Sprühblock eines Sprühwerkzeugs
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Sprühblock eines Sprühwerkzeugs zum Aufsprühen von S prühmitteln , insbesondere Trennmitteln, auf Gießereiformen nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Für die Sprühqualität. d. h. für die Qualität der Trennmittelschicht auf der Gießereiform nach dem Sprühen ist von erheblichem Einfluß, wo und wie die Sprühdüsen zur zu besprühenden Fläche beim Sprühen positioniert sind. Dies kann besonders dann problematisch sein, wenn die Gießereiform tiefbauende Hohlräume aufweist. Um besonders dieser Problematik zu begegnen, sind die bekannten Sprüh Werkzeuge sehr unterschiedlich gestaltet.
Bei einem bekannten gattungsgemäßen Sprühblock (DE-OS 40 16 368) wird der Adapter durch ein Verbindungsstück und ein
Distanzstück gebildet, welche T-förmig miteinander verbunden sind, und wodurch die Sprühplatten auf der Rückseite und der Oberseite nahe zu abgedeckt sind . W ährend das Verbindungsstück des Adapters kürzer sein kann als das Distanzstück, muß letzteres in etwa die Länge der Sprühplatten aufweisen, damit die erforderliche Verbindung zwischen den Versorgungskanälen des Adapters und den zu den Hauptkanälen führenden Anschlußkanälen der Sprühplatten möglich ist. Je nach Gießereiform werden bei diesem bekannten Sprühblock der Gießereiform entsprechend geeignet erscheinende Sprühplatten an das Distanzstück montiert, wobei in den meisten Fällen auch das Distanzstück gleichzeitig mit dem Verbindungsstück ausgetauscht werden muß, um die erforderliche Überdeckungslänge zu erhalten. Obwohl das Sprühwerkzeug den Sprühblock nicht nur in die Form hinein, sondern auch innerhalb der Form besonders quer zur Hubrichtung verfährt, sind aufgrund der unterschiedlichsten Gestaltungen der Gießereiformen für die Sprühdüsen zusätzliche Verlängerungsrohre erforderlich, die an die Sprühplatten montiert, den unterschiedlichen Abstand von Sprühplatte zur Gießereiformwand ausgleichen. Derartige Verlängerungsrohre haben besonders dann, wenn sie verhältnismäßig lang sind, den Nachteil, daß im Dauerbetrieb ihre voreingestellte Sprühposition leicht verstellt werden kann. Besonders beim Ein- und Ausfahren des Sprühblocks in die Gießereiform, aber auch beim Abnehmen und Lagern desselben kann schon ein leichtes Stoßen auf die Verlängerungsrohre zu deren Verbiegen und zu Positionsänderungen führen.
Bei der Verwendung dieses gattungsgemäßen Sprühblocks ist zudem eine erhebliche Lagerhaltung an Sprühplatten und möglicherweise Distanzstücken erforderlich, obwohl durch die gew ählte B aukastenart Ein sparungen i nnerh alb der Anfahrwege an die Gießereiformwand und beim Gewicht des Sprühblocks erzielt wurden.
