Abgas sonde
Stand der . Technik
Die Erfindung- geht von einer Abgassonde zur Messung von Sauerstoff in einem Abgas gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 näher definierten Art aus.
Eine derartige Abgassonde, die als Breitbandlamdasonde bezeichnet wird, ist beispielsweise aus Bosch' "Kraftfahrtech- nisches' Tachenbuch", 22. Auflage, 1998, S. 492 f. oder' der •DE 199 41 051 AI bekannt. Die Breitbandlamdasonde weist ei- ne Nernst—Kohzentrationszelle und eine Pumpzelle sowie ei¬ nen mit der umgebenden Gasatmosphäre verbundenen., als Meßraum ausgebildeten Meßspalt auf. Eine elektronische Schaltung regelt die an der Pumpzelle anliegende Spannung so, daß die Zusammensetzung eines in dem Meßspalt vorliegenden Gases konstant bei λ = 1 liegt, wobei λ die sogenannte
Luft/Kraftstoff-Verhältniszahl darstellt. Wenn der Meßspalt
einem mageren Abgas ausgesetzt ist, pumpt die Pumpzelle Sauerstoff aus dem Meßspalt nach außen . Wenn hingegen der Meßspalt einem fetten Abgas ausgesetzt ist , wird mittels der Pumpzelle Sauerstof f aus dem Abgas der Umgebung durch Zersetzung von C02 und H20 in den Meßspalt gepumpt . In diesem Falle ist die Richtung des gemessenen Stromes urngekehrt zu der Stromrichtung im Falle eines mageren Abgases . Der Pumpstrom ist proportional zur Sauerstoff konzentration bzw. • zum Sauerstoffbedarf . Die Breitbandlamdasonde hat eine Be- triebstemperatur von mindestens 600 °C, welche mittels eines" integrierten Heizers einstellbar ist .
Zur Messung des Kohlenwasserstoffgehaltes eines Abgases kommen sogenannte HC-Sensoren zum Einsatz, welche in einem Abgasstrang stromab oder stromauf eines Katalysators angeordnet sind . Wenn der HC-Sensor stromab des Katalysators in dem Abgasstrang angeordnet ist , dient er- zur Erkennung und Messung des mittels des Katalysators nicht umgeset zten P^est-Kohlenwasserstof fanteils des Abgases . • ' •
Aus der DE 197 57 112 C2 ist ein Gassensor zur Messung der Luft/Kraftstoxf-Verhältniszahl λ bekannt, welcher als Swei- punktsonde ausgebildet ist und mit einer katalytisch nicht- aktiven EleJtrode ausgebildet, ist, mittels der eine Kohlen- Wasserstoffkonzentration in einem Abgas bestimmt werden kann.
Das mittels eines HC-Sensors ermittelte Kohlenwasserstoffsignal ist abhängig von der Konzentration an Sauerstoff in dem betreffenden Abgas. Eine Sauerstoffkonzentrationsabhän-
gigε Korrektur des KohlenwasserstoffSignals ist bei dem- aus der DE 197 57 112 C2 bekannten Gassensor nicht möglich.
Vorteile der Erfindung
Die Abgassonde zur Messung von Sauerstoff in einem Abgas mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, bei welcher an der Außenseite des schichtweisen Äufbaus mindestens eine HC-Elektrodε zur Messung eines Kohlenwas- serstoffgehalts des Abgases angeordnet ist, hat demgegenüber den Vorteil, daß das mittels der sogenannten HC-Elektrode zur Messung des Kohlenwasse stoffgehalts' ermittelte Signal in Abhängigkeit von dem Sauerstoffgehalt des Abgases korrigiert und der. Sauerstoffgehalt und der Kohlenwasser- sto'ffgehalt des Abgases gleichzeitig stromauf eines Katalysators, welcher in einem Abgasstrang eines Kraftfahrzeuges angeordnet ist, gemessen- werden können. Dies ist insbesondere bei einer Brennkraftmaschine von Vorteil, bei welcher Zündaussetzer auftreten, welche zu einem erhöhten Kohlenwasserstoffgehalt vor dem Katalysator führen. Derartige erhöhte Konzentrationen an Kohlenwasserstoff in dem Abgas treten insbesondere kurz nach dem Zeitpunkt des Zündaussetzers auf. Mittels des HC-Sensors können diese Aussetzer zu Diagnosezwecken erkannt werden.
