Substituierte Thiophencarbonsäureamide, deren Herstellung und deren Verwendung als Arzneimittel
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind neue substituierte Thiophen-2- carbonsäureamide der allgemeinen Formel
deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische und deren Salze, insbesondere deren physiologisch verträgliche Salze mit anorganischen oder organischen Säuren oder Basen, welche wertvolle Eigenschaften aufweisen.
Die Verbindungen der obigen allgemeinen Formel I sowie deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische und deren Salze, insbesondere deren physiologisch verträgliche Salze mit anorganischen oder organischen Säuren oder Basen, und deren Stereoisomere weisen wertvolle pharmakologische Eigenschaften auf, insbesondere eine antithrombotische Wirkung und eine Faktor Xa-inhibierende Wirkung.
Gegenstand der vorliegenden Anmeldung sind somit die neuen Verbindungen der obigen allgemeinen Formel I, deren Herstellung, die die pharmakologisch wirksamen Verbindungen enthaltenden Arzneimittel, deren Herstellung und Verwendung.
Eine 1. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen
eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminogruppe, wobei
eine oder zwei Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch jeweils eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Hydroxy-, Cι-3-
Alkoxy-, Amino-, C-ι-3-Alkylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, eine 4- bis 7- gliedrige Cycloalkylenimino-, Cι-5-AIkylcarbonylamino-, Cι-5-Alkylsulfonylamino- oder Cι-5-Alkyloxycarbonylaminogruppen substituierte Cι-3-Alkylgruppen oder eine Aminocarbonyl-, C-ι-3-Alkylaminocarbonyl- oder Di-(Cι-3-alkyl)-aminocarbonylgruppe und eine oder zwei nicht der Iminogruppe benachbarte Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Hydroxy-, Cι-3-Alkoxy-, Amino-, Cι-3-Alkylamino- oder Di-(Cι-3-alkyl)- aminogruppe substituiert sein können und/oder
eine Methylengruppe in 3-Position einer 5-gliedrigen. Cycloalkyleniminogruppe durch ein Schwefelatom ersetzt sein kann, oder
eine Methylengruppe in 4-Position einer 6- oder 7-gliedrigen Cycloalkyleniminogruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom, durch eine Carbonyl-, Sulfinyl-, Sulfonyl- oder -NR8c-Gruppe ersetzt sein kann und zusätzlich eine Methylengruppe benachbart zu einer vorstehend erwähnten -NR8c-Gruppe durch eine Carbonylgruppe ersetzt sein kann, oder
eine gegebenenfalls durch eine oder zwei Cι-3-Alkyl-, Amino-Cι-3-alkyl-, Cι-3-Alkylamino-Cι-3-alkyl-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-Cι-3-alkyl-, eine 4- bis 7- gliedrige Cycloalkylenimino-Cι-3-alkyl-, Cι-6-Cycloalkylamino-Cι-3-alkyl-, Aryl-, Aryl-Cι-3-alkyl-, Heteroaryl-, Heteroaryl-Cι-3-alkyl-, Aminocarbonyl-, Cι-3-Alkylaminocarbonyl-, Di-(C-ι-3-alkyl)-aminocarbonyl- oder 4- bis 7- gliedrige Cycloalkyleniminocarbonylgruppen substituierte 5- bis 7-gliedrige Cycloalkenylenimmogruppe bedeutet, wobei die Doppelbindung nicht an ein Stickstoffatom gebunden ist und mit einer 5- oder 6-gliedrigen
Heteroarylgruppe kondensiert sein kann,
R1 ein Wasserstoff- oder Halogenatom, eine Cι-3-Alkyl- oder
Cι-3-Alkoxygruppe, wobei die Wasserstoffatome der Cι-3-Alkyl- oder Cι-3-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, eine C2-3-Alkenyl-, C2-3-Alkinyl-, Nitril-, Nitro- oder Aminogruppe bedeutet,
R2 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Cι-3-Alkylgruppe bedeutet,
R3 ein Wasserstoffatom oder eine Cι-3-Alkylgruppe bedeutet,
R4 und R5 jeweils unabhängig voneinander
ein Wasserstoffatom, eine C2-6-Alkenyl- oder C2-6-Alkinylgruppe,
eine geradkettige oder verzweigte Ci-β-Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten Cι-6-Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine Nitril-, Hydroxy-, eine C1-5-Alkyloxygruppe, wobei die Wasserstoffatome der Cι-5-Alkyloxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, eine Allyloxy-, Propargyloxy-, Benzyloxy-, C-ι-5-Alkylcarbonyloxy-, d-5-Alkyloxycarbonyloxy-, Carboxy-Cι-5-alkyloxy-,
Cι.5-Alkyloxycarbonyl-Cι-5-alkyloxy-, Mercapto-, Cι-5-Alkylsulfanyl-, Cι-5-Alkylsulfonyl-, Carboxy-, C-ι-5-Alkyloxycarbonyl-, Aminocarbonyl-, Cι-5-Alkylaminocarbonyl-, Di-(Cι-5-alkyl)-aminocarbonyl-, C3-6-CycloalkyIeniminocarbonyl-, Aminosulfonyl-, C1-5-AI- kylaminosulfonyl-, Di-(Cι-5-alkyl)-aminosulfonyl-, C3-6-CycloalkyIeniminosuIfonyl-, Amino-, Cι-5-Alkylamino-, Di- (Cι-5-alkyl)-amino-, Cι-5-Alkylcarbonylamino- oder Cι-5-Alkyl-
sulfonylaminogruppe substituiert sein kann,
eine Carboxy-, Aminocarbonyl-, C-ι-5-Alkylaminocarbonyl-, C3.6-Cycloalkylaminocarbonyl-, Di-(Cι-5-alkyl)-aminocarbonyl-, Cι-5-Alkoxycarbonyl-, C4-6-Cycloalkyleniminocarbonylgruppe,
eine Phenyl-, Heteroaryl-, Phenyl-Cι-5-alkyl- oder Heteroaryl-
Cι-5-alkylgruppe, die im Phenyl- oder Heteroarylteil gegebenenfalls ein- bis dreifach durch gleiche oder unterschiedliche Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Halogenatomen, C1-5-Alkyl-, Di-(Cι-5-alkyl)-amino-, Hydroxy-, C1-5-Alkyloxy-, Mono-, Di- oder Trifluormethoxy-, Carboxy- und Cι-5-Alkyloxycarbonylgruppen substituiert sein können,
eine 3- bis 7-gliedrige Cycloalkyl-, Cycloalkylenimino-, Cycloalkyl- C-ι-5-alkyl- oder Cycloalkylenimino-Cι-3-alkylgruppe, in der bei 4- bis 7-gliedrigen Cyclen im cyclischen Teil eine .
Methylengruppe gegebenenfalls durch eine -N(R8c)-Gruppe, ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine -S(O)- oder -S(0)2-
Gruppe ersetzt sein kann, oder
in der bei 4- bis 7-gliedrigen Cyclen im cyclischen Teil zwei benachbarte Methylengruppen zusammen gegebenenfalls durch eine -C(0)N(R8b)- oder -S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein kann, oder
in der bei 6- bis 7-gliedrigen Cyclen im cyclischen Teil drei benachbarte Methylengruppen zusammen gegebenenfalls durch eine substituierte -OC(0)N(R8b)- oder -N(R8b)C(0)N(R8b)- oder
-N(R8b)S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein kann,
mit der Maßgabe, dass eine wie oben definierte 3- bis 7-
gliedrige Cycloalkyl-, Cycloalkylenimino-, Cycloalkyl-C1-5-alkyl- oder Cycloalkylenimino-Cι-3-alkylgruppe, in der zwei Heteroatome aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff durch genau eine gegebenenfalls substituierte -CH2-Gruppe voneinander getrennt sind, ausgeschlossen ist,
wobei eine wie oben definierte 3- bis 7-gliedrige Cycloalkyl-, Cycloalkylenimino-, Cycloalkyl-Cι-5-alkyτ- oder Cycloalkylenimino-C1-3-alkylgruppe an einer oder zwei -CH2- Gruppen durch jeweils eine oder zwei Cι-3-Alkylgruppen substituiert sein kann,
bedeutet, oder
R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine C3-s-Cycloalkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgruppe bilden,
wobei eine der Methylengruppen einer C4-8-Cycloalkylgruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine -N(R8c)-, oder eine Carbonyl-, Sulfinyl- oder Sulfonylgruppe ersetzt sein kann, und/oder
zwei direkt benachbarte Methylengruppen einer C4-8-Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -C(0)N(R8b)- oder - S(0)2N(R8 )-Gruppe ersetzt sein können, und/oder
drei direkt benachbarte Methylengruppen einer C6-8- Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -OC(0)N(R8b)-, - N(R8b)C(0)N(R8b)- oder -N(R8 )S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein können,
wobei jedes der Kohlenstoffatome einer C3-8-Cycloalkylgruppe gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils ein oder
zwei gleiche oder unterschiedliche Halogenatome oder Cι-5-Alkyl-, Nitril-, Hydroxy-, Cι-5-Alkyloxy-, Cι-5-Alkylcarbonyloxy-, Carboxy- Cι-5-alkyl, Cι-5-Alkyloxycarbonyl-Cι-5-alkyl, Cι-5-Alkylsulfanyl-, Cι-5-Alkylsulfonyl-, Carboxy-, Cι-5-Alkyloxycarbonyl-, Aminocarbonyl-, Cι-5-Alkylaminocarbonyl-, Di-(Ct-5-alkyl)- aminocarbonyl-, C3-6-CycloalkyIeniminocarbonyl-, Aminosulfonyl-, Cι-5-Alkylaminosulfonyl-, Di-(Cι-5-alkyl)-aminosulfonyl-, C3-6-Cycloalkyleniminosulfonyl-, Amino-, Cι-5-Alkylamino-, Di- (Cι-5-alkyl)-amino-, Cι-5-Alkylcarbonylamino-, Cι-5-Alkyl- sulfonylaminogruppen substituiert sein kann,
wobei jedes der Kohlenstoffatome einer C3-8-Cycloalkenylgruppe gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils ein oder zwei gleiche oder unterschiedliche Cι-5-Alkyl-, Nitril-, Carboxy-Cι-5- alkyl, C-i-s-Alkyloxycarbonyl-Ci-s-alkyl, Carboxy-,
Cι -5- AI y loxycarbonyl- , Ami nocarbony I- , Ci -5-AI ky lami nocarbonyl-, Di-(C1-5-alkyl)-aminocarbonyl-, C3-6-Cycloalkyleniminocarbonyl-, Aminosulfonyl-, Cι-5-Alkylaminosulfonyl-, Di-(Cι-5-alkyl)- aminosulfonyl-, C3-6-Cycloalkyleniminosulfonylgruppen substituiert sein kann,
und jedes der Kohlenstoffatome einer C4-8-Cycloalkenylgruppe, die nicht durch eine Doppelbindung an ein anderes Kohlenstoffatom gebunden sind, gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils ein oder zwei gleiche oder unterschiedliche Fluoratome oder Hydroxy-, Cι-5-Alkyloxy-, C-ι-5-Alkylcarbonyloxy-, Cι-5-Alkylsulfanyl-, Cι-5-Alkylsulfonyl-, Amino-, Cι-5-Alkylamino-, Di-(Cι-5-alkyl)-amino-, C-ι-5-Alkylcarbonylamino-, Cι-5-Alkylsulfonylaminogruppen substituiert sein kann,
mit der Maßgabe, dass eine solche, zusammen aus R4 und R5 gebildete C3-8-Cycloalkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgruppe,
in der zwei Heteroatome im Cyclus aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff durch genau eine gegebenenfalls substituierte -CH2-Gruppe voneinander getrennt sind, und/oder
in der eine oder beide Methylengruppen des Cyclus, die direkt mit dem Kohlenstoffatom verbunden sind, an dem die Reste R4 und R5 angebunden sind, durch ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel ersetzt sind, und/oder
in der ein an die cyclische Gruppe gebundener Substituent, der sich dadurch auszeichnet, daß ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und Halogenatom direkt an die cyclische Gruppe gebunden ist, von einem anderen Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel, mit Ausnahme der Sulfongruppe, durch genau eine, gegebenenfalls substituierte, Methylengruppe getrennt ist, und/oder
in der zwei Sauerstoffatome direkt miteinander verbunden sind,
ausgeschlossen ist,
R6 ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder lodatom, eine Nitrilgruppe, eine Cι-3-Alkyl- oder eine Cι-3-Alkoxygruppe bedeutet, wobei die Wasserstoffatome der Cι-3-AIkyl- oder Cι-3-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
R8b jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine Cι-5-Alkylgruppe bedeutet,
R8c jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Cι-5-Alkyl-, Cι-5-Alkylcarbonyl-, Ci.s-Alkyloxycarbonyl- oder Cι-5-Alkylsulfonylgruppe bedeutet,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Heteroarylgruppe" eine monocyclische 5- oder 6-gliedrige Heteroarylgruppe zu verstehen ist, wobei
die 6-gliedrige Heteroarylgruppe ein, zwei oder drei Stickstoffatome und
die 5-gliedrige Heteroarylgruppe eine gegebenenfalls durch eine Cι-3-Alkyl-, Phenyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe, ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder
eine gegebenenfalls durch eine Cι-3-Alkyl-, Phenyl-, Amino-C2-3-alkyl-,
Cι-3-Alkylamino-C2-3-alkyl-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-C2-3-alkyl-, eine 4- bis 7- gliedrige Cycloalkylenimino-C-ι-3-alkyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe oder ein Sauerstoff- oder Schwefelatom und zusätzlich ein Stickstoffatom oder
eine gegebenenfalls durch eine Cι-3-Alkyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe und zwei oder drei Stickstoffatome enthält,
und außerdem an die vorstehend erwähnten monocyclischen Heteroarylgruppen über zwei benachbarte Kohlenstoffatome ein gegebenenfalls durch ein Fluor-, Chlor- oder Bromatom, eine Cι-3-Alkyl-, Hydroxy-, Cι-3-Alkyloxygruppe, Amino-, C-ι.3-Alkylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)- amino- oder C3.6-Cycloalkyleniminogruppe substituierter Phenylring ankondensiert sein kann
und die Bindung über ein Stickstoffatom oder über ein Kohlenstoffatom des heterocyclischen Teils oder eines ankondensierten Phenylrings erfolgt,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Halogenatom" ein Atom aus der Gruppe Fluor, Chlor, Brom und lod zu verstehen ist,
wobei die in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Alkyl-, Alkenyl, Alkinyl- und Alkoxygruppen, die mehr als zwei Kohlenstoffatome aufweisen, soweit nichts anderes erwähnt wurde, geradkettig oder verzweigt sein können und die Alkylgruppen in den voranstehend genannten dialkylierten Resten, beispielsweise die Dialkylaminogruppen, gleich oder verschieden sein können,
und wobei die Wasserstoffatome der in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Methyl- oder Ethylgruppen ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische und deren Salze.
Beispiele für monocyclische Heteroarylgruppen sind die Pyridyl-, /V-Oxy-pyridyl- , Pyrazolyl-, Pyridazinyl-, Pyrimidinyl-, Pyrazinyl-, [1 ,2,3]Triazinyl-, [1 ,3,5]Triazinyl-, [1 ,2,4]Triazinyl-, Pyrrolyl-, Imidazolyl-, [1 ,2,4]Triazolyl-, [1 ,2,3]Triazolyl-, Tetrazolyl-, Furanyl-, Isoxazolyl-, Oxazolyl-, [1 ,2,3]Oxadiazolyl-, [1 ,2,4]Oxadiazolyl-, Furazanyl-, Thiophenyl-, Thiazolyl-, Isothiazolyl-, [1 ,2,3]Thiadiazolyl-, [1 ,2,4]Thiadiazolyl- oder [1 ,2,5]Thiadiazolyl-Gruppe.
Beispiele für bicyclische Heteroarylgruppen sind die Benzimidazolyl, Benzofuranyl-, Benzo[c]furanyl-, Benzothiophenyl-, Benzo[c]thiophenyl-, Benzothiazolyl-, Benzo[c]isothiazolyl-, Benzo[α(]isothiazolyl-, Benzooxazolyl-, Benzo[c]isoxazolyl-, Benzo[c ]isoxazolyl-, Benzo[1 ,2,5]oxadiazolyl-,
Benzo[1 ,2,5]thiadiazolyl-, Benzo[1 ,2,3]thiadiazoIyl-, Benzo[c/][1 ,2,3]triazinyl-, Benzo[1 ,2,4]triazinyl-, Benzotriazolyl-, Cinnolinyl-, Chinolinyl-, Λ/-Oxy-chinolinyl-, Isochinolinyl-, Chinazolinyl-, Λ/-Oxy-chinazolinyl-, Chinoxalinyl-, Phthalazinyl-,
Indolyl-, Isoindolyl- oder 1-Oxa-2,3-diaza-indenyl-Gruppe.
Beispiele für die voranstehend in den Definitionen erwähnten Cι-6-Alkylgruppen sind die Methyl-, Ethyl-, 1-Propyl-, 2-Propyl-, π-Butyl-, sec-Butyl-, terf-Butyl-, 1-Pentyl-, 2-Pentyl-, 3-Pentyl-, neo-Pentyl-, 3-Methyl-2-butyl-, 1-Hexyl-, 2-Hexyl- , 3-Hexyl, 3-Methyl-2-pentyI-, 4-Methyl-2-pentyl-, 3-Methyl-3-pentyl-, 2-Methyl-3- pentyl-, 2,2-Dimethyl-3-butyl- oder 2,3-Dimethyl-2-butyl-Gruppe.
Beispiele für die voranstehencf in den Definitionen erwähnten C-ι-5-Alkyloxygruppen sind die Methyloxy-, Ethyloxy-, 1-Propyloxy-, 2-Propyloxy- , n-Butyloxy-, sec-Butyloxy-, tert-Butyloxy-, 1-Pentyloxy-, 2-Pentyloxy-, 3-Pentyloxy- oder neo-Pentyloxy-Gruppe.
Beispiele für die voranstehend in den Definitionen erwähnten C2-6-Alkenylgruppen sind die Ethenyl-, 1-Propen-1-yl-, 2-Propen-1-yl-, 1-Buten- 1-yl-, 2-Buten-1-yl-, 3-Buten-1-yl-, 1 -Penten-1-yl-, 2-Penten-1-yl-, 3-Penten-1-yl- , 4-Penten-1-yl-, 1-Hexen-1-yl-, 2-Hexen-1-yl-, 3-Hexen-1-yl-, 4-Hexen-1-yl-, 5- Hexen-1-yl-, But-1-en-2-yl-, But-2-en-2-yl-, But-1 -en-3-yl-, 2-Methyl-prop-2-en- 1-yl-, Pent-1-en-2-yl-, Pent-2-en-2-yl-, Pent-3-en-2-yl-, Pent-4-en-2-yl-, Pent-1- en-3-yl-, Pent-2-en-3-yl-, 2-Methyl-but-1-en-1-yl-, 2-Methyl-but-2-en-1-yl-, 2- Methyl-but-3-en-1-yl-, 2-Ethyl-prop-2-en-1-yl-, Hex-1-en-2-yl-, Hex-2-en-2-yl-, Hex-3-en-2-yl-, Hex-4-en-2-yl-, Hex-5-en-2-yl-, Hex-1-en-3-yl-, Hex-2-en-3-yl-, Hex-3-en-3-yl-, Hex-4-en-3-yl-, Hex-5-en-3-yl-, Hex-1-en-4-yl-, Hex-2-en-4-yl-, Hex-3-en-4-yl-, Hex-4-en-4-yl-, Hex-5-en-4-yl-, 4-Methyl-pent-1-en-3-yl-, 3- Methyl-pent-1-en-3-yl-, 2-Methyl-pent-1-en-3-yl-, 2,3-Dimethyl-but-1-en-3-yl-, 3,3-Dimethyl-but-1 -en-2-yl- oder 2-Ethyl-but-1-en-3-yl-Gruppe,
Beispiele für die voranstehend in den Definitionen erwähnten C2-6-Alkinylgruppen sind die Ethinyl-, 1-Propinyl-, 2-Propinyl-, 1-Butin-1 -yl-, 1- Butin-3-yl-, 2-Butin-1 -yl-, 3-Butin-1 -yl-, 1 -Pentin-1 -yl-, 1 -Pentin-3-yl-, 1 -Pentin-4- yl-, 2-Pentin-1-yl-, 2-Pentin-3-yl-, 3-Pentin-1-yl-, 4-Pentin-1-yl-, 2-Methyl-1-butin- 4-yl-, 3-Methyl-1-butin-1-yl-, 3-Methyl-1-butin-3-yi-, 1-Hexin-1-yl-, 2-Hexin-1-yl-, 3-Hexin-1-yl-, 4-Hexin-1-yl-, 5-Hexin-1-yl-, 1-Hexin-3-yl-, 1-Hexin-4-yl-, 1 -Hexin-
5-yl-, 2-Hexin-4-yl-, 2-Hexin-5-yl-, 3-Hexin-5-yl-, 3-Methyl-1-pentin-3-yl-, 4- Methyl-1-pentin-3-yl-, 3-Methyl-1 -pentin-4-yl-, 4-Methyl-1-pentin-4-yl-, 4-Methyl- 2-pentin-4-yl-, 4-Methyl-2-pentin-1-yl-, 2,2-Dimethyl-3-butin-1-yl- oder 2-Ethyl-3- butin-1-yl-Gruppe.
Unter einer in vivo in eine Carboxygruppe überführbare Gruppe ist beispielsweise eine mit einem Alkohol veresterte Carboxygruppe, in der der alkoholische Teil vorzugsweise ein Cι-6-Alkanol, ein Phenyl-Cι-3-alkanol, ein C -9-Cycloalkanol, ein C5-yCycloalkenol, ein C3-5-Alkenol, ein Phenyl- C3-5-alkenol, ein C3-5-Alkinol oder Phenyl-C3-5-alkinol mit der Maßgabe, dass keine Bindung an das Sauerstoffatom von einem Kohlenstoffatom ausgeht, welches eine Doppel- oder Dreifachbindung trägt, ein C3-8-Cycloalkyl- Cι-3-alkanol oder ein Alkohol der Formel
R9-CO-O-(R10CR11)-OH, '
in der
R9 eine C1-8-Alkyl-, C5-7-Cycloalkyl-, Phenyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe,
R10 ein Wasserstoffatom, eine Cι-3-Alkyl-, C5-7-Cycloalkyl- oder Phenylgruppe und
R11 ein Wasserstoffatom oder eine Cι-3-Alkylgruppe darstellen,
zu verstehen.
Als bevorzugte von einer Carboxygruppe in vivo abspaltbare Reste kommen eine d-6-Alkoxygruppe wie die Methoxy-, Ethoxy-, /7-Propyloxy-, Isopropyloxy-, /7-Butyloxy-, π-Pentyloxy-, π-Hexyloxy- oder Cyclohexyioxygruppe oder eine Phenyl-Cι-3-alkoxygruppe wie die Benzyloxygruppe in Betracht.
Unter einer in vivo in eine Hydroxylgruppe überführbare Gruppe ist
beispielsweise eine mit einer Carbonsäure veresterte Hydroxylgruppe, in der der Carbonsäureteil vorzugsweise eine Cι-7-Alkansäure, eine Phenyl- C-ι-3-alkansäure, ein C3-9-Cycloalkylcarbonsäure, eine C5-7-Cycloalkencarbonsäure, eine C3-7-Alkensäure, eine Phenyl- C3-5-alkensäure, eine C3-7-Alkinsäure oder Phenyl-C3- -alkinsäure, wobei einzelne Methylengruppen des Carbonsäurerestes durch Sauerstoffatome ersetzt sein können mit der Maßgabe, dass keine Bindung an das Sauerstoffatom von einem Kohlenstoffatom ausgeht, welches eine Doppel- oder Dreifachbindung trägt, zu verstehen.
Als bevorzugte von einer Hydroxylgruppe in vivo abspaltbare Reste kommen eine Cι-7-Acylgruppe wie die Formyl-, Acetyl-, n-Propionyl-, Isopropionyl-, n-Propanoyl-, n-Butanoyl-, π-Pentanoyl-, n-Hexanoyl- oder Cyclohexylcarbonylgruppe oder eine Benzoylgruppe sowie auch eine Methoxyacetyl-, 1-Methoxypropionyl-, 2-Methoxypropionyl- oder 2-Methoxy- ethoxyacetylgruppe in Betracht.
Diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen A, R4 und/oder R5 eine in vivo in eine Carboxy- oder Hydroxylgruppe überführbare Gruppe enthält, stellen Prodrugs für diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I dar, in denen A, R4 und/oder R5 eine Carboxy- oder Hydroxylgruppe enthält.
Eine 2. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen
A eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminogruppe, wobei
eine oder zwei Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch jeweils eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Hydroxy-, C-ι-3- Alkoxy-, Amino-, Cι-3-Alkylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, eine 4- bis 7- gliedrige Cycloalkylenimino-, Cι-5-Alkylcarbonylamino-, Cι-5-Alkylsulfonylamino- oder Cι-5-Alkyloxycarbonylaminogruppen substituierte Cι-3-Alkylgruppen oder eine Aminocarbonyl-,
Cι-3-Alkylaminocarbonyl- oder Di-(Cι-3-alkyl)-aminocarbonylgruppe und eine oder zwei nicht der Iminogruppe benachbarte Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Hydroxy-, Cι-3-Alkoxy-, Amino-, Cι-3-Alkylamino- oder Di-(Cι-3-alkyl)- aminogruppe substituiert sein können und/oder
eine Methylengruppe in 3-Position einer 5-gliedrigen Cycloalkyleniminogruppe durch ein Schwefelatom ersetzt sein kann, oder
eine Methylengruppe in 4-Position einer 6- oder 7-gliedrigen
Cycloalkyleniminogruppe durch ein Sauerstoffatom oder durch eine - NR8c-Gruppe ersetzt sein kann und zusätzlich eine Methylengruppe benachbart zu einer vorstehend erwähnten -NR8c-Gruppe durch eine Carbonylgruppe ersetzt sein kann, oder
eine gegebenenfalls durch eine oder zwei Cι-3-Alkyl-, Amino-Cι-3-alkyl-, Cι-3-Alkylamino-Cι-3-alkyl-, Di-(Cι-3-aIkyl)-amino-Cι-3-alkyl-, eine 4- bis 7- gliedrige Cycloalkylenimino-Cι-3-alkyl-, Cι-6-Cycloalkylamino-Cι-3-alkyl-, Aryl-, Aryl-Cι-3-alkyl-, Heteroaryl-, HeteroaryI-Cι-3-alkyl-, Aminocarbonyl-, Cι-3-Alkylaminocarbonyl-, Di-(Cι-3-alkyl)-aminocarbonyl- oder 4- bis 7- gliedrige Cycloalkyleniminocarbonylgruppen substituierte 5- bis 7-gliedrige Cycloalkenyleniminogruppe bedeutet, wobei die Doppelbindung nicht an ein Stickstoffatom gebunden ist und mit einer 5- oder 6-gliedrigen Heteroarylgruppe kondensiert sein kann,
R1 ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder lodatom, eine Cι-3-Alkyl- oder
Cι-3-Alkoxygruppe, wobei die Wasserstoffatome der C1-3-Alkyl- oder Cι-3-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, oder eine Nitrilgruppe bedeutet,
R2 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Methylgruppe bedeutet,
R3 ein Wasserstoffatom oder eine Cι-3-Alkylgruppe bedeutet, .
