LU602261B1 - Eine pflegerische Trainingsvorrichtung für die Pflege der Kniegelenksbänder - Google Patents

Eine pflegerische Trainingsvorrichtung für die Pflege der Kniegelenksbänder

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LU602261B1
LU602261B1 LU602261A LU602261A LU602261B1 LU 602261 B1 LU602261 B1 LU 602261B1 LU 602261 A LU602261 A LU 602261A LU 602261 A LU602261 A LU 602261A LU 602261 B1 LU602261 B1 LU 602261B1
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thigh
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Congcong Huang
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The Second Affiliated Hospital Of Wenzhou Medical Univ Yuying Childrens Hospital Of Wenzhou Medical
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Abstract

Die vorliegende Erfindung offenbart eine pflegerische Trainingsvorrichtung zur Pflege der Kniegelenksbänder. Sie umfasst eine Basis, eine Fußtrittplatte, eine Unterschenkelplatte, eine Oberschenkelplatte, eine Drehplatte, eine Hubplatte sowie die Schubzylinder A und B und eine Stützstange.Die Basis ist als L-förmige Struktur ausgebildet. Die Fußtrittplatte wird durch den Schubzylinder A entlang der Bodenplatte bewegt. Die Unterschenkelplatte ist drehbar mit der Fußtrittplatte verbunden, die Oberschenkelplatte wiederum drehbar mit der Unterschenkelplatte und mit einem Ende in die Drehplatte eingesteckt. Die Drehplatte ist drehbar mit der Hubplatte verbunden. Diese wird durch die Stützstange entlang der Rückenplatte vertikal geführt. Der Schubzylinder B verbindet die Rückenplatte mit der Unterschenkelplatte.Oberschenkel- und Unterschenkelplatte sind teleskopierbar und nach Längenverstellung fixierbar. Auch alle Schub- und Stützelemente sind teleskopisch ausfahrbar und fixierbar. Die Unterschenkelplatte ist mit einem Halteband ausgestattet, die Hubplatte mit Haltegriffen.Durch das koordinierte Zusammenspiel aller Komponenten lässt sich das Trainingswinkelmaß und die Belastung präzise steuern und individuell auf Patienten unterschiedlicher Körpergröße anpassen. Halteband und Haltegriffe gewährleisten die Trainingssicherheit.Die Vorrichtung ist strukturell einfach, leicht zu bedienen und erhöht wirksam die Effizienz und Qualität des statischen Kniebeugentrainings in der Rehabilitation der Kniegelenksbänder – insbesondere in klinischen Reha-Situationen.

Description

Eine pflegerische Trainingsvorrichtung für die Pflege der LU602261
Kniegelenksbänder
Technischer Bereich
Die vorliegende Erfindung gehört zum technischen Bereich der medizinischen
Geräte und betrifft konkret eine pflegerische Trainingsvorrichtung zur Pflege der
Kniegelenksbänder.
Technologie im Hintergrund
Das Kniegelenk ist eines der am leichtesten verletzbaren Gelenke des menschlichen Körpers. Verletzungen der Kniegelenksbänder treten im Alltag und bei sportlichen Aktivitäten relativ häufig auf. So erleiden Sportler beispielsweise bei intensiven Trainings- und Wettkampfeinheiten leicht Bandverletzungen durch plötzliche Verdrehungen oder Überdehnungen; bei älteren Menschen hingegen führen altersbedingte Gelenkdegenerationen ebenfalls häufig zu Problemen im Bereich der
Kniegelenksbänder. Nach einer Bandverletzung ist ein effektives
Rehabilitationstraining entscheidend für die Wiederherstellung der
Kniegelenksfunktion. Die Reha-Maßnahmen müssen dabei individuell an den
Schweregrad der Verletzung und an die jeweilige Phase des Heilungsverlaufs angepasst werden.In der späten Rehabilitationsphase (ab etwa vier Wochen nach der
Verletzung) kann mit statischen Kniebeugen begonnen werden. Dabei lehnt sich der
Patient mit dem Rücken an eine Wand, stellt die Füße schulterbreit auf und geht langsam in die Hocke, bis Ober- und Unterschenkel einen Winkel von etwa 90 Grad bilden. Der Oberkörper bleibt dabei aufrecht, der Rücken liegt flach an der Wand.
Eine Haltezeit von 30-60 Sekunden pro Einheit bei 3-4 Einheiten pro Tag dient dazu, die Muskulatur und Stabilität rund um das Kniegelenk zu stärken.Nach dem
Grundlagentraining sind vertiefte Übungen notwendig, bei denen tiefere Kniebeugen mit größerem Beugewinkel und längerer Haltezeit durchgeführt werden, um die
Ausdauer und Kraft der Kniegelenksbänder weiter zu fördern.Im aktuellen Stand der
Technik werden statische Kniebeugen meist ohne Hilfsmittel ausgeführt, indem sich
Patienten lediglich mit dem Rücken an eine Wand lehnen. Dabei fehlen sowohl
Haltevorrichtungen zur Unterstützung als auch Aufstehhilfen. Dies führt dazu, dass es
Patienten nach dem Hocken schwerfällt, wieder aufzustehen, und dass die Übungen bei selbstständigem Training oft unsauber oder inkorrekt ausgeführt werden.
