WO1984003735A1 - Dispositif pour regler le melange air-carburant a papillon ferme d'un moteur a combustion interne muni d'un carburateur rotatif - Google Patents

Dispositif pour regler le melange air-carburant a papillon ferme d'un moteur a combustion interne muni d'un carburateur rotatif Download PDF

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    • F02M3/08—Other details of idling devices
    • F02M3/09—Valves responsive to engine conditions, e.g. manifold vacuum

Definitions

  • the passage widths of the idle duct 17 and the air duct 23 can be adjusted independently of one another.
  • a control slide 24 is connected into the idle channel 17 and is connected to a diaphragm or diaphragm pressure measuring device 32.

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Vorrichtung zur Kraftstoff-Luft-Gemischregelung bei geschlossener Drosselklappe für eine Brennkraftmaschine mit Rotor-Vergaser
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Kraftstoff-Luft-Gemischregelung bei geschlossener Drosselklappe für eine Brennkraftmaschine mit einem Rotor-Vergaser, der im Ansaugkanal stromaufder der Kraftstoffgemisch-Mengenregelung dienenden Drosselklappe angeordnet ist, und mit einem die Drosselklappe in der Schliessstellung überbrückenden Leerlaufkanal, der vom Rotor-Vergaser bereitetes Kraftstoff-Luft-Gemisch durch eine Einlassöffnung stromauf der Drosselklappe aufnimmt und durch eine Auslassöffnung stromab der Drosselklappe in den Ansaugkanal abgibt.
In der Schweiz.Patentanmeldung Nr. 7087/79-7 beispielsweise ist eine Rotor-Vergasereinrichtung mit Leerlauf-Gemischbildung beschrieben, bei welcher die Durchlassweite eines Leerlaufkanals mittels einer Stellschraube so eingestellt werden kann, dass vom Rotor-Vergaser bei geschlossener Drosselklappe ein für einen einwandfreien Leerlauf richtig dosiertes Kraftstoff-Luft-Gemisch in richtiger Menge den Brennkammern der Brennkraftmaschine zugeführt wird, das auch minimalen Schadstoffgehalt in den Abgasen gewährleistet. Bei konstanter Leerlaufdrehzahl ist im Ansaugkanal stromab der geschlossenen Drosselklappe ein gegenüber der Aussenatmosphäre bestimmter Unterdruck vorhanden, der im allgemeinen um 5 m WS beträgt und die Versorgung der Brennkammern mit dem Leerlaufgemiseh über den Leerlaufkanal sicherstellt. Wenn bei einer höheren Drehzahl der Brennkraftmaschine die Drosselklappe geschlossen wird, wie etwa beim Bremsen, so wird der Unterdruck grösser und die Brennkammern werden nicht mehr mit einem für die lastfreie höhere Drehzahl optimalen KraftstoffLuft-Gemisch versorgt, so dass die in den Abgasen enthaltene Menge an Schadstoffen, insbesondere CO und CH, zunimmt. Dieser Betriebszustand, d.h. bei geschlossener Drosselklappe über der Leerlaufdrehzahl liegende Drehzahlen der Brennkraftmaschine, kommt bei Kraftfahrzeugen im Ortsverkehr besonders häufig vor und die damit verbundene Mehrproduktion an Schadstoffen bedeutet eine beachtliche Verschlechterung der Atemluft.
Es war daher Aufgabe der Erfindung, für eine Brennkraftmaschine mit Rotor-Vergaser eine Leerlauf-Regulierung zu schaffen, die einen einwandfreien Leerlauf der Brennkraftmaschine mit konstanter Leerlaufdrehzahl und minimalem Schadstoffgehalt in den Abgasen sicherstellt und beim schnellen Schliessen der Drosselklappe bei über der Leerlaufdrehzahl liegenden Drehzahlen der Brennkraftmaschine, wie etwa beim Bremsen, sowie im Schubbetrieb der Brennkraftmaschine einen zuverlässigen Lauf mit wesentlich vermindertem Schadstoffgehalt in den Abgasen gewährleistet und die zudem leicht einstellbar und wenig störanfällig im Betrieb ist.
