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Die Erfindung betrifft ein Revisionssystem gemäß Patentanspruch 1 und ein Verfahren zum Betrieb des Revisionssystems gemäß Patentanspruch 8.
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Um die Ausmauerung eines Schmelzofengefäßes eines Lichtbogen-Ofens zu erneuern, wird über eine Deckelöffnung eine Abbruchmaschine in einen Innenraum des Schmelzofengefäßes eingebracht. Danach wird oberhalb der Deckelöffnung eine Absaughaube installiert, um staubbeladene Luft auf dem Innenraum des Schmelzofengefäßes während der Abbrucharbeiten zum Abbrechen der Ausmauerung abzusaugen. Ein Zustieg kann dabei über beispielsweise die Deckelöffnung oder eine Schlackenöffnung in den Innenraum des Schmelzofengefäßes erfolgen.
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Es ist Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Revisionssystem und ein verbessertes Verfahren zum Betrieb des Revisionssystems zur Erneuerung einer Ausmauerung eines Schmelzofengefäßes, vorzugsweise eines Lichtbogenofens, bereitzustellen.
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Diese Aufgabe wird mittels eines Revisionssystems gemäß Patentanspruch 1 und mittels eines Verfahrens gemäß Patentanspruch 8 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Es wurde erkannt, dass ein verbessertes Revisionssystem und ein verbessertes Verfahren zum Betrieb des Revisionssystems zur Erneuerung einer Ausmauerung eines Schmelzofengefäßes, insbesondere eines Lichtbogen-Ofens, dadurch bereitgestellt werden kann, dass das Revisionssystem wenigstens eine Absaugeinrichtung und ein Schmelzofengefäß aufweist. Das Schmelzofengefäß erstreckt sich entlang einer Achse und weist eine Ausmauerung, einen Ofenboden, einen Innenraum und eine Ofenwand auf, die sich an den Ofenboden anschließt und umfangsseitig den Innenraum begrenzt. Das Schmelzofengefäß weist in der Ofenwand eine erste Öffnung mit einer Ofentür auf. Ferner weist das Schmelzofengefäß eine axial bezogen auf die Achse gegenüberliegend zum Ofenboden angeordnete zweite Öffnung auf. Die Ausmauerung bedeckt zumindest abschnittsweise eine Innenseite des Schmelzofengefäßes. Die Ofentür verschließt in geschlossenem Zustand die erste Öffnung, und in geöffnetem Zustand ist durch die erste Öffnung der Innenraum zugänglich. Die Absaugeinrichtung weist wenigstens ein Absaugrohr und eine Fördereinrichtung auf, wobei eine Rohrmündung des Absaugrohrs an der ersten Öffnung angeordnet ist. Die Fördereinrichtung ist ausgebildet, eine staubbeladene Abluft aus dem Innenraum über die erste Öffnung und die Rohrmündung in das Absaugrohr abzusaugen, und eine Frischluft über die zweite Öffnung in den Innenraum zuzuführen.
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Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass das Absaugen der staubbeladenen Abluft über die erste Öffnung nahe zum Ofenboden erfolgt und dadurch ein Niederschlag von Staub auf dem Ofenboden vermieden werden kann. Ferner ist eine Staubkonzentration für die im Innenraum arbeitenden Menschen in Kopfnähe reduziert.
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In einer weiteren Ausführungsform weist das Absaugrohr einen ersten Rohrabschnitt, ein Rohrgelenk und einen zweiten Rohrabschnitt auf. Das Rohrgelenk verbindet den ersten Rohrabschnitt mit dem zweiten Rohrabschnitt derart, dass der erste Rohrabschnitt gegenüber dem zweiten Rohrabschnitt zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position verschwenkbar ist. Die Rohrmündung ist gegenüberliegend zu dem Rohrgelenk angeordnet. In der ersten Position ist die Rohrmündung an der ersten Öffnung angeordnet, wobei in der zweiten Position die Rohrmündung weiter von der ersten Öffnung beabstandet angeordnet ist als in der ersten Position. In der zweiten Position ist die Fördereinrichtung deaktiviert. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass hinreichend Bauraum vorhanden ist, um in der zweiten Position das Schmelzofengefäß in eine Revisionsposition im Revisionssystem zu verbringen.
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In einer weiteren Ausführungsform weist bei das Schmelzofengefäß ein Obergefäß und ein Untergefäß auf, wobei das Untergefäß wannenförmig ausgebildet ist. Das Obergefäß ist hohlkörperartig ausgebildet und erstreckt sich entlang der Achse. Das Obergefäß weist die zweite Öffnung und eine Unteröffnung auf, wobei an der Unteröffnung das Obergefäß an dem Untergefäß angeordnet ist. Die erste Öffnung ist axial zwischen der zweiten Öffnung und der Unteröffnung angeordnet. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass die erste Öffnung näher am Boden des Untergefäßes angeordnet ist und dadurch eine bodennahe Absaugung der staubbeladenen Abluft sichergestellt ist.
