Elektronisches Schaltnetzteil
Die Erfindung betrifft ein elektronisches Schaltnetzteil zur Stromversorgung eines Akkumulators aus einer Wechsel- oder Gleichspannungsquelle mit einem primär getakteten Sperrwandler, der einen Übertrager enthält, dessen Sekundärwicklung in Reihe zum Akkumulator und einer ersten Diode und dessen Primärwicklung in Reihe zur Kollektor-Emitter-Strecke eines ersten Transistors geschaltet ist, dessen Basis sowohl über einen Rü'ckkopplungs- widerstand und einen Kondensator an das eine Wicklungsende der Sekundärwicklung des Übertragers angeschlossen ist, deren anderes Nickiungsende mit dem Akkumulator verbunden ist, als auch über einen ersten iderstand mit dem einen Pol der Eingangsspannungs¬ quelle und mit dem Kollektor eines zweiten Transistors verbunden ist, dessen Emitter an Massepotential gelegt ist, wobei der Emitter des ersten Transistors sowohl über einen zweiten Wider¬ stand und den Akkumulator mit Massepotential verbunden als auch über eine Zenerdiode an die Basis des zweiten Transistors ange¬ schlossen ist.
Eine solche Schaltungsanordnung ist aus der EP 0162341 Bl be¬ kannt. Die Abschaltung bei Erreichen einer bestimmten Akkumula¬ torspannung erfolgt dort mittels einer aus dem zweiten Transistor und einem dritten Transistor gebildeten Kippstufe. Sobald die eingestellte Sollspannung erreicht ist, wird der erste Tran¬ sistor, der als Schalttransistor ausgebildet ist, gesperrt und
nach Unterschreitung dieser Sollspannung sofort wieder freigege¬ ben. Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung nimmt der Ladestrom nach Ladebeginn bei leerem Akkumulator verhältnismäßig schnell ab (vgl. Fig. 3).
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, eine Schaltungs¬ anordnung der eingangs genannten Art so auszugestalten,daß eine Schnelladung des Akkumulators in noch kürzerer Zeit (beispiels¬ weise ca. 30 Minuten statt ca. 60 Minuten Ladezeit von lerrem Akkumulator bis nahezu vollem Akkumulator) möglich ist, ohne daß der nach Volladung fließende Erhaltungsladestrom unzulässig hoch wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 den typischen Verlauf der Zellenspannung beim Laden eines Akkumulators in Abhängigkeit von der eingeladenen Kapa¬ zität,
Fig. 3 den Verlauf der Abschaltkennlinie eines Ausführungsbei¬ spiels der aus der EP 0162341 Bl bekannten Schaltungs¬ anordnung und
FIG. 4 den Verlauf der Abschaltkennlinie einer Anordnung nach Fig. 1.
Hierbei ist die Abschaltkennlinie eine Funktion des Ladestroms in Abhängigkeit von der Ladezeit eines leeren Akkumulators.
In Figur 1 ist ein elektronisches Schaltnetzteil dargestellt, das aus einem primär getakteten Sperrwandler mit einem Übertrager 5 und einem Transistor 1 sowie einer im Lastkreis vorgesehenen Diode 31 besteht. Der Sperrwandler wird über eine Gleichrich¬ ter-Brückenschaltung 4 und einen Widerstand 28 aus einem Gleich- oder Wechselspannungsnetz gespeist, dessen Spannung zwi¬ schen 100 und 250 Volt, im Extremfall aber auch 12 Volt, und dessen Frequenz im Falle eines speisenden Wechselspannungsnetzes nahezu beliebig sein kann. Die gleichgerichtete Ausgangsspannung wird über eine Sieb- und Glättungsanordnung, bestehend aus einer Längsdrossel 8 und zwei Glättungskondensatoren 91, 92, an den Eingang des Sperrwandlers bzw. der Steuer- und Regelelektronik gelegt.
