Verfahren zur Herstellung von Rundlagern, insbesondere in Automobilen
Beschreibung
Die Erfindung betrifft Verfahren zur Herstellung von Rundlagern enthaltend mindestens eine hohle bevorzugt zylindrische bevorzugt vormontierte Außenbuchse (i) , mindestens ein hohles bevorzugt zylindrisches bevorzugt elastisches Lagerelement (ii) und mindestens eine hohle bevorzugt zylindrische Innenbuchse (iii) . Des weiteren bezieht sich die Erfindung auf Automobile oder Lastkraftwagen enthaltend Rundlager erhältlich durch das erfindungsgemäße Verfahren.
Rundlager werden in Automobilen beispielsweise innerhalb des Fahrwerks verwendet und sind allgemein bekannt. Mit Hilfe von Rundlagern werden im Automobil Aggregate, Getriebe, Motoren, Fahrwerksbauteile u.a. untereinander oder mit der Karosserie ver- bunden. Dabei erfüllen sie durch die Verwendung von Elastomerwerkstoffen die Funktion der elastischen Lagerung; andererseits sind sie auf Grund ihrer viskosen Eigenschaften in der Lage, Energie zu dissipieren und damit Schwingungen zu dämpfen. Dabei wird ein hohes Maß an Dämpfung besonders für die Bedämpfung großer Amplituden von niederfrequenten Schwingungen benötigt, die z.B. die Anbindung der Stossdämpfers an die Karosserie beeinflussen. Andererseits ist bei kleinen Amplituden und höheren Frequenzen eine hohe Dämpfung aus Gründen der Fahrzeugakustik unerwünscht. Das Dämpfungsverhalten derzeitiger, konventioneller Rundlager ist abhängig vom intrinsischen Dämpfungsvermögen des eingesetzten Elastomerwerkstoffes .
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, ein Verfahren zur Herstellung von Rundlagern enthaltend (i) hohle bevorzugt zylin- drische Außenbuchse, (ii) hohles bevorzugt elastisches bevorzugt zylindrisches Lagerelement und (iii) hohle bevorzugt zylindrische Innenbuchse zu entwickeln, das gegenüber den üblichen Verfahren deutlich schneller und einfacher und somit kostengünstiger ist. Dieses neue Verfahren sollte insbesondere für Rundlager, die in Automobilen oder Lastkraftwagen zum Einsatz kommen, dort insbesondere Rundlager, deren Außenbuchse an der Karosserie befestigt wird oder Teil der Karosserie ist, in Frage kommen.
Diese Aufgabe konnte dadurch gelöst werden, dass die Außenbuchse in dem Objekt, das das Rundlager enthalten soll, vorhanden, bevorzugt vormontiert ist und man anschließend das Lagerelement (ii) und die hohle Innenbuchse (iii) in die vormontierte Außen-
buchse (i) presst, d.h. in den Hohlraum der Außenbuchse (i) montiert, wobei bevorzugt das hohle Lagerelement (ii) in dem Hohlraum der hohlen Außenbuchse positioniert wird und die hohle Innenbuchse (iii) in dem Hohlraum des hohlen Lagerelementes (ii) . Erfindungsgemäß wird somit nicht das gesamte Rundlager enthaltend (i) , (ii) und (iii) komplett fertig montiert und anschließend in das Objekt, in dem das Rundlager eingesetzt werden soll, eingebaut. Erfindungsgemäß weist das Objekt, in dem das Rundlager zum Einsatz kommen soll, bereits eine Einrichtung, die als Außen- buchse dienen kann, auf. D.h. die Außenbuchse wird erst mit dem Objekt montiert oder ist bereits als integraler Teil des Objekts geplant und erst anschließend erfolgt die Montage des Lagerelementes (ii) und der Innenbuchse (iii) mit der Außenbuchse (i) . Dies bietet folgende Vorteile:
Die Lagerelemente können auf der Basis von Halbzeugen hergestellt werden, so dass Änderungen des Materials und der Geometrie sehr einfach durchzuführen sind. Weiterhin sind qualitätssichernde Maßnahmen an den Lagerelementen sehr leicht durchführbar. Die Prozeßsicherheit wird dadurch erhöht. Die Lagerelemente können sehr flexibel zusammengesetzt werden, so dass beispielsweise Lagerelemente mit unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften miteinander kombiniert werden können. Die Bauart solcher Lager erübrigt die Außenhülse und spart somit ein Einzelteil . Zudem können durch die Bauart solcher Lager Kalibrierschritte gespart werden, die bei Rundlagern konventioneller Bauart durchgeführt werden müssen. Außerdem können Haftvermittlern bei der Fertigung gespart werden.
