Verfahren zur Herstellung von innenplattierten Rohren
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von innenplattierten Rohren, die als Verbundrohre mit einem Außendurchmesser von mindestens 60 mm zum Transport von korrosiven und/oder abrasiven Fluiden (Gase, Flüssigkeiten, Suspensionen) vorgesehen sind. Dabei wird in ein äußeres, im Regelfall dickwandiges Rohr aus einem Kohlenstoffstahl oder einem anderen höherfesten metallischen Werkstoff ein zweites (inneres) Rohr mit einem gegenüber dem Innendurchmesser des äußeren Rohres geringfügig kleineren Außendurchmesser und einer Wanddicke von mindestens 1 mm eingeschoben. Das innere Rohr besteht aus einem anderen, insbesondere einem korrosionsbeständigen und/oder verschleißfesten metallischen Werkstoff und weist im allgemeinen eine dünnere Wanddicke auf als das äußere Rohr. Zwischen dem inneren und dem äußeren Rohr wird im Sinne einer Presspassung durch mechanisches Aufschrumpfen ein kraftschlüssiger Verbund geschaffen, indem der Durchmesser des äußeren Rohres dadurch reduziert wird, daß dieses Rohr durch einen Reduzierring hindurchgezwungen wird.
Bei plattierten Rohren handelt es sich um Verbundbauteile, bei denen entsprechend ihrem Einsatzzweck durch die Kombination zweier verschiedener Werkstoffe technische und/oder ökonomische Vorteile erreicht werden. Zumeist will man die guten korrosionschemischen Eigenschaften von hochlegierten Stählen mit den überlegenen mechanischen Eigenschaften von z. B. Kohlenstoffstählen verbinden. Aber auch die Kombination von besonders verschleißfesten Werkstoffen mit üblichen Bau- und Edelstahlen kann technische und wirtschaftliche Vorteile bringen. Die
Wirtschaftlichkeit folgt aus dem Umstand, daß die Schichtdicken der zumeist sehr teuren Plattierungswerkstoffe auf das für den jeweiligen Einsatzzweck technisch notwendige Maß reduziert werden können.
Mit zunehmender Erschöpfung der leicht erschließbaren Lagerstätten von Kohlenwasserstoffen hat in der jüngeren Zeit insbesondere in der Offshore-Industrie der Umgang mit sogenannten sauren Produkten stark zugenommen. Bei diesen Produkten handelt es sich um Öl, Gas oder Kondensat mit Anteilen an C02, H2S und Chloriden. Die Förderung solcher Produkte ist mit erheblichen Korrosionsproblemen verbunden. Diese kann man teilweise durch Injizierung von chemischen Inhibitoren verhindern. Es ist jedoch vielfach nötig, Förderleitungen und Transportleitungen aus entsprechend korrosionsbeständigen Legierungen einzusetzen. Hierbei werden vielfach austenitisch-ferritische Duplexstähle verwendet. Mit zunehmender Fördertiefe steigen auch die Temperaturen der zu fördernden Produkte, wodurch die
Korrosionsproblematik noch wesentlich verschärft wird.
Bei höheren H2S Gehalten und zusätzlichen CO2- und Chloridanteilen steigt die Gefahr der Spannungsrißkorrosion. Wenn der Einsatz von Duplexstählen nicht mehr ausreicht, müssen daher hochkorrosionsbeständige Werkstoffe wie z. B. hochlegierte austenitische Stähle und im Extremfall sogar Nickel-Basislegierungen eingesetzt werden. Bedingt durch die geringen Streckgrenzen im geglühten Zustand dieser Werkstoffe sowie durch deren hohe Preise sind dem Einsatz von Vollwandrohren aus diesen Werkstoffen häufig nicht nur technische sondern auch ökonomische Grenzen gesetzt. In solchen Fällen können z. B. Kohlenstoffstahlrohre mit entsprechenden
Innenplattierungen aus hochlegierten Werkstoffen eine interessante Alternative sein. Dies gilt sowohl für kleinformatige nahtlose Rohre (für Tubings und Flowlines) als auch für großformatige längsnahtgeschweißte Rohre (für Pipelines).
