Getriebe-Antriebseinheit
Stand der Technik
Die Erfindung betrifft eine Getriebe-Antriebseinheit mit einem mehrteiligen Gehäuse nach der Gattung des unabhängigen Anspruchs 1.
Mit der EP 0 474 904 Bl ist ein Kraftfahrzeug-Fensterheberantrieb bekannt geworden, bei dem in einem einstückigen Basisgehäuse die Elektronik, das Getriebe und der verlängerte Teil der Motorwelle eines Kommutatormotors angeordnet ist. Der Motor weist ein topfförmiges Motorgehäuse mit einer offenen Stirnseite auf, die mit dem Basisgehäuse verschraubt wird. Nach der Montage des Kommutatormotors axial zu dessen Ankerwelle kann nach radialer Montage der übrigen Bauteile das Basisgehäuse mit einem Deckel in Montagerichtung (radial zur Ankerwelle) verschlossen werden. Eine solche Antriebseinheit hat den Nachteil, dass bei deren Montage bestimmte Bauteile, wie beispielsweise der Kommutatormotor, axial zur Ankerwelle und andere Bauteile, wie beispielsweise das Getriebe, die Elektronik, radial zur Ankerwelle montiert werden. Außerdem müssen schon während der Montage der einzelnen Bauteile das Basisgehäuse und das Motorgehäuse miteinander verschraubt werden, wodurch solch eine Antriebseinheit prozesstechnisch aufwändig herzustellen ist.
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Getriebe-Antriebseinheit mit den kennzeichnenden Merkmalen des unabhängigen Anspruchs hat den Vorteil, dass alle Bauteile der Getriebe- Antriebseinheit einschließlich des Antriebs-Motors in einer Montagerichtung in ein
einziges Gehäuseteil montiert werden können, bevor das erste Gehäuseteil mit einem zweiten Gehäuseteil verschlossen wird. Dadurch wird das Montageverfahren deutlich vereinfacht, so entfällt beispielsweise die Herstellung eines Poltopfs und dessen wasserdichte Anbindung an ein weiteres Gehäuseteil. Somit können die 5 Herstellungskosten einer erlϊndungsgemäßen Getriebe-Antriebseinheit deutlich gesenkt werden.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen ergeben sich vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Merkmale. Durch 10 die gleiche, radiale Mpntagerichtung des Getriebes mit der des Antriebsmotors entfällt ein zusätzlicher Prozess-Schritt, so dass das Gehäuse nicht gedreht werden muss.
In einer bevorzugten Ausgestaltung besteht das Gehäuse aus zwei Schalen, die näherungsweise senkrecht zur Ankerwelle zusammengefügt werden, wobei die beiden 15 Schalen näherungs weise symmetrisch zur Ankerwelle, oder als Topf mit Deckel ausgeführt sein können. Das komplette Gehäuse besteht hierbei lediglich aus zwei Gehäuseteilen, wodurch die Teilevielzahl reduziert wird.
Damit der Antriebsmotor nicht in einem Poltopf vormontiert werden muss, können die 20 einzelnen Komponenten des Motors, wie die Permanentmagnete, Rückschlusselemente oder eine optionale elektromagnetische Abschirmung direkt von der einen Schale gehalten werden. Hierzu können an einer der Schalen Geometrien angeformt werden, die die einzelnen Komponenten und Lager des Antriebsmotors aufnehmen. Dadurch entfällt die separate Montage des Antriebsmotors im Poltopf. '25' Wird die Ankerwelle über deren gesamten Länge bei deren montage in einem einzigen Gehäuseteil aufgenommen, so müssen zu deren Lagerung keine zwei Gehäuseteile, wie Getriebegehäuse und Poltopf, exakt zueinander justiert werden. Alle Lager der Ankerwelle können vorteilhaft in einem einzigen Gehäuseteil positionsgenau zueinander
30 angeordnet werden.
Durch die Montage aller Bauteile innerhalb eines Gehäuseteils, kann dieses zusammen mit dem entsprechenden Deckel symmetrisch zu einer Ebene, die durch die Abtriebsachse und den Schwerpunkt des Antriebsmotors verläuft, geformt sein. Durch solch eine 35 Symmetrie können Schwingungsgeräusche der Getriebeantriebseinheit reduziert werden
und das identische Gehäuse beispielsweise für den Einbau in der linken, als auch in der rechten Tür für die Verwendung bei einem Fensterheberantrieb eingebaut werden. Dadurch ist für alle Fensterheber in einem Kraftfahrzeug nur ein Typ einer Antriebseinheit notwendig.
