WO1992015523A1 - Basische calcium-aluminium-hydroxy-phosphite, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung - Google Patents

Basische calcium-aluminium-hydroxy-phosphite, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung Download PDF

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WO1992015523A1
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Coriolan Razvan
Reinhard Beck
Alfred KÜRZINGER
Albert W. PÜRZER
Michael Rosenthal
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K3/00Use of inorganic substances as compounding ingredients
    • C08K3/32Phosphorus-containing compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B25/00Phosphorus; Compounds thereof
    • C01B25/16Oxyacids of phosphorus; Salts thereof
    • C01B25/163Phosphorous acid; Salts thereof

Definitions

  • EP-A-0 256 872 proposes to remedy this disadvantage by adding very finely divided magnesium oxide.
  • x is preferably 2-8
  • the invention also relates to a method for
  • reaction product obtained directly from the above-described reaction can be separated from the aqueous reaction medium by known methods, preferably by
  • reaction temperatures are preferably between about 50 and 100 ° C, more preferably between about 60 and 85 ° C.
  • Catalysts or accelerators are not
  • organotin compounds organic phosphites
  • organic phosphites examples of such additives are organotin compounds, organic phosphites,
  • the suspension is then heated to 85 ° C. and kept at this temperature for 4 hours with stirring. 10

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Abstract

Die Erfindung beschreibt basische Calcium-Aluminium-Hydroxy-Phosphite der allgemeinen Formel: CaxAl2(OH)¿2(x+3-y)?(HPO3)y.H2O, worin x = 2-12, 2x+5/2 > y > 0 und m = 0-12, ausgenommen y = 1, wenn x = 2-8. Die erfindungsgemäßen Verbindungen eignen sich insbesondere als Stabilisatoren für halogenhaltige Polymere, insbesondere PVC.

Description

Basische Calcium-Aluminium-Hydroxy-Phosphite,
Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
Beschreibung
Die Erfindung betrifft basische
Calcium-Aluminium-Hydroxy-Phosphite, ein Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung als Stabilisatoren für halogenhaltige Polymere, insbesondere Polyvinylchlorid.
Halogenhaltige, thermoplastische Harzzusammensetzungen oder daraus hergestellte Formteile, werden durch Einwirkung von Hitze oder Licht abgebaut bzw. zersetzt. Deshalb
müssen diesen Harzen Stabilisatoren zugesetzt werden. Für besonders anspruchsvolle Artikel, wie Profile, Platten oder Rohre, werden hierfür üblicherweise anorganische und/oder organische Verbindungen von toxischen Schwermetallen wie Blei, Barium oder Cadmium verwendet. Eine besondere
Bedeutung bei der Stabilisierung von z.B. Hart-PVC-Artikeln, wo gute thermische und gute Licht- und Wetterbeständigkeit gefordert werden, hat 2-basisches Bleiphosphit erlangt. So wird beispielsweise in der DD-PS 61 095 die Verwendung von basischem Bleiphosphit als Stabilisator gegen den Abbau von PVC durch Hitze, Tageslicht und UV-Strahlung beschrieben. Die CH-PS 8 510 622 beschreibt die Stabilisierung von hochgefüllten Hart- und Weich-PVC Produkten mit einer
Mischung aus basischem Bleisulfat und Bleiphosphit. Eine andere Verwendung des basischen Bleiphosphits für
PVC-Hartschaum-Mischungen ist in der US-PS 4 797 426
beschrieben.
Da basisches Bleiphosphit ebenso wie andere
schwermetallhaltige Stabilisatoren als toxisch eingestuft wird, versucht man Stabilisierungsalternativen zu finden. Es ist eine Vielzahl von Kombinationen aus anorganischen und organischen Verbindungen als Stabilisator für
halogenhaltige, thermoplastische Harze bekannt. In der JP-PS 1 213 865 und in der JP-OS 80 445/80 wird ein Hydrotalcit als Stabilisator vorgeschlagen. Diese Substanz ist
Mischungen aus Ca/Zn-Metallseifen, was die Hitzestabilität und die Transparenz betrifft, überlegen. Jedoch kann durch die Verwendung von Hydrotalcit das Problem der Verfärbung des Harzes während der Verarbeitung nicht gelöst werden.