Ein anderes Einsatzgebiet ist der hydraulische Feststofftransport durch Rohrleitungen. Hierbei treten insbesondere Abrasionsverschleiß und gegebenfalls auch zusätzlich Korrosionsverschleiß auf. Für derartige Aufgaben werden daher vielfach mit entsprechenden verschleißfesten Innenplattierungen ausgestattete Verbundrohre eingesetzt. Die Plattierung wird vielfach durch Schweißplattieren aufgebracht. Dieses Verfahren ist sehr aufwendig.
Bei den hier betrachteten Verbundrohren handelt es sich grundsätzlich um Rohre, deren Wand aus zwei Schichten unterschiedlicher Werkstoffzusammensetzung besteht. Man unterscheidet dabei Rohre mit einer metallurgischen Bindung der Schichten von solchen mit rein mechanischem Verbund (sogenannte klangfeste
Verbindungen). Verbundrohre der ersten Art können über die bekannten Verfahren des Coextrudierens, des Walzplattierens, des heißisostatischen Pressens, des Sprengplattierens oder auch des Schweißplattierens hergestellt werden. Ein Nachteil von Verbundrohren, die im Wege der Warmumformung hergestellt werden, ist vielfach darin zu sehen, daß nach der Umformung die Gebrauchseigenschaften von Grund- und Auflagewerkstoff nicht in einem optimalen Zustand vorliegen. Zur Einstellung z. B. der erforderlichen mechanischen Eigenschaften des aus einem Kohlenstoffstahl bestehenden Trägerwerkstoffs und der korrosionschemischen Eigenschaften des aus einem hochlegierten Material bestehenden Plattierungswerkstoffs ist daher oft eine zusätzliche Wärmebehandlung erforderlich. Diese stellt für den Trägerwerkstoff eine
Vergütebehandlung und für den Plattierungswerkstoff eine Lösungsglühbehandlung dar. Zwangsläufig müssen beide Behandlungen gleichzeitig erfolgen und können daher nicht in optimaler Weise für jede Schicht durchgeführt werden, vielmehr muß ein Kompromiß in der Temperaturführung gefunden werden.
Zur Herstellung von Verbundrohren mit mechanischer Bindung sind verschiedene Verfahren bekannt. Hierbei werden zwei unterschiedliche Wege beschritten. In beiden Fällen wird jeweils von einem inneren Rohr mit einem im Regelfall höherwertigen Werkstoff ausgegangen, das in ein äußeres Rohr mit im allgemeinen größerer Wanddicke aus geringerwertigem Material eingeschoben wird. Der
Außendurchmesser des Innenrohres liegt nahe an dem Innendurchmesser des Außenrohres. Bei dem ersten Herstellweg wird das Innenrohr gegen das Außenrohr aufgeweitet, um den mechanischen Verbund herzustellen. Dies kann beispielsweise mittels einer hydraulischen Aufweite- und Kaiibrierpresse geschehen, wie dies aus der Firmenbroschüre „PRODUCT - BUTTING BIMETAL PIPES" bekannt ist. Mit diesem
Verfahren lassen sich auch Verbundrohre mit größeren Durchmessern erzeugen.
Bei einem zweiten Verfahrensweg wird der mechanische Verbund zwischen dem inneren und dem äußeren Rohr dadurch hergestellt, daß eine Durchmesservehngerung beider Rohre dadurch erzwungen wird, daß diese gemeinsam durch einen Ziehring gezogen werden. Dies kann ohne gleichzeitigen Einsatz eines Innenwerkzeugs erfolgen, wie dies aus der US 4125924 bekannt ist. Es kann aber auch gleichzeitig ein im Verformungsbereich des Ziehrings angeordneter Stopfen als Innenwerkzeug angewandt werden, wie dies aus der US 386338 bekannt ist. In dieser Schrift ist als weiterer Herstellweg auch eine Methode beschrieben, bei
der ähnlich wie beim Einsatz einer hydraulischen Aufweitepresse die Aufweitung des Innenrohres gegen das Außenrohr mit Hilfe eines Ziehstopfens erfolgt.