Bevorzugt wird somit erst die Außenbuchse mit dem Objekt, das das Rundlager enthalten soll, montiert, d.h. verbunden, beispielsweise durch Verschrauben oder Schweißen, und anschließend das Lagerelement (ii) und die Innenbuchse (iii) in den Hohlraum der Außenbuchse (i) eingeführt. In einer anderen bevorzugten Aus- führungsform ist die Außenbuchse (i) Bestandteil des Objektes, das das Rundlager enthalten soll .
Bevorzugt wird man die hohle Innenbuchse (iii) erst in dem Hohlraum des hohlen zylindrischen Lagerelements (ii) positionieren und anschließend das hohle zylindrische Lagerelement (ii) enthaltend die hohle Innenbuchse (iii) in die vorhandene, bevorzugt mit dem Objekt, in dem das Rundlager zum Einsatz kommen soll, vormontierte Außenbuchse (i) , bevorzugt in den Hohlraum der vorhandenen, bevorzugt vormontierten Außenbuchse (i) montieren, bevorzugt pressen, d.h. in den Hohlraum der Außenbuchse (i) einfügen.
Dabei kann man bevorzugt eine Vorspannung des Lagerelementes (ii) erzeugen, d.h. bevorzugt presst man (ii) unter Vorspannung und bevorzugt unter Zuhilfenahme von Einpresshilfsmitteln in die Außenbuchse (i) . Unter Vorspannung ist dabei insbesondere zu ver- stehen, dass die Wandstärke des Lagerelementes (ii) kleiner ist als der Abstand zwischen der Innenbuchse (iii) und der Außenbuchse (i) , d.h. das Lagerelement liegt in radialer Richtung gestaucht vor.
Bevorzugt kann man zur Montage des (ii) hohlen Lagerelementes und der (iii) hohlen Innenbuchse in die vormontierte Außenbuchse (i) eine EinpressVorrichtung (iv) verwendet, die mindestens einen Stempel (v) und mindestens eine äußere Hülse (vi) aufweist. Das bevorzugte Beispiel einer Einpressvorrichtung ist in der Figur 1 dargestellt. Bevorzugt kann man dabei vor der Montage des (ii) hohlen Lagerelementes und der (iii) hohlen Innenbuchse in die vormontierte Außenbuchse (i) das oder die hohle Lagerelemente (ii) und die hohle (n) Innenbuchse (n) (iii) auf dem Stempel (v) und zumindest teilweise innerhalb der äußeren Hülse (vi) positio- nieren. Aus dieser Position zumindest teilweise innerhalb der äußeren Hülse (vi) kann dann das hohle Lagerelement (ii) und die hohle Innenbuchse (iii) in die Außenbuchse geschoben oder gepresst werden. Bevorzugt läuft die äußere Hülse (vi) konisch zu, d.h. sie verjüngt sich in Montagerichtung , d.h. in die Rich- tung in die Lagerelement (ii) und Innenbuchse (iii) geschoben werden. Aufgrund dieser bevorzugten Verjüngung wird das hohle Lagerelement (ii) beim Einpressen mittels des Stempels (v) in die vormontierte Außenbuchse (i) im Radius gestaucht, d.h. es liegt zwischen Außenbuchse (i) und Innenbuchse (iii) unter Spannung vor.