Gemäß JP-OS 80 444/82 wird vorgeschlagen, zur Überwindung dieses Problems Kombinationen aus Hydrotalcit und
1,3-Diketonverbindungen zu verwenden. Hydrotalcite haben darüber hinaus den Nachteil, daß sie bei den für PVC
üblichen Verarbeitungstemperaturen Wasser und Kohlendioxid abspalten. In der EP-A- 0 256 872 wird vorgeschlagen, diesen Nachteil durch die Zugabe von feinstteiligem Magnesiumoxid zu beheben.
Die DE-A- 39 41 902 (Stand der Technik im Sinne von § 3 II PatG) beschreibt basische
Calcium-Aluminium-Hydroxy-Phosphite der Formel
CaxAl2(OH)2(x+2)HPO3.mH2O worin x = 2-8 und
m = 0-12,
Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung als
Stabilisatoren für halogenhaltige Polymere.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue Verbindungen sowie ein Verfahren zu deren Herstellung zur Verfügung zu stellen, die sich insbesondere als Stabilisatoren für
halogenhaltige Polymere eignen, ohne die oben erwähnten
Nachteile der bekannten Stabilisatoren aufzuweisen, insbesondere als nichttoxisch eingestuft werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die
Bereitstellung basischer
Calcium-Aluminium-Hydroxy-Phosphite der allgemeinen Formel
CaxAl2(OH)2(x+3-y)(HPO3)y.mH2O worin x = 2-12, 2x+5 > y > 0 und m = 0-12, ausgenommen
2
y = 1, wenn x = 2-8.
In der obigen Formel bedeutet x vorzugsweise 2-8,
insbesondere bevorzugt 3-6 und m bedeutet vorzugsweise 2-4.
Untersuchungen mittels Röntgenbeugung haben gezeigt, daß die erfindungsgemäßen Verbindungen hinsichtlich ihrer
Kristallstruktur nicht dem Hydrotalcit-Typ angehören.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß die
erfindungsgemäßen Calcium-Aluminium-Hydroxy-Phosphite halogenhaltigen, thermoplastischen Harzen und den daraus hergestellten Formteilen vergleichbare Hitzeεtabilitäten wie basische Bleiphosphite verleihen. Die erfindungsgemäßen Verbindungen verhindern Verfärbungen bei der Herstellung von z.B. Hart-PVC-Formteilen, auch die Farbhaltung und die Bewitterungsstabilität der mit den erfindungsgemäßen
Verbindungen stabilisierten Formteile ist den mit
toxischen Schwermetallverbindungen stabilisierten
Produkten gleichwertig.
Gegenstand der Erfindung ist ebenso ein Verfahren zur
Herstellung der erfindungsgemäßen
Calcium-Aluminium-Hydroxy-Phosphite, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß man Mischungen aus Calciumhydroxid und/oder -oxid, Aluminiumhydroxid und Natriumhydroxid oder aus Calciumhydroxid und/oder -oxid und Natriumaluminat mit Phosphoriger Säure in zur Herstellung der erwünschten
Verbindungen entsprechenden Mengen in wäßrigem Medium umsetzt und das Reaktionsprodukt in an sich bekannter Weise abtrennt und gewinnt.
Das aus der oben beschriebenen Umsetzung direkt anfallende Reaktionsprodukt kann nach bekannten Verfahren vom wäßrigen Reaktionsmedium abgetrennt werden, vorzugsweise durch
Filtration. Die Aufarbeitung des abgetrennten
Reaktionsprodukts erfolgt ebenfalls in an sich bekannter Weise, beispielsweise durch Waschen des Filterkuchens mit Wasser und Trocknen des gewaschenen Rückstands bei
Temperaturen -von beispielsweise 60-130° C, vorzugsweise bei 90-120° C.
