Gasturbinen-Brennkammer und zugehöriges Betriebsverfahren
Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brennkammer für eine Gasturbine mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zum Reduzieren von Druckpulsationen bei einer derartigen Brennkammer mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 7.
Stand der Technik
Bei modernen Gasturbinen-Brennkammern wird in der Regel eine magere Vormischverbrennung durchgeführt, um einen gasförmigen oder flüssigen Brennstoff mit Luft schadstoffarm zu verbrennen. Dabei werden die Verbrennungsluft und der Brennstoff möglichst gleichmäßig vorgemischt und erst dann der Flamme zugeführt. Dies erfolgt bei einem hohen Luftüberschuß, so dass relativ niedrige Flammentemperaturen entstehen, was die Bildung von Stickoxyden reduziert. Brennkammern dieser Art sind anfällig für thermo- akustische Schwingungen oder Druckpulsationen. Zum einen führen derartige Druckpulsationen zu einer unerwünschten Lärmbelästigung in der Umgebung der Brennkammer. Zum anderen können diese Druckpulsationen das
Betriebsverhalten der Brennkammer nachteilig beeinflussen. Beispielsweise
kann sich durch die Druckpulsationen die Schadstoffemission der Brennkammer erhöhen. Im Extremfall kann die Verbrennungsreaktion durch den Einfluss der Druckpulsationen stark beeinträchtigt oder sogar zum Erlöschen gebracht werden.
Aus der EP 0597 138 B1 ist eine Brennkammer der eingangs genannten Art bekannt, die einen ringförmigen Brennraum sowie mehrere Brenner aufweist, die an einem Eintritt des Brennraums in Umfangsrichtung verteilt angeordnet sind. Zur Reduzierung der Druckpulsationen sind bei der bekannten Brenn- kammer mehrere Helmholtzd mpfer vorgesehen, die mit dem Brennraum kommunizieren. Hierdurch können die Druckpulsationen bereits im Bereich der Brennkammer gedämpft werden. Um derartige Helmholtzresonatoren in der Brennkammer unterbringen zu können, ist ein relativ großer Einbauraum erforderlich, der jedoch nicht in jedem Anwendungsfall zur Verfügung steht und insbesondere nicht ohne weiteres nachrüstbar ist.
Darstellung der Erfindung
Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in den
Ansprüchen gekennzeichnet ist, beschäftigt sich mit dem Problem, für eine Brennkammer der eingangs genannten Art einen verbesserten Weg zur Reduzierung von Druckpulsationen aufzuzeigen, der insbesondere wenig Bauraum benötigt.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, bei einer Brennanordnung, die aus mehreren, ringförmig angeordneten Brennern besteht, jeden Brenner für sich im Hinblick auf Druckpulsation zu überwachen und beim Auftreten unzulässiger lokaler Druckpulsationen gezielt auf den jeweiligen Brenner zur Reduzierung der Druckpulsationen einzuwirken. Das globale Pulsationsproblem der gesamten Brenneranordnung wird somit bei der Erfindung auf mehrere lokale Pulsationsprobleme bei den einzelnen Brennern aufgeteilt. Diese Vorgehensweise beruht auf der Erkenntnis, dass die Druckpulsation im Brennraum und somit die Instabilität der Verbrennungs- reaktion in Abhängigkeit von Druckpulsationen entstehen, die lokal an den einzelnen Brennern auftreten. Je mehr Brenner lokale Druckpulsationen zeigen, desto größer werden auch die Druckpulsationen im Brennraum und desto instabiler wird dort die Verbrennungsreaktion. Durch die erfindungsgemäße Vorgehensweise können somit nachteilige Auswirkungen von Druckpulsationen auf die Stabilität und auf die Funktionsweise der Verbrennungsreaktion vergleichsweise früh erkannt und durch entsprechende Gegenmaßnahmen behindert oder verhindert werden. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen greifen somit in der Regel bereits, bevor es zu einem kritischen Betriebszustand im Brennraum kommt. Ein weiterer wichtiger Vorteil der erfindungsgemäßen Vorgehensweise kann auch darin gesehen werden, dass durch die gezielte
Beeinflussung einzelner kritischer Brenner das gesamte Verbrennungsverhalten innerhalb des Brennraums nur geringfügig verändert wird, so dass sich die individuellen Maßnahmen zur Stabilisierung einzelner Brenner nicht oder nur geringfügig auf die Schadstoffemission und auf den Wirkungsgrad der Brennkammer auswirken.