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Von besonderem Vorteil ist, wenn die erste Öffnung als Schlackeöffnung zur Entfernung einer im Innenraum anordenbaren flüssigen Schlacke ausgebildet ist. Die Schlacke kann dabei im Betrieb des Lichtbogen-Ofens im Schmelzofengefäß auf einer Schmelze, beispielsweise einer metallischen Schmelze, insbesondere einer Stahlschmelze, aufschwimmen und über die erste Öffnung abgegossen werden.
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Von besonderem Vorteil ist ferner, wenn das Revisionssystem eine Dichteinrichtung aufweist. Die Dichteinrichtung ist vorzugsweise an der Rohrmündung des Absaugrohrs angeordnet. Die Dichteinrichtung ist ausgebildet, einen Spalt zwischen der Rohrmündung des Absaugrohrs und der ersten Öffnung zumindest teilweise zu verschließen. Durch die Dichteinrichtung wird eine hohe Saugleistung und ein guter Abtransport der staubbeladenen Abluft aus dem Innenraum des Schmelzofengefäßes sichergestellt und ein Ansaugen von Fremdluft, insbesondere Frischluft, über den Spalt aus einer Umgebung des Revisionssystems an der Rohrmündung vermieden.
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In einer weiteren Ausführungsform weist das Absaugrohr eine reversibel verschließbare Fluchttür auf. Die Fluchttür ist beispielsweise benachbart zu der Rohrmündung angeordnet. Die Fluchttür ist bei Aktivierung der Fördereinrichtung verschlossen. Dadurch wird ein zweiter Fluchtweg für Menschen, die im Innenraum des Schmelzofengefäßes arbeiten, über die Absaugeinrichtung und das Absaugrohr sichergestellt. Dadurch ist ein schnelles Verlassen des Innenraums, auch beispielsweise bei einem Brandfall im Innenraum, für die Menschen sichergestellt.
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In einer weiteren Ausführungsform weist die Absaugeinrichtung ein Gitter auf. Das Gitter ist an der Rohrmündung oder im Absaugrohr angeordnet. Das Gitter weist vorzugsweise eine Maschenweite von einschließlich 2 cm bis einschließlich 15 cm auf. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass das Einsaugen von flächigem leichtem Baumaterial, beispielsweise Folien oder Papier oder Verpackungsmüll, insbesondere durch die bodennahe Absaugung, vermieden werden kann und diese vom Gitter zurückgehalten werden. Dadurch wird ein ungewolltes Verstopfen der Filtereinrichtung oder der Fördereinrichtung vermieden.
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Von besonderem Vorteil ist dabei, wenn das oben beschriebene Revisionssystem dadurch betrieben wird, dass an der ersten Öffnung das Absaugrohr mit der Rohrmündung positioniert wird. Die Ausmauerung wird abgebrochen, wobei bei Entfernen der Ausmauerung die Fördereinrichtung aktiviert wird und die Fördereinrichtung eine staubbeladene Abluft über die erste Öffnung und das Absaugrohr aus dem Innenraum des Schmelzofengefäßes absaugt. Über die zweite Öffnung wird eine Frischluft in den Innenraum geführt. Das bodennahe Absaugen hat den Vorteil, dass besonders viel aufgewirbelter Staub beim Abbrechen der Ausmauerung, der insbesondere bodennah entsteht, beispielsweise wenn Mauersteine auf den Boden fallen, besonders schnell abgesaugt wird.
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In einer weiteren Ausführungsform wird das Schmelzofengefäß an einen Revisionsplatz transportiert, wobei die Ofentür geöffnet wird. Der erste Rohrabschnitt wird aus der zweiten Position in die erste Position geschwenkt, und an der ersten Öffnung wird die Rohrmündung positioniert. Nach Abschluss des Ausmauerungsabbruchs wird der erste Rohrabschnitt in die zweite Position geschwenkt. Dadurch kann das Schmelzofengefäß vom Revisionsplatz abtransportiert werden, ohne dass dabei der seitlich in der ersten Position an dem Schmelzofengefäß angeordnete Rohrabschnitt im Weg steht.
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Nachfolgend wird die Erfindung anhand von FIGN näher erläutert. Dabei zeigen:
- FIG 1
- eine perspektivische Darstellung eines Revisionssystems;
- FIG 2
- eine Schnittansicht entlang einer in FIG 1 gezeigten Schnittebene A-A durch das in FIG 1 gezeigte Revisionssystem;
- FIG 3
- eine weitere perspektivische Darstellung des in FIG 1 und 2 gezeigten Revisionssystems;
- FIG 4
- eine Draufsicht auf das in den FIGN 1 bis 3 gezeigte Revisionssystem;
- FIG 5
- eine perspektivische Darstellung eines Ausschnitts der in FIGN 1 bis 4 gezeigten Absaugeinrichtung.