In der Figur 1 ist der Stempel ausgefahren dargestellt, d.h. (ii) und (iii) befinden sich bereits in der Außenbuchse (i) . Der bevorzugte konische Verlauf der Außenhülse (vi) ist der Figur 1 aber gut zu entnehmen. In der Figur 1 ist der Stempel zweiteilig aufgebaut. Ein Teil des Stempels (va) drückt die Innenbuchεe (iii) , ein weiterer Teil (vb) , der mit (va) bevorzugt synchron bewegt wird, presst das Lagerelement (ii) . Die Abmessungen können weitgehend beliebig gewählt werden und sich bevorzugt nach den Abmessungen bekannter Rundlager richten. Besonders bevorzugt werden die Abmessungen so gewählt, dass das Lagerelement (ii) zwischen (i) und (iii) gestaucht, d.h. wie dargestellt unter Vorspannung vorliegt. Die Länge das Rundlager und der Gesamtdurchmesser sowie der Durchmesser des Hohlraums der Innenbuchse (iii) können sich nach dem Einsatz und den zu lagernden Objekten richten. Die Wahl geeigneter Abmessungen ist dem Fachmann geläufig.
Bei dem Objekt, das das Rundlager enthalten soll, kann es sich bevorzugt um das Fahrwerk oder die Karosserie oder Teile der Karosserie, beispielsweise den Fahrschemel, eines Automobils oder eines Lastkraftwagens handelt. Dabei kann die Außenbuchse (i) entweder mit der Karosserie vormontiert werden, beispielsweise verschraubt oder angeschweißt werden, oder bereits bei der Entwicklung der Karosserie als Teil der Karosserie geplant werden und somit bei der Montage von Innenbuchse (iii) und Lagerelement (ii) als integrales Teil der Karosserie oder des Fahrwerks vor- liegen. Erfindungsgemäß ist die Außenbuchse (i) vor dem Einfügen des Lagerelementes (ii) und der Innenbuchse (iii) in die Außenbuchse (i) bereits Teil der Karosserie, d.h. fest mit der Karosserie montiert, beispielsweise verschraubt oder verschweißt.
Als Objekte, die mittels des Rundlagers insbesondere mit der Karosserie eines Automobils oder eines Lastkraftwagens gelagert werden sollen, kommen beispielsweise alle Arten von Aggregaten, Fahrschemeln, Lenkern, Getrieben und/oder Anbauteilen, bevorzugt Aggregate, Lenker und/oder Getriebe, besonders bevorzugt Hinter- achsgetriebe in Frage.
Diese mit dem bevorzugt dämpfend wirkenden Rundlager zu lagernden Teile können beispielsweise dadurch mit den Rundlager befestigt werden, dass man sie mit Hilfe Schrauben-, Bolzen, Stift-, Niet- oder anderen form- oder kraftschlüssigen Verbindungen, bevorzugt Schrauben-, Bolzen-, Stift-, Niet-Verbindungen befestigt, bevorzugt mit Hilfe der hohlen Innenbuchse.
Bevorzugt wird man entsprechend an der Innenbuchse (iii) Aggre- gate, Lenker und/oder Getriebe, besonders bevorzugt Hinterachsgetriebe befestigen und somit bevorzugt mit der Karosserie eines Automobils oder eines Lastkraftwagens bevorzugt schwingungsdämp- fend verbinden. Ebenso ist es denkbar, dass diese Lager beispielsweise in die Lagerschilde von Getrieben, Aggregaten ein- gebracht werden, die dann mit der Karosserie verbunden werden.
Nach der Montage, d.h. dem Einschieben oder Einpressen von (ii) und (iii) in den Hohlraum von (i) kann das Rundlager als fertiggestellt betrachtet werden, oder es kann durch plastische Verfor- ung der Außenhülse oder Zusatzteile oder ein Montagehilfsmittel, das adhäsiv wirkt, ein äußerer Festsitz realisiert werden. Durch geeignete Maßnahmen kann der Festsitz auch auf der Innenbuchse geschaffen werden. Somit kann man die Innenbuchse (iii) mit dem hohlen Lagerelement (ii) in die Außenhülse (i) pressen und an- schließend das Lagerelement durch kraft-, form- oder stoffschlüs-
sige Verbindung mit Außen-und/oder Innenhülse in der Bewegung längs seiner Achse hindern.