Die erfindungsgemässe Lösung der Aufgabe besteht in der im Anspruch 1 gekennzeichneten Leerlauf-Regulierung.
Vorteilhafte Ausbildungen des Erfindungsgegenstandes sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass in allen Betriebszuständen der Brennkraftmaschine den Brennkammern stets ein vom Rotor-Vergaser optimal aufbereitetes Kraftstoff-Luft-Gemisch mit zufolge der wirkenden Zentrifugalkräfte feinst zerstäubtem Kraftsoff zugeführt wird. Bei geschlossener Drosselklappe, und zwar sowohl bei lastfreiem Leerlauf wie auch beim Bremsen und im Schubbetrieb erfolgt hier keine separate Gemischbereitung durch zusätzliche Düsen vielmehr wird das vom Rotor-Vergaser erzeugte Gemisch lediglich durch einen die ge schlossene Drosselklappe überbrückenden Leerlaufkanal den Brennkammern der Brennkraftmaschine zugeführt, wobei der Leerlaufkanal ohne irgendwelche besondere Steuermittel allein durch Schliessen und Oeffnen der Drosselklappe wirksam bzw. unwirksam wird. Im lastfreien Leerlauf, d.h. bei Leerlauf-Unterdruck im Ansaugkanal stromab der geschlossenen Drosselklappe ist für den Rotor des Rotor-Vergasers allein der Leerlaufkanal wirksam, so dass ein gegenüber dem Lastbetrieb ein mit Kraftstoff angereichertes Gemisch erhalten wird, das bei geschlossenem Luftkanal durch den Leerlaufkanal in den Ansaugkanal gelangt und durch Verstellen der Durchlassweite des Leerlaufkanals für einen ruhigen Leerlauf bei Verhältnismassig niedriger Leerlaufdrehzahl mit minimalem Kraftstoffverbrauch und minimalem Gehalt an Schadstoffen in den Abgasen bezüglich dem Kraftstoff-Luftverhältnis einstellbar bzw. regelbar ist. Bei höherem als dem Leerlauf-Unterdruck im Ansaugkanal stromab der geschlossenen Drosselklappe, wie beim Bremsen und im Schubbetrieb, ist das durch den Leerlaufkanal in den Ansaugkanal eingeführte Kraftstoff-Luft-Gemisch zu fett und wird mit der über den jetzt geöffneten Luftkanal zugeführten Zusatzluft abgemagert. Da es für einen optimalen Leerlauf lediglich erforderlich ist, im Ansaugkanal stromab der geschlossenen Drosselklappe einen bestimmten Leerlauf-Unterdruck von z.B. 5 m WS aufrechtzuerhalten und es sich gezeigt hat, dass auch das Abmagern des Kraftstoff-Luft-Gemisches mit Zusatzluft nicht übermässig genau sein braucht, um beim Bremsen und im Schubbetrieb befriedigend Schadstoffarme Abgase zu erzielen und vor allem die gewöhnlich beim schnellen Schliessen der Drosselklappe auftretenden Schadstoffspitzen in den Abgasen weitgehendst zu beseitigen, ist die vorgesehene druckabhängige Verstellung der Durchlassweiten von Leerlaufkanal und Luftkanal technisch verhältnismässig einfach zu realisieren und im jeweiligen Fall vor allem durch eine entsprechende Dimensionierung einfach gestalteter Bauteile erreichbar, wobei zum Justieren gewöhnlich nur ein einziges verstellbares Organ vorzusehen sein wird. Eine solche einfache, leicht einstellbare Regeleinrichtung kann ohne Schwierigkeiten den im Kraftfahrzeugwesen gestellten Anforderungen entsprechend ausgebildet werden, wobei wegen der nur wenigen und verhältnismässig unempfindlichen Bauteile auch die Störanfälligkeit im Betrieb sehr gering und eine lange Lebensdauer gewährleistet ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig.1 in schematischer Darstellung einen Längsschnitt eines Rotor-Vergasers mit einer Vorrichtung zur Kraftstoff-Luft-Gemischregelung bei geschlossener Drosselklappe mit einer Regeleinrichtung zum gemeinsamen Verstellen der Durchlassweiten von Leerlaufkanal und Luftkanal, und
Fig.2 in schematischer Darstellung einen wie in
Fig.1 ausgebildeten Rotor-Vergaser mit einer Regeleinrichtung zum getrennten Verstellen der Durchlassweite des Leerlaufkanals und der Durchlassweite des Luftkanals.
