Beschreibung
Schneideinsatz
Die Erfindung betrifft einen Schneideinsatz mit mindestens ei¬ ner Spanbrechernut, in der erhabene Spanformelemente angeordnet sind.
Bereits in der DE 16 02 864 B2 wird zur besseren Führung und Brechung des ablaufenden Spanes über einen größeren Zerspa¬ nungsbereich vorgeschlagen, die Schneidkanten zwischen den Schneidecken in einem konkaven Bogen verlaufen und die innere Flanke der Spanbrechernut steil zu der jeweiligen Auflage-Deck¬ fläche (Plateau) des Schneideinsatzes ansteigen zu lassen.
Die DE 25 44 991 C2 beschreibt einen Schneideinsatz, der mehr als zwei sich terrassenartig entlang der Schneidkante er¬ streckende Spanbrecherstufen besitzt, deren jede Stufenkante über ihre Länge gesehen in sich gewellt ist. Mit dieser Ausfüh¬ rungsform will man auf andere Weise erreichen, daß lange Wirr¬ späne vermieden werden, bei dem letzten Schneideinsatz dadurch, daß optimal viele und in unterschiedlichen Richtungen wirksame, über die Spanbreite variierende Spanformdrücke auf den Span wirksam werden, so daß dieser kreuz und quer verformt werden soll. Bei beiden bisher zitierten Ausführungsformen kann das gesetzte Ziel der gewünschten Kurzspanbildung jedoch nur unzu¬ reichend erreicht werden. Aus den EP 0 168 555 AI sowie EP 0 222 317 AI sind auch bereits Schneideinsätze mit einer an die Schneidkante anschließenden Fase und einer parallel zu der Schneidkante und der Fase verlaufenden Spanleitnut und einem erhabenen, die Fase deutlich überragenden Mittelteil bekanntge¬ worden, wobei in der Anstiegsflanke zum Mittelteil jeweils ku- gelsegmentartige Vorsprünge angeordnet sind. Die DE 34 31 601 AI beschreibt einen Schneideinsatz mit einer er¬ sten zylinderförmigen Spanleitnut von gleichmäßiger Breite und
einer zweiten zylinderförmigen Spanleitnut, deren Querschnitt einen größeren Radius, jedoch eine geringere Tiefe als die er¬ ste Spanleitnut aufweist.
Der Schneideinsatz nach der EP 0 414 241 A2 besitzt Einkerbun¬ gen sowohl an der Freifläche als auch an der Spanfläche, die im Bereich der Schneidkante jeweils ineinander übergehen, wodurch die Schneidkante im Bereich der Einkerbungen gegenüber den üb¬ rigen Schneidkantenbereichen zurücktritt. Die jeweilige Trapez¬ form ist scharfkantig ausgeführt, weshalb die Zielsetzung hoher Standzeiten nur bedingt erreicht werden kann. Darüber hinaus ist nach wie vor die beim Spanablauf auf der Spanfläche auftre¬ tende Reibung sehr hoch. Nachteiligerweise kann der in der ge¬ nannten Druckschrift dargestellte Schneideinsatz auch nur für einen bestimmten Fertigungseinsatz verwendet werden.
Um auch bei stark differierenden Vorschüben bzw. Schnittiefen sowie Schnittgeschwindigkeiten ein ausgeglichenes gutes Span¬ bildungsverhalten zu gewährleisten, ist ferner in der EP 0 278 083 AI vorgeschlagen worden, in dem sich auf der Span¬ fläche rechtwinklig zur Schneidkante an die Fase anschließenden Bereich einen Spanwinkel von mehr als 30° vorzusehen, wobei der Spanwinkel mit zunehmendem Abstand von der Fase kleiner wird und in den zwischen den Schneideckenbereichen liegenden Span¬ flächenbereichen des Schneidkörpers in Spanablaufrichtung ver¬ laufende und mit Seitenabstand nebeneinander angeordnete Span¬ rippen aus der Spanfläche herausragend vorzusehen, zwischen denen weitere Erhebungen mit Auflauframpen liegen. Im Eckenbe¬ reich befinden sich drei nebeneinander angeordnete Graterhebun¬ gen, deren beide äußeren mit ihren Gratlängsachsen parallel zu den ihnen benachbarten Spanrippen verlaufen.