Durch einen anderen Sprühblock (DE-AS 25 35 578 und DE-PS 37 09 666) ist es bekannt, eine Anzahl von Sprühplatten zu einem Sprühblock zusammenzuspannen, bei dem das Sprühen nach zwei voneinander abgewandten Seiten erfolgt, indem an voneinander abgewandten Stirnseiten dieser Sprühplatten die Düsen angeordnet sind. Die Hauptkanäle verlaufen quer zu den Platten, die zu den Düsen führenden Abzweigkanäle jeweils in den Platten, wobei in den zu den jeweiligen Düsen führenden Abzweigkanälen Drosselorgane angeordnet sind. Da die Gesamtlänge des Sprühblocks durch die Anzahl der einzelnen Sprühplatten bestimmt wird, und diese in ihrer Ausdehnung jeweils die Höhe und Tiefe des gesamten Sprühblocks aufweisen, ist ein solcher Sprühblock verhältnismäßig schwer. Zudem entstehen je nach Anzahl der Sprühplatten entsprechend viele Teilungsebenen mit den dadurch gegebenen Dichtflächen. Als Dichtung dient üblicherweise eine sich über die Teilungsebene erstreckende und für die Kanalverbindung Ausnehmungen aufweisende Flachdichtung, was um die ausreichende Dichtheit zu erhalten, verhältnismäßig hohe Spannkräfte für das Zusammenspannen der einzelnen Sprühplatten des Sprühblocks erfordert. Aufgrund der unveränderbaren Tiefe eines solchen Blocks sind die vom Sprühwerkzeug zu durchfahrenden Querwege verhältnismäßig lang. Vorteilhaft ist, daß die Gesamtlänge des Sprühblocks problemlos geändert werden kann, allerdings auf Kosten des Gewichts. Für einen solchen Sprühblock ist zudem bekannt, die Abschlußplatte auf ihrer Breitfläche mit Sprühdüsen zu versehen oder den vom Adapter getragenen Zentralblock mit einer Mindestanzahl von beiseitig abspritzenden Sprühdüsen vorzusehen, wobei baukastenartig an beiden Längsstirnseiten des Zentralblocks Sprühplatten zur Verlängerung dieses Blocks anmontierbar sind (DE-OS 37 41 474).
Als Abdichtung zwischen den einander zugeordneten Platten dienen meist Flachdichtungen, für die nicht nur eine sehr gute Auflageebene erforderlich ist, sondern wegen der verhältnismäßig großen Berührungsfläche und damit geringen Hertzschen Pressungen auch hohe Spannkräfte erforderlich sind. Die Verwendung von O-Ringen. die in entsprechende, um die Kanalmündungen angeordnete Absenkungen gelegt werden können, ist weniger gebräuchlich, weil beim Demontieren der Platten die O-Ringe leicht herausfallen und verloren gehen können.
Darstellung der Erfindung
Der erfindungsgemäße Sprühblock mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs weist demgegenüber den Vorteil auf, daß der Sprühblock bei einfachster Montage in Art eines Baukastensystems in allen Raumrichtungen erweiterbar und damit flexibel an die jeweils zu besprühende Gießereiform anpassbar ist, um dadurch einen möglichst kleinen und gleichmäßigen Abstand der zwischen den Sprühdüsen und der zu be sprühenden Fläche zu erhalten . Durch die erfindungsgemäße Verwendung von Stiften und diesen zugeordneten Bohrungen im jeweiligen Teilungsbereich entsteht ein Steckmontagesystem. Außerdem kann über die au f s t e c k b a re n u n d d a n a c h fe s t s c h r a u b b ar e n
Erweiterungsmodule sowohl der Abstand der Sprühplatte vom Adapter vergrößert werden, als auch die bereits mit Sprühdüsen versehene Fläche neben der Sprühplatte durch das Verwenden von Sprühmodulen bzw. Verteilermodulen mit daran angeordneten zu sätzlichen S prühplatten gezielt vergrößert werden. Obwohl hierdurch der Abstand der Sprühdüsen von der Gießformfläche verringerbar ist. schließt dies nicht aus, daß bei besonders tiefbauenden Hohlräumen zusätzlich Verlängerungsrohre verwendet werden, oder daß die
