Überzug für einen Blähkörper einer Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken und damit ausgerüstete Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken
Die Erfindung betrifft eine Zusatzeinrichtung für einen Blähkörper einer Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken und eine Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken mit einem Blähkörper.
Durch die DE19913642 ist eine Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken bekannt, die einen flexiblen Blähkörper und Einrichtungen zum Aufblähen des Blähkörpers auf- weist. Mit Hilfe des Blähkörpers können zu glättende Kleidungsstücke von innen gespannt uns auf diese Weise geglättet werden. Der Blähkörper ist dabei durch das Auflegen und Abnehmen der Kleidungsstücke einem Verschleiß ausgesetzt. Vorzugsweise ist der Blähkörper aus einem dünnen Material, wodurch jedoch nachteiligerweise die Haltbarkeit verringert wird. Zur Verbesserung der Glättwirkung wird das zu glättende Kleidungsstück vorzugsweise im feuchten Zustand über den Blähkörper gezogen und dort unter Spannung getrocknet. Dies wiederum führt dazu, dass auch der Blähkörper befeuchtet wird und bei gewaschenen Kleidungsstücken Waschmittelreste mit der Feuchtigkeit in den Blähkörper gelangen. Zur Entfernung von Waschmittelresten oder anderen Verunreinigungen kann ein abnehmbarer Blähkörper gewaschen werden, wodurch jedoch das Blähkörpermaterial stark beansprucht wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zusatzeinrichtung für eine Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken mit einem flexiblen Blähkörper bzw. eine Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken mit einem Blähkörper zu schaffen, mit denen eine erhöhte Lebensdauer erreicht werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Überzug mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. eine Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken mit den Merkmalen des Anspruchs 6 gelöst. Die Unteransprüche definieren jeweils bevorzugte und vorteilhaf- te Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
Durch die Verwendung eines Überzugs kann der Blähkörper geschont werden. Zum einen wird der Abrieb verringert, da das zu glättende Kleidungsstück nur mit dem Überzug in Berührung gerät und beim Aufziehen und Abnehmen nur an diesem reibt. Weiterhin wirkt der Überzug als Pufferzone, die Feuchtigkeit von dem zu glättenden Kleidungsstück zusammen mit gegebenenfalls enthaltenen Verunreinigungen und Waschmittelresten aufnehmen kann. Durch den Überzug wird die Spannungsbelastung beruhend auf dem im Inneren des Blähkörpers herrschenden Drucks und damit die mechanische Belastung des Blähkörpers verringert, was eine Verlängerung der Lebensdauer des Blähkörpers bedeutet.
Der Überzug muss den nach außen gerichteten Druck des Blähkörpers nach außen weitergeben und die aus dem Blähkörper strömende Luft zu dem zu glättenden Kleidungsstück leiten können. Dazu ist es nur erforderlich, dass der Überzug luftdurchlässig ist und dem Flächendruck des Blähkörpers standhalten kann. Diese Anforderungen können von jedem luftdurchlässigen Gewebe erfüllt werden. Im Gegensatz dazu muss der Blähkörper darüber hinaus zugfest sein, da er dem Blähdruck auch ohne ein aufgezogenes Kleidungsstück standhalten können muss. Weiterhin muss der Blähkörper Einrichtungen zum luftdichten Verbinden mit den Einrichtungen zum Aufblähen aufweisen. Der Überzug ist wesentlich einfacher ausgestaltet, ist daher kostengünstiger und kann insbesondere wesentlich kostengünstiger bereitgestellt werden als ein Blähkörper. Dadurch wird es mög- lieh, den Überzug als Verbrauchsartikel auszulegen, der nach einiger Zeit durch einen neuen ersetzt werden kann. Beispielsweise kann der Überzug aus einem Vliesstoff hergestellt werden.
