Karabinerhaken
Die Erfindung bezieht sich auf einen Karabinerhaken mit klappbarem Hakenschenkel und mit einem vom Hakenoffnungsbereich zu einem gegenüberlie- genden Befestigungsauge reichenden Taillenabschnitt mit darin federbelastet schwenkbar angelenktem Rast-Riegelglied für den Hakenschenkel.
Ein Karabinerhaken dieser Art ist durch die US-PS 2,197,997 bekannt. Die An- lenkstelle des Rast-Riegelgliedes dieses Karabinerhakens befindet sich in ge- genläufiger Abkehrung zum freien Ende des Hakenschenkels, dessen
Klappgelenkstelle selbst im Bereich des taillenabschnittsseitigen Hakenöffnungsbereiches liegt. Das Rast-Riegelglied tritt in seiner federbelasteten Grundstellung mit einem Sperrfinger gegen einen Gegenfinger des so in Schließstellung gehaltenen Hakenschenkels. Zur Aufhebung der besagten Schließstellung wird der betätigungszugänglich im Bereich des Taillenabschnittes auswärtsragende Rücken des Rast-Riegelgliedes drucktastenartig betätigt. Neben dieser betrieblich willensbetonten Auslösung kann auch durch zufälliges Berühren des exponierten Rückens die Schließstellung des Karabinerhakens aufgehoben werden. Das bildet ein Sicherheitsrisiko.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei handhabungsgünstiger Ausbildung des Karabinerhakens eine insbesondere sicherheitstechnisch sowie belastungstechnisch optimale Zuordnung des Rast-Riegelgliedes zur Gesamtform zu erzielen.
Diese Aufgabe ist zunächst und im Wesentlichen bei einem Karabinerhaken mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst wobei darauf abgestellt ist, dass die Anlenkstelle des Rast-Riegelgliedes benachbart liegt zum freien Ende des Hakenschenkels und im Übergangsbereich zwischen Hakenoffnungsbereich und Taillenabschnitt.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßer Karabinerhaken erhöhten Gebrauchs- und Sicherheitswerts erzielt. Die gleichsam umgekehrt vorgenommene anlenktechnische Positionierung von Rast-Riegelglied und Haken- Schenkel wirkt perfekt schließsichernd. Gegen das Rast-Riegelglied gehende Kräfte, beispielsweise resultierend aus einem Umfassungsgriff, wirken nicht mehr eindrückend, also im Sinne einer Öffnungsfreigabe des Hakenschenkels. Der Karabinerhaken kann daher, beispielsweise zugeordnet einer Leine, bedenkenlos fest ergriffen werden. Er liegt unter Einbeziehung des Taillenabschnittes als zentralem Haltebereich, gut in der Hand. Die entriegelnd wirkende Verlagerung des Rast-Riegelgliedes kann nur in Gegenrichtung, und zwar ausschließlich in Auswärtsrichtung willensbetont eingeleitet bzw. durchgeführt werden. Das Rast-Riegelglied selbst ist belastungstechnisch optimal zugeordnet bzw. in die Gesamtform des Karabinerhakens integriert.