Werden die beiden Halbschalen senkrecht zur Ankerwelle miteinander verbunden, um das Gehäuse zu schließen, kann zwischen den beiden Halbschalen eine Dichtung angeordnet werden, die komplett in einer Dichtebene liegt. Dies vereinfacht die Fertigung, beispielsweise das Anspritzen, eines Dichtelements und erhöht die Dichtigkeit der Antriebseinheit.
Durch die Verwendung zweier Kunststoff-Halbschalen, die vorzugsweise mittels Spritzgußverfahren hergestellt sind, kann auf einen Poltopf aus Metall verzichtet werden, wodurch Kosten eingespart werden.
Mittels Spritzgußverfaliren können in einfacher Weise Halteelemente einstückig an die Gehäuseteile angeformt werden, die beispielsweise direkt die Lager der Anker- und/oder Schneckenwelle, sowie anderer Komponenten des Antriebsmotors (Permanentmagneten, Rückschlusselemente, Abschirmung) aufnehmen. Dadurch wird die Anzahl der verwendeten Bauteile, und damit die dabei auftretenden Toleranzen, reduziert.
Besonders günstig ist es, die Komponenten und Bauteile des Antriebsmotors und des Getriebes bei der Montage zuerst in einem einzigen Gehäuseteil zu lagern, und diese dann mit dem zweiten Gehäusebauteil räumlich fest zu fixieren. In einem solchen Gehäuse kann günstigervveise ein Getriebe mit mehreren Getriebestufen angeordnet werden, um das für die jeweilige Anwendung benötigte Drehmoment zur Verfügung zu stellen. Durch die separate Ausführung einer Schneckenwelle, räumlich versetzt zur Ankerwelle, kann hierbei die Baulänge der Getriebe- Antriebseinheit axial zur Ankerwelle deutlich reduziert werden, wodurch das Gehäuse universeller verbaut werden kann.
Zeichnungen
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen
Figur 1 und 2 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen geöffneten Getriebe-Antriebseinheit im Montagezustand, Figur 3 und 4 Drauf- und Seitenansicht einer weiteren erfindungsgemäßen Getriebe- Antriebseinheit ohne zweite Halbschale, Figur 5 eine Ansicht einer weiteren Getriebe-Antriebseinheit mit mehrstufigem Getriebe ohne Deckel und Figur 6 eine perspektivische Darstellung eines weiteren Auführungsbeispiels mit separater Schneckenwelle.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele In Figur 1 und 2 ist eine Getriebe-Antriebseinheit 10 mit einem mehrteiligen Gehäuse 12 dargstellt, das im Wesentlichen aus einer ersten Halbschale 14 und einer zweiten Halbschale 16 besteht. Bei der Montage der Getriebe-Antriebseinheit 10 wird in dem ersten Gehäuseteil 14 ein Antriebsmotor 18 und ein Getriebe 20 angeordnet. Der Antriebsmotor 18 weist eine Ankerwelle 22 mit einem Anker 24 und einer Schnecke 26 auf, die mit einem Schneckenrad 28 des Getriebes 20 zusammenwirkt. Zwischen der
Schnecke 26 und dem Anker 24 ist ein Kollektor 29 angeordnet, der mit einem hier noch nicht montierten Bürstenhalter 30 zusammenwirkt, der eine elektrisch leitende Verbindung zu einem Steckerteil 32 des ersten Gehäuseteils 14 aufweist. Als weitere Komponenten weist der Antriebsmotor 18 Permanentmagnete 34 auf, die bei der Montage direkt im ersten Gehäuseteil 14 gelagert werden. Da das Gehäuseteil 14 und ein weiteres zweites Gehäuseteil 16, das das Gehäuse 20 verschließt, im Spritzgußverfahren aus Kunststoff hergestellt sind, wird bei der Montage des Antriebsmotors 18 des weiteren ein oder mehrere Rückschlusselemente 36 im ersten Gehäuseteil 14 montiert, die an Stelle eines Metall-Poltopfes die Funktion der magnetischen Kopplung der Permanentmagnete 34 übernehmen. Zur Lagerung der einzelnen Komponenten des