- FIG 6
- ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Betrieb des in den FIGN 1 bis 5 gezeigten Revisionssystems; und
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FIG 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Revisionssystems 10.
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In den nachfolgenden FIGN wird auf ein Koordinatensystem zur erleichterten Orientierung verwiesen. Das Koordinatensystem weist eine x-Achse (Längsrichtung), eine y-Achse (Querrichtung) und eine z-Achse (Höhenrichtung) auf. Das Koordinatensystem beispielsweise ist als Rechtsystem ausgebildet.
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Das Revisionssystem 10 weist in der Ausführungsform eine Absaugeinrichtung 15, ein Transportgestell 20, eine Abbruchmaschine 25 (in FIG 1 im Wesentlichen verdeckt) und ein Schmelzofengefäß 30 auf.
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Das Schmelzofengefäß 30 ist ausgebildet, einen Feststoff unter Einwirkung von Hitze aufzuschmelzen. Das Schmelzofengefäß 30 kann beispielsweise ein Lichtbogen-Ofen sein. Dabei kann beim Lichtbogen-Ofen eine Hitze zum Aufschmelzen eines Schmelzgut zu einer Schmelze mittels eines zwischen Elektroden erzeugten Lichtbogens erzeugt werden. In dem Schmelzofengefäß kann beispielsweise ein Metall, beispielsweise Eisen, Stahl, Schrott, Kupfer, Silber, Blei, oder ein amorphes Material beispielsweise Glas aufgeschmolzen werden.
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Das Schmelzofengefäß 30 erstreckt sich entlang einer Achse 35. Die Achse 35 kann beispielsweise parallel zu einer z-Achse ausgerichtet sein. Das Schmelzofengefäß 30 weist ein Obergefäß 40 und vorzugsweise ein Untergefäß 45 auf. Das Untergefäß 45 ist bezogen auf die z-Richtung unterhalb des Obergefäßes 40 angeordnet. Dabei ist das Obergefäß 40 auf das Untergefäß 45 aufgesetzt. Das Obergefäß 40 ist hohlkörperartig ausgebildet und erstreckt sich im Wesentlichen in Umfangsrichtung um die Achse 35. Das Untergefäß 45 kann beispielsweise wannenförmig ausgebildet sein. Das Schmelzofengefäß 30 weist eine sich über das das Obergefäß 40 und über das Untergefäß 45 erstreckende Ofenwand 50 auf. Die Ofenwand 50 umschließt an einer Innenseite 55 einen Innenraum 60 des Schmelzofengefäßes 30.
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In der Ausführungsform ist beispielhaft an der Innenseite 55 eine Ausmauerung 65 angeordnet. Die Ausmauerung 65 ist in der Ausführungsform beispielhaft im Bereich des Untergefäßes 45 angeordnet, wobei beispielsweise in FIG 1 auf die Ausmauerung 65 an der Innenseite 55 im Bereich des Obergefäßes 40 verzichtet wird. Selbstverständlich ist auch denkbar, dass zumindest abschnittsweise auch die Ausmauerung 65 an der Innenseite 55 des Obergefäßes 40 angeordnet ist.
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Das Obergefäß 40 weist eine Unteröffnung 61 auf, die unterseitig an dem Obergefäß 40 angeordnet ist. An der Unteröffnung 61 ist das Obergefäß 40 an dem Untergefäß 45 angeordnet und an der Unteröffnung 61 mündet der Innenraum 60 des Obergefäßes 40 in dem Innenraum 60 des Untergefäßes 45. Die Unteröffnung 61 ist auf der Achse 35 angeordnet.
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Die Absaugeinrichtung 15 weist ein Absaugrohr 70 und wenigstens eine Fördereinrichtung 75 sowie vorzugsweise eine Filtereinrichtung 80 auf. Die Fördereinrichtung 75 kann beispielsweise ein elektrisch betriebenes Gebläse aufweisen. Die Fördereinrichtung 75 ist ausgebildet, eine Abluft 85 zu fördern. Dabei kann beispielsweise die Filtereinrichtung 80 stromaufwärtsseitig der Fördereinrichtung 75 oder stromabwärtsseitig der Fördereinrichtung 75 angeordnet sein. Stromaufwärtsseitig der Filtereinrichtung 80 und ferner stromaufwärtsseitig der Fördereinrichtung 75 ist das Absaugrohr 70 angeordnet.
