WO1988010000A1 - Charge pour rendre etanches des cables electriques et/ou optiques dans le sens de la longueur - Google Patents

Charge pour rendre etanches des cables electriques et/ou optiques dans le sens de la longueur Download PDF

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    • G02B6/00—Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/44—Mechanical structures for providing tensile strength and external protection for fibres, e.g. optical transmission cables
    • G02B6/4401—Optical cables
    • G02B6/4429—Means specially adapted for strengthening or protecting the cables
    • G02B6/44384—Means specially adapted for strengthening or protecting the cables the means comprising water blocking or hydrophobic materials

Definitions

  • the swelling powder like the other constituents of the mixture, must meet very special requirements which have not previously been taken into account.
  • the swelling powder must be large and, above all, quick
  • a swelling powder will be preferred, the particles of which are coated with a protective layer of a material which is not permeable to waxes, oils and fats, while being permeable to water or dissolving in water. It is crucial that the swelling powders maintain a sufficiently high swelling rate even in the mixtures introduced into the cables. For this it is necessary that the swelling powder particles, even after intimate mixing with the pasty components, as in the manufacturing and filling process in the cable takes place, interacts only slightly. The swelling powder particles must not be completely or even impregnated on their surface by the oily and waxy components of the mixture.
  • a protective layer made of a special material.
  • Polyalcohols or preferably organofunctional silanes have proven to be a suitable material for such a protective layer.
  • Suitable polyalcohols, ie substances which contain at least two alcoholic hydroxyl groups are glycols, glycerin, sorbitol, pentaerythritol, trimethylolpropane and higher molecular weight glycols, such as polyethylene and polypropylene glycol, polyether and polyester poliols.
  • Suitable organofunctional silanes are vinylsilanes, aminosilanes, glycidylsilanes and methacrylicsilanes.