Antriebsmotors 18, wie die Ankerwelle 22, die Permanentmagnete 34 oder das Rückschlusselement 36, sind im ersten Gehäuseteil 14 Haltelemente 38 angeformt, die die einzelnen Komponenten des Antriebsmotors 18 aufnehmen. Im Ausführungsbeispiel sind diese Halteelemente 38 als einstückige Ausformungen mit dem Gehäuseteil 14 mittels dem Spritzgussverfahren angeformt. Zur Lagerung der Ankerwelle 22 werden vor
deren Montage zuerst Ankerlager 40, beispielsweise Gleit- oder Kugellager, angeordnet, die dann bei der Montage der Ankerwelle 22 von den Halteelementen 38 aufgenommen werden. Die verschiedenen Halteelemente 38 für die Komponenten des Antriebsmotors 18, sowie für die Bauteile des Getriebes 20 können sehr maßgenau zueinander angeformt werden, da sie alle in einem einzigen Prozess-Schritt an dem einteiligen Gehäuseteil 14 ausgebildet werden. Zur räumlichen Fixierung der Komponenten des Antriebsmotors 18 (Lager 40, Permanentmagnete 34, Rückschlusselemente 36) weist das zweite Gehäuseteil 16 korrespondierende Gegenelemente 42 auf, die beim Schließen des Gehäuses 12 mittels des zweiten Gehäuseteils 16 die Komponenten des Antriebsmotors 18 räumlich fixieren und ein Verschieben oder Loslösen im Betrieb verhindern. Nach dem Schließen des Gehäuses 12 wird der gesamte Antriebsmotor 18 von den beiden Halbschalen 14, 16 umschlossen. Zwischen den beiden Halbschalen 14 und 16 ist eine Dichtfläche 44 näherungsweise parallel zur Ankerwelle 22 angeordnet, die das Gehäuse 20 wasserdicht abdichtet. Dazu ist an der Dichtfläche 44 elastisches Dichtmaterial 46 angespritzt oder alternativ eine separate Dichtung 48 zwischen den beiden Gehäuseteilen 14 und 16 angeordnet. Die beiden Gehäuseteile 14 und 16 werden mit entsprechendem Anpressdruck, beispielsweise mit Rastelementen, Schrauben oder sonstigen Verbindungselementen 50 fest miteinander verbunden. Bei der Montage der Getriebe- Antriebseinheit 10 werden alle Komponenten des Antriebsmotors 18, sowie alle Bauteile des Getriebes 20 in der selben Montagerichtung 52 radial zur Ankerwelle 22 in ein einziges Gehäuseteil 14 eingefügt. Nach der vollständigen Bestückung des ersten Bauteils 14 und Lagerung der einzelnen Komponenten wird das zweite Gehäuseteil 16, das hier in etwa spiegelsymmetrisch zur Ankerwelle 22 ausgebildet ist, als Deckel 54 montiert, der die einzelnen Komponenten und Bauteile räumlich fixiert und das Gehäuse 12 abdichtet. Das Getriebe 20 ist hierbei als Schneckengetriebe ausgebildet, dessen Schneckenrad 28 auf einer gehäusefesten Achse 56 gelagert ist, die beispielsweise als Einlegeteil beim Spritzgußverfahern eingefügt wird. Das Schneckenrad 28 wirkt mit einem elastisch gelagerten Mitnehmer 58 zusammen, an den ein Abtriebselement 60, beispielsweise ein Ritzel zum Antrieb eines Fensterhebers, angeformt ist.