All diesen Verfahren ist es gemeinsam, daß bei der Herstellung des mechanischen Verbundes sowohl das innere als auch das äußere Rohr einer plastischen
Verformung unterworfen wird.
Aus Japan ist ein Verfahren bekannt, bei dem der mechanische Verbund zwischen innerem und äußeren Rohr dadurch hergestellt wird, daß ein äußeres Kohlenstoffstahlrohr durch Wärmedehnung aufgeweitet und das in ihm liegende dünnwandige Rohr aus dem Plattierungswerkstoff hydraulisch aufgeweitet wird. Nach Abkühlen den Außenrohres ergibt sich durch Aufschrumpfen des Außenrohres eine Presspassung zwischen dem inneren und dem äußeren Rohr.
Die Vorteile der Verbundrohre mit rein mechanischer Verbindung zwischen innerem und äußeren Rohr liegen insbesondere in den gegenüber Verbundrohren mit metallurgischer Bindung deutlich geringeren Herstellkosten. Ein Nachteil ist in der eingeschränkten Weiterverarbeitbarkeit etwa bei der Warmumformung zu Rohrbögen zu sehen. Außerdem muß dafür Sorge getragen werden, daß in die Berührungszone zwischen innerem und äußerem Rohr keine Feuchtigkeit eindringt, die zu Korrosionserscheinungen führen könnte. Letzteres spielt jedoch nur vor der Verlegung eines solchen Verbundrohres eine Rolle.
Bei den bekannten Verfahren zur Herstellung mechanisch verbundener Verbundrohre bringt die plastische Verformung eines inneren hochlegierten Rohres einen wesentlichen Nachteil mit sich. Dieser besteht darin, daß durch die plastische Verformung die Korrosionsbeständigkeit nachteilig beeinflußt wird. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion von Bedeutung.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Herstellverfahren für mechanisch gebundene Verbundrohre vorzuschlagen, bei dem die Korrosionsbeständigkeit des inneren Rohres insbesondere im Hinblick auf Spannungsrißkorrosion ein möglichst hohes Niveau erreicht.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß bei einem gattungsgemäßen Verfahren dadurch, daß bei dem erzwungenen Passieren eines Reduzierrings, durch den das äußere Rohr mit dem darin befindlichen inneren Rohr hindurchbefördert wird, die Reduzierung des Durchmessers des äußeren Rohres nur so weit getrieben wird, daß die durch das Aufschrumpfen des äußeren Rohres auf das innere Rohr bewirkte mechanische Verformung des inneren Rohres noch im elastischen Bereich bleibt. Die vom äußeren Rohr auf das innere Rohr einwirkenden Kräfte werden während der Verformung also so begrenzt, daß das innere Rohr keiner plastischen Verformung ausgesetzt wird. Damit bleiben dessen gute korrosionschemische Eigenschaften vollständig erhalten.
Das Passieren des Reduzierrings erfolgt bei größeren Rohrdurchmessern zweckmäßigerweise dadurch, daß das äußere Rohr in Richtung der Rohrachse durch den Reduzierring hindurchgedrückt wird. Vorzugsweise erfolgt dies auf einer Erhardt- Ziehpresse. Insbesondere bei kleineren Rohrdurchmessern kann das Passieren des Reduzierrings auch in an sich bekannter Weise durch Ziehen erfolgen.