Beim Einpressen des Lagerelementes (ii) und der Innenbuchse (iii) in den Hohlraum der Außenbuchse (i) , bevorzugt auch bei der Montage der Innenbuchse (iii) in den Hohlraum des Lagerelementes (ii) , kann man gegebenenfalls ein Einpresshilfsmittel benutzt wird, das reibungsvermindernde Eigenschaften besitzt. In Frage kommen beispielsweise gängige Schmierstoffe oder Seifen. Bevor- zugt sind allerdings Einpresshilfsmittel, die neben reibungsver- mindernden Eigenschaften, auch adhäsive Eigenschaften aufweisen, d.h. nach der Montage von (iii) in (ii) und (ii) in (i) die Komponenten (i) mit (ii) und/oder (ii) mit (iii) verkleben.
Die Innenbuchse (iii) kann auf üblichen Materialien basieren, beispielsweise Metallen, z.B. Stahl, Eisen und/oder Aluminium oder harten Kunststoffen, z.B. TPU, umfasst. Die Innenbuchse (iii) verfügt über eine Innenbohrung üblicherweise zur Aufnahme eines Befestigungsbolzen. Der Außendurchmesser ergibt sich aus Festigkeitsgründen.
Bei Applikationen, bei denen keine haftende Verbindung zwischen der dem Lagerelement zugewandten Oberfläche der Innenhülse gefordert wird, kann diese mit einem, bevorzugt aufgesetzten Kragen, der bevorzugt senkrecht zur Innenbohrung und bevorzugt auf der äußeren Oberfläche der Innenbuchse (iii) umlaufend ist, versehen werden. Dabei kann dieser in Durchmesser, Dicke, Ausführung und Anzahl variieren. Der Kragen bildet bei radialer Belastung an den Flanken die bevorzugte Reibfläche und an der Stirnseite die Weg- begrenzung bei der Einfederung. Diese Kontur bietet ebenfalls eine besonders vorteilhafte Charakteristik bei auftretenden kar- danischen Belastungen. Bevorzugt wird die Innenbuchse in axialer Ausrichtung nicht vom Lagerelement (ii) überragt.
Das Lagerelement (ii) kann aus einem oder mehreren Einzelteilen, die elastische Eigenschaften aufweisen, bestehen. Werden mindestens zwei Lagerelemente verwendet, so können diese je nach Anforderung quasi in einem Stecksystem zum vollständigen Lagerelement zusammengefügt werden, wobei allgemein bekannten "Steck"-Verfahren gewählt werden können, z.B. Nut-Feder. Damit können Lagerelemente mit unterschiedlichen Eigenschaften verwendet werden, die je nach ihrer Anordnung im Rundlager spezifische Anforderungen übernehmen können. Werden mindestens zwei Lagerelemente (ii) eingesetzt, weisen diese bevorzugt unter- schiedliche Dichten und somit unterschiedliche mechanische und dynamische Eigenschaften auf. Während beispielsweise ein Lagerelement (ii) aus einem mikrozelligen PUR mit geringer Dichte
bestehen kann um im Einsatzfall durch die Relativbewegung zur Innen- und Außenbuchse viel Dämpfung zu erzeugen, kann ein weiteren Lagerelement (ii) im Rundlager aus einem mikrozelligen Polyurethan mit hoher Dichte gefertigt sein, um dynamische Steifigkeiten zu gewährleisten und um die ax. Verformung zu reduzieren. Erfindungsgemäß kann somit auf speziellen Anforderungen eingegangen werden. Das erfindungsgemäße Lagerelement (ii) basiert üblicherweise auf Gummi oder zelligen Polyisocyanat-Poly- additionsprodukten, bevorzugt auf zelligen Polyisocyanat-Poly- additionsprodukten. Besonders bevorzugt basiert das Lagerelement (ii) auf zelligen Polyisocyanat-Polyadditionsprodukten, bevorzugt auf der Basis von zelligen Polyurethanelastomeren, die