Rollstuhl, insbesondere für querschnittgelähmte Menschen
BESCHREIBUNG
TECHNISCHES GEBIET
Die Erfindung betrifft einen Rollstuhl, insbesondere für querschnittgelähmte Menschen, der einen Rahmen mit Sitzfläche, Rückenlehne und mehrere Räder aufweist, mit einer Hebevorrichtung mit zwei bei Gebrauch etwa vertikal angeordneten, mit dem Rollstuhl verbundenen Holmen mit Umlenkmitteln zum Umlenken einer das Anheben des Benutzers von Hand bewirkenden Kraft in eine Hubkraft, die am Körper des Benutzers über Haltemittel und wenigstens ein damit verbundenes Hubseil angreift, wobei die Vorrichtung in angehobener Stellung des Benutzers festlegbar ist.
BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
Aus der US-PS 4,530,122 ist es bekannt, zur Entlastung des Sitzfleisches den Benutzer des Rollstuhles geringfügig anzuheben. Zu diesem Zweck besitzt der Rollstuhl fest an seiner Rückseite montierte Holme, an deren oberen Ende eine Scheibe exzentrisch angeordnet ist. An dieser Scheibe ist einerseits ein Hebel angelenkt und andereseits ein Seil festgelegt, das über eine Weste mit dem Benutzer verbunden ist. Zieht der Benutzer den Hebel an sich heran, so kommt es zum Anheben des Körpers. In dieser Stellung kann der Hebel am Rollstuhl arretiert werden. Diese Vorrichtung ist jedoch
nicht dazu geeignet, den Benutzer in eine aufrechte Stellung zu überführen, zumal nicht beabsichtigt ist, den Schwerpunkt des Benutzers gegenüber dem Schwerpunkt des Rollstuhles zu verschieben.
Benutzer von Rollstuhlen können oft nicht aus eigener Kraft auf¬ stehen. Da jedoch ein zeitweiliges Aufstehen sowohl aus medizinischen Gesichtspunkten z.B. zur Anregung des Kreislaufs erforderlich ist, als auch aus praktischen Gründen, z.B. zum Erreichen hoher Regale oder Schränke erwünscht ist, wurden verschiedene Steh-Rollstuhle vorgeschlagen. In diesen Steh- Rollstühlen wird ein besonderer Mechanismus vorgesehen, mit dem sich die Sitzfläche und die Lehne zu einer senkrechten Fläche hochklappen lassen und der Benutzer dann in dieser Stellung abgestützt ist (EP 0 159 562 Bl, Prospekt der LEVO AG, Bleicheweg 5, CH-5605 Dottikon, "Die Stehhilfe im Rollstuhl"). Diese Rollstühle sind jedoch relativ schwer und unansehnlich. Mit modernen Leicht- und "Aktiv- Rollstühlen" sind diese Rollstühle insbesondere hinsichtlich ihrer Handhabung, z.B. beim Verladen in ein Kraftfahrzeug nicht zu vergleichen. Ein vergleichbarer Mechanismus wird an einem unbeweglichen Stuhl in der GB-PS 531,184 vorgeschlagen.
Ferner ist es auch bekannt, als Stehhilfe übliche "Stehgeräte" oder "Freistehbarren" ohne eine Verbindung zu einem Rollstuhl einzusetzen. Diese Geräte sind jedoch schwer und sperrig, kaum ohne Hilfe zu bewegen und meist auch nicht so flexibel, oder gerade dort, wo man sie jetzt im Moment benötigt (DE-GM 8135530).
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen beliebigen Rollstuhl der eingangs genannten Gattung mit einer AufStehvorrichtung zu versehen, die die Nachahmung einer möglichst natürlichen AufStehbewegung mit einfachen Mitteln erlaubt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Hebevorrichtung als eine das Aufrichten des Benutzers ermöglichende Aufstehvorrichtung ausgebildet ist, daß als Umlenkmittel an jedem Holm wenigstens zwei Umlenkrollen vorgesehen sind, von denen eine die über ein als Haltemittel ausgebildetes Sitzband am Körper des Benutzers angreifende Hubkraft in eine nach vorne aufwärts gerichtete, die Aufrichtbewegung unterstützende Kraft umlenkt.