Um die während der Verformung des äußeren Rohres auf das innere Rohr einwirkenden Kräfte innerhalb der zulässigen Grenzen zu halten, müssen die für die Verformung maßgeblichen geometrischen Einflußgrößen in entsprechender Weise aufeinander abgestimmt sein. Dies betrifft insbesondere folgende Größen:
Innendurchmesser des Reduzierrings am Ausgang Außendurchmesser des eingesetzten äußeren Rohres - Wanddicke bzw. Innendurchmesser des eingesetzten äußeren Rohres Außendurchmesser des eingesetzten inneren Rohres.
Bei der Reduzierung des äußeren Rohres muß die Verformung so eingestellt werden, daß der neue Innendurchmesser des äußeren Rohres unter Berücksichtigung einer ausreichenden Vorspannung (Preßverbindung zwischen innerem und äußerem Rohr) mit dem Außendurchmesser des inneren Rohrs übereinstimmt. Der ursprünglich bestehende Luftspalt zwischen dem inneren und dem äußeren Rohr muß also vollständig geschlossen sein.
Für das innere und das äußere Rohr können wahlweise insbesondere nahtlose oder längsnahtgeschweißte Rohre eingesetzt werden. Metallische Rohre mit schraubenlinienförmiger Schweißnaht sind weniger bevorzugt. Als Werkstoffe für das äußere Rohr kommen außer üblichen Kohlenstoffstählen auch martensitische Chromstähle, Duplexstähle oder in Sonderfällen auch austenitische oder ferritische
Edelstahle in Frage. Im Vergleich hierzu sind die Werkstoffe für das innere Rohr im Regelfall höherwertig; es kommen insbesondere martensitische Chromstähle, Duplexstähle, austenitische Edelstahle, Titan oder Titanlegierungen und schließlich auch Nickelbasislegierungen in Frage. In besonderen Fällen kann das innere Rohr auch aus einer hochwarmfesten Legierung gebildet sein. Vorzugsweise weist das äußere Rohr eine Wanddicke auf, die deutlich über der Wanddicke des inneren Rohres liegt. In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung beträgt die Wanddicke des äußeren Rohres mindestens 3 mm und sein Außendurchmesser mindestens 110 mm. Die Wanddicke des inneren Rohres sollte insbesondere aus Kostengründen auch bei großformatigen Rohren möglichst nicht mehr als 6 mm betragen. Um das äußere Rohr, insbesondere wenn dieses aus Kohlenstoffstahl besteht, gegen Korrosion zu schützen, wird es bevorzugt, das Verbundrohr außen mit einer Korrosionsschutzbeschichtung zu versehen. Eine besonders zweckmäßige Ausführung des Korrosionsschutzes sieht eine dreischichtige Isolierung mit einer Epoxyharz-Grundschicht , einer Äthylencopolymerisatkleberschicht und einer abschließenden Polyäthylendeckschicht vor. Es können aber beispielsweise auch Epoxyharzdickschichtisolierungen oder Bitumenbeschichtungen aufgebracht werden. Die erfindungsgemäß hergestellten Verbundrohre werden an ihren Stirnseiten abschließend zweckmäßigerweise mechanisch bearbeitet und im Anschluß daran im ringförmigen Bereich der Verbindungsstelle zwischen äußerem und innerem Rohr gasdicht verschweißt, damit bei der Lagerung oder während des Transports keinerlei Feuchtigkeit in den Bindungsbereich zwischen innerem und äußerem Rohr eindringen kann.