ggf. Poly- harnstoffStrukturen enthalten können, besonders bevorzugt auf der Basis von zelligen Polyurethanelastomeren bevorzugt mit einer Dichte nach DIN 53 420 von 200 bis 1100, bevorzugt 300 bis 800 kg/m3, einer Zugfestigkeit nach DIN 53571 von > 2, bevorzugt 2 bis 8 N/mm2, einer Dehnung nach DIN 53571 von > 300, bevorzugt 300 bis 700 % und einer Weiterreißfestigkeit nach DIN 53515 von > 8, bevorzugt 8 bis 25 N/mm. Bevorzugt handelt es sich bei den Elastomeren um mikrozellige Elastomere auf der Basis von Polyiso- cyanat-Polyadditionsprodukten, bevorzugt mit Zellen mit einem Durchmesser von 0,01 mm bis 0,5 mm, besonders bevorzugt 0,01 bis 0,15 mm. Besonders bevorzugt besitzen die Elastomere die eingangs dargestellten physikalischen Eigenschaften. Elastomere auf der Basis von Polyisocyanat-Polyadditionsprodukten und ihre Herstellung sind allgemein bekannt und vielfältig beschreiben, beispielsweise in EP-A 62 835, EP-A 36 994, EP-A 250 969, DE-A 195 48 770 und DE-A 195 48 771. Die Herstellung erfolgt üblicherweise durch Umsetzung von Isocyanaten mit gegenüber Iso- cyanaten reaktiven Verbindungen. Die Elastomere auf der Basis von zelligen Polyisocyanat-Polyadditionsprodukte werden üblicherweise in einer Form hergestellt, in der man die reaktiven Ausgangskomponenten miteinander umsetzt. Als Formen kommen hierbei allgemein übliche Formen in Frage, beispielsweise Metallformen, die aufgrund ihrer Form die erfindungsgemäße dreidimensionale Form des Federelements gewährleisten. Die Herstellung der Polyiso- cyanat-Polyadditionsprodukte kann nach allgemein bekannten Verfahren erfolgen, beispielsweise indem man in einem ein- oder zweistufigen Prozess die folgenden Ausgangsstoffe einsetzt:
(a) Isocyanat,
(b) gegenüber Isocyanaten reaktiven Verbindungen,
(c) Wasser und gegebenenfalls
(d) Katalysatoren,
(e) Treibmittel und/oder
(f) Hilfs- und/oder Zusatzstoffe, beispielsweise Polysiloxane und/oder Fettsäuresulfonate .
Bevorzugt weisen die zelligen Polyisocyanat-Polyadditionsproduk- ten einen Druckverformungsrest kleiner 25 % nach DIN 53572, wobei als Prüfkörper Würfel der Abmessung 40 mm x 40 mm x 30 mm ohne Silikonanstrich verwendet werden, die Prüfung bei konstanter Verformung erfolgt, wobei die Prüfkörper um 40 % zusammengedrückt und 22 Stunden bei 80 °C im Umluftschrank gehalten werden, die Prüfeinrichtung nach der Entnahme aus dem Wärmeschrank 2 Stunden im zusammengedrückten Zustand auf Raumtemperatur abgekühlt wird, anschließend der Prüfkörper aus der Prüfeinrichtung entnommen wird und 10 min i 30 s nach der Entnahme der- Prüfkörper aus der Prüfeinrichtung die Höhe der Prüfkörper auf 0 , 1 mm genau gemessen wird.
Die Außenbuchse (i) kann auf üblichen Materialien basieren, beispielsweise Metallen, z.B. Stahl, Eisen und/oder Aluminium oder harten Kunststoffen, z.B. TPU. Bevorzugt basiert die Außenbuchse auf dem gleichen Materialien wie das Objekt, in dem sie zum Einsatz kommen soll, besonders bevorzugt, beispielsweise im Falle der Montage in Karosserien, auf Stahl und/oder Aluminium, insbesondere Stahl. Die Außenbuchse (i) verfügt über einen Außendurchmesser und einen Innendurchmesser, die in den Abmaßen und Ausführungen variieren können. Die Erfindung umfasst sowohl kali- brierte und unkalibrierte Buchsen.