eine C2-6-Alkenyl- oder C2-6-Alkinylgruppe,
eine geradkettige oder verzweigte d-6-Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten
C-ι-6-Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine Nitril-, Hydroxy-, eine Cι-5-Alkyloxygruppe, wobei die Wasserstoffatome der Cι-5-Alkyloxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, eine Benzyloxy-, Cι-5-Alkylcarbonyloxy-,
Cι-5-Alkyloxycarbonyloxy-, Carboxy-d-s-alkyloxy-, Cι-5-Alkyloxycarbonyl- Cι-5-alkyloxy-, Cι-5-Alkylsulfanyl-, d-5-Alkylsulfonyl-, Carboxy-, Cι-5-Alkyloxycarbonyl-, Aminocarbonyl-, Cι-5-Alkylaminocarbonyl-, Di- (Cι-5-alkyl)-aminocarbonyl-, C3-6-Cycloalkyleniminocarbonyl-, Aminosulfonyl-, Cι-5-Alkylaminosulfonyl-, Di-(d-5-alkyl)-aminosulfonyl-,
C3-6-Cycloalkyleniminosulfonyl-, Amino-, Cι-5-Alkylamino-, Di-(Cι-5-alkyl)- amino-, Cι-5-Alkylcarbonylamino- oder Cι-5-Alkylsulfonylaminogruppe substituiert sein kann,
eine Carboxy-, Aminocarbonyl-, Cι.5-Alkylaminocarbonyl-,
C3-6-Cycloalkylaminocarbonyl-, Di-(Cι-5-alkyl)-aminocarbonyl-, d-5-Alkoxycarbonyl-, C4-6-Cycloa!kyleniminocarbonylgruppe,
eine Phenyl-, Heteroaryl-, Phenyl-Cι.5-alkyl- oder Heteroaryl- Cι-5-alkylgruppe, die im Phenyl- oder Heteroarylteil gegebenenfalls ein- bis dreifach durch gleiche oder unterschiedliche Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Halogenatomen, d-5-Alkyl-, Di-(Cι-5-alkyl)-amino-, Hydroxy-, Cι-5-Alkyloxy-, Mono-, Di- oder Trifluormethoxy-, Carboxy- und d-5-Alkyloxycarbonylgruppen substituiert sein können,
eine 3- bis 7-gliedrige Cycloalkyl-, Cycloalkylenimino-, Cycloalkyl- d-5-alkyl- oder Cycloalkylenimino-Cι-3-alkylgruppe,
in der bei 4- bis 7-gliedrigen Cyclen im cyclischen Teil eine Methylengruppe gegebenenfalls durch eine -N(R8c)-Gruppe, ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine -S(O)- oder -S(0)2-Gruppe ersetzt sein kann, oder
in der bei 4- bis 7-gliedrigen Cyclen im cyclischen Teil zwei benachbarte Methylengruppen zusammen gegebenenfalls durch eine -C(0)N(R8b)- oder -S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein kann, oder
in der bei 6- bis 7-gliedrigen Cyclen im cyclischen Teil drei benachbarte
Methylengruppen zusammen gegebenenfalls durch eine substituierte - OC(0)N(R8b)- oder -N(R8b)C(0)N(R8b)- oder -N(R8b)S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein kann,
mit der Maßgabe, dass eine wie oben definierte 3- bis 7-gliedrige
Cycloalkyl-, Cycloalkylenimino-, Cycloalkyl-Cι-5-alkyl- oder Cycloalkylenimino-C-ι-3-alkylgruppe, in der zwei Heteroatome aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff durch genau eine gegebenenfalls substituierte -CH2-Gruppe voneinander getrennt sind, ausgeschlossen ist,
wobei eine wie oben definierte 3- bis 7-gliedrige Cycloalkyl-, Cycloalkylenimino-, Cycloalkyl-Cι-5-alkyl- oder Cycloalkylenimino- Cι-3-alkylgruppe an einer oder zwei -CH2-Gruppen durch jeweils eine oder zwei Cι-3-Alkylgruppen substituiert sein kann,
bedeutet,
ein Wasserstoffatom, eine C2-6-Alkenyl- oder C2-6-Alkinylgruppe,
eine geradkettige oder verzweigte Cι-6-Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten d-6-Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome
ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine d-5-Alkyloxygruppe, wobei die Wasserstoffatome der d-5-Alkyloxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, substituiert sein kann,
bedeutet, oder
R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine C3-8-Cycloalkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgruppe bilden,
wobei eine der Methylengruppen einer C4-8-Cycloalkylgruppe durch ein Sauerstoffatom oder eine -N(R8c)-, oder eine Carbonyl-, oder Sulfonylgruppe ersetzt sein kann, und/oder
zwei direkt benachbarte Methylengruppen einer
C4-8-Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -C(0)N(R8b)- oder - S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein können, und/oder
drei direkt benachbarte Methylengruppen einer C6-8- Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -OC(0)N(R8b)-, -
N(R8b)C(0)N(R8b)- oder -N(R8b)S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein können,
wobei jedes der Kohlenstoffatome einer C3-8-Cycloalkylgruppe gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils ein oder zwei gleiche oder unterschiedliche Halogenatome oder Cι-5-AIkyl- Nitril-, Hydroxy-, Cι-5-Alkyloxy-, d-5-Alkylcarbonyloxy-, Carboxy- d-5-alkyl, Cι-5-Alkyloxycarbonyl-Cι-5-alkyl, Cι-5-Alkylsulfanyl-, d-5-Alkylsulfonyl-, Carboxy-, Cι-5-Alkyloxycarbonyl-, Aminocarbonyl-, Cι-5-Alkylaminocarbonyl-, Di-(d-5-alkyl)- aminocarbonyl-, C3-6-Cycloalkyleniminocarbonyl-, Aminosulfonyl-, Cι.5-Alkylaminosulfonyl-, Di-(d-5-alkyl)-aminosulfonyl-, C3-6-Cycloalkyleniminosulfonyl-, Amino-, Cι-5-Alkylamino-, Di-
(Cι-5-alkyl)-amino-, Cι-5-Alkylcarbonylamino-, d-5-Alkyl- sulfonylaminogruppen substituiert sein kann,
wobei jedes der Kohlenstoffatome einer C3-8-Cycloalkenylgruppe gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils ein oder zwei gleiche oder unterschiedliche d-5-Alkyl-, Nitril-, Carboxy-Cι-5- alkyl, Cι-5-Alkyloxycarbonyl-Cι-5-alkyl, Carboxy-, d-5-Alkyloxycarbonyl-, Aminocarbonyl-, Cι-5-Alkylaminocarbonyl-, Di-(C.ι-5-aIkyl)-aminocarbonyl-, C3-6-Cycloalkyleniminocarbonyl-, Aminosulfonyl-, C-ι-5-Alkylaminosulfonyl-, Di-(Cι-5-alkyl)- aminosulfonyl-, C3-6-Cycloalkyleniminosulfonylgruppen substituiert sein kann,
und jedes der Kohlenstoffatome einer C4-8-Cycloalkenylgruppe, die nicht durch eine Doppelbindung an ein anderes
Kohlenstoffatom gebunden sind, gegebenenfalls unahängig voneinander durch jeweils ein oder zwei gleiche oder unterschiedliche Fluoratome oder Hydroxy-, Cι-5-Alkyloxy-, Cι-5-Alkylcarbonyloxy-, d-5-AlkylsulfanyI-, Cι-5-Alkylsulfonyl-, Amino-, C-ι-5-Alkylamino-, Di-(d-5-alkyl)-amino-,
Cι-5-AlkyIcarbonylamino- oder d-5-Alkylsulfonylaminogruppen substituiert sein kann,
mit der Maßgabe, dass eine solche, zusammen aus R4 und R5 gebildete C3-8-Cycloalkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgruppe,
in der zwei Heteroatome im Cyclus aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff durch genau eine gegebenenfalls substituierte -CH2-Gruppe voneinander getrennt sind, und/oder
in der eine oder beide Methylengruppen des Cyclus, die direkt mit dem Kohlenstoffatom verbunden sind, an dem die Reste R4 und R5 angebunden sind, durch ein Heteroatom aus der
Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel ersetzt sind, und/oder
in der ein an die cyclische Gruppe gebundener Substituent, der sich dadurch auszeichnet, daß ein Heteroatom aus der
Gruppe Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und Halogenatom direkt an die cyclische Gruppe gebunden ist, von einem anderen Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel, mit Ausnahme der Sulfongruppe, durch genau eine, gegebenenfalls substituierte, Methylengruppe getrennt ist, und/oder
in der zwei Sauerstoffatome direkt miteinander verbunden sind,
ausgeschlossen ist,
R6 ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder lodatom, eine Nitrilgruppe, eine d-3-Alkylgruppe, oder eine Cι-3-Alkoxygruppe bedeutet, wobei die Wasserstoffatome der d-3-Alkylgruppe, oder d-3-Alkoxygruppe ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
R8b jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine C-ι-5-Alkylgruppe bedeutet,
R8c jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine d-5-Alkyl-, Ci.s-Alkylcarbonyl-, Cι-5-Alkyloxycarbonyl- oder Cι-5-Alkylsulfonylgruppe bedeutet,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Heteroarylgruppe" eine monocyclische 5- oder 6-gliedrige Heteroarylgruppe zu verstehen ist, wobei
die 6-gliedrige Heteroarylgruppe ein, zwei oder drei Stickstoffatome und
die 5-gliedrige Heteroarylgruppe eine gegebenenfalls durch eine d-3-Alkyl-, Phenyl- oder Phenyl-C-ι.3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe, ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder
eine gegebenenfalls durch eine Cι-3-Alkyl-, Phenyl-, Amino-C2-3-alkyl-, Cι-3-Alkyiamino-C2-3-alkyl-, Di-(Cι-3-aIkyl)-amino-C2-3-alkyl-, eine C3-6- Cycloalkylenimino-d-3-alkyl- oder Phenyl-d-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe oder ein Sauerstoff- oder Schwefelatom und zusätzlich ein
Stickstoffatom oder
eine gegebenenfalls durch eine Cι-3-Alkyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe und zwei oder drei Stickstoffatome enthält,
und außerdem an die vorstehend erwähnten monocyclischen Heteroarylgruppen über zwei benachbarte Kohlenstoffatome ein gegebenenfalls durch ein Fluor-, Chlor- oder Bromatom, eine d-3-Alkyl-, Hydroxy-, Cι-3-Alkyloxygruppe, Amino-, d-3-Alkylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)- amino- oder C3-6-Cycloalkyleniminogruppe substituierter Phenylring ankondensiert sein kann
und die Bindung über ein Stickstoffatom oder über ein Kohlenstoffatom des heterocyclischen Teils oder eines ankondensierten Phenylrings erfolgt,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Halogenatom" ein Atom aus. der Gruppe Fluor, Chlor, Brom und lod zu verstehen ist,
wobei die in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl- und Alkoxygruppen, die mehr als zwei Kohlenstoffatome aufweisen, soweit nichts anderes erwähnt wurde, geradkettig oder verzweigt
sein können und die Alkylgruppen in den voranstehend genannten dialkylierten Resten, beispielsweise die Dialkylaminogruppen, gleich oder verschieden sein können,
und wobei die Wasserstoffatome der in den voranstehend erwähnten
Definitionen enthaltenen Methyl- oder Ethylgruppen ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische und deren Salze.
Eine 3. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen
A eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminogruppe bedeutet, wobei
eine oder zwei Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch jeweils eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Hydroxy-, C1-3- Alkoxy-, Amino-, Cι-3-Alkylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, eine 4- bis 7- gliedrige Cycloalkylenimino-, d-5-Alkylcarbonylamino-,
Cι-5-Alkylsulfonylamino- oder d-5-Alkyloxycarbonylaminogruppen substituierte Cι-3-AlkyIgruppen oder eine Aminocarbonyl-, Cι-3-Alkylaminocarbonyl- oder Di-(Cι-3-alkyl)-aminocarbonylgruppe und eine oder zwei nicht der Iminogruppe benachbarte Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine
Hydroxy-, d-3-Alkoxy-, Amino-, Cι-3-Alkyl amino- oder Di-(d-3-alkyl)- aminogruppe substituiert sein können und/oder
eine Methylengruppe in 3-Position einer 5-gliedrigen Cycloalkylen- iminogruppe durch ein Schwefelatom ersetzt sein kann, oder
eine Methylengruppe in 4-Position einer 6- oder 7-gliedrigen Cycloalkyleniminogruppe durch ein Sauerstoffatom oder durch eine -
NR8c-Gruppe ersetzt sein kann und zusätzlich eine Methylengruppe benachbart zu einer vorstehend erwähnten -NR8c-Gruppe durch eine Carbonylgruppe ersetzt sein kann,
R1 ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder lodatom, eine d-3-Alkyl- oder d-3-Alkoxygruppe bedeutet, wobei die Wasserstoffatome der d-3-Alkyl- oder Cι-3-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
R2 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Methylgruppe bedeutet,
R3 ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeutet,
R4 eine C2-4-Alkenyl- oder C2-4-Alkinylgruppe,
eine geradkettige oder verzweigte d- -Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten Cι-4-Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine Nitril-, Hydroxy-, eine d-3-Alkyloxygruppe, wobei die Wasserstoff atome der d-3-Alkyloxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, eine Benzyloxy-, d-3-Alkylcarbonyloxy-, Cι-3-Alkyloxycarbonyl-Cι-3-alkyloxy-, d-3-Alkyloxycarbonyl-, Aminocarbonyl-, Cι-3-Alkylaminocarbonyl-, Di-(d-3-alkyl)-aminocarbonyl- , C3-6-Cycloalkyleniminocarbonyl-, Amino-, d-3-Alkylamino-, Di-
(Cι-3-alkyl)-amino-, Cι-3-Alkylcarbonylamino- oder Cι-3-Alkyl- sulfonylaminogruppe substituiert sein kann,
eine Phenyl-, Heteroaryl-, Phenyl-Cι-2-alkyl- oder Heteroaryl- Cι-2-alkylgruppe, wobei die Heteroarylgruppe ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Pyrrolyl, Oxazolyl, Imidazolyl, Furanyl, Thiophenyl, 1 ,2,4-Triazolyl, 1 ,2,3-Triazolyl, Tetrazolyl, Pyridinyl, Pyrimidinyl und Pyrazinyl, und die im
Heteroarylteil gegebenenfalls ein- bis zweifach durch gleiche oder unterschiedliche Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Halogenatomen, C1-3-Alkyl-, Hydroxy-, Cι-3-Alkyloxy-, Mono-, Di- und Trifluormethoxygruppen substituiert sein kann,
bedeutet,
R5 ein Wasserstoffatom, eine C2-4-Alkenyl- oder C2-4-Alkinylgruppe,
eine geradkettige oder verzweigte Cι-4-Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten Cι-4-Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine d-3-Alkyloxygruppe, wobei die Wasserstoffatome der d-3-Alkyloxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch
Fluoratome ersetzt sein können, substituiert sein kann,
bedeutet, oder
R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine C3-8-Cycloalkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgruppe bilden,
wobei eine der Methylengruppen einer C4-8-Cycloalkylgruppe durch ein Sauerstoffatom oder eine -N(R8c)-Gruppe ersetzt sein kann, und/oder
zwei direkt benachbarte Methylengruppen einer C4-8-Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -C(0)N(R8b)- oder -
S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein können, und/oder
drei direkt benachbarte Methylengruppen einer C6-8- Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -OC(0)N(R8b)-, - N(R8b)C(0)N(R8b)- oder
-N(R8b)S(0)2N(R8b)-Grupρe ersetzt sein können,
wobei ein oder zwei der Kohlenstoffatome einer C3-8-Cycloalkylgruppe gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils ein oder zwei gleiche oder unterschiedliche
Fluoratome oder C1-3-Alkyl-, Hydroxy-, Cι-3-Alkyloxy-, Amino-, Cι-3-Alkylamino-, Di-(d-3-alkyl)-amino- oder Cι-3-Alkylcarbonylaminogruppen substituiert sein können,
wobei ein oder zwei der Kohlenstoffatome einer
C3-8-Cycloalkenylgruppe gegebenenfalls unabhängig voneinander durch eine oder zwei d-3-Alkylgruppen substituiert sein können,
und ein oder zwei der Kohlenstoffatome einer C4-8- Cycloalkenylgruppe, die nicht durch eine Doppelbindung an ein anderes Kohlenstoffatom gebunden sind, gegebenenfalls unabhängig voneinander durch ein oder zwei Fluoratome oder Hydroxy-, Cι-3-Alkyloxy-, Di-(Cι-3-alkyl)-aminogruppen substituiert sein können,
mit der Maßgabe, dass eine solche, zusammen aus R4 und R5 gebildete C3-8-Cycloalkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgruppe,
in der zwei Heteroatome im Cyclus aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff durch genau eine gegebenenfalls substituierte
-CH2-Gruppe voneinander getrennt sind, und/oder
in der eine oder beide Methylengruppen des Cyclus, die direkt mit dem Kohlenstoffatom verbunden sind, an dem die Reste R4 und R5 angebunden sind, durch ein Heteroatom aus der
Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel ersetzt sind, und/oder
in der ein an die cyclische Gruppe gebundener Substituent, der sich dadurch auszeichnet, daß ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und Halogenatom direkt an die cyclische Gruppe gebunden ist, von einem anderen Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und
Schwefel, mit Ausnahme der Sulfongruppe, durch genau eine, gegebenenfalls substituierte, Methylengruppe getrennt ist, und/oder
in der zwei Sauerstoffatome direkt miteinander verbunden sind,
ausgeschlossen ist,
R6 ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder lodatom, eine Methylgruppe, oder eine
Methoxygruppe bedeutet, wobei die Wasserstoffatome der Methylgruppe, oder Methoxygruppe ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
R8b jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine d-3-Alkylgruppe bedeutet,
R8c jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Cι-3-Alkyl-, Cι-3-Alkylcarbonyl-, Cι-4-Alkyloxycarbonyl- oder Cι-3-Alkylsulfonylgruppe bedeutet,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Heteroarylgruppe" eine monocyclische 5- oder 6-gliedrige Heteroarylgruppe zu verstehen ist, wobei
die 6-gliedrige Heteroarylgruppe ein, zwei oder drei Stickstoffatome und
die 5-gliedrige Heteroarylgruppe eine gegebenenfalls durch eine Cι-3-Alkyl-, Phenyl- oder Pheny)-d-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe, ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder
eine gegebenenfalls durch eine C1-3-Alkyl-, Phenyl-, Amino-C2-3-aIkyl-, Cι-3-Alkylamino-C2-3-alkyl-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-C2-3-alkyI-, eine C3-6- Cycloalkylenimino-Cι-3-alkyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe oder ein Sauerstoff- oder Schwefelatom und zusätzlich ein Stickstoffatom oder
eine gegebenenfalls durch eine Cι-3-Alkyl- oder Phenyl-C -3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe und zwei oder drei Stickstoffatome enthält,
und außerdem an die vorstehend erwähnten monocyclischen Heteroarylgruppen über zwei benachbarte Kohlenstoffatome ein gegebenenfalls durch ein Fluor-, Chlor- oder Bromatom, eine d-3-Alkyl-, Hydroxy-, d-3-Alkyloxygruppe, Amino-, d-3-Alkylamino-, Di-(C1-3-alkyl)- amino- oder C3-6-Cyc!oalkyleniminogruppe substituierter Phenylring ankondensiert sein kann
und die Bindung über ein Stickstoffatom oder über ein Kohlenstoffatom des heterocyclischen Teils oder eines ankondensierten Phenylrings erfolgt,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Halogenatom" ein Atom aus der Gruppe Fluor, Chlor, Brom und lod zu verstehen ist,
wobei die in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Alkyl-, Aikenyl, Alkinyl- und Alkoxygruppen, die mehr als zwei Kohlenstoffatome aufweisen, soweit nichts anderes erwähnt wurde, geradkettig oder verzweigt sein können und die Alkylgruppen in den voranstehend genannten dialkylierten
Resten, beispielsweise die Dialkylaminogruppen, gleich oder verschieden sein können,
und wobei die Wasserstoffatome der in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Methyl- oder Ethylgruppen ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische und deren Salze.
Eine 4. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen
A eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminogruppe bedeutet, wobei
eine oder zwei Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch jeweils eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Hydroxy-, d-3- Alkoxy-, Amino-, C-ι-3-Alkylamino-, Di-(C-ι-3-alkyl)-amino-, eine 4- bis 7- gliedrige Cycloalkylenimino-, Cι-5-Alkylcarbonylamino-, d-5-Alkylsulfonylamino- oder d-5-Alkyloxycarbonylaminogruppen substituierte d-3-Alkylgruppen oder eine Aminocarbonyl-, Cι-3-Alkylaminocarbonyl- oder Di-(Cι-3-alkyl)-aminocarbonylgruppe und eine oder zwei nicht der Iminogruppe benachbarte Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Hydroxy-, d-3-Alkoxy-, Amino-, Cι-3-Alkylamino- oder Di-(C1-3-alkyl)- aminogruppe substituiert sein können und/oder
eine Methylengruppe in 3-Position einer 5-gliedrigen Cycloalkyleniminogruppe durch ein Schwefelatom ersetzt sein kann, oder
eine Methylengruppe in 4-Position einer 6- oder 7-gliedrigen Cycloalkyleniminogruppe durch ein Sauerstoffatom oder durch eine • NR8c-Gruppe ersetzt sein kann und zusätzlich eine Methylengruppe
benachbart zu einer vorstehend erwähnten -NR8c-Gruppe durch eine Carbonylgruppe ersetzt sein kann,
R1 ein Fluor-, Chlor-, Bromatom, eine Methyl-, Trifluormethyl- oder Methoxygruppe bedeutet,
R2 ein Wasserstoff- oder Fluoratom bedeutet,
R3 ein Wasserstoffatom bedeutet,
R4 eine geradkettige oder verzweigte Cι-4-Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten Cι-4-Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine Hydroxy-, eine C-ι-3-Alkyloxygruppe, wobei die Wasserstoffatome der d-3-Alkyloxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, eine Benzyloxy-, d-3-Alkylcarbonyloxy-, Amino-, C1-3-Alkylamino- oder Di-(Cι-3-alkyl)-aminogruppe substituiert sein kann,
eine Phenyl-, Heteroaryl-, Phenyl-Cι-2-alkyl- oder Heteroaryl- Cι»2-alkylgruppe, wobei die Heteroarylgruppe ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Pyrrolyl, Oxazolyl, Imidazolyl, Furanyl, Thiophenyl, 1 ,2,3-Triazolyl, 1 ,2,4-Triazolyl, Tetrazolyl, Pyridinyl, Pyrimidinyl und Pyrazinyl, und die im
Heteroarylteil gegebenenfalls ein- bis zweifach durch gleiche oder unterschiedliche Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Halogenatomen, Cι-3-Alkyl-, Hydroxy-, d-3-Alkyloxy-, Mono-, Di- und Trifluormethoxygruppen substituiert sein kann,
bedeutet,
R5 ein Wasserstoffatom oder
eine geradkettige oder verzweigte Cι-4-Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten d- -Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine d-3-Alkyloxygruppe, wobei die Wasserstoffatome der d-3-Alkyloxygruppe ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, substituiert sein kann,
bedeutet, oder
R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine C3-8-Cycloalkylgruppe bilden,
wobei eine der Methylengruppen einer C4-8-Cycloalkylgruppe durch ein Sauerstoffatom oder eine -N(R8c)-Gruppe ersetzt sein kann,
wobei ein oder zwei Kohlenstoffatome einer C3-8-Cycloalkylgruppe gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils eine oder zwei d-3-Alkyl-, Hydroxy-, d-3-Alkyloxy- oder Di-(d-3-alkyl)- aminogruppen substituiert sein können,
mit der Maßgabe, dass eine solche, zusammen aus R4 und R5 gebildete C3-8-Cycioalkylgruppe,
in der zwei Heteroatome im Cyclus aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff durch genau eine gegebenenfalls substituierte -CH2-Gruppe voneinander getrennt sind, und/oder
in der eine oder beide Methylengruppen des Cyclus, die direkt mit dem Kohlenstoffatom verbunden sind, an dem die Reste R4 und R5 angebunden sind, durch ein Heteroatom aus der
Gruppe Sauerstoff und Stickstoff ersetzt sind, und/oder
in der ein an die cyclische Gruppe gebundener Substituent, der sich dadurch auszeichnet, daß ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff direkt an die cyclische Gruppe gebunden ist, von einem anderen Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff durch genau eine, gegebenenfalls substituierte, Methylengruppe getrennt ist, und/oder
in der zwei Sauerstoffatome direkt miteinander verbunden sind,
ausgeschlossen ist,
R >b6 ein Chlor- oder Bromatom bedeutet,
R8c jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Cι-3-Alkyl-, d-3-AIkylcarbonyl-, oder d-4-AIkyloxycarbonylgruppe bedeutet,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Heteroarylgruppe" eine monocyclische 5- oder 6-gliedrige Heteroarylgruppe zu verstehen ist, wobei
die 6-gliedrige Heteroarylgruppe ein, zwei oder drei Stickstoffatome und
die 5-gliedrige Heteroarylgruppe eine gegebenenfalls durch eine d-3-Alkyl-, Phenyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe, ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder
eine gegebenenfalls durch eine Cι-3-Alkyl-, Phenyl-, Amino-C2-3-alkyl-, Cι-3-Alkylamino-C2-3-alkyl-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-C2-3-aIkyl-, eine C3-6- Cycloalkylenimino-Cι-3-alkyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe substituierte
Iminogruppe oder ein Sauerstoff- oder Schwefelatom und zusätzlich ein Stickstoffatom oder
eine gegebenenfalls durch eine Cι-3-Alkyl- oder Phenyl-d-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe und zwei oder drei Stickstoffatome enthält,
und außerdem an die vorstehend erwähnten monocyclischen Heteroarylgruppen über zwei benachbarte Kohlenstoffatome ein gegebenenfalls durch ein Fluor-, Chlor- oder Bromatom, eine d-3-Alkyl-, Hydroxy-, Cι-3-Alkyloxygruppe, Amino-, d-3-Alkylamino-, Di-(Cι-3-alkyI)- amino- oder C3-6-Cycloalkyleniminogruppe substituierter Phenylring ankondensiert sein kann
und die Bindung über ein Stickstoffatom oder über ein Kohlenstoffatom des heterocyclischen Teils oder eines ankondensierten Phenylrings erfolgt,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Halogenatom" ein Atom aus der Gruppe Fluor, Chlor, Brom und lod zu verstehen ist,
wobei die in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Alkyl-, Aikenyl-, Alkinyl- und Alkoxygruppen, die mehr als zwei Kohlenstoffatome aufweisen, soweit nichts anderes erwähnt wurde, geradkettig oder verzweigt sein können und die Alkylgruppen in den voranstehend genannten dialkylierten Resten, beispielsweise die Dialkylaminogruppen, gleich oder verschieden sein können,
und wobei die Wasserstoffatome der in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Methyl- oder Ethylgruppen ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische
und deren Salze.
Eine 5. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I entsprechend den Ausführungsformen 1 , 2, 3 und 4 in denen R4 und R5 ungleich Wasserstoff ist.
Eine 6. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I entsprechend den Ausführungsformen 1 , 2, 3, 4 und 5, in denen der Rest R6 ein Bromatom bedeutet.
Eine 7. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I entsprechend den Ausführungsformen 1 , 2, 3, 4, 5 und 6, in denen R4 und R5 ungleich Wasserstoff ist und R6 ein Bromatom bedeutet.
