfindung die Wanne mit einem Whirlsystem kombiniert sein, welches die hier beispielshaft
angedeuteten Düsen 42 zum Einströmen von Luft und/oder Wasser in den Wanneninnenraum
enthält. Darüber hinaus ist im Rahmen der Erfindung eine Steuereinrichtung
43 vorgesehen, mittels welcher die Bewegung und/oder die Position der schwenkbaren
Tür 8 insbesondere derart überwacht wird, dass Wasser in den Wanneninnenraum nur
bei geschlossener Tür 8 einlaufen kann und/oder die Tür 8 nur dann geöffnet werden
kann, wenn das Wasser aus dem Wanneninnenraum abgelassen ist. Die Steuereinrichtung
43 kann in vorteilhafter Weise in das genannte Whirlsystem integriert und / oder
mit diesem kombiniert sein.
Die erfindungsgemäße Wanne 2 ist in bekannter Weise mittels Stützelementen 44, wie
Ständer, Füßen oder dergleichen, auf dem Boden 45 eines Dusch- oder Baderaumes
angeordnet. Des Weiteren sind geeignete Verkleidungselemente, Schürzen oder dergleichen
um die Außenseite der Wanne 2 angeordnet, wobei die Bewegungseinrichtung 32,
das Getriebe und zweckmäßig auch die Steuereinrichtung 43 in einem Zwischenraum
zwischen der Wannenaußenseite und der Verkleidung angeordnet sind.
Fig. 4 zeigt vergrößert und teilweise einen Schnitt entlang Schnittlinie IV gemäß Fig. 3.
Die Seitenwand der Wanne 2 enthält im Bereich des Öffnungsrandes 10 die umlaufende
Ausnehmung 26, in welcher das bevorzugt U-förmige und sich über die gesamte Länge
der Ausnehmung 26 erstreckende Dichtelement 30 angeordnet ist. Wie ersichtlich, greift
zwischen die beiden im Wesentlichen in vertikalen Ebenen beabstandet zueinander
angeordneten Schenkel des Dichtelements 30 der Türrand 28 mit einer vorgegebenen
Tiefe ein, wobei das Dichtelement 30 mit den genannten Schenkeln dichtend an dem
Türrand 28 zu beiden Seiten anliegt. Ferner sei ausdrücklich festgehalten, dass aufgrund
des Eigengewichts der Tür 8 die Stirnkante des Türrandes 28 in besonders
zweckmäßiger Weise dichtend an den gemäß Zeichnung unteren Verbindungsschenkel
oder Bodenstück 46 dichtend anliegt. Aufgrund der U-förmigen Ausbildung des Dichtelements
30 wird bei einer quer zur Ebene der Platte bzw. Tür 8 wirkenden Kraft,
insbesondere aufgrund des im Wanneninnenraum befindlichen Wassers, der Anpressdruck
erhöht und somit eine funktionssichere Abdichtung gewährleistet. Da die plattenförmige
Tür 8 aufgrund ihres Eigengewichts mit dem Türrand 28 in der Ausnehmung 26
verankert und mit dem Dichtelement 30 bezüglich der Wanne abgedichtet ist, sind
zusätzliche Schließ- und/oder Arretierungseinrichtungen nicht erforderlich. Die dem
Türrand 28 zugewandten Innenflächen des Dichtelements 30 bzw. dessen Schenkel sind
in bevorzugter Weise zur Türebene geneigt angeordnet, wie es mittels der strichpunktierten
Linien 48 angedeutet ist. Der hiermit gebildete Konuswinkel der Innenfläche des
Dichtelements 30 ermöglicht beim Schließen der Tür eine sichere Führung und ein
sicheres vollständiges Eingreifen des Türrandes in die Ausnehmung 26 und/oder das
dort angeordnete Dichtelement 30. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die
Neigung bzw. der Konuswinkel 48 derart vorgegeben ist, dass bei geschlossener Tür das
Dichtelement 30 funktionssicher dichtend am Türrand 28 anliegt.
In Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Wanne 2 dargestellt, wobei die Tür 8
sich in der geschlossenen Position befindet. Am oberen Rand der Tür 8 ist ein bevorzugt
als Profil ausgebildeter Träger 50 angeordnet, welcher einerseits mit dem Scharnier 12
bzw. dessen bewegbaren Scharnierteil und andererseits mit einer Verschlusseinrichtung
52 verbunden ist. Der Träger 50 ist bevorzugt als ein U-förmiges Profil ausgebildet,
welches eine in der geschlossenen Position der Tür 8 nach unten offene Nut enthält, in
welche die insbesondere aus Glas bestehende Türplatte eingreift und verbunden ist. Der
Träger 50 dient in bevorzugter Weise zur Stabilisierung und Aussteifung der im wesentlichen
halbkreisförmig ausgebildeten Türplatte. Bei einer von außen einwirkenden Belastung,
beispielsweise durch eine sich an die Tür anlehnende Person, wird somit ein
Aufbiegen oder gar eine Beschädigung der Türplatte 8 mit hoher Funktionssicherheit
vermieden. Im Bereich des Scharniers 12 besitzt der obere Wannenrand in vorteilhafter
Weise eine Schrägfläche 54 zur Auflagerung und Befestigung des ersten Scharnierteils
18. Die Schrägfläche 54 ist in einem vorgegebenen Winkel zur Horizontalen geneigt,
wobei der Winkel zweckmäßig im Bereich von 35-55 ° vorteilhaft von 40-50° und insbesondere
zumindest näherungsweise von 40° angeordnet ist. Damit wird eine optimierte
Krafteinleitung und / oder Kraftübertragung in der geschlossenen Position aber auch
in der geöffneten Position der Tür 8 erreicht. Des Weiteren ist im Rahmen der Erfindung
die Bewegungseinrichtung 32 bevorzugt im wesentlichen orthogonal zur Schrägfläche 54
angeordnet, um die für eine und / oder bei einer Bewegung der Tür 8 auftretenden Kräfte
bzw. Drehmomente sicher und bei geringem Bauvolumen und / oder Materialaufwand zu
beherrschen. Wie bereits erläutert, enthält die Bewegungseinrichtung 32 die oben
anhand von Fig. 3 Komponenten, welche in besonders zweckmäßiger Weise zu einer
Baugruppe zusammengefasst und / oder insbesondere in ein Gehäuse 56 integriert sind.
Fig. 6 und 7 zeigen vergrößert und teilweise einen Schnitt entlang Schnittlinie VI gemäß
Fig. 5 mit der Ausnehmung 26 im Rand 10 der Öffnung der Wannenseite. Das Dichtelement
30 besitzt eine durchgehende und / oder geschlossenen Oberfläche 58, welche
erfindungsgemäß im wesentlichen kontinuierlich an die Oberfläche 60 des Öffnungsrandes
10 anschließt. Wie ersichtlich, ist die Oberfläche 58 um einen vorgegebenen
Betrag und / oder mit einem vorgegebenen Radius nach oben vorstehend über die
Oberfläche 60 ausgebildet. In der geschlossenen Position liegt der Türrand 28 der Tür
8 flächig auf dem Dichtelement 30 bzw. dessen im wesentlichen kontinuierlich durchgehender
und / oder geschlossener Oberfläche 28 an. Dies gilt insbesondere beim
Schließen bzw. Einschwenken der Tür 8 in die Türöffnung der Wannenseite. In Folge
des Eigengewichts der bezüglich des oberen Wannenrandes nach unten geschwenkten
Tür 8 wird das elastische Türelement 30 weiterhin komprimiert, so dass in bevorzugter
Weise der Türrand 28 in die Ausnehmung oder Nut 26 eingreift, wie es mit der strichpunktierten
Linie 62 angedeutet ist.
Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, das Dichtelement 30 als eine Hohlkammerdichtung
mit einer innenliegenden Hohlkammer 64 auszubilden. Hierdurch wird die
Dichtwirkung erheblich verbessert und das Anliegen und / oder Anschmiegen des
entsprechend komprimierten und / oder deformierten Dichtelements 30 auch an die
vertikalen Seitenflächen 66 im Bereich des Türrandes 28 in der eingepressten Position
der strichpunktierten Linie 62 gewährleistet. Der Querschnitt der inneren Hohlkammer 64
und der Elastizität und / oder Kompressibilität des Dichtelements 30 sind erfindungsgemäß
derart aufeinander abgestimmt, dass zum einen ein hinreichend tiefes Eingreifen
des Türrandes 28 gemäß strichpunktierter Linie 62 des dementsprechend deformierten
Dichtelements 30 gewährleistet wird und zum anderen eine großflächige Anlage des
Dichtelements 30 am Türrand 28 sichergestellt ist.
Gemäß Fig. 7 weist die Ausnehmung 26 abgerundete Übergänge 68 von der Randoberfläche
60 zu den Schenkeln 70 der Nut bzw. Ausnehmung 26 auf. Auch die Übergänge
72 der Schenkel 70 zur Bodenfläche 74 der Ausnehmung 26 sind abgerundet. Aufgrund
der genannten kontinuierlich ausgebildeten Übergänge 68 und 72 ist eine dichte Anlage
der korrespondierend hierzu ausgebildeten Außenfläche des Dichtelements 30 gewährleistet,
so dass das Eindringen von Fremdkörpern, Seifenresten und dergleichen vermieden
wird. Der Konuswinkel 48 zwischen den Schenkeln 70 ist definiert vorgegeben,
bevorzugt im Bereich von 20-40°, vorteilhaft von 25-35° und insbesondere zumindest
näherungsweise bei 30°. Die Ausnehmung 26 besitzt im Bereich der Oberfläche 60 die
Breite 27, welche in einer bevorzugten Ausgestaltung zumindest näherungsweise 20 mm
beträgt. Ferner sind die Radien der Übergänge 68 und / oder 72 zumindest näherungsweise
mit 5 mm vorgegeben. Die Tiefe 76 der Ausnehmung 26 ist bevorzugt im Bereich
von 10 bis 20 mm, insbesondere näherungsweise 15 mm, vorgegeben.
Fig. 8 zeigt teilweise und vergrößert den Bereich mit dem Scharnier 12, dessen fester
Scharnierteil 18 an der geneigten Schrägfläche 54 befestigt ist. Wie ersichtlich, ist der
bewegbare Scharnierteil 20 am gemäß Zeichnung oberen Rand der Tür 8 korrespondierend
mit dem Profil 50 ausgebildet. Zur Verbindung des bewegbaren Scharnierteils 20
und / oder des Profils 50 mit dem genannten Türrand sind geeignete Verbindungselemente
wie Schrauben oder Bolzen vorgesehen, welche korrespondierende Ausnehmungen
oder Bohrungen im oberen Türrand durchdringen und welche gemäß
Zeichnung mittels Abdeckungen 78 abgedeckt sind.
In Fig. 9 ist vergrößert das Detail mit der Verschlusseinrichtung 52 dargestellt, wobei
ferner die mit dem Träger bzw. Profil 50 verbundenen Handgriffe 22 gut zu erkennen
sind. Die Verschlusseinrichtung 52 enthält einen mit dem oberen Wannenrand 16 fest
verbundenen Schlussteil 80 und das Profil 50 einen korrespondierend ausgebildeten
zweiten Verschlussteil 82. Die Verschlussteile 80, 82 sind zur gegenseitigen Verriegelung
korrespondierend zueinander ausgebildet, wobei mittels eines Sperr- oder Drehknopfes
die Verriegelung festgesetzt und bei Bedarf, insbesondere durch Drehen, gelöst
werden kann.
