Wartungs-/Serviceeinheit sowie Verfahren für ein rechnergestütztes Wartungs- und/oder Service-Management
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft ein Verfahren für ein rechnergestütztes Wartungs- und/oder Service- Management von Spritzgiessmaschinen, ferner eine Wartungs-/Serviceeinheit für Spritzoder Druckgiessmaschinen.
Stand der Technik
Spritzgiessmaschinen müssen wie alle anderen Maschinen und z.B. Fahrzeuge periodisch gewartet werden. Das populärste Beispiel ist der Fahrzeugservice. Dabei unterscheidet man zwischen Oelwechselservice, Inspektionsservice sowie als Drittes spezielle Leistungen, wie Abgasuntersuchungen, welche gesetzlich vorgeschrieben sind. Nur als Beispiel wird bei einem bestimmten Fahrzeugtyp mit Benzinmotor vorgeschlagen, alle 12 Monate einen Inspektionsservice vorzunehmen. Dieser schliesst immer einen Ölwechsel-Service mit ein. Werden vor Ablauf eines Jahres 15O00 km erreicht, ist ein Ölwechsel-Service erforderlich. Liegt der Ölwechsel nur wenige Monate vor dem Inspektions-Service, kann es vorteilhaft sein, gleich den Inspektions-Service durchführen zu lassen. Beträgt die Jahresfahrleistung mehr als 30O00 km, ist der Inspektions-Service nicht erst nach einem Jahr, sondern jeweils nach 30O00 km durchzuführen. Alle 24 Monate ist ein Bremsflüssigkeits-Wechsel durchzuführen.
Für alle Fahrzeuge werden folgende Empfehlungen gegeben: Damit jeder Wartungseingriff zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt und keiner vergessen wird, wird der Fahrzeugbesitzer mit einem Aufkleber am Türholm bzw. mit der Service-Intervall-Anzeige erinnert. Es wird auf den Seiten mit den Nachweisfeldern in einem Heft eingetragen, wann der nächste Service zu erledigen ist. Die angegebenen Abstände sind auf normale Betriebsbedingungen abgestimmt. Bei erschwerten Bedingungen ist es notwendig, einige Arbeiten zwischen den angegebenen Abständen ausführen zu lassen. Das gilt vor allem für den Wechsel des Motoröls bei dauerndem Kurzstreckenverkehr oder extrem niedrigen
Temperaturen und für die Reinigung bzw. den Wechsel des Luftfiltereinsatzes bei starkem Staubanfall.
Diese Ausführungen zeigen anschaulich die technische Problematik für die Vorgabe von Wartungsintervallen. Zwei ganz spezielle Fälle sind das Motorenöl und die Abgasuntersuchung. Für diese beiden Fälle werden in der Regel fixe Werte vorgegeben. Beim Ölwechsel wird das Intervall zeitlich vorgegeben (alle 12 Monate) oder aber nach bestimmten Fahrleistungen, 15O00 km bzw. 30O00 km. Die Praxis zeigt, dass es kaum gelingt, solche Modelle auf andere Maschinen wie Spritzgiessmaschinen zu übertragen. In beiden Fällen besteht jedoch eine gemeinsame Grundproblematik. Es ist dies die Kosten-/Nutzenfrage. Bei der Kosten-/ Nutzenfrage ist das anvisierte Ziel der Betriebssicherheit im Vordergrund. Durch die Vorgabe von zu kurzen Serviceintervallen werden regelmässig unnötig grosse Kosten verursacht. Weder der Fahrzeughalter noch der Spritzgiesser möchte unnötige Kosten tragen. Beide erwarten vom Hersteller eine Garantie für eine störungsfreie Benutzung der Maschine mit möglichst langen Wartungsintervallen. Jedes Wartungsintervall sollte so bemessen sein, dass die Servicearbeit kurz vor einer möglichen Störung eintritt. Der Hersteller hat alles Interesse, dass die Wartungsintervalle so kurz sind, dass mit grösster Wahrscheinlichkeit keine Pannen, vor allem keine Schäden entstehen. Die beiden Interessenlagen können gegebenenfalls weit auseinander liegen. In der Praxis können diese nur durch Kompromissempfehlungen für beide Seiten zufriedenstellend genutzt werden.
Unter dem Begriff Service wird in der Regel ein konkreter Eingriff in der Maschine verstanden. Im Gegensatz zum Service wird die Wartung normalerweise vom Fachpersonal des Produktionsbetriebes durchgeführt, da die Wartungsarbeiten keine Eingriffe in die Mechanik der Maschine erfordern. Im engeren Sinne kann unter Wartung Ölwechsel, Schmierung, Reinigung, Kontrolle, Referenzierungen und Kalibrierungen verstanden werden. Der Servicefachmann ist selbstverständlich in der Lage alle Wartungsarbeiten durchzuführen. Seine zentrale Aufgabe ist jedoch, Eingriffe in der Maschine vorzunehmen, sei es in der Mechanik der Hydraulik, den klassischen elektrischen Komponente sowie der gesamten Steuerung/Regelung der Maschine mit Einschluss der elektronischen Seite. Eine wichtige Aufgabe des Servicefachmannes ist das Beheben von Störungen, Pannen bzw. Ausfällen im regulären Ablauf der Maschine. Bei einer nicht sofort erkennbaren Störquelle muss er als erstes eine Stördiagnose herstellen, um mit dem geringstmöglichen Aufwand die Störung so rasch wie möglich beheben zu können, bzw. entscheiden welche defekte Teil ersetzt oder repariert werden muss. Es müssen auch Nachrüstungen durchgeführt werden. Im realen Alltag ist es vielfach nicht möglich, die Begriffe Wartung und Service streng getrennt zu gebrauchen.
