WURFELREIBE
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln mit einer Gleitbahn, auf der zum Ausführen eines Zerkleinerungsvorganges ein zu zerkleinerndes Gut abwechselnd in einer Hin- und Rückbewegung verschiebbar ist, und mit zumindest einem senkrecht zur Gleitbahn angeordneten Schneidmesser, über das das zu zerkleinernde Gut führbar und dadurch einschneidbar ist.
DE 2816929 offenbart eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln bestehend aus einer mit einem Handgriff versehenen länglichen Grundplatte, über deren Oberfläche das zu zerkleinernde Gut von Hand hin- und herbewegbar ist. Im mittleren Bereich weist die Vorrichtung ein austauschbares Zerkleinerungsblech auf.
Aus der Patentschrift DE 663 782 ist eine Vorrichtung zum Schneiden von Zwiebeln, Kartoffeln und dergleichen in Würfelartige Stücke bekannt. Die Vorrichtung weist zwei Kämme von senkrecht zu einer Gleitbahn angeordneten Streifenmessern und ein Abschneidmesser auf. Zwischen den Kämmen von Streifenmessern ist einer Drehvorrichtung zum Drehen des Schneidgutes angeordnet. Zur Ingebrauchnahme der Vorrichtung wird das Schneidgut über den ersten Kamm von Streifenmessern geführt, anschließend wird das Schneidgut von der Drehvorrichtung gedreht und dann über den zweiten Kamm von Streifenmessern geführt. Schließlich werden die eingeschnittenen Teile des Schneidgutes von dem Abschneidmesser abgetrennt. Die Vorrichtung hat den erheblichen Nachteil einer enormen Baugröße. Hierdurch ist die Vorrichtung äußerst unhandlich. Insbesondere im Haushaltsbereich ist es üblich, die Vorrichtung zum Zerkleinern, wie beispielsweise eine Reibe, während der Benutzung auf den Rand eines Auffanggefäßes aufzulegen. Dies ist mit der bekannten, notwendigerweise
sehr langen Vorrichtung bei üblichen Haushaltsgefäßgrößen nicht möglich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine - insbesondere zum Würfelschneiden - geeignete Vorrichtungen zum Zerkleinem von Nahrungsmitteln anzugeben, die eine kompakte Baugröße - vorzugsweise nicht länger als gebräuchliche Küchenreiben - aufweist.
Die Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das zumindest eine Schneidmesser doppelschneidig ausgebildet ist, so dass das zu zerschneidende Gut sowohl bei der Hinbewegung, als auch bei der Herbewegung einschneidbar ist und dass eine Drehvorrichtung vorgesehen ist, die das zu zerkleinernde Gut nach dem Schneidvorgang der Hinbewegung und vor dem Schneidvorgang der Rückbewegung dreht.
Vorteilhafter Weise wird erfindungsgemäß sowohl die Hin-, als auch die Rückbewegung zum zerkleinern des Schneidgutes benutzt. Die Länge der Gleitbahn ist daher bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung gegenüber der aus dem Stand der Technik bekannten Würfelschneidvorrichtung erheblich reduziert. Darüber hinaus ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine geringere Zahl von Schneidmessern erforderlich. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist daher mit geringerem Materialaufwand herstellbar und leichter zu reinigen, da weniger Bauelemente erforderlich sind. Vorzugsweise dreht die Drehvorrichtung des zu zerkleinerten Guts um eine Drehachse, die einen rechten Winkel zur Gleitbahn aufweist. Während der Hinbewegung erfolgt ein erstes Einschneiden des zu zerkleinerten Gutes durch die senkrecht zur Gleitbahn angeordneten Schneidmesser. Schneidmesser dieser Art sind auch unter der Bezeichnung Streifenmesser oder Alligatormesser bekannt. Nach dem Schneidvorgang der Hinbewegung wird das zu zerkleinernde Gut durch die Drehvorrichtung vorzugsweise um 90 Grad gedreht, so dass bei der Rückbewegung ein zweites Einschneiden des zu zerkleinerten Gutes erfolgen kann. Nach dem Schneidvorgang der Rückbewegung weist das zu zerkleinernde Gut an der auf die Gleitbahn gerichteten Seite ein gitterförmiges Einschnittmuster auf. Wenn - was auch vorteilhaft sein kann - die Drehvorrichtung das zu zerkleinerte Gut um einen anderen Winkel als 90 Grad dreht, ist das Einschnittmuster rautenförmig. Die eingeschnittenen Teile des zu zerkleinerten Gutes können dann mit einem
parallel zur Gleitbahn angeordneten Abschneidmesser abgetrennt werden.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausgestaltungsform, bei der ein Halter für das zu zerkleinernde Gut vorgesehen ist. Der Halter ist vorzugsweise geführt über die Gleitbahn bewegbar, wobei eine Führung beispielsweise aus an die Gleitbahn angrenzenden Seitenwangen bestehen kann, die ein seitliches Herabgleiten des Haltes und/oder des zu zerkleinerten Gutes von der Gleitbahn verhindern. In einer Variante könnte der Halter beispielsweise auch so ausgebildet sein, dass er die seitlichen Ränder der Gleitbahn umgreift.