Wie insbesondere in Fig.1 gezeigt ist, weist die auf der Zeichnung dargestellte Rotorvergaser-Einrichtung ein z.B. aus drei Abschnitten 1a, 1b, 1c zusammengesetztes Gehäuse 1 auf, in welchem ein durchgehender vertikaler Ansaugkanal 2 ausgebildet ist. Oben führt der Ansaugkanal 2 zum auf der Zeichnung nicht dargestellten Luftfilter der Brennkraftmaschine und unten zu den einzelnen Zylindern derselben. Der mittlere Gehäuseabschnitt 1b enthält einen Rotor-Vergaser 3, der im Betrieb eine mit der Rotor-Drehzahl im wesentlichen direkt proportionale Menge Kraftstoff abgibt. Ein hier bevorzugt verwendeter Rotor-Vergaser 3 ist im Prinzip ausführlich z.B. in der CH-PS 606 784 beschrieben. Bei diesem Rotor-Vergaser 3 ist in einer Büchse 4 ein mit einem Flügelrad 6 ausgerüsteter, im wesentlichen zylindrischer Rotor 5 um eine mit dem Ansaugkanal 2 koaxiale Drehachse 7 vom angesaugten Luftstrom so drehbar, dass die Rotordrehzahl im wesentlichem proportional der angesaugten Luftmenge ist. Der Rotor 5 enthält eine mit der Drehachse 7 koaxiale zylindrische Kraftstoffkammer 8. Vom unteren Bereich der Kraftstoffkammer 8 führt ein Verbindungskanal 9 zu einer Austritts- Düsenbohrung 10, die oberhalb des Flügelrades 6 im Rotorumfang vorgesehen ist. In die Kraftstoffkammer 8 hinen führt von oben ein feststehendes koaxiales Kraftstoff- Zuführungsrohr 11 , das mittels einer durch eine obere radiale Hohlstrebe 13 der Büchse 4 nach aussen führende Kraftstoff-Versorgungsleitung 12 an eine, auf der Zeichnung nicht dargestellte Kraftstoffversorgung, z.B. an einen Schwimmer angeschlossen ist. Der im Betrieb aus der Austritts-Düsenbohrung 10 austretende Kraftstoffstrahl trifft z.B. auf einen mit dem Rotor 5 fest verbundenen Sprühring 14, der den Kraftstoffstrahl in eine Wolke 15 aus feinsten Kraftstofftropfchen zersprüht.
Der untere Gehäuseabschnitt 1c enthält eine im Ansaugkanal 2 angeordnete Drosselklappe 16 für die Kraftstoffgemisch-Mengenregelung und den die Drosselklappe 16 in ihrer Schliessstellung überbrückenden Leerlaufkanal 17a, 17b, der sich bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel oben in. einen zum Flügelrad 6 hinführenden Rohransatz 18 fortsetzt. Ein solcher Leerlaufkanal mit dicht unterhalb des Flügelrades 6 liegender Einlassöffnung 19 und stromab der geschlossenen Drosselklappe 16 in den Ansaugkanal 2 mündender Auslassöffnung 20-ist, wie vorstehend bereits erwähnt, z.B. in der Schweiz. Patentanmeldung Nr. 7087/79 (US-PS 4283 358) ausführlich beschrieben. Die Drosselklappe 16 sowie die Vorrichtung zu ihrer Betätigung mit dem Gaspedal sind von herkömmlicher Bauart.