sonstigen Vorteile der bekannten Systeme erhalten bleiben. Die einzelnen Module können zweckentsprechend unterschiedlich hoch oder breit ausgebildet sein, so daß beispielsweise die Adaptermodule auf beiden Seiten des Adapters unterschiedlich breit sind, oder aber unterschiedlich breite Adapermodule überhaupt zur Verfügung stehen. So kann auch das Verteilermodul andere Abmaße aufweisen als die Verteilerplatte, und auch das Sprühmodul kann andere Abmessungen aufweisen als die Sprühplatte. So ist es durchaus möglich, daß das Sprühmodul in Spritzrichtung näher zur zu besprühenden Fläche hin über die Sprühplatte herausragt. Ein weiterer Vorteil bei der erfinderischen Lösung ist die Gewichteinsparung, da sowohl der Adapter als auch die Adaptermodule lediglich die Breite aufweisen müssen, die für den Durchgang der verschiedenen Medienkanäle sowie die Anordnung der Verbindungsmittel in Form von Bohrungen, Gewindebohrungen, Stiften usw. erforderlich sind. Auch die Verteilerplatte braucht nicht breiter zu sein als der Adapter bzw. die Adaptermodule lang sind und erfordert bestenfalls eine in Hubrichtung gegebene Länge entsprechend der Breite der Sprühplatte. Hierdurch wird auch die abzudichtende Fläche zwischen Verteilerplatte und Sprühplatte minimiert. Natürlich führt eine solche Materialeinsparung auch zu einer Kostenreduzierung. Üblicherweise sind die Sprühplatten so angeordnet, daß in zwei zueinander abgewandten Richtungen gesprüht wird. Die Sprühdüsen können in Bezug auf ihren Sprühkegel zusätzlich verstellt werden, sodaß auch der Sprühbereich dadurch wesentlich vergrößerbar ist. Natürlich kann der Adapter auch so gestaltet sein, daß nach vier Seiten hin Sprühplatten montierbar sind. Besonders vorteilhaft ist, daß unabhängig von der Zahl der Sprühplatten und Module mehrere Sprühkreise mit entsprechend getrennt geführten Medienkanälen, je nach Ausführung getrennt, zu einer Sprühseite oder aber auch zu verschiedenen Sprühseiten, oder auch Abschnitten auf einer der Sprühseiten zur Verfügung
stehen können, die wiederum getrennt durch entsprechende Mittel wie Magnetventile. Drosseln udgl. steuerbar sind. Dies ist durch die Kanalführung sowohl in den Sprühplatten oder -Modulen als auch in den Verteilerplatten oder -Modulen bzw. den Adaptermodulen bestimmbar.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen Verteilerplatte bzw. Verteilermodul einerseits und Sprühplatte bzw. Sprühmodul andererseits ein Distanzmodul einsetzbar, wodurch die S prühebenen von einander zugeordneten Sprühplatten bzw. Sprühmodulen gegeneinander parallel verschoben sein können. Auch hierdurch ist eine bessere Annäherung der Sprühdüsen an die jeweilig zu besprühende Formfläche möglich.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Überlappungsbereich in der Teilungsebene zwischen Adapter bzw. Adaptermodul und Verteilerplatte weniger als 1 /2 so groß wie der Überlappungsbereich zwischen V erte i l erp l atte u n d S prü h p l a tte . E i n h a l be r Überlappungsbereich bedeutet die Hälfte des Gewichts und die Hälfte der erforderlichen Spannkräfte.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung bilden die Stifte und Bohrungen eine Steckverbindung in Art eines Baukastensystems, wobei die Zuordnung der einzelnen Stifte und Bohrungen pro Plattenart unterschiedlich ist, sodaß nur die einander zugeordneten Erweiterungsmodule an den entsprechenden Stellen ansetzbar sind. Hierdurch wird vermieden, daß versehentlich die falschen Platten oder Erweiterungsmodule montiert werden, was zu erheblichen Schäden bspw. Sprühausfall und damit Gießereischäden führen könnte.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung dienen zur Befestigung pro Platte bzw. pro Erweiterungsmodul nur zwei Schrauben, wobei die Abstände dieser Schrauben je nach Art der Platte ebenfalls unterschiedlich sind. Hierdurch wird nicht nur eine eindeutige Zuordnung der einzelnen Teile, die aneinander montierbar sein sollen, erzielt, sondern es kann auch eine Optimierung der Spannkraft durch Vorbestimmung bzw. Festlegung der Angriffsstelle der Schraube erreicht werden. Immerhin kann eine Sprühplatte für sich bis zu 20 kg schwer sein, wobei in der Teilungsebene Scherkräfte entstehen, die einerseits durch die Stifte und andererseits durch die zwei Schrauben aufgefangen werden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden Schrauben nur einer Nennweite verwendet, sodaß das Montagewerkzeug nur eine Schlüsselweite aufweisen muß. So kann bspw. als Schraube eine Innensechskantschraube Verwendung finden, die über einen Steckschlüssel verdrehbar ist, was eine wesentliche Erleichterung bei der Montage zur Folge hat.