Parallel zu den Gleichspannungsklemmen ist die Reihenschaltung der Primärwicklung 51 des Übertragers 5 mit der Kollektor-Emit¬ ter-Strecke des Transistors 1, einem Widerstand 22 und einem Akkumulator 61 geschaltet. An die Basis des Transistors 1 ist ein Widerstand 21 angeschlossen, der über die Längsdrossel 8 mit dem
positiven Pol der Eingangsspannungsklemme verbunden ist. Darüber hinaus ist die Basis des Transistors 1 über die Kollektor-Emit¬ ter-Strecke eines Transistors 2 mit Masse- oder Bezugspotential verbunden. Der Emitter des Transistors 1 ist an die Kathode einer Zenerdiode 41 angeschlossen, deren Anode sowohl mit der Basis des Transistors 2 als auch über einen Widerstand 26 mit Masse- oder Bezugspotential verbunden ist. Darüber hinaus ist der Emitter des Transistors 1 über den Widerstand 22 an ein Wicklungsende (P4) der Sekundärwicklung 52 des Übertragers 5 angeschlossen. Der Wickelsinn der Primär- und Sekundärwicklung des Übertragers 5 ist durch die eingetragenen Punkte angedeutet.
Ein Rückkopplungs-Kondensator 11 ist über einen Rückkopplungs-Wi¬ derstand 27 mit der Basis des Transistors 1 und unmittelbar mit dem einen Wicklungsende (Pl) der Sekundärwicklung 52 des Über¬ tragers 5 verbunden. An das andere Wicklungsende (P4) der Sekun¬ därwicklung 52 ist der Verbraucher 6, bestehend aus der Parallel¬ schaltung des Akkumulators 61 mit der Reihenschaltung eines Schalters 63 und eines Gleichstrommotors 62, angeschlossen.
Die Kathode der im Lastkreis angeordneten Diode 31 liegt an dem einen Wicklungsende (Pl) der Sekundärwicklung 52 und die Anode an dem mit Bezugspotential verbundenen Ende des Akkumulators 61.
Der Rückkopplungs-Kondensator 11 ist zusätzlich über einen Strom¬ begrenzungswiderstand 72 mit einer Entladediode 71 verbunden, de¬ ren Kathode dem Rückkopplungs-Kondensator 11 zugewandt ist (P2) und deren Anode mit dem Pluspol (P4) des Akkumulators 61 in Ver-
bindung steht. Der Sekundärwicklung 52 ist zwischen Pl und P4 die Reihenschaltung einer Diode 81, einer Leuchtdiode 10 und eines Strombegrenzungswiderstandes 82 parallel geschaltet.
Parallel zum Akkumulator 61 liegt die Reihenschaltung eines Span¬ nungsteilers 25/23 und die Kollektor-Emitter-Strecke eines Tran¬ sistors 4. An den Verbindungspunkt (P6) der Widerstände 25 und 23 dieses Spannungsteilers ist die Basis eines Transistors 3 gelegt.
Zwischen dem einen Wicklungsende (Pl) der Sekundärwicklung 52 und dem Pluspol (P4) des Akkumulators 61 ist die Reihenschaltung ei¬ ner Entkopplungsdiode 36 und eines Spannungsteilers 20/50 ange¬ ordnet. An dem Verbindungspunkt (P5) der Widerstände 20 und 50 liegt der Emitter des Transistors 3.
Der Kollektor des Transistors 3 ist sowohl über einen Widerstand 24 mit der Basis des Transistors 2 als auch über einen Widerstand 18 mit der Basis des Transistors 4 verbunden. Die Basis des Tran¬ sistors 4 steht außerdem über einen Widerstand 19 mit Bezugspo- tential in Verbindung. Zwischen den Kollektoranschluß (P7) des Transistors 4 und das eine Wicklungsende (Pl) der Sekundärwick¬ lung 52 ist eine Diode 32 eingefügt, wobei der Anodenanschluß dieser Diode 32 mit dem Kollektoranschluß verbunden ist.
Zur Begrenzung der Rückschlagspannung ist parallel zur Primär¬ wicklung 51 des Übertragers 5 eine Schaltung vorgesehen, die aus der Reihenschaltung einer Zenerdiode 42 mit einer Diode 34 be¬ steht, die anodenseitig miteinander verbunden sind.
Nachstehend soll die Funktionsweise der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 näher erläutert werden.