Die an den einzelnen Brennern auftretenden Druckpulsationen werden vorzugsweise anhand der Amplituden der auftretenden Druckpulsationen bewertet. Zu diesem Zweck ist vorzugsweise jedem einzelnen Brenner ein
separater Drucksensor zugeordnet, der die Überwachung der Amplituden ermöglicht.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform kann bei der vorliegenden Erfindung für jeden Brenner der Brenπeranordnung ein eigener Regelkreis aufgebaut werden, der es ermöglicht, den jeweiligen Brenner so zu betreiben, dass die Amplituden der ggf. lokal auftretenden Pulsatioπen unter einem vorbestimmten oder vorbestimmbaren Schwellwert bleiben. Von besonderer Bedeutung ist hierbei, dass die Regelkreise jeweils für sich und somit unabhängig von den anderen Regelkreisen arbeiten können.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Komponenten beziehen. Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 eine stark vereinfachte Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Brennkammer,
Fig. 2 eine Ansicht wie in Fig. 1, jedoch bei einer anderen Ausführungsform,
Fig. 3 ein Diagram, in dem die Amplituden der auftretenden Druckpulsationen für die Brenner der Brennkammer aufgetragen ist.
Wege zur Ausführung der Erfindung
Fig. 1 zeigt in stark vereinfachter Form eine Brennkammer 1 für eine im Übrigen nicht dargestellte Gasturbine. Die Brennkammer 1 besitzt einen ringförmigen Brennraum 2, von dem in Fig. 1 ein Eintritt 3 sichtbar ist. Die Brennkammer 1 umfasst außerdem zumindest eine ringförmige Brenneranordnung 4, die aus mehreren Brennern 5 besteht. Diese Brenner 5 sind am Eintritt 3 in Umfangs- richtung verteilt angeordnet. Bei der hier gezeigten, exemplarischen Ausführungsform besitzt die Brenneranordnung 4 zwölf Brenner 5. Es ist klar, dass bei einer anderen Ausführungsform auch mehr oder weniger Brenner 5 vorgesehen sein können.
Im Betrieb der Brennkammer 1 wird den Brennern 5 ein Oxidator, insbesondere Verbrennungsluft, sowie ein flüssiger oder gasförmiger Brennstoff, z.B. Erdgas, zugeführt. In den Brennern 5 wird dann eine Vormischung des Brennstoff- Verbrennungsluft-Gemischs durchgeführt. Im Brennraum 2 erfolgt dann die Verbrennung dieses Brennstoff-Verbrennungsluft-Gemischs.
Die Brennkammer 1 umfasst außerdem ein Betätigungssystem 6, das so ausgestaltet ist, dass es jeden Brenner 5 der Brenneranordnung 4 individuell betätigen kann. In Fig. 1 ist dies durch Steuerleitungen 7 angedeutet, die jeweils vom Betätigungssystem 6 zu einem der Brenner 5 führen. Es ist klar, dass auch eine andere Art der Signalübertragung vorgesehen sein kann, z.B. mittels eines Bussystems. Das Betätigungssystem 6 kann an jedem einzelnen Brenner 5 individuell bestimmte Betriebsparameter für den jeweiligen Brenner 5 einstellen. Beispielsweise kann das Betätigungssystem 6 an jedem Brenner 5
die Luftzufuhr und/oder die Brennstoffzufuhr und/oder die Brennereinlasstemperatur einstellen.
Die Brennkammer 1 ist des weiteren mit einem Steuerungssystem 8 sowie mit einer Sensorik 9 ausgestattet. Die Sensorik 9 umfasst hier mehrere
Drucksensoren 10, und zwar für jeden Brenner 5 der Brenneranordnung 4 jeweils einen Drucksensor 10. Diese Drucksensoren 10 sind zweckmäßig so ausgestaltet, dass damit eine Amplitude von Druckpulsationen detektierbar ist, die im Bereich des jeweils zugeordneten Brenners 5 auftreten. Die detektierten Amplituden bzw. damit korrelierende Messsignale werden von der Sensorik 9 dem Steuerungssystem 8 zur Verfügung gestellt. Zu diesem Zweck kommuniziert das Steuerungssystem 8 mit der Sensorik 9. Im vorliegenden Fall sind die einzelnen Drucksensoren 10 über Signalleitungen 11 an eine Zentraleinheit 12 der Sensorik 9 angeschlossen und diese kommuniziert über eine Verbiπduπgsleitung 13 mit dem Steueruπgssystem 8. Auch hier sind grundsätzlich andere Verschaltungen möglich. Beispielsweise kann jeder Drucksensor 10 direkt an das Steuerungssystem 8 angeschlossen sein. Ebenso ist eine Variante mit einem Bussystem denkbar, bei dem die einzelnen Drucksensoren 10 und das Steuerungssystem 8 an einen entsprechenden Datenbus angeschlossen sind.
Das Steuerungssystem 8 ist außerdem mit dem Betätigungssystem 6 verbunden und so ausgestaltet, dass es das Betätigungssystem 6 zur gezielten Ansteuerung sämtlicher oder einzelner Brenner 5 betätigen kann.