Als Material für den Überzug kann nicht dehnbares und/oder elastisches Material ver- wendet werden. Bei einem Überzug aus einem nicht dehnbarem Material wird erreicht, dass die Größenausdehnung begrenzt wird und auch Kleidungsstücke geglättet werden können, für die ein Druck von innen nachteilig wäre. Dies sind insbesondere Strick- bzw. Wirkwaren, die sich ansonsten zu sehr aufweiten würden. Wird der Überzug dagegen elastisch ausgeführt, kann damit eine Größenanpassung in einem bestimmten, von der Elastizität abhängigen Bereich erzielt werden.
Der Überzug ist vorzugsweise über seine gesamte Oberfläche luftdurchlässig, so dass das zu glättende Kleidungsstück gleichmäßig mit Luft beaufschlagt und getrocknet wer-
den kann. Wenn das Kleidungsstück über seine Oberfläche unregelmäßig dick ist, kann es vorteilhaft sein, den Überzug über seine Oberfläche mit einer unregelmäßigen Luftdurchlässigkeit zu versehen. Insbesondere kann die Luftdurchlässigkeit der verschiedenen Bereiche des Überzugs an unterschiedlich dicke bzw. schnell trocknende Bereiche einer bestimmten Art von zu glättenden Kleidungsstücken angepasst werden. Beispiels- weise sind bei Herrenhemden die Schulterpartien und der sich auf der Rückenseite dazwischen erstreckende Bereich in aller Regel doppellagig. Dies führt dazu, dass das Hemd an dieser Stelle schwieriger zu trocknen ist. Gleiches gilt für die Manschetten.
Zum Glätten von Herrenhemden kann daher ein Überzug so ausgestaltet werden, dass er an den Stellen, an denen die Manschetten oder die Schulterpartien aufliegen, eine gegenüber der restlichen Oberfläche höhere Luftdurchlässigkeit aufweist. Somit kann mit verschiedenen Überzügen die Luftabgabe an die verschiedenen Kleidungsstücke angepasst werden, so dass diese gleichmäßig getrocknet werden können. Auf diese Weise kann unter Umständen eine schnellere Trocknung erreicht werden, da durch die Verringe- rung des Luftdurchsatzes an Stellen, an denen der Stoff schneller trocknet, der Luftdurchsatz an anderen Stellen, an denen der Stoff langsamer trocknet, erhöht und damit die Trocknung an diesen Stellen beschleunigt werden kann. In jedem Fall kann der Energieverbrauch verringert werden, da der Anteil an unbenötigt an bereits trockenen Stellen des Kleidungsstücks abgegebene Luft bzw. Wärme verringert werden kann. Ebenso kann ein hemdförmiger Überzug speziell für Kurzarmhemden so ausgestaltet sein, dass die Enden der Ärmel nicht luftdurchlässig sind, da die an dieser Stellen aus dem Blähkörper austretende Luft ohnehin nicht auf einen Abschnitt eines Kurzarmhemds wirken kann.
Vorzugsweise ist der Überzug außen glatt. Damit kann vermieden werden, dass in dem Gewebe des zu glättenden Kleidungsstücks Abdrücke entstehen, die das Glättergebnis beeinträchtigen. Gleiches gilt auch, wenn der Überzug innen glatt ist. Zusätzlich wird durch einen innen glatten Überzug erreicht, dass der Blähkörper geschont wird und die Gefahr verringert ist, dass der Blähkörper durch den Überzug beschädigt wird. Vorteilhafterweise ist daher der Überzug sowohl innen als auch außen glatt.
In einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Überzug waschbar. Auf diese Weise können Verunreinigungen aus dem Überzug einfach entfernt werden, so dass die zu glättenden Kleidungsstücken nicht versehentlich beim Glätten verschmutzt werden. Insbesonde-
re können durch das Waschen des Überzugs Waschmittelreste aus ihm entfernt werden, die von gewaschenen Kleidungsstücken in den Überzug eingebracht worden sind.