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Description

Füllsubstanz zum Längsdichten elektrischer und/oder optischer Kabel
Die Erfindung bezieht sich auf eine Füllsubstanz zum Längsdichten elektrischer und/oder optischer Kabel, die aus einer Mischung einer hydrophoben pastbsen Masse und mindestens einem unter Einwirkung von Wasser quellfähigen, pulverförmigen Stoff besteht, wobei der quellfähige Stoff ein synthetischer Stoff ist.
Bei einer Beschädigung des Mantels eines Kabels, insbesondere eines Nachrichtenkabels, kann es bei Einwirkung von Wasser auf die Schadenstelle zur Ausbreitung des Wassers über größere Distanzen im Kabel kommen, wodurch es zu Störungen, bei Nachrichtenkabel zu Beeinträchtigungen oder sogar zum Ausfall der Nachrichtenübertragung, kommenn kann. Das ist - abgesehen von den meist relativ teuren Reparaturen - außerordentlich störend. Die Kabel sollen daher so verändert werden, daß bei Mantelbeschädigungen, die Ausbreitung von Leckwasser so gering gehalten wird, daß der Betrieb des Kabels über Jahrzehnte nicht merklich beeinflußt wird bzw. daß das Vordringen des Wassers von der Schadenstelle aus innerhalb einer Reihe von Jahre auf Muffenlänge beschrankt bleibt.
Seit etwa zwanzig Jahren werden Nachrichtenkabel gefüllt (GB-PS 987 508). Weltweit hat sich die Füllung mit Petrolat, einer Lösung von organischen Polymeren in flüssigen Kohlenwasserstoffen, durchgesetzt. Dieser Füllung haftet lediglich der Nachteil an, daß sich hierdurch die Abmessungen der Kabel gegenüber ungefüllten Kabeln erhöhen, um die vorgeschriebene Betriebskapazität einhalten zu können. Ferner haben Petrolate deutlich höhere thermische Ausdehnungskoeffizienten als die anderen Kabelbestandteile. Dadurch entsteht bei Kabeln, die bei Raumtemperatur vollständig gefüllt sind, bei Erwärmung ein Überdruck, der zum Platzen des Kabels und/oder zur schnellen Füllung der Zellen von verzellten Isolierhüllen führen kann. Unter Betriebsbedingungen sind solche Kabel oft nicht mehr vollständig gefüllt, so daß sich kleine Kanäle bilden können, längs denen sich Leckwasser ausbreiten kann. Die Wasserausbreitungsmöglichkeiten sind verstärkt vorhanden, wenn das Kabel heiß gefüllt wurde, da hier die Schrumpfung des Petrolats noch größer ist.
Der Versuch, Kabel durch Füllung mit Quellpulver längsdicht zu machen (DE-OS 17 90 202), hat sich nicht bewährt. Wird nämlich das Kabel vollständig mit Quellpulver gefüllt, so verschlechtern sich die Übertragungseigenschaften des Kabels deutlich, weil Quellpulver dielektrisch nicht hochwertig und außerdem ziemlich teuer sind. Während bei geringerer Füllung Wasser im Schadensfall ziemlich weit in das Kabel vordringt, bevor die Quellung anspricht und dem weiteren Vordringen des Wasser Einhalt geboten wird.
Man hat daher auch schon eine Mischung aus Petrolat und Quellpulver in Betracht gezogen (DE-OS 19 36 872), konnte aber auch dabei 15 Vol.% Quellpulveranteil nicht unterschreiten, wodurch die dielektrischen Eigenschaften zu sehr beeinträchtigt werden.
Durch Einbringen von gekammerter Luft in Petrolat in Form von hochkompressiblen Hohlkugeln mit elastischen Wandungen und mit kleinen Abmessungen (etwa 1 bis 200 μm) werden die dielektrischen Werte erheblich verbessert (DE-OS 19 36 872 und
DE-PS 31 50 909). Eine Füllung dieser Art hat den Vorteil, daß ihre Dielektrizitatszahl nur etwa 1,5 gegenüber 2,3 bei reinem Petrolat beträgt und so die Adern und das Kabel entsprechend dünner ausgeführt werden können. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß die Mischung geringer schrumpft als reine
Petrolate und durch ihre große Kompressibilität auch nur zu unwesentlichen Druckerhöhungen im Kabel bei Erwärmung führt. Bei sachgemäßer Füllung einer solchen Mischfüllung im Kabel zeigen die Kabel gegenüber mit Petrolat gefüllten Kabeln eine bessere Wasserdichtigkeit. Die Mischung der erwähnten Massen und das Einfüllen in das Kabels erfordert aber einen erheblichen technischen Aufwand, da, wie die Erfahrung zeigt, die Masse keine nicht in Hohlkugeln eingeschlossene Luft im merklichen Anteil enthalten sollte. Ferner muß die Füllung in der ummantelten Seele noch etwas unter Überdruck stehen. Um diesen Überdruck aufzufangen, sind auch im Kabelaufbau einige zusätzlichen Aufwand erfordernde Maßnahmen notwendig.
Ferner ist bekannt, in Kabel Suspensionen einzubringen, die aus dielektrisch hochwertigen Ölen und aus einem oder mehreren der folgenden Bestandteile bestehen: dielektrisch hochwertige Pulver, Hohlkugeln, expandierbare Teilchen, mit Wasser quellbare Substanzen und Luftbläschen (DE-PS 30 48 912).
Schließlich ist die französische Patentschrift 2 456 375 zu nennen, in der eine Füllsubstanz beschrieben wird, die u. a. aus einer Mischung von mindestens einem organischen Bestandteil und einem hydrophilen Stoff mit einem Gewichtsanteil zwischen 5 und 35 % der Mischung besteht.
Bei diesen Fül lungen ist das Einbringen in die Kabelseelen schwierig , und außerdem sind sie relativ teuer. Auch die angestrebte niedrige Dielektrizitätszahl und die niedrigen Verlustfaktoren werden nicht im beabsichtigten Maß erreicht. Einer der Gründe für diese Umstände besteht darin , daß der
Quellpulveranteil ziemlich hoch gewählt werden muß (mindestens 15 Vol. % ) , was zunächst den Preis der Mischung nicht unbedeutend erhöht und außerdem die dielektrischen Werte verschlechtert. Der Quellpulveranteil mußte aber bei dieser Mischung so hoch gewählt werden , um die Quellung schnell genug erfolgen zu lassen und so die Eindringstrecke de s Wassers in das Kabel genügend kurz zu halten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Wirksamkeit der aus einer Mischung bestehenden Füllsubstanz dadurch zu verbessern, daß die vorteilhaften Eigenschaften jeder der einzelnen Bestandteile der Mischung besser zur Wirkung gebracht werden. Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß der Volumenanteil des quellfähigen Stoffes an der Füllsubstanz kleiner als 10 % ist und seine Teilchen nicht größere als 50 μm sind.