Nach einer weiteren, auch für sich geltend gemachten Ausgestaltung der Erfindung, bei der als Abdichtung zwischen zwei einander zugewandten Flächen zweier zueinander ruhender Teile, von welcher mindestens das eine Teil im Dichtungsbereich eine Mündung eines in dem Teil verlaufenden Kanals aufweist, mit einer B oden und Seitenwand aufweisenden Absenkung in der entsprechenden Fläche um die Mündung herum zur Aufnahme eines O-Ringes als Dichtmittel, dessen Schnurdurchmesser etwas dicker als die Tiefe der Absenkung ist, und welcher an dem Boden und radial an der Seitenwand der Absenkung in eingebautem Zustand anliegt, ist erfindungsgemäß ein dem Boden der Einsenkung abgewandter, bzw. zur Fläche des die Mündung abweisenden Teils hin orientierter Abschnitt der Seitenwand nach innen gezogen, so
daß der O-Ring durch dieses teilweise Hintergreifen auch bei Demontage der zwei Teile in der Absenkung selbsttätig gehalten wird. Hierdurch kann auch in solchen Fällen, in denen die Gefahr des Verlustes des O-Ringes bei der Demontage besonders groß ist, wie es bei derartigen Sprühblocks der Fall ist, statt einer Flachdichtung ein O-Ring verwendet werden. Abgesehen davon, daß die Abdichtung mittels eines O-Ringes weit weniger Spannkräfte erfordert als eine Flachdichtung, sind auch die Anforderungen an die Qualität der einander zugewandten Flächen sehr viel geringer, und es ist zudem die Dichtungsqualität durch die Elastizität des O-Ringes besonders gut.
Nach einer weiteren diesbezüglichen Ausgestaltung der Erfindung ist der Umfang des O-Ringes in seiner O-Ring- Mittelebene größer als die längste umlaufende Länge der Seitenwand der Absenkung. Hierdurch ergibt sich eine natürliche Radialspannung bzw. eine gewisse Vorspannung im O-Ring bei dessen Einlegen in die Absenkung.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht zwischen Seitenwand und Boden der Absenkung ein abgerundeter Übergang, wobei in weiterer Ausgestaltung die Seitenwand mit ihren Übergängen eine, im Schnitt dem radialen Außenmantel des O-Ringes entsprechende Krümmung aufweisen kann. Hierdurch wird vor allem erreicht, daß außer der Verhinderung eines Herausfallens des O-Ringes aus der Absenkung bei wiederholten Montagen und Demontagen die Walkarbeit innerhalb des O-Rings verringert wird bei gleichzeitiger Erhöhung der Dichtqualität.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.
Zeichnung
Zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 Die Seitenansicht eines Sprühblocks innerhalb einer geschnittenen Gießereiform;
Fig. 2, den in Fig . 1 dargestellten Sprühblock in Explosionsdarstellung. und
Fig. 3, .4 u. 5 zwei Varianten des Einbaus eines O-Rings.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
In Fig. 1 ist ein Sprühblock 1 in Sprühfunktion gezeigt, in der er in den Hohlraum 2 einer Gießereiform 3 getaucht ist und über Sprühdüsen 4 die Oberfläche 5 mit Trennmitteln besprüht und zwar unter Zuhilfenahme von Druckluft.
Der Sprühblock 1 ist an einem Trägerarm 6 angeordnet, der entsprechend dem Doppelpfeil I in Hubrichtung den Sprühblock 1 in die Gießereiform herein- und herausfahren kann und außerdem entsprechend dem Doppelpfeil II den Sprühblock 1 innerhalb der Form in Spritzrichtung quer verfahren kann.