Eine 8. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen
A eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminogruppe, wobei
eine oder zwei Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils unabhängig voneinander durch jeweils eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Gruppe R7a, R7b oder R7c substituierte Cι-4-Alkylgruppen oder Gruppen R7b oder R7c und/oder eine oder zwei nicht der Iminogruppe benachbarte Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituiert sein können und/oder
eine Methylengruppe in 3-Position einer 5-gliedrigen Cycloalkylen- iminogruppe durch ein Schwefelatom ersetzt sein kann, oder
eine Methylengruppe in 4-Position einer 6- oder 7-gliedrigen Cycloalkyleniminogruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom,
durch eine Carbonyl-, Sulfinyl-, Sulfonylgruppe oder eine - NR8c-Gruppe ersetzt sein kann und zusätzlich eine Methylengruppe benachbart zu einer vorstehend erwähnten -NR8c-Gruppe durch eine Carbonyl- oder Sulfonylgruppe ersetzt sein kann,
mit der Maßgabe, daß bei einer Cycloalkyleniminogruppe, bei der eine Methylengruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom bzw. eine -NR8c-Gruppe ersetzt wurde, die benachbarten Methylengruppen nicht durch einen Substituenten aus der Gruppe R7a substituiert sein können,
oder
eine gegebenenfalls durch eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Gruppe R7a, R7b oder R7c substituierte Cι-4-Alkylgruppen oder eine Gruppe
R7b oder R7c und/oder bei den nicht der Iminogruppe benachbarten Methylengruppen des Cycloalkenyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituierte 5- bis 7-gliedrige Cycloalkenylenimmogruppe bedeutet, wobei die Ethenylengruppe nicht direkt an ein Stickstoff- oder Sauerstoffatom gebunden ist und mit einer 5- oder 6-gliedrigen Heteroarylgruppe kondensiert sein kann,
R1 ein Wasserstoff- oder Halogenatom, eine Cι-3-Alkyl- oder
Cι_3-Alkoxygruppe, wobei die Wasserstoffatome der Cι-3-Alkyl- oder C-ι-3-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, eine C2.3-A!kenyl-, C2.3-Alkinyl-, Nitril-, Nitro- oder Aminogruppe bedeutet,
R2 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine C-ι-3-Alkylgruppe bedeutet,
R3 ein Wasserstoffatom oder eine C1-3-Alkylgruppe bedeutet,
R4 und R5 jeweils unabhängig voneinander
ein Wasserstoffatom, eine C2-6-Alkenyl- oder C2-6-Alkinylgruppe,
eine geradkettige oder verzweigte d-β-Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten d-6-Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine C3-5-Cycloalkylgruppe, eine Gruppe R7a oder R7b, eine Cι-4-Alkyloxygruppe, die durch eine Gruppe R7b substituiert ist, eine Mercapto-, d-5-Alkylsulfanyl-, Cι-5-Alkylsulfonylgruppe substituiert sein kann,
eine Gruppe R 7b
eine Gruppe R7c oder eine durch R7c substituierte d-5-Alkylgruppe,
eine 3- bis 7-gliedrige Cycloalkyl-, Cycloalkyl-Cι-5-alkyl- oder
Cycloalkylenimino-d-3-alkylgruppe, in der bei 4- bis 7-gliedrigen Cyclen im cyclischen Teil eine
Methylengruppe gegebenenfalls durch eine -N(R8c)-Gruppe, ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine -S(O)- oder -S(0)2- Gruppe ersetzt sein kann, oder
in der bei 4- bis 7-gliedrigen Cyclen im cyclischen Teil zwei benachbarte Methylengruppen zusammen gegebenenfalls durch eine -C(0)N(R8b)- oder -S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein kann, oder
in der bei 6- bis 7-gliedrigen Cyclen im cyclischen Teil drei benachbarte Methylengruppen zusammen gegebenenfalls durch eine substituierte -OC(0)N(R8b)- oder -N(R8b)C(0)N(R8b)- oder -N(R8b)S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein kann,
wobei eine wie oben definierte 3- bis 7-gliedrige Cycloalkyl-, Cycloalkylenimino-, Cycloalkyl-Cι- -alkyl- oder Cycloalkylenimino-Cι-3-aIkylgruppe an einer oder zwei -CH - Gruppen durch jeweils eine oder zwei Gruppen R8a substituiert sein kann,
mit der Maßgabe, dass eine wie oben definierte 3- bis 7- gliedrige Cycloalkyl-, Cycloalkylenimino-, Cycloalkyl-d-s-alkyl- oder CycloalkyIenimino-Cι-3-alkylgruppe, in der zwei
Heteroatome aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff durch genau eine gegebenenfalls substituierte -CH2-Gruppe voneinander getrennt sind, ausgeschlossen ist,
bedeutet, oder
R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine C3-8-Cycloalkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgruppe bilden,
wobei eine C3-8-Cycloalkyl- oder C4-8-Cycloalkenylgruppe an einem einzelnen Kohlenstoffatom durch eine C2-5-Alkylengruppe ,oder gleichzeitig an zwei unterschiedlichen Kohlenstoffatomen durch eine Cι-4-Alkylengruppe unter Bildung eines entsprechenden Spirocyclus bzw. eines verbrückten Bicyclus substituiert sein kann,
wobei eine der Methylengruppen einer C4-8-Cycloalkyl- oder C5-8- Cycloalkenylgruppe bzw. eines wie oben beschriebenen, entsprechenden Spirocyclus bzw. eines entsprechenden verbrückten Bicyclus durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine -N(R8c)-, oder eine Carbonyl-, Sulfinyl- oder Sulfonylgruppe ersetzt sein kann, und/oder
zwei direkt benachbarte Methylengruppen einer C4-8-Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -C(0)N(R8 )-, - C(0)0- oder -S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein können, und/oder
drei direkt benachbarte Methylengruppen einer C6-s-
Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -OC(0)N(R8b)-, - N(R8b)C(0)N(R8 )- oder -N(R8b)S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein können,
wobei 1 bis 3 Kohlenstoffatome einer C3-8-Cycloalkylgruppe bzw. eines wie oben beschriebenen, entsprechenden Spirocyclus bzw. eines entsprechenden verbrückten Bicyclus gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils ein oder zwei Fluoratome oder ein oder zwei gleiche oder unterschiedliche Cι-5-Alkylgruppen oder Gruppen R7a oder R7b oder Carboxy-d-5-alkyl-, d-5-
Alkyloxycarbonyl-d-5-alkyI-, d-5-Alkylsulfanyl- oder d-5-Alkylsulfonylgruppen substituiert sein können,
wobei 1 bis 2 Kohlenstoffatome einer C3-8-Cycloalkenylgruppe gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils eine C-ι-5-
Alkylgruppen oder eine Gruppe R7b substituiert sein können,
und 1 bis 2 Kohlenstoffatome einer C4-8-Cycloalkenylgruppe, die nicht durch eine Doppelbindung an ein anderes Kohlenstoffatom gebunden sind, gegebenenfalls unabhängig voneinander durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituiert sein können,
mit der Maßgabe, dass eine solche, zusammen aus R4 und R5 gebildete C3-8-Cycloalkyl- oder C3-8-CycIoalkenylgruppe bzw. ein wie oben beschriebener, entsprechender Spirocyclus bzw. ein entsprechender verbrückter Bicyclus,
in der zwei Heteroatome im Cyclus aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff durch genau eine gegebenenfalls substituierte -CH2-Gruppe voneinander getrennt sind, und/oder
in der eine oder beide Methylengruppen des Cyclus, die direkt mit dem Kohlenstoffatom verbunden sind, an dem die Reste R4 und R5 angebunden sind, durch ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel ersetzt sind, und/oder
in der ein an die cyclische Gruppe gebundener Substituent, der sich dadurch auszeichnet, daß ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und Halogenatom direkt an die cyclische Gruppe gebunden ist, von einem anderen Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und
Schwefel, mit Ausnahme der Sulfongruppe, durch genau eine, gegebenenfalls substituierte, Methylengruppe getrennt ist, und/oder
in der zwei Sauerstoffatome direkt miteinander verbunden sind, und/oder
in der ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel direkt mit einem Kohlenstoffatom verbunden ist, das durch eine Doppelbindung mit einem weiteren
Kohlenstoffatom verbunden ist, und/oder
die einen Cyclus mit drei Ringgliedern enthält, von denen eines oder mehrere der Gruppe Sauerstoff- oder Schwefelatom oder -N(R8c)-Gruppe entspricht,
ausgeschlossen ist,
R6 ein Wasserstoff-, Fluor-, Chlor-, Brom- oder lodatom, eine Nitrilgruppe, eine Cι-3-AlkyIgruppe, oder eine d-3-Alkoxygruppe bedeutet, wobei die Wasserstoffatome der d-3-Alkyl- oder Cι-3-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
R7a jeweils unabhängig voneinander eine Hydroxy-, Cι-4-Alkoxy-, wobei die Wasserstoffatome der Cι-4-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Allyloxy-, Benzyloxy-, Propargyloxy-, Cι-4-Alkylcarbonyloxy-, Cι-4-Alkyloxycarbonyloxy-, Amino-, d-3-Alkyl amino-, C3.6-Cycloalkylamino-, Λ/-(Cι-3-Alkyl)-/V-(C3-6-cycloalkyl)- amino-, Arylamino-, Heteroaryl amino-, Di-(Cι-3-alkyI)-amino-, /V-Cι-3-AlkyI- A/-(C3-6-cycloalkyl)-amino-, eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkylenimino-, MorphoIin-4-yl-, Piperidin-4-yI-, Piperazin-1-yl-, /V-Cι-3-Alkyl-piperidin-4-yl-, 4-Cι-3-Alkyl-piperazin-1 -yl-, Λ/-Cι-3-Alkylcarbonyl-piperidin-4-yl-, 4-Cι-3- Alkylcarbonyl-piperazin-1-yl-, Cι-5-Alkylcarbonylamino-,
C3-6-Cycloalkylcarbonylamino-, Cι-5-Alkylsulfonylamino-, Λ/-(Cι-5-Alkylsulfonyl)-Cι-5-alkylamino-, Cι-5-Alkoxycarbonylamino-, Aminocarbonylamino-, Cι-4-Alkylaminocarbonylamino- oder eine Di- (Cι-3-alkyl)-aminocarbonylaminogruppe bedeutet,
R 37b jeweils unabhängig voneinander eine Carboxy-, Cι-3-Alkoxycarbonyl-, Aminocarbonyl-, Cι-3-Alkylaminocarbonyl-, Di-(Cι-3-aIkyl)-aminocarbonyl-, eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminocarbonyl-, Nitril-, Aminosulfonyl-, Cι-4-Alkylaminosulfonyl-, Di-(Cι-4-alkyl)-aminosulfonyl- oder C3-6-Cycloalkyleniminosulfonylgruppe bedeutet,
R7c jeweils unabhängig voneinander eine Aryl- oder Heteroarylgruppe bedeutet,
R8a jeweils unabhängig voneinander eine Cι-3-Alkyl-, wobei die
Wasserstoffatome gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Hydroxy-, Cι-3-Alkyloxy-, wobei die Wasserstoff atome gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
Amino-, Cι-3-AIkylamino-, Di-(C1-3-alkyl)-amino-, C3-6-Cycloalkylenimino-, Carboxy-, Nitril-, C1-3-Alkoxycarbonyl-, Aminocarbonyl-, C 1-3- Alkylaminocarbonyl- oder eine Di-(d-3-alkyl)-aminocarbonylgruppe darstellt,
R8b jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine Cι-5-Alkylgruppe bedeutet,
R8c jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Hydroxyl-, d-5-Alkyl-, C3-5-Cycloalkyl-, Cι-5-Alkoxy-, Formyl-, Ci.s-Alkylcarbonyl-,
Cι-5-Alkyloxycarbonyl- oder d-5-Alkylsulfonyl-, Aryl- oder Heteroarylgruppe bedeutet,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Arylgruppe" bevorzugt eine Phenylgruppe zu verstehen ist,
welche gegebenenfalls durch ein oder zwei Fluor-, Chlor- oder Bromatom oder einen Rest R8a substituiert sein kann,
und außerdem an die vorstehend erwähnten monocyclischen Arylgruppen über zwei benachbarte Kohlenstoffatome ein gegebenenfalls durch ein Fluor-, Chlor- oder Bromatom oder einen Rest R8a substituierter Phenyl ring ankondensiert sein kann,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Heteroarylgruppe" eine monocyclische 5- oder 6-gliedrige Heteroarylgruppe zu verstehen ist, wobei
die 6-gliedrige Heteroarylgruppe ein, zwei oder drei Stickstoffatome und
die 5-gliedrige Heteroarylgruppe eine gegebenenfalls durch eine d-3-Alkyl-, Phenyl- oder Phenyl-d-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe, ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder
eine gegebenenfalls durch eine d-3-Alkyl-, Phenyl-, Amino-C2-3-alkyl-, Cι-3-Alkylamino-C2-3-alkyl-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-C2-3-alkyl-, eine C3-e- Cycloalkylenimino-Cι-3-alkyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe oder ein Sauerstoff- oder Schwefelatom und zusätzlich ein Stickstoffatom oder
eine gegebenenfalls durch eine d-3-Alkyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe und zwei oder drei Stickstoffatome enthält,
und die vorstehend erwähnten monocyclischen Heteroarylgruppen im Kohlenstoffgerüst durch eine oder zwei Reste R8a substituiert sein können,
und außerdem an die vorstehend erwähnten monocyclischen Heteroarylgruppen über zwei benachbarte Kohlenstoff atome ein gegebenenfalls durch ein Fluor-, Chlor- oder Bromatom, eine d-3-Alkyl-, Hydroxy-, d-3-Alkyloxygruppe, Amino-, Cι-3-AIkylamino-, Di-(d-3-alkyl)- amino- oder C3-6-Cycloalkyleniminogruppe substituierter Phenylring ankondensiert sein kann
und die Bindung über ein Stickstoffatom oder über ein Kohlenstoffatom des heterocyclischen Teils oder eines ankondensierten Phenylrings erfolgt,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Halogenatom" ein Atom aus der Gruppe Fluor, Chlor, Brom und lod zu verstehen ist,
wobei die in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Alkyl-, Aikenyl-, Alkinyl- und Alkoxygruppen, die mehr als zwei Kohlenstoffatome
aufweisen, soweit nichts anderes erwähnt wurde, geradkettig oder verzweigt sein können und die Alkylgruppen in den voranstehend genannten dialkylierten Resten, beispielsweise die Dialkylaminogruppen, gleich oder verschieden sein können,
und wobei die Wasserstoffatome der in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Methyl- oder Ethylgruppen, sofern nichts anderes erwähnt, ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische und deren Salze.
Beispiele für monocyclische Heteroarylgruppen sind die Pyridyl-, Λ/-Oxy-pyridyl- , Pyrazolyl-, Pyridazinyl-, Pyrimidinyl-, Pyrazinyl-, [1 ,2,3]Triazinyl-, [1 ,3,5]Triazinyl-,- [1 ,2,4]Triazinyl-, Pyrrolyl-, Imidazolyl-, [1 ,2,4]Triazolyl-,
[1 ,2,3]Triazolyl-, Tetrazolyl-, Furanyl-, Isoxazolyl-, Oxazolyl-, [1 ,2,3]Oxadiazolyl-, [1 ,2,4]Oxadiazolyl-, Furazanyl-, Thiophenyl-, Thiazolyl-, Isothiazolyl-, [1 ,2,3]Thiadiazolyl-, [1 ,2,4]Thiadiazolyl- oder [1 ,2,5]ThiadiazoIyl-Gruppe.
Beispiele für bicyclische Heteroarylgruppen sind die Benzimidazolyl, Benzofuranyl-, Benzo[c]furanyl-, Benzothiophenyl-, Benzo[c]thiophenyl-, Benzothiazolyl-, Benzo[c]isothiazolyl-, Benzo[c/]isothiazolyl-, Benzooxazolyl-, Benzo[c]isoxazolyl-, Benzo[d]isoxazolyl-, Benzo[1 ,2,5]oxadiazolyl-, Benzo[1 ,2,5]thiadiazolyl-, Benzo[1 ,2,3]thiadiazolyl-, Benzo[cτ][1 ,2,3]triazinyl-, Benzo[1 ,2,4]triazinyl-, Benzotriazolyl-, Cinnolinyl-, Chinolinyl-, /V-Oxy-chinolinyl-, Isochinolinyl-, Chinazolinyl-, /V-Oxy-chinazolinyl-, Chinoxalinyl-, Phthalazinyl-, Indolyl-, Isoindolyl- oder 1-Oxa-2,3-diaza-indenyl-Gruppe.
Beispiele für die voranstehend in den Definitionen erwähnten C-ι-6-Alkylgruppen sind die Methyl-, Ethyl-, 1-Propyl-, 2-Propyl-, n-Butyl-, sec-Butyl-, tert-Butyl-, 1-Pentyl-, 2-Pentyl-, 3-Pentyl-, neo-Pentyl-, 3-Methyl-2-butyl-, 1-Hexyl-, 2-Hexyl- , 3-Hexyl, 3-Methyl-2-pentyl-, 4-Methyl-2-pentyl-, 3-Methyl-3-pentyl-, 2-Methyl-3- pentyl-, 2,2-Dimethyl-3-butyl- oder 2,3-Dimethyl-2-butyl-Gruppe.
Beispiele für die voranstehend in den Definitionen erwähnten Ci.s-Alkyloxygruppen bzw. Cι-5-Alkoxygruppen sind die Methyloxy-, Ethyloxy-, 1-Propyloxy-, 2-Propyloxy-, n-Butyloxy-, sec-Butyloxy-, te/t-Butyloxy-, 1-Pentyloxy-, 2-Pentyloxy-, 3-Pentyloxy- oder neσ-Pentyloxy-Gruppe.
Beispiele für die voranstehend in den Definitionen erwähnten C2-6-Alkenylgruppen sind die Ethenyl-, 1-Propen-1-yl-, 2-Propen-1-yl-, 1 -Buten- 1 -yl-, 2-Buten-1-yl-, 3-Buten-1-yl-, 1 -Penten-1-yl-, 2-Penten-1-yl-, 3-Penten-1-yl- , 4-Penten-1-yl-, 1-Hexen-1-yl-, 2-Hexen-1-yl-, 3-Hexen-1-yl-, 4-Hexen-1-yl-, 5- Hexen-1-yl-, But-1-en-2-yl-, But-2-en-2-yl-, But-1-en-3-yl-, 2-Methyl-prop-2-en- 1-yl-, Pent-1-en-2-yl-, Pent-2-en-2-yl-, Pent-3-en-2-yl-, Pent-4-en-2-yl-, Pent-1- en-3-yl-, Pent-2-en-3-yl-, 2-Methyl-but-1-en-1-yl-, 2-Methyl-but-2-en-1-yl-, 2- Methyl-but-3-en-1-yI-, 2-Ethyl-prop-2-en-1-yl-, Hex-1-en-2-yl-, Hex-2-en-2-yl-, Hex-3-en-2-yl-, Hex-4-en-2-yl-, Hex-5-en-2-yl-, Hex-1-en-3-yl-, Hex-2-en-3-yl-, Hex-3-en-3-yl-, Hex-4-en-3-yl-, Hex-5-en-3-yI-, Hex-1 -en-4-yl-, Hex-2-en-4-yl-, Hex-3-en-4-yl-, Hex-4-en-4-yl-, Hex-5-en-4-yl-, 4-Methyl-pent-1-en-3-yl-, 3- Methyl-pent-1 -en-3-yl-, 2-Methyl-pent-1 -en-3-yl-, 2,3-Dimethyl-but-1 -en-3-yl-, 3,3-Dimethyl-but-1-en-2-yl- oder 2-Ethyl-but-1-en-3-yl-Gruppe,
Beispiele für die voranstehend in den Definitionen erwähnten C2-6-Alkinylgruppen sind die Ethinyl-, 1-Propiny , 2-Propinyl-, 1-Butin-1 -yl-, 1- Butin-3-yl-, 2-Butin-1-yl-, 3-Butin-1-yl-, 1-Pentin-1-yl-, 1-Pentin-3-yl-, 1-Pentin-4- yl-, 2-Pentin-1-yl-, 2-Pentin-3-yl-, 3-Pentin-1-yl-, 4-Pentin-1-yl-, 2-Methyl-1 -butin- 4-yI-, 3-Methyl-1-butin-1-yl-, 3-Methyl-1 -butin-3-yl-, 1-Hexin-1-yl-, 2-Hexin-1-yl-, 3-Hexin-1-yl-, 4-Hexin-1-yl-, 5-Hexin-1-yl-, 1-Hexin-3-yl-, 1-Hexin-4-yl-, 1 -Hexin- 5-yl-, 2-Hexin-4-yl-, 2-Hexin-5-yl-, 3-Hexin-5-yl-, 3-Methyl-1-pentin-3-yl-, 4- Methyl-1-pentin-3-yl-, 3-Methyl-1-pentin-4-yl-, 4-Methyl-1-pentin-4-yl-, 4-Methyl- 2-pentin-4-yl-, 4-Methyl-2-pentin-1-yl-, 2,2-Dimethyl-3-butin-1-yl- oder 2-Ethyl-3- butin-1-yl-Gruppe.
Unter einer in vivo in eine Carboxygruppe überführbare Gruppe ist beispielsweise eine mit einem Alkohol veresterte Carboxygruppe, in der der
alkoholische Teil vorzugsweise ein d-6-AlkanoI, ein Phenyl-Cι-3-alkanol, ein C3-9-Cycloalkanol, ein C5-7-Cycloalkenol, ein C3-5-Alkenol, ein Phenyl- C3-5-aIkenol, ein C3-5-Alkinol oder Phenyl-C3-5-alkinol mit der Maßgabe, dass keine Bindung an das Sauerstoffatom von einem Kohlenstoffatom ausgeht, welches eine Doppel- oder Dreifachbindung trägt, ein C3-8-Cycloalkyl- d-3-alkanol oder ein Alkohol der Formel
R9-CO-O-(R10CR11)-OH,
in der
R9 eine d-8-Alkyl-, C5-7-Cycloalkyl-, Phenyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe,
R10 ein Wasserstoffatom, eine Cι-3-Alkyl-, C5-7-Cycloalkyl- oder Phenylgruppe und
R11 ein Wasserstoffatom oder eine d-3-Alkylgruppe darstellen,
zu verstehen.
Als bevorzugte von einer Carboxygruppe in vivo abspaltbare Reste kommen eine Cι-6-Alkoxygruppe wie die Methoxy-, Ethoxy-, n-Propyloxy-, Isopropyloxy- n-Butyloxy-, n-Pentyloxy-, n-Hexyloxy- oder Cyclohexyioxygruppe oder eine Phenyl-Cι-3-alkoxygruppe wie die Benzyloxygruppe in Betracht.
Unter einer in vivo in eine Hydroxylgruppe überführbare Gruppe ist beispielsweise eine mit einer Carbonsäure veresterte Hydroxylgruppe, in der der Carbonsäureteil vorzugsweise eine d-7-Alkansäure, eine Phenyl- d-3-alkansäure, ein C3-9-CycloalkyIcarbonsäure, eine C5-7-Cycloalkencarbonsäure, eine C3-7-Alkensäure, eine Phenyl-
C3-5-alkensäure, eine C3-7-Alkinsäure oder Phenyl-C3-5-alkinsäure, wobei einzelne Methylengruppen des Carbonsäurerestes durch Sauerstoffatome ersetzt sein können mit der Maßgabe, dass keine Bindung an das
Sauerstoffatom von einem Kohlenstoffatom ausgeht, welches eine Doppel- oder Dreifachbindung trägt, zu verstehen.
Als bevorzugte von einer Hydroxylgruppe in vivo abspaltbare Reste kommen eine C1-7-Acylgruppe wie die Formyl-, Acetyl-, n-Propionyl-, Isopropionyl-, n-Propanoyl-, n-Butanoyl-, n-Pentanoyl-, n-Hexanoyl- oder Cyclohexylcarbonylgruppe oder eine Benzoylgruppe sowie auch eine Methoxyacetyl-, 1-Methoxypropionyl-, 2-Methoxypropionyl- oder 2-Methoxy- ethoxyacetylgruppe in Betracht.
Diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen A, R4 und/oder R5 eine in vivo in eine Carboxy- oder Hydroxylgruppe überführbare Gruppe enthält, stellen Prodrugs für diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I dar, in denen A, R4 und/oder R5 eine Carboxy- oder Hydroxylgruppe enthält.
Eine 9. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen
A eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminogruppe, wobei
eine oder zwei Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils unabhängig voneinander durch jeweils eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Gruppe R7a, R7b oder R7c substituierte d-4-Alkylgruppen oder Gruppen R7b oder R7c und/oder eine oder zwei nicht der Iminogruppe benachbarte Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituiert sein können und/oder
eine Methylengruppe in 3-Position einer 5-gliedrigen Cycloalkylen- iminogruppe durch ein Schwefelatom ersetzt sein kann, oder
eine Methylengruppe in 4-Position einer 6- oder 7-gliedrigen Cycloalkyleniminogruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom,
durch eine Carbonyl-, Sulfinyl-, Sulfonylgruppe oder eine - NR8c-Gruppe ersetzt sein kann und zusätzlich eine Methylengruppe benachbart zu einer vorstehend erwähnten -NR8c-Gruppe durch eine Carbonyl- oder Sulfonylgruppe ersetzt sein kann,
mit der Maßgabe, daß bei einer Cycloalkyleniminogruppe, bei der eine Methylengruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom bzw. eine -NR8c-Gruppe ersetzt wurde, die benachbarten Methylengruppen nicht durch einen Substituenten aus der Gruppe R7a substituiert sein können,
oder
eine gegebenenfalls durch eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Gruppe R7a, R7b oder R7c substituierte Cι- -Alkylgruppen oder eine Gruppe
R7b oder R7c und/oder bei den nicht der Iminogruppe benachbarten Methylengruppen des Cycloalkenyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituierte 5- bis 7-gliedrige Cycloalkenyleniminogruppe bedeutet, wobei die Ethenylengruppe nicht direkt an ein Stickstoff- oder Sauerstoffatom gebunden ist und mit einer 5- oder 6-gliedrigen Heteroarylgruppe kondensiert sein kann,
R1 ein Wasserstoff- oder Fluor-, Chlor-, Brom- oder lodatom, eine Cι-3-Alkyl- oder Cι-3-Alkoxygruppe, wobei die Wasserstoff atome der Cι-3-Alkyl- oder Cι-3-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, eine Nitril-, Nitro- oder Aminogruppe bedeutet,
R2 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Methylgruppe bedeutet,
R3 ein Wasserstoffatom oder eine d-3-Alkylgruppe bedeutet,
R4 und R5 jeweils unabhängig voneinander
ein Wasserstoffatom, eine C2-6- Aikenyl- oder C2-6-Alkinylgruppe,
eine geradkettige oder verzweigte d-6-Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten d-6-Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch
Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine C3-5-Cycloalkylgruppe, eine Gruppe R7a oder R7b, eine d-4-Alkyloxygruppe, die durch eine Gruppe R7b substituiert ist, eine Mercapto-, d-5-Alkylsulfanyl-, d-5-Alkylsulfonylgruppe substituiert sein kann,
eine Gruppe R7b,
eine Gruppe R7c oder eine durch R7c substituierte Cι-5-Alkylgruppe,
eine 3- bis 7-gliedrige Cycloalkyl-, Cycloalkyl-d-5-alkyl- oder Cycloalkylenimino-Cι-3-alkylgruppe, in der bei 4- bis 7-gliedrigen Cyclen im cyclischen Teil eine Methylengruppe gegebenenfalls durch eine -N(R8c)-Gruppe, ein
Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine -S(O)- oder -S(0)2-
Gruppe ersetzt sein kann, oder
in der bei 4- bis 7-gliedrigen Cyclen im cyclischen Teil zwei benachbarte Methylengruppen zusammen gegebenenfalls durch eine -C(0)N(R8b)- oder -S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein kann, oder
in der bei 6- bis 7-gliedrigen Cyclen im cyclischen Teil drei benachbarte Methylengruppen zusammen gegebenenfalls durch eine substituierte -OC(0)N(R8b)- oder -N(R8b)C(0)N(R8b)- oder -N(R8b)S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein kann,
wobei eine wie oben definierte 3- bis 7-gliedrige Cycloalkyl-, Cycloalkylenimino-, Cycloalkyl-Cι-5-alkyf- oder Cycloalkylenimino-Cι-3-alkylgruppe an einer oder zwei -CH2- Gruppen durch jeweils eine oder zwei Gruppen R8a substituiert sein kann,
mit der Maßgabe, dass eine wie oben definierte 3- bis 7- gliedrige Cycloalkyl-, Cycloalkylenimino-, Cycioalkyl-Cι-5-alkyl- oder CycloalkyIenimino-Cι-3-alkylgruppe, in der zwei Heteroatome aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff durch genau eine gegebenenfalls substituierte -CH2-Gruppe voneinander getrennt sind, ausgeschlossen ist,
bedeutet, oder
R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine C3-8-Cycloalkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgruppe bilden,
wobei eine C3-8-Cycloalkyl- oder C4-s-Cycloalkenylgruppe an einem einzelnen Kohlenstoffatom durch eine C2-5-Alkylengruppe oder gleichzeitig an zwei unterschiedlichen Kohlenstoffatomen durch eine Cι-4-Alkylengruppe unter Bildung eines entsprechenden Spirocyclus bzw. eines verbrückten Bicyclus substituiert sein kann,
wobei eine der Methylengruppen einer C4-8-Cycloalkyl- oder C5-8- Cycloalkenylgruppe bzw. eines wie oben beschriebenen, entsprechenden Spirocyclus bzw. eines entsprechenden verbrückten Bicyclus durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine -N(R80)-, oder eine Carbonyl-, Sulfinyl- oder
Sulfonylgruppe ersetzt sein kann, und/oder
zwei direkt benachbarte Methylengruppen einer
C4-8-CycloaIkylgruppe zusammen durch eine -C(0)N(R8b)-, - C(0)0- oder -S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein können, und/oder
drei direkt benachbarte Methylengruppen einer C6-8- Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -OC(0)N(R8b)-, -
N(R8b)C(0)N(R8b)- oder -N(R8b)S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein können,
wobei 1 bis 3 Kohlenstoffatome einer C3-8-Cycloalkylgruppe bzw. eines wie oben beschriebenen, entsprechenden Spirocyclus bzw. eines entsprechenden verbrückten Bicyclus gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils ein oder zwei Fluoratome oder ein oder zwei gleiche oder unterschiedliche d-5-Alkylgruppen oder Gruppen R7a oder R7b oder Carboxy-Cι-5-alkyl-, C1-5- Alkyloxycarbonyl-d-5-alkyl-, Cι-5-Alkylsulfanyl- oder d-5-Alkylsuifonylgruppen substituiert sein können,
wobei 1 bis 2 Kohlenstoffatome einer C3-8-Cycloalkenylgruppe gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils eine Cι-5- Alkylgruppen oder eine Gruppe R7b substituiert sein können,
und 1 bis 2 Kohlenstoffatome einer C4-8-Cycloalkenylgruppe, die nicht durch eine Doppelbindung an ein anderes Kohlenstoffatom gebunden sind, gegebenenfalls unabhängig voneinander durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituiert sein können,
mit der Maßgabe, dass eine solche, zusammen aus R4 und R5 gebildete C3-s-Cycloalkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgruppe bzw. ein wie oben beschriebener, entsprechender Spirocyclus bzw. ein entsprechender verbrückter Bicyclus,
in der zwei Heteroatome im Cyclus aus der Gruppe Sauerstoff
und Stickstoff durch genau eine gegebenenfalls substituierte -CH2-Gruppe voneinander getrennt sind, und/oder
in der eine oder beide Methylengruppen des Cyclus, die direkt mit dem Kohlenstoff atom verbunden sind, an dem die Reste
R4 und R5 angebunden sind, durch ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel ersetzt sind, und/oder
in der ein an die cyclische Gruppe gebundener Substituent, der sich dadurch auszeichnet, daß ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und Halogenatom direkt an die cyclische Gruppe gebunden ist, von einem anderen Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel, mit Ausnahme der Sulfongruppe, durch genau eine, gegebenenfalls substituierte, Methylengruppe getrennt ist, und/oder
in der zwei Sauerstoffatome direkt miteinander verbunden sind, und/oder
in der ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel direkt mit einem Kohlenstoffatom verbunden ist, das durch eine Doppelbindung mit einem weiteren Kohlenstoffatom verbunden ist, und/oder
die einen Cyclus mit drei Ringgliedern enthält, von denen eines oder mehrere der Gruppe Sauerstoff- oder Schwefelatom oder -N(R8o)-Gruppe entspricht,
ausgeschlossen ist, -, Chlor-, Brom- oder lodatom, eine Nitrilgruppe, eine
Cι-3-Alkylgruppe, oder eine d-3-Alkoxygruppe bedeutet, wobei die Wasserstoffatome der Cι-3-Alkyl- oder Cι-3-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
R7a jeweils unabhängig voneinander eine Hydroxy-, Cι-4-Alkoxy-, wobei die Wasserstoffatome der Cι- -Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Allyloxy-, Benzyloxy-, Propargyloxy-, d-4-Alkylcarbonyloxy-, Cι-4-Alkyloxycarbonyloxy-, Amino-, Cι-3-Alkyl amino-, C3-6-Cycloalkylamino-, /V-(Cι-3-Alkyl)-/v-(C3-6-cycloalkyl)- amino-, Arylamino-, Heteroarylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, /V-Cι-3-AIkyl-
A/-(C3-6-cycloalkyl)-amino-, eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkylenimino-, MorphoIin-4-yl-, Piperidin-4-yl-, Piperazin-1 -yl-, Λ/-Cι-3-Alkyl-piperidin-4-yl- 4-Cι-3-Alkyl-piperazin-1 -yl-, Λ/-Cι-3-Alkylcarbonyl-piperidin-4-yl-, 4-d-3- Alkylcarbonyl-piperazin-1 -yl-, Cι-5-Alkylcarbonylamino-, C3-6-Cycloalkylcarbonylamino-, d-5-Alkylsulfonylamino-,
Λy-(d-5-Alkylsulfonyl)-d-5-alkylamino-, Cι-5-Alkoxycarbonylamino-, Aminocarbonylamino-, Cι-4-Alkylaminocarbonylamino- oder eine Di- (Cι-3-alkyl)-aminocarbonylaminogruppe bedeutet,
R7b jeweils unabhängig voneinander eine Carboxy-, Cι-3-Alkoxycarbonyl-,
Aminocarbonyl-, d-3-Alkylaminocarbonyl-, Di-(Cι-3-alkyl)-aminocarbonyl- eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminocarbonyl-, Nitril-, Aminosulfonyl-, Cι-4-Alkylaminosulfonyl-, Di-(d-4-alkyl)-aminosulfonyl- oder C3-6-Cycloalkyleniminosulfonylgruppe bedeutet,
R jeweils unabhängig voneinander eine Aryl- oder Heteroarylgruppe bedeutet,
R8a jeweils unabhängig voneinander eine Cι-3-Alkyl-, wobei die Wasserstoffatome gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Hydroxy-, d-3-Alkyloxy-, wobei die Wasserstoff atome gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Amino-, Cι-3-Alkylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, C3-6-Cycloalkylenimino-,
Carboxy-, Nitril-, Cι-3-Alkoxycarbonyl-, Aminocarbonyl-, C ι-3- Alkylaminocarbonyl- oder eine Di-(Cι-3-alkyl)-aminocarbonylgruppe darstellt,
R8b jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine d-5-Alkylgruppe bedeutet,
R8c jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Hydroxyl-, d-5-Alkyl-, C3-5-Cycloalkyl-, d-5-Alkoxy-, Formyl-, d-5-Alkylcarbonyl-, Cι-5-Alkyloxycarbonyl- oder d-5-Alkylsulfonyl-, Aryl- oder Heteroarylgruppe bedeutet,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Arylgruppe" bevorzugt eine Phenylgruppe zu verstehen ist,
welche gegebenenfalls durch ein oder zwei Fluor-, Chlor- oder Bromatom oder einen Rest R8a substituiert sein kann,
und außerdem an die vorstehend erwähnten monocyclischen Arylgruppen über zwei benachbarte Kohlenstoffatome ein gegebenenfalls durch ein Fluor-, Chlor- oder Bromatom oder einen Rest R8a substituierter Phenylring ankondensiert sein kann,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Heteroarylgruppe" eine monocyclische 5- oder 6-gliedrige Heteroarylgruppe zu verstehen ist, wobei
die 6-gliedrige Heteroarylgruppe ein, zwei oder drei Stickstoffatome und
die 5-gliedrige Heteroarylgruppe eine gegebenenfalls durch eine d-3-Alkyl-, Phenyl- oder Phenyl-d-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe, ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder
eine gegebenenfalls durch eine C-ι-3-Alkyl-, Phenyl-, Amino-C2-3-alkyl-, Cι-3-Alkylamino-C2-3-alkyl-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-C2-3-alkyl-, eine C3-β- Cycloalkylenimino-Cι-3-alkyI- oder Phenyl-C1-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe oder ein Sauerstoff- oder Schwefelatom und zusätzlich ein Stickstoffatom oder
eine gegebenenfalls durch eine Cι-3-Alkyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe und zwei oder drei Stickstoffatome enthält,
und die vorstehend erwähnten monocyclischen Heteroarylgruppen im Kohlenstoffgerüst durch eine oder zwei Reste R8a substituiert sein können,
und außerdem an die vorstehend erwähnten monocyclischen Heteroarylgruppen über zwei benachbarte Kohlenstoffatome ein gegebenenfalls durch ein Fluor-, Chlor- oder Bromatom, eine Cι-3-Alkyl-, Hydroxy-, d-3-Alkyloxygruppe, Amino-, Cι-3-Alkylamino-, Di-(d-3-alkyl)- amino- oder C3-6-Cycloalkyleniminogruppe substituierter Phenylring ankondensiert sein kann
und die Bindung über ein Stickstoffatom oder über ein Kohlenstoffatom des heterocyclischen Teils oder eines ankondensierten Phenylrings erfolgt,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Halogenatom" ein Atom aus der Gruppe Fluor, Chlor, Brom und lod zu verstehen ist,
wobei die in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Alkyl-, Aikenyl-, Alkinyl und Alkoxygruppen, die mehr als zwei Kohlenstoffatome aufweisen, soweit nichts anderes erwähnt wurde, geradkettig oder verzweigt sein können und die Alkylgruppen in den voranstehend genannten dialkylierten
Resten, beispielsweise die Dialkylaminogruppen, gleich oder verschieden sein können,
und wobei die Wasserstoffatome der in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Methyl- oder Ethylgruppen, sofern nichts anderes erwähnt, ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische und deren Salze.