In einer ganz besonders bevorzugten Ausgestaltungsvariante dreht die Drehvorrichtung das zu zerkleinernde Gut zusammen mit dem Halter oder zumindest mit Teilen des Halters. Vorzugsweise weist der Halter einen Einführschacht auf, in den das zu zerkleinernde Gut einführbar und den Schneidmessern zuführbar ist. Vorzugsweise ist ein ebenfalls in den Einführschacht einführbarer Andrückstempel vorgesehen, mit dem das zu zerkleinernde Gut auf die Gleitbahn gedrückt werden kann.
In einer speziellen bevorzugten Ausgestaltungsform greift die Drehkraft der Drehvorrichtung am Einführschacht des Halters an, so dass dieser von der Drehvorrichtung gedreht wird. Um zu vermeiden, dass lediglich der Einführschacht, nicht jedoch das zu zerkleinernde Gut gedreht wird, kann beispielsweise der Andrückstempel mit einer Führungsnase ausgerüstet sein, die in einer Führungsnut des Einführschachtes läuft. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Andrückstempel stets mitgedreht wird. Darüber hinaus kann der Andrückstempel Aufspießnadeln aufweisen, die eine sichere Verkopplung mit dem zu zerkleinernden Gut gewährleisten. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltungsvariante weist der Halter und/oder Teile des Halters eine Zahnung, die beispielsweise als umlaufender Zahnkranz ausgeführt sein kann, auf. Vorzugsweise zumindest während des Drehvorganges greift eine Zahnstange in die Zahnung des Halters ein. Vorzugsweise ist die Zahnspange relativ zur Gleitbahn und/oder relativ zum Halter beweglich angeordnet. In einer besonderen Variante ist die Zahnstange gemeinsam zumindest zeitweise zusammen mit dem Halter relativ zur Gleitbahn bewegbar. Es kann eine Arretierungsvorrichtung vorgesehen sein, die die Zahnstange zumindest zeitweise relativ zur Gleitbahn fixiert. In einer
besonderen Variante ist vorgesehen, dass die Zahnstange während des Schneidvorganges der Hinbewegung zusammen mit dem Halter über die Gleitbahn geführt wird. Anschließend wird die Zahnstange durch eine erste Arretierungsvorrichtung relativ zur Gleitbahn zeitweise fixiert, so dass der Zahnkranz des bewegten Halters auf der fixierten Zahnstange „abrollt", wodurch die Drehung des Halters und damit des zu zerkleinernden Gutes bewirkt wird. Nach erfolgter Drehung des zu zerkleinernden Gutes wird die Arretierungsvorrichtung, beispielsweise durch eine vorspringende Nase im drehenden Teil des Halters wieder gelöst. Die Arretierungsvorrichtung ist vorzugsweise so ausgeführt, dass sie während der nachfolgenden Rückbewegung die Zahnstange nicht arretiert, da sonst die Drehung des zu zerkleinernden Gutes vorzeitig rückgängig gemacht würde. Erst nach dem erfolgten Schneidvorgang der Rückbewegung kann beispielsweise durch eine weitere Arretierungsvorrichtung die Zahnstange an anderer Stelle der Gleitbahn wieder arretiert werden, um nach dem Schneidvorgang der Rückbewegung um vor dem Schneidvorgang der Hinbewegung das zu zerkleinernde Gut wieder zu drehen. Der letztgenannte Vorgang ist jedoch optional und zum Würfelschneiden nicht unbedingt notwendig. Selbstverständlich ist es auch möglich, dass die Drehvorrichtung nach dem Schneidvorgang der Hinbewegung erst nach der Bewegungsumkehr zur Rückbewegung - jedoch vor dem Schneidvorgang der Rückbewegung; also bevor das Schneidgut das Schneidmesser erreicht - das zu zerkleinernde Gut dreht. In Bezug auf das genannte Ausführungsbeispiel müssen die Arretierungsvorrichtung entsprechend ausgeführt sein. Vorzugsweise dreht die Drehvorrichtung das zu zerkleinernde Gut und/oder den Halter des zu zerkleinernden Gutes automatisch. In dieser Variante kann sich der Benutzer ausschließlich auf das Ausführen der Hin- und der Rückbewegung konzentrieren. Der Halter des zu zerkleinernden Gutes ist in dieser Variante vorzugsweise so ausgeführt, dass keinerlei Drehkräfte auf die Hand des Benutzers ausgeübt werden. Hierzu kann eine die sich drehenden Teile abdeckende Schneidglocke vorgesehen sein, die hinsichtlihc der Drehbewegung von den sich drehenden Teilen entkoppelt ist und an der der Benutzer anfassen kann. In einer anderen kostengünstig herzustellenden Variante könnte vorgesehen sein, dass der Benutzer den drehbar gelagerten
Einführschacht jeweils von Hand dreht.