Es wird deshalb der Begriff "Wartung/Service" eingeführt, unter dem beide Begriffe je nach Fall unabhängig oder aber beide zusammen verstanden werden. Damit ist auch das Problem gelöst, dass in einem Falle zwischen dem Hersteller der Maschine bzw. einer Tochtergesellschaft oder Landesvertreter und dem Kunden ein Service-Vertrag- oder ein Wartungsvertrag vereinbart wird. Die Vertragsinhalte bestimmen letztlich, was unter Service oder Wartung jeweils verstanden wird.
Es gibt in der industriellen Praxis bereits rechnergestützte Vorschläge für präventive Wartungsprogramme, mit denen zum Beispiel die täglich erforderlichen Wartungsarbeiten angezeigt und im Sinne einer Vorschau für Wartungsaufträge ausdruckbar sind. Ein konkreter Vorschlag für eine präventive Instandhaltungsplanung für eine optimale Sprit∑giessmaschinen-Verfügbarkeit für eine einfache Umsetzung in die Praxis ist in "KU- Kunststoff Jahrgang 92, 11/2002" beschrieben. Als Vorgehensweise für die Inspektionsplanung wird Folgendes vorgeschlagen: Nach dem Anlegen von standardisierten und freien Stammdaten wird für jede Spritzgiessmaschine ein Inspektionsplan erstellt, in dem die Maschine in beliebig viele, frei definierbare Instandhaltungsbereiche, wie z.B. Elektrik, Mechanik, Hydraulik unterteilt wird.
Die vorgeschlagene Lösung enthält zur Erfassung der Laufzeiten einen zentralen Schichtkalender sowie für jede Maschine einen Betriebskalender mit den individuellen Betriebszeiten. Hier wird die reale Laufzeit der Maschinen durch auftrags- und instandhaltungsbedingte Stillzeiten erfasst und dokumentiert. Es werden detaillierte Inspektionsanweisungen hinterlegt. Über frei wählbare Inspektionsdaten wird automatisch ein Inspektionsauftrag generiert. Die Lösung erlaubt, neben den Spritzgiessmaschinen auch Peripheriegeräte in die Instandhaltungsplanung aufzunehmen.
Es ist der Anmelderin nicht bekannt, dass solche, von Softwarefirmen erarbeitete Wartungsprogramme für die Wartung von Spritzgiessmaschinen bereits eingesetzt werden. Bei Spritzgiessmaschinen erwartet der Kunde absolut störungsfreien Betrieb während der Garantiezeit und darüber hinaus, Service- bzw. Reparaturleistungen im Sinne der Kulanz. Es stellt sich bei Spritzgiessmaschinen zuallererst die Frage nach dem Sinn eines rechnergestützten Wartungsmanagements. Lohnt sich ein solches überhaupt? Die zweite Frage ist: Wie gross darf der Aufwand sein bei einer Maschine mit vielen Tausend Einzelelementen? Die dritte Frage stellt sich ganz konkret: Welches Bauteil soll in welchen Intervallen gewartet werden?
Der Erfindung wurde nun die Aufgabe gestellt, nach einer praktikablen Lösung für Wartung und Service von Spritz- oder Druckgiessmaschinen zu suchen, welche möglichst
bestehende Erfahrungen mitverwertet und vor allem beiden Seiten, dem Hersteller wie dem Benutzer, die grösstmöglichen Vorteile bietet.
Darstellung der Erfindung
Das erfiηdungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass Funktionseinheiten, insbesondere einzelne Maschinenachsen, Wartungs-/Servicemodule bilden, und dass Service Instruktionen und/oder Wartungsprognosen gestützt auf die Wartungs- /Servicemodule erstellt werden.
Die erfindungsgemässe Wartungs-/Serviceeinheit für Spritzgiessmaschinen ist dadurch gekennzeichnet, dass sie Speichermittel mit Speicherplätzen aufweist, welche jeweils Funktionseinheiten insbesondere Maschinenachsen als Wartungs-/ Servicemodule zur Übernahme und zum Ablegen aller wartungsrelevanten Daten enthält, insbesondere auch wartungs-/servicemodulspezifischer Daten, sowie Rechenmittel zur laufenden Nachführung einer theoretischen sowie auf Grund der konkreten Betriebsweise und des Betriebszustandes nachgeführten konkreten Wartungsprognosen und/oder Serviceinstruktionen zur Unterstützung von Servicediagnosen.
Vom Erfinder ist erkannt worden, dass eine strenge Trennung der zukunftsgerichteten Inspektionsplanung, losgelöst von den eigentlichen Servicearbeiten wirtschaftlich gar keinen Sinn macht. Die Inspektionsplanung basiert auf einem Konzept der zentralen Auftragserteilung für die je durchzuführenden Arbeiten. Die neue Erfindung geht betont von der konkreten Situation vor Ort aus und baut auf dem Modell der Subsidiariat auf. Jeder Eingriff und auch das Nachziehen und Aktualisieren von Animationen soll auf der Ebene der Maschine "gemanaget" werden.
Die neue Erfindung baut auf den Kerngedanken auf:
- die Bildung von Funktionseinheiten als Wartungs-/Servicemodule,
- die gezielte vor Ort Unterstützung der Wartungs-/Servicearbeiten - Wartungsprognosen gestützt auf Wartungs-/Servicernodule.