Die EP 0 143 758 besitzt langgestreckte Rippen, die im Quer¬ schnitt trapezförmig sind und parallel zur Schneidkante verlau¬ fen. Diese Rippen werden durch Mulden unterbrochen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Schneidein¬ satz, insbesondere als Wendeschneidplatte, vorzuschlagen, der sowohl bei kleinen als auch bei großen Vorschüben und Schnitt¬ tiefen einsetzbar ist, und bei dem die durch den ablaufenden Span verursachte Reibungskraft möglichst gering gehalten wird, um einen frühzeitigen Verschleiß ebenso zu verhindern wie das Auftreten unerwünschter Nebeneffekte, wie z.B. durch dynamische Kräfte verursachte Vibrationen, und um einen weichen Schnitt zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird durch den im Anspruch 1 beschriebenen Schneideinsatz gelöst, dessen Neuerung darin besteht, daß im wesentlichen senkrecht zur Schneidkante ausgerichtete und die Spanleitnut oder -nuten zumindest teilweise überbrückenden Längsrippen mit zusätzlichen zur Längsrippenachse guerliegenden Spanleitelementen vorgesehen sind. Der Vorteil dieses Schneid¬ einsatzes besteht darin, daß die Längsrippen zur Spanformung dienen, die sich plastisch derart vollzieht, daß durch das Hin¬ übergleiten des Spanes über die Rippen Sicken im Span entste¬ hen, die zu einer Spanversteifung führen, so daß der Span leichter brechen kann. Zusätzlich sind jedoch Spanleitelemente vorgesehen, die der weiteren gezielten Spanführung dienen, wobei der Kontaktbereich zwischen Span und Spanfläche kleinge- halten wird, um ie Reibung gering zu halten und um eine opti¬ male Kühlung we rend des Einsatzes zu garantieren.
Weiterentwicklungen der Erfindung, die insbesondere die Reibung beim Spanablauf minimieren helfen, sind in den Unteransprü¬ chen 2 bis 27 beschrieben.
So ist zwischen der Schneidkante und der ersten Spanleitstufe eine Fase, vorzugsweise in gleichbleibender Breite entlang der Schneidkante vorgesehen. Diese Fase dient der Schneidkantensta¬ bilisierung.
Vorzugsweise erstreckt sich die Längsrippe von der Schneidkante oder der Fase ausgehend bis zum Mittelteil. Hierdurch wird die Spanleitnut bzw. werden die Spanleitnuten überbrückt, so daß beim ablaufenden Span eine möglichst große plastische Querver¬ formung eintreten kann.
Der Längsrippenkamm, der entweder flächig oder spitz zulaufend ausgebildet sein kann, kann im Längsquerschnitt gesehen ver¬ schiedene Ausgestaltungen besitzen, vorzugsweise wird er kon¬ vex, konkav oder wellig oder im wesentlichen geradlinig geformt sein, wobei die Längsrippe vorzugsweise im Bereich der Fase oder in der abfallenden Flanke der ersten Spanleitstufe ausläuft und an seinem hinteren, der Schneidkante abgewandten Ende im Grenzbereich des mittleren Plateaus bzw. im Bereich der Anstiegsflanke hierzu. Die beiden beschriebenen Auslaufbereiche definieren die Verbindungslinie für den Längsrippenkamm.
In einer Draufsicht betrachtet kann die Längsrippe eine recht¬ eckige, trapezförmige, konische, hakenförmige, säulenartig spitz zulaufende, dreieckige und/oder in der Mitte einge¬ schnürte Form oder auch gewellte Seitenkonturen aufweisen. Be¬ vorzugt läuft die Längsrippe in Richtung auf die Schneidkante spitz zu, so daß mit Fortschreiten des Spanes eine weitere Ver¬ formung gewährleistet ist. Die Längsrippe kann zur Seite hin bogenförmig abfallen, insbesondere in Form einer konvexen, kon¬ kaven oder gewellt ausgebildeten Flanke. Im oberen Dachbereich kann die Längsrippe gratförmig, eben und/oder mit einer leich¬ ten mittleren Mulde ausgeformt sein.