Daher besteht ein dringender Bedarf an der Entwicklung einer pflegerischen
Trainingsvorrichtung, die das Rehabilitationstraining der Kniegelenksbänder effektiv unterstützt, einfach zu bedienen ist und sich flexibel an unterschiedliche
Patientensituationen anpassen lässt.
Inhalt der Erfindung
Um die oben genannten technischen Probleme zu lösen, wird mit der vorliegenden Erfindung eine pflegerische Trainingsvorrichtung zur Pflege der
Kniegelenksbänder bereitgestellt. Diese Vorrichtung zielt darauf ab, die bestehenden
Defizite bei der statischen Kniebeugentherapie im Rahmen der
Rehabilitationsbehandlung — wie unzureichende Trainingseffekte, Abhängigkeit von manueller Betreuung und mangelnde Anpassungsfähigkeit der Geräte — zu überwinden. Die Vorrichtung ermöglicht eine präzise und individualisierte
Rehabilitationsmaßnahme, entlastet Pflegepersonal und Angehörige und verbessert LU602261
Effizienz und Qualität des Trainingsprozesses.
Um dieses technische Ziel zu erreichen, wird die Erfindung durch folgende technische Lösung verwirklicht:
Eine pflegerische Trainingsvorrichtung zur Pflege der Kniegelenksbänder umfasst: eine Basis, eine Fußtrittplatte, eine Unterschenkelplatte, eine
Oberschenkelplatte, eine Drehplatte, eine Hubplatte, einen ersten Schubzylinder (Schubzylinder A), einen zweiten Schubzylinder (Schubzylinder B) sowie eine
Stützstange.
Die Basis besteht aus einer Bodenplatte und einer Rückenplatte, wobei die
Bodenplatte rechtwinklig mit der Rückenplatte zu einem sitzartigen Strukturkörper verbunden ist; der Querschnitt der Basis ist L-förmig. Die Fußtrittplatte ist durch den ersten Schubzylinder angetrieben und gleitend auf der Bodenplatte montiert.
Das untere Ende der Unterschenkelplatte ist an dem der Rückenplatte zugewandten Ende der Fußtrittplatte drehbar befestigt.
Das von der Rückenplatte abgewandte Ende der Oberschenkelplatte ist drehbar mit dem oberen Ende der Unterschenkelplatte verbunden; das von der
Unterschenkelplatte abgewandte Ende der Oberschenkelplatte ist steckbar in der
Drehplatte montiert; die Drehplatte ist drehbar an einer Seite der Hubplatte angebracht; die gegenüberliegende Seite der Hubplatte wird durch die Stützstange angetrieben und gleitet vertikal auf der Rückenplatte.
Ein Ende des zweiten Schubzylinders ist fest an der Rückenplatte angebracht, das andere Ende ist beweglich an der der Rückenplatte zugewandten Seite der
Unterschenkelplatte befestigt.
Sowohl die Oberschenkelplatte als auch die Unterschenkelplatte sind steckbar teleskopierbar und nach dem Ausfahren auf eine feste Länge einstellbar; der erste
Schubzylinder, der zweite Schubzylinder und die Stützstange sind ebenfalls geradlinig teleskopierbar und auf feste Längen einstellbar.
Am unteren Ende der Unterschenkelplatte ist ein Halteband fest verbunden; dieses Halteband befindet sich an der der Rückenplatte abgewandten Seite der
Unterschenkelplatte.
Weiterhin ist auf der Bodenplatte eine erste Führungsschiene (Schiene A) fest angebracht, deren Verlauf senkrecht zur Rückenplatte verläuft; auf der Rückenplatte ist eine zweite, vertikal verlaufende Führungsschiene (Schiene B) fest installiert. Die
Fußtrittplatte und die Hubplatte gleiten jeweils innerhalb der Schiene A bzw. der
Schiene B.
Weiterhin befindet sich der Schubzylinder A unterhalb des Schubzylinders B; ein
Ende des Schubzylinders A ist fest mit der Rückenplatte verbunden, das andere Ende ist fest am der Rückenplatte zugewandten Ende der Fußtrittplatte befestigt. Beide
Schubzylinder A und B sind stabförmige Elemente, die sich horizontal geradlinig teleskopieren lassen.
Weiterhin ist am der Rückenplatte abgewandten Ende der Drehplatte ein
Begrenzungsring fest angebracht; am der Rückenplatte zugewandten Ende der
Oberschenkelplatte ist ein Anschlagring befestigt. Die Oberschenkelplatte ist über diesen Anschlagring in die Drehplatte eingesteckt und durch den Ring in ihrer LU602261
Position fixiert.
Weiterhin ist das untere Ende der Stützstange fest auf der Bodenplatte montiert, ihr oberes Ende ist unterhalb der Hubplatte befestigt. Die Stützstange ist ein vertikal teleskopierbares Element, das durch seine Längenverstellung die vertikale Bewegung der Hubplatte bewirkt. An beiden oberen Seiten der Hubplatte ist jeweils ein
Haltegriff fest angebracht. An beiden Enden der Hubplatte ist jeweils eine Stützstange montiert.