Die neue Erfindung gestattet einen vollständig neuen Ansatz im Umgang mit Wartungs- /service- und Störbehebungsarbeiten, wie dies mit einer absoluten Trennung der von Wartung und Service wirtschaftlich nicht mehr möglich ist.
Sie erlaubt einerseits die Vorgabe von theoretischen Wartungsprognosen, z.B. auf Grund der Erfahrung, sowie eine Nachführung mit konkreten Wartungsprognosen auf Grund der konkreten Betriebsweisen bzw. der jeweiligen konkreten Betriebszustände.
Sie macht es möglich, dass nunmehr in einem Gesamtwerk auf bisherige Teilwerke zurückzugreifen, z.B. Ersatzteilleisten, Wartungshandbuch und Serviceinstruktionen sowie^ eine kurzfristige elektronische Zusammenarbeit zwischen Anwender und Hersteller für eine Störbehebung.
Vom Erfinder ist erkannt worden, dass das Wartungsmanagement auf die Eigenheiten der Spritzgiessmaschine abgestützt werden muss. Eine Spritzgiessmaschine besteht im Grunde aus mehreren Maschinen, welche optimal aufeinander abgestimmt werden müssen. Im Unterschied zu sehr vielen anderen Maschinen haben einzelne Funktionseinheiten, wie etwa die Spritzachse und die Formschlussachse eigene Antriebe und unterschiedliche Arbeitszyklen. Die Formschlussachse, wird mit jedem Spritzzyklus zur Freigabe des gespritzten Teiles bewegt. In vielen Einsätzen gilt dies bedingt auch für die Spritzachse; in anderen Einsätzen bleibt die Spritzachse während eines ganzen Tages dauernd an die Form angepresst. In der Regel wird eine Spritzgiessmaschine auf eine bestimmte Schliesskraft ausgelegt. Der Spritzgiesser entscheidet, ob er die Schliesskraft gegebenenfalls bis über das Limit ausnützt, oder ob er eine Reserve auch im Hinblick auf einen möglichst geringen Verschleiss respektiert. Das gleiche gilt für den Einspritzdruck. Eine Spritzgiessmaschine wird nicht, wie viele andere Maschinen, als Ganzes mehr oder weniger stark belastet oder überlastet. Es werden viel mehr die einzelnen Funktionseinheiten unterschiedlich belastet. Dies hat zur Folge, dass der Verschleiss in einzelnen Baugruppen sehr unterschiedlich ausfallen kann, z.B. für Antriebe und Lagerstellen. Die neue Lösung erlaubt, denjenigen Spritzgiesser zu belohnen, der die Maschine optimal auslastet und die anderen Spritzgiesser, welche die Maschine dauernd mit Überbelastung betreiben, mit kürzeren Wartungsintervallen zu "bestrafen". Die Bestrafung erfolgt dabei aber sehr zweckmässig, dadurch, dass nicht die ganze Maschine in viel kürzeren Intervallen gewartet werden muss, sondern nur die betreffenden Funktionsgruppen, welche dauernd überbelastet werden. Dies ist deshalb sehr sinnvoll, weil damit verhindert werden kann, dass in den speziell überbelasteten Funktionsgruppen keine Schäden entstehen. Die Wartung wird mit der neuen Lösung nicht nur optimiert, sondern es kann, z.B. durch örtlichen oder zeitliche Überbelastungen, eine laufend angepasste Wartungsprognose erstellt werden. Der Spritzgiesser kann seine Betriebsmittel noch besser nach ökonomischen Gesichtspunkten bewirtschaften. Durch das rechnergestützte Management kann über die ganze Lebensdauer der Spritzgiessmaschine die Betriebssicherheit durch optimierte Serviceeinsätze erhöht werden.
Im Falle von Reparaturen und Nachrüstungen werden die entsprechenden Informationen auf der lokalen Steuerung der Maschine nach einem Wechsel von Teilen wieder
aufgefrischt. Im Falle Störung bzw. Fehlerfall wird der Fehlersuche mit Fehlerdiagnosemitteln unterstützt. In den Dokumentationen wird lokal (auf der Maschinenbedienung) gesucht, wenn die Informationen nicht reichen, kann Fernwartung vom Hersteller oder mehr Informationen angefordert werden. In diesem Fall werden wichtige Informationen zum Fehler direkt mit der Anfrage an den Hersteller gesendet (der Kunde kann mit einer Quittierung das Versenden der Fehlerdaten bestätigen).
Die neue Erfindung erlaubt eine ganze Anzahl besonders vorteilhafter Ausgestaltungen. Es wird dazu auf die Ansprüche 3 bis 14 sowie 16 bis 22 Bezug genommen. Gemäss der bevorzugten Lösung wird für jede Produktionsmaschine eine elektronische Betriebsanleitung erstellt, welche z.B. aus fünf Handbüchern bestehen kann: Bedienerhandbuch, Programmierhandbuch, Service-tWartungshandbuch und Handlingshandbuch und Ersatzteilkatalog.
Bevorzugt weist die neue Lösung ein rechnergestütztes Management mit Datenspeicher auf, mit Einschluss eines elektronischen Service- Wartungshandbuches mit bildhaften Wiedergaben, derart, dass ein Service-Wartungsauftrag in Bezug auf die konkrete Service- oder Wartungshandlung elektronisch am Bildschirm bebildert aufgerufen werden kann. Vorteilhafterweise weist die Maschine ferner eine Bedieneinrichtung mit einem Kontaktbildschirm auf, zum Aufzeigen von Informationsblöcken durch blosses Berühren des Kontaktbildschirmes. Beim Aufstarten können diese im Sinne von Windows dargestellt und z.B. stufenweise die gewünschten Informationen aufgerufen werden, z.B. in der Reihenfolge:
- Service-tWartungsplanung
- Service-Λ/Vartungstermine
- konkrete Service-tWartungsaufträge
- Service-tWartungshandbuch mit Anleitung, z.B. mittels Video
- Ersatzteilvorratshaltung
- Ersatzteilkatalog.