Die Drehvorrichtung stellt in einer bevorzugten Ausführungsvariante die Drehstellung des zu zerkleinerten Gutes in Abhängigkeit von der Position des zu zerkleinernden Gutes und/oder des Halters des zu zerkleinernden Gutes relativ zur Gleitbahn ein. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Drehvorrichtung die Drehstellung des zu zerkleinernden Gutes in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des zu zerkleinernden Gutes und/oder des Halters des zu zerkleinernden Gutes einstellt.
Wie bereits erwähnt, weist die Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln ein vorzugsweise parallel zur Gleitbahn angeordnetes Abschneidmesser auf, mit dem die vom Schneidmesser eingeschnittenen Teile des zu zerkleinernden Gutes abtrennbar sind.
In einer ganz besonders bevorzugten Ausgestaltungsvariante ist eine Umschaltvorrichtung vorgesehen, die zwischen einer Neutralstellung, in der zumindest die Schneidkante des Abschneidmessers und/oder des Schneidmessers verdeckt und/oder versenkt sind, und einer Schneidstellung, in der die Schneidkante des Abschneidmessers und/oder des Schneid messers nicht verdeckt und nicht versenkt ist, umschaltet.
Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass die Schneidkante des Abschneidmessers bzw. die Schneidkanten der Schneidmesser vorzugsweise erst unmittelbar vor dem eigentlichen Schneidvorgang - also erst, kurz bevor das zu schneidende Gut das Schneidmesser bzw. das Abschniedmesser erreicht - aus einer sicheren Neutralstellung in die Schneidstellung gebracht werden kann und vorzugsweise unmittelbar nach dem Schneidvorgang wieder in der sicheren Neutralstellung verschwindet. Wird die Vorrichtung nicht benutz, kann sie ohne weitere Sicherheitsvorkehrungen gelagert und verstaut werden. Beim Wühlen in einer unaufgeräumten Küchenschublade ist es nahezu unmöglich, sich an den Schneidmessern der Vorrichtung zu verletzen.
Auch während der Benutzung ist die Verletzungsgefahr stark minimiert, da sich die Schneidkante entweder in der sicheren Neutralstellung befinden oder
- während des eigentlichen Schneidvorganges - von dem zu schneidenden
Gut zumindest teilweise verdeckt ist.
In einer Ausgestaltungsvariante kann vorgesehen sein, dass die Umschaltvorrichtung ausschließlich die Stellung des Abschneidmessers zwischen einer Neutralstellung und einer Schneidstellung umschaltet, während das zumindest eine Schneidmesser relativ zur Gleitbahn fest angeordnet ist. Es ist jedoch auch möglich, dass die Umschaltvorrichtung sowohl das Abschneidmesser als auch das Schneidmesser bedient. In einer dritten Variante könnte natürlich auch vorgesehen sein, dass ausschließlich die Schneidmesser umgeschaltet werden.
Da das Abschneidmesser nur bei der Rückbewegung, nämlich dann, wenn das zu zerschneidende Gut bereits zweimal eingeschnitten wurde, benötigt wird, ist es von ganz besonderem Vorteil, dass das Abschneidmesser bei der Hinbewegung in der Neutralstellung -vorzugsweise automatischverschwindet und somit die Hinbewegung nicht behindert.
In einer bevorzugten Ausführungsvariante ist die Umschaltvorrichtung durch das zu schneidende Gut und/oder durch einen Halter zum Halten des zu scheidenden Gutes betätigbar. Hierzu kann die Umschaltvorrichtung beispielsweise Hebelvorrichtung (z.B. Umschalthebel) beinhalten, die durch das zu schneidende Gut und/oder durch einen Halter für das zu schneidende Gut automatisch dann bedient wird. Vorzugsweise weist die Gleitbahn zumindest eine Führung für das zu schneidende Gut und/oder für den Halter des zu schneidenden Gutes auf, die ein Hin- und Herschieben auf der Gleitbahn erlaubt, jedoch ein seitliches Herunterrutschen des Gutes bzw. des Halters verhindert. Vorzugsweise ist der Halter aus einer zur Ebene der Gleitbahn senkrechten Richtung kommend in die Führung einklinkbar. Hierzu kann beispielsweise ein Rastmechanismus oder ein Schnappmechanismus vorgesehen sein.