Gemäß Fig. 10 ist die Tür 8 etwas nach oben geschwenkt, wobei der Träger und/oder
das Profil 50 um die Scharnierachse geschwenkt und bezüglich des oberen Wannenrandes
16 geneigt ist. Hierbei ist der Sperrbolzen 86 der Verschlusseinrichtung 52 gut zu
erkennen. Der Sperrbolzen 86 ist im Profil 50 axial verschiebbar und bei Bedarf durch
Betätigen oder Drehen des Sperrknopfes 84 frei gebbar oder arretierbar. Des Weiteren
kann der Sperrbolzen 86 mittels einer im Profil 50 angeordneten Feder derart vorgespannt
sein, dass er - wie dargestellt - grundsätzlich aus der axialen Stirnfläche des
Profils 50 vorsteht und beim Schließen der Tür zurückweicht, um nach Abschluss des
Schließvorgangs in das wannenseitige Verschlussteil 80 und/oder in eine Bohrung
desselben einzugreifen und/oder einzurasten. In der Schließposition der Tür 8 wird die
Verschlusseinrichtung und insbesondere deren Sperrbolzens 6 mittels des Sperrknopfes
84 funktionssicher arretiert. Mittels der Verschlusseinrichtung 52 wird in vorteilhafter
Weise ein unbeabsichtigtes Öffnen der Tür 8 vermieden. Des Weiteren wird in bevorzugter
Weise mittels der Verschlusseinrichtung 52 die insbesondere aufgrund des
Eigengewichts der Tür vorgegebene Vorspannung des Dichtelements aufrecht erhalten
und gesichert.
Fig. 11 zeigt teilweise und vergrößert den Bereich des oberen Wannenrandes 16 mit
dem wannenseitigen Verschlussteil 80. Wie ersichtlich, enthält der Verschlussteil 80 eine
Ausnehmung 88, in welche bei geschlossener Tür das stirnseitige Ende des Trägers
bzw. Profils 50 eingreift. Hierdurch wird in besonders vorteilhafter Weise eine definierte
Ausrichtung und Arretierung der Tür auf deren dem oben erläuterten Scharnier abgewandten
Seite sicher gestellt. Der Verschlussteil 80 enthält ferner die bereits erläuterte
Bohrung 90, in welche der Sperrbolzen des türseitigen Verschlussteils eingreift und/oder
einrastet. In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung kann anstelle des axial
bewegbaren Sperrbolzens der wannenseitige Verschlussteil 80 oder ein Teil desselben
im Bereich des Wannenrandes derart bewegbar sein, dass bei alternativer fester Anordnung
des türseitigen Sperrbolzens das Einrasten ermöglicht wird. Es versteht sich,
dass ferner im Rahmen der Erfindung der Sperrbolzen wannenseitig angeordnet sein
kann, während türseitig die korrespondierende Bohrung vorgesehen ist.
Fig. 12 zeigt ohne die Wanne eine besondere Ausgestaltung der Erfindung, dergemäß
die Tür 8, das Scharnier 12, die Bewegungseinrichtung 32 und das Getriebe 40 zu einer
vorgefertigten Baugruppe integriert sind, welche mit geringem Montageaufwand mit der
zugeordneten Wanne verbindbar ist. Das Scharnier 12 bzw. dessen fester Scharnierteil
18 ist mit einer Haltevorrichtung 92 verbunden und insbesondere einteilig mit dieser
ausgebildet. Die Haltevorrichtung 92 wird bei der Montage mittels Befestigungselementen,
wie Schrauben oder dergleichen, mit zugeordneten Befestigungselementen der
Wanne fest verbunden. Die Haltevorrichtung 92 enthält an der Unterseite eine Strebe 94
zur Befestigung und/oder Anlenkung der Bewegungseinrichtung 32. Des Weiteren ist die
Haltevorrichtung 92 und/oder deren Streben 94, 95 zur Befestigung und/oder Lagerung
des Getriebes 40 bzw. dessen Getriebeelemente, wie insbesondere der Zahnkranz 96
und das mit diesem kämmende Zahnrad 97, ausgebildet. Die Strebe 94 ist bevorzugt
näherungsweise um im Wesentlichen 45° zur Vertikalen geneigt, während die Strebe 95
im Wesentlichen vertikal ausgerichtet ist. Das Getriebe 40 und/oder dessen Zahnrad 97
ist in Wirkeingriff mit einem korrespondierenden Getriebeelement oder Zahnrad des
bewegbaren Scharnierteils 20. Wie ersichtlich, steht die Bewegungseinrichtung 32 über
einen Hebel 98 mit dem Getriebe 40 und insbesondere dessen Zahnkranz 96 in Wirkverbindung.