Die Gegenstände der weiteren Ansprüche sind nachstehend in Bezug zu dem Gegenstand des Anspruches 1 erläutert, können aber auch in ihrer unabhängigen Formulierung von Bedeutung sein. So ist weiterbildend so vorgegangen, dass der Taillenabschnitt in ein verbreitertes Befestigungsauge ausläuft und das Rast-Riegelglied eine entsprechend konkav gekehlte Außenflanke besitzt. Es liegt geometrisch gleichsam die Umrissform einer 8 vor. Das entspricht umrissmäßig bestens den ergonometrischen Gegebenheiten der Greifhand. Der geschilderte Grundvorteil des greif abhängig niedergehaltenen Rast- Riegelgliedes liegt andererseits jedoch auch bei anderen, kleineren oder größe- ren Längenabmessungen des Karabinerhakens vor. Das Entriegeln ist durch eine besondere Greifzugänglichkeit des Rast-Riegelgliedes bequem ausübbar. Dazu weisen die Breitflächen des Taillenabschnittes bis hinter die Innenflanke des Rast-Riegelgliedes zurückspringende Griffkehlen auf, ähnlich den Nagelfurchen an Klingen von Klappmessern. Eine baulich vorteilhafte Lösung von
sogar eigenständiger Bedeutung besteht darin, dass die Rasthalterung des klappbaren Hakenschenkels durch eine Totpunktlage zum Drehpunkt des Rast- Riegelgliedes erzielt ist und der klappbare Hakenschenkel etwa in der Längsmittelebene des Karabinerhakens angelenkt ist. Am Hakenschenkel beispiels- weise durch ein erfaßtes querschnittsgroßes Seil hervorgerufene Belastungen gehen auf die körperliche Achse des Drehpunktes, also auf den Grundkörper des Karabinerhakens. Weiter ist noch vorgesehen, dass das Rast-Riegelglied von einer im Taillenabschnitt und im Rast-Riegelglied einliegenden Feder in Rastrichtung belastet ist. Es kann sich um eine vorgespannte Zugfeder handeln oder um eine vorgespannte Blattfeder. Auch besteht noch eine vorteilhafte Ausgestaltung darin, dass das Rast-Riegelglied doppelarmig ausgebildet ist, wobei der eine, längere Hebelarm zur Öffnungsbetätigung und der andere, kürzere Hebelarm als Riegelkopf dient. Das Verhältnis liegt bei 4:1. Sicherheitsund belastungstechnisch ist eine weitere Verbesserung dadurch erreicht, dass die Stirnbacke des Hakenschenkels in Schließstellung unter einen Vorsprung des festen Hakenschenkels tritt. Auf den klappbaren Hakenschenkel einwirkende Zugkräfte werden so, die Verschlussstellung sichernd, in den festen Hakenschenkel abgeleitet. Die zugewandten Bereiche von klappbarem und festem Hakenschenkel können des Weiteren labyrinthartig ineinandergreifen. Das Stirnende der Stirnbacke ist zur verein achten Auffindung der Zuordnungsstellung konvex gerundet. Um eine Fernauslösung anzubieten, ist ein Zugglied, bspw. eine Schnur, vorgesehen, zur Verlagerung des Rast-Riegelgliedes in die Öffnungsstellung. Dieses Zugglied greift bevorzugt unmittelbar am Rast- Riegelglied an, wobei das Zugglied den Taillenabschnitt durchsetzt und kon- zentrisch zum Drehpunkt umgelenkt ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand zweier zeichnerisch veranschaulichter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 den Karabinerhaken einer ersten Ausführungsform in Vorderansicht, geschlossen, in etwa natürlicher Größe,
Fig. 2 die Seitenansicht von links,
Fig. 3 die Draufsicht,
Fig. 4 die Unteransicht,
Fig. 5 den Karabinerhaken in Rückansicht,
Fig. 6 die Seitenansicht der Figur 5 von links,
Fig. 7 den Karabinerhaken in Vorderansicht wie Figur 1 mit eingetragenen Bewegungsrichtungen von Hakenschenkel und Rast-Riegelglied, let- zeres ausgeschwenkt,
Fig. 8 den Karabinerhaken nun ganz geöffnet,
Fig. 9 den Karabinerhaken in Darstellung wie Figur 1, vergrößert,
Fig. 10 eine bezüglich der Feder abgewandelte Ausgestaltung des Karabinerhakens in Darstellung wie Figur 1, bei ausgeschwenktem Rast- Riegelglied,
Fig. 11 diesen Karabinerhaken geöffnet,
Fig. 12 eine Rückansicht gemäß der Darstellung in Fig. 5, eine zweite Ausführungsform betreffend,
Fig. 13 die Seitenansicht der Fig. 12 von rechts,
Fig. 14 die Seitenansicht der Fig. 12 von links, und
Fig. 15 den Karabinerhaken gemäß Fig. 12, die Öffnungsstellung betreffend.
Der dargestellte Karabinerhaken 1 umschreibt einerends einen Hakenoffnungsbereich 2 und andernends ein geschlossenes Befestigungsauge 3. Zwischen Hakenoffnungsbereich 2 und Befestigungsauge 3 befindet sich ein Taillenabschnitt 4. Der besitzt eine deutliche periphere Einschnürung 5, eben eine Taille. Die liegt spiegelsymmetrisch zu einer Längsmittelebene x-x des Karabinerhakens 1.