Die Variante gemäß Fig. 2 unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäß Fig. 1 vor allem dadurch, dass zwei ringförmige Brenneranordnungen 4 und 4' vorgesehen sind, die konzentrisch zueinander angeordnet sind. Jede Brenneranordnung 4, 4' umfasst hier dieselbe Anzahl an Brennern 5 und 5', wobei jedem Brenner 5 der inneren Brenneranordnung 4 ein Brenner 5' der
äußeren Brenneranordnung 4' zugeordnet ist, wobei außerdem die einander zugeordneten Brenner 5 und 5' in radialer Richtung voneinander beabstandet sind. Bei einer derartigen Ausführungsform kann es zweckmäßig sein, jedem Paar radial angeordneter Brenner 5, 5' einen gemeinsamen Drucksensor 10 zuzuordnen. In entsprechender Weise ist dann das Betätigungssystem 6 so ausgestaltet, dass es die einander zugeordneten Brenner 5, 5' paarweise ansteuert. Durch diese Gruppenbildung oder Paarbildung kann der Regelungsaufwand bzw. Steuerungsaufwand reduziert werden. Eine solche Paar- oder Gruppenbildung ist grundsätzlich auch in Umfangsrichtung möglich, insbesondere bei einer großen Brenneraπzahl. Grundsätzlich ist jedoch auch eine Ausführungsform möglich, bei der jedem einzelnen Brenner 5 und 5' ein eigener Drucksensor 10 zugeordnet ist und bei der das Betätigungssystem 6 jeden einzelnen Brenner 5 und 5' individuell betätigen kann.
In Fig. 3 ist eine Situation dargestellt, die im Betrieb der Brennkammer 1 typischerweise auftreten kann. Das Diagramm zeigt die mit Hilfe der Drucksensoren 10 ermittelten Amplituden A, und zwar individuell für jeden einzelnen Brenner 5. Dabei sind im Diagramm die einzelnen Brenner 5 im Index von 1 bis 12 durchnummeriert. Diese Nummerierung der Brenner 5 entspricht bei der Anordnung gemäß Fig. 1 beispielsweise einer Nummerierung der
Brenner 5 im Uhrzeigersinn entsprechend einer Uhr, das heißt, der Brenner 5 2 befindet sich oben, also auf der 12-Uhr-Position.
Im Diagramm gemäß Fig. 3 ist außerdem ein Schwellwert As für die Amplitude A der Druckpulsationen in Form einer unterbrochenen Linie eingetragen.
Druckamplituden A, die unterhalb des Schwellwerts As liegen, repräsentieren „normale" Pulsationen, bei denen kein Handlungsbedarf vorliegt. Die oberhalb des Schwellwerts As liegenden Amplituden A sind „kritisch", so dass beim jeweiligen zugehörigen Brenner 5 ein Handlungsbedarf vorliegt. Im hier dargestellten, exemplarischen Fall sind somit der zweite Brenner 52) der fünfte
Brenner 5s, der achte Brenner 5β und der neunte Brenner 5g kritisch, was in Fig. 1 durch Vollkreise angedeutet ist, während die übrigen Brenner 5 unkritisch sind, also normal arbeiten und durch Kreislinien bzw. durch leere Kreise angedeutet sind.
Die vorliegende Erfindung arbeitet wie folgt:
Während des Betriebs der Brennkammer 1 überwacht die Sensorik 9 mittels den Drucksensoren 10 die Amplituden A der Druckpulsationen im Bereich jedes einzelnen Brenners 5. Die Messwerte werden dem Steueruπgssystem 8 übermittelt, das überprüft, ob die ermittelten Amplituden A unterhalb des Schwellwerts As liegen oder nicht.
Wenn sich beispielsweise die Situation gemäß Fig. 3 einstellt, erkennt das Steuerungssystem 8 für die vier kritischen Brenner 52, 5s, 5s und 5g einen
Handlungsbedarf dahingehend, dass an den kritischen Brennern 52) 5s, 58 und 59 die Druckpulsationen hinsichtlich ihrer Amplituden A reduziert werden müssen. Folglich betätigt das Steuerungssystem 8 das Betätigungssystem 6 in geeigneter Weise, derart, dass das Betätigungssystem 6 die kritischen Brenner 52. 55, 5β und 5g im Hinblick auf eine Reduzierung bzw. Unterdrückung der Druckpulsationen bzw. im Hinblick auf eine Schwächung der Amplituden A ansteuert. Wesentlich ist hierbei, dass das Steuerungssystem 8 über das Betätigungssystem 6 ausschließlich die kritischen Brenner 52. 5s, 5s und 5g zur Reduzierung der Schwingungsamplituden A ansteuert, während alle anderen, normal arbeitenden Brenner 5 unverändert weiter betrieben werden. Diese Vorgehensweise hat zum einen den Vorteil, dass die nachfolgend noch beschriebenen Maßnahmen zur Reduzierung der Druckpulsationen nur einen geringen Einfluss auf das Gesamtbetriebsverhalten der Brennerkammer 1 haben, da ja nur die kritischen Brenner 5 und nicht alle Brenner 5 beeinflusst werden. Zum anderen können die jeweiligen Maßnahmen am jeweiligen
kritischen Brenner 5 sehr drastisch ausgewählt werden und somit effektiv arbeiten, ohne dass dabei kritische Betriebszustände für die Brennkammer 1 entstehen. Außerdem werden auf diese Weise die sich aufbauenden Druckpulsationen zu einem sehr frühen Zeitpunkt bekämpft, zu dem sie sich in der Regel noch nicht nachteilig für den Betrieb der Brennkammer 1 , das heißt für die Verbrennungsreaktion im Brennraum 2 ausgewirkt haben.