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Das Absaugrohr 70 weist beispielsweise einen ersten Rohrabschnitt 90, ein Rohrgelenk 95 und wenigstens einen zweiten Rohrabschnitt 100 auf. Der erste Rohrabschnitt 90 und der zweite Rohrabschnitt 100 sind mittels des Rohrgelenks 95 miteinander verbunden. Dabei ist der erste Rohrabschnitt 90 gegenüber dem zweiten Rohrabschnitt 100 mittels des Rohrgelenks 95 zwischen einer ersten Position (in FIG 1 mit strichlierten Linien angedeutet) und einer zweiten Position (in FIG 1 mit durchgezogener Linie dargestellt) um eine Schwenkachse 105 verschwenkbar. Die Schwenkachse 105 erstreckt sich beispielsweise parallel zur Achse 35 und vorzugsweise ebenso parallel zur z-Achse. Dabei ist die Achse 35 versetzt zur Schwenkachse 105 angeordnet. Der zweite Rohrabschnitt 100 endet auf einer dem Rohrgelenk 95 abgewandten Seite an einem Zentralrohr 96, das den zweiten Rohrabschnitt 100 mit der Filtereinrichtung 80 fluidisch verbindet.
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Der erste Rohrabschnitt 90 weist auf einer dem Rohrgelenk 95 gegenüberliegenden Seite eine Rohrmündung 110 auf. Zusätzlich kann an der Rohrmündung 110 ein Gitter 165 angeordnet sein. Das Gitter 165 kann maschenförmig ausgebildet sein, wobei vorzugsweise eine Maschenweite des Gitters 165 einschließlich 2 cm bis einschließlich 15 cm beträgt.
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In der Ausführungsform ist zumindest der erste Rohrabschnitt 90 beispielsweise mit einem rechteckförmigen Profil ausgebildet. Dabei kann der erste Rohrabschnitt 90 im Wesentlichen eine L-förmige Ausgestaltung (in einer Draufsicht entlang der z-Achse) aufweisen. Der erste Rohrabschnitt 90 und/oder der zweite Rohrabschnitt 100 kann beispielsweise aus einem Blechmaterial ausgebildet sein. Zusätzlich kann in dem ersten Rohrabschnitt 90 beispielsweise eine Fluchttür 115 angeordnet sein, die einen Rohrinnenraum 120 mit einer Umgebung des ersten Rohrabschnitts 90 verbindet. Die Fluchttür 115 ist in einem Normalbetrieb des Revisionssystems 10 verschlossen. Über die Rohrmündung 110 und die Fluchttür 115 kann ein zweiter Fluchtweg für die im Innenraum 60 arbeitenden Menschen bereitgestellt werden. Dabei ist das Gitter 165 reversibel lösbar an der Rohrmündung 110 angeordnet.
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Zusätzlich kann bevorzugt in dem ersten Rohrabschnitt 90, aber auch im zweiten Rohrabschnitt 100, ein Teilchenabscheider 116, insbesondere ein Grobteilchenabscheider, angeordnet sein. Der Teilchenabscheider 116 kann beispielsweise als Zyklonabscheider oder als Absetzkammer ausgeformt sein.
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Unterseitig ist das Schmelzofengefäß 30 mit dem Untergefäß 45 auf dem Transportgestell 20 abgestellt. Das Transportgestell 20 kann beispielsweise auf einer Schiene 125 angeordnet sein, sodass das Transportgestell 20 verschiebbar ist. Beispielsweise kann das Transportgestell 20 entlang der Schiene 125 in y-Richtung verfahren werden. In FIG 1 ist das Transportgestell 20 in er Revisionsposition dargestellt. Seitlich um das Transportgestell 20 kann ferner ein Steg 129 angeordnet sein, um eine Zugänglichkeit zu dem Transportgestell 20 sicherzustellen. Ferner ist auf dem Transportgestell 20 eine Steighilfe 175 angeordnet. Die Steighilfe 175 kann beispielsweise als Treppe, insbesondere Revisionstreppe, oder Leiter ausgebildet sein.
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FIG 2 zeigt eine Schnittansicht entlang einer in FIG 1 gezeigten Schnittebene A-A durch das in FIG 1 gezeigte Revisionssystem 10.
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In FIG 2 wird in der Ausführungsform zur vereinfachten Darstellung auf Teile des Revisionssystems 10 verzichtet.
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Das Untergefäß 45 weist einen Ofenboden 130 auf. Der Ofenboden 130 kann im Wesentlichen wannenförmig oder schüsselförmig ausgeformt sein. Dabei kann die Achse 35 im Wesentlichen geneigt, vorzugsweise senkrecht, zu großen Teilen des Ofenbodens 130 ausgerichtet sein.