Von der flach gedeihen, konkaven Einschnürung 5 aus geht der die weitere geometrische Gestalt bestimmende Rand des Karabinerhakens 1 in die gegen- über dem Taillenabschnitt 4 umrissmäßig deutlich verbreiterten Zonen von Hakenoffnungsbereich 2 und Befestigungsauge 3 über. Die auf der tiefsten Stelle der Einschnürung 5 in der kürzesten Querung gemessene Breite des Taillenabschnittes 4 entspricht im Wesentlichen der halben Breite des Hakenöffnungsbereiches 2 sowie der Dreiviertel-Breite des Befestigungsauges 3 in der längsten Querung.
Insgesamt liegt eine der Ziffer 8 vergleichbare Umrisskontur des ansonsten flach gestalteten Karabinerhakens 1 vor.
Lediglich das von dem Befestigungsauge 3 eingenommene Ende verjüngt sich mit Anschluss an eine gefällige Querrundung. Es sei z.B. auf Figur 2 verwiesen.
Der Hakenoffnungsbereich 2 besteht aus einem festen Hakenschenkel 6 und einem klappbaren Hakenschenkel 7. Ersterer wurzelt im Taillenabschnitt 4, letz-
terer ist am freien Ende des festen Hakenschenkel 6 angelenkt. Der entsprechende Gelenkzapfen trägt das Bezugszeichen 8. Seine geometrische Achse schneidet die Längsmittelebene x-x. Das anlenkseitige Ende des klappbaren Hakenschenkels 7 bildet das zugehörige Lagerauge 9 aus. Es handelt sich um eine gut geführte, spielarme, gabelartige und somit stabile Gelenkstelle (siehe Figur 3).
Das freie Ende des klappbaren Hakenschenkels 7 ist zum Schließen des Hakenöffnungsbereiches 2 verriegelbar. Hierzu dient ein Rast-Riegelglied 11. Dessen Anlenkstelle 12 liegt benachbart zum besagten freien Ende 10 des Hakenschenkels 7, konkret im Übergangsbereich zwischen Hakenoffnungsbereich 2 und Taillenabschnitt 4. Vom Taillenabschnitt 4 geht dazu ein quer nach auswärts freiragend ausgebildeter, dickenreduzierter Lagerlappen 13 aus. Der trägt einen raumparallel zum Gelenkzapfen 8 ausgerichteten Gelenkzapfen 14. Bezüglich des angelenkten Rast-Riegelgliedes 11 liegt auch hier eine die Gelenkstelle stabilisierende Gabelung der die Lageraugen 15 stellenden Partien vor. Es sei bezüglich der Gabelung auf Figur 2 verwiesen.
Das Rast-Riegelglied 11 steht unter Federbelastung im Sinne der Verriegelungs- Grundstellung. Die den entsprechenden Anzug stellende Feder trägt das Bezugszeichen 16. Gemäß Grundversion ist die Feder 16 eine Zugfeder. Die liegt anteilig in einer Ausnehmung des Taillenabschnittes 4 und in einer Ausnehmung des Rast-Riegelgliedes 11. Die endseitigen Windungen der Feder 16 sind von Tragbolzen durchsetzt, bilden dazu ein Öhr oder einen Haken.
Eine das Rast-Riegelglied 11 gleichfalls in Rastrichtung belastende Feder 16 ist gemäß Variante Figuren 10, 11 als Blattfeder realisiert. Sie trägt das Bezugszeichen 16. Das freie Ende der Blattfeder ist in einem taschenartigen Schacht des Rast-Riegelgliedes 11 schiebegeführt gehaltert.
Beide Federn 16 weisen Vorspannung auf, der jeweiligen Bauart und Zuordnungsweise Rechnung tragend.
Das Rast-Riegelglied 11 ist doppelarmig ausgebildet. Bezüglich der Arme a, b liegt eine im Wesentlichen gestreckte Ausrichtung vor. Die Arme sind, von der Anlenkstelle 12 ausgehend, unterschiedlicher Länge.
Der eine, längere Hebelarm a dient der Öffnungsbetätigung der Verriegelungs- einrichtung E. Der andere, kürzere Hebelarm b formt einen Riegelkopf 17. Die um den Gelenkzapfen 14 stattfindende Öffnungsbewegung geht in Richtung des Bogenpfeiles y.