Bei dem in Fig.1 gezeigten Ausführungsbeispiel weist der untere Gehäuseabschnitt 1c ferner einen seitlichen Ansatz 21 auf, der einen zur Aussenatmosphäre hin offenen und zum Ansaugkanal 2 hinführenden Luftkanal 23 und eine gesamthaft mit 22 bezeichnete Regeleinrichtung zum Verstellen der Durchlassweiten des Leerlaufkanals 17a, 17b und des Luftkanals 23 abhängig vom Unterdruck im Ansaugkanal stromab der geschlossenen Drosselklappe 16 enthält.
Der Luftkanal besteht aus einem zur Drehachse 7 des Rotor-Vergasers 3 parallelen Abschnitt 23a, der zur Aussenatmosphäre hin offen ist, und aus einem daran anschliessenden radialen Abschnitt 23b gleichen Innendurchmessers mit einer Auslassöffnung 23c in der Mantelfläche des Ansaugkanals 2 stromab der geschlossenen Drosselklappe für den Austritt von Zusatzluft in den Ansaugkanal 2.
In den zur Drehachse 7 parallelen Luftkanal-Abschnitt 23a ist der eine Endbereich 31 eines mit seiner Längsachse radial ausgerichteten Zylinders 29 eingeschaltet, wobei z.B. die in der Zylinder-Mantelfläche liegende Oeffnung des Luftkanal-Abschnittes 23a die Steueröffnung 23d des Luftkanals 23 bildet. Der andere Endbereich 30 des Zylinders 29 ist in den Leerlaufkanal 17a, 17b eingeschaltet, wobei sich ein oberer Leerlaufkanal-Abschnitt 17a mit einer Steueröffnung 17c in der Zylindermantelfläche und ein von der Zylinderstirnfläche dieses Endbereichs zur Auslassöffnung 20 des Leerlaufkanals stromab der Drosselklappe 16 führenden unteren Leerlaufkanal-Abschnitt 17b ergibt. Der Zylinder 29 enthält einen längsverschieblichen Steuerkolben 25 mit z.B. zur Längsachse senkrechten Stirnwänden 26 und 27. Der Steuerkolben 25 ist so ausgebildet und im Zylinder 29 verschiebbar, dass er im dargestellten Ausführungsbeispiel nach rechts verschoben den LuftkanalAbschnitt 23a sperrt und den Leerlaufkanal 17a, 17b freigibt und beim Verschieben aus dieser Ruhestellung nach links die Steueröffnung 23d des Luftkanals allmählich öffnet und gleichzeitig die Steueröffnung 17c des Leerlaufkanals allmählich schliesst und so entsprechend die Durchlassweiten des Luftkanals 23a, 23b und des Leerlaufkanals 17a, 17b verstellt. Der Zylinder 29 mit Steuerkolben 25 stellen einen Steuerschieber 24 dar, der Bestandteil einer bevorzugten Ausführung der Regeleinrichtung 22 zum druckabhängigen Verstellen der Durchlassweiten des Leerlaufkanals und des Luftkanals ist.