Vorzugsweise schaltet die Umschaltvorrichtung von der Neutralstellung in die Schneidstellung um, wenn das zu schneidende Gut und/oder der Halter des zu schneidenden Gutes einen vorbestimmten Abstand zum Schneidmesser unterschreitet. In einer Variante ist vorgesehen, dass die Umschaltvorrichtung von der Neutralstellung in die Schneidstellung umschaltet, wenn das zu schneidende Gut und/oder der Halter des zu schneidenden Gutes eine vorbestimmte Position auf der Gleitbahn erreicht.
Die Umschaltvorrichtung schaltet vorzugsweise von der Schneidstellung in die Neutralstellung zurück, nachdem der eigentliche Scheidvorgang beendet ist. Die Umschaltvorrichtung ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass das Schneidmesser bzw. die Schneidkante bei der Rückbewegung des zu schneidenden Gutes und/oder des Halters in der Neutralstellung verbleibt. Hierdurch ist eine weitgehend ruckelfreie und angenehme Hin- und Rückbewegung ermöglicht. Eine mögliche Realisierung kann darin bestehen, dass der Umschalthebel eine Ratschenfunktion hat, so dass dieser beim Belastung von einer Seite (Hinlauf) einrastet und eine Drehwelle, die mechanisch mit dem Schneidmesser verkoppelt ist bewegt, während durch einen Freilauf bei Belastung von der anderen Seite (Rücklauf) keine Kraftübertragung auf die Drehwelle erfolgt.
Vorzugsweise schaltet die Umschaltvorrichtung von der Schneidstellung in die Neutralstellung um, wenn das zu schneidende Gut und/oder der Halter des zu schneidenden Gutes einen weiteren vorbestimmten Abstand zum Schneidmesser überschreitet. In einer Variante schaltet die Umschaltvorrichtung von der Schneidstellung in die Neutralstellung um, wenn das zu schneidende Gut und/oder der Halter des zu schneidenden Gutes eine weitere vorbestimmte Position auf der Gleitbahn erreicht. In einer ganz besonders bevorzugten Ausgestaltungsform schaltet die Umschaltvorrichtung in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung - vorzugsweise nur bei der Hinbewegung, bei der ein schnitt erfolgt, jedoch nicht bei der Rückbewegung - des zu schneidenden Gutes und/oder des Halters des zu schneidenden Gutes um. Vorzugsweise ist das zumindest eine Schneidmesser und/oder das Abschneidmesser relativ zur Gleitbahn beweglich angeordnet ist. Bei dieser Variante wird das Schneidmesser und/oder das Abschneidmesser mechanisch gesteuert, um ein Umschalten zwischen der Neutralstellung und der Schneidstellung zu erzielen. Es auch möglich, statt des Schneidmessers und/oder des Abschneidmessers die Gleitbahn oder Teile der Gleitbahn zu diesem Zweck beweglich auszugestalten und anzusteuern. In einer besonderen Ausführungsvariante bewegt die Umschaltvorrichtung zum Umschalten zwischen Neutralstellung und Schneidstellung eine -
vorzugsweise als Bestandteil der Gleitbahn ausgebildete - bewegliche Zuführlippe.
Vorzugsweise ist die Gleitbahn auf einem Grundkörper angeordnet, wobei in der Neutralstellung zumindest die Schneidkante des Schneidmessers und/oder des Abschneidmessers durch den Grundkörper verdeckt und/oder in diesem versenkt ist. In dieser Stellung kann der Benutzer gefahrlos mit den Fingern über die gesamte Gleitbahn streichen ohne sich zu verletzen.
In einer besonders vorteilhaften Ausführung der Vorrichtung befinden sich die Schneidkanten des Abschneidmessers in der Neutralstellung auf Höhe der Fläche (beispielsweise Ebene), in der die Gleitbahn liegt. Vorzugsweise befindet sich die Schneidkante des Abschneidmessers in der Schneidstellung außerhalb der Fläche (beispielsweise Ebene), in der die Gleitbahn liegt.
Zur Einstellung der Schneiddicke der Relativabstand zwischen der Schneidkante und der Gleitbahn - bezogen auf die Schneidstellung - einstellbar ist.
Vorzugsweise weist die Umschaltvorrichtung einen Umschalthebel auf, der zumindest teilweise aus der Gleitbahn und/oder aus der Führung der Gleitbahn herausragt, beispielsweise so dass das über die Gleitbahn verschobene Gut und/oder der Halter den Umschalthebel beim Verschiebevorgang umlegt.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Umschaltvorrichtung ein Getriebe auf, das die zum Umschalten zwischen Neutralstellung und Schneidstellung überträgt.