Eine 10. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen
A eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminogruppe, wobei
eine oder zwei Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils unabhängig voneinander durch jeweils eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Gruppe R7a, R7b oder R7c substituierte Cι-4-Alkylgruppen oder Gruppen R7b oder R7c und/oder eine oder zwei nicht der Iminogruppe benachbarte Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituiert sein können und/oder
eine Methylengruppe in 3-Position einer 5-gliedrigen Cycloalkylen- iminogruppe durch ein Schwefelatom ersetzt sein kann, oder
eine Methylengruppe in 4-Position einer 6- oder 7-gliedrigen Cycloalkyleniminogruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom, durch eine Carbonyl-, Sulfinyl-, Sulfonylgruppe oder eine - NR8c-Gruppe ersetzt sein kann und zusätzlich eine Methylengruppe benachbart zu einer vorstehend erwähnten -NR8o-Gruppe durch eine Carbonyl- oder Sulfonylgruppe ersetzt sein kann,
mit der Maßgabe, daß bei einer Cycloalkyleniminogruppe, bei der eine Methylengruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom bzw. eine -NR8o-Gruppe ersetzt wurde, die benachbarten Methylengruppen nicht durch einen Substituenten aus der Gruppe R7a substituiert sein können,
oder
eine gegebenenfalls durch eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Gruppe R7a, R7b oder R7c substituierte Cι- -Alkylgruppen oder eine Gruppe
R7b oder R7c und/oder bei den nicht der Iminogruppe benachbarten Methylengruppen des Cycloalkenyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituierte 5- bis 7-gliedrige Cycloalkenylenimmogruppe bedeutet, wobei die Ethenylengruppe nicht direkt an ein Stickstoff- oder Sauerstoffatom gebunden ist und mit einer 5- oder 6-gliedrigen Heteroarylgruppe kondensiert sein kann,
R1 ein Wasserstoff-, Fluor-, Chlor-, Brom- oder lodatom, eine Cι- -Alkyl- oder d-3-Alkoxygruppe bedeutet, wobei die Wasserstoffatome der d-3-Alkyl- oder Cι-3-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch
Fluoratome ersetzt sein können,
R2 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Methylgruppe bedeutet,
R3 ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeutet,
R4 eine C2-6-Alkenyl- oder C2-6-Alkinylgruppe,
eine geradkettige oder verzweigte Cι-6-Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten d-6-Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine C3-5-Cycloalkylgruppe, eine Gruppe R7a oder R7b, eine
d_4-Alkyloxygruppe, die durch eine Gruppe R7b substituiert ist, eine Mercapto-, d-5-Alkylsulfanyl-, Cι-5-Alkylsulfonylgruppe substituiert sein kann,
eine Gruppe R7b,
eine Gruppe R7c oder eine durch R7c substituierte Cι-5-Alkylgruppe,
eine 3- bis 7-gliedrige Cycloalkyl-, Cycloalkyl-Cι,5-alkyl~ oder Cycloalkylenimino-d-3-alkylgruppe, in der bei 4- bis 7-gliedrigen Cyclen im cyclischen Teil eine Methylengruppe gegebenenfalls durch eine -N(R8c)-Gruppe, ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine -S(O)- oder -S(0)2-Gruppe ersetzt sein kann, oder
in der bei 4- bis 7-gliedrigen Cyclen im cyclischen Teil zwei benachbarte Methylengruppen zusammen gegebenenfalls durch eine -C(0)N(R8b)- oder -S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein kann, oder
in der bei 6- bis 7-gliedrigen Cyclen im cyclischen Teil drei benachbarte Methylengruppen zusammen gegebenenfalls durch eine substituierte -OC(0)N(R8b)- oder -N(R8b)C(0)N(R8b)- oder -N(R8 )S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein kann,
wobei eine wie oben definierte 3- bis 7-gliedrige Cycloalkyl-,
Cycloalkylenimino-, Cycloalkyl-Cι-5-alkyl- oder Cycloalkylenimino- Cι-3-alkylgruppe an einer oder zwei -CH2-Gruppen durch jeweils eine oder zwei Gruppen R8a substituiert sein kann,
mit der Maßgabe, dass eine wie oben definierte 3- bis 7-gliedrige
Cycloalkyl-, Cycloalkylenimino-, Cycloalkyl-d-5-alkyl- oder Cycloalkylenimino-C1-3-alkylgruppe, in der zwei Heteroatome aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff durch genau eine gegebenenfalls
substituierte -CH2-Gruppe voneinander getrennt sind, ausgeschlossen ist, bedeutet,
R5 ein Wasserstoffatom, eine C2-6-Alkenyl- oder C2-6-Alkinylgruppe,
eine geradkettige oder verzweigte Cι-6-Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten d-6-Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine
Cι-5-Alkyloxygruppe, wobei die Wasserstoffatome der d-5-Alkyloxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, substituiert sein kann, bedeutet, oder
R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine C3-8-Cycloalkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgruppe bilden,
wobei eine C3-8-Cycloalkyl- oder C4-8-Cycloalkenylgruppe an einem einzelnen Kohlenstoffatom durch eine C2-5-Alkylengruppe oder gleichzeitig an zwei unterschiedlichen Kohlenstoffatomen durch eine d-4-Alkylengruppe unter Bildung eines entsprechenden Spirocyclus bzw. eines verbrückten Bicyclus substituiert sein kann,
wobei eine der Methylengruppen einer C4-8-Cycloalkyl- oder C5-8- Cycloalkenylgruppe bzw. eines wie oben beschriebenen, entsprechenden Spirocyclus bzw. eines entsprechenden verbrückten Bicyclus durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine -N(R80)-, oder eine Carbonyl-, Sulfinyl- oder
Sulfonylgruppe ersetzt sein kann, und/oder
zwei direkt benachbarte Methylengruppen einer
C4-8-Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -C(0)N(R8b)-, - C(0)0- oder -S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein können, und/oder
drei direkt benachbarte Methylengruppen einer C6-8- Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -OC(0)N(R8b)-, -
N(R8b)C(0)N(R8b)- oder -N(R8b)S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein können,
wobei 1 bis 3 Kohlenstoffatome einer C3-8-Cycloalkylgruppe bzw. eines wie oben beschriebenen, entsprechenden Spirocyclus bzw. eines entsprechenden verbrückten Bicyclus gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils ein oder zwei Fluoratome oder ein oder zwei gleiche oder unterschiedliche Cι-5-Alkyigruppen oder Gruppen R7a oder R7b oder Carboxy-Cι-5-alkyl-, C1-5- Alkyloxycarbonyl-Ci-s-alkyl-, d-5-Alkylsulfanyl- oder
Cι-5-Alkylsulfonylgruppen substituiert sein können,
wobei 1 bis 2 Kohlenstoffatome einer C3-8-Cycloalkenylgruppe gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils eine d-5- Alkylgruppen oder eine Gruppe R7b substituiert sein können,
und 1 bis 2 Kohlenstoffatome einer d-s-Cycloalkenylgruppe, die nicht durch eine Doppelbindung an ein anderes Kohlenstoffatom gebunden sind, gegebenenfalls unabhängig voneinander durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituiert sein können,
mit der Maßgabe, dass eine solche, zusammen aus R4 und R5 gebildete C3-8-Cycloalkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgr.uppe bzw. ein wie oben beschriebener, entsprechender Spirocyclus bzw. ein entsprechender verbrückter Bicyclus,
in der zwei Heteroatome im Cyclus aus der Gruppe Sauerstoff
und Stickstoff durch genau eine gegebenenfalls substituierte -CH2-Gruppe voneinander getrennt sind, und/oder
in der eine oder beide Methylengruppen des Cyclus, die direkt mit dem Kohlenstoffatom verbunden sind, an dem die Reste
R4 und R5 angebunden sind, durch ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel ersetzt sind, und/oder
in der ein an die cyclische Gruppe gebundener Substituent, der sich dadurch auszeichnet, daß ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und Halogenatom direkt an die cyclische Gruppe gebunden ist, von einem anderen Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel, mit Ausnahme der Sulfongruppe, durch genau eine, gegebenenfalls substituierte, Methylengruppe getrennt ist, und/oder
in der zwei Sauerstoffatome direkt miteinander verbunden sind, und/oder
in. der ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel direkt mit einem Kohlenstoffatom verbunden ist, das durch eine Doppelbindung mit einem weiteren Kohlenstoffatom verbunden ist, und/oder
die einen Cyclus mit drei Ringgliedern enthält, von denen eines oder mehrere der Gruppe Sauerstoff- oder Schwefelatom oder -N(R8c)-Gruppe entspricht,
ausgeschlossen ist, -, Chlor-, Brom- oder lodatom, eine Nitrilgruppe, eine
d-3-Alkylgruppe, oder eine Cι-3-Alkoxygruppe bedeutet, wobei die Wasserstoffatome der d-3-Alkyl- oder d-3-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
R7a jeweils unabhängig voneinander eine Hydroxy-, Cι- -Alkoxy-, wobei die Wasserstoffatome der d-4-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Allyloxy-, Benzyloxy-, Propargyloxy-, Cι-4-Alkylcarbonyloxy-, Cι.4-Alkyloxycarbonyloxy-, Amino-, d-3-Alkylamino-, C3-6-Cycloalkylamino-, /V-(d-3-Alkyl)-/V-(C3-6-cycloalkyl)- amino-, Arylamino-, Heteroarylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, Λ/-Cι-3-Alkyl- V-(C3-6-cycloalkyl)-amino-, eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkylenimino-, Morpholin-4-yl-, Piperidin-4-yl-, Piperazin-1-yl-, /V-d-3-Alkyl-piperidin-4-yl-, 4-Cι-3-Alkyl-piperazin-1 -yl-, Λ/-Cι-3-Alkylcarbonyl-piperidin-4-yl-, 4-Cι-3- Alkylcarbonyl-piperazin-1 -yl-, Cι-5-Alkylcarbonylamino-, C3-6-Cycloalkylcarbonylamino-, Cι-5-Alkylsulfonylamino-,
/V-(Cι-5-Alkylsulfonyl)-Cι-5-alkylamino-, Cι-5-Alkoxycarbonylamino-, Aminocarbonylamino-, Cι- -Alkylaminocarbonylamino- oder eine Di- (Cι-3-alkyl)-aminocarbonylaminogruppe bedeutet,
R7b jeweils unabhängig voneinander eine Carboxy-, d-3-Alkoxycarbonyl-,
Aminocarbonyl-, Cι-3-Alkylaminocarbonyl-, Di-(Cι-3-alkyl)-aminocarbonyl-, eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminocarbonyl-, Nitril-, Aminosulfonyl-, Cι.4-Alkylaminosulfonyl-, Di-(Cι_4-alkyl)-aminosulfonyl- oder C3-6-Cycloalkyleniminosulfonylgruppe bedeutet,
R7c jeweils unabhängig voneinander eine Aryl- oder Heteroarylgruppe bedeutet,
R8a jeweils unabhängig voneinander eine d-3-AIkyl-, wobei die Wasserstoffatome gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Hydroxy-, Cι-3-Alkyloxy-, wobei die Wasserstoffatome gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Amino-, Cι-3-Alkylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, C3-6-Cycloalkylenimino-,
Carboxy-, Nitril-, d-3-Alkoxycarbonyl-, Aminocarbonyl-, C 1-3- Alkylaminocarbonyl- oder eine Di-(C1-3-alkyl)-aminocarbonylgruppe darstellt,
R8b jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine Cι-5-Alkylgruppe bedeutet,
R8c jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Hydroxyl-, Ci-s-Alkyl-, C3-5-Cycloalkyl-, C1-5-Alkoxy-, Formyl-, Cι-5-Alkylcarbonyl-, Ci.δ-Alkyloxycarbonyl- oder d-5-Alkylsulfonyl-, Aryl- oder Heteroarylgruppe bedeutet,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Arylgruppe" bevorzugt eine Phenylgruppe zu verstehen ist,
welche gegebenenfalls durch ein oder zwei Fluor-, Chlor- oder Bromatom oder einen Rest R8a substituiert sein kann,
und außerdem an die vorstehend erwähnten monocyclischen Arylgruppen über zwei benachbarte Kohlenstoffatome ein gegebenenfalls durch ein Fluor-, Chlor- oder Bromatom oder einen Rest R8a substituierter Phenylring ankondensiert sein kann,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Heteroarylgruppe" eine monocyclische 5- oder 6-gliedrige Heteroarylgruppe zu verstehen ist, wobei
die 6-gliedrige Heteroarylgruppe ein, zwei oder drei Stickstoffatome und
die 5-gliedrige Heteroarylgruppe eine gegebenenfalls durch eine Cι-3-Alkyl-, Phenyl- oder Phenyl-C -3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe, ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder
eine gegebenenfalls durch eine Cι-3-Alkyl-, Phenyl-, Amino-C2-3-alkyl-, Cι-3-Alkylamino-C2-3-alkyl-, Di-(Cι-3-alkyI)-amino-C2-3-alkyl-, eine C3-6- Cycloalkylenimino-d-3-alkyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe oder ein Sauerstoff- oder Schwefelatom und zusätzlich ein Stickstoffatom oder
eine gegebenenfalls durch eine d- -Alkyl- oder PhenyI-C-ι-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe und zwei oder drei Stickstoffatome enthält,
und die vorstehend erwähnten monocyclischen Heteroarylgruppen im Kohlenstoffgerüst durch eine oder zwei Reste R8a substituiert sein können,
und außerdem an die vorstehend erwähnten monocyclischen Heteroarylgruppen über zwei benachbarte Kohlenstoffatome ein gegebenenfalls durch ein Fluor-, Chlor- oder Bromatom, eine Cι-3-Alkyl-, Hydroxy-, d-3-AlkyIoxygruppe, Amino-, Cι-3-Alkylamino-, Di-(C1-3-alkyl)- amino- oder C3-6-Cycloalkyleniminogruppe substituierter Phenylring ankondensiert sein kann
und die Bindung über ein Stickstoffatom oder über ein Kohlenstoffatom des heterocyclischen Teils oder eines ankondensierten Phenylrings erfolgt,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Halogenatom" ein Atom aus der Gruppe Fluor, Chlor, Brom und lod zu verstehen ist,
wobei die in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Alkyl-, Aikenyl-, Alkinyl- und Alkoxygruppen, die mehr als zwei Kohlenstoffatome aufweisen, soweit nichts anderes erwähnt wurde, geradkettig oder verzweigt sein können und die Alkylgruppen in den voranstehend genannten dialkylierten
Resten, beispielsweise die Dialkylaminogruppen, gleich oder verschieden- sein können,
und wobei die Wasserstoffatome der in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Methyl- oder Ethylgruppen, sofern nichts anderes erwähnt, ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische und deren Salze.
Eine 11. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen
A eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminogruppe, wobei
eine oder zwei Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils unabhängig voneinander durch jeweils eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Gruppe R7a, R7b oder R7c substituierte Cι-4-AIkylgruppen oder Gruppen R7b oder R7c und/oder eine oder zwei nicht der Iminogruppe benachbarte Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituiert sein können und/oder .
eine Methylengruppe in 3-Position einer 5-gliedrigen Cycloalkylen- iminogruppe durch ein Schwefelatom ersetzt sein kann, oder
eine Methylengruppe in 4-Position einer 6- oder 7-gliedrigen Cycloalkyleniminogruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom, durch eine Carbonyl-, Sulfinyl-, Sulfonylgruppe oder eine R8o-Gruppe ersetzt sein kann und zusätzlich eine Methylengruppe benachbart zu einer vorstehend erwähnten -NR8c-Gruppe durch eine Carbonyl- oder Sulfonylgruppe ersetzt sein kann,
mit der Maßgabe, daß bei einer Cycloalkyleniminogruppe, bei der eine Methylengruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom bzw. eine -NR8c-Gruppe ersetzt wurde, die benachbarten Methylengruppen nicht durch einen Substituenten aus der Gruppe R7a substituiert sein können,
oder
eine gegebenenfalls durch eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Gruppe R7a, R7b oder R7c substituierte Cι-4-Alkylgruppen oder eine Gruppe
R7b oder R7c und/oder bei den nicht der Iminogruppe benachbarten Methylengruppen des Cycloalkenyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituierte 5- bis 7-gliedrige Cycloalkenyleniminogruppe bedeutet, wobei die Ethenylengruppe nicht direkt an ein Stickstoff- oder Sauerstoffatom gebunden ist und mit einer 5- oder 6-gliedrigen Heteroarylgruppe kondensiert sein kann,
R1 ein Wasserstoff-, Fluor-, Chlor-, Brom- oder lodatom, eine Cι-3-Alkyl- oder d-3-Alkoxygruppe bedeutet, wobei die Wasserstoffatome der d-3-Alkyl- oder Cι-3-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch
Fluoratome ersetzt sein können,
R2 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Methylgruppe bedeutet,
R3 ein Wasserstoffatom bedeutet,
R4 eine C2-6-Alkenyl- oder C2.6-Alkinylgruppe,
eine geradkettige oder verzweigte d-6-Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten d-β-Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine C3-5-Cycloalkylgruppe, eine Gruppe R7d oder R7e, eine
Cι-4-Alkyloxygruppe, die durch eine Gruppe R7e substituiert ist, eine Ct-5-Alkylsulfanyl-, d-5-Alkylsulfony]gruppe substituiert sein kann,
eine Gruppe R7c oder eine durch R7c substituierte Cι-5-Alkylgruppe,
R5 ein Wasserstoffatom, eine C2-4-Alkenyl- oder C2-4-Alkinylgruppe,
eine geradkettige oder verzweigte Cι- -Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten Cι-4-Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine Cι-4-Alkyloxygruppe, wobei die Wasserstoffatome der Cι-4-Alkyloxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, substituiert sein kann, bedeutet, oder
R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine C3-8-Cycloalkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgruppe bilden,
wobei eine C3-8-Cycloalkyl- oder C4-8-Cycloalkenylgruppe an einem einzelnen Kohlenstoffatom durch eine C2-5-Alkylengruppe oder gleichzeitig an zwei unterschiedlichen Kohlenstoffatomen durch eine d-4-Alkylengruppe unter Bildung eines entsprechenden Spirocyclus bzw. eines verbrückten Bicyclus substituiert sein kann,
wobei eine der Methylengruppen einer C -8-Cycloalkyl- oder C5.8- Cycloalkenylgruppe bzw. eines wie oben beschriebenen, entsprechenden Spirocyclus bzw. eines entsprechenden verbrückten Bicyclus durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine -N(R8c)-, oder eine Carbonyl-, Sulfinyl- oder Sulfonylgruppe ersetzt sein kann, und/oder
zwei direkt benachbarte Methylengruppen einer C -8-Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -C(0)N(R8b)-, - C(0)0- oder oder -S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein können, und/oder
drei direkt benachbarte Methylengruppen einer C6-8- Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -OC(0)N(R8b)-, - N(R8b)C(0)N(R8b)- oder -N(R8b)S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein können,
wobei 1 bis 3 Kohlenstoffatome einer C3-s-Cycloalkylgruppe bzw. eines wie oben beschriebenen, entsprechenden Spirocyclus bzw. eines entsprechenden verbrückten Bicyclus gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils ein oder zwei Fluoratome oder ein oder zwei gleiche oder unterschiedliche d-5-Alkylgruppen oder Gruppen R7d oder R7e oder Cι-5-Alkylsulfanyl- oder d-5-Alkylsulfonylgruppen substituiert sein können,
wobei 1 bis 2 Kohlenstoffatome einer C3-8-Cycloalkenylgruppe gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils eine C1-5-
Alkylgruppen oder eine Gruppe R7θ substituiert sein können,
und 1 bis 2 Kohlenstoffatome einer C4-8-Cycloalkenylgruppe, die nicht durch eine Doppelbindung an ein anderes Kohlenstoffatom gebunden sind, gegebenenfalls unabhängig voneinander durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7d substituiert sein können,
mit der Maßgabe, dass eine solche, zusammen aus R4 und R5 gebildete C3-8-Cycloalkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgruppe bzw. ein wie oben beschriebener, entsprechender Spirocyclus bzw. ein entsprechender verbrückter Bicyclus,
in der zwei Heteroatome im Cyclus aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff durch genau eine gegebenenfalls substituierte -CH2-Gruppe voneinander getrennt sind, und/oder
in der eine oder beide Methylengruppen des Cyclus, die direkt mit dem Kohlenstoffatom verbunden sind, an dem die Reste R4 und R5 angebunden sind, durch ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel ersetzt sind, Und/oder
in der ein an die cyclische Gruppe gebundener Substituent, der sich dadurch auszeichnet, daß ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und Halogenatom direkt an die cyclische Gruppe gebunden ist, von einem anderen Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und
Schwefel, mit Ausnahme der Sulfongruppe, durch genau eine, gegebenenfalls substituierte, Methylengruppe getrennt ist, und/oder
in der zwei Sauerstoffatome direkt miteinander verbunden sind, und/oder
in der ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel direkt mit einem Kohlenstoffatom verbunden ist, das durch eine Doppelbindung mit einem weiteren
Kohlenstoffatom verbunden ist, und/oder
die einen Cyclus mit drei Ringgliedern enthält, von denen eines oder mehrere der Gruppe Sauerstoff- oder Schwefelatom oder -N(R8c)-Gruppe entspricht,
ausgeschlossen ist,
R6 ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder lodatom, eine Nitril-, Methyl- oder
Methoxygruppe bedeutet, wobei die Wasserstoffatome der Methyl- oder Methoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
R7a jeweils unabhängig voneinander eine Hydroxy-, C1-4-Alkoxy-, wobei die Wasserstoffatome der d-4-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Allyloxy-, Benzyloxy-, Propargyloxy-, d-4-Alkylcarbonyloxy-, d-4-AlkyIoxycarbonyloxy-, Amino-, Cι-3-Alkyl amino-, C3-6-Cycloalkylamino-, Λ/-(Cι-3-Alkyl)-/V-(C3-6-cycloalkyl)- amino-, Arylamino-, Heteroarylamino-, Di-(d-3-alkyl)-amino-, Λ/-Cι-3-Alkyl- N-(C3-6-cycloalkyl)-amino-, eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkylenimino-, Morpholin-4-yl-, Piperidin-4-yl-, Piperazin-1-yl-, /V-Cι-3-Alkyl-piperidin-4-yl-, 4-Cι-3-Alkyl-piperazin-1 -yl-, /V-Cι-3-Alkylcarbonyl-piperidin-4-yl-, 4-Cι-3- Alkylcarbonyl-piperazin-1-yl-, Cι-5-Alkylcarbonyl amino-,
C3-6-Cycloalkylcarbonylamino-, Cι-5-Alkylsulfonylamino-, /V-(Cι-5-Alkylsulfonyl)-Cι-5-alkylamino-, Cι-5-Alkoxycarbonylamino-, Aminocarbonylamino-, Cι-4-Alkylaminocarbonylamino- oder eine Di- (Cι-3-alkyl)-aminocarbonylaminogruppe bedeutet,
R >7b jeweils unabhängig voneinander eine Carboxy-, d-3-Alkoxycarbonyl-, Aminocarbonyl-, Cι-3-Alkylaminocarbonyl-, Di-(Cι-3-alkyl)-aminocarbonyl-, eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminocarbonyl-, Nitril-, Aminosulfonyl-, d-4-Alkylaminosulfonyl-, Di-(Cι-4-alkyl)-aminosulfonyl- oder C3-6-Cycloalkyleniminosulfonylgruppe bedeutet,
R7c jeweils unabhängig voneinander eine Aryl- oder Heteroarylgruppe bedeutet,
R7d jeweils unabhängig voneinander eine Hydroxy-, d-4-Alkoxy-, wobei die Wasserstoffatome der Cι-4-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, d-4-Alkylcarbonyloxy-, Cι-3-Alkyl amino-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, Cι.5-Alkylcarbonylamino- oder
d-5-Alkoxycarbonylaminogruppe bedeutet,
R7e jeweils unabhängig voneinander eine d-3-Alkoxycarbonyl-,
Aminocarbonyl-, d-3-Alkylaminocarbonyl-, Di-(Cι-3-alkyl)-aminocarbonyl-, Nitril-, Aminosulfonyl-, Cι-4-Alkylaminosulfonyl- oder Di-(Cι-4-alkyl)- aminosulfonylgruppe bedeutet,
R8a jeweils unabhängig voneinander eine Cι-3-Alkyl-, wobei die
Wasserstoffatome gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Hydroxy-, Cι-3-Alkyloxy-, wobei die Wasserstoffatome gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Amino-, d-3-Alkylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, C3.6-Cycloalkylenimino-, Carboxy-, Nitril-, d-3-Alkoxycarbonyl-, Aminocarbonyl-, C 1-3- Alkylaminocarbonyl- oder eine Di-(C1-3-alkyl)-aminocarbonylgruppe darstellt,
R8b jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine d.s-Alkylgruppe bedeutet,
R8c jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Hydroxyl-, d-5-Alkyl-, C3-5-Cycloalkyl-, Cι-5-Alkoxy-, Formyl-, d-5-Alkylcarbonyl-, C1-5-Alkyloxycarbonyl~ oder Cι-5-Alkylsulfonyl-, Aryl- oder Heteroarylgruppe bedeutet,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Arylgruppe" bevorzugt eine Phenylgruppe zu verstehen ist,
welche gegebenenfalls durch ein oder zwei Fluor-, Chlor- oder Bromatom oder einen Rest R8a substituiert sein kann,
und außerdem an die vorstehend erwähnten monocyclischen Arylgruppen über zwei benachbarte Kohlenstoffatome ein gegebenenfalls durch ein
Fluor-, Chlor- oder Bromatom oder einen Rest R8a substituierter Phenyl ring ankondensiert sein kann,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Heteroarylgruppe" eine monocyclische 5- oder 6-gliedrige Heteroarylgruppe zu verstehen ist, wobei
die 6-gliedrige Heteroarylgruppe ein, zwei oder drei Stickstoffatome und
die 5-gliedrige Heteroarylgruppe eine gegebenenfalls durch eine
Cι-3-Alkyl-, Phenyl- oder PhenyI-d-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe, ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder
eine gegebenenfalls durch eine C1-3-Alkyl-, Phenyl-, Amino-C2-3-alkyl-, Cι-3-Alkylamino-C2-3-alkyl-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-C2-3-alkyl-, eine C3.6-
Cycloalkylenimino-Cι-3-alkyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe oder ein Sauerstoff- oder Schwefelatom und zusätzlich ein Stickstoffatom oder
eine gegebenenfalls durch eine C1-3-Alkyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe und zwei oder drei Stickstoffatome enthält,
und die vorstehend erwähnten monocyclischen Heteroarylgruppen im Kohlenstoffgerüst durch eine oder zwei Reste R8a substituiert sein können,
und außerdem an die vorstehend erwähnten monocyclischen Heteroarylgruppen über zwei benachbarte Kohlenstoffatome ein gegebenenfalls durch ein Fluor-, Chlor- oder Bromatom, eine Cι-3-Alkyl-, Hydroxy-, Cι-3-Alkyloxygruppe, Amino-, d-3-Alkylamino-, Di-(d-3-alkyl)- amino- oder C3-6-Cycloalkyleniminogruppe substituierter Phenylring ankondensiert sein kann
und die Bindung über ein Stickstoffatom oder über ein Kohlenstoffatom des heterocyclischen Teils oder eines ankondensierten Phenylrings erfolgt,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Halogenatom" ein Atom aus der Gruppe Fluor, Chlor, Brom und lod zu verstehen ist,
wobei die in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Alkyl-, Aikenyl-, Alkinyl- und Alkoxygruppen, die mehr als zwei Kohlenstoffatome aufweisen, soweit nichts anderes erwähnt wurde, geradkettig oder verzweigt sein können und die Alkylgruppen in den voranstehend genannten dialkylierten Resten, beispielsweise die Dialkylaminogruppen, gleich oder verschieden sein können,
und wobei die Wasserstoffatome der in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Methyl- oder Ethylgruppen, sofern nichts anderes erwähnt, ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische und deren Salze.