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In der Ausführungsform ist die Ausmauerung 65 vorzugsweise ausschließlich am Untergefäß 45 angeordnet, während hingegen die Innenseite 55 des Obergefäßes 40 im Wesentlichen frei von der Ausmauerung 65 ist. Selbstverständlich ist auch möglich, dass auch die Innenseite 55 des Obergefäßes 40 zumindest abschnittsweise mit einer Ausmauerung 65 bedeckt ist.
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Das Schmelzofengefäß 30 weist eine erste Öffnung 135, eine zweite Öffnung 140 und vorzugsweise eine dritte Öffnung 145 auf.
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Die zweite Öffnung 140 ist axial bezogen auf die Achse 35 gegenüberliegend zum Ofenboden 130 angeordnet. Die zweite Öffnung 140 ist oberseitig in FIG 2 an dem Obergefäß 40 angeordnet und somit ebenso axial bezogen auf die Achse 35 gegenüberliegend zur Unteröffnung 61 angeordnet. Im Betrieb des Schmelzofengefäßes 30 ist auf die zweite Öffnung 140 beispielsweise ein nicht dargestellter Deckel mit Elektroden aufgesetzt.
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Die dritte Öffnung 145 kann beispielsweise im Ofenboden 130 angeordnet sein. Über die dritte Öffnung 145 kann beispielsweise die in dem Schmelzofengefäß 30 aufgeschmolzene Schmelze, beispielsweise die metallische Schmelze, abgelassen werden. Die dritte Öffnung 145 kann beispielsweise in radialer Richtung versetzt zu der Achse 35 angeordnet sein. Vorzugsweise ist die dritte Öffnung 145 an einer tiefsten Stelle des Ofenbodens 130 angeordnet. Die dritte Öffnung 145 kann auch als Ablassöffnung oder Ausgussöffnung bezeichnet werden.
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Die erste Öffnung 135 ist in der Ausführungsform beispielsweise als sogenannte Schlackeöffnung ausgebildet. Die Schlackeöffnung dient zur Entfernung einer im Innenraum 60 entstehenden flüssigen Schlacke während des Aufschmelzens der Schmelze. Die Schlacke kann beispielsweise im Betrieb des Schmelzofengefäßes 30 auf der Schmelze, beispielsweise der metallischen Schmelze, insbesondere einer Stahlschmelze, aufschwimmen und über die erste Öffnung 135 abgegossen werden.
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Dabei ist in der Ausführungsform die erste Öffnung 135 beispielsweise in der Ofenwand 50 des Obergefäßes 40 axial zwischen der zweiten Öffnung 140 und der Unteröffnung 61 des Obergefäßes 40 angeordnet. Die erste Öffnung 135 weist vorzugsweise einen kleineren Querschnitt auf als die zweite Öffnung 140 und weist vorzugsweise einen größeren Querschnitt auf als die dritte Öffnung 145. Unterseitig kann sich an die erste Öffnung 135 die Unteröffnung 61 anschließen. Dabei können die Unteröffnung 61 und die erste Öffnung 135 in axialer Richtung direkt aneinander angrenzend ausgebildet sein.
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Um den Innenraum 60 des Schmelzofengefäßes 30 in Umfangsrichtung zu verschließen, ist an der ersten Öffnung 135 eine Ofentür 150 angeordnet. In verschlossenem Zustand der Ofentür 150 ist der Innenraum 60 an der ersten Öffnung 135 fluiddicht abgedichtet. In geöffnetem Zustand der Ofentür 150 ist der Innenraum 60 über die erste Öffnung 135 zugänglich.
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FIG 3 zeigt eine weitere perspektivische Darstellung des in FIG 1 und 2 gezeigten Revisionssystems 10.
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In FIG 3 ist die erste Öffnung 135 geöffnet und die Ofentür 150 ist beispielsweise nach unten hin weggeschwenkt. Ferner ist der erste Rohrabschnitt 90 in die erste Position geschwenkt und ist mit der Rohrmündung 110 an der ersten Öffnung 135 angeordnet.
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FIG 4 zeigt eine Draufsicht auf das in den FIGN 1 bis 3 gezeigte Revisionssystem 10.
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Der erste Rohrabschnitt 90 ist beispielsweise L-förmig ausgebildet. Dabei ist in FIG 4 der erste Rohrabschnitt 90 mit durchgezogener Linie in der ersten Position und mit strichlierter Linie in der zweiten Position dargestellt. In der ersten Position ist die Rohrmündung 110 in geringem Abstand oder direkt an der ersten Öffnung 135 angeordnet. Zusätzlich kann an der Rohrmündung 110 eine Dichteinrichtung 155 angeordnet sein, um einen Spalt 160 zwischen der ersten Öffnung 135 und der Rohrmündung 110 abzudichten oder zumindest zu reduzieren. Dies ist insbesondere dadurch von Vorteil, dass an der ersten Öffnung 135 durch das regelmäßige Abgießen von Schlacke Schlackerückstände vorhanden sein können, die eine unregelmäßige Kontur an der ersten Öffnung 135 ausbilden. Die Dichteinrichtung 155 kann beispielsweise als Labyrinth-Dichtung und/oder mit Borsten ausgebildet sein, um den Spalt 160 zu reduzieren.