In Figur 3 und 4 ist eine weitere Ausführungsform einer Getriebe-Antriebseinheit 10 abgebildet, wobei das Gehäuse 12 ebenfalls eine erste und zweite Halbschale 14, 16 aufweist. Aus Figur 4 ist ersichtlich, dass das Getriebe 20 und der vollständige Antriebsmotor 18 komplett von der ersten Halbschale 14 aufgenommen und nach der Montage des nicht näher dargestellten, im Wesentlichen spiegelsymmetrischen Deckels
16, vollständig umfasst wird. Die Ankerwelle 22 ist hier beispielsweise mittels drei Kugellagern 40 über deren gesamte Länge 62 in der ersten Halbschale 14 gelagert und durch das Zusammenfügen mit der als Deckel 54 ausgebildeten zweiten Halbschale 16 räumlich befestigt. Zusätzlich zu den Permanentmagneten 34 und dem Rückschlusselement 36 ist hier eine elektromagnetische Abschirmung 64 in das Gehäuseteil 14 eingefügt, um die feldgebundene Abstrahlung der Permanentmagneten 34, sowie der induzierten Felder der Wicklungen 25 zu minimieren. Der Kollektor 29 ist hierbei am von der Schnecke 26 abgewandten Ende 66 des Ankers 24 angeordnet. Auf der gleichen Seite 66 ist auf der Ankerwelle 22 ein Ringmagnet 68 für eine Positionserfassung angeordnet, der mit einem magnetischen Sensor 70, beispielsweise Hall-Elemente, zusammenwirkt. Wie in Figur 3 dargestellt, ist das Gehäuse 12 derart ausgeformt, dass Aufnahmen 72 für Verbindungselemente 74 mit der Karosserie symmetrisch zu einer Geraden 76 angeordnet sind, die sowohl durch die Drehachse 56 des Schneckenrads 28, als auch durch den Masseschwerpunkt 78 des Antriebsmotors 18 verläuft. Durch solch eine symmetrische Anordnung des Masseschwerpunkts 78 zu den Aufnahmen 72 werden unerwünschte Schwingungen unterbunden, und dadurch die Geräuschbelästigung des Antriebs reduziert. Die Aufnahmen 72 sind dabei so angeordnet, dass eine solche Getriebe-Antriebseinheit 10 bei einem identischen Bauraumvolumen sowohl in einer linken, als auch in einer rechten Fahrzeugtür zur Betätigung eines Fensterhebers eingebaut werden kann.
Figur 5 zeigt eine weitere Form eines ersten Gehäuseteils 14, das sowohl den vollständigen Antriebsmotor 18, als auch das Getriebe 20 aufnimmt, das hier mehrstufig ausgebildet ist. Das Antriebsmoment wird hier über die Schnecke 26 auf das Schneckenrad 28 übertragen, dessen zweiter, nicht sichtbarer Zahnkranz mit einem weiteren Zahnrad 80 kämmt. Durch eine weitere Getriebestufe auf ein drittes Zahnrad 82, das auf einer dritten, als Drehachse 56 ausgebildeten Achse 84 gelagert ist, steht das Abtriebsmoment am Abtriebselement 60 zur Verfügung. Der Masseschwerpunkt 78 des Antriebsmotors 18 liegt wiederum auf einer Geraden 76, die durch die Drehachse 56 verläuft, und zu der die Grundfläche des Gehäuseteils 14 symmetrisch ausgeformt ist. Bei dieser Ausführung ist das erste Gehäuseteil 14 in Montagerichtung nicht symmetrisch zu einem zweiten, nicht dargestellten Gehäuseteil 16 ausgebildet. Vielmehr bildet die untere Schale 14 einen höheren Topf, in dem alle Bauteile des Getriebes 20 und die Komponenten des Antriebsmotors 18 mittels Halteelementen 38 räumlich fest fixiert werden, und das zweite Gehäuseteil 16 als Deckel 54 ausgebildet ist, der das Gehäuse 12
wasserdicht abschließt. Bei der Montage werden hierbei die elektromagnetische Abschirmung 64, das Rückschlusselement 36, sowie die Permanentmagnete 34 direkt in das erste Gehäuseteil 14 integriert. In Figur 6 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Getriebe- Antriebseinheit 10 dargestellt, bei dem das Drehmoment über ein auf der Ankerwelle 22 angeordnetes Getriebeelement 86 auf ein korrespondierendes Getriebeelement 88 einer separaten Schneckenwelle 90 übertragen wird. Auf der Schneckenwelle 90 ist wiederum eine Schnecke 26 drehfest fixiert, die mit einem Schneckenrad 28 kämmt. Innerhalb