Zur Diagnose wird bei Einsatz der Abgassonde nach der Erfindung, die eine integrierte Sonde mit einem Sauerstoff- Sensor und einem HC-Sensor zur Messung des Kohlenwasser- stoffgehalts bildet, das mittels der HC-Elektrodε ermittel-
te Meßsignal vor einer Zündung mit dem kurz nach dieser Zündung ermittelten Meßsignal verglichen.
Die Anordnung der HC-Elektrode zur Messung des Kohlenwas- 5 serstoffgehalts des Abgases auf einer im wesentlichen be- kannnten, beispielsweise drei oder vier Festkörperelektro- lytlagen umfassenden Breitbandlamdasonde., die eine Sauer- stoffpumpzellε und eine Nernst-Konzentrationszelle umfaßt, ist eine kostengünstige Möglichkeit, die vorgenannte Diag-
10 nose durchzuführen. Zur Herstellung der Abgassonde sind im Vergleich zu einer herkömmlichen Breitbandlamdasonde ohne HC-Elektrode nur wenige zusätzliche Druckschritte zum Aufbringen der HC-Elektrode an der Außenseite des schichtweisen Aufbaus erforderlich. Der Anschluß für die HC-Elektrode
15 kann- mit einem Kabelstrang in Verbindung stehen, 'der auch zum Betreiben der eigentlichen amdasondeneinheit , d. h. der Einheit zur Messung des Sauerstoffs in dem Abgas, eingesetzt wird. Beispielsweise kann die Abgassonde nach der Erfindung mit einem 6-Kabel-Anschluß versehen sein, welcher
20 • ' bei herkömmlichen Breitbandlamdasonden- als- Serientechni bekannt ist.
2weckmäPjig wird die HC-Elektrode bei einer Temperatur von etwa 60Q °C betrieben. Diese Betriebstemperatur kann vor-
25. teilhaft dadurch erreicht werden, daß- die' HC-Elektrode mittels eines Heizers erhitzt wird, der vorzugsweise auch der Heizer zum Betreiben der Sauerstoff-Sensoreinheit ist, welche aus der Sauerstoffpumpzelle und der Nernst-Konzentrationszelle besteht.
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Grundsätzlich kann die HC-Elektrode zur Messung des Kohlen- wasserstoffgehalts auch bei einer Temperatur betrieben werden, die oberhalb von 600 °C liegt. Es versteht sich, daß in diesem Falle der Werkstoff, aus dem 'die HC-Elektrode be- steht, diese Betriebstemperatur unterstützen muß.
Die HC-Elektrode kann aus einem katalytisch inaktiven Werkstoff, beispielsweise einer Pt/Au-Legierung, bestehen.
Bei der Herstellung der Abgassonde nach der Erfindung wird vorteilhaft bei einer im wesentlichen herkömmlichen" Breitbandlamdasonde mit einem Heizer auf der Seite, auf, der der Heizer angeordnet ist, die zusätzliche HC-Elektrode aufgedruckt. Die HC-Elektrode kann dann nach einem Galvanisier- verfahren mit .Gold versehen und nach einem Temperverfahren legiert werden.
Wenn die Abgassonde keinen separaten Heizer aufweist, kann die Temperaturregelung auch über den Innenwiderstand der sogenannten Nernst-Konzentratio s∑elle erfolgen, so daß die geeignete Betriebstemperatur für die HC-Elektrode erreicht wird.