Für die Umsetzung kann sowohl ein feinteiliges, aktives Aluminiumhydroxid in Kombination mit Natriumhydroxid, als auch ein Natriumaluminat eingesetzt werden. Calcium kann in Form von feinteiligem Calciumoxid oder -hydroxid oder
Mischungen daraus verwendet werden. Die Phosphorige Säure kann in unterschiedlicher konzentrierter Form eingesetzt werden.
Die Umsetzungstemperaturen liegen vorzugsweise zwischen etwa 50 und 100° C, weiter vorzugsweise zwischen etwa 60 und 85° C. Katalysatoren oder Beschleuniger sind nicht
erforderlich. Bei den erfindungsgemäßen Verbindungen kann das Kristallwasser ganz oder teilweise durch thermische Behandlung entfernt werden.
Bei iher Anwendung als Stabilisatoren spalten die
erfindungsgemäßen, getrockneten Calcium-Aluminium-Hydroxy-Phosphite bei den bspw. für Hart-PVC üblichen Verarbeitungstemperaturen von 160-200° C kein Wasser ab, so daß in den Formteilen keine störende Blasenbildung auftritt.
Zur Verbesserung ihrer Dispergierbarkeit in halogenhaltigen thermoplastischen Harzen können die erfindungsgemäßen
Verbindungen in bekannter Weise mit oberflächenaktiven Mitteln gecoatet werden.
Gemäß der Erfindung können mit den erfindungsgemäßen
Calcium-Aluminium-Hydroxy-Phosphiten halogenhaltige, thermoplastische Harze stabilisiert werden. Insbesondere eignen sich hierfür in bekannter Weise hergestellte
Polyvinylchloride, Homo- und Co-Polymere davon sowie deren Abmischungen mit anderen Polymeren, wie z.B. ABS
(Acrylnitril/Butadien/Styrol), CPVC (nachchloriertes PVC), Acrylate und dergleichen.
Zusätzlich zu den erfindungsgemäßen Verbindungen können selbstverständlich weitere Additive in das Harz
eingearbeitet werden. Beispiele für solche Additive sind Organozinnverbindungen, organische Phosphite,
Epoxiverbindungen, Aminoverbindungen, mehrwertige Alkohole, Metallseifen von C8-C22-Fettsäuren mit Metallen wie Ca, Zn, Mg oder AI, Antioxidantien, Ultraviolettabsorber,
Carbonylverbindungen, Antistatika, Schmiermittel,
Weichmacher, Wachse, Pigmente und Füllstoffe.
Die nachstehenden Beispiele erläutern die Erfindung.
A) Herstellung der basischen
Calcium-Aluminium-Hydroxy-Phosphite Beispiel 1
Eine wässrige Suspension (5,2 1) aus 222 g Calciumhydroxid (3 Mol), 80 g Natriumhydroxid (2 Mol) und 156 g aktives Aluminiumhydroxid (2 Mol) wird auf 60° C erwärmt.
Anschließend werden 157,7 g Phosphorige Säure (1,5 Mol) in Form einer 70 %igen wäßrigen Lösung, mit gleichmäßiger
Zulaufgeschwindigkeit im Laufe von 30 Minuten unter Rühren und Beibehalten der Temperatur zugesetzt. Daraufhin wird die Suspension auf 85° C erwärmt und bei dieser Temperatur
3 Stunden unter Rühren gehalten. 10 Minuten vor Ende der Reeaktionszeit werden 5 g Natriumstearat zur Coatung
zugegeben. Die so erhaltene Suspension wird abfiltriert, mit 1,5 1 Wasser gewaschen und der Filterkuchen in einen
Trockenschrank bei 115° C 3 Stunden getrocknet.