Weiterhin ist an beiden Seiten der Oberschenkelplatte jeweils ein dritter
Schubzylinder (Schubzylinder C) befestigt, wobei dessen Enden jeweils an den beiden Enden der jeweiligen Seite der Oberschenkelplatte angebracht sind. Der
Schubzylinder C ist ein stabförmiges Element mit geradliniger Teleskopfunktion, das nach der Ausdehnung eine feste Länge beibehält und die Längenverstellung der
Oberschenkelplatte steuert.
Weiterhin ist auf der der Rückenplatte zugewandten Oberfläche der
Unterschenkelplatte ein Gleitstab befestigt, auf dem eine Gleithülse montiert ist.
Diese Gleithülse ist drehbar am Ende des Schubzylinders B angebracht. Beim
Ausfahren und Einziehen des Schubzylinders B gleitet die Gleithülse entlang des
Gleitstabs, wobei sich der Gleitstab relativ zum Schubzylinder B dreht.
Weiterhin ist am oberen Ende der Unterschenkelplatte ein zur Unterseite hin vertieftes Aussparungsprofil vorgesehen, dessen Breite größer ist als die der
Oberschenkelplatte.
Die vorteilhaften Effekte der vorliegenden Erfindung sind wie folgt:
Die erfindungsgemäße pflegerische Trainingsvorrichtung zur Pflege der
Kniegelenksbänder bietet folgende Nutzen:
Verbesserung der Trainingseffizienz: Durch das koordinierte Zusammenspiel der
Schubzylinder A und B sowie der Stützstange kann die Bewegung von Fußtrittplatte,
Unterschenkelplatte, Oberschenkelplatte und Hubplatte präzise gesteuert werden.
Dadurch lassen sich verschiedene Rehabilitationsbewegungen simulieren, die den
Anforderungen unterschiedlicher Rehabilitationsphasen gerecht werden und die
Trainingseffizienz deutlich steigern. Beispielsweise kann in der Frühphase der
Rehabilitation durch feinjustierte Bewegungen von Unterschenkel- und
Oberschenkelplatten mittels der Schubzylinder die Beweglichkeit des Kniegelenks schrittweise wiederhergestellt werden. In der Spätphase lassen sich
Bewegungsumfang und Belastung gezielt erhöhen, um anspruchsvollere
Trainingsreize zu setzen.
Reduzierung des Personalaufwands:Die Vorrichtung kann
Rehabilitationsbewegungen automatisiert ausführen, wodurch keine ständige
Begleitung oder Beaufsichtigung durch Pflegekräfte oder Angehörige erforderlich ist.
Dies entlastet das Betreuungspersonal erheblich, sodass mehr Zeit und Ressourcen für die Versorgung weiterer Patienten zur Verfügung stehen.
Erhöhte Anpassungsfähigkeit:Durch die teleskopierbare Steckkonstruktion von
Oberschenkel- und Unterschenkelplatten sowie die verstellbaren Schub- und
Stützstangen lässt sich die Vorrichtung individuell an unterschiedliche KôrpergrôfBen und Staturen anpassen. Dadurch ist eine breite Einsatzfähigkeit gewährleistet — vom LU602261 großgewachsenen Sportler bis hin zur zierlichen älteren Person — und jeder Nutzer kann eine optimal angepasste Reha-Erfahrung genießen.
Steigerung der Sicherheit:Ein Fixierband sorgt für die sichere Positionierung des
Unterschenkels und verhindert ein Abrutschen oder Verdrehen des Beins während der
Übungen, was das Risiko sekundärer Verletzungen deutlich senkt. Die zusätzlich integrierten Haltegriffe bieten dem Patienten festen Halt und erhöhen die Stabilität sowie Sicherheit im Trainingsprozess.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Um die technischen Lösungen der Ausführungsbeispiele dieser Erfindung klarer zu veranschaulichen, wird im Folgenden eine kurze Einführung in die zugehörigen
Zeichnungen gegeben, die zur Beschreibung der Ausführungsbeispiele verwendet werden. Offensichtlich stellen die nachfolgend beschriebenen Zeichnungen lediglich einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Fachleute auf diesem Gebiet können — ohne erfinderische Tätigkeit — auf Grundlage dieser Zeichnungen weitere
Abbildungen ableiten.
Bild 1 ist eine perspektivische Gesamtstrukturansicht eines Ausführungsbeispiels der Erfindung;
Bild 2 ist die Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Bild 3 ist ein Schnittbild der inneren Struktur gemäß Bild 2;
Bild 4 ist eine perspektivische Gesamtstrukturansicht aus einem anderen
Blickwinkel;
Bild 5 ist eine vergrößerte Darstellung des Bereichs A aus Bild 3.