Nach einer speziellen Ausführungsform der Abgassonde nach der Erfindung ist die Elektrode zur Messung des Kohlenwasserstoffgehalts außerhalb eines sogenannten „hot spot" -Bereichs eines Heizers ' angeordnet . Der „hot spot" -Bereich des Heizers ist derjenige Bereich der Abgassonde, in dem der Heizer die höchsten Temperaturen bewirkt. Durch Anordnung der HC-Sonde außerhalb dieses Bereichs kann auf einfache
Weise erreicht werden, daß die HC-Elektrode auf einer nied-
rigeren Temperatur als die Sauerstoff-Sensoreinheit betrieben werden kann.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Abgassonde nach der Erfindung hat die Elektrode zur Messung des Kohlenwas- serstoffgehalts eine niederohmige Zuleitung. Die Zuleitung der HC-Elektrode ist in der Regel ebenfalls an der Außenseite des schichtweisen Aufbaus aufgedruckt. Eine niederohmige Zuleitung kann dann durch Erhöhung der Dicke der Zu- leitung, beispielsweise durch eine doppelte Druckstruktur, erreicht werden.
Zum Schutz gegen abrasive Bestandteile des Abgases ist die Elektrode zur Messung des Kohlenwasserstoffgehalts in vor- teilhafter Weise mit einer Schutzschicht aus einem porösen Werkstoff versehen. Ein zweckmäßiger poröser Werkstoff stellt bei dieser Anwendung Zirkoniumdioxid dar. Die HC- Elεktrode kann mit einer einfachen derartigen Schutzschicht versehen sein.
Der schichtweise Aufbau.aus den Festkörperelektrolytlagen ■ besteht insbesondere aus sogenannten Trägerfolien, die aus Yttrium-stabilisiertem Zirkoniumdioxid bestehen. Die HC- Elektrode-, ist dann an der Außenseite einer dieser kerami- sehen Trägerfolien eines beispielsweise drei- oder vierla- ■ gigen Aufbaus angeordnet .
Die Zuleitung der Elektrode zur Messung des Kohlenwasser- stoffgehalts kann entsprechend einer Zuleitung der Außen- pumpelektrode der Abgassonde doppelseitig isoliert sein. Dadurch wird erreicht, daß eine beim Sintern entstehende
Krümmung des HC-Sensorelements bei unterschiedlicher Sinterschrumpfung der Isolation, welche aus AluminiumoKid bestehen kann, und der beispielsweise aus Yttrium-stabili- ≤iertem Zirkoniumdioxid bestehenden Trägerfolie gemindert wird. Die doppelseitige Isolierung der Zuleitung der HC- Elektrode macht bei der Herstellung der Abgassonde nach der Erfindung nur einen zusätzlichen Druckschritt erforderlich, da die zugehörigen Anschluß ontakte ohnehin unterseitig isoliert werden müssen.
Bei einer alternativen Ausführungsform der Abgassonde nach der Erfindung kann die HC-Elektrode auf der Seite angeordnet sein, auf der auch die Sauerstoff-Sensoreinheit liegt, d. h. auf der Seite der Außenpumpelektrode . In diesem Falle kann die Zuleitung der HC-Elektrode mit einem eine Durch- kontaktierung aufweisenden Anschluß versehen sein. Die Durchkontaktierung kann dabei mehrere Lagen des schichtweisen Aufbaus durchgreifen.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes nach der. Erfindung sind der Beschreibung, der Zeichnung und den Patentansprüchen- entnehmbar.
Zeichnung
Drei Ausführungsbeispiele der Abgassonde nach der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch vereinfacht dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläu- tert. Es zeigen
Figur 1 einen Schnitt durch eine Abgassonde nach der Erfindung;
Figur 2 eine Aufsicht auf die Abgassonde nach Figur 1 entlang dem Pfeil II in Figur 1;
Figur 3 einen Schnitt durch eine alternative Ausführungs- form einer Abgassonde nach der Erfindung;
Figur 4 eine Aufsicht auf die Abgassonde nach Figur 3 in Richtung des Pfeiles IV in Figur 3; und
Figur 5 eine Aufsicht auf eine weitere Ausführungsform.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
In den Figuren 1 und 2 ist ein prinzipieller Aufbau einer Abgassonde 10 dargestellt. Die als planarer Körper ausgeführte Abgassonde 10 ist eine Breitbandlamdasonde mit einem im wesentlichen- üblichen schichtweisen Aufbau 11 mit vier keramischen Folien, die jeweils aus einem Festkörperelektrolyt, wie Yttrium-stabilisiertem Zirkoniumdioxid, gebil- det sind.
