Unterwasserantenne, Meta-Unterwasserantenne und
Wasserfahrzeug
[01] Die Erfindung betrifft eine Unterwasserantenne zum Empfangen von Unterwasserschallsignalen mit einer ersten Subantenne und einer zweiten Subantenne, wobei die erste Subantenne und die zweite Subantenne jeweils wenigstens ein Empfangselement aufweisen und eine Meta-Unterwasserantenne sowie ein Wasserfahrzeug, welches die Unterwasserantenne oder die Meta-Unterwasserantenne aufweist.
[02] Zur Ortung und Navigation werden bei
Unterwasserfahrzeugen, Schallantennen verwendet, welche eine möglichst große Länge aufweisen, sodass die typischen Wellenlängen von Unterwasserschallsignalen detektierbar sind. Dabei gilt grundsätzlich, dass je länger die Antenne ist, umso genauer ist die Ortung (Richtungsauflösung) und es gilt, je tiefer die Sendefrequenz ist, desto größer ist die Reichweite, wobei dann die Antenne umso länger sein muss. Häufig sind die Unterwasserantennen als Linearantennen mit einzelnen Empfangselementen
(Hydrophonen) ausgestaltet. Auf Grund dessen, dass derartige Empfangselemente sehr teuer sind, werden Antennen eingesetzt, welche eine synthetische Apertur aufweisen.
[03] Derartige synthetische Apertur-Unterwasserantennen sind insbesondere derart aufgebaut, dass das Unterwasserfahrzeug jeweils um exakt die Länge verschoben wird, dass das erste Empfangselement an der Position des
letzten Empfangselement verschoben wird und dann eine weitere Messung erfolgt. Über entsprechende
Korrelationsverfahren wird dann eine Geschwindigkeit oder Orts- oder Navigationsinformation gewonnen.
[04] Durch die geringe Länge der synthetischen Apertur- Unterwasserantenne ist das Unterwasserfahrzeug in seiner Navigation bei hohen Geschwindigkeiten eingeschränkt. Dabei gilt, dass das Fahrzeug zwischen zwei Ortungen wie oben beschrieben nur um die Länge der Antenne weiterfahren kann, somit ist es umso langsamer je kürzer die Antenne ist. Wenn nun im Wasser große Reichweiten erzielt werden sollen, muss an einer Stelle länger gewartet werden, bis der Schall den Weg zurückgelegt hat. Es können somit mit kurzen Antennen nur geringe Reichweiten erzielt werden. Aus einer Vortriebsgeschwindigkeit und der Reichweite ergibt sich das Suchgebiet pro Zeit. Hauptpunkt ist somit, dass das Suchgebiet pro Zeit mit kürzeren Antennen immer kleiner wird .
[05] Aufgabe der Erfindung ist es, den Stand der Technik zu verbessern .
[06] Gelöst wird die Aufgabe durch eine Unterwasserantenne zum Empfangen von Unterwasserschallsignalen, insbesondere eine SAS-Antenne, mit einer ersten Subantenne und einer zweiten Subantenne, wobei die erste Subantenne und die zweite Subantenne jeweils wenigstens ein Empfangselement aufweisen und die erste Subantenne und die zweite Subantenne einen Ortsabstand ausbilden.
[07] Somit können Unterwasserantennen bereitgestellt werden, welche ebenfalls über eine synthetische Apertur verfügen, jedoch bei deren Verwendung Unterwasserfahrzeuge größere Geschwindigkeiten verwenden können. Zudem können Unterwasserantennen mit defekten Empfangselementen weiter betrieben werden. Eine Flächensuchleistung dieser Antennen erhöht sich deutlich. Zudem kann der mechanische Aufbau deutlich niedriger dimensioniert werden. Auch kann der Energiebedarf (Stromverbrauch) verringert werden. Auch können tiefere Frequenzen verwendet werden, wodurch sich die Reichweite bei geringerer Sendeleistung erhöht.