Bei einer solchen Ausbildung kann der Benutzer, soweit er über ausreichende Kraft und Funktion der Arme verfügt, unabhängig und ohne fremde Hilfe aufstehen, wann und wo immer er möchte. Das Aufstehen wird dabei dadurch erleichtert, daß die natürliche Aufrichtebewegung durch die am Sitzband angreifende Kraft natürlich nachgebildet wird, so daß der Benutzer keine neuen Bewegungsabläufe verinnerlichen muß. Ein vollständiges Aufrichten kann somit sicher bewerkstelligt werden. Im Stand stützt das Sitzband das Gesäß und die Holme den Oberkörper.
Dadurch, daß die vom Rollstuhl abnehmbaren Holme um einen Drehpunkt am Rollstuhl schwenkbar gelagert sind und in vertikaler Stellung festlegbar sind und der Drehpunkt zwischen einer durch die Stellung der Holme in Gebrauchsstellung bestimmten Ebene und dem Hinterrad vorzugsweise unterhalb einer durch die Sitzfläche bestimmten Ebene angeordnet ist, wobei die Holme in Gebrauchsstellung durch einen SchnellVerschluß oder Rastung und in Ruhestellung durch einen SchnellVerschluß im Bereich des Drehpunkts und in einer Halterung festlegbar sind und sich bei Überführung in Gebrauchsstellung selbsttätig in die untere Führungshülse einfädeln, können die grundsätzlich abnehmbaren Holme auch außer Gebrauch am Rollstuhl schwenkbar gelagert werden, so daß nicht jedesmal ein erneutes Auswechseln der Holme von Standpunkt zu Standpunkt erforderlich ist. Vorzugsweise wird dabei der Drehpunkt für eine solche Schwenkbewegung so angeordnet, daß sich die Holme selbsttätig einfädeln können, wobei es nicht darauf ankommt, ob die Führungshülse nun am Holm oder stationär am Rollstuhl angeordnet
ist. Die Vorrichtung ist dabei mit wenigen Handgriffen an- und abbaubar und einfach zu bedienen.
Bei einer bevorzugten Ausbildung wird die AufStehvorrichtung bei Gebrauch über Bodenstützen nach vorne abgestützt, wobei sie mit den Holmen gelenkig verbunden sind und bei Bewegung der Holme in GebrauchsStellung selbsttätig in ihre Stützposition überführbar sind oder durch die Holme selbst gebildet werden. Dadurch wird eine größere Standsicherheit insbesondere gegenüber weiteren Schwerpunktverlagerungen erreicht, .wobei bedarfsweise eine selbständige Überführung in Stützposition möglich ist.
Bei einer Weiterbildung werden die abnehmbaren Holme außer Gebrauch teleskopartig zusammengeschoben und wenigstens in End- oder Zwischenstellungen arretiert. Dadurch ist es möglich, die AufStehvorrichtung für den Transport und außer Gebrauch z.B. in einer Tasche am Rollstuhl zusammenzuschieben. Damit steht aber dem Benutzer jederzeit die Möglichkeit offen, seinen Rollstuhl in eine Aufsteh-Vorrichtung zu verwandeln. Werden die Holme im angebauten Zustand zudem schwenkbar angeordnet, so können sämtliche übrigen gerade nicht benötigten Bauteile in einer Tasche aufbewahrt werden.