Die Längsrippen und die Spanleitelemente können sowohl bei Schneideinsätzen mit einem erhöhten ebenen Mittelteil (Plateau) als auch mit einem abgesenkten ebenen Mittelteil Verwendung finden. In entsprechender Weise wird die Längsrippe eine an¬ steigende Verbindungslinie oder eine im wesentlichen abfallende Verbindungslinie besitzen, wobei letztere vorzugsweise konvex bogenförmig verläuft.
Die Spanleitelemente liegen jeweils quer zu den Längsrippen und weisen maximal deren Höhe auf, wobei vorzugsweise zwei oder mehr Spanleitelemente parallel zur Längsrippenmittelachse gese¬ hen hintereinander angeordnet sind. Die schneidkantenentfernte¬ ren Spanleitelemente sollten jedoch größer sein als die schneidkantennäheren Spanleitelemente, so daß unterschiedlichen Schnittiefen beim Zerspanen Rechnung getragen werden kann. Grundsätzlich gilt für die Spanleitelemente, daß diese von den Längsrippen beidseitig quer auslaufen, wobei die Spanleitele¬ mente von einfachen Konturen, wie Vierteln von Rotationsellip¬ soiden, Schaufelformen, Kugelsegmentformen, konvex abfallenden Trapezformen angefangen bis hin zu aufwendigeren Formen mit terrassenartigen Aufbau in konvexer, konkaver oder gewellter Form reichen, wie sie im einzelnen in den Ansprüchen 16 bis 27 sowie in der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbei- spiele beschrieben werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dar¬ gestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines viereckigen
Schneideinsatzes mit einer Fase, einer Span¬ leitnut und einem Mittelplateau sowie Längs¬ rippen und Spanleitelementen,
Fig. 2a bis h Draufsichten auf Längsrippen unterschiedlicher
Formgestaltungen,
Fig. 3a bis e jeweils perspektivische Ansichten von unter¬ schiedlich geformten weiteren Längsrippen und
Fig. 3f bis i Schnittansichten längs der Linie C - C in
Fig. 3a (also quer zur Längsrippe),
Fig. 4a bis e verschiedene Seitenansichten von Längsrippen- Konturen und Spanleitnuten - jeweils schema¬ tisch -,
Fig. 5a bis e schematische Ansichten von Ausschnitten aus
Schneideinsätzen mit Darstellung unterschied¬ licher Spanleitnuten und Ansatzpunkte der Längsrippen,
Fig. 6a eine Schnittansicht durch ein weiteres Ausfüh¬ rungsbeispiel der Erfindung im schneidkanten¬ nahen Bereich,
Fig. 6b eine Ansicht "X" entsprechend Fig. 6a,
Fig. 7a einen erfindungsgemäßen Schneideinsatz im Werk¬ zeugeinsatz, dargestellt in einem Schnitt ent¬ lang der Linie B - B nach Fig. 1,
Fig. 7b eine perspektivisch vergrößerte Querschnitts¬ darstellung eines Spanes aus Fig. 7a gebildet,
Fig. 8a bis d jeweils verschiedene Ansichten von erfindungs- gemäßen Ausführungsformen,
Fig. 9 eine Schnittansicht einer Ausführungsform eines
Schneideinsatzes mit abgesenktem Mittelteil,
Fig. 10a bis d Schneideinsätze mit unterschiedlichem Schneid¬ kantenverlauf, jeweils in Seitansicht.
Polygone Schneideinsätze, im wesentlichen drei- und viereckige Schneideinsätze sind grundsätzlich nach dem Stand der Technik bekannt. Zur Erfindung gehörende Schneideinsätze besitzen min¬ destens eine Spanleitnut, hierin zumindest teilweise angeord¬ nete Längsrippen und hierzu querliegende Spanleitelemente.