In dem schichtweisen Aufbau 11 der Breitbandlamdasonde 10 ist ein mit einer porösen Diffusionsbarriere 12 versehener, als. Meßraum ausgebildeter Meßspalt 14 angeordnet, der ring- förmig- ist und über eine senkrecht zur Ebene der Sonde 10 ausgerichtete Gaseinlaßöffnung 15 einem in einem hier nicht näher dargestellten Abgasstrang eines Kraftfahrzeuges strömenden Abgas ausgesetzt ist.
Des weiteren umfaßt die Breitbandlamdasonde 10 einen Luftreferenzkanal 16, der mit der Umgebung verbunden ist, sowie
"einen Heizer '17, der über in -Figur 2 dargestellte Durchkon- taktierungen 18 und 19 sowie Kontaktflächen 20 und 21 mit einer hier nicht dargestellten Spannungsquelle verbunden ist. Mittels des Heizers 17 ist die Betriebstemperatur der Abgassonde 10 einstellbar.
Die Breitbandlamdasonde 10 umfaßt des weiteren zwei elektrochemische' Zellen, und zwar eine sogenannte Sauerstoff- Pumpzelle, die eine ringförmige Außenpumpelektrode 22, die die Gaseinlaßöffnung 15 umgibt, und eine ringförmige Innenpumpelektrode 24 aufweist, sowie eine Nernst-Kon∑entra- tionszelle, die eine ringförmige Konzentrationselektrode 26 sowie eine den Referenzkanal 16 begrenzende Referenzelektrode 28 aufweist. Die Innenpumpelektrode 24 und die Kon- zentrationselektrode 26 sind jeweils einander gegenüberliegend stromab der Diffusionsbarriere 12 in dem Meßspalt 14 angeordne . . .
Zum Schutz gegen abrasive Abgasbεstandteile ist die Außen- pumpelektrode 22 mit einer ringförmigen porösen Schutzschicht 29 versehen.
Auf der den Außenpumpelektroden 22 und 2.3 abgewandten Großfläche, des schichtweisen Aufbaus 11 der Breitbandlamdasonde 10 ist des weiteren eine sogenannte HC-Elektrode 31 angeordnet, die zur Messung eines Kohlenwasse.rstoffgehalts des in dem Abgasstrang strömenden Abgases dient und ebenfalls zum Schutz gegen abrasive Bestandteile des Abgases mit einer porösen Schutzschicht 32 aus Zirkoniumdioxid versehen ist. Die im Wirkungsbereich des Heizers 17 angeordnete HC- Elektrode 31 ist bei diesem .Ausführungsbeispiel in einem
sogenannten „hot spot" -3ereich des Heizers 17 angeordnet. Der „hot spot -Bereich ist in Figur 2 mit "X" gekennzeichnet.
Die Breitbandlamdasonde 10 umfaßt des weiteren eine Zuleitung 33 für die HC-Elektrode 31, die entsprechend einer Zuleitung für die Außenpumpe1-ektrode 22 doppelseitig von einer Isolierung 34 aus Äluminiumoxid begrenzt ist. Des weiteren ist auf der Seite der HC-Elektrode 31 eine Isolati- onsschicht 35 angeordnet, die mit einer Kontaktfläche 27 zum Anschluß der HC-Elektrode 31 und den dem Heizer 17 zugeordneten Kontaktflächen 20 und 21 bedruckt ist.
Die Außenpumpelektrode 22, die Innenpumpelektrode 24, die Referenzelektrode 28 und die HC-Elektrode 31 sind in an sich bekannter Weise mit dem Aufbau 11 aus den keramischen Folien versintert.
In den Figuren 3 und 4 ist eine alternative Ausführungsform einer Abgassonde 40 nach der Erfindung dargestellt. Die Abgassonde 40 unterscheidet sich von derjenigen nach den Figuren 1 und 2 dadurch, daß sie aus einem- schichtweisen Aufbau 41 aus drei Festkörperelektrolytlagen besteht und mithin einen kompakten 3-Folien-Aufbau hat. Ein derartiger Aufbau einer Breitbandlamdasonde ist aus der DE 199 41 051 AI bekannt.