Bei einer weiteren Ausgestaltung werden die Knie des Benutzers durch einen Kniehalter gegen ein Ausweichen oder Wegknicken nach vorne gehalten, wobei bevorzugt der Kniehalter als wenigstens ein Textilband oder wenigstens eine gepolsterte Fläche ausgebildet ist, Aussparungen zur Entlastung der Kniescheiben besitzt, zwischen den Knien gepolstert ist und um die Holme gelegt und dort festgelegt ist. Ohne diese weitere Sicherung besteht die Gefahr, daß die Knie beim Aufstehen infolge des Bewegungsablaufs des Körpers nach vorne ausweichen oder im Stand wegknicken, was durch eine entsprechende Anordnung des Kniehalters sicher vermieden werden kann. Durch die Aussparungen wird zudem die Gefahr von Druckstellen (Dekubitus) der Haut über den Kniescheiben sicher vermieden.
Bei einer weiteren Ausbildung werden die Füße des Benutzers auf einer Fußplatte mit wenigstens einem Sicherungsband gesichert, wobei die verstellbare Fußplatte vorne mit Haken oder passenden Auflagen am Fußteil des Rollstuhls befestigt ist sowie hinten mit wenigstens einem Halteband im Rahmen des RollStuhls eingehängt ist, das im Bereich der Fußabsätze verbreitert ist und diese seitlich hält. Dadurch können die Füße des Benutzers in keine Richtung abrutschen oder wegrutschen. Selbstverständlich wird dadurch die Sicherheit der gesamten AufStehvorrichtung weiter optimiert.
Schließlich werden dadurch, daß das Sitzband dem Gesäß entsprechend anatomisch geformt ist und daß im Sitzband senkrecht eingelegte Streifen aus Metall, Kunststoffasern oder ähnlichem Material vorgesehen sind und als Sitzband ein anatomisch geformtes Kunststoffteil oder ein Teil des oder das gesamte Sitz- und/oder Lehnenpolster Verwendung findet, eine optimale Paßform und Anwendungssicherheit gewährleistet, wobei zudem die eingelegten Streifen eine sichere Übertragung der Kräfte auf das Hubseil ermöglichen.
Im folgenden wird die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen anhand der Figuren näher erläutert.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
Es zeigen:
Fig. 1 den Rollstuhl mit der daran angebauten AufStehvor¬ richtung in einer Seitenansicht,
Fig. 2 einen Rollstuhl gemäß Fig. 1, jedoch mit dem Benutzer im Moment des AufStehens bzw. Hochziehens.
Fig. 3 den Rollstuhl in einer weiteren Ausführungsform mit mit schwenkbar gelagerten Holmen.
DETAILIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
An Rollstuhl 13 (Fig. 1), der aus einem Rahmen 13a mit Sitzfläche 15 und Rückenlehne 16 besteht und der über zwei große Räder 17 sowie zwei kleine Räder 18, die am Rahmen 13a angeordnet sind, bewegbar ist, sind Mittel zur Befestigung von zwei seitlichen, in Gebrauchsstellung etwa vertikal angeordneten Holmen 1 angebracht. Bei diesen Mitteln handelt es sich im ersten Ausführungsbeispiel nach den Fign. 1 und 2 um je eine obere Führungshülse 11 und eine untere Führungshülse 12. Selbstverständlich kann stattdessen auch eine Klemmvorrichtung oder etwas Ähnliches zur Festsetzung der Holme verwendet werden. Die Holme 1 können jederzeit vom Benutzer mit wenigen Handgriffen eingesteckt oder befestigt werden, so daß ihm, wo und wann auch immer er will, die Möglichkeit gegeben ist, seinen Rollstuhl in eine das Aufrichten des Benutzers ermöglichende AufStehvorrichtung zu verwandeln.