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In der zweiten Position ist der erste Rohrabschnitt 90 von der ersten Öffnung 135 um die Schwenkachse 105 weggeschwenkt. Dabei weist die Rohrmündung 110 in der zweiten Position einen größeren Abstand zu der ersten Öffnung 135 auf als in der ersten Position.
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FIG 5 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Ausschnitts der in FIGN 1 bis 4 gezeigten Absaugeinrichtung 15.
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Um den ersten Rohrabschnitt 90 auch bei einer großen Ausladung und somit einem großen Abstand der Rohrmündung 110 zu der Schwenkachse 105 abzustützen und den ersten Rohrabschnitt 90 dünnwandig, beispielsweise aus Blech ausformen zu können, weist die Absaugeinrichtung 15 ein Traggestell 176 auf. Das Traggestell 176 weist einen Tragarm 180 und einen Pfosten 185 auf. Der Pfosten 185 kann beispielsweise aus einem Hohlprofil ausgebildet sein. Dabei erstreckt sich beispielsweise der Pfosten 185 entlang der Schwenkachse 105. Unterseitig kann der Pfosten 185 auf einem Schwenkgelenk 191 drehbar um die Schwenkachse 105 auf dem Fundament 192 gelagert sein. Der Tragarm 180 stützt sich an dem Pfosten 185 ab und ist beispielsweise unterseitig des ersten Rohrabschnitts 90 angeordnet. Der Tragarm 180 stützt den ersten Rohrabschnitt 90 in z-Richtung. Dabei kann der Tragarm 180 eine oder mehrere Versteifungen 195 aufweisen, die den Tragarm 180 am Pfosten 185 abstützen, um eine Durchbiegung des Tragarms 180 zu verhindern.
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FIG 6 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Betrieb des in den FIGN 1 bis 4 gezeigten Revisionssystems 10.
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In einem ersten Verfahrensschritt 305 wird, soweit vorher noch nicht erfolgt, der erste Rohrabschnitt 90 aus der ersten Position in die zweite Position verschwenkt.
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In einem zweiten Verfahrensschritt 310 wird Schmelzofengefäß 30 des Lichtbogen-Ofens beispielsweise von einem Kran von seiner Betriebsposition entfernt und beispielsweise auf dem Transportgestell 20 positioniert. Mit dem Transportgestell 20 wird das Schmelzofengefäß 30 in eine Revisionsposition in dem Revisionssystem 10 verfahren.
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In einem auf den zweiten Verfahrensschritt 310 folgenden dritten Verfahrensschritt 315 wird der erste Rohrabschnitt 90 aus der zweiten Position in die erste Position um die Schwenkachse 105 geschwenkt, sodass die Rohrmündung 110 nahe oder an der ersten Öffnung 135 angeordnet ist.
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In einem auf den dritten Verfahrensschritt 315 folgenden vierten Verfahrensschritt 320 wird die Abbruchmaschine 25 (teilweise gezeigt in Figur 1 und gut erkennbar in FIG 2) in den Innenraum 60 des Schmelzofengefäßes 30 hineingehoben und auf dem Ofenboden 130 abgestellt. Dies kann beispielsweise mittels eines Portalkrans erfolgen.
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Ferner wird die Steighilfe 175 auf dem Transportgestell 20 aufgestellt (vgl. FIG 1), um eine Zugangsmöglichkeit für Personen über die zweite Öffnung 140 hin zum Ofenboden 130 zu ermöglichen. Ferner stellt die Steighilfe 175 auch einen Fluchtweg für die im Innenraum 60 des Schmelzofengefäßes 30 arbeitenden Personen dar.
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In einem auf den vierten Verfahrensschritt 320 folgenden fünften Verfahrensschritt 325 wird die Fördereinrichtung 75 aktiviert.