Vorzugsweise ist eine Federvorrichtung vorgesehen, die das Schneidmesser in der Neutralstellung hält. Die Umschaltvorrichtung arbeitet in dieser Variante beim Umschalten von der Neutralstellung in die Schneidstellung gegen die Federkraft an. Das Umschalten von der Schneidstellung in die Neutralstellung kann vorzugsweise - nach der mechanischen Freigabe - durch die Federvorrichtung erfolgen. In einer Ausgestaltungsform ist die Schneidkante des Schneidmessers in der Schneidstellung parallel zur Gleitbahn angeordnet. Diese Ausgestaltungsform dient beispielsweise zum Schneiden von Scheiben oder zum Abtrennen von
Streifen oder Würfeln nach einem oder mehreren Alligatorschnitten.
In einer anderen Ausgestaltungsform ist die Schneidkante des Schneidmessers in der Schneidstellung unter einem von 0 Grad verschiedenen Winkel - vorzugsweise senkrecht - zur Ebene der Gleitbahn angeordnet. Diese Ausgestaltungsform kann als Alligatormesser ausgebildet sein.
Das Abschneidmesser kann vorzugsweise als V-Messer und/oder als Wellenmesser und/oder als Messerbündel und/oder als Kamm von Alligatormessern ausgestaltet sein. In einer besonderen Ausführungsform ist die Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln als Reibe, insbesondere als Würfelreibe, und/oder als Hobel ausgebildet ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleich wirkende Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigen:
Fig. 1 bis 5 den Ablauf von Hin- und Rückbewegung zum Würfelschneiden mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln,
Fig. 6 die weitere erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln,
Fig. 7 die weitere erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln von unten,
Fig. 8 eine Detailschnittzeichnung der weiteren erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln,
Fig. 9 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln in der Neutralstellung mit einer Umschaltvorrichtung in der Neutralstellung,
Fig. 10 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln in der Schneidstellung,
Fig. 11a die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerkleinern von
Nahrungsmitteln in einer Schnittansicht in der Neutralstellung,
Fig. 11b die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln in einer Schnittansicht in der Schneidstellung,
Fig. 12 eine andere erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln in der Neutralstellung, und
Fig. 13 eine andere erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln in der Schneidstellung.
Figur 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln mit einer Gleitbahn 3, auf der zum Ausführen eines Zerkleinerungsvorganges ein (nicht gezeigtes) zu zerkleinerndes Gut mit einer Halter 5 abwechselnd in einer Hin- und Rückbewegung verschiebbar ist. Die Vorrichtung weist mehrere senkrecht zur Gleitbahn 3 angeordnete Schneidmesser 7 auf, über die das zu zerkleinernde Gut führbar und dadurch einschneidbar ist. Die Schneidmesser 7 sind doppelschneidig ausgebildet, so dass das zu zerschneidende Gut sowohl bei der Hinbewegung als auch bei der Rückbewegung einschneidbar ist. Der Halter 5 für das zu zerkleinernde Gut weist eine Anfasshülse 9 auf, in der ein in dieser Figur nicht sichtbare Einführschacht relativ zur Grundplatte 11 des Halters drehbar gelagert ist. Der Halter 5 weist darüber hinaus einen Nachdrückstempel 13 auf, der in den Einführschacht einführbar ist und derart ausgeführt ist, dass er sich beim Einführen in den Einführschacht mechanisch mit dem Einführschacht verkoppelt und somit sich mit diesem mitdreht. Die Drehstellung des Einführschachtes, des Nachdrückstempels und damit des zu zerkleinernden Gutes kann man in dieser Figur und in den nachfolgenden vier Figuren an der Stellung der Markierung 15 erkennen. Die Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln weist eine Drehvorrichtung 17 zum Drehen des zu zerkleinernden Gutes um eine zur Gleitbahn senkrechte Achse auf. Die Drehvorrichtung 17 beinhaltet eine Zahnstange 19, die zusammen mit dem Halter 5 in Richtung der Hin- und in Richtung der Rückbewegung geführt wird.
Die Zahnstange 19 ist sowohl relativ zur Gleitbahn 3 als auch relativ zur Grundplatte 11 in Richtung der Hin- und in Richtung der Rückbewegung beweglich angeordnet. Die Zähne 21 der Zahnstange 19 greifen in einen Zahnkranz 23 des Einführschachtes des Halters 5 ein. In dieser Figur ist auch deutlich ein Abschneidmesser 25 zu sehen, das bei der gezeigten Stellung des Halters 5 relativ zur Gleitbahn, jedoch in einer Neutralstellung versenkt ist. Ist eine Umschaltvorrichtung vorgesehen, die wie in den Figuren 11 bis 13 illustriert ist, das Abschneidmesser 25 zum Abschneiden der eingeschnittenen Teile des zu zerschneidenden Gutes in eine Schneidstellung überführt. Die Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln weist außerdem einen Handgriff 27 auf. Der Halter 5 ist während der Hin- und Herbewegung von den Seitenwangen 29 und 31 seitlich geführt. Die Hinbewegungsrichtung ist die Bewegungsrichtung auf den Handgriff 27 zu, während die Rückbewegungsrichtung die Richtung entlang der Gleitbahn vom Handgriff 27 weg sein soll.