Diese Holme 1 sind somit Teil einer als Aufstehvorrichtung ausgebildeten Hebevorrichtung, die den Schwerpunkt des Benutzers vor den Schwerpunkt des RollStuhls 13 überführt oder zumindest zu einer Relativbewegung der beiden Schwerpunkte zueinander führt. Als Umlenkmittel zum Umlenken einer das Anheben des Benutzers von Hand oder motorisch bewirkenden Kraft in eine Hubkraft, die am Körper des Benutzers über ein als Haltemittel ausgebildetes Sitzband 7 und wenigstens ein damit verbundenes Hubseil 2 angreift, sind an jedem vom Rollstuhl abnehmbaren Holm 1 wenigstens zwei Umlenkrollen 3,4 vorgesehen. Eine Umlenkrolle ist dabei so angeordnet, daß sie die am Körper des Benutzers angreifende Hubkraft in eine nach vorne aufwärts gerichtete, die Aufrichtbewegung unterstützende resultierende Kraft umlenkt. Diese Umlenkung ist wesentlich, da nur so das Aufrichten wirksam unterstützt werden kann.
Beim Ausführungsbeispiel befindet sich das Sitzband 7 unter dem Gesäß des Benutzers. Das Hubseil besitzt entweder Handgriffe 5 oder wird über einen Elektromotor angetrieben. Dabei befinden sich die
Handgriffe 5 am einen Ende des Seils, während am gegenüberliegenden Ende des Hubseils 2 bzw. an dem Ende der beiden Seilhälften des Hubseils 2 das Sitzband 7 befestigt ist. Selbstverständlich können auch 'zwei Hubseile verwendet werden. Bei der Aufstehbewegung kann nun der Benutzer über die Handgriffe derart an dem Seil ziehen, daß er in eine aufrechte Lage überführt wird. Nach erfolgter Bewegung wird das Hubseil 2 oder ein gleichwirkende Band in wenigstens je einer Befestigungsvorrichtung an den Holmen abgesichert. Diese BefestigungsVorrichtung ist in Form von Klemmen 6 ausgebildet. Als Klemmen können dabei z.B. Seil-, Schot- oder Belegklemmen in Frage kommen und selbstverständlich können statt solchen Klemmen auch Haken oder Ösen vorgesehen werden. Nach dieser Arretierung des Seils kann der Benutzer in seiner aufrechten Stellung seine Hände frei bewegen.
Während bei dem Ausführungsbeispiel der Fign. 1 und 2 die Holme in Führungshülsen eingesteckt werden, sind nach dem zweiten Ausführungsbeispiel der Fig. 3 die abnehmbaren Holme um einen Drehpunkt 19 am Rollstuhl schwenkbar gelagert, um nicht von Standpunkt zu Standpunkt jedesmal die Holme abnehmen zu müssen. Der Drehpunkt 19 ist dabei vorzugsweise an einem Winkelblech 25 angeordnet, das unterhalb der Sitzfläche befestigt ist. Vorzugsweise wird der Drehpunkt dabei in einem Bereich angeordnet, der nach vorne durch die Ebene der vertikal stehenden Holme und nach oben durch eine durch die Sitzfläche gelegte Ebene begrenzt ist. Drehpunkt und Holme stehen über ein Verbindungsstück 26 miteinander in Verbindung. Durch den dabei vom Drehpunkt gewonnenen Abstand ist es möglich, daß sich die Holme bei der Überführungsbewegung aus der Ruhestellung in die Gebrauchsstellung selbsttätig z.B. in die untere Führungshülse 12 einfädeln.
In Ruhestellung sind die Holme 1 im Bereich der Rückenlehne an einer Halterung, vorzugsweise an einer Haltegabel festgelegt und können durch einen SchnellVerschluß gegen ein unbeabsichtigtes Lösen gesichert werden. Dieser SchnellVerschluß kann dabei entweder im
Bereich der Haltegabel 23 oder z.B. durch einen Kipphebel oder einen Kugelsperrbolzen im Bereich des Drehpunktes 19 verwirklicht werden. Nach Überführung der Holme in die Gebrauchsstellung kommt ein am Verbindungsstück 26 angeordneter SchnellVerschluß mit einer am Winkelblech 25 angeordneten Rastung so in Verbindung, daß auch in dieser Stellung die Holme 1 gesichert sind. Diese Sicherung kann dann z.B. durch einen Druckknopf wieder auf einfachste Weise gelöst werden.