Nach der Gleichrichtung mittels der Gleichrichter-Brückenschal¬ tung 4 und Siebung bzw. Glättung mittels der Längsdrossel 8 bzw. der Querkondensatoren 91, 92 wird der als Schalttransistor arbei¬ tende Transistor 1 über den Widerstand 21 mit einem geringen Ba¬ sisstrom angesteuert. Infolge des einschaltenden ersten Tran¬ sistors 1 entsteht über die Schaltstrecke des Transistors 1 und die Primärwicklung 51 des Übertragers 5 ein Mitkopplungseffekt, durch den der Transistor 1 zusätzlich angesteuert und in den lei¬ tenden Zustand geschaltet wird. Der Kollektorstrom steigt linear an und erzeugt am Widerstand 22 eine proportionale Spannung. Beim Erreichen eines bestimmten Spitzenstromwertes wird über die Ze- nerdiode 41 der Transistor 2 angesteuert, gelangt dadurch in den leitenden Zustand und verbindet die Basis des Transistors 1 mit Bezugspotential bzw. Masse und entzieht damit dem Transistor 1 den Basisstrom, woraufhin der Transistor 1 sperrt. Mit Beginn der Sperrphase wechselt die Polarität der in der Sekundärwicklung 52 des Übertragers 5 induzierten Spannung am Anschlußpunkt Pl des Rückkopplungs-Kondensator 11. Die im Übertrager 5 gespeicherte Energie wird damit nach dem Prinzip des Sperrwandlers über die Diode 31 an den Verbraucher 6 abgegeben.
Während des Umschwingvorganges des Übertragers 5 begrenzen die Diode 34 sowie die Zenerdiode 42 parallel zur Primärwicklung 51 des Übertragers 5 die Rückschlagsspannungsspitze während der Sperrphase.
Da während der gesamten Übertrager-Entladephase negatives Poten¬ tial am Punkt Pl der Sekundärwicklung 52 entsteht, wird während dieser Zeit der Punkt P7, das heißt der Verbindungspunkt des Wi¬ derstandes 23 mit dem Kollektor des Transistors 4, über die Diode 32 auf Bezugspotentioal gelegt (gleiche Schwellenspannung der Di¬ oden 31 und 32 angenommen). Der Spannungsteiler 25/23 ist dabei so dimensioniert, daß während dieser Stromflußphase im Sekundär¬ kreis der Transistor 3, dessen Basis am Punkt P6 des Span¬ nungsteilers liegt und dessen Emitter mit dem Pluspol (P4) des Akkumulators über den Widerstand 50 in Verbindung steht, in der Nähe der Abschaltspannung des Akkumulators gerade leitend wird. Hierdurch wird eine zu frühe Übersteuerung von Transistor 3 ver¬ mieden, was in Verbindung mit den später näher erläuterten Hyste¬ reseeigenschaften der Schaltung zu einer schärfer ausgeprägten Abschaltkennlinie (vgl. Fig. 3 und 4) führt. Durch den leitenden Transistor 3 wird über den Widerstand 24 auch der Transistor 2 leitend und somit der Transistor 1 gesperrt gehalten.
Im Leitzustand des Transistors 1 wurde der Rückkopplungs-Konden¬ sator 11 über den Rückkopplungs-Niderstand 27 aufgeladen, wobei sich am Punkt P2 des Rückkopplungs-Kondensators 11 eine negative Polarität ausbildete. Diese Ladung mit negativer Polarität am Punkt P2 fließt während der Übertrager-Entladephase über die Ent- ladediode 71 an den Pluspol des Akkumulators 61 ab, so daß auch bei niedriger Eingangsspannung (z.B. 12 Volt) der Transistor 1 am Ende der Entladephase verhältnismäßig schnell durchschalten kann, das heißt das Schaltnetzteil leicht wieder anschwingen kann. Der zwischen dem Verbindungspunkt P2 der Katode der Entladediode 71 mit dem Rückkopplungszweig (11, 27) und dem Kondensator 11 lie-
gende Widerstand 72 dient zur Begrenzung des Stromes durch die Diode 71. Dieser Strombegrenzungswiderstand 72 kann auch zwischen die Anode der Entladediode 71 und deren Verbindung mit dem Punkt P4 eingefügt werden.
Die Leuchtdiode (LED) 10 leuchtet während der Übertrager-Entla¬ dephase, da während dieser Zeit das Potential am Wicklungsende P4 der Sekundärwicklung 52 positiv gegenüber dem Potential am Wicklungsende Pl ist. Der Niderstand 82 ist ein Strombegrenzungs¬ widerstand. Die Diode 81 dient zum Schutz der LED vor zu großer Spannung während der Durchschaltphase des Transistors Tl , wenn am Punkt Pl positives Potential ansteht.