Eine 12. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen
A eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminogruppe, wobei
eine oder zwei Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils unabhängig voneinander durch jeweils eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Gruppe R7a, R7b oder R7c substituierte Cι-4-Alkylgruppen oder Gruppen R7b oder R7c und/oder eine oder zwei nicht der Iminogruppe benachbarte Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituiert sein
können und/oder
eine Methylengruppe in 3-Position einer 5-gliedrigen Cycloalkyleniminogruppe durch ein Schwefelatom ersetzt sein kann, oder
eine Methylengruppe in 4-Position einer 6- oder 7-gliedrigen Cycloalkyleniminogruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom, durch eine Carbonyl-, Sulfinyl-, Sulfonylgruppe oder eine - NR8c-Gruppe ersetzt sein kann und zusätzlich eine Methylengruppe benachbart zu einer vorstehend erwähnten -NR8c-Gruppe durch eine
Carbonyl- oder Sulfonylgruppe ersetzt sein kann,
mit der Maßgabe, daß bei einer Cycloalkyleniminogruppe, bei der eine Methylengruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom bzw. eine -NR8c-Gruppe ersetzt wurde, die benachbarten
Methylengruppen nicht durch einen Substituenten aus der Gruppe R7a substituiert sein können,
oder
eine gegebenenfalls durch eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Gruppe R7a, R7b oder R7c substituierte Cι- -Alkylgruppen oder eine Gruppe R7b oder R7° und/oder bei den nicht der Iminogruppe benachbarten Methylengruppen des Cycloalkenyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituierte 5- bis 7-gliedrige
Cycloalkenylenimmogruppe bedeutet, wobei die Ethenylengruppe nicht direkt an ein Stickstoff- oder Sauerstoffatom gebunden ist und mit einer 5- oder 6-gliedrigen Heteroarylgruppe kondensiert sein kann,
ein Wasserstoff-, Fluor-, Chlor-, Brom- oder lodatom, eine Methyl- oder Methoxygruppe bedeutet, wobei die Wasserstoffatome der Methyl- oder Methoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
R2 ein Wasserstoff- oder Fluoratom oder eine Methylgruppe bedeutet,
R3 ein Wasserstoffatom bedeutet,
R4 eine C2-6-Alkenyl- oder C2-6-Alkinylgruppe,
eine geradkettige oder verzweigte d-6-Alkylgmppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten G-i-e-Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch
Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine C3-5-Cycloalkylgruppe, eine Gruppe R7d oder R7e, eine Cι-4-Alkyloxygruppe, die durch eine Gruppe R7e substituiert ist, eine Cι-5-Alkylsulfanyl-, d-s-Alkylsuifonylgruppe substituiert sein kann,
eine Gruppe R7c oder eine durch R7c substituierte d.5-Alkylgruppe,
R5 ein Wasserstoffatom, eine C2-4-Alkenyl- oder C2- -Alkinylgruppe,
eine geradkettige oder verzweigte Cι-4-Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten d-4-Alkyigruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine d-4-Alkyloxygruppe, wobei die Wasserstoffatome der d-4-Alkyloxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch
Fluoratome ersetzt sein können, substituiert sein kann, bedeutet, oder
R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine C3-8-Cycloalkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgruppe bilden,
wobei eine C-3-8-Cycloalkyl- oder C4.8-Cycloalkenylgruppe an einem einzelnen Kohlenstoffatom durch eine C2-5-Alkylengruppe
oder gleichzeitig an zwei unterschiedlichen Kohlenstoffatomen durch eine Cι-4-Alkylengruppe unter Bildung eines entsprechenden Spirocyclus bzw. eines verbrückten Bicyclus substituiert sein kann,
wobei eine der Methylengruppen einer C4-8-Cycloalkyl- oder C5-8- Cycloalkenylgruppe bzw. eines wie oben beschriebenen, entsprechenden Spirocyclus bzw. eines entsprechenden verbrückten Bicyclus durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine -N(R8c)- oder Sulfonylgruppe ersetzt sein kann, und/oder
zwei direkt benachbarte Methylengruppen einer C -8-Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -C(0)N(R8 )-, - C(0)0- oder -S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein können, und/oder
drei direkt benachbarte Methylengruppen einer Ce-β- Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -OC(0)N(R8b)-, - N(R8b)C(0)N(R8b)- oder -N(R8b)S(0)2N(R8b)-Gruppe ersetzt sein können,
wobei 1 bis 2 Kohlenstoffatome einer C3-8-Cycloalkylgruppe bzw. eines wie oben beschriebenen, entsprechenden Spirocyclus bzw. eines entsprechenden verbrückten Bicyclus gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils ein oder zwei Fluoratome oder eine Cι-3-Alkylgruppen oder eine Gruppe R7d oder R7e substituiert sein können,
mit der Maßgabe, dass eine solche, zusammen aus R4 und R5 gebildete C3-8-Cycloalkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgruppe bzw. ein wie oben beschriebener, entsprechender Spirocyclus bzw. ein entsprechender verbrückter Bicyclus,
in der zwei Heteroatome im Cyclus aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff durch genau eine gegebenenfalls substituierte -CH2-Gruppe voneinander getrennt sind, und/oder
in der eine oder beide Methylengruppen des Cyclus, die direkt mit dem Kohlenstoffatom verbunden sind, an dem die Reste R4 und R5 angebunden sind, durch ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel ersetzt sind, und/oder
in der ein an die cyclische Gruppe gebundener Substituent, der sich dadurch auszeichnet, daß ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und Halogenatom direkt an die cyclische Gruppe gebunden ist, von einem anderen Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und
Schwefel, mit Ausnahme der Sulfongruppe, durch genau eine, gegebenenfalls substituierte, Methylengruppe getrennt ist, und/oder
in der zwei Sauerstoffatome direkt miteinander verbunden sind, und/oder
in der ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel direkt mit einem Kohlenstoffatom verbunden ist, das durch eine Doppelbindung mit einem weiteren
Kohienstoffatom verbunden ist, und/oder
die einen Cyclus mit drei Ringgliedern enthält, von denen eines oder mehrere der Gruppe Sauerstoff- oder Schwefelatom oder -N(R8c)-Gruppe entspricht,
ausgeschlossen ist,
R6 ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder lodatom, eine Methyl- oder Methoxygruppe bedeutet, wobei die Wasserstoffatome der Methyl- oder Methoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
R7a jeweils unabhängig voneinander eine Hydroxy-, Cι- -Alkoxy-, wobei die Wasserstoffatome der C-ι-4-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Cι-4-Alkylcarbonyloxy-, d-4-Alkyloxycarbonyloxy-, Amino-, Cι-3-Alkylamino-, C3-6-Cycloalkylamino- , Λ/-(Cι.3-Alkyl)-Λ/-(C3-6-cycloalkyl)-amino-, Arylamino-, Heteroarylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, Λ/-Cι-3-Alkyl-Λ/-(C3-6-cycloalkyl)-amino-, eine 4- bis 7- gliedrige Cycloalkylenimino-, Morpholin-4-yl-, Piperidin-4-yl-, Piperazin-1- yl-, /V-Cι-3-Alkyl-piperidin-4-yl-, 4-Cι-3-Alkyl-piperazin-1-yl-, Λ/-C1-3- Alkylcarbonyl-piperidin-4-yl-, 4-Cι-3-AlkylGarbonyl-piperazin-1-yl-, Cι-5-Alkylcarbonylamino-, C3-6-Cycloalkylcarbonylamino-, Ci-s-Alkylsulfonylamino-, /V-(Cι-5-Alkylsulfonyl)-Cι-5-alkylamino-,
Cι-5-Alkoxycarbonylamino-, Aminocarbonylamino-, Cι-4- Alkylaminocarbonylamino- oder eine Di-(d-3-alkyl)- aminocarbonylaminogruppe bedeutet,
R7b jeweils unabhängig voneinander eine Carboxy-, Cι-3-Alkoxycarbonyl-,
Aminocarbonyl-, d-3-Alkylaminocarbonyl-, Di-(Cι-3-alkyl)-aminocarbonyl-, eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminocarbonyl-, Nitril-, Aminosulfonyl-, Cι-4-Alkylaminosulfonyl-, Di-(Cι-4-alkyl)-aminosulfonyl- oder C3-6-Cycloalkyleniminosulfonylgruppe bedeutet,
R7c jeweils unabhängig voneinander eine Aryl- oder Heteroarylgruppe bedeutet,
R7d jeweils unabhängig voneinander eine Hydroxy-, d- -Alkoxy-, wobei die Wasserstoffatome der d-4-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Cι-4-Alkylcarbonyloxy-, Cι-3-Alkylamino-, Di-(d-3-alkyl)-amino-, Cι-5-Alkylcarbonylamino- oder Ci.s-Alkoxycarbonylaminogruppe bedeutet,
R7e jeweils unabhängig voneinander eine Cι-3-Alkoxycarbonyl-,
Aminocarbonyl-, Cι-3-Alkylaminocarbonyl-, Di-(d-3-alkyl)-aminocarbonyl-, Nitril-, Aminosulfonyl-, Cι-4-Alkylaminosulfonyl- oder Di-(C1-4-alkyl)- aminosulfonylgruppe bedeutet,
R8a jeweils unabhängig voneinander eine Cι-3-Alkyl-, wobei die
Wasserstoffatome gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Hydroxy-, Cι-3-Alkyloxy-, wobei die Wasserstoffatome gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
Amino-, C-t-3-Alkylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, C3-6-Cycloalkylenimino-, Carboxy-, Nitril-, Cι-3-Alkoxycarbonyl-, Aminocarbonyl-, C ι-3- Alkylaminocarbonyl- oder eine Di-(C1-3-alkyl)-aminocarbonylgruppe darstellt,
R8b jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine d-5-Alkylgruppe bedeutet,
R8c jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Hydroxyl-, d-5-Alkyl-, C3-5-Cycloalkyl-, Cι-5-Alkoxy-, Formyl-, Cι-5-Alkylcarbonyl-, d-5-Alkyloxycarbonyl- oder d-5-Alkylsulfonyl-, Aryl- oder Heteroarylgruppe bedeutet,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Arylgruppe" bevorzugt eine Phenylgruppe zu verstehen ist,
welche gegebenenfalls durch ein oder zwei Fluor-, Chlor- oder Bromatom oder einen Rest R8a substituiert sein kann,
und außerdem an die vorstehend erwähnten monocyclischen Arylgruppen über zwei benachbarte Kohlenstoffatome ein gegebenenfalls durch ein
Fluor-, Chlor- oder Bromatom oder einen Rest R8a substituierter Phenylring ankondensiert sein kann,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Heteroarylgruppe" eine monocyclische 5- oder 6-gliedrige Heteroarylgruppe zu verstehen ist, wobei
die 6-gliedrige Heteroarylgruppe ein, zwei oder drei Stickstoffatome und
die 5-gliedrige Heteroarylgruppe eine gegebenenfalls durch eine d-3-Alkyl-, Phenyl- oder Phenyl-d-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe, ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder
eine gegebenenfalls durch eine Cι-3-Alkyl-, Phenyl-, Amino-C2-3-alkyl-, Cι-3-Alkylamino-C2.3-alkyl-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-C2-3-alkyl-, eine C3-6-
Cycloalkylenimino-d-3-alkyl- oder Phenyl-d-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe oder ein Sauerstoff- oder Schwefelatom und zusätzlich ein Stickstoffatom oder
eine gegebenenfalls durch eine d-3-Alkyl- oder Phenyl-Cι-3-alkylgruppe substituierte Iminogruppe und zwei oder drei Stickstoffatome enthält,
und die vorstehend erwähnten monocyclischen Heteroarylgruppen im Kohlenstoffgerüst durch eine oder zwei Reste R8a substituiert sein können,
und außerdem an die vorstehend erwähnten monocyclischen Heteroarylgruppen über zwei benachbarte Kohlenstoffatome ein gegebenenfalls durch ein Fluor-, Chlor- oder Bromatom, eine Cι-3-Alkyl-, Hydroxy-, d.3-Alkyloxygruppe, Amino-, d-3-Alkylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)- amino- oder C3-6-Cycloalkyleniminogruppe substituierter Phenylring ankondensiert sein kann
und die Bindung über ein Stickstoffatom oder über ein Kohlenstoffatom des heterocyclischen Teils oder eines ankondensierten Phenylrings erfolgt,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Halogenatom" ein Atom aus der Gruppe Fluor, Chlor, Brom und lod zu verstehen ist,
wobei die in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Alkyl-, Alkinyl- und Alkoxygruppen, die mehr als zwei Kohlenstoffatome aufweisen, soweit nichts anderes erwähnt wurde, geradkettig oder verzweigt sein können und die Alkylgruppen in den voranstehend genannten dialkylierten Resten, beispielsweise die Dialkylaminogruppen, gleich oder verschieden sein können,
und wobei die Wasserstoffatome der in den voranstehend erwähnten
Definitionen enthaltenen Methyl- oder Ethylgruppen, sofern nichts anderes erwähnt, ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische und deren Salze.
Eine 13. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen
A eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminogruppe, wobei
eine oder zwei Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils unabhängig voneinander durch jeweils eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Gruppe R7a, R7b oder R7c substituierte d-4-Alkylgruppen oder Gruppen R7b oder R7c und/oder eine oder zwei nicht der
Iminogruppe benachbarte Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituiert sein können und/oder
eine Methylengruppe in 3-Position einer 5-gliedrigen Cycloalkyleniminogruppe durch ein Schwefelatom ersetzt sein kann, oder
eine Methylengruppe in 4-Position einer 6- oder 7-gliedrigen
Cycloalkyleniminogruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom, durch eine Sulfonylgruppe oder eine -NR8c-Gruppe ersetzt sein kann und zusätzlich eine Methylengruppe benachbart zu einer vorstehend erwähnten -NR8c-Gruppe durch eine Carbonyl- oder Sulfonylgruppe ersetzt sein kann,
mit der Maßgabe, daß bei einer Cycloalkyleniminogruppe, bei der eine Methylengruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom bzw. eine -NR8c-Gruppe ersetzt wurde, die benachbarten Methylengruppen nicht durch einen Substituenten aus der Gruppe
R7a substituiert sein können,
oder
eine gegebenenfalls durch eine oder zwei gegebenenfalls durch eine
Gruppe R7a, R7b oder R7c substituierte Cι-4-Alkylgruppen oder eine Gruppe R7b oder R7c und/oder bei den nicht der Iminogruppe benachbarten Methylengruppen des Cycloalkenyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituierte 5- bis 7-gliedrige Cycloalkenylenimmogruppe bedeutet, wobei die Ethenylengruppe nicht direkt an ein Stickstoff- oder Sauerstoffatom gebunden ist,
R1 ein Wasserstoff-, Fluor-, Chlor-, Brom- oder lodatom, eine Methyl- oder Methoxygruppe bedeutet, wobei die Wasserstoffatome der Methyl- oder Methoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
R2 ein Wasserstoff- oder Fluoratom bedeutet,
R ein Wasserstoffatom bedeutet,
R4 eine geradkettige oder verzweigte Cι-4-Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten
Cι-4-Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine C3-5-Cycloalkylgruppe, eine Gruppe R7d oder R7e, eine d-4-Alkyloxygruppe, die durch eine Gruppe R7e substituiert ist, eine Cι-4-Alkylsulfanyl-, Cι-4-Alkylsulfonylgruppe substituiert sein kann,
eine Gruppe R7c oder eine durch R7c substituierte d-3-Alkylgruppe,
R5 ein Wasserstoffatom,
eine geradkettige oder verzweigte Cι-4-Alkylgruppe, wobei die Wasserstoffatome der geradkettigen oder verzweigten Cι-4-Alkylgruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, und die gegebenenfalls durch eine Cι-4-Alkyloxygruppe, wobei die Wasserstoffatome der d-4-Alkyloxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, substituiert sein kann, . bedeutet, oder
R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine C3-7-Cycloalkyl- oder C4-7-Cycloalkenylgruppe bilden,
wobei eine C3-7-Cycloalkyl- oder C4-7-Cycloalkenylgruppe an einem einzelnen Kohlenstoffatom durch eine C2-5-Alkylengruppe oder gleichzeitig an zwei unterschiedlichen Kohlenstoffatomen durch eine Cι-4-Alkylengruppe unter Bildung eines entsprechenden Spirocyclus bzw. eines verbrückten Bicyclus substituiert sein kann,
wobei eine der Methylengruppen einer C4-7-Cycloalkyl- oder C5-7- Cycloalkenylgruppe bzw. eines wie oben beschriebenen, entsprechenden Spirocyclus bzw. eines entsprechenden verbrückten Bicyclus durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine -N(R8c)- oder Sulfonylgruppe ersetzt sein kann, und/oder
zwei direkt benachbarte Methylengruppen einer C4-7-Cycloalkylgruppe zusammen durch eine -C(0)N(R8b)- oder -
C(0)0-Gruppe ersetzt sein können,
wobei 1 bis 2 Kohlenstoffatome einer C3-8-CycloaIkylgruppe bzw. eines wie oben beschriebenen, entsprechenden Spirocyclus bzw. eines entsprechenden verbrückten Bicyclus gegebenenfalls unabhängig voneinander durch jeweils ein oder zwei Fluoratome oder eine d-3-Alkylgruppen oder eine Gruppe R7d oder R7e substituiert sein können,
mit der Maßgabe, dass eine solche, zusammen aus R4 und R5 gebildete C3-8-CycloaIkyl- oder C3-8-Cycloalkenylgruppe bzw. ein wie oben beschriebener, entsprechender Spirocyclus bzw. ein entsprechender verbrückter Bicyclus,
in der zwei Heteroatome im Cyclus aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff durch genau eine gegebenenfalls substituierte -CH2-Gruppe voneinander getrennt sind, und/oder
in der eine oder beide Methylengruppen des Cyclus, die direkt mit dem Kohlenstoffatom verbunden sind, an dem die Reste
R4 und R5 angebunden sind, durch ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel ersetzt sind, und/oder
in der ein an die cyclische Gruppe gebundener Substituent, der sich dadurch auszeichnet, daß ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und Halogenatom direkt an die cyclische Gruppe gebunden ist, von einem anderen Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel, mit Ausnahme der Sulfongruppe, durch genau eine, gegebenenfalls substituierte, Methylengruppe getrennt ist, und/oder
in der zwei Sauerstoffatome direkt miteinander verbunden sind, und/oder
in der ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel direkt mit einem Kohlenstoffatom verbunden ist, das durch eine Doppelbindung mit einem weiteren Kohlenstoffatom verbunden ist, und/oder
die einen Cyclus mit drei Ringgliedern enthält, von denen eines oder mehrere der Gruppe Sauerstoff- oder
Schwefelatom oder -N(R8c)-Gruppe entspricht,
ausgeschlossen ist,
R6 ein Chlor- oder Bromatom,
R7a jeweils unabhängig voneinander eine Hydroxy-, Cι- -Alkoxy-, wobei die Wasserstoffatome der d-4-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Cι-4-Alkylcarbonyloxy-, Cι-4-Alkyloxycarbonyloxy-, Amino-, d-3-Alkylamino-, Phenylamino-,
Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkylenimino-, Morpholin-4-yl-, Piperidin-4-yl-, Piperazin-1-yl-, Λ/-Cι_3-Alkyl-piperidin-4-yI-, 4-d-3-Alkyl-piperazin-1 -yl-, Λ/-Cι-3-Alkylcarbonyl-piperidin-4-yl-, 4-d-3-
Alkylcarbonyl-piperazin-1 -yl-, C1-5-Alkylcarbonylamino-, C3-6-Cycloalkylcarbonylamino-, Cι-4-Alkylaminocarbonylamino-, Ci.s-Alkylsulfonylamino-, Λ/-(d-5-Alkylsulfonyl)-Cι-5-alkylamino~ oder Cι-5-Alkoxycarbonylaminogruppe bedeutet,
R7b jeweils unabhängig voneinander eine Cι-3-Alkoxycarbonyl-,
Aminocarbonyl-, Cι-3-Alkylaminocarbonyl-, Di-(d-3-alkyl)-aminocarbonyl-, eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminocarbonyl-, Nitril-, Aminosulfonyl-, d-4-Alkylaminosulfonyl-, Di-(d-4-alkyl)-aminosulfonyl- oder C3-6-Cycloalkyleniminosulfonylgruppe bedeutet,
R7c jeweils unabhängig voneinander eine Aryl- oder Heteroarylgruppe bedeutet,
R7d jeweils unabhängig voneinander eine Hydroxy-, d-4-Alkoxy-, wobei die Wasserstoffatome der Cι-4-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Cι- -Alkylcarbonyloxy-, C-ι-3-Alkylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, d.5-Alkylcarbonyl amino- oder Cι-5-Alkoxycarbonylaminogruppe bedeutet,
R7e jeweils unabhängig voneinander eine d-3-Alkoxycarbonyl-,
Aminocarbonyl-, C1-3-Alkylaminocarbonyl-, Di-(Cι-3-alkyl)-aminocarbonyl-, Nitril-, Aminosulfonyl-, d-4-Alkylaminosulfonyl- oder Di-(Cι-4-alkyl)- aminosulfonylgruppe bedeutet,
58a jeweils unabhängig voneinander eine Cι-3-Alkyl-, wobei die Wasserstoffatome gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Hydroxy-, d-3-Alkyloxy-, wobei die Wasserstoffatome gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Amino-, Cι-3-Alkylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, Nitril-, C1-3-
Alkylaminocarbonyl- oder eine Di-(d-3-alkyl)-aminocarbonylgruppe darstellt,
R8b jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine d-3-Alkylgruppe bedeutet,
R8° jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Cι-3-Alkyl-, C3- 5-Cycloalkyl-, Cι-3-Alkoxy-, Formyl-, C1-3-Alkylcarbonyl- oder
Cι-4-Alkyloxycarbonylgruppe bedeutet,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Arylgruppe" eine Phenylgruppe zu verstehen ist,
welche gegebenenfalls durch ein oder zwei Fluor-, Chlor- oder Bromatom oder einen Rest R8a substituiert sein kann,
wobei die in den voranstehend erwähnten Definitionen erwähnte
„Heteroarylgruppe" ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Pyrrolyl, Oxazolyl, Imidazolyl, Furanyl, Thiophenyl, Thiazolyl, 1 ,2,3-Triazolyl, 1 ,2,4- Triazolyl, Tetrazolyl, Pyridinyl, Pyrimidinyl und Pyrazinyl, und im Kohlenstoffgerüst gegebenenfalls ein- bis zweifach durch gleiche oder unterschiedliche Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Halogenatomen und R8a substituiert sein kann, wobei die in 5-gliedrigen Heteroarylgruppen enthaltenen NH-Gruppen durch eine Gruppe R8b substituiert sein können,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Halogenatom" ein Atom aus der Gruppe Fluor, Chlor, Brom und lod zu verstehen ist,
wobei die in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Alkyl- und Alkoxygruppen, die mehr als zwei Kohlenstoffatome aufweisen, soweit nichts anderes erwähnt wurde, geradkettig oder verzweigt sein können und die Alkylgruppen in den voranstehend genannten dialkylierten Resten, beispielsweise die Dialkylaminogruppen, gleich oder verschieden sein können,
und wobei die Wasserstoffatome der in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Methyl- oder Ethylgruppen, sofern nichts anderes erwähnt, ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische und deren Salze.