Am seitlichen Ansatz 21 des unteren Gehäuseabschnittes 1c ist eine Membran- oder Plattenfeder-Druckmessvorrichtung 32 im wesentlichen herkömmlicher Bauart angeordnet, bei der in einem zweiteiligen Gehäuse 32a, 32b auf jeder Seite einer darin ausgespannten Membrane oder Plattenfeder 33 eine Kammer 33 bzw. 34 gebildet ist. Eine in der Stirnseite des seitlichen Ansatzes 21 luftdicht angeordnete verschiebbare Stange 28 verbindet den Steuerkolben 25 mit der Membran oder Plattenfeder 33, die auf der anderen Seite eine mit der Stange koaxiale Gewindestange 36 trägt. Ein hohlzylindrischer Gehäuseansatz 32c umschliesst die Gewindestange 36 und enthält eine Vorspannfeder 38, die sich mit ihrem einen Ende an dem Gehäuseteil 32b und mit ihrem anderen Ende an einer auf die Gewindestange 36 aufgeschraubten Stellschraube 37 abstützt, so dass durch Verstellen der Stellschraube 37 der Bezugsdruck der Druckmessvorrichtung 32 und auch die Ruhelage des Steuerkol bens 25 im Zylinder 29 ausreichend genau einstellbar sind. Der Steuerkolben 25 besteht vorzugsweise aus Kunststoff und ist so leicht, dass auftretende Fliehkräfte keine Verschiebung desselben im Zylinder 29 zur Folge haben. Die dem Steuerkolben 25 zugewandte Messkammer 35 der Druckmessvorrichtung 32 ist durch eine Druckleitung 39 mit dem Ansaugkanal 2 stromab der geschlossenen Drosselklappe 16 verbunden, so dass mit zunehmendem Unterdruck der Steuerkolben 25 von der Membrane oder Plattenfeder 33 nach links zum Ansaugkanal 2 hin und bei abnehmendem Unterdruck nach rechts vom Ansaugkanal 2 weg bewegt wird und so ein druckabhängiges Verstellen der Durchlassweiten des Leerlaufkanals 17a, 17b und des Luftkanals 23a, 23b gewährleistet ist. Um bei der Leerlauf-Regulierung nur staubfreie Zusatzluft in den Ansaugkanal 2 kommen zu lassen, ist zweckmässig der Luftkanal-Abschnitt 23a durch einen Schlauch oder eine Rohrleitung 40 mit dem zwischen Rotor-Vergaser und Luftfilter liegenden Ansaugkanalabschnitt verbunden.
Bei lastfreiem Leerlauf der Brennkraftmaschine ist im Ansaugkanal 2 stromab der geschlossenen Drosselklappe 16 ein Leerlauf-Unterdruck von etwa 5 m WS vorhanden, bei dem der Luftkanal 23a, 23b dann durch den Steuerkolben 25 geschlossen ist, so dass der Leerlauf-Unterdruck nur für den Leerlaufkanal 17a, 17b, 18 wirksam ist. Das Flügelrad 6 dreht mit einer konstanten Leerlaufdrehzahl von z.B. 1650 U/min und die Brennkammern der Brennkraftmaschine erhalten das für einwandfreien Leerlauf richtige Leerlauf-Gemisch.
Wenn die Drosselklappe 16 aus einer Offenstellung schnell in Schliessstellung gebracht wird, wie etwa beim Bremsen, oder wenn im Schubbetrieb mit geschlossener Drosselklappe, etwa bei Talfahrt, gefahren wird, steigt wegen der über der Leerlauf-Drehzahl liegenden Drehzahl der Brennkraftmaschine der Unterdruck im Ansaugkanal stromab der Drosselklappe über den Leerlauf-Unterdruck, so dass entsprechend mehr Kraftstoff-Gemisch durch den Leerlaufkanal angesaugt wird und das Flügelrad 6 mit einer über seiner Leerlauf-Drehzahl liegenden Drehzahl rotiert und die Brennkammern der Brennkraftmaschine mit einem Kraftstoff- Luft-Gemisch versorgt werden, das beim abrupten Schliessen der Drosselklappe zu einem kurzzeitigen Anstieg der Schadstoffe im Abgas (z.B.CH-Spitzen im Diagramm) und sonst zu einer sich nur . langsam abbauenden Zunahme der Schadstoffe' im Abgas führt. So hat sich z.B. gezeigt, dass bei geschlossener Drosselklappe eine Aenderung der genannten Leerlauf-Drehzahl des Flügelrades von 1650 U/min um nur 10 U/min eine Aenderung z.B. des CO-Anteiles in den Abgasen um 0,1 % bewirkt.