Die Analysenwerte des so hergestellten Produkts werden unten angegeben.
Molarverhältnis Gefundener Wert Berechneter Wert
Ca 3,0 3,0
AI 1,9 2,0
P 0,4 0,5
Beispiel 2
Eine wäßrige Suspension (7,2 1) aus 444 g Calciumhydroxid 6 Mol) und 164 g Natriumaluminat (2 Mol) wird auf 50° C erwärmt. Anschließend werden 351,5 g Phosphorige Säure
(3 Mol) in Form einer 70 %igen wäßrigen Lösung mit
gleichmäßiger Zulaufgeschwindigkeit im Laufe von 30 Minuten unter Rühren und Beibehalten der Temperatur zugesetzt.
Daraufhin wird die Suspension auf 85° C erwärmt und bei dieser Temperatur 3 Stunden unter Rühren gehalten. 10
Minuten vor Ende der Reaktionszeit werden 6 g Natriumstearat zur Coatung zugegeben. Die so erhaltene Suspension wird abfiltriert, mit 1,5 1 Wasser gewaschen und der Filterkuchen in einem Trockenschrank bei 115° C 3 Stunden getrocknet.
Die Analysenwerte des so hergestellten Produktes werden unten angegeben.
Molarverhältnis Gefundener Wert Berechneter Wert
Ca 6,0 6,0
AI 1,9 2,0
P 2,1 2,0
Beispiel 3
Eine wäßrige Suspension (8,4 1) aus 592 g Calciumhydroxid (8 Mol) und 164 g Natriumaluminat (2 Mol) wird auf 50° C erwärmt. Anschließend werden 878,6 g Phosphorige Säure
(7,5 Mol) in Form einer 70 %igen wäßrigen Lösung mit
gleichmäßiger Zulaufgeschwindigkeit im Laufe von 30 Minuten unter Rühren und Beibehalten der Temperatur zugegeben.
Daraufhin wird die Suspension auf 85° C erwärmt und bei dieser Temperatur 4 Stunden unter Rühren gehalten. 10
Minuten vor Ende der Reaktionszeit werden 8 g Natriumstearat zur Coatung zugegeben. Die so erhaltene Suspension wird abfiltriert mit 1,8 1 Wasser gewaschen und der Filterkuchen in einem Trockenschrank bei 115° C 3 Stunden getrocknet.
Die Analysenwerte des so gewonnenen Produktes
werden unten angegeben: Molarverhältnis Gefundener Wert Berechneter Wert
Ca 8,0 8,0
AI 2,1 2,0
P 6,3 6,5
B) Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen als
Stabilisatoren
In den folgenden Beispielen wird die Wärmeεtabilität, die Ultraviolettstabilität und die Anfangsfarbe von PVC- Formkörpern, denen die erfindungsgemäßen Verbindungen zugesetzt worden sind, bewertet.
Für die Bewertung der Wärmestabilität wird die PVC-Harzmasse auf einem Laborwalzwerk 5 Minuten bei 180° C homogenisiert und plastifiziert. Aus dem so hergestellten, etwa 1 mm dicken Fell, werden quadratische Probeblättchen von 15 mm Kantenlänge geschnitten. Diese Probeblättchen werden im Wärmeschrank bei 180° C getempert. Im Abstand von 10 Minuten wird je ein Blättchen entnommen und auf einer Testkarte aufgeheftet. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis die Probeblättchen schwarz verfärbt sind.
Für die Bewertung der Ultraviolettstabilität werden von einem wie oben hergestellten Fell quadratische Stücke von 40 mm Kantenlänge geschnitten. Mehrere dieser Stücke
werden auf eine polierte und verchromte Stahlplatte
gestapelt, mit einem Metallrahmen von 2 mm Dicke umschlossen und mit einer ebenfalls polierten und verchromten
Stahlplatte abgedeckt. In einer beheizten Presse werden so Probekörper von genau definierter Dicke und glatter
Oberfläche hergestellt. Diese Proben werden in einem Xenotest-Gerät nach DIN 53388 belichtet. Die Zeit, die verstreicht, bis die Probe ihre Anfangsfarbe deutlich geändert hat, wird bestimmt. Je länger diese Zeit ist, desto höher ist die Ultraviolettstabilität.