Anhand der einzigen Figur, die in Form eines Schnittbildes ein Verbundrohr im Verformungsbereich eines Ziehrings zeigt, wird die Erfindung nachfolgend näher erläutert. In ein äußeres Rohr 1 wird ein inneres Rohr 2, dessen Außendurchmesser etwas kleiner ist als der Innendurchmesser des äußeren Rohres teleskopartig eingeschoben. Die innere Oberfläche des äußeren Rohres und die äußere Oberfläche des inneren Rohres sind metallisch rein und wurden ggf. vor dem Ineinanderschieben
entsprechend gereinigt. Diese lose Einheit aus äußerem Rohr 1 und innerem Rohr 2 wird dann mit Hilfe eines z.B. hydraulisch angetriebenen Stempels 3, der zweckmäßigerweise einen Aufnahmedorn zur koaxialen Zentrierung des inneren Rohres 2 aufweist, durch einen ortsfest gelagerten Reduzierring 4 hindurchgedrückt. Der Reduzierring 4 verringert sowohl den äußeren als auch den inneren Durchmesser des äußeren Rohres 1 in der Weise, daß der ursprünglich bestehende Luftspalt zwischen dem inneren Rohr 2 und dem äußeren Rohr 1 vollständig geschlossen wird. Darüber hinaus wird der Innendurchmesser des äußeren Rohres soweit reduziert, daß eine Vorspannung in bezug auf die äußere Oberfläche des inneren Rohres 2 besteht, wobei diese Vorspannung allerdings so begrenzt ist, daß die Verformung des inneren
Rohres 2 im elastischen Bereich bleibt. Die im erfindungsgemäßen Verfahren stattfindende plastische Verformung bleibt also ausschließlich auf das äußere Rohr 1 beschränkt. Aufgrund der entstandenen Preßpassung zwischen dem äußeren Rohr 1 und dem inneren Rohr 2 wird ein sog. klangfester Verbund gebildet.
Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens gegenüber den geschilderten bekannten Verfahren, die etwa ein hydraulisches Aufweiten des Innenrohres zur Erzielung des mechanischen Verbundes nutzen, liegt in der erheblich einfacheren Prozeßführung sowie in der Tatsache, daß das innere Rohr keine plastische Verformung erfährt. Auf diese Weise bleiben die zuvor z.B. durch eine
Lösungsglühung eingestellten optimalen korrosionschemischen Eigenschaften des Innenrohres auch am fertigen Verbundrohr vollständig erhalten. Darüber hinaus eignet sich das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Verbundrohren in einem sehr weiten Abmessungsbereich. Insbesondere großformatige Rohre mit Außendurchmessern bis 660 mm und Wanddicken des Außenrohres bis 35 mm können problemlos erzeugt werden. Dabei können vorhandene Produktionseinrichtungen, wie etwa eine Erhardt-Ziehpresse, ohne größeren Investitionsaufwand genutzt werden, zumal für die Durchmesserreduzierung Standardwerkzeuge verwendbar sind.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt in der Tatsache, daß hierbei das plastische Verformungsverhalten des Innenrohrwerkstoffs keine Rolle spielt. Dies läßt eine sehr große Anzahl von Rohrwerkstoffkombinationen zu. Im Gegensatz dazu müssen bei Verfahren, bei welchen der mechanische Verbund durch Innenaufweiten erreicht wird, die plastischen Verformungseigenschaften der
beteiligten Rohrwerkstoffe aufeinander abstimmt sein. So muß etwa die zurückbleibende plastische Verformung des Außenrohres kleiner sein als jene des Innenrohres, um einen spaltfreien Verbund zu erzeugen. Bei annähernd gleichem E- Modul der beiden Verbundwerkstoffe kommt es dabei auf die Höhe der Streckgrenzen und/oder den weiteren Verlauf der Verfestigungskurven (Spannungs-Dehnungs-
Kurven) an. So muß z.B. bei annähernd gleichen Streckgrenzen der Außen- und Innen roh rwerkstoffe die Verfestigungskurve für den letzteren flacher verlaufen als jene für den Außenrohrwerkstoff, um einen festen Preßsitz zu erzeugen. Diese Forderung schränkt bei Verfahren, die den mechanischen Verbund durch plastische Verformung beider Rohre herbeiführen, die Auswahl geeigneter Rohrwerkstoffe ein. Bei der vorliegenden Erfindung ist dies nicht der Fall.