Figur 2 zeigt die bereits bezüglich Figur 1 beschriebene Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln in einer anderen Stellung des Halters 5, während der Hinbewegung. Die Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln ist derart ausgeführt, dass die Drehvorrichtung 17 das zu zerkleinernde Gut sowohl nach dem Schneidvorgang der Hinbewegung als auch nach dem Schneidvorgang der Rückbewegung jeweils um 90 Grad dreht. In Figur 2 ist gezeigt, dass die Zahnstange 19 bei der Hinbewegung auf die Schneidmesser 7 zu von einer Arretierungsvorrichtung 33, die als Federbügel 35 ausgeführt ist, am weiteren Fortbewegen in der Hinrichtung gehindert wird. Der weiterhin in die Hinrichtung bewegte Einführschacht mit dem Zahnkranz 23, der in die Zähne 21 der Zahnstange 19 eingreift, rollt gewissermaßen auf der Zahnstange 21 ab und wird dadurch gemeinsam mit dem Nachdrückstempel und dem zu zerkleinernden Gut gedreht. Nach erfolgter Drehung wird der Federbügel 35 von einem nicht gezeigten Element des Einführschachtes zur Seitenwange 31 hin weggedrückt, so dass die Zahnstange 19 wieder freigegeben wird und sich wieder gemeinsam mit dem Halter 5 in der Hinrichtung bewegen kann. Die Stellung kurz nach der Freigabe der Zahnstange 19 ist in Figur 3 gezeigt. Dort ist deutlich zu sehen, dass der Federbügel 35 in Richtung der Seitenwange 31 weggedrückt ist und
die Zahnstange 19 am Federbügel entlang gleiten kann, so dass sie durch diesen nicht mehr arretiert ist.
Figur 4 zeigt die Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln unmittelbar vor dem Einleiten der Rückbewegung (d.h. vom Handgriff 27 weg). Während der Rückbewegung wird die Zahnstange 19 von einem weiteren Arretierungsmittel 37, das aus einem weiteren Federbügel 39 besteht in ihrer Bewegung gestoppt werden, so dass der Einführschacht samt dem Nachdrückstempel 13 und dem zu zerkleinernden Gut wieder, diesmal in entgegengesetzter Richtung auf ihr abrollen können, was letztlich eine Drehung des zu zerkleinernden Gutes bewirkt, bevor der Schneidvorgang der Rückbewegung erfolgt. Das Resultat ist ein aus Richtung der Gleitbahn betrachtet, kreuzgitterförmig eingeschnittenes Schneidgut. Wie bereits erwähnt, weist die Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln eine Umschaltvorrichtung zum Umschalten des Abschneidmessers 25 von einer Neutralstellung in eine Schneidstellung (und wieder zurück) auf. Die Umschaltvorrichtung beweist einen ersten Umschalthebel 27 und einen zweiten Umschalthebel 29 auf, der durch die Grundplatte 11 des Halters 5 bedient wird. Die Umschalthebel 27, 29 sind derart mechanisch mit dem Abschneidmesser 25 verkoppelt, das dieses automatisch von der Neutralstellung in die Schneidstellung wechselt, wenn die Grundplatte 11 des Halters 5 die Umschalthebel 27, 29 in der Rückbewegung umlegt. Die Umschalthebel 27, 29 der Umschaltvorrichtung weisen einen Freilauf auf, so dass keine Umschaltung des Abschneidmessers 25 von der Neutralstellung in die Schneidstellung erfolgt, wenn der Halter 5 in Hinrichtung, also zum Handgriff 27 hin, bewegt wird.
Figur 5 zeigt die bereits beschriebene erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln bei fortgeschrittener
Rückbewegungsstellung. In dieser Position ist die weitere Arretierungsvorrichtung 37 von einem Mittel zum Freigeben, das in dieser Figur nicht zu sehen ist, wieder gelöst, so dass die Zahnstange 19 sich wieder gemeinsam mit dem Halter 5 bewegt und an dem weiteren Federbügel 39 entlang gleitet. Während der Rückbewegung wird die Arretierungsvorrichtung 33 die Zahnstange 19 nicht stoppen, da der Federbügel 35 eine
Anlaufschräge aufweist, so dass mit dieser von der Zahnstange 19 in Richtung der Seitenwange 31 niedergedrückt wird.