[08] Durch die den Ortsabstand aufweisende zweite Subantenne wird eine „Stützstelle" bereitgestellt, welche höhere Geschwindigkeiten eines Wasser- oder
Unterwasserfahrzeugs ermöglicht. Zudem kann ermöglicht werden, dass trotz Abweichungen von einer geradlinigen Antriebsrichtung des Wasser- oder Unterwasserfahrzeugs, welche zu einem Abweichwinkel der ( SAS- ) Antenne zu unterschiedlichen Zeiten führt, ein Navigieren ermöglicht wird. Für genauere Hintergründe und Korrekturen des Abweichwinkels wird auf Bellettini und Pinto [IEEE Journal of Oceanic Engineering, Vol. 27, No . 4, October 2002; Theoretical Accuracy of Synthetic Aperture Sonar Micronavigation Using a Displaced Phase-Center Antenna] verwiesen, dessen diesbezüglicher Inhalt der vorliegenden Schrift ist.
[09] Folgendes Begriffliche sei erläutert:
[10] Die „Unterwasserantenne" dient insbesondere dem
Empfangen von Unterwasserschallsignalen. Sie ist insbesondere als lineare Antenne ausgestaltet, deren
Ausrichtung im Wesentlichen mit der Fahrtrichtung des
Unterwasserfahrzeugs übereinstimmen. Weiterhin kann die
Unterwasserantenne als SAS-Antenne verwendet werden (SAS ist die Abkürzung von „Synthetic Apertur SONAR") .
[11] Die einsetzbaren „Unterwasserschallsignale" sind insbesondere die Schallsignale, die für Sonare und Echolote verwendet werden.
[12] Die „Subantennen" weisen jeweils wenigstens ein Empfangselement auf. Diese „Empfangselement" ist in seiner einfachsten Ausprägung ein Hydrophon (Unterwassermikrophon) , welches einen Schalldruck in ein elektrisches Signal überführt.
[13] Der „Ortsabstand" wird bei üblichen
Unterwasserantennen möglichst gering gehalten, damit eine Unterwasserantenne ein empfangenes Signal optimal auswerten kann. Technisch liegen bei hochfrequenten
Unterwasserschallsignalen die echten Ortsabstände bei wenigen Millimetern oder darunter und ergeben sich aus den Sendefrequenzen der Unterwasserschallsignale und der daraus resultierenden Wellenlänge λ. Der Ortsabstand echter Subantennen ist nach dem Stand der Technik maximal das Doppelte der Antennenauflösung. Der vorliegende erfindungsgemäße Ortsabstand ist so ausgestaltet, dass zu dem üblichen Abstand zwischen zwei Empfangselementen ein zusätzlicher Abstand eingefügt wird. Erfindungsgemäß kann
der Ortsabstand 10%, 20%, 40%, 75%, 100%, 150%, 200%, 350% oder mehr größer sein als die Antennenauflösung. Dieser Ortsabstand kann durchaus der Länge der ersten Subantenne und somit der Gesamtlänge sämtlicher Empfangselemente entsprechen oder darüberhinaus gehen.
[14] Um möglichst einen überlappenden Bereich zu erhalten, entspricht der Ortsabstand der Gesamtausdehnung sämtlicher Empfangselemente der ersten Subantenne abzüglich einer Breite eines Empfangselements.
[15] Auch kann ein Ortsabstand dann gegeben sein, wenn ein Sendeelement ausgeschaltet wird oder defekt ist.
[16] In einer weiteren Aus führungs form weist der
Ortsabstand einen Horizontalabstand und/oder einen
Vertikalabstand auf, wobei der Ortsabstand einen vektoriellen Minimalwert von 1,0mm, 2,0mm, 1cm, 3cm, 10cm, 30cm, 70cm, 1,0m, 3m, 10m, 30m oder 70m aufweist.
[17] Somit können Unterwasserantennen unterschiedlichster Ausdehnung bereitgestellt werden, auch können
Unterwasserantennen mit unterschiedlichen synthetischen Apertur-Eigenschaften bereitgestellt werden. Weiterhin können die erste und die zweite Subantenne nicht nur einen Längenversatz, sondern auch nur einen oder zusätzlich einen Höhenversatz aufweisen.
[18] Zwar kann dies zu einer schlechteren Signalausbeute führen, jedoch auf Grund der bei der synthetischen Apertur zu Grunde liegenden mathematischen Kreuzkorrelation können derartige Signale immer noch (sinnvoll) ausgewertet werden.
[19] Um eine effektive Unterwasserantenne mit Sende- und Empfangseigenschaften bereitzustellen, kann die
Unterwasserantenne ein Sendeelement aufweisen.