In den beigefügten Zeichnungen stellen die Bezugszeichen die folgenden
Bauteile dar: 1 — Basis, 11 — Bodenplatte, 12 — Rückenplatte, 13 — Führungsschiene A, 14 —
Führungsschiene B, 2 — Fubtrittplatte, 3 — Unterschenkelplatte, 31 — Halteband, 32 — Gleitstab, 33 —
Gleithülse, 34 — Aussparung,4 — Oberschenkelplatte, 41 — Begrenzungsring, 42 —
Schubzylinder C,5 — Drehplatte, 51 — Begrenzungskreis, 6 — Hubplatte, 61 —
Haltegriff,7 — Schubzylinder A, 8 — Schubzylinder B, 9 — Stützstange.
Detaillierte Beschreibung
Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen der
Ausführungsbeispiele die technische Lösung der Erfindung klar und vollständig beschrieben. Offensichtlich stellen die beschriebenen Ausführungsbeispiele lediglich einen Teil der Erfindung dar und nicht alle möglichen Ausführungsformen. Auf
Grundlage dieser Ausführungsbeispiele fallen sämtliche weiteren Ausführungen, die von Fachleuten auf diesem Gebiet ohne erfinderisches Zutun vorgenommen werden, in den Schutzumfang dieser Erfindung.
Ausführungsbeispiel 1
Siehe Bilder 1 bis 5: In diesem Ausführungsbeispiel betrifft die Erfindung eine pflegerische Trainingsvorrichtung zur Pflege der Kniegelenksbänder, die folgende
Komponenten umfasst: Basis 1, Fußtrittplatte 2, Unterschenkelplatte 3,
Oberschenkelplatte 4, Drehplatte 5, Hubplatte 6, Schubzylinder A (7), Schubzylinder
B (8) und Stützstange 9.In dieser Vorrichtung dient die Basis 1 dazu, das gesamte LU602261
Gerät an einem Trainingsort — vorzugsweise wandnah — aufzustellen. Die
Fußtrittplatte 2 stellt die Trittfläche für die Füße des Patienten dar. Die
Unterschenkelplatte 3 ist zusammen mit einem Halteband dafür vorgesehen, das Bein 5 und den Fuß des Patienten zu fixieren und zu führen und so das Training zu unterstützen. Die Oberschenkelplatte 4 dient als Polsterung unterhalb des
Oberschenkels; beim Herabsenken des Körpers kippt sie nach unten, beim Aufrichten hilft sie durch Hochklappen, den Oberschenkel und das Gesäß des Patienten anzuheben und so beim Aufstehen zu unterstützen.Die Drehplatte 5 und die Hubplatte 6 gleichen bei der Wandstützübung (statische Kniebeuge) die Positionsveränderung zwischen Kniegelenk und Wand aus, sodass sich die Hubplatte 6 stets unterhalb des
Gesäßes befindet. Die Schubzylinder A (7) und B (8) sowie die Stützstange 9 sind alle stabförmige Elemente, die sich linear teleskopieren lassen und nach Ausfahren eine feste Länge beibehalten. Es können pneumatische, hydraulische oder elektrische
Schubzylinder mit automatischer Steuerung verwendet werden.
In diesem Ausführungsbeispiel umfasst die Basis 1 eine Bodenplatte 11 und eine
Rückenplatte 12. Die Bodenplatte 11 ist rechtwinklig mit der Rückenplatte 12 verbunden, sodass eine L-förmige Struktur entsteht. Die Fußtrittplatte 2 ist durch den
Schubzylinder A (7) gleitend auf der Bodenplatte 11 montiert. Während des Gebrauchs sorgt die Bodenplatte 11 — durch das Gewicht des Patienten — für Standfestigkeit. Die
Rückenplatte 12 liegt während der Nutzung direkt an der Wand an. Das L-förmige
Profil der Basis 1 entsteht durch die Kombination aus Bodenplatte 11 und
Rückenplatte 12. Die obere Oberfläche der Fubtrittplatte 2 kann mit rutschhemmenden Strukturen versehen werden, um die Standfestigkeit der Füße zu erhöhen.
In diesem Ausführungsbeispiel ist das untere Ende der Unterschenkelplatte 3 drehbar mit dem der Rückenplatte 12 zugewandten Ende der Fußtrittplatte 2 verbunden. Diese drehbare Verbindung zwischen dem unteren Ende der
Unterschenkelplatte 3 und der Fußtrittplatte 2 dient der Nachbildung und Anpassung an die natürliche Struktur des menschlichen Sprunggelenks. Die drehbare Verbindung am oberen Ende der Unterschenkelplatte mit der Oberschenkelplatte 4 simuliert die physiologische Flexion des Kniegelenks.
Das von der Rückenplatte 12 abgewandte Ende der Oberschenkelplatte 4 ist drehbar mit dem oberen Ende der Unterschenkelplatte 3 verbunden. Das gegenüberliegende Ende der Oberschenkelplatte 4 ist steckbar in der Drehplatte 5 montiert. Die Drehplatte 5 ist drehbar an einer Seite der Hubplatte 6 angebracht. Die andere Seite der Hubplatte 6 wird durch die Stützstange 9 angetrieben und bewegt sich vertikal entlang der Rückenplatte 12. Die Oberschenkelplatte 4 und die
Drehplatte 5 bilden zusammen eine teleskopierbare Plattenstruktur, deren effektive
Länge sich je nach Gelenkstellung (Verbindungspunkt zwischen Oberschenkel- und
Unterschenkelplatte) verändert. Die vertikale Bewegung der Hubplatte 6, gesteuert durch die Stützstange 9, dient der Anpassung an die vertikale Bewegung des Gesäßes während des Trainings — je nach Rehabilitationsanforderung des Patienten.