Die Angangsfarbe wurde direkt von den oben beschriebenen, gepreßten Formkörpern beurteilt.
Beispiel 4
Gewichtsteile
A B C D E G H
PVC (K 68) 100 100 100 100 100 100 100 100
Schlagfest7 7 7 7 7 7 7 7 zusatz*
Kreide 3 3 3 3 3 3 3 3
TiO2 4 4 4 4 4 4 4 4
Stearylstearat 0, 5 0, 5 0, 5 0, 5 0,5 0,5 0, 5 0,5
Bisphenol A 0, 2 0, 2 0,2 0, 2 0,2 0,2 0,2 0,2
Bleistearat 0, 8 0, 8 - - - - -
2POPbHPO3
.O,5H2O 2, 5 3 - - - - -
Zinklaurat - - 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6
Calciumstearat - - 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5
Ca3Al2(OH)1 1-
(HPO3)0,5.3H2O - - 3,0 4,0 - - - -
Ca6Al2(OH)14-
(HPO3)2,0.4H2O - - - - 3,0 4,0 - - ca8Al2(OH)9-
(HPO3)6,5.3H2O - - - - - - 3,0 4 , 0 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
* Bärodur EST-3
Die obigen Zusammensetzungen von A bis H wurden nach den angegebenen Methoden hergestellt und getestet. Die
Ergebnisse sind in den Tabellen I und II zusammengefaßt. Tabelle I: Ergebnisse der Bewertung der thermischen
Stabilität
Zeit (min. )
Zusammensetzung 0 10 20 30 40 60 80 100 120 150 200
A 1 1 1 4 4 6 7 7 8 - -
B 1 1 1 1 4 4 6 6 7 7 8
C 1 1 1 2 3 3 5 7 8 - -
D 1 1 1 1 2 3 3 7 8 - -
E 1 1 1 1 1 2 3 3 7 7 8
F 1 1 1 1 1 1 2 3 3 7 7
G 1 1 1 1 3 5 7 7 8 - -
H 1 1 1 1 1 2 3 7 7 8 -- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
1 = weiß; 2 = schwach gelb; 3 = gelb; 4 = schwach grau; 5 = orange; 6 = grau; 7 = braun; 8 = schwarz.
Tabelle II: Ergebnisse der Bewertung der Lichtstabilität
Zeit (Stunden)
Zusammensetzung 0 500 1000 1500 2000 4000
A 1 1 1 1 3 5
B 1 1 1 1 1 4
C 1 1 1 1 2 4
D 1 1 1 1 1 4
E 1 1 1 1 1 4
F 1 1 1 1 1 4
G 1 1 1 1 3 5
H 1 1 1 1 1 3
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
1 = weiß; 2 = schwach gelb; 3 = schwach grau; 4 = gelb; 5 = grau; 6 = braun.
Beispiel 5
Gewichtsteile
I J K L M
PVC (K 68) 100 100 100 100 100
Kreide 6 6 6 6 6
TiO2 3 3 3 3 3
Distearylphtha1at 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5
Bisphenol A 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2
Zinkstearat 0,7 0,7 0,7 0,7 0,7
Calciumstearat 0,7 0,7 0,7 0,7 0,7
Ca6Al2(OH)14-
(HPO3)2.4H2O 3,0 3,0 3,0 3,0 3,0
Pentaerythrit - 0,3 - - -
Epoxidiertes Sojaöl - - 1,0 - -
Ethylaminocrotonat - - - 0,3 -
Dibenzoylmethan - - - - 0,1- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Die obigen Zusammensetzungen von I bis M wurden nach den angegebenen Methoden hergestellt und getestet. Die
Ergebnisse sind in den Tabellen III und IV angegeben.