Durch die Wahl der Teilchengröße des quellfähigen Stoffes, die nicht größer als 50 μm sein sollen, wird eine hohe Quellgeschwindigkeit erzielt, so daß der Volumenanteil des Quellpulvers an der Gesamtmischung zurückgenommen werden kann. Dadurch wird wiederum erreicht, daß die dielektrischen Verschlechterungen nicht ins Gewicht fallen.
Trotz mehrfacher Ansätze hat sich eine Füllung von Kabeln mit Quellpulver oder mit Gemischen, die Quellpulver enthalten, bisher nicht in der Praxis durchsetzen können. Wie durch die Erfindung gezeigt wird, müssen das Quellpulver, wie auch die anderen Bestandteile der Mischung ganz besondere Anforderungen erfüllen, die bisher nicht berücksichtigt wurden. Das Quellpulver muß ein großes und vor allen Dingen ein schnelles
Quellvermögen aufweisen. Hohe Quellgeschwindigkeit wird neben der Struktur im wesentlichen durch die geringe Teilchengröße des hydrophilen Stoffes bewirkt.
Ferner ist vom Quellpulver bezüglich seines Molekularaufbaues zu fordern, daß es nicht zu viele polare Gruppen und damit eine nicht zu hohe Dielektrizitätszahl aufweist. Es muß so zu trocknen sein, daß absorbiertes Wasser praktisch vollständig ausgetrieben werden kann, ohne daß es zur Zersetzung des Materials kommt; denn schon geringe Anteile Wasser würden die Dielektrizitätszahl deutlich erhöhen. Ein weiterer Vorteil der neuen Füllsubstanz besteht darin, daß keine besonderen Maßnahmen erforderlich sind, um die normalerweise beim Herstellen solcher Mischungen und beim Einfüllen in die Kabel in die Füllmasse hineingeratene Luft zu unterdrücken, weil fein verteilte Luftteilchen in der Umgebung der Quellpulverteilchen die Quellgeschwindigkeit beim Hinzutreten von Wasser sogar noch vergrößern.
In Ausgestaltung der Erfindung wird man den Volumenanteil des quellfähigen Stoffes an der Gesamtsubstanz auf 3 bis 7 Vol% beschränken. Ferner ist es vorteilhaft, wenn der quellfähige Stoff vernetzt ist. Vorzugsweise wird man als quellfähigen Stoff einen aus vernetzten polyacrylsauren Natriumsalzen bestehenden Stoff verwenden.
Eine weitere Verbesserung kann bewirkt werden, wenn der Füllsubstanz hochkompressible Hohlkörper aus Kunststoff mit Te'ilchengrößen im wesentlichen kleiner oder gleich 50 μm in einem Volumenanteil von mindestens 45 % hinzugefügt werden. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Wandung der
Hohlkörper aus einem Polyvenylidenacrylnitrilcopomymer besteht.
Beim Gegenstand der Erfindung empfiehlt es sich, von einem besonders niederviskosen Petrolat auszugehen, da die Mischung durch das das Quellpulver und auch durch das Hinzufügen der Hohlkörper relativ steif wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird man ein Quellpulver bevorzugen, dessen Teilchen mit einer Schutzschicht aus einem solchen Material überzogen sind, das für wachse, Öle und Fette nicht durchlässig ist, während es für Wasser durchlässig ist oder sich in Wasser auflöst. Entscheidend ist nämlich, daß die Quellpulver auch noch in den in die Kabel eingebrachten Mischungen eine genügend hohe Quellgeschwindigkeit beibehalten. Dazu ist notwendig, daß die Quellpulverteilchen auch nach inniger Vermischung mit dem pastösen Bestandteilen, wie sie bei der Herstellung und beim Füllvorgang in das Kabel erfolgt, nur geringfügig wechselwirkt. Die Quellpulverteilchen dürfen nicht vollständig oder auch nur an ihrer Oberfläche von den öligen und wachsartigen Bestandteilen der Mischung imprägniert werden.
Eine solch geringe Wechselwirkung wird durch eine Schutzschicht aus einem besonderen Material erzielt. Als geeignetes Material für eine solche Schutzschicht erweisen sich Polyalkohole oder vorzugsweise organofunktionelle Silane. Als Polyalkohole also Stoffe, die mindestens zwei alkoholische Hydroxylgruppen enthalten, kommen Glykole, Glyzerin, Sorbit, Pentaerythrit, Trimethylolpropan sowie höhermolekulare Glykole, wie Polyethylen- und Polypropylenglykol, Polyether- und Polyester- poliole, in Frage. Als organofunktionelle Silane kommen Vinylsilane, Aminosilane, Glyzidylsilane und Methacrylsilane in Frage. Bei der Ausgestaltung der Schutzschicht wird man darauf achten, daß ihre Dicke etwa 1/50 bis 1/100 der Größe der damit zu überziehenden Teilchen nicht überschreitet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert.
Zur Füllung eines Nachrichtenkabels wurde folgende Mischung einer Füllsubstanz verwendet: Zu 7 Vol. % Quellpulver aus vernetztem polyacrylsauren Natriumsalzen (der Firma Casella) wurden 50 Vol.% hochkompressible Hohlkügelchen aus Polyvenylidenacrylnitrilcopolymer mit Teilchengrößen hinzugefügt, die im wesentlichen kleiner oder gleich 50 μm sind (Hohlkügelchen der Firma Expancel). Diese Mischung wurde ergänzt durch 43 Vol. % eines weichen Petrolats (der Firma Füller).
Für diese Mischung ergab sich eine Dielektrizitätszahl von 1,65 und eine Dichte von 0,50 g/cm3. Auch die anderen elektrischen Werte waren befriedigend. In ein so gefülltes Kabel drang Wasser bei 1 m Wasserwäule innerhalb einiger Tage nur einige Millimeter vor. Innerhalb von Wochen kam das Vordringen des Wassers über einige Zentimeter nicht hinaus und kam danach über noch längere Zeit praktisch zum Stehen. Auch nach einer Lagerung bei Temperaturen bis 70' über etwa acht Wochen ist keine Änderung der Dichtwirkung erkennbar.