Der beim schnellen Schliessen der Drosselklappe 16 im Fahrbetrieb ansteigende Unterdruck wird nun über die Druckleitung 39 in die Messkammer 35 der DruckmessVorrichtung 32 übertragen und bewirkt ein Verschieben des Steuerkolbens 25 nach links, so dass zusätzlich zum Leerlaufkanal 17a, 17b auch der Luftkanal 23a, 23b geöffnet wird und bei beiden Kanälen sich eine dem Unterdruck in dem Ansaugkanal 2 entsprechende Durchlassweite ergibt. Die durch den jetzt geöffneten Luftkanal 23a, 23b und dessen Auslassöffnung 23c in den Ansaugkanal 2 strömende Zusatzluft bewirkt praktisch sofort einen Abbau des erhöhten Unterdruckes, wodurch eine Beschleunigung des Flügelrades 6 weitgehendst verhindert wird, und zudem wird durch die einströmende Zusatzluft das durch den Leerlaufkanal 17a, 17b zugeführte Kraftstoff-Gemisch weiter abgemagert. Mit einer solchen Leerlauf-Regulierung war es möglich, die oben genannte Leerlauf-Drehzahl des Flügelrades 6 von 1650 U/min auf ±10 U/min beim Schliessen der Drosselklappe 16 konstant zu halten. Durch die Versorgung der Brennkammern mit einem derart abgemagerten jedoch optimal aufbereiteten Kraftstoff-Luft-Gemisch bei geschlossener Drosselklappe werden Schadstoffspitzen in den Abgasen weitgehend unterdrückt und damit im Durchschnitt auch besonders niedrige Schadstoffwerte im Abgas erreicht. Bei der in Fig.2 gezeigten Ausführung sind die Durchlassweiten des Leerlaufkanals 17 und des Luftkanals 23 unabhängig voneinander verstellbar. Wie bei der Vorrichtung nach Fig.1 ist auch hier in den Leerlaufkanal 17 ein Steuerschieber 24 eingeschaltet, der an eine Membran- oder Plattenfeder-Druckmessvorrichtung 32 angeschlossen ist. Der Steuerschieber 24 kann von einfacher Bauart sein und, wie in Fig. 1, einen radial angeordneten Zylinder 29 mit darin längsverschieblichem Steuerkolben 25' umfassen. Der dem Ansaugkanal 2 naheliegende Endbereich 30 des Zylinders 29 ist in den Leerlaufkanal 17a, 17b eingeschaltet, wobei der zur Auslassöffnung 20 des Leerlaufkanals hinführende Leerlaufkanal-Abschnitt 17b verhältnismässig kurz und z.B. koaxial mit dem Zylinder 29 gewählt ist. Der anderenLeerlaufkanalAbschnitt 17a ist ohne Rohransatz 18 (Fig.1) zur Gänze in dem unteren Gehäuseabschnitt 1c ausgebildet und führt von einer in der Mantelfläche des Ansaugkanals 2 liegenden und knapp unterhalb des Flügelrades 6 angeordneten Einlassöffnung 19a zu der in der Mantelfläche des Zylinders 29 liegenden Steueröffnung 17c. Der untere Gehäuseabschnitt 1c kann eine den oberen Bereich mit der Einlassöffnung 19a des Leerlaufkanal-Abschnittes 17a enthaltende Nase 41 aufweisen, die bei montiertem Vergaser in eine entsprechende Ausnehmung 42 der Büchse 4 einrastet.