Der in Fig. 1 dargestellte Schneideinsatz 20 ist viereckig qua¬ dratisch ausgebildet und besitzt vier Schneidecken 21 sowie diese verbindende Schneidkanten 22. Zur Befestigung des Schneideinsatzes auf einem Halter dient ein mittleres Befesti¬ gungsloch 23. Der Schneideinsatz besitzt an jede Schneid¬ kante 22 angrenzend eine Fase 24, die entweder gleichbleibend breit sein kann oder, wie im vorliegenden Fall dargestellt, zur Schneidkantenmitte hin verbreitert sein kann. Die Fase kann un¬ ter negativen, 0°- oder positiven Winkeln angeordnet sein. An die Fase angrenzend schließt sich eine Spanleitnut 25 an, die in eine Anstiegsflanke bis hin zum mittleren Plateau 26 über¬ geht. Dieses Plateau ist gegenüber den Schneidecken bzw. den Schneidkanten erhöht. In der Spanleitnut 25 und diese über¬ brückend befinden sich Längsrippen 27 sowie hierzu querliegende Spanleitelemente 28.
Wie Fig. 2 zu entnehmen ist, können die Längsrippen in einer Draufsicht unterschiedliche Konturen aufweisen, nämlich säulen¬ artig (Fig. 2a), dreieckig konkav (Fig. 2b), trapezförmig (Fig. 2c), mit gewellten Randlinien (Fig. 2d) , sichelartig (Fig. 2e), im wesentlichen trapezförmig mit gescherter Form (Fig. 2f), konkav mit am auslaufenden Ende zwei divergierenden Ästen (Fig. 2g) oder konvex-dreieckig (Fig. 2h). Vorzugsweise sind die spitzwinkligen Formen der Längsrippen so gerichtet, daß die Spitze zur Schneidkante hin zeigt.
Weitere Darstellungen des Längsrippenkammes zeigt Fig. 3a bis e. Dieser kann entweder geradflächig eben (271), kon¬ vex (272), konkav (273) oder wellig (274 oder 275) mit unter¬ schiedlicher Amplitude und Krümmung verlaufen.
Wie aus den Schnittansichten nach der Linie C - C zu erkennen, können die Längsrippen zur Seite, d.h. parallel zur Schneid¬ kante hin, ebenflächig, konvex, konkav, nach oben spitz zulau¬ fend oder über einen schmalen bzw. breiteren Grat hin ausge¬ staltet sein. Auch kann der Längsrippenkamm sattelförmig (Fig. 3h) mit einer Mulde (29) ausgestaltet sein.
Fig. 4 zeigt jeweils schematische Seitenansichten der relativen Anordnung der Längsrippe in bezug auf die Spanleitnut (25). Nach Fig. 4a schließt sich an die Schneidkante eine kurze Fase an und hieran die Spanleitnut 25. Die Längsrippe 27 schließt nach Fig. 4a unmittelbar im Bereich der Fase an und reicht bis zum Grenzbereich der Anstiegsflanke der Spanleitnut zum Plateau 26. Die Rippe 27 besitzt nach Fig. 4a eine im wesentli¬ chen geradlinige Kontur. Bei der Längsrippe 27 nach Fig. 4b ist die Kontur leicht konkav, wobei die Längsrippe etwa in den Übergangsbereich zwischen der Fase und der Spanleitnut 25 im vorderen Bereich des Schneideinsatzes und etwa im Grenzbereich der Anstiegsflanke der Spanleitnut 25 zum Plateau 26 im hinte¬ ren Bereich mündet.
Fig. 4c zeigt eine konvexe Längsrippe 27, die bis zur Schneid¬ kante 22 reicht. Die Längsrippe 27 nach Fig. 4d besitzt eine wellige Oberflächenkontur, während die Längsrippe nach Fig. 4e ebenfalls konkav geformt ist, jedoch dergestalt, daß sie im vorderen schneidkantennahen Bereich als Nut in der Spanleit¬ nut 25 ausgebildet ist und die Rippe 27 nur im mittleren und hinteren Bereich überragt.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, können die Längsrippen entweder an der Schneidkante 22 auslaufen (Fig. 5a, c), unabhängig davon, ob eine Fase 24 vorgesehen ist oder die Spanleitnut 25 unmit¬ telbar an die Schneidkante anschließt (Fig. 5c). Die Längsrip¬ pen können an ihrem vorderen zur Schneidkante 22 zugewandten Ende auch auf der Fase einmünden (Fig. 5b) oder, falls keine Fase 24 vorhanden ist, in der abfallenden Flanke der Spanleit¬ nut 25 (Fig. 5d) . Fig. 5e zeigt eine Ausführungsform, bei der trotz Fase 24 die Längsrippe 27 im abfallenden Flankenbereich der Spanleitnut 25 ausläuft.