Eine 14. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen
A eine 5- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminogruppe, wobei
eine oder zwei Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils unabhängig voneinander durch jeweils eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Gruppe R7a, R7b oder R7c substituierte Cι- -Alkylgruppen oder Gruppen R7b oder R7c und/oder eine oder zwei nicht der Iminogruppe benachbarte Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituiert sein können und/oder
eine Methylengruppe in 3-Position einer 5-gliedrigen Cycloalkyleniminogruppe durch ein Schwefelatom ersetzt sein kann, oder
eine Methylengruppe in 4-Position einer 6- oder 7-gliedrigen
Cycloalkyleniminogruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine -NR8c-Gruppe ersetzt sein kann und zusätzlich eine Methylengruppe benachbart zu einer vorstehend erwähnten - NR8c-Gruppe durch eine Carbonylgruppe ersetzt sein kann,
mit der Maßgabe, daß bei einer Cycloalkyleniminogruppe, bei der eine Methylengruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom bzw. eine -NR8c-Gruppe ersetzt wurde, die benachbarten
Methylengruppen nicht durch einen Substituenten aus der Gruppe R7a substituiert sein können,
oder
eine gegebenenfalls durch eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Gruppe R7a, R7b oder R7c substituierte Cι-4-Alkylgruppen oder eine Gruppe R7b oder R7c und/oder bei den nicht der Iminogruppe benachbarten Methylengruppen des Cycloalkenyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituierte 5- bis 7-gliedrige
Cycloalkenylenimmogruppe bedeutet, wobei die Ethenylengruppe nicht direkt an ein Stickstoff- oder Sauerstoffatom gebunden ist,
R1 ein Wasserstoff-, Fluor-, Chlor-, Bromatom oder eine Methyl- oder Methoxygruppe bedeutet, wobei die Wasserstoffatome der Methyl- oder
Methoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
R2 ein Wasserstoff- oder Fluoratom bedeutet,
R3 ein Wasserstoffatom bedeutet,
R4 eine geradkettige oder verzweigte Cι-3-Alkylgruppe, die gegebenenfalls durch eine C3-5-Cycloalkylgruppe, eine Gruppe R7d oder R7e, eine Cι-2-Alkyloxygruppe, eine Cι-2-Alkylsulfanyl-, Cι-2-Alkylsulfonylgruppe substituiert sein kann,
eine Gruppe R7° oder eine durch R7° substituierte C1-3-Alkylgruppe,
R5 ein Wasserstoffatom, oder eine Methylgruppe bedeutet, oder
R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine C3-6-Cycloalkyl- oder C5-6-Cycloalkenylgruppe bilden,
wobei eine C3-6-Cycloalkyl- oder C5-6-Cycloalkenylgruppe an einem einzelnen Kohlenstoffatom durch eine C2-4-Alkylengruppe oder gleichzeitig an zwei unterschiedlichen Kohlenstoffatomen durch eine Cι-4-Alkylengruppe unter Bildung eines entsprechenden Spirocyclus bzw. eines verbrückten Bicyclus substituiert sein kann,
wobei eine der Methylengruppen einer d-β-Cycloalkyl- oder C5-6- Cycloalkenylgruppe bzw. eines wie oben beschriebenen, entsprechenden Spirocyclus bzw. eines entsprechenden verbrückten Bicyclus durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine -N(R8c)- oder Sulfonylgruppe ersetzt sein kann,
mit der Maßgabe, dass eine solche, zusammen aus R4 und R5 gebildete C3-7-Cycloalkyl- oder C5-6-Cycloalkenylgruppe bzw. ein wie oben beschriebener, entsprechender Spirocyclus bzw. ein entsprechender verbrückter Bicyclus,
in der eine Methylengruppen des Cyclus, die direkt mit dem
Kohlenstoffatom verbunden sind, an dem die Reste R4 und R5 angebunden sind, durch ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel ersetzt sind, und/oder
in der ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel direkt mit einem Kohlenstoffatom verbunden ist, das durch eine Doppelbindung mit einem weiteren Kohlenstoffatom verbunden ist, und/oder
die einen Cyclus mit drei Ringgliedern enthält, von denen eines der Gruppe Sauerstoff- oder Schwefelatom oder - N(R8o)-Gruppe entspricht,
ausgeschlossen ist,
R6 ein Chlor- oder Bromatom,
R7a jeweils unabhängig voneinander eine Hydroxy-, d-4-Alkoxy-,
Cι-4-Alkylcarbonyloxy-, Amino-, Cι-3-Alkylamino-, Phenylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkylenimino-, Morpholin-4-yl-, Piperidin-4-yl-, Piperazin-1-yl-, Λ/-Cι-3-Alkyl-piperidin-4~yl-, 4-C1.3-Alkylrpiperazin-1-yl-, Λ/-Cι-3-Alkylcarbonyl-piperidin-4-yl-, 4-d-3- Alkylcarbonyl-piperazin-1-yl-, Cι-5-Alkylcarbonylamino-,
C3-6-Cycloal kylcarbonylami no- , Ci - - AI ky lami nocarbonylami no- , d-5-Alkylsulfonylamino-, Λ/-(Cι-5-Alkylsulfonyl)-Cι_5-alkylamino- oder Ci.s-Alkoxycarbonylaminogruppe bedeutet,
R7b jeweils unabhängig voneinander eine Cι-3-Alkoxycarbonyl-,
Aminocarbonyl-, Cι-3-Alkylaminocarbonyl-, Di-(d-3-alkyl)-aminocarbonyl-, eine 4- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminocarbonyl-, Aminosulfonyl-, Cι-4-Alkylaminosulfonyl-, Di-(Cι-4-alkyl)-aminosulfonyl- oder C3-6-Cycloalkyleniminosulfonylgruppe bedeutet,
R7c jeweils unabhängig voneinander eine Aryl- oder Heteroarylgruppe bedeutet, ,
R7d jeweils unabhängig voneinander eine Hydroxy-, Cι-4-Alkoxy-, wobei die Wasserstoffatome der Cι-4-Alkoxygruppe gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, d-4-Alkylcarbonyloxy-, Cι-3-Alkylamino-, Di-(Cι-3-alkyl)-amino-, d.5-Alkylcarbonylamino- oder Cι-5-Alkoxycarbonylaminogruppe bedeutet,
R7e jeweils unabhängig voneinander eine Cι-3-Alkoxycarbonyl-,
Aminocarbonyl-, C -3-Alkylaminocarbonyl-, Di-(C1-3-alkyl)-aminocarbonyl-, Nitril-, Aminosulfonyl-, Cι-4-Alkylaminosulfonyl- oder Di-(Cι- -alkyl)- aminosulfonylgruppe bedeutet,
R8a jeweils unabhängig voneinander eine Cι-3-Alkyl-, wobei die
Wasserstoffatome gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können, Hydroxy-, Cι-3-Alkyloxy-, wobei die Wasserstoffatome gegebenenfalls ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
Amino-, Cι-3-Alkylamino-, Di-(Cι,3-alkyl)-amino-, Nitril-, C1-3- Alkylaminocarbonyl- oder eine Di-(Cι-3-alkyl)-aminocarbonylgruppe darstellt,
R8° jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Cι-3-Alkyl-, C3- 5-Cycloalkyl-, Cι-3-Alkoxy-, Formyl-, Cι-3-Alkylcarbonyl- oder d-4-Alkyloxycarbonylgruppe bedeutet,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Arylgruppe" eine Phenylgruppe zu verstehen ist,
welche gegebenenfalls durch ein oder zwei Fluor-, Chlor- oder Bromatome oder einen Rest R8a substituiert sein kann,
wobei die in den voranstehend erwähnten Definitionen erwähnte „Heteroarylgruppe" ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Imidazolyl, Furanyl, Oxazolyl, Tetrazolyl, Pyridinyl, Pyrimidinyl und Pyrazinyl, wobei ein oder zwei Kohlenstoffatome oder die in 5-gliedrigen Heteroarylgruppen enthaltenen NH-Gruppe durch eine Gruppe R8b substituiert sein können,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Halogenatom" ein Atom aus der Gruppe Fluor, Chlor, Brom und lod zu verstehen ist,
wobei die in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Alkyl- und Alkoxygruppen, die mehr als zwei Kohlenstoffatome aufweisen, soweit nichts anderes erwähnt wurde, geradkettig oder verzweigt sein können und die Alkyl-
gruppen in den voranstehend genannten dialkylierten Resten, beispielsweise die Dialkylaminogruppen, gleich oder verschieden sein können,
und wobei die Wasserstoffatome der in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Methyl- oder Ethylgruppen, sofern nichts anderes erwähnt, ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische und deren Salze.
Eine 15. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen
A eine 5- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminogruppe, wobei
eine oder zwei Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils unabhängig voneinander durch jeweils eine oder zwei gegebenenfalls durch eine Gruppe R7a, R7b oder R7c substituierte Cι-3-Alkylgruppen oder Gruppen R7b oder R7c und/oder eine oder zwei nicht der Iminogruppe benachbarte Methylengruppen des Cycloalkyleniminoteils durch ein oder zwei Fluoratome oder eine Gruppe R7a substituiert sein können und/oder
eine Methylengruppe in 3-Position einer 5-gliedrigen Cycloalkylen- iminogruppe durch ein Schwefelatom ersetzt sein kann, oder
eine Methylengruppe in 4-Position einer 6- oder 7-gliedrigen Cycloalkyleniminogruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine -NR8c-Gruppe ersetzt sein kann und zusätzlich eine Methylengruppe benachbart zu einer vorstehend erwähnten -
NR8c-Gruppe durch eine Carbonylgruppe ersetzt sein kann,
mit der Maßgabe, daß bei einer Cycloalkyleniminogruppe, bei der
eine Methylengruppe durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom bzw. eine -NR8c-Gruppe ersetzt wurde, die benachbarten Methylengruppen nicht durch einen Substituenten aus der Gruppe R7a substituiert sein können,
oder
eine 5- bis 7-gliedrige Cycloalkenyleniminogruppe bedeutet, wobei die Ethenylengruppe nicht direkt an ein Stickstoffatom gebunden ist,
R1 ein Wasserstoff-, Chlor- oder Bromatom oder eine Methylgruppe bedeutet,
R2 ein Wasserstoff- oder Fluoratom bedeutet,
R3 ein Wasserstoffatom bedeutet,
R4 eine geradkettige oder verzweigte Cι-3-Alkylgruppe, die gegebenenfalls durch eine Gruppe R7d substituiert sein kann,
eine Gruppe R7c oder eine durch R7c substituierte d-3-Alkylgruppe,
R5 ein Wasserstoffatom, oder eine Methylgruppe bedeutet, oder
R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine C3-6-Cycloalkylgruppe bilden,
wobei eine der Methylengruppen einer C4-6-Cycloalkylgruppe durch ein Sauerstoffatom oder eine -N(R8c)-Gruppe ersetzt sein kann,
mit der Maßgabe, dass eine solche, zusammen aus R4 und R5 gebildete C3.7-Cycloalkylgruppe,
in der eine Methylengruppen des Cyclus, die direkt mit dem Kohlenstoffatom verbunden sind, an dem die Reste R4 und R5 angebunden sind, durch ein Heteroatom aus der Gruppe Sauerstoff und Stickstoff ersetzt sind,
ausgeschlossen ist,
R6 ein Chlor- oder Bromatom,
R7a jeweils unabhängig voneinander eine Hydroxy-, Cι- -Alkoxy-, Amino-, Cι-3-Alkylamino-, Phenylamino-, Di-(d-3-alkyl)-amino-, eine 4- bis 7- gliedrige Cycloalkylenimino, Cι-5-Alkylsulfonylamino-, oder Cι-4- Alkylaminocarbonyiaminogruppe bedeutet,
R7b jeweils unabhängig voneinander eine Cι-3-Alkoxycarbonyl-,
Aminocarbonyl-, Cι-3-Alkylaminocarbonyl- oder Di-(Cι-3-alkyl)- aminocarbonylgruppe bedeutet,
R7c jeweils unabhängig voneinander eine Aryl- oder Heteroarylgruppe bedeutet,
R7d jeweils unabhängig voneinander eine Hydroxy- oder d-3-Alkoxygruppe bedeutet,
R8c jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Cι-3-Alkyl-, Formyl-, oder d-3-Alkylcarbonylgruppe bedeutet,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Arylgruppe" eine Phenylgruppe zu verstehen ist,
wobei die in den voranstehend erwähnten Definitionen erwähnte „Heteroarylgruppe" ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Imidazolyl
und Pyridinyl,
wobei, soweit nichts anderes erwähnt wurde, unter dem voranstehend in den Definitionen erwähnten Ausdruck „Halogenatom" ein Atom aus der Gruppe Fluor, Chlor, Brom und lod zu verstehen ist,
wobei die in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Alkyl- und Alkoxygruppen, die mehr als zwei Kohlenstoffatome aufweisen, soweit nichts anderes erwähnt wurde, geradkettig oder verzweigt sein können und die Alkyl- gruppen in den voranstehend genannten dialkylierten Resten, beispielsweise die Dialkylaminogruppen, gleich oder verschieden sein können,
und wobei die Wasserstoffatome der in den voranstehend erwähnten Definitionen enthaltenen Methyl- oder Ethylgruppen, sofern nichts anderes erwähnt, ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein können,
deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische und deren Salze.
Eine 16. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen
Verbindungen der allgemeinen Formel I entsprechend den Ausführungsformen
8, 9, 10, H, 12, 13, 14 oder 15, in denen R4 und R5 ungleich Wasserstoff ist. ,
Eine 17. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I entsprechend den Ausführungsformen
9, 10, 11 , 12, 13, 14, 15 oder 16, in denen R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine cyclische Gruppe bilden, die jeweils wie in der 9., 10., 11., 12., 13., 14. oder 15. Ausführungsform definiert ist.
Eine 18. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I entsprechend den Ausführungsformen 9, 10, 11 , 12, 13, 14, 15, 16 oder 17, in denen R4 und R5 zusammen mit dem
Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine cyclische Gruppe bilden, die jeweils wie in der 9., 10., 11., 12., 13., 14. oder 15. Ausführungsform definiert ist, wobei bei der cyclischen Gruppe bzw. dem entsprechenden verbrückten Bicyclus bzw. dem Spirocyclus gemäß den erwähnten Maßgaben eine Methylengruppe durch ein Sauerstoffatom oder eine N(R8c)-Gruppe ersetzt ist.
Eine 19. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I entsprechend den Ausführungsformen 9, 10, 11 , 12, 13, 14, 16, 17 oder 18, in denen R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine cyclische Gruppe bilden, die wie in der 9., 10., 11., 12., 13. oder 14. Ausführungsform beschrieben durch entsprechende Substitution einen verbrückten Bicyclus oder eine spirocyclische Gruppe darstellt.
Eine 20. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen
Verbindun-gen der allgemeinen Formel I entsprechend den Ausführungsformen 9, 10, 11 , 12, 13, 14, 15, 16, 17 oder 18, in denen R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine cyclische Gruppe
darstellt.
Eine 21. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindun-gen der allgemeinen Formel I entsprechend den Ausführungsformen 9, 10, 11 , 12, 13, 14, 16, 17, 18 oder 19, in denen R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an dem sie gebunden sind, eine verbrückte bicyclische Gruppe
Eine 22. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I entsprechend den Ausführungsformen 9, 10, 11 , 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20 oder 21 , in denen A eine 5- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminogruppe, wobei
eine Methylengruppe des Cycloalkyleniminoteils durch eine gegebenenfalls durch eine Hydroxy-, C1-3-Alkoxy-, Di-(Cι-3-alkyl)- amino-, eine 5- bis 6-gliedrige Cycloalkylenimino-, Cι-3-Alkylcarbonylamino- oder d-3-Alkylsulfonylaminogruppe substituierte d-3-Alkyl- oder Pyridylgruppe substituiert sein kann,
bedeutet.
Eine 23. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindun-gen der allgemeinen Formel I entsprechend den Ausführungsformen 9, 10, 11 , 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21 oder 22, in denen A eine 5- bis 7-gliedrige Cycloalkyleniminogruppe, wobei
eine Methylengruppe in 4-Position einer 6- oder 7-gliedrigen Cycloalkyleniminogruppe durch ein Sauerstoffatom oder durch eine - NR8c-Gruppe ersetzt sein kann und zusätzlich eine Methylengruppe benachbart zu einer vorstehend erwähnten -NR8c-Gruppe durch eine
Carbonylgruppe ersetzt sein kann,
bedeutet.
Eine 24. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen
Verbindungen der allgemeinen Formel I entsprechend den Ausführungsformen 9, 10, 11 , 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21 , 22 und 23, in denen R6 ein Bromatom bedeutet.
Eine 25. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel 1 entsprechend den Ausführungsformen 9, 10, 11 , 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21 , 22 und 23, in denen R6 ein Chloratom bedeutet.
Beispielsweise seien folgende bevorzugte Verbindungen der allgemeinen Formel I erwähnt:
(1) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -[3-chlor-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(2) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{(1 f?)-2-methoxy-1 -[3-methyl-4- (pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid ,
(3) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{(1 S)-2-methoxy-1 -[3-methyl-4- (pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(4) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{(1 ^-methoxy- 1 -methyl-1 -[3- methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(5) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{(1 S)-2-methoxy-1 -methyl-1 -[3- methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (6) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(pyrrolidin-1- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(7) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(pyrrolidin-1- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(8) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-chlor-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(9) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ-{1 -methyl-1 -[3-chlor-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(10) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-brom-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (11) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure- V-{1 -methyl-1 -[3-brom-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (12) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2,5- dihydropyrrol-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(13 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(thiazolidin-3- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyI}-arnid, (14 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2- dimethylaminomethylpyrroIidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}- amid,
(15 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3- fluorpyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (16 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2- methylpyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(1 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(piperidin-1 - yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (18 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(morpholin-4- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(19 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-chlor-4-(morpholin-4- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(20 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(1 - methypiperazin-4-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(21 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(1 -methyl-
1 ,4-diazepan-4-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(22 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{(1 :?)-2-methoxy-1-[3-methyl-4-
(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(23 5-Brom-thioph,en-2-carbonsäure-/V-{(1 S)-2-methoxy-1-[3-methyl-4-
(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(24 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{2-methoxy-1 -[3-methyl-4-(pyrrolidin-
1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-propyl}-amid,
(25 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure- V-{3-methyIsulfanyl-1-[3-methyl-4-
(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-propyl}-amid,
(26 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-methyl-1-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-butyl}-amid,
(27 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-methyloxycarbonyl-1-[3-methyl-4-
(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-propyl}-amid,
(28 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-dimethylaminocarbonyl-1-[3- methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-propyl}-amid,
(29 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{2-phenyl-1-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (30 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -(thiophenyl-3-yl)-1-[3-methyl-4- (pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-methyl}-amid,
(31 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{5-dimethylamino-1-[3-methyl-4- (pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-pentyl}-amid,
(32 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -[3-methyl-4-(2,2-dimethyl- pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-cyclopentyl}-amid,
(33 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-cyclopentyl}-amid,
(34 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-cyclohexyl}-amid,
(35 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-chlor-4-(2-oxo-piperazin-4-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(36 5-Brom-thipphen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-chlor-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(37; 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{4-[3-brom-4-(2-oxo-piperazin-4-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydropyran-4-yl}-amid,
(38 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{4-[3-brom-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydropyran-4-yl}-amid,
(39 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1-methyl-4-[3-trifluormethyl-4-(2-oxo- ,.piperazin-4-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-piperazin-4-yl}-amid,
(40 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1-methyl-4-[3-chlor-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-piperazin-4-yl}-amid,
(41 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1-[3-methoxy-4-(2-oxo-piperazin-4- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-cycloheptyl}-amid,
(42 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ-{( 1 f?)-1 -[3-chlor-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(43 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{2-methoxy-1-[3-methyl-4-(pyrrolidin- 1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(44 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{( 1R)-Λ -phenyl-1 -[3-methyl-4- (pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-methyl}-amid,
(45 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1 -yl-
carbonyl)-phenylcarbamoyl]-cyclobut-1-yl}-amid,
(46 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(47; 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{( 7R)-2-[1 -methyl-1 H-imidazol-4-yl]-1 •
[3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(43 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{( 7/:?)-2-[pyridin-4-yl]-1-[3-methyl-4-
(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(49; 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{( f/:?)-2-[pyridin-4-yl]-1-[3-methyl-4-
(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(50 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{( 1R)-2- \ H-imidazol-4-yl]-1 -[3- methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(51 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenyIcarbamoylJ-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(52 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)- phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(53 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ-{1 -[3-methyl-4-(morpholin-4-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-cyclopent-1-yl}-amid,
(54, 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[2-fluor-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(55 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-((2S)-2- hydroxymethyl-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(56 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-((2S)-2- methoxymethyl-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(57 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λy-{1-methyl-1-[3-methyl-4-((2S)-2-
{pyrrolidin-1-yl-methyl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}- amid,
(58 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3-oxo- piperazin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (59 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(5-oxo-
[1 ,4]diazepan-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (60 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3-oxo-
[1 ,4]diazepan-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (61 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(4-formyl-
piperazin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(62; 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(4-acetyl- piperazin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(63 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1-[3-methyl-4-((2S)-2- hydroxymethyl-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (64 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure- V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-((2S)-2- methoxymethyl-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (65 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-((2S)-2-
{py rrolidi n- 1 -yl-methyl}-pyrrolidi n- 1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoy l]-ethyl}- amid,
(66 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3-oxo- piperazin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (67 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(5-oxo-
[1 ,4]diazepan-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (68 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ -{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3-oxo-
[1 ,4]diazepan- 1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (69 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(4-formyl- piperazin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (70 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(4-acetyl- piperazin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (71 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-{3- hydroxy-prop-1-yl}-piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(72; 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(1 -oxo- thiomorpholin-4-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(73 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1-[3-methyl-4-((2S,4/:?)-2- methoxycarbonyl-4-hydroxy-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]- ethyl}-amid,
(74 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3,5-dimethyl- piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (75 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(4- aminocarbonyl-piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (76 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3-methyl- piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(77; 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(4-methyl- piperidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(78 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1-methyl-1-[3-methyl-4-(3-{3-butyl- ureido}-piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (79 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1-methyl-1-[3-methyl-4-((2S)-2-
{dimethylaminocarbonyl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]- ethyl}-amid,
(80 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1-[3-methyl-4-((2S)-2-
{methylaminocarbonyl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}- amid,
(81 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2- methoxycarbonyl-piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(82; 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-A/-{1-methyl-1-[3-methyl-4-((2R)-2- aminocarbonyl-pyrrolidin-1-yi-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(83 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure- A/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3-{1 -butyl- sulfonylamino}-piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (84 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl- -[3-methyl-4-(4-hydroxy- piperazin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (85 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2- methoxycarbonyl-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (86 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-{pyridin-3- yl}-piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (87 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-A/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-{4- dimethylamino-but-1-yl}-piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}- amid,
(88 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-((2f?)-2- hydroxymethyl-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (89 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-
(thiomorpholin-4-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (90 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-methyl- morpholin-4-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
methoxymethyl-pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(92) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-{2- diethylamino-eth-1-yl}-piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}- amid,
(93) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(4-methyl- [1 ,4]diazepan-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(94) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(thiazolidin-1 - yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(95) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3,6-dihydro- 2H-pyridin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (96) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(azepan-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(97) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3,3-dimethyl- piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(98) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3~methyl-4-(2-ethyl- piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyI]-ethyl}-amid,
(99) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3- ethoxycarbonyl-piperidin-1-y!-carbonyI)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(100) 5-Chlor-thioρhen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-{/V-ethyl-/V- methyl-amino-methyl}-piperidin-1-yI-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}~ amid,
(101) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-{3- dimethylamino-prop-1-yl}-piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]- ethyl}-amid,
(102) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-{piperidin- 1 -yl-methyl}-piperidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(103) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-{methoxy- carbonyl-methyl}-piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(104) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3-hydroxyl- piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyI}-amid, (105) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyI-4-(4-methoxy- piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (106) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-methyl- py rrolidi n- 1 -yl-carbonyl) -phenyl carbamoy l]-ethy l}-ami d ,
107 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1-methyl-1-[3-methyl-4-((2R)-2-
{phenylamino-methyl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}- amid,
108 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(4-methyl- piperazin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
109 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(piperidin-1 - yl-carbonyl)-phenyIcarbamoyl]-ethyl}-amid,
110 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-methyl- piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
111 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3- aminocarbonyl-piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
112 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(4-hydroxyl- piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
113 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(morpholin-4- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
114 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-methyl-4- phenyl-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
115 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λy-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2,5-dimethyl- pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
116 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3- dimethylamino-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
1/17 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3-{4- diethylamino-but-1-yl}-piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}- amid,
118 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(4-
{dimethylamino-methyl}-piperidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}- amid,
119 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure- V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-{pyridin-2- yl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
120 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-{pyridin-4- yl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
121 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-((2S)-2-
{phenylamino-methyl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-
amid,
122 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1-[3-methyl-4-(4-ethyl-piperazin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
123 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyi-4-((2S)-2-hydroxymethyl- pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
124 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-((2S)-2-{pyrrolidin-1-yl- methyl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}- amid,
125 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(3-oxo-piperazin-1-yl-
,carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
126 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-(5-oxo-[1 ,4]diazepan-
1-yl-carbonyI)-phenylcarbamoyI]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
127 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(3-oxo-[1 ,4]diazepan-
1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
128 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(4-formyl-piperazin-1- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
129 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(4-acetyl-piperazin-1 - yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
130 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-((2S)-2-hydroxymethyl- pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
131 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-((2S)-2-{pyrrolidin-1-yl- methyl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}- amid,
132 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-ΛL{3-[3-methyl-4-(3-oxo-piperazin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
133 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λy-{3-[3-methyl-4-(5-oxo-[1 ,4]diazepan-
1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
134 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-(3-oxo-[1 ,4]diazepan-
1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
135 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(4-formyl-piperazin-1- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
136 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(4-acetyl-piperazin-1- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(137) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{2-[3-chlor-4-((2S)-2-{pyrrolidin-1 -yl- methyl}-pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-bicyclo[2.2.1 ]hept-2- yl}-amid,
(138) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-chlor-4-(3-oxo-piperazin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(139) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{2-[3-methyl-4-(5-oxo-[1 ,4]diazepan- 1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-7-oxa-bicyclo[2.2.1]hept-2-yl}-amid,
(140) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{2-[3-methyl-4-(3-oxo-[1 ,4]diazepan- 1 -yl-carbonyi)-phenylcarbamoyl]-bicyclo[2.2.1 ]hept-2-yl}-amid, (141) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{2-[4-(4-formyl-piperazin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-7-oxa-bicyclo[2.2.1]hept-2-yl}-amid, (142) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{2-[3-chlor-4-(4-acetyl-piperazin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-7-oxa-bicyclo[2.2.1]hept-2-yl}-amid,
deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische und deren Salze, wobei die Verbindungen
(1 ) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -[3-chlor-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (2) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{(1
(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethy!}-amid,
(3) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-A/-{(1 S)-2-methoxy-1 -[3-methyl-4- (pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(4) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{(1 ft)-2-methoxy-1 -methyl-1 -[3- methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(5) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ-{(1 S) -2- methoxy- 1 -methyl-1 -[3- methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(6) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(pyrrolidin-1 - yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (7) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(pyrrolidin-1 - yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (8) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-chlor-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-chlor-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, 0 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-brom-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, 1 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-brom-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, 2 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2- dimethylaminomethylpyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}- amid, 3 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2- methylpyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, 4 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(piperidin-1 - yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, 5 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(morpholin-4- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, 6 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λy-{1 -methyl-1 -[3-chlor-4-(morpholin-4- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, 7 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(1- methypiperazin-4-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, 8 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(1 -methyl-
1 ,4-diazepan-4-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, 9 5-Brom-thiophen-2rcarbonsäure-Λ/-{(1 R)-2-methoxy-1-[3-methyl-4-
(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, 0 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{(1 S)-2-methoxy-1-[3-methyl-4-
(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, 1 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{2-methoxy-1-[3-methyl-4-(pyrrolidin-
1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-propyl}-amid, 2 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-methyl-1-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-butyl}-amid, 3 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λy-{3-methyloxycarbonyl-1-[3-methyl-4-
(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-propyl}-amid, 4 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure- V-{3-dimethylaminocarbonyl-1-[3- methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenyIcarbamoyl]-propyl}-amid,
(25 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{2-phenyl-1-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyI]-ethyl}-amid,
(26 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1-(thiophenyl-3-yl)-1-[3-methyl-4-
(pyrroIidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-methyl}-amid,
(27 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{5-dimethylamino-1-[3-methyl-4-
(pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-pentyl}-amid,
(28 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -[3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-cyclopentyl}-amid,
(29 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -[3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyI]-cyclohexyl}-amid,
(30 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-chlor-4-(2-oxo-piperazin-4-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(31 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-chlor-4-(pyrroIidin-1-yl- carbonyI)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(32 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λy-{4-[3-brom-4-(2-oxo-piperazin-4-yl- carbonyI)-phenylcarbamoyl]-tetrahydropyran-4-yl}-amid,
(33 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{4-[3-brom-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydropyran-4-yl}-amid,
(34 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-4-[3-chlor-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-piperazin-4-yl}-amid,
(35 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{( 7fi)-1 -[3-chlor-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbΘnyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, .:
(36; 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{2-methoxy-1-[3-methyl-4-(pyrrolidin-
1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(37 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{( 1R)- -phenyl- 1 -[3-methyl-4-
(pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-methyl}-amid,
(38 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-cyclobut- 1 -yl}-amid ,
(39 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ7-{1 -methyl-1 -[4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(40; 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{( 1R)-2-[\ -methyl-1 H-imidazol-4-yl]-1 -
[3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(41 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{( R)-2-[pyridin-4-yl]-1-[3-methyl-4-
(pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(42 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{( 7f?)-2-[pyridin-4-yl]-1-[3-methyl-4-
(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (43 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{( 7/:?)-2-[1 H-imidazol-4-yl]-1-[3- methyl-4-(pyrrolidi n- 1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid , (44 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid, (45 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)- phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid, (46; 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -[3-methyl-4-(morpholin-4-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-cyclopent-1 -yl}-amid, (47 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[2-fluor-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyI}-amid, (48 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-((2S)-2- hydroxymethyl-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (49 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-((2S)-2- methoxymethyl-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (50 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-((2S)-2-
{pyrrolidin-1-yl-methyl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}- amid,
(51 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3-oxo- piperazin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, .
(52 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(5-oxo-
[1 ,4]diazepan-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(53 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3-oxo-
[1 ,4]diazepan-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(54 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(4-formyl- piperazin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(55; 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure- -{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(4-acetyl- piperazin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(56 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λy-{1 -methyl-1-[3-methyl-4-((2S)-2- hydroxymethyl-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(57 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-((2S)-2-
methoxymethyl-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(58 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-((2S)-2-
{pyrrolidin-1 -yl-methyl}-pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}- amid,
(59 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3-oxo- piperazin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(60 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ7-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(5-oxo-
[1 ,4]diazepan-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(61 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3-oxo-
[1 ,4]diazepan-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(62 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(4-formyl- piperazin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(63; 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(4-acetyl- piperazin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(64 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyI-4-
(thiomorpholin-4-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(65 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(thiazolidin-1 - yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(66 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3, 6-dihydro-
2H-pyridin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyI]-ethyl}-amid,
(67 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(azepan-1 -yl- carbonyI)-phenylcarbamoyI]-ethyl}-amid,
(68 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-methyl- pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-pheny!carbamoyl]-ethyl}-amid,
(69 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(piperidin-1 - yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(70; 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(morpholin-4- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(71 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-{pyridin-4- yl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (72 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-((2^-2-
{phenylamino-methyl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}- amid,
(73 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-((2S)-2-hydroxymethyl- pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid, (74 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-((2S)-2-{pyrrolidin-1-yl- methyl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}- amid,
(75 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(3-oxo-piperazin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid, (76 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-(5-oxo-[1 ,4]diazepan-
1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid, (77; 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-(3-oxo-[1 ,4]diazepan-
1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(78; 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ-{3-[3-methyl-4-(4-formyl-piperazin-1- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid, (79; 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-(4-acetyl-piperazin-1- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(80 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-((.-?S)-2-hydroxymethyl- pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid, (81 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-((2S)-2-{pyrrolidin-1-yl- methyl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}- amid,
(82 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(3-oxo-piperazin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid, (83 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(5-oxo-[1 ,4]diazepan-
1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid, (84 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(3-oxo-[1 ,4]diazepan-
1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid, (85 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-(4-formyl-piperazin-1- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid, (86 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/\/-{3-[3-methyl-4-(4-acetyl-piperazin-1 - yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid, (87 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{2-[3-chlor-4-((2S)-2-{pyrrolidin-1-yl- methyl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-bicyclo[2.2.1]hept-2- yl}-amid,
(88) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-chlor-4-(3-oxo-piperazin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(89) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{2-[3-methyl-4-(5-oxo-[1 ,4]diazepan- 1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-7-oxa-bicyclo[2.2.1]hept-2-yl}-amid,
(90) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{2-[3-methyl-4-(3-oxo-[1 ,4]diazepan- 1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-bicyclo[2.2.1 ]hept-2-yl}-amid,
(91) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{2-[4-(4-formyl-piperazin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-7-oxa-bicyclo[2.2.1]hept-2-yl}-amid,
(92) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{2-[3-chlor-4-(4-acetyl-piperazin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-7-oxa-bicyclo[2.2.1]hept-2-yl}-amid,
deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere, deren Gemische und deren Salze besonders bevorzugt sind.