Besonders vorteilhaft ist es, das rechnergestützte Service-ΛA artungsmanagement mit Videoaufnahmen für die einzelnen Service-/Wartungshandlungen auszurüsten, derart, dass am Bedienerterminal zu den einzelnen Service-t artungsaufträgen eine Video- Anleitung aufgerufen bzw. abgespielt werden kann. Es kann sofort die Ersatzteil- Vorratshaltung überprüft und soweit erforderlich, über einen elektronischen Ersatzteilkatalog die benötigten Teile beschafft bzw. die Ersatzteil-Vorratshaltung geplant werden. Am Bedienterminal können mit dem Windows-Konzept also der Fenstertechnik auf der Bedienung nicht nur die übergeordneten Service-/Wartungsmanage-
mentbereiche, wie Planung, Termine, Service-Λ/Vartungshandbuch sowie Ersatzteilliste und Ersatzteil-Vorratshaltung dargestellt werden. Es können auch die konkreten Service- /Wartungstätigkeiten mit allen möglichen Verknüpfungen am Bedienerterminal aufgerufen und im Falle einer durchgeführten Handlung sei es als baulichen Eingriff oder als Nachziehen bzw. Aktualisieren einer Animation über die Eingabetastatur eingeschrieben werden. Bevorzugt weist der elektronische Ersatzteilkatalog folgende Werke auf: Handbücher, Schemas (Elektro, Wasser, Pneumatik, Hydraulik, usw.), Beschreibungen, Stücklisten, Zeichnungen, 3D-Ansichten / 3D-Animationen. Alle diese Dokumente sind miteinander verbunden (mittels eindeutigem Schlüssel z.B. BMK --> Betriebsmittelkennzeichen) und man kann navigieren zwischen den einzelnen Unterlagen. Ist ein Teil identifiziert, kann direkt eine Bestellung ausgelöst werden oder es kann der Lagerbestand im Lager des Herstellers abgefragt werden. Es wird eine Art elektronischen Warenkorb vorgeschlagen. Wichtig dabei ist, dass die Informationen auch mittels Direktsprüngen gesucht werden können, z.B. mit BMK Betriebsmittelkennzeichen nach DIN), Materialnummern, Bezeichnung, Dimension usw.
Für jedes Wartungs-/Servicemodul werden bevorzugt auf Grund von Betriebsstunden und/oder Betriebsfaktoren Wartungsintervalle vorgegeben, wobei laufend eine Wartungsprognose erarbeitet wird mit einer Kurz-, einer Mittel- sowie einer Langfristprognose. Mit der Berücksichtigung von Betriebsstunden und/oder Betriebsfaktoren wird der tatsächlichen Belastung in Bezug auf die Wartungsmodule Rechnung getragen und eine entsprechende Intervallprognose laufend nachgeführt. Dies hat den grossen Vorteil, dass auch jeder kurze oder längere Maschinenstillstand automatisch in der Intervallprognose berücksichtigt wird.
Als Funktionseinheiten können verschiedene Maschinenbaugruppen bzw. Wartungsmodule gewählt werden, so z.B.:
a) ° die Spritzachse und/oder
° die Plastifizierachse und/oder ° das Spritzaggregat und/oder b) ° die Formschlussachse und/oder ° die Formachse und/oder β die Formdrehteller und/oder c) • die Kernzüge und/oder
• der Schieber und/oder
• die Ausstosserachse und/oder
• die Entnahmerobotik und/oder
d) • die Säulenverstellachse und/oder
• die Wärme- und Kühleinheit und/oder
• die Hydraulikachse (wenn vorhanden) und/oder
• elektronische Baueinheiten oder ganze Rechnereinheiten
• die Materialzuführung -abführung und/oder
• das Spritzgiessteilehandling.
Die vorgeschlagene Funktionsgruppenaufteilung ist bereits relativ fein. Es können z.B. auch, wie mit a), b), c) und d) markiert, andere im Sinne von Gruppen je zusammengehörende Service-ZWartungsmodule definiert werden. Diese sollen jedoch in einem Funktionszusammenhang sein, damit die erfindungsgemäss vorgeschlagene Wartungslogik nutzbar ist. Unter dem Begriff der Achse wird jeweils eine ganze mechanische Baugruppe mit Antriebsmotor, Übertrieb bzw. Getriebe sowie dazugehörigen mechanischen Bauelementen verstanden, welche zur selben Funktionsgruppe gehören.
Gemäss einem weiteren Ausgestaltungsgedanken wird vorgeschlagen, dass für jedes Wartungsmodul wenigstens zwei Kategorien von Wartungsintervallen festgelegt werden: "Wartungsintervall bekannt, Wartungsintervall unbekannt",- wobei in der Kategorie Wartungsintervall bekannt die Wartungsprognose fest vorgegeben und in der Kategorie Wartungsintervalle unbekannt die. Wartungsprognose zu einem späteren Zeitpunkt auf Grund des konkreten Betriebes berechnet wird.