Der Hebel 98 ist mittels eines Lagers um eine zweckmäßig im wesentlichen
horizontal ausgerichtete Achse 100 bezüglich der Halterrichtung 92 schwenkbar. Gemäß
Zeichnung ist am rechten kurzen Hebelarm des Hebels 38 der Zahnkranz 96 angeordnet,
während an dem linken, zweckmäßig erheblich längeren Hebelarm über ein Gelenk 102
die Bewegungseinrichtung 32 angeordnet ist. Am anderen, gemäß Zeichnung unteren
Ende ist die Bewegungseinrichtung 32 mittels eines weiteren Gelenks 104 an der Strebe
94 angelenkt.
Die Bewegungseinrichtung 32 enthält einen oberen und einen unteren Lagerbock 106,
108, über welche die genannte Anlenkung mittels der Gelenke 102 bzw. 104 erfolgt. Die
Lagerböcke 106 und 108 sind als zweiarmige Hebel ausgebildet und dienen zur Abstützung,
insbesondere gelenkigen Abstützung, und/oder Lagerung von zwei Kraftelementen
110, 112. Die Kraftelemente 110, 112 sind zur Aufbringung und/oder Aufnahme von
Kräften ausgebildet, um insbesondere über den Hebel 98 und/oder das Getriebe 40 die
Schwenkbewegung der Tür durchzuführen und/oder zu unterstützen und/oder zu dämpfen.
Die in der Zeichnung dargestellten Kraftelemente 110, 112 sind als Kolben-Zylinderanordnungen
ausgebildet, wobei das Kraftelement 110 als eine Ölbremse ausgebildet ist
und das Kraftelement 112 als eine Gaszugfeder. Im Rahmen der Erfindung kann die
Bewegungseinrichtung 32 auch nur ein einziges Kraftelement enthalten. Ferner können
das oder die Kraftelemente 110, 112 als pneumatische oder hydraulische oder elektrische
Antriebe ausgebildet sein. Des Weiteren können das oder die Kraftelemente 110,
112 als Federelemente ausgebildet sein und/oder Federelemente enthalten und insbesondere
als Gasdruckfedern oder als Gaszugfedern ausgebildet sein. In einer besonderen
Ausgestaltung der Erfindung sind die beiden Kraftelemente 110, 112 als
Gaszugfedern ausgebildet. In der dargestellten geschlossenen Position der Tür 8 ist die
wenigstens eine Gasfeder 112 vorgespannt. Für die besondere Ausführungsform mit
zwei als Gasfedern ausgebildeten Kraftelementen 110, 112 sind in der geschlossenen
Position der Tür 8 die beiden Gaszugsfedern vorteilhaft im wesentlichen mit der gleichen
Kraft vorgespannt.
Fig. 13 zeigt die Baueinheit entsprechend Fig. 12, wobei jedoch die Tür 8 eine um cirka
90° nach oben geschwenkte Position einnimmt, in welcher das Profil 50 im wesentlichen
vertikal ausgerichtet ist. Hierbei ist der Hebel 98 um die Achse 100 im Vergleich mit Fig.
12 um einen Winkel 114 gegen den Uhrzeigersinn bzw. der lange Hebelarm des Hebels
98 nach unten geschwenkt. Der Hebel 98 und die Kraftelemente 110 bzw. 112 sind in
dieser Position im wesentlichen achsparallel ausgerichtet. Bei Ausbildung des Kraftelements
112 als Gaszugfeder ist diese annähernd entspannt und eine neutrale Position
ist eingenommen. Dies gilt analog auch für den Fall, dass das andere Kraftelement 110
gleichfalls als Gaszugfeder ausgebildet ist. Wird die Tür 8 aus der neutralen Position in
Richtung des Pfeiles 116 weiter geschwenkt bzw. geöffnet, so wird auch der Hebel 98
gemäß Pfeil 114 weitergeschwenkt. Entsprechendes gilt für eine Rückschwenkung bzw.