Tabelle III: Ergebnisse der Bewertung der thermischen Stabilität
Zeit (min.)
Zusammensetzung 0 10 20 30 40 60 80 100 120 150 200- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
I 1 1 1 2 3 3 5 6 - - -
J 1 1 2 2 3 4 4 5 6 - -
K 1 1 1 1 2 3 3 3 5 6 -
L 1 1 1 1 1 2 6 - - - -
M 1 1 1 1 1 1 3 3 4 6 6- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
1 = weiß; 2 = schwach gelb; 3 = gelb; 4 = orange;
5 = braun; 6 = schwarz.
Tabelle IV: Ergebnisse der Αnfangsfarbe
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
ZusammZnsetzung Augenmaß Beurteilung
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
I befriedigend
J ausreichend
K gut
L sehr gut
M sehr gut
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Beispiel 6
Gewichtsteile
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
N O P R
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
PVC K 70 100 100 100 100
Di-iso-decylphthalat 50 50 50 50
Kreide 40 40 40 40
Bleistearat 0,7 - - -
2 basisches
Bleiphosphit 2,0 - - -
Zinkstearat - 0,5 0,5 0,5
Calciumstearat - 0,7 0,7 0,7
Ca3Al2(OH)11- (HPO3)0/5.3H2O 2,5 - - ca6Al2(OH)14- (HPO3)2,0.4H2O - - 2,5 -
Ca8Al2(OH)9- (HPO3)6,5.3H2O - - - 2,5- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Die obigen Zusammensetzungen von N bis R wurden nach der oben genannten Methode hergestellt und die thermische Stabilität beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle V zusammengefaßt.
Tabelle V
Zeit (min . )
Zusammensetzung 0 10 20 40 60 80 120 160 180 200 220 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
N 1 1 1 2 2 2 2 3 3 3 4 O 1 1 1 2 2 2 3 3 3 4 - P 1 1 1 1 1 2 2 2 3 3 4 R 1 1 1 1 2 2 3 4 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
1 = weiß; 2 = gelb; 3 = braun; 4 = schwarz.

Claims

Patentansprüche
1. Basische Calcium-Aluminium-Hydroxy-Phosphite
der allgemeinen Formel
CaxAl2(OH)2(x+3-y) (HPO3)y.mH2O
worin
x = 2-12,
2x+5 > y > 0 und
2
m = 0-12, ausgenommen y=1, wenn x=2-8.
2. Phosphite nach Anspruch 1, worin x = 2-8.
3. Phosphite nach Anspruch 1, worin x = 3-6.
4. Phosphite nach Anspruch 1, 2 oder 3, worin m = 2-4,
5. Verfahren zur Herstellung der basischen
Calcium-Aluminium-Hydroxy-Phosphite nach den Ansprüchen 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß man Mischungen aus Calciumhydroxid und/oder -oxid,
Aluminiumhydroxid und Natriumhydroxid oder aus
Calciumhydroxid und/oder -oxid und Natriumaluminat mit Phosphoriger Säure in zur Herstellung der erwünschten
Verbindungen entsprechenden Mengen in wäßrigem Medium umsetzt und das Reaktionsprodukt in an sich bekannter Weise abtrennt und gewinnt.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,
daß die Umsetzung bei einer Temperatur zwischen etwa
50 und 100° C durchgeführt wird.
7. Verwendung der basischen
Calcium-Aluminium-Hydroxy-Phosphite gemäß den Ansprüchen 1 bis 4 als Stabilisatoren für halogenhaltige Polymere, insbesondere Polyvinylchlorid.
PCT/DE1992/000144 1991-02-28 1992-02-21 Basische calcium-aluminium-hydroxy-phosphite, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung Ceased WO1992015523A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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