Ein Ende des Schubzylinders B (8) ist fest an der Rückenplatte 12 angebracht,
das andere Ende ist beweglich an der der Rückenplatte zugewandten Seite der LU602261
Unterschenkelplatte 3 verbunden. Durch das Teleskopieren des Schubzylinders B wird die Unterschenkelplatte 3 in Rotation versetzt, wodurch sich deren
Neigungswinkel gezielt verändern lässt.
In diesem Ausführungsbeispiel sind sowohl die Oberschenkelplatte 4 als auch die
Unterschenkelplatte 3 als steckbare, teleskopierbare Plattenelemente ausgeführt, die nach dem Ausfahren eine feste Länge aufweisen. Der Schubzylinder A 7, der
Schubzylinder B 8 sowie die Stützstange 9 sind allesamt stabförmige Elemente, die sich geradlinig teleskopisch verstellen lassen und nach dem Ausfahren ebenfalls eine feste Länge behalten.Die Funktion der teleskopierbaren Oberschenkelplatte 4 und
Unterschenkelplatte 3 besteht darin, sich an Patienten mit unterschiedlichen
Beinlängen anzupassen. In Kombination mit der Längenverstellung von
Schubzylinder A 7, Schubzylinder B 8 und Stützstange 9 kann darüber hinaus der
Winkel gemäß dem jeweiligen Trainingsstadium des Patienten angepasst werden.
Beispielsweise: In der Anfängerphase beträgt der Kniebeugewinkel etwa 30° bis 45°, wobei der Patient lediglich eine leichte Muskelaktivierung an der Vorderseite des
Oberschenkels (Musculus quadriceps femoris) verspüren soll. In der fortgeschrittenen
Phase kann der Winkel allmählich auf etwa 60° gesteigert werden, jedoch sollte ein zu tiefer Hockwinkel (etwa 90°) vermieden werden, um eine übermäßige Belastung der
Bänder zu verhindern.
In diesem Ausführungsbeispiel ist am unteren Ende der Unterschenkelplatte 3 ein
Halteband 31 fest angebracht. Das Halteband 31 befindet sich auf der von der
Rückenplatte 12 abgewandten Seite der Unterschenkelplatte 3. Es dient der gleichzeitigen Fixierung beider Unterschenkel, um zu verhindern, dass die Füße während des statischen Kniebeugentrainings nach vorne rutschen und der Patient dabei stürzt.
In diesem Ausführungsbeispiel ist auf der Bodenplatte 11 eine Führungsschiene
A 13 fest installiert, deren Verlauf senkrecht zur Rückenplatte 12 verläuft. Auf der
Rückenplatte 12 ist eine vertikal verlaufende Führungsschiene B 14 befestigt. Die
Fußtrittplatte 2 und die Hubplatte 6 gleiten jeweils innerhalb der Führungsschienen A 13 bzw. B 14. Beide Führungsschienen sind gerade Führungen mit sich kreuzenden
Trajektorien und dienen jeweils zur Führung der Gleitbewegung von Fußtrittplatte 2 und Hubplatte 6.
In diesem Ausführungsbeispiel befindet sich der Schubzylinder A 7 unterhalb des
Schubzylinders B 8. Ein Ende des Schubzylinders A 7 ist fest an der Rückenplatte 12 angebracht, das andere Ende ist fest am der Rückenplatte 12 zugewandten Ende der
FuBtrittplatte 2 befestigt. Sowohl der Schubzylinder A 7 als auch der Schubzylinder B 8 sind stabformige Elemente mit horizontaler Linear-Teleskopierbarkeit.
In diesem Ausführungsbeispiel ist am der Rückenplatte 12 abgewandten Ende der Drehplatte 5 ein Begrenzungskreis 51 befestigt; am der Rückenplatte 12 zugewandten Ende der Oberschenkelplatte 4 ist ein Begrenzungsring 41 angebracht.
Die Oberschenkelplatte 4 wird über den Begrenzungsring 41 in die Drehplatte 5 eingesteckt und durch diesen fixiert. Diese Begrenzungselemente verhindern, dass die
Oberschenkelplatte 4 aus der Drehplatte 5 herausgleitet, wodurch eine sichere
;
Verbindung zwischen Oberschenkelplatte 4, Drehplatte 5 und Hubplatte 6 LU602261 gewährleistet ist. Diese Komponenten bilden zusammen eine aufeinanderfolgende
Plattenstruktur, die sich unterhalb des GesäBes und der Oberschenkelrückseite des
Patienten befindet.