Der Luftkanal 23 mit dem zur Drehachse 7 parallelen Abschnitt 23a und dem radialen Abschnitt 23b ist im Gehäuseabschnitt 1c gegenüber dem Leerlaufkanal 17a, 17b in Umfangrichtung versetzt angeordnet, so dass seine Auslassöffnung 23 c, wenn erwünscht, auch in Höhe der Auslassöffnung 20 des Leerlaufkanals liegen kann. Am Einlassende des Luftkanal-Abschnittes 23a ist ein Ventil 43, z.B. Kugelventil, angeordnet, das so eingestellt ist, dass im Leerlauf-Unterdruckbereich die Steueröffnung 23d des Luftkanals geschlossen und bei einem vorgegebenen grösserem Unterdruck der Luftkanal für das Einlassen von Zusatzluft geöffnet ist. Es können handelsübliche Ventile mit oder ohne separate Einstellorgane verwendet werden. Gegenüber der in Fig.1 gezeigten Regeleinrichtung 32 mit doppeltwirkendem Steuerschieber zeichnet sich eine Regeleinrichtung mit getrennter Steuerung von Leerlaufund Luftkanal (Fig.2) durch eine grössere Anpassungsfähigkeit aus, da bei jedem Kanal die Steuerung separat justiert werden kann, beim Leerlaufkanal 17 mittels der Stellschraube 37 und beim Luftkanal 23 entweder durch Auswahl eines passenden Ventils 43 oder mittels eines Stellorgans am Ventil, wobei das Vorsehen eines zusätzlichen Ventils kostenmässig unbedeutend ist. Im allgemeinen erbringt eine solche Steuerung der Zusatzluft mit einem einfachen Ventil 43 befriedigende Resultate. Wenn in Sonderfällen ein Ventil zu ungenau ist, kann statt dessen auch im Luftkanal 23 ein separater, an einer zweiten Druckmessvorrichtung 32 angeschlossener Steuerschieber vorgesehen werden. Die Regeleinrichtung mit doppeltwirkendem Steuerschieber (Fig.1) hingegen ist eher typengebundenj da mit der Stellschraube 37 die Steuerung sowohl des Leerlauf- wie des Luftkanals justiert wird und die Anpassung selbst über die Dimensionierung und Anordnung der Kanäle und die Ausbildung des Steuerschiebers erfolgt, obgleich sich natürlich auch hier eine gewisse Anpassungsfähigkeit, z.B. durch austauschbare Steuerkolben 25 unterschiedlicher Form und Ausbildung erreichen lässt.
Für den Steuerschieber 24 ist vorstehend nur eine besonders einfache Ausführung mit in einem Zylinder verschieblichem zylindrischen Steuerkolben beschrieben, mit der durchaus zufriedenstellende Resultate erzielbar sind. Aenderungen und zwar sowohl hinsichtlich der Ausbildung des Steuerschiebers selbst wie auch hinsichtlich der Führung der beiden Kanäle und der Form der Steueröffnungen dieser Kanäle sind ohne weiteres möglich. Für solche Steuerschieber sind zahlreiche Ausführungsvarianten bekannt und im Handel erhältlich, auf die bei der Herstellung einer Regeleinrichtung zurückgegriffen werden kann. Das gleiche gilt auch für die Druckmessvorrichtung 32.

Claims

P a t e nt an s p r ü c h e
1. Vorrichtung zur Kraftstoff-Luft-Gemischregelung bei geschlossener Drosselklappe für eine Brennkraftmaschine mit einem Rotor-Vergaser, der im Ansaugkanal stromauf der der Kraftstoffgemisch-Mengenregelung dienenden Drosselklappe angeordnet ist, und mit einem die Drosselklappe in der Schliessstellung überbrückenden Leerlaufkanal, der vom Rotor-Vergaser bereitetes Kraftstoff-Luft-Gemisch durch eine Einlassöffnung stromauf der Drosselklappe aufnimmt und durch eine Auslassöffnung stromab der Drosselklappe in den Ansaugkanal abgibt, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zum Leerlaufkanal (17) ein mit der Aussenatmosphäre in Verbindung stehender und stromab der geschlossenen Drosselklappe (16) in den Ansaugkanal (2) einmündender Luftkanal (23) vorhanden ist und dass dem Leerlaufkanal (17) sowie dem Luftkanal (23) eine auf den Unterdruck im Ansaugkanal (2) stromab der geschlossenen Drosselklappe (16) ansprechende Regeleinrichtung (22) zur druckabhängigen Verstellung der Durchlassweiten von Leerlauf- und