An dem Trägerarm 6 ist ein Adapter 7 befestigt, an dem rechts und links zur seitlichen Erweiterung des Sprühblocks 1 jeweils
zwei Adaptermodule 8 angeordnet sind . An diese Adaptermodule 8 wiederum ist jeweils rechts und links exzentrisch eine Verteilerplatte 9 geschraubt, die somit weit in die Gießereiform 3 hineintaucht, und auf die jeweils eine Sprühplatte 1 1 geschraubt ist, auf der die Spritzdüsen 4 angeordnet sind. Oberhalb der Verteilerplatten 9 kann - und deshalb strichpunktiert dargestellt - jeweils mindestens ein Verteilermodul 12 befestigt sein, auf welchem wiederum jeweils eine weitere Sprühplatte 11 montiert sein kann.
Die einzelnen Platten und Module, sowie die Sprühdüsen sind je nach Bedarf baukastenartig zusammenschraubbar, mit dem Ziel, eine gleichmäßige Trennschicht auf die Oberfläche 5 aufzusprühen. Dabei wird über die Adaptermodule 8 erreicht, daß der Weg II möglichst gering oder überhaupt nicht erforderlich ist, um vor allem Sprühenergie zu sparen, und daß das Gewicht des gesamten Sprühblocks 1 möglichst gering ist.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Explosionsdarstellung des Sprühblocks 1 sind weitere Einzelheiten der Erfindung entnehmbar. So ist hier deutlich erkennbar, daß die Verteilerplatte 9 in ihrer Länge (in Hubrichtung I) in etwa der Breite der Sprühplatte 1 1 entspricht, daß ihre Breite jedoch wesentlich kürzer ist als die Hälfte der Länge der Sprühplatte 11. Dadurch ergibt sich, daß die mit der Sprühplatte 11 in Berührung stehende Anschlußfläche 13 verhältnismäßig klein ist. Außerdem entspricht die Breite dieser Verteilerplatte 9 der Länge der Erweiterungsmodule 8 bzw. des Adapters 7. Dies sind alles Maßnahmen, die neben der besseren Sprühqualität zu einer erheblichen Gewichtseinsparung führen . Das Verteilermodul 12 entspricht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in seinen gesamten Abmessungen der Verteilerplatte 9, ist also baugleich, sodaß problemlos eine Sprühplatte 1 1 an ihm befestigbar ist. ebenfalls unter Aufwendung einer Anschlußfläche der Größe wie die
Anschlußfläche 13. Natürlich kann das Verteilermodul, wie oben ausgeführt, auch andere Abmessungen aufweisen als die Verteilerplatte. So ist auch ein Modul einsetzbar, das nur einen Sprühkreis aufweist.
Die Sprühplatten 1 1 weisen Stirnseiten 14 auf, die durch Verschlußplatten 15 abschließbar sind, wobei zwischen den Schmalstirnseiten 14 und den Verschlußplatten 15 zur Erweiterung der Sprühplatte 1 1 Sprühmodule 16 eingesetzt sind. Auch die Schmalstirnseite 17 der Verteilerplatte 9 bzw. des Verteilermoduls 12 ist durch eine Verschlußplatte 15 abdeckbar.
In den einzelnen Platten und Modulen sind Kanäle für die Medien, nämlich Trennmitteln, Sprüh- und Blasluft -oder Schaltluft (Steuerluft) vorhanden, die für die einzelnen Medien getrennt verlaufen, aber auch bei gleichen Medien für verschiedene Sprühkreise getrennt verlaufen , und deren Eingänge bzw. Mündungen an den Platten oder Modulen einander zugeordnet sind. In der Sprühplatte 1 1 sind die gesamte Länge der Platte durchdringende Hauptkanäle 18 vorhanden, die mit entsprechend korrespondierenden Hauptkanälen 19 der Sprühmodule korrespondieren. Von diesen Hauptkanälen 18 bzw. 19 zweigen innhalb der Platten Abzweigkanäle ab, die zu den Sprühdüsen 4 führen, bzw. es münden ebenfalls nicht dargestellte Anschlußkanäle in diese Hauptkanäle 18 und zwar von der der Verteilerplatte 9 zugewandten Anschlußfläche her, wobei sich diese Anschlußkanäle geradlinig durch die Verteilerplatte 9, die Adaptermodule 8 und den Adapter 7 fortsetzen. Die Kanäle sind in der Zeichnung als strichpunktiert gezeigte Linien 21 entnehmbar. Während diese Kanäle die Adaptermodule lediglich glatt durchdringen, werden sie in der Verteilerplatte 9 durch ebenfalls nur als strichpunktierte Linie dargestellte Verteilerkanäle 22 gekreuzt. Auf diese Weise gelangen die
Medien von der Verteilerplatte 9 in den bei diesem Beispiel baugleichen Verteilermodul 12, dessen obere Schmalstirnseite 17 durch eine Verschlußplatte 15 verschlossen ist. Der einzige Unterschied zwischen der Verteilerplatte 9 und dem Verteilermodul 12 besteht hier darin, daß die Rückseite der zu der oberen Sprühplatte führenden und die Verteilerkanäle 22 kreuzenden Anschlußkanäle 23 an dem der Sprühplatte 1 1 abgewandten Ende verschlossen sind.