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Nach Aktivierung der Fördereinrichtung 75 im fünften Verfahrensschritt 325 wird in einem auf den fünften Verfahrensschritt 325 folgenden sechsten Verfahrensschritt 330 (vgl. FIG 2) mit der Abbruchmaschine 25 die Ausmauerung 65 in dem Schmelzofengefäß 30 abgebrochen. Die dabei entstehenden staubhaltigen Partikel werden zusammen mit der im Schmelzofengefäß 30 befindlichen Luft über die erste Öffnung 135 als staubhaltige Abluft 85 angesaugt. Eine Strömung während des sechsten Verfahrensschritts 330 ist in FIG 2 mittels Pfeilen symbolisch dargestellt. Durch das Absaugen der Abluft 85 entsteht in dem Innenraum 60 ein Unterdruck gegenüber einer Umgebung des Schmelzofengefäßes 30, sodass Frischluft 190 aus der Umgebung über die zweite Öffnung 140 in den Innenraum 60 nachströmt und die staubhaltige Abluft 85 ersetzt. Dabei wird ein großer Anteil (beispielsweise größer 10 bis 30 Massenprozent aller Partikel) auch grober Partikel (vorzugsweise einer Größe von 500 bis 20.000 µm) in der staubhaltigen Abluft 85 mit aus dem Innenraum 60 abgefördert.
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Um große Mengen staubhaltiger Luft absaugen zu können, weist die Fördereinrichtung 75 eine entsprechende Förderleistung auf. Um einen Eintritt von größerem Material, beispielsweise Folien oder Papier, in den ersten Rohrabschnitt 90 zu verhindern, ist das Gitter 165 beispielsweise an der Rohrmündung 110 vorgesehen. Am Gitter 165 bleiben beispielsweise flächige Körper, wie beispielsweise Folien, hängen und verhindern ein Verstopfen des Rohrinnenraums 120 und der Fördereinrichtung 75.
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Durch die Dichteinrichtung 155 wird wirksam ein ungewolltes Ansaugen von Frischluft 190 beispielsweise aus der Umgebung des Revisionssystems 10 an der Rohrmündung 110 verhindert. Die Abluft 85 strömt nach Eintritt in den Rohrinnenraum 120 des ersten Rohrabschnitts 90 entlang des ersten Rohrabschnitts 90 und wird durch den ersten Rohrabschnitt 90 zu dem Rohrgelenk 95 geführt. Dabei können in dem Teilchenabscheider 116, insbesondere im Grobteilchenabscheider, Partikel, abgeschieden werden. Die teilweise gereinigte Abluft 85 strömt nach dem Teilchenabscheider 116 im ersten Rohrabschnitt 90 in Richtung dem Rohrgelenk 95. Durch den Teilchenabscheider 116 wird ein Zusetzen und eine unnötige Verunreinigung der Absaugeinrichtung 15, insbesondere mit abnehmender Strömungsgeschwindigkeit der Abluft 85, in der Absaugeinrichtung 15 vermieden.
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Am Rohrgelenk 95 tritt die Abluft 85 in den zweiten Rohrabschnitt 100 und wird über das Zentralrohr 96 zur Filtereinrichtung 80 gefördert. Die staubhaltigen Partikel der Abluft 85 werden in der Filtereinrichtung 80 abgeschieden. Danach wird die Abluft 85 hin zu der Fördereinrichtung 75 geführt und beispielsweise nach Durchströmen der Fördereinrichtung 75 ausgeblasen.
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Nach Abschluss der Abbrucharbeiten der Ausmauerung 65 wird in einem auf den sechsten 330 folgenden siebten Verfahrensschritt 335 eine neue Ausmauerung 65 in das Schmelzofengefäß 30 aufgebaut.
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In einem auf den siebten Verfahrensschritt 335 folgenden achten Verfahrensschritt 340 wird die Fördereinrichtung 75 deaktiviert. Ferner wird im achten Verfahrensschritt 340 der erste Rohrabschnitt 90 aus der ersten Position in die zweite Position weggeschwenkt. Ferner wird nach Abschluss der Arbeiten die Ofentür 150 verschlossen, sodass das Schmelzofengefäß 30 wieder einsatzfähig ist.
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In einem auf den achten Verfahrensschritt 340 folgenden neunten Verfahrensschritt 345 wird beispielsweise das Transportgestell 20 aus der Revisionsposition gefahren und das Schmelzofengefäß 30 beispielsweise wieder zum Lichtbogen-Ofen transportiert, um beispielsweise mittels der am Deckel angeordneten Elektroden Metall, insbesondere Stahl, Glas und/oder Schmelzofengefäß, aufzuschmelzen. Dabei schützt die erneuerte Ausmauerung 65 das Untergefäß 45 und, sofern an dem Obergefäß 40 angeordnet, vor der metallischen Schmelze.
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Durch die oben beschriebene Ausgestaltung des Revisionssystems 10 und des Verfahrens zum Betrieb des Revisionssystems 10 wird eine effiziente Absaugung des entstehenden Staubpartikel-Luftgemisches sichergestellt und die Staubpartikel-beladene Luft als Abluft 85 effizient durch die erste Öffnung 135 abgeführt. Insbesondere kann dabei die erste Öffnung 135 als Schlacketür ausgebildet sein.