Für jede erfahrungsgemäss zu wartende Komponente wird ein Betriebsfaktor vorgegeben und ein prognostiziertes Wartungssintervall, mit Einschluss der zu erwartenden Betriebsweise während der Betriebsdauer, festgelegt und eine Wartungsmeldung für unmittelbar auszuführende Wartungen erstellt. DabeKkann im Sinne einer Vorwarnung eine Kurzfristprognose, welche z.B. 1 bis 3 Monate und eine Mittelfristprognose, welche 1 Jahr umfasst sowie eine Langfristprognose als theoretisch maximales Intervall festgelegt werden. Für jede erfahrungsgemäss zu wartende Komponente wird auf Grund einer mittleren Belastung eine theoretische Wartungsprognose festgelegt. Es werden Rechenmittel vorgesehen, so dass ab der ersten Inbetriebnahme mit dem Betriebsfaktor das vorgesehene Wartungsintervall überprüft und laufend eine aktuelle Wartungsprognose ermittelt werden kann.
Ein sehr wichtiger Faktor für die neue Erfindung ist die Ermittlung eines Betriebsfaktors. Es wird vorgeschlagen, den Betriebsfaktor (BF) mit folgender Formel zu ermitteln:
Betriebsfaktor BF = Zykluszeit theoretische Auslegung χ Belastungsgrad der Achse Zykluszeit IST-Wert 0der der Funktionseinheit
Mit dem Betriebsfaktor wird ganz besonders der Eigenart von Spritzgiess- und Druck- giessmaschinen Rechnung getragen. Die Zykluszeit variiert von Produkt zu Produkt und von Maschine zu Maschine und liegt in der Regel zwischen 1 Sekunde sowie 60 Sekunden. Dies bedeutet, dass das "Produktionstempo" im Verhältnis von 1 : 60 differieren kann, was abweichend ist zu den meisten anderen Industriesektoren. Das Problem der Zykluszeit wird dadurch eingegabelt, dass eine theoretische Zykluszeit etwa gemäss Liefergarantie angenommen und diese im laufenden Betrieb zur tatsächlichen Zykluszeit als Verhältnis gesetzt wird. Der Belastungsgrad wird für jede Funktionseinheit ermittelt. Auch hier bei erstmaliger Inbetriebnahme als theoretischen Wert und danach mit laufender Nachführung als konkreter Belastungsgrad. Jeder, das Wartungsintervall beeinflussende bauliche Eingriff wird registriert und für das nächste Wartungsintervall bzw. die folgenden Wartungsintervalle berücksichtigt.
Vorrichtungsgemäss ist die Wartungseinheit dadurch gekennzeichnet, dass sie Anzeigemittel sowie Protokollverarbeitungsmittel aufweist:
• für Wartungsprognosen sowie
• für bereits durchgeführte Wartungen bzw. für die die Wartung beeinflussende bauliche
Eingriffe oder als Nachziehen bzw. Aktualisieren einer Animation für die je betreffende Komponente
• und für Störbehebungen und Nachrüstungen.
Ganz besonders bevorzugt wird in der Wartungs-/Serviceeinheit ein elektronisches Wartungshandbuch integriert bzw. die Wartungseinheit mit einem elektronischen Wartungshandbuch kombiniert. Die Kombination der Wartungseinheit mit dem Wartungshandbuch hat den Vorteil, dass das Wartungshandbuch als Spezialität betont mit Bild und Text arbeitet und dadurch die Sprachverständigung entscheidend verbessert wird. Dies erlaubt, die Wartung und den Service auf der untersten Ebene weitgehend durch das Betriebspersonal durchführen zu lassen, unabhängig allfällig eingeschränkter Sprachkenntnisse. Es eröffnen sich dadurch ganz neue Möglichkeiten. So können die Speicher-/ Rechnermittel genügend Verarbeitungsleistung aufweisen, z.B. durch Eingabe der wichtigsten Begriffe in jeder beliebigen Sprache, gleichzeitig mit der bildhaften Darstellung des Gegenstandes oder der Funktion. Die wichtigsten Begriffe werden in der Sprache der Maschinenbediener einmalig eingegeben, so dass die übrigen Funktionen, z.B. in einer der wichtigsten Weltsprachen, verbleiben können
Die Speicher- und Rechenmittel weisen Mittel auf zur Anzeige der durchzuführenden Wartungsarbeiten mit Fristangabe zur Erzeugung eines Alarmes bei Überschreiten der Fristangabe für die vorgegebene Wartungsarbeit, ferner Programmteile zur Stillsetzung der Maschine, wenn durch das Ausbleiben der Wartung eine akute Gefahr für einen Maschinenschaden besteht.
Es wird ferner vorgeschlagen, dass die Wartungs-/Serviceeinheit Hardwaremittel im Sinne eines "Fahrschreibers" aufweist, mit allen gespeicherten Daten für die theoretische und die konkret nachgeführten Wartungsprognosen sowie für die tatsächlichen Eingriffe bzw. Maschinenänderungen. Das ganze rechnergestützte Management kann netzartig aufgebaut werden, derart, dass es Schnittstellen aufweist für eine Vorort-Anzeige, für eine zentrale Betriebsführung sowie für eine Kommunikation der Daten zwischen Anwender und Hersteller der Maschine, insbesondere im Hinblick auf eine Optimierung der Wartung. Die neue Lösung erlaubt damit, die Arbeitsteilung im Spritzgiesswerk, selbst aber auch in der Kommunikation mit dem Hersteller zu optimieren, indem z.B. Entscheide für einen Servicearbeitseingriff direkt an der Maschine gefällt werden können. Andererseits können Kostenentscheide, z.B. für Ersatzteile, mit grösserer Transparenz auf Betriebsführungsebene geplant und entschieden werden. Gleichzeitig kann die tatsächliche Durchführung von Servicearbeit auf Führungsebene laufend überwacht werden.