In einer Weiterbildung ist es denkbar, dass der Überzug Vorrichtungen zum Einstellen seiner Abmessungen aufweist. Damit kann der Überzug an die Abmessungen eines Klei- dungsstück eingestellt werden, so dass das Glättergebnis verbessert wird, da das Kleidungsstück mit weniger Falten gespannt werden kann. Zusätzlich kann zu den Vorrichtungen zum Einstellen der Abmessungen des Überzugs vorgesehen sein, den Überzug aus einem zumindest geringfügig elastischen Material zu fertigen. Damit könnte eine geringere Faltenbildung infolge von Zugwirkungen beim Einstellen der Abmessungen er- reicht werden. Wird der Überzug aus einem unelastischen Material hergestellt, so kann der Blähkörper mittels des Überzugs auf eine maximale Größe oder eine bestimmte Form (Schnittmuster, Konfektionsgröße) exakt begrenzt bzw. eingestellt werden, so dass beispielsweise Strickwaren, wie Pullover und dergleichen getrocknet werden können, ohne dass diese Strickwaren verzogen werden. Auch kann der Überzug aus einem dehnba- ren Material hergestellt sein, so dass mit dem Überzug Größenvariationen der zu glättenden Kleidungsstücke innerhalb eines gewissen Bereichs ausgeglichen werden können.
Wird der Überzug in seinen Abmessungen einstellbar ausgestaltet, bildet das überschüssige Material notwendigerweise Falten. Diese werden vorteilhafterweise so angeordnet, dass sie nicht zu Abdrücken in dem zu glättenden Kleidungsstück führen. Dazu kann das überschüssige Material so eingeschlagen werden, dass es möglichst wenig Knicke aufweist oder an einer Stelle eingeschlagen, an der es das Gewebe des zu glättenden Kleidungsstücks nicht oder an einer Stelle berührt an der es zu keinen oder zumindest keinen auffälligen Abdrücken kommen kann. Beispielsweise kann das Material bei einer Naht des zu glättenden Kleidungsstücks oder einer Zuatzeinrichtung zum Fixieren der Knopfleiste bzw. Knopflochleiste eines Hemds eingeschlagen werden.
Es können Befestigungseinrichtungen für eine Verbindung zwischen Blähkörper und Blähkörper vorgesehen sein. Damit kann ein Verrutschen des Überzugs auf dem Bläh- körper verhindert werden. Solche Befestigungseinrichtungen können beispielsweise Knöpfe, die mit Knopfösen zusammenwirken, oder Klettverschlüsse sein. Daneben ist es auch denkbar, auf der Innenseite des Überzugs und/oder auf der Außenseite des Blähkörpers eine Anti-Rutsch-Beschichtung vorzusehen, die die Reibung zwischen dem Über-
zug und dem Blähkörper erhöht und so ein Verrutschen des Überzugs auf dem Blähkörper verhindert. Ebenso kann der Überzug an einem anderen Teil der Vorrichtung als dem Blähkörper befestigt werden. Dazu kann der Überzug mittels Zugstreifen an einem Unterteil unter dem Blähkörper befestigt werden.
Eine Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken mit einem Blähkörper, der auch mit einem Überzug verwendet werden soll, kann ein Steuerung aufweisen, die für den Betriebsfall mit übergezogenem Überzug einen daran angepassten Betrieb ermöglicht. Dazu kann die Steuerung ein Eingabemittel besitzen, mit dem das Vorhandensein eines Überzugs bzw. eine Überzug-Betriebsart eingestellt werden kann. Bei einem daran angepass- ten Betrieb kann insbesondere der Blähdruck erhöht werden, um trotz des Überzugs einen unveränderten Luftdurchsatz durch den Blähkörper hindurch zu erreichen.