Das Zusammenspannen der einzelnen Platten erfolgt durch Innensechskantschrauben 24, von denen jeweils 2 pro Platte oder Modul eingesetzt sind. Auf einer der einander zugewandten Flächen dieser Teile sind zur Justierung der Teile zueinander Zapfen 25 eingesetzt, die in entsprechend korrespondierende Bohrungen 26 des anderen Teils greifen.
In den Figuren 3 und 5 ist das zweite Ausführungsbeispiel der Entwicklung dargastellt, nämlich die Art des Einbaues eines O- Ring 31 zwischen zwei einander gegenüberliegenden parallelen Flächen aufweisenden Bauteilen 32 und 33, wodurch entweder die Mündung eines Kanals 34 nach außen abgedichet werden soll oder eine Dichtung erzielt werden soll, als Verbindung von einem Kanal 34 im Bauteil 33 zu einem Kanal 35 im Bauteil 32, wobei letzterer nur gestrichelt angedeutet ist.
Der O-Ring ist in einer Absenkung des Bauteils 33 eingelegt, welches eine Bodenwand 36 und eine Seitenwand 37 aufweist. Der Mündungsrand 38 dieser Absenkung ist in Richtung O-Ring 31 nach innen gezogen, sodaß bei Trennen des Bauteils 32 von Bauteil 33 der O-Ring 31 in der Absenkung selbsthaltend verbleibt.
Während in Figur 3 das Bauteil 32 nur bündig an den O-Ring 31 anliegt, ist es in Figur 4 fest auf das Bauteil 33 gepresst, wodurch der O-Ring nunmehr abdichtend nach innen
gequetscht ist. Bei der in Figur 5 dargestellten Variante der Erfindung ist nicht nur der Mündungsrand 38 nach innen gezogen, sondern es ist auch der Übergang 39 zwischen der Seitenwand 37 und dem Boden 36 abgerundet, sodaß während des Dichtvorganges der O-Ring auch an diesem Übergangsbereich abgestützt wird.
Alle in der Beschreibung den nachfolgenden Ansprüchen und den Zeichnungen dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Form miteinander erfindungswesentlich sein.
Bezugszahlenliste
1 Sprühblock 3 0 -
2 Hohlraum 3 1 O-Ring
3 Gießereiform 3 2 Bauteile
4 Sprühdüsen 3 3 Bauteile
5 Oberfläche 34 Kanal
6 Trägerarm 3 5 Kanal
7 Adapter 3 6 Bodenwand
8 Adapermodul 3 7 Seitenwand
9 Verteilerplatte 38 Mündungsrand
10 39. Übergang
11 Sprühplatte
12 Verteilermodul I Doppelpfeil Hubrichtung
13 Anschlußfläche I I Doppelpfeil Spritzrichtung
14 Schmalstirnseite von 1 1
15 Verschlußplatte
16 Sprühmodul
17 Schmalstirnseite von 9 und 12
18 Hauptkanal in 11
19 Hauptkanal in 16
20
21 Kanallinien
22 Verteilerkanallinien
23 Anschlußkanal
24 Innen Sechskantschraube
25 Zapfen
26 Bohrung
27
28
29