Grundsätzlich können bei beiden Ausführungsformen Bodenstützen eingesetzt werden, die bei der zweiten Ausführungsform mit '20' bezeichnet sind. Diese Bodenstützen haben die Aufgabe, bei Gebrauch der Aufstehvorrichtung eine größere Standsicherheit nach vorne zu gewährleisten. Werden die Bodenstützen dabei mit den Holmen verbunden, so besteht insbesondere bei schwenkbarer Lagerung der Holme 1 die Möglichkeit, daß bei der Überführungsbewegung der Holme die Bodenstutzen selbsttätig in ihre Stützposition überführbar sind. Zu diesem Zweck sind Bodenstütze 20 und Holme am vorderen Ende der zusammengeschobenen Holme 1 miteinander verbunden und ferner sind die Bodenstützen 20 im Bereich der Führungshülse geführt. Es ist jedoch auch möglich die Holme 1 so auszubilden, daß sie zugleich als Bodenstützen dienen.
Um nun durch diese Vorrichtung nicht den Transport des Rollstuhls, inbesondere in Kraftfahrzeugen zu erschweren oder um eine Bewegung des Rollstuhls mit angebauter Vorrichtung nicht zu behindern, können die Holme teleskopartig zusammengeschoben werden. Ferner ist es auch möglich, sie in voller Länge oder auf Teillängen in End- oder Zwischensteilungen zu arretieren.
Um die Aufstehbewegung weiter zu erleichtern, kann ein Kniehalter 8 vorgesehen werden, der die Knie des Benutzers gegen ein Ausweichen oder Wegknicken nach vorne schützt. Der Kniehalter 8 ist vorzugsweise als wenigstens ein Textilband oder wenigstens eine gepolsterte Fläche ausgebildet, die Aussparungen im Bereich der
Kniescheiben aufweist und zwischen den Knien gepolstert ist, um die Gefahr von Verletzungen der Haut über den Kniescheiben zu vermeiden. Der Kniehalter 8 wird um die Holme 1 gelegt und dort z.B. mittels eines Klettbandes, eines Klemmblechs oder einer Kunststoffklemme in jeder beliebigen Stellung verschlossen oder festgelegt. Er kann aber auch unmittelbar am Rollstuhl befestigt sein. Als weitere Sicherung ist ein spezielles Fußteil oder eine Fußplatte vorgesehen, die jedoch auch auf Dauer am Rollstuhl angebracht sein können und in dem die Füße des Benutzers gesichert sind. Dieses Fußteil wird vorne mittels Haken oder passender Auflage oder Klettband am Fußteil des Rollstuhls befestigt und ist verstellbar. Hinten wird es mit wenigstens einem Halteband 10 im Rahmen des Rollstuhls eingehängt. Dabei ist das Halteband 10 im Bereich der Fußabsätze des Benutzers verbreitert und sorgt für einen Halt von hinten und von der Seite.
Das mit den Handgriffen 5 und dem Seil 2 • verbundene Sitzband 7 besitzt eine dem Gesäß des Benutzers anatomisch angepaßte Form, vorzugsweise eine Wölbung, die einen sicheren Halt des Gesäßes in dem Sitzband erlaubt. Diese Wölbung kann z.B. durch senkrecht eingelegte Streifen aus Metall, Kunststoffasern oder ähnlichem Material erreicht werden, die zudem geeignet sind, die auftretenden Kräfte auf das Hubseil 2 zu übertragen. Das Sitzband kann als ein anatomisch ausgeformtes Kunststoffteil oder als ein Teil oder die Gesamtheit von Sitz- und/oder Lehnenpolster ausgebildet sein, an dem das Hubseil mittelbar oder unmittelbar befestigt ist.