Die Nernst-Konzεntrationszella ist bei der Breitbandlamdasonde 40 in der in Figur 3 gewählten Darstellung hinter der Pumpzεlle angeordnet, welche die Außenpumpelektroden 22 und
23 sowie die Innenpu pelektroden 24 und 25 umfaßt. Dies be-
deutet, daß der Meßspalt 14 und der in der Zeichnung nicht sichtbare Referenzkanal im wesentlichen in einer Höhe hintereinander angeordnet sind.
Des weiteren ist an der der Außenpumpelektrode 22 abgewandten Großfläche des Aufbaus 41 der Abgassonde 40 eine sogenannte HC-Elektrode aufgedruckt, die gabelförmig ausgebildet ist und zwei Schenkel 43 und 44 aufweist. Die beiden Schenkel 43 und 44 der HC-Elektrode sind jeweils mit einer porösen Schutzschicht 45 bzw. 46 versehen.
Diese .Anordnung bewirkt, daß die HC-Elektrode außerhalb des sogenannten „hot spot"-Bereichs des Heizers 17 angeordnet ist, so daß die HC-Elektrode mittels desselben Heizers mit einer niedrigeren Temperatur, beispielsweise etwa 600 °C, als die aus der Pumpzelle und der Konzentrationszelle bestehende Sauerstoffmeßeinheit betrieben werden kann, deren Betriebstemperatur bei etwa 750 °C liegt.
Des weiteren verfügt die Breitbandlamdasonde" 0 über eine niederohmige Zuleitung 47 für die aus den Schenkeln 43 und 44 bestehende HC-Elektrode. Die Zuleitung 47 ist hierzu als doppeltgedruckter Leiter ausgebildet und doppelseitig mit einer Isolierschicht aus Aluminiumoxid versehen. .
In Figur 5 ist. ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Abgassonde 50 nach der Erfindung dargestellt. Die Abgassonde 50 unterscheidet sich von derjenigen nach den Figuren 3 und 4 dadurch, daß sie mit einer HC-Elektrode 51 versehen ist. Unterhalb der HC-Elektrode 51 ist im Inneren der Abgassonde 50 die sogenannte Nernst-Konzentrationszelle angeordnet.
Die HC-Elektrode 51 liegt mithin oberhalb des Bereichs des Abgassonde 50, in dem eine Innenwiderstandsregeiung des ernst-Konzentrationstelle erfolgt.
Bei der Abgassonde 50 liegt die Betriebstemperatur der
HC-Elektrode 51 bei etwa 600 °C, welche über eine entsprechende Taktung der mittels eines hier nicht dargestellten Steuergeräts durchgeführten Innenwiderstandsregeiung der Nernst-Konzentrationszelle realisiert werden kann. Bei- spielsweise wird der tεmpεraturabhängige Innenwiderstand der Nernst-Konzentrationszelle auf 600 Ω oder bei einer alternativen Ausführungsform auf 2000 Ω geregelt. Bei dieser Ausführungsform wird eine Innenwiderstandsregeiung genutzt', die derjenigen entspricht,- die bei der Ausführungs- form nach den Figuren 3 und 4 eingesetzt wird, bei der der Innenwiderstand der Nernst-Konzentrationszelle jedoch auf beispielsweise 80 Ω bzw. 200 Ω geregelt wird. Entsprechend kann der gleiche Heizer 17 wie bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 3. und 4 eingesetzt 'werden. Die Taktung des Heizers erfolgt pulsweitenmoduliert . Der Aufbau der Abgassonde 50 hat eine geringe Wärmekapazität, wodurch eine schnelle Temperaturänderung bei' Änderung der .Heizleistung erreicht werden kann.
.Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die darge¬ stellten Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Vielmehr kann beispielsweise auch der in Figur 1 dargestellte Aufbau mit einer " gabelartigen HC-Elektrode ausgestattet sein. Auch kann die gabelförmige HC-Elektrode des Ausführungsbeispiels nach den Figuren 3 und 4 durch eine HC-Elektrode entsprechend derjenigen nach Figur 1 ersetzt sein.