In diesem Ausführungsbeispiel ist das untere Ende der Stützstange 9 an der
Bodenplatte 11 befestigt, das obere Ende an der Unterseite der Hubplatte 6. Die
Stützstange 9 ist ein vertikal teleskopierbares Stabglied, das die Hubplatte 6 durch
Längenänderung anhebt oder absenkt. An beiden oberen Seiten der Hubplatte 6 ist jeweils ein Haltegriff 61 angebracht. An beiden Enden der Hubplatte 6 ist jeweils eine
Stützstange 9 montiert. Die Haltegriffe 61 dienen dem Patienten zur Abstützung während des statischen Kniebeugentrainings und verringern das Risiko eines Sturzes.
In diesem Ausführungsbeispiel ist an beiden Seiten der Oberschenkelplatte 4 je ein dritter Schubzylinder (Schubzylinder C) 42 befestigt. Beide Enden jedes
Schubzylinders C 42 sind an den jeweiligen Enden einer Seite der Oberschenkelplatte 4 montiert. Diese Schubzylinder C 42 sind linear teleskopierbare und in fester Länge arretierbare Stäbe. Ihre Aufgabe ist es, die Oberschenkelplatte 4 in der Länge zu verstellen. Sie befinden sich vollständig am von der Rückenplatte 12 abgewandten
Ende der Oberschenkelplatte 4 und stôren somit nicht den Mechanismus der
Drehplatte 5.
In diesem Ausführungsbeispiel ist auf der zur Rückenplatte 12 gerichteten
Oberfläche der Unterschenkelplatte 3 ein Gleitstab 32 befestigt. Auf diesem ist eine
Gleithülse 33 angebracht, die drehbar mit dem Endstück des Schubzylinders B 8 verbunden ist. Beim Ein- und Ausfahren des Schubzylinders B 8 gleitet der Gleitstab 32 relativ zur Gleithülse 33, wobei sich diese entlang des Gleitstabs bewegt. Diese
Konstruktion erlaubt es dem Schubzylinder B 8, allein durch lineares Teleskopieren in fester Position die Drehbewegung der Unterschenkelplatte 3 zu bewirken.
In diesem Ausführungsbeispiel ist am oberen Ende der Unterschenkelplatte 3 eine zur Unterseite hin vertiefte Aussparung 34 vorgesehen, deren Breite größer ist als die der Oberschenkelplatte 4. Diese Aussparung 34 ermöglicht der Oberschenkelplatte 14 eine größere Bewegungsfreiheit beim Drehen gegenüber der Unterschenkelplatte 3, wodurch ein größerer Rotationswinkel erzielt werden kann.
In diesem Ausführungsbeispiel gestaltet sich der konkrete Gebrauchsvorgang der pflegerischen Trainingsvorrichtung zur Pflege der Kniegelenksbänder wie folgt:
Vorbereitung des Geräts
Höheneinstellung:Entsprechend der Körpergröße des Patienten wird die
Hubhöhe der Hubplatte 6 über die Steuervorrichtung der Stützstange 9 angepasst. Die
Hubplatte 6 wird angehoben oder abgesenkt, wobei die vertikale Führungsschiene 14 an der Rückenplatte 12 für eine gleichmäßige Bewegung sorgt. Nach Erreichen der gewünschten Höhe wird die Stützstange 9 arretiert, sodass sie ihre Länge beibehält.
Gleichzeitig wird die Länge der Oberschenkelplatte 4 über die beiden seitlich angebrachten Schubzylinder C42 angepasst, und die Unterschenkelplatte 3 wird teleskopisch ausgezogen oder eingefahren, um an die Beinlänge des Patienten angepasst zu werden. Nach der Einstellung werden alle Platten fixiert, sodass sie ihre
Länge beibehalten.
Winkelvoreinstellung:Der Schubzylinder B8 wird auf eine geeignete Länge LU602261 eingestellt, sodass die Unterschenkelplatte 3 in einem vorgegebenen Winkel zur
Rückenplatte 12 positioniert wird. Der Winkel orientiert sich am Rehabilitationsstand und Trainingsplan des Patienten. Die Kombination aus Gleitstab 32 und Gleithülse 33 gewährleistet, dass sich die Unterschenkelplatte3 beim Teleskopieren des
Schubzylinders B 8 reibungslos dreht und entlang des Stabs gleiten kann — als
Ausgangsposition für das statische Kniebeugentraining.
Patientenpositionierung: Der Patient dreht sich um und lehnt sich mit dem
Rücken bequem an die Rückenplatte 12, sodass ein fester Kontakt für stabilen Halt entsteht. Die Hände greifen die beiden Haltegriffe 61 an der oberen Seite der
Hubplatte 6, der Patient setzt sich langsam auf die Hubplatte 6. Danach werden die
Füße gleichmäßig auf die Fußtrittplatte 2 gestellt und so ausgerichtet, dass sie bequem und stabil stehen. Die Beine werden auf der Unterschenkelplatte3 und
Oberschenkelplatte 4 positioniert, anschließend wird das Halteband 31 an der
Unterseite der Unterschenkelplatte 3 angelegt, um die Unterschenkel sicher zu fixieren und ein Wegrutschen während der Übung zu verhindern.