Erfindungsgemäß erhält man die Verbindungen der allgemeinen Formel I nach an sich bekannten Verfahren, beispielsweise nach folgenden Verfahren:
1) Zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel
in der A und R >1 bi.sn D R6 wie eingangs erwähnt definiert sind bedeutet:
i) Acylierung einer Verbindung der allgemeinen Formel
Z1 - H (II)
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
wobei folgende Kombinationen von Ausgestaltungen für die allgemeinen Formeln (II) und (III) zu Verbindungen der allgemeinen Formel (I) führen, woraus sich auch die Definition für Z1 und Z2 für die jeweiligen Kombinationen ergibt:
a)
Z1a - H A - H (Ha) und
b)
wobei in obigen allgemeinen Formeln A und R1 bis R6 wie eingangs erwähnt definiert sind und Q eine Hydroxy- oder d:4-Alkoxygruppe, ein Halogenatom oder eine Acyloxygruppe darstellt.
Die Acylierung wird zweckmäßigerweise mit einem entsprechenden Halogenid oder Anhydrid in einem Lösungsmittel wie Methylenchlorid, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, Ether, Tetrahydrofuran, Dioxan, Benzol, Toluol, Acetonitril, Dimethylformamid, Natronlauge oder Sulfolan gegebenenfalls in Gegenwart einer anorganischen oder organischen Base bei Temperaturen zwischen -20 und 200°C, vorzugsweise jedoch bei Temperaturen zwischen -10 und 160°C, durchgeführt.
Die Acylierung kann jedoch auch mit der freien Säure gegebenenfalls in Gegenwart eines die Säure aktivierenden Mittels oder eines wasserentziehenden Mittels, z.B. in Gegenwart von Chlorameisensäureisobutylester, Thionylchlorid, Trimethylchlorsilan,
Chlorwasserstoff, Schwefelsäure, Methansulfonsäure, p-Toluolsulfonsäure, Phosphortrichlorid, Phosphorpentoxid, ^/V-Dicyclohexylcarbodiimid, Λ/,Λ/'-Dicyclohexylcarbodiimid//V-Hydroxysuccinimid oder 1 -Hydroxy-benztriazol, /V,Λ/-Carbonyldiimidazol, C^Benzotriazol-1-yl)-Λ/,Λ/,Λ/,/V-tetramethyl- uroniumtetrafluorborat Λ/-Methylmorpholin, 0-(Benzotriazol-1 -yl)-/V,/V,/V,Λ/- tetramethyl-uroniumtetrafluorborat/ΛV-Ethyldiisopropylamin, O-
Pentafluorophenyl-Λ/, V,Λ/',/V-tetramethyluronium-hexafluoro- phosphat/Triethylamin, Λ/./V-Thionyldiimidazol oder
Triphenylphosphin/Tetrachlorkohlenstoff, bei Temperaturen zwischen -20 und 200°C, vorzugsweise jedoch bei Temperaturen zwischen -10 und 160°C, durchgeführt werden.
ii) Acylierung einer Verbindung der allgemeinen Formel (llb), in der A und R1 bis R3 wie in Anspruch 1 erwähnt definiert sind, mit einem reaktiven Carbonsäurederivat der allgemeinen Formel
in der R4 bis R6 wie in Anspruch 1 erwähnt definiert sind.
Die Acylierung wird zweckmäßigerweise in einem Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch wie Dichlormethan, Trichlormethan, Tetrachlorkohlenstoff, Benzol, Chlorbenzol, Toluol, Xylol, Hexamethyldisiloxan, Ether, Tetrahydrofuran, Dioxan, Acetonitril, Λ/-Ethyl-diisopropylamin, Λ/-C1-5- Alkylmorpholin, Λ/-Cι-5~Alkylpiperidin, /V-Cι-5-Alkylpyrrolidin, Triethylamin, Pyridin, gegebenenfalls in Gegenwart einer Lewis-Säure wie Aluminiumchlorid, Zinkiodid, Zinkchlorid, Bortrifluorid, Titan(IV)chlorid oder Trimethylaluminium bei Temperaturen zwischen -20 und 200°C, vorzugsweise jedoch bei Temperaturen zwischen -10 und 160°C, beispielsweise unter Verwendung eines Mikrowellenofens, durchgeführt.
Verbindungen der allgemeinen Formel (XXIII) können aus Verbindungen der allgemeinen Formel (XXII) zweckmäßigerweise in einem Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch wie Dichlormethan, Trichlormethan, Tetrachlorkohlenstoff, Benzol, Chlorbenzol, Toluol, Xylol, Hexamethyldisiloxan, Ether, Tetrahydrofuran, Dioxan, Acetonitril, Pyridin, gegebenenfalls in
Gegenwart von /V,Λ/-Dicyclohexylcarbodiimid, Λ/,/V-Dicyclohexyl- carbodiimid/Λ/-Hydroxysuccinimid oder 1-Hydroxy-benzotriazol, Λ/,/V-Carbonyldiimidazol, {^-(Benzotriazol-l-y -A/^./V./V-tetramethyl- uroniumtetrafluorborat/Λ/-Methylmorpholin, 0(Benzotriazol-1-yl)-/V,Λ/,/V,/V- tetramethyl-uroniumtetrafluorborat//V-Ethyldiisopropylamin, oder in einem Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch wie Dichlormethan, Trichlormethan, Tetrachlorkohlenstoff, Benzol, Chlorbenzol, Toluol, Xylol, Hexamethyldisiloxan, Ether, Tetrahydrofuran, Dioxan, Acetonitril, Ameisensäure, Essigsäure, Acetanhydrid oder Propionsäure, bei Temperaturen zwischen -20 und 200°C, vorzugsweise jedoch bei Temperaturen zwischen -10 und 160°C, hergestellt werden.
Weitere Verfahren zur Amidkupplung sind beispielsweise in P.D. Bailey, I.D. Collier, K.M. Morgan in "Comprehensive Functional Group Interconversions", Vol. 5, Seite 257ff., Pergamon 1995 beschrieben.
2) Zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel (llb):
a) Acylierung von Verbindungen der allgemeinen Formel
A - H (lla)
mit Verbindungen der allgemeinen Formel
wobei A und R1 bis R3 wie eingangs erwähnt definiert sind, Q eine Hydroxy- oder d-4-Alkoxygruppe, ein Halogenatom oder eine Acyloxygruppe, und M1 eine Schutzgruppe, die gegebenenfalls
nachfolgend abgespalten wird, darstellt.
Die Acylierung wird wie für die unter 1)i) dargestellten Fälle durchgeführt.
b) Acylierung von Verbindungen der allgemeinen Formel
A - H (Ha)
mit Verbindungen der allgemeinen Formel
gefolgt von Reduktion der Nitrogruppe und gegebenenfalls reduktiver Aminierung zur Einführung einer Alkylgruppe für R3, wobei A und R1 bis R3 wie eingangs erwähnt definiert sind, Q eine
Hydroxy- oder Cι-4-Alkoxygruppe, ein Halogenatom oder eine Acyloxygruppe, und M1 eine Schutzgruppe, die nachfolgend abgespalten wird, darstellt.
Die Acylierung wird wie für die unter 1 )i) dargestellten Fälle durchgeführt. Die Reduktion der Nitrogruppe wird beispielsweise zweckmäßigerweise in einem Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch wie Wasser, wäßriger Ammoniumchlorid-Lösung, Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Ameisensäure, Essigsäure, Acetanhydrid mit unedlen Metallen wie Eisen, Zink, Zinn oder Schwefelverbindungen wie Ammoniumsulfid, Natriumsulfid oder Natriumdithionit oder durch katalytische Hydrierung mit Wasserstoff, beispielsweise unter einem Druck zwischen 0.5 und 100 bar, vorzugsweise jedoch zwischen 1 und 50 bar, oder mit Hydrazin als Reduktionsmittel, zweckmäßigerweise in Gegenwart eines Katalysators wie beispielsweise
Raney-Nickel, Palladiumkohle, Platinoxid, Platin auf Mineralfaser oder Rhodium, oder mit komplexen Hydriden wie Lithiumaluminiumhydrid, Natriumborhydrid, Natriumcyanborhydrid, Diisobutylaluminiumhydrid, zweckmäßigerweise in einem Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch wie Wasser, Methanol, Ethanol, Isopropanol, Pentan, Hexan, Cyclohexan, Heptan, Benzol, Toluol, Xylol, Ethylacetat, Methylpropionat, Glykol, Glykoldimethylether, Diethylenglykoldimethylether, Dioxan, Tetrahydrofuran, Λ/-Methylpyrrolidinon, oder aber Λ/-Ethyl-diisopropylamin, Λ-Cι-5-Alkylmorpholin, Λ/-Cι-5-Alkylpiperidin, /V-d-5-Alkylpyrrolidin, Triethylamin, Pyridin, beispielsweise bei Temperaturen zwischen -30 und 250°C, vorzugsweise jedoch zwischen 0 und 150°C, durchgeführt.
Die reduktive Aminierung wird mit dem entsprechenden R3-Aldehyd (Formaldehyd bzw. Paraformaldehyd für R3 = Methyl, Acetaldehyd bzw. Paraldehyd für R3 = Ethyl, Propionaldehyd für R3 = Propyl) wird zweckmäßigerweise in einem Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch wie Methanol, Ethanol, Propanol, Isopropanol, Butanol, Tetrahydrofuran, Dioxan, Diethylether, terf.-Butyl-methyl-ether, Ethylenglykoldimethylether, Diethylenglykoldimethylether, Sulfolan, Dimethylformamid, N- Methylpyrrolidinon, Tetralin, Dimethylsulfoxid, Methylenchlorid, Chloroform oder Tetrachlormethan, beispielsweise bei Temperaturen zwischen -30 und 250°C, vorzugsweise jedoch zwischen -10 und 150°C, gegebenenfalls in Gegenwart einer Base wie Natriummethanolat, Natriumethanolat, Natrium-fe/t-butylat, Kalium-te/t-butylat, Natrium-ferf.-butyldimethyl-silanoat, Kaliumhexamethyl- disilazan, Lithiumdiisopropylamid, Kaliumcarbonat, Rubidiumcarbonat, Cäsiumcarbonat, Kaliumphosphat, Natriumhydrid, gegebenenfalls in Gegenwart eines Komplexbildners wie 18-Krone-6-Ether durchgeführt, gefolgt von Reduktion des dabei entstehenden Imids durch Hydrierung mit Wasserstoff, beispielsweise unter einem Druck zwischen 0.5 und 100 bar, vorzugsweise jedoch zwischen 1 und 50 bar, zweckmäßigerweise in Gegenwart eines Katalysators wie beispielsweise Raney-Nickel, Palladiumkohle, Platinoxid, Platin auf Mineralfaser oder Rhodium, oder mit komplexen Hydriden wie Lithiumaluminiumhydrid, Natriumborhydrid, Natriumcyanborhydrid, Diisobutylaluminiumhydrid, beispielsweise bei Temperaturen zwischen -30 und
250°C, vorzugsweise jedoch zwischen 0 und 150°C.
3) Zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel (llc):
a) Acylierung von Verbindungen der allgemeinen Formel (llb) mit Verbindungen der allgemeinen Formel
wobei A und R1 bis R5 wie eingangs erwähnt definiert sind, Q eine
Hydroxy- oder d-4-Alkoxygruppe, ein Halogenatom oder eine Acyloxygruppe, und M1 eine Schutzgruppe, die nachfolgend gegebenenfalls abgespalten wird, darstellt.
Die Acylierung wird wie für die unter 1)i) dargestellten Fälle durchgeführt.
b) Acylierung von Verbindungen der allgemeinen Formel
mit Verbindungen der allgemeinen Formel (VI) mit gegebenenfalls nachfolgender Abspaltung der Schutzgruppe M2 und Acylierung einer Verbindung der allgemeinen Formel (lla) durch die so erhaltene Verbindung und gegebenenfalls abschließende Abspaltung der Schutzgruppe M , wobei A und R1 bis R5 wie eingangs erwähnt definiert sind, Q eine
Hydroxy- oder Cι-4-Alkoxygruppe, ein Halogenatom oder eine Acyloxygruppe, und M1 sowie M2 Schutzgruppen darstellen.
Die Acylierungen werden wie unter 1)i) beschrieben durchgeführt.
4) Zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel (lllb):
Acylierung von Verbindungen der allgemeinen Formel
mit Verbindungen der allgemeinen Formel (lllc) und gegebenenfalls nachfolgender Abspaltung der Schutzgruppe M2 und Umwandlung in eine reaktives Carbonsäurederivat der Formel (lllb), wobei R4 bis R6 wie eingangs erwähnt definiert sind, Q eine Hydroxy- oder d-4-Alkoxygruppe, ein Halogenatom oder eine Acyloxygruppe, und M2 eine Schutzgruppe, die nachfolgend gegebenenfalls abgespalten wird, darstellt.
Die Acylierung wird wie unter 1)i) beschrieben durchgeführt.
5) Zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel (lila):
a) Acylierung von Verbindungen der allgemeinen Formel (VII) mit Verbindungen der allgemeinen Formel (lllb), wobei R1 bis R6 wie eingangs erwähnt definiert sind, Q eine Hydroxy- oder Cι-4-Alkoxygruppe, ein Halogenatom oder eine Acyloxygruppe, und M2 eine Schutzgruppe, die nachfolgend gegebenenfalls abgespalten wird, darstellt.
Die Acylierung wird wie für die unter 1)i) dargestellten Fälle durchgeführt.
b) Acylierung von Verbindungen der allgemeinen Formel (VII) mit
Verbindungen der allgemeinen Formel (VI) mit nachfolgender Abspaltung der Schutzgruppe M1 und Acylierung der so erhaltenen Verbindung mit einer Verbindung der allgemeinen Formel (Nie) und gegebenenfalls abschließende Abspaltung der Schutzgruppe M2, wobei R1 bis R6 wie eingangs erwähnt definiert sind, Q jeweils unabhängig voneinander eine Hydroxy- oder Cι-4-Alkoxygruppe, ein Halogenatom oder eine Acyloxygruppe, und M1 sowie M2 Schutzgruppen darstellen.
Die Acylierungen werden wie unter 1)i) beschrieben durchgeführt.
Bei den vorstehend beschriebenen Umsetzungen können gegebenenfalls vorhandene reaktive Gruppen wie Hydroxy-, Carboxy-, Amino-, Alkylamino- oder Iminogruppen während der Umsetzung durch übliche Schutzgruppen geschützt werden, welche nach der Umsetzung wieder abgespalten werden. Beispielsweise kommt als Schutzrest für eine Hydroxygruppe die Methoxy-, Benzyloxy-, Trimethylsilyl-, Acetyl-, Benzoyl-, tert.-Butyl-, Trityl-, Benzyl- oder Tetrahydropyranylgruppe,
als Schutzreste für eine Carboxylgruppe die Trimethylsilyl-, Methyl-, Ethyl-, tert.- Butyl-, Benzyl- oder Tetrahydropyranylgruppe und
als Schutzrest für eine Amino-, Alkylamino- oder Iminogruppe die Acetyl-, Trifluoracetyl-, Benzoyl-, Ethoxycarbonyl-, te/t-Butoxycarbonyl-, Benzyloxycarbonyl-, Benzyl-, Methoxybenzyl- oder 2,4-Dimethoxybenzylgruppe und für die Aminogruppe zusätzlich die Phthalylgruppe in Betracht.
Weitere Schutzgruppen und deren Abspaltung sind in T.W. Greene, P.G.M. Wuts, "Protective Groups in Organic Synthesis", Wiley, 1991 und 1999 beschrieben.
Die gegebenenfalls anschließende Abspaltung eines verwendeten Schutzrestes erfolgt beispielsweise hydrolytisch in einem wässrigen Lösungsmittel, z.B. in Wasser, Isopropanol/Wasser, Tetrahydrofuran/Wasser oder Dioxan/Wasser, in Gegenwart einer Säure wie Trifluoressigsäure, Salzsäure oder Schwefelsäure oder in Gegenwart einer Alkalibase wie Lithiumhydroxid, Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid oder mittels Etherspaltung, z. B. in Gegenwart von - lodtrimethylsilan, bei Temperaturen zwischen 0 und 100°C, vorzugsweise bei Temperaturen zwischen 10 und 50°C.
Die Abspaltung eines Benzyl-, Methoxybenzyl- oder Benzyloxycarbonylrestes erfolgt jedoch beispielsweise hydrogenolytisch, z.B. mit Wasserstoff in Gegenwart eines Katalysators wie Palladium/Kohle in einem Lösungsmittel wie Methanol, Ethanol, Essigsäureethylester, Dimethylformamid, Dimethylformamid/Aceton oder Eisessig gegebenenfalls unter Zusatz einer Säure wie Salzsäure bei Temperaturen zwischen 0 und 50°C, vorzugsweise jedoch bei Raumtemperatur, und bei einem Wasserstoffdruck von 1 bis 7 bar, vorzugsweise jedoch von 1 bis 5 bar.
Die Abspaltung einer Methoxybenzylgruppe kann auch in Gegenwart eines Oxidationsmittels wie Cer(IV)ammoniumnitrat in einem Lösungsmittel wie
Methylenchlorid, Acetonitril oder Acetonitril/Wasser bei Temperaturen zwischen 0 und 50°C^ vorzugsweise jedoch bei Raumtemperatur, erfolgen.
Die Abspaltung einer Methoxygruppe erfolgt zweckmäßigerweise in Gegenwart Bortribromid in einem Lösungsmittel wie Methylenchlorid bei Temperaturen zwischen -35 und -25°C.
Die Abspaltung eines 2,4-Dimethoxybenzylrestes erfolgt jedoch vorzugsweise in Trifluoressigsäure in Gegenwart von Anisol.
Die Abspaltung eines tert.-Butyl- oder fert.-Butoxycarbonylrestes erfolgt vorzugsweise durch Behandlung mit einer Säure wie Trifluoressigsäure oder Salzsäure gegebenenfalls unter Verwendung eines Lösungsmittels wie
Methylenchlorid, Dioxan oder Ether.
Die Abspaltung eines Phthalylrestes erfolgt vorzugsweise in Gegenwart von Hydrazin oder eines primären Amins wie Methylamin, Ethylamin oder n- Butylamin in einem Lösungsmittel wie Methanol, Ethanol, Isopropanol, Toluol/W asser oder Dioxan bei Temperaturen zwischen 20 und 50°C.
Die Abspaltung eines Allyloxycarbonylrestes erfolgt durch Behandlung mit einer katalytischen Menge Tetrakis-(triphenylphosphin)-palladium(0) vorzugsweise in einem Lösungsmittel wie Tetrahydrofuran und vorzugsweise in Gegenwart eines Überschusses von einer Base wie Morpholin oder 1 ,3-Dimedon bei Temperaturen zwischen 0 und 100°C, vorzugsweise bei Raumtemperatur und unter Inertgas, oder durch Behandlung mit einer katalytischen Menge von Tris- (triphenylphosphin)-rhodium(l)chlorid in einem Lösungsmittel wie wässrigem Ethanol und gegebenenfalls in Gegenwart einer Base wie
1 ,4-Diazabicyclo[2.2.2]octan bei Temperaturen zwischen 20 und 70°C.
Ferner können die erhaltenen Verbindungen der allgemeinen Formel I in ihre Enantiomeren und/oder Diastereomeren aufgetrennt werden.
So lassen sich beispielsweise die erhaltenen Verbindungen der allgemeinen Formel I, welche in Racematen auftreten, nach an sich bekannten Methoden (siehe Allinger N. L. und Eliel E. L. in opics in Stereochemistry", Vol. 6, Wiley Interscience, 1971) in ihre optischen Antipoden und Verbindungen der allgemeinen Formel I mit mindestes zwei asymmetrischen Kohlenstoff atomen auf Grund ihrer physikalisch-chemischen Unterschiede nach an sich bekannten Methoden, z.B. durch Chromatographie und/oder fraktionierte Kristallisation, in ihre Diastereomeren auftrennen, die, falls sie in racemischer Form anfallen, anschließend wie oben erwähnt in die Enantiomeren getrennt werden können.
Die Enantiomerentrennung erfolgt vorzugsweise durch Säulentrennung an chiralen Phasen oder durch Umkristallisieren aus einem optisch aktiven Lösungsmittel oder durch Umsetzen mit einer, mit der racemischen Verbindung
Salze oder Derivate wie z.B. Ester oder Amide bildenden optisch aktiven Substanz, insbesondere Säuren und ihre aktivierten Derivate oder Alkohole, und Trennen des auf diese Weise erhaltenen diastereomeren Salzgemisches oder Derivates, z.B. auf Grund von verschiedenen Löslichkeiten, wobei aus den reinen diastereomeren Salzen oder Derivaten die freien Antipoden durch Einwirkung geeigneter Mittel freigesetzt werden können. Besonders gebräuchliche, optisch aktive Säuren sind z.B. die D- und L-Formen von Weinsäure oder Di benzoyl Weinsäure, Di-oTolylweinsäure, Apfelsäure, Mandelsäure, Camphersulfonsäure, Glutaminsäure, Asparaginsäure oder Chinasäure. Als optisch aktiver Alkohol kommt beispielsweise (+)- oder (-)- Menthol und als optisch aktiver Acylrest in Amiden beispielsweise der (+)- oder (-)-Menthyloxycarbonylrest in Betracht.
Desweiteren können die erhaltenen Verbindungen der Formel I in ihre Salze, insbesondere für die pharmazeutische Anwendung in ihre physiologisch verträglichen Salze mit anorganischen oder organischen Säuren, übergeführt werden. Als Säuren kommen hierfür beispielsweise Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Methansulfonsäure, Phosphorsäure, Fumarsäure, Bernsteinsäure, Milchsäure, Zitronensäure, Weinsäure oder Maleinsäure in Betracht.
Außerdem lassen sich die so erhaltenen neuen Verbindungen der Formel I, falls diese eine Carboxygruppe enthalten, gegebenenfalls anschließend in ihre Salze mit anorganischen oder organischen Basen, insbesondere für die pharmazeutische Anwendung in ihre physiologisch verträglichen Salze, überführen. Als Basen kommen hierbei beispielsweise Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Cyclohexylamin, Ethanolamin, Diethanolamin und Triethanolamin in Betracht.
Wie bereits eingangs erwähnt, weisen die Verbindungen der allgemeinen
Formel I sowie deren Tautomere, deren Enantiomere, deren Diastereomere und deren physiologisch verträglichen Salze wertvolle pharmakologische Eigenschaften auf, insbesondere eine antithrombotische Wirkung, welche
vorzugsweise auf einer Thrombin oder Faktor Xa beeinflussenden Wirkung beruht, beispielsweise auf einer thrombinhemmenden oder Faktor Xa- hemmenden Wirkung, auf einer die aPTT-Zeit verlängernden Wirkung und/oder auf einer Hemmwirkung auf verwandte Serinproteasen wie z. B. Urokinase, Faktor VI la, Faktor IXa, Faktor Xla und Faktor XI la.
Die im Experimentellen Teil angeführten Verbindungen wurden auf ihre Wirkung auf die Hemmung des Faktors Xa wie folgt untersucht:
Methodik:
Enzymkinetische Messung mit chromogenem Substrat. Die durch humanen Faktor Xa aus dem farblosen chromogenen Substrat freigesetzte Menge an p- Nitroanilin (pNA) wird photometrisch bei 405 nm bestimmt. Sie ist proportional der Aktivität des eingesetzten Enzyms. Die Hemmung der Enzymaktivität durch die Testsubstanz (bezogen auf die Lösungsmittelkontrolle) wird bei verschiedenen Testsubstanz-Konzentrationen ermittelt und hieraus die IC50 berechnet als diejenige Konzentration, die den eingesetzten Faktor Xa um 50 % hemmt.
Material:
Tris(hydroxymethyl)-aminomethan-Puffer (100 mMol) und Natriumchlorid (150 mMol), pH 8.0 plus 1 mg/ml Human Albumin Fraction V, Proteasefrei
Faktor Xa (Calbiochem), Spez. Aktivität: 217 lU/mg, Endkonzentration: 7 lU/ml pro Reaktionsansatz
Substrat S 2765 (Chromogenix), Endkonzentration: 0.3 mM/l (1 KM) pro Reaktionsansatz
Testsubstanz: Endkonzentration 100, 30, 10, 3, 1 , 0.3, 0.1 , 0.03, 0.01 , 0.003, 0.001 μMol/l
Durchführung: 10 μl einer 23.5-fach konzentrierteren Ausgangslösung der
Testsubstanz bzw. Lösungsmittel (Kontrolle), 175 μl TRIS/HSA-Puffer und 25 μl Faktor Xa-Gebrauchslösung von 65.8 U/L werden 10 Minuten bei 37°C inkubiert. Nach Zugabe von 25 μl S 2765-Gebrauchslösung (2.82 mMol/L) wird die Probe im Photometer (SpectraMax 250) bei 405 nm für 600 Sekunden bei 37°C gemessen.
Auswertung:
1. Ermittlung der maximalen Zunahme (deltaOD/Minuten) über 21 Messpunkte.
2. Ermittlung der %-Hemmung bezogen auf die Lösungsmittelkontrolle.
3. Erstellen einer Dosiswirkungskurve (%-Hemmung vs Substanzkonzentration).
4. Ermittlung der IC50 durch Interpolation des X-Wertes (Substanzkonzentration) der Dosiswirkungskurve bei Y = 50 % Hemmung.
Alle getesteten Verbindungen zeigten IC5o-Werte, die kleiner als 100 μmol/L sind.
Die erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen sind im allgemeinen gut verträglich.
Aufgrund ihrer pharmakologischen Eigenschaften eignen sich die neuen Verbindungen und deren physiologisch verträgliche Salze zur Vorbeugung und Behandlung venöser und arterieller thrombotischer Erkrankungen, wie zum Beispiel der Vorbeugung und Behandlung von tiefen Beinvenen-Thrombosen, der Verhinderung von Reocclusionen nach Bypass-Operationen oder Angioplastie (PT(C)A), sowie der Occlusion bei peripheren arteriellen Erkrankungen, sowie Vorbeugung und Behandlung von Lungenembolie, der disseminierten intravaskulären Gerinnung und der schweren Sepsis, der
Verhinderung und Prophylaxe der DVT in Patienten mit Exacerbation der COPD, der Behandlung der ulcerativen Colitis, der Prophylaxe und Behandlung der Koronarthrombose, der Prophylaxe des Schlaganfalls und der Verhinderung der Occlusion von Shunts.
Zusätzlich sind die erfindungsgemäßen Verbindungen zur antithrombotischen Unterstützung bei einer thrombolytischen Behandlung, wie zum Beispiel mit Alteplase, Reteplase, Tenecteplase, Staphylokinase oder Streptokinase, zur Verhinderung der Langzeitrestenose nach PT(C)A, zur Prophylaxe und Behandlung von ischämischen Vorfällen in Patienten mit allen Formen der koronaren Herzerkrankung, zur Verhinderung der Metastasierung und des Wachstums von Tumoren und von Entzündungsprozessen, z.B. bei der Behandlung der pulmonalen Fibröse, zur Prophylaxe und Behandlung der rheumatoiden Arthritis, zur Verhütung oder Verhinderung von Fibrin-abhängigen Gewebsadhäsionen und/oder Narbengewebebildung sowie zur Förderung von Wundheilungsprozessen geeignet.
Aufgrund ihrer pharmakologischen Eigenschaften eignen sich außerdem die neuen Verbindungen und deren physiologisch verträgliche Salze zur Behandlung der Alzheimer- und Parkinson 'sehen Krankheit. Eine Rationale dafür ergibt sich zum Beispiel aus folgende Befunden, aus denen man schließen kann, dass Thrombinhemmer bzw. Faktor Xa Hemmer, durch - Hemmung der Thrombinbildung bzw. -aktivität, wertvolle Medikamente in der Behandlung der Alzheimer- und Parkinson 'sehen Krankheit darstellen könnten. Klinische und experimentelle Studien legen nahe, dass neurotoxische Mechanismen, beispielsweise die mit der Aktivierung von Proteasen der Gerinnungskaskade einhergehende Entzündung, beteiligt ist am Absterben von Neuronen infolge von Hirntraumata. Verschiedene Studien deuten auf eine Beteiligung von Thrombin bei neurodegenerativen Prozessen hin, beispielsweise infolge eines Schlaganfalls, wiederholter Bypassoperation oder traumatischen Hirnverletzungen. Eine erhöhte Thrombinaktivität konnte beispielsweise noch Tage nach peripherer Nervenverletzung nachgewiesen werden. Es konnte weiterhin gezeigt werden, dass Thrombin eine
Neuritenretraktion, sowie Glia-Proliferation, und Apoptose in Primärkulturen von Neuronen und Neuroblastomzellen hervorruft (zur Übersicht siehe: Neurobiol. Aging 2004, 25(6), 783-793). Darüberhinaus deuten verschiedene in vitro Studien an Gehirnen von Patienten mit Alzheimer-Krankheit daruf hin, dass Thrombin in der Pathogenese dieser Krankheit eine Rolle spielt (Neurosci. Lett. 1992, 146, 152-54). Eine Anreicherung immunreaktiven Thrombins konnte in Neuriten-Plaques in Gehirnen von Alzheimer-Patienten nachgewiesen werden. In vitro wurde gezeigt, dass Thrombin ebenfalls eine Rolle bei der Regulation und Stimulation der Produktion des "Amyloid Precursor Proteins" (APP) spielt sowie bei der Spaltung des APP in Fragmente, welche in den Amyloid-Plaques im Gehirn von Alzheimer-Patienten nachgewiesen werden können. Weiterhin konnte gezeigt werden, dass die thrombin-induzierte mikrogliale Aktivierung in vivo zur Degeneration von nigralen dopaminergen Neuronen führt. Diese Befunde lassen den Schluss zu, dass mikrogliale Aktivierung -ausgelöst durch endogene Substanz(en) wie beispielsweise Thrombin- beteiligt sind am neuropathologischen Prozess des Zelltodes dopaminerger Neurone, wie er bei Patienten mit Parkinson 'scher Krankheit vorkommt (J. Neurosci. 2003, 23, 5877-86).