[20] Das „Sendeelement" sendet dabei insbesondere Unterwasserschallsignale aus. Bei dem Sendeelement kann es sich beispielsweise um die Sendeeinrichtung eines Sonars oder eines Echolots handeln, welche beispielsweise über eine Piezokeramik der Wasserumgebung einen Schalldruck aufprägen .
[21] In einer weiteren Aus führungs form weist die erste Subantenne das Sendeelement auf. Somit können bereits bestehende Unterwasserantennen zum Aufbau der erfindungsgemäßen Unterwasserantenne verwendet werden.
[22] Um eine möglichst effektive Unterwasserantenne mit einer effektiven synthetischen Apertur und somit eine hohe Geschwindigkeit eines Wasserfahrzeugs nachverfolgen zu können, kann die erste Subantenne weitere Empfangselemente aufweisen, dies sind insbesondere insgesamt 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 , 11, 12, 13, 14, 15 oder mehr Empfangselemente .
[23] Um mehrere Stützstellen bereitzustellen und somit eine bessere Unterwassersignaldetektion zu ermöglichen, kann die Unterwasserantenne weitere Subantennen aufweisen, welche zueinander und jeweils zu der ersten Subantenne und zu der zweiten Subantenne einen Subantennen-Ortsabstand aufweisen.
[24] In einer diesbezüglichen Aus führungs form weist die zweite Subantenne und/oder eine der weiteren Subantennen
weitere Empfangselemente auf, insbesondere 2, 3, 4, 5 oder mehr Empfangselemente.
[25] Dabei können auch unregelmäßige Verteilungen gegeben sein. Beispielsweise kann die erste Subantenne sieben Empfangselemente, die zweite Subantenne ein einzelnes Empfangselement, die dritte Subantenne zwei
Empfangselemente und die vierte Subantenne vier Empfangselemente aufweisen.
[26] Somit kann die Position eines Unterwasserfahrzeugs auch für sehr hohe Geschwindigkeiten bestimmt werden.
[27] Um eine möglichst einfach Realisierung der erfindungsgemäßen Unterwasserantenne bereitzustellen, kann die Unterwasserantenne als Linearantennen ausgestaltet sein .
[28] So können beispielsweise in Fortbewegungsrichtung an einem Unterwasserfahrzeug entlang an einer Linie, welche in Richtung des Vortriebs des Unterwasserfahrzeugs angeordnet ist, mehrere Empfangselemente angebracht sein.
[29] In einer weiteren Ausführungsform, kann die Unterwasserantenne derart eingerichtet sein, dass jeweils ein Phasenzentrum zwischen dem Sendeelement und jedem Empfangselement sämtlicher Subantennen oder einzelner Sub- antennen bestimmbar ist.
[30] Dadurch kann, insbesondere bei einem sich mitbewegenden Sender, eine Mikronavigation für das Unterwasserfahrzeug erfolgen.
[31] Ein „Phasenzentrum" ist insbesondere eine elektronische Referenzinformation einer Antenne. Diese kann jeweils zwischen dem Sender und jedem einzelnen Empfangselement rechnergesteuert festgelegt werden. Anschaulich dargelegt kann dies bedeuten, dass das Phasenzentrum einen Signalschwerpunkt bildet, welcher auf hälftigem Weg zwischen dem Sendeelement und dem jeweiligen Empfangselement liegt.
[32] Um eine besonders effektive Unterwasserantenne bereitzustellen, kann ein örtliches Phasenreferenzmuster eine Irregularität aufweisen, welche insbesondere durch den Ortsabstand bedingt ist.
[33] Somit kann eine effektive Unterwasserantenne für die Mikronavigation eines Unterwasserfahrzeuges bereitgestellt werden.
[34] Bei Unterwasserantennen des Standes der Technik ist, bei gleich großen Empfangselementen, das
Phasenreferenzmuster identisch, sprich die einzelnen Phasenzentren weisen einen äquidistanten Abstand auf. Durch das erfindungsgemäße Verwenden eines Ortsabstandes zwischen der ersten und zweiten Subantenne ist dieser äquidistante Abstand nicht zwingend über sämtliche Empfangselemente gegeben .