Kurze Beschreibung der Erfindung
Die neue Lösung wird nun an Hand einiger Beispiele mit weiteren Einzelheiten erläutert. Es zeigen:
die Figur 1 eine Bildschirmansicht im Windows-Konzept mit verschiedenen
Wartungsstufen; die Figur 2 Wartungstermine; die Figur 3 einige Beispiele für Wartungs-/Serviceaufgaben; die Figur 4 ein Beispiel für die Darstellung einer Wartungs-/Serviceaufgabe, kombiniert mit einem elektronischen Wartungshandbuch sowie einer
Ersatzteilliste; die Figur 5 ein vereinfachtes Beispiel für eine Wartungsplanung; die Figur 6 die Anzeige von Not-Serviceschaltern; die Figur 7 vereinfacht die Oelstandkontrolle; die Figur 8 ein erstes Beispiel einer Funktionseinheit, nämlich das vollständige
Einspritzaggregat als Wartungs-/Servicemodul;
die Figur 9 sinngemäss zu Figur 8 den Formschluss als Wartungs-/Servicemodul; die Figur 10 die Säulenverstellung und die Figur 11 in einer Explosionsdarstellung; die Figur 12 ein Inspektionsauftrag am Beispiel eines Formatwechsels bei CD-
Spritzgiessmaschinen; die Figuren 13, 14, 15 und 16 je unterschiedliche Inspektionsaufträge, die Figur 13 täglich, die Figur 14 wöchentlich, die Figur 15 monatlich, die Figur 16 im Quartal; die Figur 17 ein Bild am Bildschirm, welches eine Anzeige für das Überprüfen gewisser
Abläufe darstellt.
Wege und Ausführung der Erfindung
Die Figur 1 zeigt stark vereinfacht die Visualisierung von Wartungsanzeigen im Windows- Konzept mit der Fenstertechnik auf der Bedienungsebene. Es sind lediglich drei Beispiele dargestellt: Wartungstermine, Wartungsaufträge sowie Servicearbeiten. Die Darstellung entspricht dem Bedienerterminal, also für den Maschinenoperator. Das Programm kann so konzipiert sein, dass der Operator täglich bzw. für jede Schicht bei Schichtbetrieb den Wartungsstand aufrufen muss, bevor die eigentliche Produktion beginnt. Der Operator nutzt dabei die Zeit, welche z.B. für das Aufwärmen benötigt wird. Wichtig dabei ist, dass Fehlermeldungen, Servicearbeiten und die Wartungstermine nicht nur gemäss Figur 2 angezeigt werden. Aus dem Wartungstermin ergibt sich jeweils ein oder gegebenenfalls viele Wartungsaufträge, welche als konkrete Wartungsarbeiten erledigt und über den Bedienerterminal als erledigt quittiert werden müssen. In der Figur 3 ist bei drei Wartungs- /Serviceaufträgen die Durchführung mit Datum vom 12.09.02 mit "erl." (erledigt) quittiert worden. Der Einstieg für die Wartung erfolgt über den Termin bzw. jeweils am Beginn des Arbeitstages. Die konkrete Serviceaufgabe wird als zweiter Einstieg in Bezug auf die verschiedenen Achsen angezeigt. Am Beispiel der Figur 3 wurde am 12.09. Formschluss, Säulenverstellung und Handling gewartet. Am 13.09. musste zusätzlich die Spritzachse gewartet werden. Der Wartungs-/Serviceauftrag für die Plastifizierachse vom 10.09 wurde nicht erfüllt. Dies ist an dem immer noch dunklen Balken erkennbar. Der Programmaufbau wird nun so gestaltet, dass der Wartungsauftrag Plastifizieren mit rotem Balken so lange am Bildschirm aufscheint, bis er erfüllt ist. Damit ist jedoch bereits ein weiterer Aspekt, nämlich die Wartungs-/ Servicekontrolle angesprochen. Bei einer übergeordneten Kontrollstelle kann die Durchführung der Wartung bzw. des Services überwacht und gegebenenfalls über eine Weisung erzwungen werden.
Ein sehr wichtiger Kernpunkt der neuen Lösung ist die Hilfestellung für Wartung und Service, im Sinne eines Service- bzw. Wartungsassistenten, wie in Figur 4 dargestellt ist, welche die entsprechenden Terminal anzeigen wiedergibt. Links oben im Bild ist die Anzeige "Wartungsaufgaben" 1 verkleinert dargestellt. Der Operator druckt auf das Feld Spritzen vom 10.12 und es erscheint mit Feld 2 die konkrete Wartungsaufgabe "Führungen Fettdepots wechseln1'. Für ein Operator mit Erfahrung ist der Auftrag klar. Hat er jedoch Mühe, drückt er auf das entsprechende Feld und erhält die Anzeige 3. Er tritt nun in das elektronische Wartungshandbuch ein und erhält die Information: Spritzeinheit, Aggregatführungen, Nachschmieren der Führungswagen. Wiederum besteht die Möglichkeit die nächste Tiefenebene, nämlich die bildhafte Darstellung des zu wartenden Teils darzustellen. Bild 4 und Bild 5. Die beiden Bilder 4 und 5 zeigen generell den Ort (Bild 5) an Hand einer ganzen Spritzgiessmaschine 10, sowie die konkreten Schmierstellen (Bild 4), so dass die Arbeit mühelos erkennbar ist und erledigt werden kann. Stellt der Operator fest, dass der Schmiernippel defekt ist, berührt er wiederum die mit einem Punkt markierte Stelle und erhält das Bauteil in grösserem Massstab (Bild 6). Mit den nächsten beiden Schritten erscheint Bild 7 nämlich die betreffende Information aus der Ersatzteilliste. Bild 8 zeigt den Lieferant für ein Ersatzteil an und mit Bild 9 werden gleich die notwendigen Daten für eine Ersatzbestellung bereitgestellt.