des Schneckenrads 28 sind nicht näher dargestellte Dämpfungsmittel 91 angeordnet, die das Drehmoment auf ein Abtriebsritzel 60 übertragen, das gemeinsam mit dem Schneckenrad 28 auf einer Drehachse 56 gelagert ist. Durch die separate Ausbildung der Schneckenweüe 90, die räumlich neben dem Antriebsmotor 18 angeordnet ist, reduziert sich die axiale Länge 62 der Ankerwelle 22 des Antriebsmotors 18 und damit der gesamten Getriebe-Antriebseinheit 10. Das Gehäuse 12 ist wiederum im Wesentlichen symmetrisch zu einer Geraden 76 durch den Schwerpunkt 78 des Antriebsmotors 18 und durch die Drehachse 56 ausgebildet. Alle Bauelemente des Getriebes 20 und der gesamte Antriebsmotor 18 werden bei der Montage wieder von einer Gehäuseschale 14 aufgenommen, an das Halteelemente 38 angeformt sind, die die Kugellager 40 der separaten Schneckenwelle 90, sowie der Ankerwelle 22 aufnehmen. Ebenso werden alle weiteren Komponenten des Antriebsmotors 18 radial zur Ankerwelle in gleicher Montagerichtung 52 mit den Getriebebauteilen montiert. Radial zur Ankerwelle 22 ist ebenfalls mittels Halteelementen 38 ein Bürstenhalterelement 92 zur Aufnahme von Bürsten 94 angeordnet. Das Bürstenhalterelement 92 weist ebenfalls einen magnetischen Sensor 70 auf, der mit einem Ringmagneten 68 zur Drehzahlerfassung des Antriebs, bzw. zur Positionserfassung des zu verstellenden Teils zusammenwirkt. Die elektrische Verbindung 96 der Bürsten 94 und des Magneten 72 sind hier als Stanzgitter 96 ausgebildet, dessen Kontaktfahnen 98 das Steckerteil 32 durchdringen. Die obere Stirnseite des Gehäuseteils 14 bildet eine Dichtfläche 44, die in etwa in einer Ebene zur Ankerwelle 22 angeordnet ist, und auch das Steckerteil 32 umschließt. Das nicht dargestellte zweite Gehäuseteil 16, das hierbei deutlich flacher ausgebildet ist, als das erste Gehäuseteil 14, wird beispielsweise mittels schamatisch dargestellten Rastmitteln 50 verbunden, und weist Gegenelemente 42 zur exakten räumlichen Justierung und Fixierung bestimmter Komponenten, wie beispielsweise das Bürstenhalterelement 92, das Rückschlusselement 36 oder die magnetische Abschirmung 64 auf. Völlig unabhängig
von der konkreten Ausformung des Gehäuses 12 kann durch die Ausbildung einer separaten Schneckenwelle 90, die mit der Ankerwelle 22 gekoppelt ist, die Baulänge der Getriebe-Antriebseinheit 10 reduziert werden, insbesondere, wenn die separate Schneckenwelle 90 in etwa parallel neben der Ankerwelle 22 angeordnet ist.
Es sei angemerkt, dass hinsichtlich der in allen Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele vielfältige Kombinationsmöglichkeiten der einzelnen Merkmale untereinander möglich sind. So kann die konkrete Ausgestaltung des Getriebes 20 und des Antriebsmotors 18 variiert werden, solange dies mit dem erfindungsgemäßen Montagekonzept des Gehäuses 12 vereinbar ist. So ist die Erfindung sowohl auf Antriebsmotoren 18 mit Bürstenhalter
92, als auch auf elektronisch kommutierte BLDC-Motoren anwendbar. Dabei kann ein Elektronikmodul 100 auch innerhalb des Gehäuses 12 beispielsweise als Bestandteil des Bürstenhalterelements 92 angeordnet sein. Auch ist die Ausführung der Dichtung 44, 48, der Verbindungsteile 50 zwischen den Gehäuseteilen 14, 16 , sowie die Art der Aufnahmen 72 nicht auf die beschriebenen Beispiele beschränkt. Des Weiteren kann das
Gehäuse 12 auch ein drittes oder weiteres Gehäuseteil aufweisen, solange alle wesentlichen Komponenten und Bauteile des Antriebsmotors 18 und des Getriebes 20 von einer ersten Gehäuseschale 14 bei deren Montage aufgenommen werden. Bevorzugt wird die erfindungsgemäße Getriebe- Antriebseinheit 10 für die Betätigung von Fensterhebern oder für die Verstellung beweglicher Teile im Kraftfahrzeug, wie
Schiebedächer oder Sitzteile, verwendet.