Schließbewegung entgegen der Richtung des Pfeiles 116. Beim erläuterten weiteren
Öffnen der Tür 8 in Richtung des Pfeiles 116 ebenso wie beim Schließen der Tür 8
entgegen der Pfeilrichtung 116 aus der dargestellten neutralen Position werden mittels
der Bewegungseinrichtung 32 und insbesondere deren Gaszugfeder 112 bzw. Gaszugfedern
den genannten Bewegungen entgegenwirkende Kräfte bzw. entsprechend der
Schwenkung oder Drehung um das Scharnier 12 entgegenwirkende Drehmomente
aufgebracht. Dies erfolgt mit Umlenkung der Kräfte über den Hebel 98 und insbesondere
dessen kleinen Hebelarm sowie über die erläuterten Zahnräder bzw. das Getriebe 40.
Die Kraftelemente 110, 112 sind unter Berücksichtigung der Hebellängen und der
Getriebeübersetzung derart dimensioniert, dass ein Benutzer nur einen minimalen
Kraftaufwand zum manuellen Schwenken der Tür 8 in die gewünschte Position aufbringen
muß. Es versteht sich, dass bei Ausbildung wenigstens eines Kraftelements 110
als Antrieb dessen ausübbare Kraft gleichfalls in Abstimmung mit der Dimensionierung
des Hebels 98 und/oder des Getriebes 40 unter Einbeziehung der Masse und/oder des
Trägheitsmoments und/oder der Dimensionierung der Tür 8 vorgegeben ist.
Bezugszeichen
- 2
- Wanne
- 4
- Wannenseite
- 6
- Öffnung in 4
- 8
- Tür / Platte
- 10
- Rand von 6
- 12
- Scharnier
- 14
- Achse
- 16
- oberer Wannenrand
- 18
- erster, fester Scharnierteil
- 22
- Handgriff
- 24
- Stützkörper
- 26
- Ausnehmung von 10
- 27
- Breite von 26
- 28
- Türrand
- 29
- Breite von 10
- 30
- Dichtelement
- 31
- Breite von 8
- 32
- Bewegungseinrichtung
- 34
- Gasdruck-Feder
- 36
- Gehäuse von 34
- 38
- Kolben von 34
- 40
- Getriebe
- 42
- Düse
- 43
- Steuereinrichtung
- 44
- Stützelement
- 45
- Boden
- 46
- Verbindungsschenkel /
Bodenstück von 30
- 48
- strichpunktierte Linie / Ko-
nuswinkel
- 50
- Träger / Profil
- 52
- Verschlußeinrichtung
- 54
- Schrägfläche
- 56
- Gehäuse von 32
- 58
- Oberfläche von 30
- 60
- Oberfläche von 10
- 62
- strichpunktierte Linie
- 64
- Hohlkammer
- 66
- Seitenfläche von 28
- 68
- Übergang von 60 zu 70
- 70
- Schenkel
- 72
- Übergang von 70 zu 74
- 74
- Bodenfläche von 26
- 76
- Tiefe von 26
- 78
- Abdeckung
- 80, 82
- Verschlußteil
- 84
- Sperrknopf
- 86
- Sperrbolzen
- 88
- Ausnehmung in 80
- 90
- Bohrung in 80
- 92
- Haltvorrichtung
- 94, 95
- Strebe von 92
- 96
- Zahnkranz von 40
- 97
- Zahnrad von 40
- 98
- Hebel
- 100
- Achse von 96/98
- 102
- oberes Gelenk
- 104
- unteres Gelenk
- 106
- oberer Lagerbock von 32
- 108
- unterer Lagerbock von 32
- 110
- Kraftelement
- 112
- Kraftelement
- 114
- Pfeil
- 116
- Pfeil