Trainingsdurchführung
Feinjustierung des Winkels:Nachdem der Patient korrekt positioniert ist, erfolgt eine Feineinstellung des Schubzylinders B8, um den Winkel der
Unterschenkelplatte 3 optimal für das statische Kniebeugen-Training anzupassen.
Gleichzeitig kann der Schubzylinder A7 betätigt werden, um die Fußtrittplatte 2 entlang der Führungsschiene A 13 auf der Bodenplatte 11 leicht zu verschieben — dadurch wird auch die Position der Unterschenkelplatte 3 feinjustiert und die
Trainingshaltung weiter optimiert. Während dieser Anpassung kann der Patient über den Kontakt seines Rückens mit der Rückenplatte 12 die Körperhaltung mitsteuern und korrigieren.
Halten der Kniebeuge:Der Patient hält mithilfe der Vorrichtung eine statische
Kniebeugeposition, wobei alle Komponenten der Vorrichtung unterstützend wirken, um den gewünschten Gelenkwinkel und die Körperbalance beizubehalten. Während der Übung lehnt sich der Rücken des Patienten kontinuierlich an die Riickenplatte 12, die so einen Teil des Körpergewichts aufnimmt und die Belastung des Kniegelenks reduziert. Über die Haltegriffe61 kann der Patient zusätzlich seinen
Körperschwerpunkt anpassen und so für Stabilität und Sicherheit sorgen.
Intensitätsanpassung:Im Verlauf der Übung kann — je nach Belastbarkeit und
Fortschritt des Patienten — durch erneutes Verstellen der Stützstange 9 die Höhe der
Hubplatte 6 angepasst werden, um die Trainingsintensität zu steuern. Beispielsweise führt ein Absenken der Hubplatte 6 zu einer stärkeren Beugung des Kniegelenks und erhöht so die Trainingsschwierigkeit; ein Anheben der Hubplatte verringert den
Beugewinkel und reduziert entsprechend die Intensität. Während dieser Anpassung bleibt der Rücken des Patienten durchgehend an der Rückenplatte 12 anliegend, um die Stabilität zu gewährleisten.
Beendigung des Trainings:Nach Ablauf der vorgesehenen Trainingszeit wird zuerst die Stützstange9 kontrolliert betätigt, um die Hubplatte 6 wieder auf
Ausgangshöhe zu bringen. Danach werden nacheinander der Schubzylinder A 7 und
Schubzylinder B 8 eingefahren, sodass Unterschenkelplatte 3 und Fußtrittplatte 2 in LU602261 ihre Ausgangsposition zurückkehren. Anschließend wird das Halteband 31 gelöst, der
Patient stützt sich an den Haltegriffen 61 ab, steht langsam auf, 16st den Rücken von der Rückenplatte 12 und tritt zuletzt von der Fußtrittplatte 2 herab, um das Gerät sicher zu verlassen.
Wartung und Pflege
Regelmäßige Reinigung:Nach jeder Trainingseinheit sollten alle Teile der
Vorrichtung mit einem sauberen, feuchten Tuch abgewischt werden. Besonderes
Augenmerk gilt dabei den Kontaktflächen mit dem Patienten, wie den Haltegriffen 61, der Unterschenkelplatte 3, der Oberschenkelplatte 4, dem Halteband 31 sowie dem
Rückenbereich der Rückenplatte 12. So bleibt das Gerät hygienisch und sauber.
Komponentenkontrolle:In regelmäßigen Abständen sind alle Verbindungspunkte auf festen Sitz zu überprüfen, darunter die Verbindung der Fußtrittplatte 2 mit der
Führungsschiene 13, der Unterschenkelplatte3 mit der Fußtrittplatte 2, der
Oberschenkelplatte4 mit der Drehplatte5 sowie der Hubplatte6 mit der
Führungsschiene 14.Zusätzlich sollten die Schubzylinder A 7, B 8, die Stützstange 9 und die Schubzylinder C 42 auf reibungslosen Teleskopbetrieb kontrolliert werden — insbesondere auf Lockerungen oder Blockierungen. Auch das Halteband 31 ist auf
Abnutzung und die Haltegriffe 61 auf festen Sitz zu prüfen. Bei Mängeln sind die betroffenen Teile umgehend zu reparieren oder auszutauschen. Ebenso ist die
Oberfläche der Rückenplatte 12 auf Abnutzungen oder Kratzer zu untersuchen, die den Nutzungskomfort beeinträchtigen könnten, und gegebenenfalls zu behandeln.
Schmierung:Dreh- und Gleitelemente der Vorrichtung, wie die Verbindung zwischen Drehplatte 5 und Hubplatte 6 oder zwischen Gleitstab 32 und Gleithülse 33, sollten regelmäßig mit geeignetem Schmiermittel behandelt werden, um die Reibung zu verringern, eine geschmeidige Bewegung zu gewährleisten und die Lebensdauer des Geräts zu verlängern.