Die Figur 5 zeigt die Not- und Serviceschalter.
Mit der Figur 6 ist aufgezeigt, dass der Operator für die Wartung seiner Maschine vollständig im Dialog ist mit dem Bedienerterminal. Er erhält für seine Maschine alle dafür notwendigen Informationen:
- in der optimalen Zeitfolge oder als Alarmmeldung
- bildlich den Ort der Wartung bzw. der Servicearbeiten
- sowie jede weitere Hilfestellung für Ersatzteillisten oder gegebenenfalls für Videos als Anleitung für die Wartung bzw. der Fehlerdiagnose.
Dies bedeutet, dass mit jeder Maschine eine je spezifische Wartungs-/Serviceeinheit mitgeliefert wird, bzw. nachträglich erstellt wird. Die Informationen können auch mittels Direktsprüngen gesucht werden. Hier stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: mit BMK (Betriebsmittelkennzeichnen nach DIN), Materialnummern, Bezeichnung, Dimension usw. Ein weiterer wichtiger Sonderfall ist z.B. die Kontrolle des Oelstandes gemäss Figur 6. Auch hier wird gleich am Bildschirm der Ort des Servicehandlings aufgezeigt. In der Figur 5 und 6 sind jeweils Textblöcke dargestellt, welche jedoch auch akustisch jeweils in der Sprache des Operators z.B. mit Video abrufbar gemacht werden können. Es können
dabei Video-Aufnahmen oder irgend welche Animationen, Bildfolgen oder ähnliches benutzt werden, wobei unter Animationen 3D Bildgraphiken animiert, realer Video, interaktive Präsentation, DVD sowie alle heute gebräuchlichen Bildformate wie zum Beispiel das Format MPG3 oder MPG4 verstanden wird.
Die Figur 7 zeigt als weiteres Beispiel die Wartungsplanung (Bild 11), auch hier auf die jeweiligen Wartungs-/Servicemodule ausgerichtet. Die Tabelle 12 zeigt eine Möglichkeit einer feinen Unterteilung der Funktionseinheiten. Die Wartungsplanung dient vor allem der Produktionsplanung. Es können grössere Wartungs-/Serviceaufträge erkennbar gemacht werden, welche einen Produktionsunterbruch von Stunden oder Tagen erfordern. Mit Pfeilen 13 ist angedeutet, dass einzelne Wartungs-/Serviceaufgaben rascher durchgeführt werden müssen, wenn eine erhöhte Belastung festgestellt wird. Mit der Figur 11 ist nur angedeutet, dass einerseits eine theoretische Wartungsplanung erstellt und diese je nach Betriebsverhältnissen dauernd angepasst wird, dadurch dass die Wartungsintervalle verändert werden.
Die Figuren 8, 9 und 10 zeigen im Sinne von Beispielen verschiedene Funktionseinheiten. Die Figur 8 zeigt ein ganzes Einspritzaggregat als ein Modul. Dieses kann jedoch noch feiner unterteilt werden in
• die Sprit∑achse
• die Plastifizierachse
• die Aggregatverstellungen.
Die Figur 9 zeigt den Formschluss. Auch hier können feinere Unterteilungen gemacht werden, je nach Maschinentype:
° die Formschlussachse ° die Formachse ° die Formdrehteller.
Die Figur 10 zeigt die Säulenverstellachse und die Figur 11 zeigt den Formschluss sowie die Säulenverstellachse und die Figur 11 zeigt den Formschluss sowie die Säulenverstellung in Explosionsdarstellung.
In der Figur 12 ist ein weiterer Serviceaspekt dargestellt, nämlich eine Inspektion nach jedem Formatwechsel bei CD-Spritzgiessmaschinen.
Die Figuren 13, 14, 15 und 16 zeigen die konkreten Inspektionsvorschriften mit entsprechenden Zeitintervallen: täglich, wöchentlich, monatlich oder quartalsweise (Figur 16). Der Programmaufbau kann so gemacht werden, dass jeder einzelne Wärtungsauftrag einzeln in der Funktionsgruppe oder soweit es erforderlich ist auch funktionsgruppenübergreifend dargestellt werden, was insbesondere für das Oelen und Fetten zutrifft. Dies ändert jedoch nichts an dem gewünschten Grundaufbau basierend auf Wartungs-/Servicemodulen.
Die Figur 17 zeigt ein Bild am Bildschirm und ist eine Anzeige für das Überprüfen gewisser Abläufe und kann als Diagnosemittel für die Fehlersuche im Falle einer Betriebsstörung eingesetzt werden.
Nachstehend ist ein Beispiel für ein Alarmmeldungen-Logbuch, hier die Darstellung des Logbuches (Protokoll aller Meldungen und Alarme).
Als weiteres Beispiel ist eine Alarmmeldungen-Diagnose mit Umrichter dargestellt. Hier die Statusanzeige und Fehlermeldungen der Umrichter.