Der Überzug kann den Blähkörper vollständig umschließen, kann sich jedoch auch nur über einen Teil des Blähkörpers erstrecken. Ein Überzug zur Verwendung beim Glätten von Kleidungsstücken einer bestimmten Art bedeckt vorteilhafterweise die Bereiche des Blähkörpers, die von den Kleidungsstücken dieser Art bedeckt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 eine schematische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken mit einem Blähkörper,
Fig. 2 eine schematische Vorderansicht des Blähkörpers der Vorrichtung gemäß Fig. 1 mit einem Überzug gemäß einer ersten Ausführungsform,
Fig. 3 eine schematische Vorderansicht des Blähkörpers der Vorrichtung gemäß Fig. 1 mit einem Überzug gemäß einer zweiten Ausführungsform, und
Fig. 4 eine schematische Vorderansicht des Blähkörpers der Vorrichtung gemäß Fig. 1 mit einem Überzug gemäß einer dritten Ausführungsform.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Vorrichtung dient zum Glätten von hemdförmigen Kleidungsstücken und weist ein Unterteil 2 mit einem darauf befestigten Blähkörper 1 auf. Der Blähkörper 1 ist hemdförmig und besteht aus einem biegeschlaffen und luftdurchlässigen Material.
In dem Unterteil 2 sind ein von einem Motor 5 angetriebenes Gebläse 6 angeordnet, das durch einen Luftkanal 4 Luft in den Blähkörper 1 blasen kann. Weiterhin ist in dem Luftkanal 4 eine elektrische Heizeinrichtung 7 angeordnet, mit dem die in den Blähkörper 1 geblasene Luft erwärmt werden kann. Auf dem Unterteil 2 ist weiterhin ein Knopfleistenspanner 3 angeordnet, der sich in einem geringen Abstand vor dem Blähkörper 1 längs zu diesem erstreckt. Der Knopfleistenspanner 3 dient dazu, beim Glätten von Hemden, die im Allgemeinen vorne offen sind, die Knopfleiste und die Knopflochleiste eines zu glättenden Hemds zu fixieren, damit das Hemd bei Aufblähen des Blähkörpers 1 vorne geschlossen bleibt.
In Fig. 2 ist der obere Teil der Vorrichtung dargestellt. Es sind dabei der Blähkörper 1 , der Knopfleistenspanner 3 und ein oberer Teil des Unterteils 2 zu sehen, wobei über den Blähkörper 1 ein Überzug 8 übergezogen ist. Der Überzug 8 besitzt im Wesentlichen die gleiche Form wie der Blähkörper 1 und besteht aus einem luftdurchlässigen, dünnen und biegeschlaffen Material. Vorteilhafterweise besteht der Überzug 8 aus einem kostengüns- tigen Vliesstoff. Der dargestellte Überzug 8 gemäß einer ersten Ausführungsform ist in erster Linie als Schonbezug ausgelegt, der den Verschleiß des Blähkörpers 1 verringern soll. Dazu ist der Überzug 8 so bemessen, dass er die gleiche Größe wie der Blähkörper besitzt, wobei der dargestellte Überzug 8 kürzere Ärmelabschnitte aufweist, die an den Enden offen sind. Dies ist zulässig, da der Überzug 8 keinen Luftdruck aufbauen muss, sondern nur als luftdurchlässige Zwischenschicht wirken muss. Die Länge der Ärmelabschnitte des Überzugs 8 ist so bemessen, dass sie größer als die des längsten Ärmels eines zu glättenden hemdförmigen Kleidungsstücks ist.
Um den Überzug 8 über den Blähkörper 1 ziehen zu können, muss zumindest beim Auf- ziehen des Überzugs 8 zwischen dem Knopfleistenspanner 3 und dem Blähkörper 1 ein Spalt vorhanden sein. Falls der Knopfleistenspanner 3 an seinem oberen Ende zur Erhöhung der Stabilität mit einem innerhalb des Blähkörpers 1 angeordneten Gestell verbunden ist, wird diese Verbindung vorteilhafterweise lösbar ausgestaltet, um den Überzug 8
aufziehen zu können. Falls die Verbindung nicht lösbar ist, kann der Überzug 8 so ausgestaltet sein, dass er an einer Seite zu öffnen ist, so dass er im offenen Zustand zwischen dem Blähkörper 1 und dem Knopfleistenspanner 3 hindurchgefädelt, um den Blähkörper 1 herumgelegt und anschließend wieder geschlossen werden kann.