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Dabei wirkt das Obergefäß 40 unterstützend zur Führung der aus der Umgebung zugeführten, über die zweite Öffnung 140 eintretende Frischluft 190. Die Frischluft 190 vermengt sich dabei besonders gut mit der im Innenraum 60 des Untergefäßes 45 befindlichen Abluft 85, sodass für die im Innenraum 60 arbeitenden Menschen die Exposition in der staubbeladenen Abluft 85 geringgehalten werden kann. Da die Frischluft 190 aus der Umgebung angesaugt ist, ist sie üblicherweise kühler als die im Untergefäß 45 befindliche Abluft 85 und kühlt dadurch die im Untergefäß 45 befindliche Abluft 85 ab. Durch die direkt Zuführung der Frischluft 190 in das Untergefäß wird ferner ein angenehmere und kühlere Arbeitsumgebung für die im Untergefäß 45 arbeitende Personen geschaffen.
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Die Zuführung der Frischluft 190 über die zweite Öffnung 140 hat den Vorteil, dass ein großer Öffnungsquerschnitt an der zweiten Öffnung 140 zur Verfügung steht. Dadurch kann über die zweite Öffnung 140 eine besonders große Menge von Frischluft 190 zugeführt werden. Ferner erfolgt das Nachströmen der Frischluft 190 mit niedriger Strömungsgeschwindigkeit, sodass für die im Innenraum 60 arbeitenden Menschen kein unangenehmer Zug entsteht.
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Ferner ist die Distanz der Partikel der Abluft 85, bis dass sie aus dem Innenraum 60 geführt sind, bei Abführung der Abluft 85 über die zweite Öffnung 140 besonders gering. Dadurch kann ein ungewollter Niederschlag der Partikel, beispielsweise auf den Ofenboden 130 vermieden werden
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Ferner kann auf eine Absaugung der Abluft 85 oberseitig über die zweite Öffnung 140 verzichtet werden, sodass während der Abbrucharbeiten die zweite Öffnung 140 zugänglich ist und über die zweite Öffnung 140 Material in den Innenraum 60 transportiert, insbesondere über den Kran abgelassen werden kann.
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Des Weiteren kann auf weitere Baugruppen der Absaugeinrichtung 15, insbesondere auf Ablufthauben, in denen das gesamte Schmelzofengefäß 30 zu positionieren ist, verzichtet werden. Dadurch kann die Absaugeinrichtung 15 und damit einhergehend kann das Revisionssystem 10 besonders einfach ausgebildet sein.
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Ferner kann durch die effiziente Absaugung durch das oben beschriebene Revisionssystem 10 ferner die Fördereinrichtung 75 kleiner dimensioniert sein, um eine gleiche Absaugqualität wie im Stand der Technik zu erzielen. Des Weiteren ist dadurch die Absaugeinrichtung 15 einfacher ausgebildet.
Bezugszeichenliste
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- 10
- Revisionssystem
- 15
- Absaugeinrichtung
- 20
- Transportgestell
- 25
- Abbruchmaschine
- 30
- Schmelzofengefäß
- 35
- Achse
- 40
- Obergefäß
- 45
- Untergefäß
- 50
- Ofenwand
- 55
- Innenseite
- 60
- Innenraum
- 61
- Unteröffnung
- 65
- Ausmauerung
- 70
- Absaugrohr
- 75
- Fördereinrichtung
- 80
- Filtereinrichtung
- 85
- Abluft
- 90
- erster Rohrabschnitt
- 95
- Rohrgelenk
- 96
- Zentralrohr
- 100
- zweiter Rohrabschnitt
- 105
- Schwenkachse
- 110
- Rohrmündung
- 115
- Fluchttür
- 120
- Rohrinnenraum
- 125
- Schiene
- 129
- Steg
- 130
- Ofenboden
- 135
- erste Öffnung
- 140
- zweite Öffnung
- 145
- dritte Öffnung
- 150
- Ofentür
- 155
- Dichteinrichtung
- 160
- Spalt
- 165
- Gitter
- 175
- Steighilfe
- 176
- Traggestell
- 180
- Tragarm
- 185
- Pfosten
- 190
- Frischluft
- 191
- Schwenkgelenk
- 192
- Fundament
- 195
- Versteifung
- 305
- erster Verfahrensschritt
- 310
- zweiter Verfahrensschritt
- 315
- dritter Verfahrensschritt
- 320
- vierter Verfahrensschritt
- 325
- fünfter Verfahrensschritt
- 330
- sechster Verfahrensschritt
- 335
- siebter Verfahrensschritt
- 340
- achter Verfahrensschritt
- 345
- neunter Verfahrensschritt