Figur 6 zeigt eine andere Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln mit einer Gleitbahn 3, die von Seitenwangen 29 und 31 begrenzt ist. Der Halter 5 weist eine Anfassglocke 41 auf, die über einen Einführschacht 43 stülpbar ist. Die Drehvorrichtung 17 beinhaltet einen Gleitrahmen 45, der von den Seitenwangen 29, 31 geführt, hin- und rückbewegbar ist. An einer Längsseite ist der Rahmen 45 als Zahnstange 19 ausgebildet. Seitlich liegt der Gleitrahmen an dem Einführschacht 43, der eine in dieser Zeichnung nicht sichtbare Zahnung aufweist, an. In Längsrichtung ist zwischen dem Einführschacht 43 und dem Gleitrahmen 45 etwas Spiel, so dass die Zahnung des Einführschachts 43 auf der Zahnung der Zahnstange 19 abrollen kann, wenn der Einführschacht 43 das Spiel ausnutzend hin- und herbewegt wird. Die Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln weist ein Arretierungsmittel 33 auf, mit dem der Gleitrahmen 45 bei der Hinbewegung zeitweilig arretierbar ist. Durch Weiterschieben der Anfassglocke 41 und der damit des Einführschachts 43 rollt der Einführschacht 43 auf der Zahnstange 19 ab, wodurch eine Drehung des zu zerkleinernden Gutes bewirkt wird. Nach erfolgter Drehung wird das Arretierungsmittel 33, das als Federnase ausgeführt ist, von dem Lösemittel 47 beiseite gedrückt und der Gleitrahmen freigegeben. Analog wird der Gleitrahmen bei der Rückbewegung von dem weiteren Arretierungsmittel 37 zeitweilig arretiert und das zu zerkleinernde Gut zurückgedreht. Der Einführschacht 43 weist einen Führungskragen 49 auf, der auf dem Gleitrahmen 45 aufliegt. Figur 7 zeigt den Halter 5, der in Figur 6 beschriebenen Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln von unten. Es ist deutlich zu erkennen, dass der Gleitrahmen 45 eine Zahnstange 19 aufweist, in die die Zahnung 23 des Einzelschachts 43 eingreift. Am Einführschacht 43 ist ein Mittel 47 zu lösen, der Arretierung 33 und der weiteren Arretierung 37 angebracht. Figur 8 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln von unten. In dieser Figur ist die Umschaltvorrichtung 51 zum Umschalten des Schneidmessers 25 von einer Neutralstellung in die Schneidstellung (und wieder zurück) gezeigt. Ferner ist eine
Dickeneinstellvorrichtung 53 vorgesehen, mit der die Dicke der mit dem Abschneidmesser abzutrennenden Schicht einstellbar ist.
Fig. 9 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln mit einer Gleitbahn 3, auf der zum Ausführen eines Zerkleinerungsvorganges ein zu zerkleinerndes Gut 55 verschiebbar ist, mit einem senkrecht zur Gleitbahn 3 angeordnetem Scheidmesser 7 und mit einem Abschneidmesser 25, das eine Schneidkante 57 aufweist. Die Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln weist eine Umschaltvorrichtung 51 auf, die zwischen einer Neutralstellung, in der zumindest die Schneidkante 57 des Abschneidmessers sich in der Ebene der Gleitbahn 3 befindet und dadurch durch den Grundkörper 59, der die Gleitbahn 3 trägt, verdeckt ist, und einer Schneidstellung, in der die Schneidkante 57 des Schneidmessers nicht verdeckt und nicht versenkt ist, umschaltet. In der Figur ist die Neutralstellung des Abschneidmessers während des Schnittvorganges (mit dem Schneidmesser 7) der Rückbewegung gezeigt. Das zu zerkleinernde Gut 55 kann vom Benutzer mit einem Halter 5 über die Gleitbahn hin und her verschoben werden. Der Halter 5 weist einen federbelasteten Andruckstempel 13 auf, der das zu zerkleinernde Gut 55 auf die Gleitbahn 3 drückt. An dem Halter 5 ist eine Schiene 61 angeordnet, die in einer nicht gezeigten Führungsnut laufend zusammen mit dem Halter 5 verschiebbar ist. Die Umschaltvorrichtung 51 weist einen Umschalthebel 27 auf, der um eine Drehachse 63 drehbar gelagert ist. Der Umschalthebel 27 ist - aus einer Blickrichtung von oben - seitlich neben dem Schneidmesser 25 angeordnet. In Bezug auf die Blickrichtung der Figur liegt das Schneidmesser 25 hinter dem Umschalthebel 27. Unterhalb des Schneidmessers 25 ist ein Nocken 65 angeordnet, der ebenfalls um die Drehachse 63 drehbar ist. Der Nocken 65 ist mit dem Umschalthebel 27 mechanisch derart verkoppelt, dass dieser das Schneidmesser 25, das mit Hilfe des Gelenks 67 verkippbar gelagert ist, nach oben in die Schnittstellung drückt, wenn der Umschalthebel 27 von der Schiene 61 beim Verschieben des Halters 5 von links nach rechts verschoben wird. Die dann erzielte Schnittstellung ist in Fig. 10 illustriert. Während des eigentlichen Abschneidvorganges drückt die Schiene 61 den Umschalthebel 27, gegen die Kraft einer nicht gezeigten Federvorrichtung nach untern und
damit über den Nocken 65 das Schneidmesser 25 nach oben in die Schnittstellung. Nachdem der Benutzer den Halter 5 vollständig über das Schneidmesser 25 geschoben hat, wird der Umschalthebel 27 automatisch freigegeben und das Schneidmesser 25 durch die Kraft der Federvorrichtung in die Neutralstellung gedrückt.