Anhand der Fig. 6 bis 9 werden im folgenden verschiedene Aus¬ führungsformen der Spanleitelemente 28 erläutert, die jeweils
gemein haben, daß sie von der Längsrippe 27 ausgehend einen ab¬ fallenden Teil bis auf den Grund der Spanleitnut 25 besitzen. Die Spanleitelemente 30 nach Fig. 6a und 6b besitzen eine ram- penförmige Anstiegsfläche 301, die bis zu einem Scheitel¬ punkt 302 ansteigt, von wo aus mit einem steilen Böschungswin¬ kel nach hinten (Fläche 303) und zur Seite eine abfallende Flanke anschließt. Die beiden Spanleitelemente 30, die parallel zur Rippenmittelachse hintereinander angeordnet sind, unter¬ scheiden sich in ihrer Höhe, wobei der jeweilige Scheitelpunkt etwa in Höhe des Längsrippenkammes endet. Einen Schneideinsatz entsprechend Fig. 6a und 6b im Einsatz zeigt Fig. 7a. Beim Zer¬ spanen eines Werkstückes entsteht ein Span 32, der je nach Vor¬ schub auf das vordere oder hintere Spanleitelement 30 trifft, von wo er aus abgelenkt wird. Die hierbei entstehenden Kurz¬ späne 33 sind symbolisch angedeutet. Fig. 7b zeigt einen Quer¬ schnitt durch einen Span 32, wobei die schraffierte Fläche 304 den sinngemäßen Querschnitt durch den erzeugten Span darstellt.
Weitere Ausführungsformen unterschiedlicher Spanleitelemente sind Fig. 8 zu entnehmen. So zeigt die Darstellung nach Fig. 8a zwei fächerförmige hintereinander angeordnete Spanleitele¬ mente 34 und 35, die zwar ähnlich, jedoch unterschiedlich groß ausgestaltet sind. So endet das Spanleitelement 35 etwa in Höhe des Plateaus 26 bzw. des Längsrippenkammes 27. Im rechten Teil der Fig. 8a sind mögliche Querschnittsformen für die Spanleit¬ elemente angedeutet, die von schaufelartig bis fächerartig rei¬ chen, ggf. auch trapezförmig, kugel- und rippenförmig sein kön¬ nen.
Die Spanleitelemente 36 und 37 nach Fig. 8b sind im wesentli¬ chen kugelsegmentartig, während die Spanleitelemente 39 und 40 etwa die Form eines durch die Längsrippe 27 zerschnittenen hal¬ ben Rotationsellipsoiden haben.
Die Spanleitelemente 41 und 42 nach Fig. 8d sind terrassenför¬ mig aufgebaut und besitzen eine jeweils schaufelartige An¬ stiegsfläche 411 bzw. 421 bis hin zu einer oberen Kante, von der aus zur Seite und zum hinteren Teil hin eine steile Bö¬ schung anschließt. Der Übersichtlichkeit halber sind die Span¬ leitelemente 41 und 42 auf einer Seite fortgelassen.
Die Darstellung nach Fig. 9 zeigt einen Schneideinsatz mit ei¬ nem abgesenkten Mittelteil 43, weshalb sich die Längsrippe bo¬ genförmig zur Spanflächenmitte hin erstreckt.
Fig. 10 zeigt mögliche Ausführungsformen für die Schneid¬ kante 22, nämlich jeweils lineare Schneidkanten 221, konkave Schneidkanten 222, konvexe Schneidkanten 223 und wellenförmige Schneidkanten 224. Sämtliche Schneidkanten, Spanleitelemente, Längsrippen und Schneidplattentypen, mit oder ohne erhöhtem bzw. abgesenktem Mittelteil, die zuvor beschrieben worden sind, können miteinander kombiniert werden.