[35] Somit kann ein besonders effektives Bestimmen der synthetischen Apertur erfolgen, welche insbesondere höhere Geschwindigkeiten eines Unterwasserfahrzeuges ermöglicht, da ein größerer Vortrieb realisierbar ist.
[36] Um eine äußerst hocheffektive Unterwasserantenne bereitstellen zu können, ist die örtliche Zuordnung eines der bestimmten Phasenzentren innerhalb des Ortsabstandes angeordnet . [37] Somit kann dieses bestimmte Phasenzentrum von den Phasenzentren der ersten Subantenne unterschieden werden.
[38] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird die Aufgabe gelöst durch eine Meta-Unterwasserantenne, welche eine zuvor beschriebene Unterwasserantenne aufweist und welche derart ausgestaltet ist, dass bei einem Ortsversatz der zuvor beschriebenen Unterwasserantenne in einer Richtung der zweiten Subantenne oder in einer Richtung der weiteren Subantennen, eine mittels der zweiten Subantenne oder mittels den weiteren Subantennen bestimmte Signalinformation eine Positionsinformation bestimmbar ist.
[39] Somit kann eine Meta-Unterwasserantenne mit einer synthetischen Apertur bereitgestellt werden, welche es ermöglicht bei höheren Geschwindigkeiten eines Unterwasserfahrzeuges noch eine Navigation unter Wasser zu gewährleisten.
[40] In einer diesbezüglichen Aus führungs form kann die Positionsinformation mittels einer Korrelation, insbesondere einer Kreuzkorrelation, ermittelt werden.
[41] Durch diese mathematische Korrelation, kann bei ortsveränderten Subantennen, beispielsweise zu einer zweiten Position, das Empfangssignal der weiteren Subantennen zu einer ersten Position ermittelt werden.
[42] Dies ermöglicht eine sehr einfache Umsetzung einer Mikronavigation für Unterwasserfahrzeuge. Dabei kann die mathematische Korrelation, und dabei insbesondere die mathematische Kreuzkorrelation, mittels eines Rechners oder eines FPGAs erfolgen, welche die Signale an den einzelnen Empfangselementen auswertet.
[43] Um auch Signale vom Unterwasserfahrzeug selbst auszuwerten, kann die bestimmte Signalinformation ein Phasenzentrensignal sein.
[44] In einer abschließenden Ausgestaltung der Erfindung wird die Aufgabe gelöst, durch ein Wasserfahrzeug, insbesondere durch ein Unterwasserfahrzeug, welches eine zuvor beschriebene Unterwasserantenne und/oder eine zuvor beschriebene Meta-Unterwasserantenne aufweist.
[45] Durch das Verwenden dieser Antennen, kann das Wasserfahrzeug unter Wasser navigieren und hochgenau orten und beides sogar bei sehr hohen Geschwindigkeiten, ohne kostenintensive Unterwasserantennen mit ausgedehnten und vielen teuren Empfangselementen.
[46] Im Weiteren wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen
Figur 1 eine schematische Darstellung einer
Linearantenne mit drei Subantennen,
Figur 2 eine schematische Darstellung eines Orts-
Zeit Diagramms mit einer sich bewegenden Linearantenne mit zwei Subantennen,
Figur 3 ein Unterwasserfahrzeug mit einer
Linearantenne mit zwei Subantennen und
Figur 4 eine schematische Darstellung der
PhasenZentren einer Linearantenne mit drei Subantennen.
[47] Eine Gesamtunterwasserantenne 105 weist eine erste Subantenne 107, eine zweite Subantenne 109 und eine dritte Subantenne 111 auf. Die erste Subantenne 107 weist ein Sendeelement 127 und fünf Einzelempfangselemente (121) auf.
[48] Das Sendeelement wird mit Tx bezeichnet und die Empfangselemente mit RX . Der Index beim R kennzeichnet die Subantenne, der Index beim X kennzeichnet die Nummer des einzelnen Empfangselements.
[49] Nach dem letzten Empfangselement R1X5 folgt ein erster Abstand 141, auf den die zweite Subantenne 109 mit dem Empfangselement 123 folgt. Dieser Subantenne 109 folgt in einem zweiten Abstand 143 die dritte Subantenne 111 mit drei Empfangselementen 125. Sämtliche Empfangselemente sind als Hydrophone ausgebildet.