Das seitlich gelagerte, in eine Nische 18 des Taillenabschnitts 4 passend eintau- chende Rast-Riegelglied 11 ist randbezogen in die Taillenform einbezogen. Dazu weist das Rast-Riegelglied 11 eine entsprechend konkav gekehlte, der Einschnürung 5 folgende bzw. sie dort überwiegend bildende Außenflanke 19 auf. Die dagegen den Rücken des Rast-Riegelgliedes 11 stellende Außenflanke 19 weist eine Rauung 20 auf, beispielsweise in Form leitersprossenartig angeord- neter Rillen 20.
Die quer zur Schwenkebene des Rast-Riegelgliedes 11 gemessene Dicke desselben entspricht der in diesem Bereich gemessenen Dicke des Taillenabschnitts 4. Das ist zugunsten einer erleichterten Fingerzugänglichkeit zur Ausübung der Ausschwenkbetätigung des Rast-Riegelgliedes 11 im Bereich einer Teillänge des längeren Hebelarmes a jedoch aufgegeben. Das verkörpert sich baulich darin, dass die Breitflächen 21 des Taillenabschnittes 4 partiell bis hinter die der Kontur der Nische 18 folgenden Innenflanke 22 des Rast-Riegelglied 11 zurückspringende Griffkehlen 23 aufweisen. Die mindestens einer Fingerkuppenbreite
entsprechenden, etwa sichelförmigen Griffkehlen 23 fallen zur Innenflanke 22 hin schräg ab. So ist ein zielgerechter Ansatz/ Zugang für den Finger oder Daumen der Bedienungshand gegeben. Figur 5 verdeutlicht, dass diese Maßnahme in identischer Ausgestaltung auch auf der Rückseite des Karabinerha- kens 1 getroffen ist, so dass es keine Benachteiligung bezüglich Rechts- oder Linkshänder gibt.
Das freie Ende 10 des klappbaren Hakenschenkels 7 tritt in Schließstellung des Hakenöffnungsbereiches 2 mit einer etwa in der Längsmittelebene x-x verlau- fenden Stirnbacke 24 in eine korrespondierende Winkelausnehmung 25 ein, an deren etwa quer zur genannten Ebene sich erstreckender Grund die obere Flanke des erläuterten Lagerlappens 13 fluchtend ansetzt.
Der Riegelkopf 17 weist einen nasenförmigen Drehnocken 26 auf. Der greift automatisch sperrend in eine konturentsprechende Schließausnehmung 27 des freien Endes 10 des klappbaren Hakenschenkels 7 ein. Der Rücken des Drehnockens 26 liegt auf einer Bogenlinie, deren Radius die geometrische Achse des Gelenkzapfens 8 stellt. Die Schließausnehmung 27 nimmt einen entsprechenden Bogenverlauf .
Die Stirnflanke 28 des nasenförmigen Drehnockens 26 ist überlagert von einer gleichlaufenden Gegenflanke 29 des freien Endes 10. Die Anlage zwischen den Partien 28 und 29 liegt vor, wenn sich die Innenflanke 22 des Rast-Riegelgliedes 11 und die Nische 18 satt aneinander abstützen.
Zur Öffnungsfreigabe des Hakenöffnungsbereiches 2 wird der Drehnocken 26 aus der Schließausnehmung 27 herausgeschwenkt. Dies geschieht klemmfrei unter Abstützung der Partien 26, 27 bis zuletzt. Der klappbare Hakenschenkel 7 und das Rast-Riegelglied 11 führen gegenläufige Schwenkbewegungen aus. Die
entsprechenden Bahnen sind als Kreisbogenpfeile eingezeichnet und gehen um den Gelenkzapfen 8 bzw. die Anlenkstelle 12.