Die Umschaltvorrichtung 51 schaltet von der Neutralstellung in die Schneidstellung um, wenn der Halter 5 des zu schneidenden Gutes 55 einen vorbestimmten Abstand zum Abschneidmesser 25 unterschreitet. Analog schaltet die Umschaltvorrichtung 51 von der Schneidstellung in die Neutralstellung zurück, wenn der Halter 5 des zu schneidenden Gutes 55 einen weiteren vorbestimmten Abstand zum Abschneidmesser 25 überschreitet. Der Abstand und der weitere Anstand sind bei der gezeigten Vorrichtung 1 durch die Länge der Schiene 61 und deren Position relativ zum Halter 5 bestimmt. Fig. 11a zeigt die in Fig. 9 dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln in einer Frontal-Schnittansicht in der Neutralstellung. Es ist zu erkennen, dass die Schneidkante 57 sich in der Neutralstellung auf der Höhe der Gleitbahn 3 befindet. Der Halter 5 ist in seitlichen Führungselementen 29, 31 geführt. Fig. 11b zeigt die in Fig. 10 dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln in einer Frontal-Schnittansicht in der Schneidstellung des Abschneidmessers 25. Die Schiene 61 drückt in dieser Schneidstellung dem Umschalthebel 27 nach unten und damit über die Drehwelle 69 und den Nocken 65, die sich alle gemeinsam um die Drehachse 63 drehen, die Schneidkante 57 nach oben.
Fig. 12 zeigt eine andere erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln in der Neutralstellung. In dieser Ausführungsvariante bewegt die Umschaltvorrichtung 51 zum Umschalten zwischen Neutralstellung und Schneidstellung eine - vorzugsweise als Bestandteil der Gleitbahn ausgebildete - bewegliche Zuführlippe 71 , die mit Hilfe des Gelenkes 67 relativ zur Gleitbahn 3 verkippbar ist. Bei dieser Variante weist die Umschaltvorrichtung als Umschalthebel 27 einen Winkelhebel 73 auf, der über ein mit der Zuführlippe 71 fest verbundenen Träger 75, die Zuführlippe 71
gegen Federkraft nach unten drückt, wenn der Umschalthebel 27 von der Schiene 61 des Halters 5 umgelegt wird. Durch das Herunterdrücken der Zuführlippe 71 wird die Verdeckung der Schneidkante 57 durch die Zuführlippe 71 vorübergehend beseitigt und die Schneidkante 57 frei gelegt und die Schneidstellung erreicht (siehe Fig. 13). Nachdem der Benutzer den Halter 5 vollständig über das Abschneidmesser 25 geschoben hat, wird der Umschalthebel 27 automatisch freigegeben und das Abschneidmesser 25 durch Federkraft in die Neutralstellung gedrückt. In der gezeigten Variante ist das Gelenk 67 als Filmgelenk einstückig zusammen mit der Gleitbahn 3 und dem Grundkörper 59 hergestellt und weist daher naturgemäß eine Federwirkung, die die Zuführlippe 71 in die Neutralstellung drückt, auf.
Die Erfindung wurde in Bezug auf eine besondere Ausführungsform beschrieben. Es ist jedoch selbstverständlich, dass Änderungen und Abwandlungen durchgeführt werden können, ohne dabei den Schutzbereich der nachstehenden Ansprüche zu verlassen.
Bezugszeichenliste
1 Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln
3 Gleitbahn
5 Halter
7 Schneidmesser
9 Anfasshülse
11 Grundplatte
13 Nachdrückstempel
15 Markierung
17 Drehvorrichtung
19 Zahnstange
21 Zähne
23 Zahnkranz
25 Abschneidmesser
27 Handgriff
29 Seitenwange
31 Seitenwange
33 Arretierungsvorrichtung
35 Federbügel
37 weitere Arretierungsvorrichtung
39 weiterer Federbügel 1 Anfassglocke 3 Einführschacht 5 Gleitrahmen 7 Lösemittel
Führungskragen
Umschaltvorrichtung
Dickeneinstellvorrichtung zu zerkleinerndes Gut
Schneidkante
Grundkörper
Schiene
Drehachse
Nocken
Gelenk
Drehwelle
Zuführlippe
Winkelhebel
Träger