[50] Zur Vereinfachung, wird im Weiteren eine Linearantenne 101 beschrieben und der Teil der dritten Subantenne 103 ausgeblendet .
[51] Zudem werden zur Verdeutlichung auch auf die Sendeelemente vier und fünf der ersten Subantenne zum Zwecke der Vereinfachung verzichtet.
[52] Zu einem ersten Zeitpunkt 1 (Zeitachse 254) weist die Gesamtantenne 105 einen ersten Startort Xi auf. Da sich die Gesamtantenne 105 nach rechts bewegt, weist sie zu einem zweiten Zeitpunkt 2 eine zweite Startposition x2 auf. Bei einem Verschieben der Gesamtantenne 105 vom ersten xi zum zweiten Ort X2, wird das am ersten Ort Xi an der zweiten Subantenne 123 anliegende durch das Empfangselement R2X1 bestimmte Empfangssignal jeweils mit den Empfangssignalen der Empfangselemente RiXx (wobei x = 1, 2, 3 ist) kreuzkorreliert . Für die grundlegenden Technologien (SAS, DPCA = Displaced Phase Center Antenna) maßgeblichen Theorien wird im Weiteren auf Bellettini und Pinto [IEEE Journal of Oceanic Engineering, Vol. 27, No . 4, October 2002; Theoretical Accuracy of Synthetic Aperture Sonar Micronavigation Using a Displaced Phase-Center Antenna] verwiesen, dessen diesbezüglicher Inhalt der vorliegenden Schrift ist.
[53] Dadurch, dass zum Zeitpunkt 2 das maßgebliche Phasenzentrum die gleiche Position aufweist wie das entsprechende Phasenzentrum der zweiten Subantenne zum Zeitpunkt 1, kann die Geschwindigkeit oder können die Positionsdaten mit hinreichender Genauigkeit bestimmt werden .
[54] Eine Gesamtantenne 105 ist vorliegend an einem U-Boot 371 angeordnet. Alternativ ist die Gesamtantenne an einem Schiff unterhalb der Wasseroberfläche angeordnet. Durch die Bewegung des U-Boots in Pfeilrichtung kann eine Mikronavigation des U-Bootes 371 über die Gesamtantenne 105
mit der Subantenne 109 unterhalb der Wasseroberfläche 361 erfolgen .
[55] Vorliegend wurde bisher davon ausgegangen, dass ein externes Sendeelement (Ultraschallgeber) vorgesehen war. Für den Fall, dass der Ultraschallgeber 127 sich mit dem U- Boot 371 bewegt, werden die Phasenzentren ( Pi bis e) kreuzkorreliert . Hierbei sei auf die Figur 4 verwiesen.
[56] Die Gesamtantenne 105 weist wie zuvor beschrieben eine erste Subantenne 107, eine zweite Subantenne 109 und eine dritte Subantenne 111 auf.
[57] Beim Bilden der Phasenzentren 481 wird jeweils ein elektronischer Schwerpunkt zwischen dem Ultraschallgeber Tx und den jeweiligen Empfangselementen ( RX ) bestimmt. So ergeben sich das Phasenzentrum Pi aus dem Phasenschwerpunkt TX/RiXi , das Phasenzentrum P2 aus TX/RiX2 , usw. und das Phasenzentrum P5 aus TX/R2Xi und das Phasenzentrum P6 aus
[58] Bei einem Verschieben der Gesamtantenne 105 werden nun die einzelnen Phasenzentren Pi bis Pe miteinander kreuzkorreliert, sodass Navigationsdaten ermittelbar sind.
Bezugs zeichenliste
101 Unterwasserantenne mit zwei Subantennen
103 Unterwasserantenne mit drei Subantennen
105 Gesamtunterwasserantenne
107 Erste Subantenne
109 Zweite Subantenne
111 Dritte Subantenne
121 Empfangselemente der ersten Subantenne
123 Empfangselemente der zweiten Subantenne
125 Empfangselemente der dritten Subantenne
127 Sendeelement der ersten Subantenne
141 Erster Abstand
143 Zweiter Abstand
251 Abszissenwert / -einheit
252 Abszissenachse
253 Ordinatenwert / -einheit
254 Ordinatenachse
361 Wasseroberfläche
371 U-Boot
481 Phasenzentrum