Wie oben beschrieben, liegt der Fußpunkt (P7) des Spannungstei¬ lers 25/23 während der Ubertrager-Entladephase auf Bezugspoten¬ tial und der Transistor 3 ist in der N he der Abschaltspannung des Akkumulators 61 leitend. Der Widerstand 25, bzw. ein Teil davon, ist zum Abgleich einstellbar ausgebildet. Der Widerstand 23, bzw. ein Teil davon, ist temperaturabhängig, um den Span¬ nungsverlauf des Akkumulators in Abhängigkeit von der Temperatur nachzubilden.
Wesentlich ist nun, daß während dieser Stromflußphase im Sekun¬ därkreis der Spannungswert des Abschaltpunktes Ab der Akkumula¬ torspannung U (vgl. Fig. 2) durch den zwischen dem Pluspol (P4) des Akkumulators 61 und dem Punkt Pl angeordneten Spannungsteiler 50/20 angehoben wird. An den Verbindungspunkt P5 der Niderstände 50 und 20 ist der Emitter des Transistors 3 gelegt, wobei der Ni¬ derstand 50 zwischen dem Pluspol (P4) und dem Emitter und der Ni-
- Wi ¬
derstand 20 zwischen den Emitter und dem Punkt Pl liegt. Die zwi¬ schen dem Widerstand 20 und dem Punkt Pl eingefügte Diode 36 dient zur Entkopplung während der Flußphase des Transistors 1, das heißt wenn am Punkt Pl positives Potential herrscht.
Durch diesen Spannungsteiler 50/20 wird während der Übertra¬ ger-Entladephase die Abschaltspannung etwa um den Wert (R50 : R20) x U heraufgesetzt (der Widerstand 50 ist hierbei vernachlässigt, da er gegen den Widerstand 20 sehr klein ist), wobei R50 der Wert des Widerstandes 50 und R20 der Nert des Ninderstandes 20 ist.
Der genaue Wert der Abschaltspannung Ua ist
ua-u R25 + R23
CE4 R25 BE3+ (IC3+ R50J(1>
Hierbei ist UCE4 die Kollektor-Emitter-Spannung des durchge¬ schalteten Transistors 4, UBE3 die Basis-Emitter-Spannung des durchgeschalteten Transistors 3, IC3 der Kollektorstrom des Transistors 3, IR20 der durch den Widerstand 20 fließende Strom und R23, R25, R50 die Nerte der Widerstände 23, 25, 50. Dabei ist vorausgesetzt, daß die Dioden 31, 32 und 36 die gleiche Durchla߬ spannung haben, so daß am Punkt P7 und am Verbindungspunkt des Widerstands 20 mit der Diode 36 Bezugspotential anliegt.
Hat nach Beendigung der Übertrager-Entladephase die Akkumulator¬ spannung U noch nicht die nach Gleichung (1) vorbestimmte Ab-
schaltspannung Ua erreicht, wird der Transistor 3 und damit auch der Transistor 4 gesperrt, das heißt, der aus den Transistoren 3 und 4 gebildete Komparator kippt in den Sperrzustand zurück. Durch den gesperrten Transistor 3 wird Transistor 2 ebenfalls gesperrt, so daß der Transistor 1 für einen neuen Einschaltvor¬ gang freigegeben wird.
Wenn jedoch die Akkumulatorspannung U den Wert des Abschaltpunk¬ tes (Abschaltspannung U,) am Ende der Übertrager-Entladephase erreicht oder überschritten hat, bleibt der Transistor 3 und da¬ mit auch die Transistoren 2 und 4 leitend, das heißt der Kompara¬ tor bleibt im leitenden Zustand. Durch den leitend geschalteten Transistor 2 kann der Transistor 1 nicht einschalten. Das nur während der Sekundärstromflußphase am Punkt Pl anliegende nega¬ tive Potential ist jetzt nicht mehr vorhanden und damit auch nicht mehr der dadurch über den Widerstand 20 und die Diode 36 erzeugte Spannungsabfall am Widerstand 50.