Um die Amplituden A der Druckpulsationen an den einzelnen kritischen Brennern 52, 5s, 58 und 5g individuell abzusenken, kann das Betätigungssystem 6 beispielsweise am jeweiligen Brenner 5 die Luftzufuhr und/oder die Brennstoffzufuhr und/oder die Brennstoffeinlasstemperatur reduzieren. Beispielsweise führt eine Drosselung der Brennstoffzufuhr um z.B. 50 % zu einer effektiven Reduzierung der Pulsationsamplituden A. Wenn bei allen vier kritischen Brennern 52, 5s, 58 und 5g jeweils die Brennstoffzufuhr um 50 % reduziert wird, bedeutet dies für die gesamte Brenneranordnung 4 eine Reduzierung der Brennstoffzuführung um nur etwa 16,7 %. Durch die drastischen Maßnahmen kann die Pulsation an den kritischen Brennern 5 sehr effektiv bekämpft werden, so dass innerhalb kurzer Zeit ein normaler Betrieb für den jeweiligen Brenner 5 erzielt werden kann.
Bei der hier gezeigten Ausführungsform werden die Brenner 5 in Abhängigkeit der Amplitude A der am jeweiligen Brenner 5 auftretenden Druckpulsationen angesteuert, um am jeweiligen kritischen Brenner 5 die Amplituden A von kritischen Werten oberhalb des Schwellwerts As auf unkritische oder normale Werte unterhalb des Schwellwerts As abzusenken. Grundsätzlich sind jedoch auch andere Führungsgrößen für die Steuerung bzw. Regelung der Brenner 5 denkbar, die mit den Druckpulsationen an den einzelnen Brennern 5 korrelieren.
Da bei der erfindungsgemäßen Brennkammer 1 jedem Brenner 5 ein eigener Drucksensor 10 zugeordnet ist und da außerdem das Steuerungssystem 8 über das Betätigungssystem 6 eine individuelle Betätigung der einzelnen Brenner 5 ermöglicht, kann für jeden einzelnen Brenner 5 der Brenneranordnung 4 bei der erfindungsgemäßen Brennkammer 1 ein eigener geschlossener Regelkreis ausgebildet werden. Wichtig ist dabei, dass jeder einzelne Regelkreis unabhängig von den anderen Regelkreisen den zugehörigen Brenner 5 im Hinblick auf eine Reduzierung der Druckpulsationen bzw. im Hinblick auf eine Absenkung der Amplitude A ansteuert bzw. regelt. Regelziel ist dabei nicht unbedingt ein bestimmter Wert für die Amplitude A, sondern vielmehr die
Absenkung der lokal auftretenden Amplitude A unter den jeweiligen Schwellwert As- Diese Regelkreise werde somit im wesentlichen nur dann aktiviert und nur solange betrieben, wie beim jeweiligen kritischen Brenner 5 die Amplitude oberhalb des jeweiligen Schwellwerts As liegt.
Der Schwellwert As kann ein statischer Absolutwert sein, der beispielsweise empirisch ermittelt ist. Alternativ kann der Schwellwert As auch ein dynamischer Relativwert sein, der sich aus einer Gesamtbetrachtung aller aktuellen Amplituden A an den Brennern 5 ergibt. Beispielsweise zieht der relative Schwellwert As eine Grenze für Ausreißer, die im Hinblick auf einen Mittelwert aller Amplituden A nicht mehr zulässig sind bzw. als kritisch betrachtet werden. Ebenso ist eine Kombination aus statischem Absolutwert und dynamischem Relativwert möglich, um auch den seltenen Fall berücksichtigen zu können, bei dem sämtliche Brenner 5 kritische Amplituden zeigen.
Bezugszeichenliste
Brennkammer
Brennraum
Eintritt von 2
Brenneranordnung
Brenner
Betätigungssystem
Steuerleitung
Steuerungssystem
Sensorik
Drucksensor
Signalleitung
Zentraleinheit von 9
Verbindungsleitung