Claims

Patentansprüche
1. Füllsubstanz zum Längsdichten elektrischer und/oder optischer Kabel, die aus einer Mischung einer hydrophoben pastösen Masse und mindestens einem unter Einwirkung von Wasser quellfähigen, pulverförmigen Stoff besteht, wobei der quellfähige Stoff ein synthetischer Stoff ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Volumenanteil des quellfähigen Stoffes an der Füllsubstanz kleiner als 10 % ist und seine Teilchen nicht größer als 50 μm sind.
2. Füllsubstanz nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Anteil des quellfähigen Stoffes an der Gesamtsubstanz 3 bis 7 Vol .% beträgt.
3. Füllsubstanz nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der quellfähige Stoff vernetzt ist.
4. Füllsubstanz nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der quellfähige Stoff aus vernetzten polyacrylsauren Natriumsalzen besteht.
5. Füllsubstanz nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Füllsubstanz hochkompressible Hohlkörper aus Kunststoff mit Teilchengrößen im wesentlichen kleiner oder gleich 50 μm in einem Volumenanteil von mindestens 45 % hinzugefügt sind.
6. Füllsubstanz nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Hohlkörper aus einem Polyvenylidenacrylnitrilcopolymer besteht.
7. Füllsubstanz nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Teilchen des quellfähigen Stoffes mit einer Schutzschicht aus einem solchen Material überzogen sind, das für Wachse, Öle und Fette nicht durchlässig ist, während es für Wasser durchlässig ist oder sich in Wasser auflöst.
8. Füllsubstanz nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Material der Schutzschicht aus Polyalkoholen oder aus Silanen, vorzugsweise organofunktionellen Silanen, besteht.
9. Füllsubstanz nach Anspruch 7 und/oder 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Dicke der Schutzschicht etwa 1/50 bis 1/100 der Größe der damit zu überziehenden Teilchen beträgt.
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