Dadurch kippt die aus den Transistoren 3 und 4 gebildete Kipp¬ stufe (bzw. Komparator) erst dann wieder in den Sperrzustand und gibt somit den Transistor 1 erst dann wieder für einen neuen Ein- schaltvorgang frei, wenn die Akkumulatorspannung U die Einschalt¬ spannung U , das heißt einen unteren Spannungswert Ein (vgl. Fig.2), unterschritten hat. Dieser untere Spannungswert ist
Ue " UCE4 + BZä^21 tUBE3 * *C3 * R50) (2)
Die Bezeichnungen dieser Gleichung (2) haben die gleiche Bedeu¬ tung wie die von Gleichung (1).
Die Differenz zwischen der (oberen) Abschaltspannung U_ und der (unteren) Einschaltspannung U (in Fig. 2 mit "Ab" und "Ein" bezeichnet) stellt die gewollte Hysterese der Kippstufe dar. Diese Hysterese ist in weiten Grenzen dimensionierbar.
Der Vorteil einer solchen Schaltungsanordnung mit Hysterese der Kippstufe soll im Vergleich mit der Schaltungsanordnung nach der EP 0 162 341 Bl (Fig. 1), deren Kippstufe bzw. Komparator keine Hystereseeigenschaften aufweist, anhand von Fig. 2, 3 und 4 näher erläutert werden.
Der Abschaltund Einschaltpunkt des Komparators der Schaltungsan¬ ordnung nach der EP 0 162 341 Bl ist auf der Kurve in Fig. 2 (typischer Verlauf der Akkumulatorspannung beim Laden in Abhän¬ gigkeit der eingeladenen Kapazität) mit M bezeichnet. Diese Ab¬ schalt- und Einschaltspannung UM des Akkumulators der bekannten Schaltungsanordnung liegt zwischen der Abschaltspannung Ua und der Einschaltspannung U der vorliegenden Schaltungsanordnung. Die Spannung UM kann bei einer Schaltungsanordnung ohne Hyste¬ rese nicht beliebig erhöht werden (beispielsweise auf Ua), da sonst der Erhaltungsladestrom nach Volladung des Akkumulators zu groß wäre, was dem Akkumulator schadet.
Beim Vergleich der Figuren 3 und 4 (typischer Verlauf der Ab¬ schaltkennlinie, das heißt die Abhängigkeit des Ladestromes I, angegeben in Prozent des Anfangsstromes bei leerem Akkumulator, von der Ladezeit t) sieht man, daß der Ladestrom der vorliegenden
Anordnung (Fig. 4) bis zur Volladung des Akkumulators nahezu kon¬ stant hoch ist und dadurch die Volladung bereits nach ca. 33 Mi¬ nuten erreicht ist (ausgeprägter Knick der Abschaltkennlinie), während bei der bekannten Anordnung (Fig. 3) der Ladestrom be¬ reits von Anfang an kontinuierlich abnimmt, so daß hier die Volladung des Akkumulators erst nach ca. 60 Minuten erreicht ist. Die in den Akkumulator eingelagerte Ladungsmenge entspricht dem Integral des Ladestroms I über die Ladezeit t. Auch hier sieht man, daß die in den Akkumulator eingelagerte Ladungsmenge (ent¬ spricht der Fläche unter den Kurven), die in Fig. 3 nach 60 Mi¬ nuten erreicht ist, in Fig. 4 bereits nach ca. 33 Minuten er¬ reicht ist.
Aus den Figuren 3 und 4 ist auch ersichtlich, daß trotz des höhe¬ ren Ladestromes der vorliegenden Schaltungsanordnung (Fig. 4) der Erhaltungsladestrom nach Volladung des Akkumulators nicht höher ist als bei der bekannten Anordnung (Fig. 3).
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Anordnung ist, daß infolge der einstellbaren Hysterese mittels des Spannungsteilers 20/50 die Leuchtdiode 10 bei Annäherung an den Volladezustand des Akku¬ mulators sichtbar und definiert zu blinken beginnt.
Es ist noch anzumerken, daß die Hysterese der aus den Transisto¬ ren 3 und 4 gebildeten Kippstufe nicht von internen Rückkopplun¬ gen abhängig ist, sondern von dem sich ändernden Potential am Punkt Pl des Sperrwandlers.