Luftkanal zugeordnet ist, die derart eingerichtet ist, dass im Unterdruckbereich des lastfreien Leerlaufs der Brennkraftmaschine der Luftkanal (23) geschlossen und der Leerlaufkanal (17) für den Rotor-Vergaser (3) zum Erzeugen eines Leerlauf-Kraftstoffgemisches für konstante Leerlaufdrehzahl der Brennkraftmaschine mit druckabhängig geregelter Durchlassweite wirksam ist, und dass bei einem Unterdruck oberhalb des Leerlauf-Unterdruckbereichs auch der Luftkanal (23) offen ist, um mit der durch den Luftkanal (23) in den Ansaugkanal (2) einströmenden Zusatzluft das durch den Leerlaufkanal (17) zugeführte Kraftstoff-Luft-Gemisch abzumagern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Regeleinrichtung (22) zur druckabhängigen Verstellung der Durchlassweite des Leerlaufkanals (17) eine Membran- oder Plattenfeder-Druckmessvorrichtung (32) mit einer Messkammer (35), die durch eine Druckleitung (39) mit dem Ansaugkanal (2) stromab der geschlossenen Drosselklappe (16) verbunden ist, und einen in den Leerlaufkanal (17) eingeschalteten Steuerschieber (24) enthält, der durch die Membran oder Plattenfeder (33) der Druckmessvorrichtung (32) verstellbar und eingerichtet ist, um die Durchlassweite des Leerlaufkanals (17) der Unterdruckänderung im Ansaugkanal gegenläufig zu verstellen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Regeleinrichtung (22) ein in den Luftkanal (23) eingeschaltetes Steuerventil (43) umfasst, das eingerichtet ist, um im Leerlauf-Unterdruckbereich den Luftkanal (23) geschlossen zu halten und bei über den Leerlauf-Unterdruckbereich ansteigendem Unterdruck den Luftkanal (23) zu öffnen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Regeleinrichtung (22) zur druckabhängigen Verstellung der Durchlassweite des Luftkanals (23) eine separate Membran- oder Plattenfeder-Druckmessvorrichtung mit einer durch eine Druckleitung mit dem Ansaugkanal (2) stromab der geschlossenen Drosselklappe (16) verbundenen Messkammer und einen in den Luftkanal (23) eingeschalteten Steuerschieber enthält, der durch die Membran oder Plattenfeder der separaten Druckmessvorrichtung verstellbar und eingerichtet ist, um im Leerlauf-Unterdruckbereich den Luftkanal (23) geschlossen zu halten und bei einem grösseren Unterdruck den Luftkanal (23) mit einer mit dem Unterdruck zunehmenden Durchlassweite zu öffnen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber ein in den Leerlaufkanal (17) und in den Luftkanal (23) eingeschalteter doppeltwirkender Steuerschieber (24) ist, der an die Membran- oder Plattenfeder-Druckmessvorrichtung (32) angeschlossen und eingerichtet ist, um beim druckabhängigen Verstellen im Leerlauf-Unterdruckbereich den Luftkanal (23) geschlossen zu halten und die Durchlassweite des Leerlaufkanals (17) zu verstellen und bei einem grösseren Unterdruck den Luftkanal (23) mit einer mit dem Unterdruck zunehmenden Durchlassweite zu öffnen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber (24) einen mit seinem einen Ende in den Leerlaufkanal (17) und mit seinem anderen Ende in den Luftkaiial (23) eingeschalteten Zylinder (29) und einen im Zylinder (29) verschiebbaren Steuerkolben (25) aufweist, welcher zum druckabhängigen Verschieben im Zylinder an die Membran oder Plattenfeder (33) der Druckmessvorrichtung (32) angeschlossen und eingerichtet ist, um beim Verschieben mit seinem einen Kolbenende die Durchlassweite des Leerlaufkanals (17) und mit seinem anderen Kolbenende die Durchlassweite des Luftkanals (23) zu verstellen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran- öder Plattenfeder-Druckmessvorrichtung (32) eine Vorspannfeder (38) und eine Stellschraube (37) aufweist, durch die die Ruhelage des Steuerschiebers (24) einstellbar ist.
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