Damit der Überzug 8 die Abmessungen des Blähkörpers 1 wenig verändert und trotzdem eng und ohne Falten an dem Blähkörper 1 anliegt, kann der Überzug 8 elastisch ausgestaltet sein. Ein elastischer Überzug 8 kann auch verwendet werden, um die nach außen gerichtete Spannkraft des Blähkörpers 1 zu mildern. Dies kann beispielsweise bei Kleidungsstücken vorteilhaft sein, die bei großer Spannung von innen leicht nachgeben.
Fig. 3 zeigt einen Überzug 8 gemäß einer zweiten Ausführungsform, in der der Überzug 8 zum Verkleinern der Abmessungen des Blähkörpers 1 eingesetzt wird. Dies kann zum Glätten von kleinen Kleidungsstücken vorteilhaft sein, bei denen der Blähkörper 1 innerhalb des zu glättenden Kleidungsstücks viele Falten wirft, die innen an dem Gewebe des Kleidungsstücks anliegen und Abdrücke hervorrufen können. Diese könnten sich außen abzeichnen und das Glättergebnis verschlechtern. Mit Hilfe des kleineren Überzugs 8 wird erreicht, dass innen an dem Gewebe des Kleidungsstücks eine glatte Oberfläche anliegt und sich keine innen anliegenden Falten abzeichnen können. Diese Ausführungsform dient insbesondere zum Glätten von Kurzarmhemden und weist daher verkürzte Ärmelabschnitte auf. Aufgrund der kürzeren und vorne offenen Ärmel besitzt der Überzug 8 gemäß der dritten Ausführungsform eine geringere Oberfläche, ist bezüglich der Form einfach und kann daher kostengünstiger hergestellt werden.
In einer nicht dargestellten Ausführungsform kann dem Überzug 8 auch eine Form verlie- hen werden, deren Art von der des Blähkörpers 1 abweicht. Dies kann bei Kleidungsstücken von Vorteil sein, bei denen ein über die innere Oberfläche gleichmäßig wirkender Blähdruck nicht zu einem optimalen Glättergebnis führt, wie es beispielsweise bei Blusen mit ausgefallenen Schnitten der Fall sein kann. Darüber hinaus weisen manche Kleidungsstücke Bereiche auf, die für eine richtige Glättbehandlung einen Druck von außen benötigen, wie er beim Bügeln ausgeübt wird. Die kann beispielsweise in Bereichen sein, in denen das Gewebe in Falten gelegt und in diesem Zustand vernäht worden ist. Ein solcher Bereich kann beispielsweise der Übergang zwischen einem weiten Ärmel und einer Manschette sein. In einem solchen Fall kann der Überzug 8 so ausgestaltet sein,
dass er in diesen Bereichen sich nicht oder nur um ein bestimmtes Maß aufbläht. Diese Bereiche können anschließend auf herkömmliche Art und Weise mit einem Bügeleisen geglättet werden.
Der in Fig. 4 dargestellte Überzug 8 gemäß einer vierten Ausführungsform verkleinert ebenfalls die Abmessungen des Blähkörpers 1 , ist aber im Gegensatz zu der vorigen dritten Ausführungsform an den Ärmeln geschlossen. Dies besitzt den Vorteil, dass weniger Luft an den Enden der Ärmelabschnitte des Blähkörpers 1 verloren geht, die ohnehin nicht zum Glätten eines Abschnitts des Kleidungsstücks genutzt werden kann.
Vorteilhafterweise gibt es den Überzug als Zubehörteil, wobei ein Sortiment an Überzügen gestaffelt nach gängigen Konfektionsgrößen, wie z. B. SX, S, M, L, X, XL, XXL zur Verfügung gestellt wird. Weiterhin kann der Überzug in vorbestimmten, die Bügelpuppe in der Formgebung beeinflussenden Schnitten zur Verfügung gestellt werden.