GraphTrack Themenkrßis seits Funktion •*&g| 03.02.2004 07:39
93.20 Driυe 1 Information
Driuß State Software 2.15 , 24-NOU-03
EinsprltzEn Driυe load IsυEt 0 %
Motor εnablB 0 Motor load lEOBl 0 %
0 B 1B
0000 00 0 0 o o o o O Ö O o o o o o o
Werkzeug Driυe load lευBl 0 %
Motor ßnable o Motor load isυel 0 %
0 a 16
0 0 0 0 0 0 o o o o o o o o o ό o o o o 0
9237 UakuunSEnsor defekt : Grundυakuum
2467 Maximaler Formöffnungshub UbBrschritten
HBiz-/KUhllEiΞtuπg ylrd begrenzt, siehe TH5302 |>> 17.03|03B74_02 *
Als drittes Beispiel ist eine Alarmmeldungen-Statuszeile dargestellt. Hier jeweils die aktuellen Fehlermeldungen sowie Hinweise.
GraphTrack ThemEπkrBis Ssite Funktion *-$SJ| 03.02.2004 07:37
1.2 Uerkzeugbeueguπg-Ergänzuπgsi-Iatan
Öffnuπgsυerha1ten
UErkZBug öffnen C39 = 0 Nach Kühlsn
Pausenzeit IT40 = 0.00 B|
S -Fαrmentlastuπg C9242 = 1 T9270 = 0.00 s Fg271 = o kN T9271 = 0.00 S
Einrichtbeueguπg
Ma . Uerkzeug-Hub S45 = 49 B roiη Gsschuindigkeit U145 = 10 %
UErkZEugdateπ
UerkzBug-flrt C9200 = 1 Mit flnguss - Hardcut EinbauhöhE S90 = iga.32 mm
Iπspekthub
OffEnpositioπ S9222 = 440.00 mm RktusllB Position S9226 = 19B.65 mm
GESChuindigkBit U9222 = 20,00 mm/s
Einrichtgsschu. U9223 = 5.00 mm/s
9237 Uakuumseπsor dBfεkt : Gruπdυakuum
2467 Maximaler Forπöffnungshub übErschrittsn
HBiz-/KühllBistung wird bßgrEnzt, ΞiEhE TH5302 >> 17.03 | 03674_02 *
Zusatzblatt 1/2 zu Figuren
Figurenbeschrieb zu Fig. 5
NOT-HALT-Pilztaste (l)
- Durch Drücken werden alle sicherheitsrelevanten Bewegungen sofort gestoppt; Motoren werden abgeschalten
- Das Schutzverdeck lässt sich öffnen
- Die Maschine bleibt betriebsbereit
SERVICE-SCHALTER (2) und Kontroll-Leuchte (3)
- In Stellung „0" sind alle gefährlichen Antriebe abgeschaltet.
° Der SERVICE-SCHALTER (2) darf nur bei Stillstand aller Achsen betätigt werden. ° Der SERVICE-SCHALTER (2) kann mit einem Vorhängeschloss gegen unberechtigtes
Einschalten gesichert werden. β Achtung! Die Steuerung und die Heizungen sind immer noch in Betrieb!
- Die Kontroll-Leuchte (3) leuchtet, wenn sich der SERVICE-SCHALTER in Stellung „0"befindet.
- Stellung „1" für Produktionsbetrieb.
Figurenbeschrieb zu Fig. 6
Ölstand kontrollieren
- Eine Olstandskontrolle ist am Getriebe der Plastifizierung (2), des Formschlusses (3) und des Spritzaggregats (4) notwendig.
- Ölstände kontrollieren.
- Für das Getriebe der Plastifizierung ist ein Schauglas im Gelenk des Hebels des Spritzaggregats angebracht.
Figurenbeschrieb zu Fig. 12
Inspektion bei einem Formatwechsel
F.1 Düsenzentrierung prüfen
F.2 Werkzeug auf Beschädigung/Verschleiss kontrollieren
F.3 Stamper auf Beschädigung/Verschleiss kontrollieren
F.4 Parallelität der Formplatten prüfen
F.5 Schnecke kontrollieren (wenn Wechsel der Plastifizierung)
Zusatzblatt 2/2 zu Figuren
Figurenbeschrieb zu Fig. 13
Tägliche Inspektionen
0.1 Sichtkontrolle der gesamten Maschine (auch Schlauchleitungen) auf Beschädigungen/Verschleiss, Undichtigkeiten und Verschmutzungen 0.2 Plastifizierung auf Dichtigkeit kontrollieren 0.3 Werkzeug auf Dichtgkeit und Funktion kontrollieren 0.4 Motoren und Getriebe auf Dichtigkeit und Temperatur kontrollieren 0.5 Führungsschienen auf Beschädigung und Schmierung kontrollieren
Figurenbeschrieb zu Fig. 14
Wöchentliche Inspektionen
1.1 Alle sicherheitsrelevanten Einrichtungen auf Beschädigung und Funktion kontrollieren
1.2 Saugwerkzeug des Entnahmegeräts auf Beschädigung/Verschleiss kontrollieren
1.3 Zahnriemen auf Beschädigung und Spannung kontrollieren
1.4 Verschraubungen prüfen
Figurenbeschrieb zu Fig. 15
Monatliche Inspektion
2.1 Düsenzentrierung prüfen
2 Nivellierung der Maschine kontrollieren
3 Werkzeug auf Beschädigung und Dichtigkeit prüfen
4 Schraubklemmen der elektrischen Verdrahtung kontrollieren
Figurenbeschrieb zu Fig. 16
3-monatliche Inspektionen
3.1 Alle Referenzpunkt-Sensoren kontrollieren
3.2 Am Werkzeug 0-Ringe kontrollieren
3.3 Ölstand der Getriebe kontrollieren