Die oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung dienen ausschließlich der Erläuterung. Sie stellen keine vollständige Darstellung sämtlicher technischer Details dar und beschränken die Erfindung nicht auf die genannten
Ausführungsformen. Es ist offensichtlich, dass auf Basis dieser Beschreibung zahlreiche Abwandlungen und Weiterentwicklungen möglich sind. Die Auswahl und detaillierte Darstellung der Ausführungsbeispiele dient dazu, die Grundprinzipien und die praktische Anwendbarkeit der Erfindung verständlich zu machen, sodass
Fachleute das Konzept nachvollziehen und anwenden können.Der Schutzumfang der
Erfindung ist allein durch die Patentansprüche sowie deren gesamte Reichweite und
Aquivalente begrenzt.

Claims (8)

Ansprüche LU602261
1. Pflege-Trainingsvorrichtung für Kniegelenksbänder, dadurch gekennzeichnet, dass sie umfasst: eine Basis, eine FuBtrittplatte, eine Unterschenkelplatte, eine Oberschenkelplatte, eine Drehplatte, eine Hubplatte, einen Schubzylinder A, einen Schubzylinder B sowie eine Stützstange; wobei die Basis eine Bodenplatte und eine Rückenplatte umfasst, die rechtwinklig fest miteinander verbunden sind und eine sitzartige Struktur bilden; der Querschnitt der Basis ist L-fôrmig; die FuBtrittplatte ist durch den Schubzylinder A auf der Bodenplatte gleitend montiert; das untere Ende der Unterschenkelplatte ist drehbar mit dem der Rückenplatte zugewandten Ende der FuBtrittplatte verbunden; das von der Rückenplatte abgewandte Ende der Oberschenkelplatte ist drehbar mit dem oberen Ende der Unterschenkelplatte verbunden; das von der Unterschenkelplatte abgewandte Ende der Oberschenkelplatte ist steckbar in der Drehplatte montiert; die Drehplatte ist drehbar an einer Seite der Hubplatte befestigt; die andere Seite der Hubplatte wird durch die Stützstange vertikal entlang der Rückenplatte geführt; ein Ende des Schubzylinders B ist fest an der Rückenplatte montiert, das andere Ende ist beweglich an der der Ruckenplatte zugewandten Seite der Unterschenkelplatte befestigt; die Oberschenkelplatte und die Unterschenkelplatte sind steckbar teleskopierbar und nach dem Ausfahren in fester Länge arretierbar; der Schubzylinder A, der Schubzylinder B und die Stützstange sind geradlinig teleskopierbare Stäbe mit fixer Länge nach Ausfahren; am unteren Ende der Unterschenkelplatte ist ein Halteband fest angebracht, das sich auf der von der Rückenplatte abgewandten Seite befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Bodenplatte eine Führungsschiene A mit einer senkrecht zur Rückenplatte verlaufenden Bahn fest angebracht ist; an der Rückenplatte ist eine Führungsschiene B mit vertikalem Bahnverlauf befestigt; die Fußtrittplatte und die Hubplatte gleiten jeweils in der Führungsschiene A bzw. B.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubzylinder A unterhalb des Schubzylinders B angeordnet ist; ein Ende des Schubzylinders A ist fest an der Rückenplatte angebracht, das andere Ende fest am der Rückenplatte zugewandten Ende der Fußtrittplatte; beide Schubzylinder A und B sind horizontal linear teleskopierbare Stäbe.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am der Rückenplatte abgewandten Ende der Drehplatte ein Begrenzungskreis fest angebracht ist; am der Rückenplatte zugewandten Ende der Oberschenkelplatte ist ein Begrenzungsring befestigt; die Oberschenkelplatte ist über den Begrenzungsring in die Drehplatte eingesteckt und wird durch diesen in ihrer Position gesichert.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende der Stützstange fest mit der Bodenplatte verbunden ist und das obere Ende fest an der
Unterseite der Hubplatte angebracht ist;die Stützstange ist ein vertikal LU602261 teleskopierbares Stabelement, das durch Längenveränderung die Hubplatte auf- und abbewegt;an beiden oberen Seiten der Hubplatte ist jeweils ein Haltegriff fest angebracht;jeweils eine Stützstange ist an beiden Enden der Hubplatte installiert.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Seiten der Oberschenkelplatte jeweils ein Schubzylinder C fest angebracht ist; beide Enden jedes Schubzylinders C sind jeweils an den beiden Enden einer Seite der Oberschenkelplatte befestigt;der Schubzylinder C ist ein linear teleskopierbares und nach Ausfahren in fester Länge arretierbares Stabelement;die Teleskopbewegung des Schubzylinders C treibt die Längenverstellung der Oberschenkelplatte an.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der der Rückenplatte zugewandten Fläche der Unterschenkelplatte ein Gleitstab fest angebracht ist;auf dem Gleitstab ist eine Gleithülse montiert;die Gleithülse ist drehbar am Endstück des Schubzylinders B angebracht;beim Ein- und Ausfahren des Schubzylinders B dreht sich der Gleitstab relativ zum Schubzylinder B und gleitet entlang des Gleitstabs.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende der Unterschenkelplatte eine zur Unterseite hin vertiefte Aussparung vorgesehen ist; die Breite der Aussparung ist größer als die Breite der Oberschenkelplatte.
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