Bei einer Öffnungstendenz im Hakenoffnungsbereich 2, bspw. hervorgerufen 5 durch eine dort eingelegte dicke Seilschlinge, wird die Schließausnehmung 27 gegen den entsprechend gekrümmten Rücken des Drehnockens 26 gedrückt. Es kommt zu einer bestens lastabtragenden Wirkung in diesem Bereich, dies ohne Tendenz einer Hebelwirkung, etwa im Sinne eines Öffnens des Rast- Riegelgliedes 11. Die Druckrichtung liegt diesbezüglich gleichsam neutral. Ein
10 entsprechender Drucksektor 30 (vgl. Fig. 9) ist mit seinem Scheitelpunkt, auf die Anlenkstelle 12 ausgerichtet, eingezeichnet. In der Winkelhalbierenden des Drucksektors 30 liegt die einer Totpunktlinie vergleichbare Belastung. Die Linie ist mit T-T bezeichnet. Der ganze Rücken des Drehnockens 26 ist bis zuletzt abstützend gegenüber der Schließausnehmung 27 wirksam. s15
Der entsprechende Aufbau verkörpert sich demgemäß der Gestalt, dass die Rasthalterung des klappbaren Hakenschenkels 7 durch die Totpunktlage (Linie T-T) zum Drehpunkt des Rast-Riegelgliedes 11 erzielt ist und der klappbare Hakenschenkel 7 weiter etwa in der Längsmittelebene x-x bzw. nahe dieser
20 Ebene des Karabinerhakens 1 angelenkt ist.
Zur Freigabe des klappbaren Hakenschenkels 7 ist es erforderlich, den nasenartigen Drehnocken 26 ganz aus der Laufbahn der Schließausnehmung 27 des Hakenschenkels 7 heraus zu drehen.
25
Hingegen kann beim Schließen eine derartige Abspreizung des Rast-Riegelgliedes 11 unterbleiben, zufolge einer Art Fallenwirkung des Rast-Riegelgliedes 11. Dieses ausschwenkend, fährt nämlich die Stirnbacke 24 des Hakenschenkels 7 voll gegen die in ihrem Wege stehende Stirnflanke 28 des Riegelkopfes 17, so
dass dieser über den kurzen Hebelarm b unter Schwenkung aus dem Wege gedrängt wird. Das geschieht entgegen der Wirkung der Feder 16, die das Rast- Riegelglied wieder in die Grundstellung beiklappt.
Die Fig. 12 bis 15 zeigen eine alternative Ausführungsform, bei welcher die Stirnbacke 24 des klappbaren Hakenschenkels 7 in Schließstellung unter einen Vorsprung 31 im zugeordneten Bereich der Winkelausnehmung 25 des festen Hakenschenkels 6 tritt. Dieser Vorsprung 31 erstreckt sich über die Längsmittelebene x-x hinaus und liegt in der Schließstellung in einer korrespondieren- den, dem Hakenoffnungsbereich 2 zugewandten, randoffenen Ausnehmung 32 ein. Entsprechend ist die Stirnbacke 24 in der Schließstellung zwischen Vorsprung 31 und Rast-Riegelglied 11 gefasst. Das Stirnende 33 der Stirnbacke 24 ist zur verbesserten Auffindung der Rast-Schließstellung konvex gerundet. Die korrespondierende Gegenausformung 34 im Bereich der Winkelausnehmung 25 ist entsprechend angepasst ausgerundet.
Der das Befestigungsauge ausformende Teilabschnitt des Karabinerhakens 1 ist fußseitig des Taillenabschnitts 4 um die Längsachse x drehbar gehaltert, wozu aus dem zugeordneten Fußabschnitt ein Zapfen 35 auswächst, welcher eine Bohrung 36 des Befestigungsabschnittes 37 durchsetzt und im Auge 3 eine Radialverdickung 38 zur Axialfestlegung des Abschnitts 37 ausformt. Der Befestigungsabschnitt 37 ist um den Zapfen 35 leicht drehbar, dies bei nahezu spielfreier Lagerung in Achsrichtung.
Zur Fernentriegelung besitzt der Karabinerhaken 1 ein Zugglied 39 in Form einer Schnur. Dieses durchsetzt den Taillenabschnitt 4 in Breitenrichtung, wobei die Schnur mittig im Bereich der rückwärtigen Schmalseite des Hakens 1 eintaucht, die Taille im Bereich einer Durchgangsbohrung 40 durchsetzt und end- seitig an dem Rast-Riegelglied 11 angreift. Dieser Zugglied-Endabschnitt ist
konzentrisch zum Drehpunkt 12 des Rast-Riegelgliedes 11 umgelenkt, so etwa um 180°. Die Festlegungsposition des freien Endes des Zuggliedes 39 ist so gewählt, dass durch Ziehen (Pfeil z in Fig. 15) am Zugglied 39 eine Verschwen- kung des Rast-Riegelgliedes 11 in Hakenschenkel-Freigabestellung erreicht wird.
Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollin- haltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.