Die zur Erzielung einer entsprechenden Wirkung erforderliche Dosierung beträgt zweckmäßigerweise bei intravenöser Gabe 0.01 bis 3 mg/kg, vorzugsweise 0.03 bis 1.0 mg/kg, und bei oraler Gabe 0.03 bis 30 mg/kg, vorzugsweise 0.1 bis 10 mg/kg, jeweils 1 bis 4 x täglich.
Hierzu lassen sich die erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen der Formel I, gegebenenfalls in Kombination mit anderen Wirksubstanzen, zusammen mit einem oder mehreren inerten üblichen Trägerstoffen und/oder Verdünnungsmitteln, z.B. mit Maisstärke, Milchzucker, Rohrzucker, mikrokristalliner Zellulose, Magnesiumstearat, Polyvinylpyrrolidon, Zitronensäure, Weinsäure, Wasser, Wasser/Ethanol, Wasser/Giycerin,
Wasser/Sorbit, Wasser/Polyethylenglykol, Propylenglykol, Cetylstearylalkohol, Carboxy methylcellulose oder fetthaltigen Substanzen wie Hartfett oder deren geeigneten Gemischen, in übliche galenische Zubereitungen wie Tabletten,
Dragees, Kapseln, Pulver, Suspensionen oder Zäpfchen einarbeiten.
Die neuen Verbindungen und deren physiologisch verträgliche Salze können therapeutisch in Kombination mit Acetylsalicylsäure, mit Inhibitoren der Plättchen-Aggregation wie Fibrinogen-Rezeptorantagonisten (z.B. Abciximab, Eptifibatide, Tirofiban, Roxifiban), mit physiologischen Aktivatoren und Inhibitoren des Gerinnungssystems und deren rekombinanter Analoga (z.B. Protein C, TFPI, Antithrombin), mit Inhibitoren der ADP-induzierten Aggregation (z.B. Clopidogrel, Ticlopidin), mit P2T-Rezeptorantagonisten (z.B. Cangrelor) oder mit kombinierten Thromboxan
Rezeptorantagonisten/Synthetaseinhibitoren (z.B. Terbogrel) eingesetzt werden.
Die nachfolgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern, ohne diese jedoch in ihrem Umfang zu beschränken:
Experimenteller Teil
Für die hergestellten Verbindungen liegen in der Regel Schmelzpunkte, IR-, UV-, 1H-NMR und/oder Massenspektren vor. Wenn nicht anders angegeben, wurden Rf-Werte unter Verwendung von DC-Eertigplatten Kieselgel 60 F254 (E. Merck, Darmstadt, Artikel-Nr. 1.05714) ohne Kammersättigung bestimmt. Die unter der Bezeichnung Alox ermittelten Rf-Werte wurden unter Verwendung von DC-Fertigplatten Aluminiumoxid 60 F254 (E. Merck, Darmstadt, Artikel-Nr. 1.05713) ohne Kammersättigung bestimmt. Die unter der Bezeichnung Reversed-Phase-8 (RP-8) ermittelten Rf-Werte wurden unter Verwendung von DC-Fertigplatten RP-8 F254s (E. Merck, Darmstadt, Artikel-Nr. 1.15684) ohne Kammersättigung bestimmt. Die bei den Fliessmitteln angegebenen Verhältnisse beziehen sich auf Volumeneinheiten der jeweiligen Lösungsmittel. Zu chromatographischen Reinigungen wurde Kieselgel der Firma Millipore (MATREX™, 35-70 μm) verwendet. Falls nähere Angaben zur Konfiguration fehlen, bleibt offen, ob es sich um reine Stereoisomere oder um Enantiomeren-
/Diastereomerengemische handelt.
Die HPLC-MS 1 -Daten wurden unter den folgenden Bedingungen erzeugt:
Waters Alliance 2690 HPLC, Waters 2700 Autosampier, Waters 996 Diodenarraydetector Als mobile Phase wurde eingesetzt: A: Wasser mit 0.13% TFA B: Acetonitril mit 0.10% TFA
Zeit in min %A %B Flussrate in ml/min
0.0 95 5 1.00
0.1 95 5 1.00
3.1 2 98 1.00 4.5 2 98 1.00
5.0 95 5 1.00
Als stationäre Phase diente eine Säule Waters, Xterra MS Cι82.5 μm, 4.6 mm x 30 mm, (Säulentemperatur: konstant bei 25°C).
Die Diodenarraydetektion erfolgte im Wellenlängenbereich 210-500 nm.
Die HPLC-MS 2-Daten wurden, soweit angegeben, unter den folgenden
Bedingungen erzeugt: HP 1100 mit quarternärer Pumpe, Gilson G215 Autosampier, HP Diodenarray- detektor, Waters ZQ2000 Massenspektrometer.
Als mobile Phase wurde eingesetzt:
A: Wasser mit 0.1 % TFA
B: Acetonitril mit 0.1 % TFA
Zeit in min %A %B Flussrate in ml/min
0.00 95 5 1.0
0.40 95 5 1.0
4.00 2 98 1.0
4.35 2 98 1 .0
4.50 95 5 1.0
Als stationäre Phase diente eine Säule Waters X-Terra™ MS Cι83.5μm, 4.6 mm x 50 mm (Säulentemperatur konstant bei 40°C).
Die Diodenarraydetektion erfolgte in Wellenlängenbereich 210-550 nm Bereich der massenspektrometrischen Detektion:m z 120 bis m z 1000.
In den Versuchsbeschreibungen werden die folgenden Abkürzungen verwendet:
Boc terf.-Butoxycarbonyl
DIPEA V-Ethyl-diisopropylamin
DMSO Dimethylsulfoxid
DMF /V,A -Dimethylformamid ges. gesättigt h Stunde(n)
HATU 0-(7-Azabenzotriazol-1-yl)-Λ,Λ/,/V',Λ/-tetramethyluronium- hexafluorophosphat i. Vak. im Vakuum konz. Konzentriert min Minute(n)
NMM Λ/-Methyl-morpholin
NMP Λ/-Methyl-pyrro!idin-2-on
0 ortho
PfTU 0-Pentafluorophenyl-Λ/,Λ,/V', V-tetramethyluronium- hexafluorophosphat
PPA Propanphosphonsäurecycloanhydrid quant. quantitativ
Rf Retentionsfaktor
Rt Retentionszeit
rac. Racemisch
TBTU 0-(Benzotriazol-1-yl)-Λ/,A/,Λ/,,Af-tetramethyluroniumtetrafluorborat
TEA Triethylamin
TFA Trifluoressigsäure
THF Tetrahydrofuran tert. tertiär Ausbeute über alle analog durchgeführten beschriebenen Stufen
Beispiel 1
5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1-[3-chlor-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)- phenylcarbamoly]-ethyl}-amid
(a) 3-Chlor-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-1-nitro-benzol
9.92 g (49.2 mmol) 2-Chlor-4-nitro-benzoesäure werden in 200 ml THF unter Rühren bei Raumtemperatur mit 16.94 g (52.8 mmol) TBTU und 18.4 ml DIPEA versetzt und 15 min gerührt. Anschließend werden 4.0 ml (3.41 g, 48.0 mmol) Pyrrolidin zugegeben und die Mischung für 2 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Nach Einengen i. Vak. wird der Rückstand in Ethylacetat aufgenommen, mit 2-molarer Salzsäure und ges. Natriumhydrogencarbonat- Lösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und i. Vak. eingeengt. Ausbeute: 11.56 g (95 %) R
f-Wert: 0.49 (Kieselgel; Dichlormethan/Ethanol = 19:1)
Massenspektrum: (M+H)
+ = 255/257 (Chlorisotope)
(b) 3-Chlor-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonvD-anilin 10.10 g (40.0 mmöl) 3-Chlor-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-1-nitro-benzol wird in 150 mi Methanol mit 5 ml (5.15 g, 100 mmol) Hydrazinhydrat versetzt und 2.00
g Raney-Nickel zugefügt. Unter Rühren bei Raumtemperatur werden über 36 Stunden portionsweise insgesamt 9 ml (9.29 g, 186 mmol) Hydrazinhydrat und 9.00 g Raney-Nickel zugegeben, dann filtriert und das Filtrat i. Vak. eingeengt. Der Rückstand wird in Aceton aufgenommen und erneut filtriert. Das Filtrat wird i. Vak. eingeengt, in Aceton gelöst und im Eisbad gekühlt. Der entstehende Niederschlag wird abfiltriert und bei Raumtemperatur getrocknet. Ausbeute: 6.20 g (69 %)
Rf-Wert: 0.34 (Kieselgel; Dichlormethan/Ethanol = 19:1) CιιH13CIN20 (224.69) Massenspektrum: (M+H)+ = 225/227 (Chlorisotope)
(c) 2-[(5-Chlor-thiophen-2-carbonyl)-amino1-propionsäure-methylester Hergestellt analog Beispiel 1a aus 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure und 2- Aminopropionsäure-methylester mit TBTU und NMM in THF. Ausbeute: 81%
RrWert: 0.63 (Kieselgel; Petrolether/Ethylacetat = 1 :1)
Massenspektrum: (M+H)+ = 248/250 (Chlorisotope)
(d) 2-[(5-Chlor-thiophen-2-carbonyl)-amino1-propionsäure
3.80 g (15.3 mmol) 2-[(5-Chlor-thiophen-2-carbonyl)-amino]-propionsäure- methylester werden in 15.5 ml (15.5 mmol) 1 -molarer wäßriger Natronlauge suspendiert mit 15 ml Ethanol versetzt und anschließend 4 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Nach Einengen i. Vak. wird der Rückstand mit Eiswasser versetzt, mit Diethylether extrahiert, die wäßrige Phase in eine Eis/Essigsäure-Mischung gegossen und der entstehende Niederschlag abgesaugt. Nach Waschen mit Wasser wird der Niederschlag bei 60°C getrocknet. Ausbeute: 2.90 g (81%) Rf-Wert: 0.28 (Kieselgel; Petrolether/Ethylacetat = 1 :2) C8H8CIN03S (233.67)
(e) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-(1-f3-chlor-4-(pyrrolidin-1-yl-
carbonvO-phenylcarbamovIl-ethyll-amid Hergestellt analog Beispiel 1a aus 2-[(5-Chlor-thiophen-2-carbonyl)-amino]- propionsäure und 3-Chlor-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-anilin mit TBTU und NMM in DMF. Ausbeute: 77 %
RrWert: 0.24 (Kieselgel; Petrolether/Ethylacetat = 1 :2)
Cι9Hι9CI2N303S (440.34)
Massenspektrum: (M+H)+ = 440/442/444 (Chlorisotope)
Beispiel 2
5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{(1 f?)-2-methoxy-1 -[3-methyl-4-(pyrrolidin-1 - yl-carbonyl)-phenylcarbamoly]-ethyl}-amid
(a) (2f?)-2-Boc-Amino-3-methoxy-propionsäure
In eine Mischung aus 740 ml THF und 60^ ml Methanol wird unter Kühlen im
Isopropanol/Trockeneis-Bad portionsweise 20 g (ca. 0.5 mol) Natriumhydrid eingetragen und danach für 15 min bei Raumtemperatur gerührt. 20.52 g (100 mmol) Λ/-Boc-D-Serin in 100 ml THF werden mit der Hälfte der so erhaltenen Natriummethanolat-Lösung versetzt und für eine Stunde bei Raumtemperatur unter Stickstoff-Atmosphäre gerührt. Dann werden 10 ml (22.80 g, 0.16 mol) lodmethan zugesetzt und nochmals eine Stunde bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend wird die verbliebene Hälfte der Natriummethanolat-Lösung zugesetzt, nochmals eine Stunde bei Raumtemperatur gerührt, und dann 20 ml (45.60 g, 0.32 mol) lodmethan zugesetzt. Daraufhin wird 18 Stunden bei Raumtemperatur unter Stickstoff-Atmosphäre gerührt. Die Reaktionsmischung wird i. Vak. eingeengt, der Rückstand in Wasser gelöst und mit Diethylether extrahiert. Die wäßrige Phase wird mit Citronensäure-Lösung auf pH 4 gebracht
und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit ges. Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und i. Vak. eingeengt. Der Rückstand wird in Dichlormethan und Wasser aufgenommen, mit Dichlormethan extrahiert, die vereinigten organischen Phasen mit ges. Natriumchlorid-Lösung gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Anschließend wird i. Vak. vollständig eingeengt. Ausbeute: 6.15 g (28 %)
RrWert: 0.45 (RP-8; Methanol / 5%ige Natriumchlorid-Lösung = 7:3) C9H17N05 (219.24) Massenspektrum: (M+H)+ = 220
(b) A/-Acetyl-3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-anilin
25.0 g (124 mmol) /V-Acetyl-4-amino-2-methy!-benzoesäure werden in 1000 ml
Dichlormethan mit 3 Tropfen DMF versetzt und unter Rühren und Kühlen im Eisbad eine Lösung von 21.0 ml (30.56 g, 241 mmol) Oxalylchlorid in 100 ml TEA zugetropft. Anschließend wird für 4.5 Stunden auf 50°C erhitzt. Die Reaktionsmischung wird filtriert und das Filtrat i. Vak. vollständig eingeengt. Der Rückstand wird in 100 ml Dichlormethan aufgenommen und diese Lösung einer Mischung aus 10.4 ml (8.86 g, 125 mmol) Pyrrolidin und 34.4 ml (25.0 g, 247 mmol) TEA in 500 ml Dichlormethan unter Rühren und Kühlen im Eisbad zugetropft. Die Mischung wird für 16 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Nach Filtrieren wird das Filtrat mit 1 -molarer Salzsäure und ges. Natriumchlorid- Lösung gewaschen, mit Aktivkohle versetzt und über Natriumsulfat getrocknet. Nach Einengen i. Vak. wird der Rückstand durch Chromatographie an Kieselgel gereinigt.
Ausbeute: 9.50 g (31 %)
Cι
4H
18N
20
2 (246.31) Massenspektrum: (M+H)
+ = 247
(c) 3-Methyl-4-(pyrrolidi n- 1 -yl-carbonvIV-anili n
2.00 g (7.31 mmol) Λ/-Acetyl-2-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-anilin wird in
50 ml 6-molarer Salzsäure für 25 min auf 105°C erhitzt. Die Reaktionsmischung
wird in Eiswasser eingegossen, filtriert und das Filtrat mit Natriumchlorid und konz. Ammoniak-Lösung versetzt, bis sich pH 9 einstellt. Anschließend wird mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit halbges. und ges. Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und i. Vak. eingeengt. Der Rückstand wird mit Diethylether versetzt und verrieben, der feste Niederschlag abgesaugt und an der Luft getrocknet. Durch Einengen der Mutterlauge wird restliches Produkt gewonnen. Ausbeute: 1.20 g (70 %)
Rf-Wert: 0.50 (Kieselgel; Ethylacetat Ethanol = 9:1 + 1% konz. Ammoniak- Lösung)
C12Hι6N20 (204.27) Massenspektrum: (M+H)+ = 205
(d) (2f?)-2-Λ/-Boc-Amino-3-methoxy-propionsäure-Λ/-r3-methyl-4-(pyrrolidin- 1 -yl-carbonyl)-phenyn-amid
Hergestellt analog Beispiel 1a aus (2 ?)-2-/V-Boc-Amino-3-methoxy- propionsäure und 3-Methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-anilin mit TBTU und
NMM in DMF mit anschließender Reinigung durch Chromatographie an
Kieselgel. Ausbeute: 34 %
Rf-Wert: 0.55 (Kieselgel; Dichlormethan/Ethanol = 9:1)
C21H3ιN305 (405.49)
Massenspektrum: (M+H)+ = 406
(e) (2f?)-2-Amino-3-methoxy-propionsäure-Λ/-r3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonvO-phenvIl-amid 200 mg (0.49 mmol) (2/^-2-Λ/-Boc-Amino-3-methöxy-propionsäure-/V-[3- methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenyl]-amid werden in 10 ml Dichlormethan mit 0.5 ml Trifluoressigsäure versetzt und bei Raumtemperatur für 20 Stunden gerührt. Nach Einengen i. Vak. wird der Rückstand jeweils in Dichlormethan und Diethylether aufgenommen und wieder i. Vak. vollständig eingeengt. Der Rückstand wird mit einem Gemisch Petrolether/Diethylether 1 :1 verrührt und dann abgesaugt.
Ausbeute: 207 mg (99 %)
Rf-Wert: 0.55 (RP-8; 5%-ige Natriumchlorid-Lösung/Methanol = 7:3)
Ci6H23 3θ3 * CF3COOH (419.40 / 305.38)
Massenspektrum: (M+H)+ = 306
(f) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-((1 /:?)-2-methoxy-1-f3-methyl-4-
(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-ρhenylcarbamoyl1-ethyl}-amid 81.3 mg (0.50 mmol) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure werden in 5 ml Dichlormethan mit einem Tropfen DMF und 1 ml Thionylchlorid versetzt und 2 Stunden zum Rückfluß erhitzt. Danach wird die Mischung i. Vak. vollständig eingeengt, mit Dichlormethan versetzt und jeweils wieder vollständig eingeengt. Zum Rückstand wird eine Mischung aus 200 mg (0.48 mmol) (2R)-2-Amino-3- methoxy-propionsäure-/V-[3-methyl-4-(pyrroiidin-1-yl-carbonyl)-phenyl]-amid- Trifluoracetat mit 0.21 ml (152 mg, 1.50 mmol) TEA in 15 ml Dichlormethan versetzt und 16 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Nach Einengen i. Vak. wird der Rückstand in ges. Natriumchlorid-Lösung und Ethylacetat aufgenommen und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über Natriumsulfat getrocknet, i. Vak. vollständig eingeengt, der Rückstand mit Petrolether/Diethylether 1 :1 verrührt, abgesaugt und an der Luft getrocknet.
Ausbeute: 115 mg (51 %) , RrWert: 0.55 (Kieselgel; Dichlormethan/Ethanol = 9:1) C2ιH24CIN304S (449.95) Massenspektrum: (M+H)+ = 450/452 (Chlorisotope)
Analog können folgende Verbindungen hergestellt werden:
(1 ) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{(1 S)-2-methoxy-1 -[3-methyl-4- (pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (2) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{(1 f?)-2-methoxy-1 -methyl-1 -[3- methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(3) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{(1 S)-2-methoxy-1 -methyl-1 -[3- methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(4) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{(1 F?)-2-methoxy-1 -[3-methyl-4- (pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(5) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{(1 S)-2-methoxy-1 -[3-methyl-4- (pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid, (6) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{2-methoxy-1 -[3-methyl-4-(pyrrolidin- 1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-propyl}-amid,
Beispiel 3
5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-A/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoly]-ethyl}-amid
(a) 2-Λ/-Boc-Amino-isobuttersäure-/V-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)- phenyll-amid Hergestellt analog Beispiel 1a aus 2-Λ -Boc-Amino-isobuttersäure und 3-Methyl- 4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-anilin mit TBTU und TEA in DMF. Ausbeute: 66 % Rf-Wert: 0.62 (Kieselgel; Ethylacetat/Ethanol = 9:1 + 1% konz. Ammoniak- Lösung) C21H3ιN304 (389.49)
(b) 2-Amino-isobuttersäυre-/V-f3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenvn- amid
1.10 g (2.82 mmol) 2-/V-Boc-Amino-isobuttersäure-Λ/-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1- yl-carbonyl)-phenyl]-amid werden in 5 ml Dioxan mit 15 ml 6-molarer Salzsäure versetzt und bei Raumtemperatur für eine Stunden gerührt. Anschließend wird mit Diethylether extrahiert, die wäßrige Phase in Eiswasser eingegossen und mit konz. Ammoniak auf ca. pH 9 eingestellt. Dann wird mit Dichlormethan extrahiert, die vereinigten organischen Phasen über Magnesiumsulfat
getrocknet und i. Vak. vollständig eingeengt. Ausbeute: 680 mg (79 %)
Rf-Wert: 0.30 (Kieselgel; Ethylacetat/Ethanol = 9:1 + 1% konz. Ammoniak- Lösung) Cι6H23N302 (289.37)
(c) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-(1-methyl-1-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1 - yl-carbonyl)-phenylcarbamovn-ethyl)-amid
Hergestellt analog Beispiel 1a aus 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure und 2- Amino-isobuttersäure-Λ/-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenyl]-amid mit
TBTU und NMM in THF.
Ausbeute: 50 %
Rf-Wert: 0.52 (Kieselgel; Ethylacetat/Ethanol = 9:1 + 1% konz. Ammoniak- Lösung) C2ιH24BrN303S (478.40)
Massenspektrum: (M+H)+ = 479/481 (Bromisotope)
Analog wurden folgende Verbindungen hergestellt:
Analog können folgende Verbindungen hergestellt werden:
(1 ) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-methylsulfanyl-1 -[3-methyl-4-
(pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-propyl}-amid,
(2) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-methyl-1 -[3-methyl-4-(pyrrolidin-1 ■ yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-butyl}-amid,
(3) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-methyloxycarbonyl-1 -[3-methyl-4- (pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-propyl}-amid,
(4) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-dimethylaminocarbonyl-1-[3- methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-propyl}-amid,
(5) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{2-phenyl-1 -[3-methyl-4-(pyrrolidin-1 ■ yl-carbonyf)-phenylcarbamoyl]-ethyI}-amid, (6) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -(thiophenyl-3-yl)-1 -[3-methyl-4- (pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-methyl}-amid,
(7) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{5-dimethylamino-1-[3-methyl-4- (pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-pentyl}-amid,
(8) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -[3-methyl-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyI]-cyclohexyl}-amid,
Beispiel 5
5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1-[3-chlor-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)- phenylcarbamoly]-1 -methyl-ethyi}-amid
(a) 2-r(5-Brom-thiophen-2-vO-carbonylaminol-isobuttersäure-fe/t-butylester 2.63 g (12.3 mmol) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure werden in 15 ml
Dichlormethan zusammen mit 7.0 ml Thionylchlorid für 2 h unter Rühren zum Rückfluß erhitzt. Danach wird die Mischung i. Vak. eingeengt und der Rückstand 2 mal in Toluol aufgenommen und i. Vak. vollständig eingedampft. Der Rückstand wird in 10 ml Dichlormethan unter Rühren bei Raumtemperatur in eine Mischung von 2.41 g (12.3 mmol) 2-Amino-isobuttersäure-fe/t- butylester - Hydrochlorid in 20 ml Dichlormethan mit 5.14 ml (36.9 mmol) TEA
getropft und für 16 h gerührt. Das Gemisch wird in Wasser eingegossen und mit Dichlormethan extrahiert, die vereinigten organischen it Phasen über Magnesiumsulfat getrocknet und i. Vak. eingeengt. Ausbeute: 3.83 g (89 %) C13H18BrN03S (348.26)
Massenspektrum: (M+H)+ = 348/350 (Bromisotope)
(b) 2-[(5-Brom-thiophen-2-yl)-carbonylamino1-isobuttersäure Hergestellt analog Beispiel 2e aus 2-[(5-Brom-thiophen-2-yl)-carbonylamino]- isobuttersäure-terf.-butylester mit Trifluoressigsäure in Dichlormethan. Ausbeute: 88 %
Rf-Wert: 0.33 (Kieselgel; Dichlormethan/Methanol = 9:1) C9HιoBrN03S (292.15) Massenspektrum: (M+H)+ = 292/294 (Bromisotope)
(c) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-A/-(1-[3-chlor-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonvD-phenylcarbamovn- 1 -methyl-ethvD-amid
350 mg (1.20 mmol) 2-[(5-Brom-thiophen-2-yl)-carbonylamino]-isobuttersäure werden zusammen mit 450 mg (1.18 mmol) HATU und 100 I (0.91 mmol) NMM in 12 ml THF für 45 min bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend werden 250 mg (1.11 mmol) 3-Chlor-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-anilin und weitere 250 μ\ (2.27 mmol) NMM zugefügt und für 4 h bei 120°C und 300W Einstrahlenergie in einem Mikrowellenofen gerührt. Nach Stehen für 11 h bei Raumtemperatur wird die Mischung weitere 2.5 h bei 120°C und 300W Einstrahlenergie im Mikrowellenofen gerührt. Nach Einengen i. Vak. wird ges. Natriumhydrogencarbonat-Lösung zugefügt und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit halbges. Natriumchlorid-Lösung gewaschen, mit 0.5-normaler Kaliumhydrogensulfat-Lösung extrahiert und mit halbges. und ges. Natriumchlorid-Lösung ausgeschüttelt. Nach Trocknen über Natriumsulfat und Einengen i. Vak. wird der Rückstand durch Chromatographie an Kieselgel gereinigt. Ausbeute: 235 mg (42 %) RrWert: 0.65 (Kieselgel; Ethylacetat Ethanol = 9:1)
C20H21BrCIN3O3S (498.82)
Massenspektrum: (M+H)+ = 498/500/502 (Brom- und Chlorisotope)
Analog kann folgende Verbindung hergestellt werden:
(1 ) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-chlor-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
Beispiel 6
5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1-[3-brom-4-(pyrrolidin-1-carbonyl)- phenylcarbamoyl]- 1 -methyl-ethyl}-amid
(a) 3-Brom-4-(pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-1 -nitro-benzol
Hergestellt analog Beispiel 1a aus 2-Brom-4-nitro-benzoesäure und Pyrrolidin mit TBTU und NMM in DMF. Ausbeute: (77 %) Rf-Wert: 0.25 (Kieselgel; Petrolether/Ethylacetat = 1 :1) CιιHnBrN203 (299.12) Massenspektrum: (M+Na)+ = 321/323 (Bromisotope)
(b) 3-Brom-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonvO-anilin 27.50 g (73.55 mmol) 3-Brom-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-1 -nitro-benzol werden in 100 ml Ethylacetat gelöst und mit 2.5 g Pd/C 10% versetzt. Man hydriert in einer Parr-Apparatur bei Raumtemperatur bei 5 bar Wasserstoff-Druck für zwei Stunden. Anschließend wird der Katalysator abfiltriert und das Filtrat i. Vak. eingeengt. Der Rückstand wird mit Petrolether versetzt, der Niederschlag abfiltriert und getrocknet.
Ausbeute: 5.60 g (28 %)
Rf-Wert: 0.33 (Kieselgel; Ethylacetat/Petrolether = 9:1 + 1 % konz. Ammoniak- Lösung)
CnH13BrN20 (269.14) Massenspektrum: (M+Na)+ = 291/293 (Bromisotope)
(c) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-(1-f3-brom-4-(pyrrolidin-1-carbonyl)- phenylcarbamoyll-1 -methyl-ethyl)-amid 165.0 mg (0.57 mmol) 2-[(5-Brom-thiophen-2-carbonyl)-amino]-2-methyl- propionsäure werden in 6 ml THF unter Rühren bei Raumtemperatur mit 215.0 mg (0.57 mmol) HATU und 60.0 μl (0.54 mmol) NMM versetzt und 45 min gerührt. Anschließend werden 150.0 mg (0.50 mmol) 3-Brom-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-anilin und 100.0 μl (0.91 mmol) NMM zugegeben und die Mischung für 5 Stunden bei 120°C und 150W Einstrahlenergie und in einem Mikrowellenofen gerührt. Nach Einengen i. Vak. wird 0.5-normale
Kaliumhydrogensulfat-Lösung zugefügt und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit halbges. und ges. Natriumchlorid- Lösung gewaschen. Nach Trocknen über Magnesiumsulfat und Einengen i. Vak. wird der Rückstand durch Chromatographie an Kieselgel gereinigt (Eluens-Gradient: Ethylacetat/Ethanol = 100:0 -> 95:5). Ausbeute: 53.0 mg (19 %) RrWert: 0.65 (Kieselgel; Ethylacetat Ethanol = 9:1) C20H2ιBr2N3O3S (543.27) Massenspektrum: (M+H)+ = 542/544/546 (Bromisotope)
Analog können folgende Verbindungen hergestellt werden:
(1 ) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-brom-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(2) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2,5- dihydropyrrol-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(3) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(thiazolidin-3- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
(4) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-
dimethylaminomethylpyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}- amid,
5) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(3- fluorpyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
6) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure- A/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2- methylpyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
7) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(piperidin-1 - yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
8) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(morpholin-4- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
9) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-chlor-4-(morpholin-4- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
10) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(1 - methypiperazin-4-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
11 ) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(1 -methyl- 1 ,4-diazepan-4-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid,
12) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1-[3-methyl-4-(2,2-dimethyl- pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-cyclopentyl}-amid,
13) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-chlor-4-(2-oxo-piperazin-4-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
14) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-chlor-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
15) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{4-[3-brom-4-(2-oxo-piperazin-4-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydropyran-4-yl}-amid,
16) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{4-[3-brom-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydropyran-4-yl}-amid,
17) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-4-[3-trifluormethyl-4-(2-oxo- piperazin-4-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-piperazin-4-yl}-amid,
18) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-4-[3-chlor-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-piperazin-4-yl}-amid,
19) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure- -{1 -[3-methoxy-4-(2-oxo-piperazin-4- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-cycloheptyl}-amid,
20) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-((2S)-2-hydroxymethyl-
pyrrolidin-1-yl-carbonyi)-phenyicarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(21 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-((2S)-2-{pyrrolidin-1-yl- methyl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}- amid,
(22 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(3-oxo-piperazin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(23 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-(5-oxo-[1 ,4]diazepan-
1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(24 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-(3-oxo-[1 ,4]diazepan-
1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(25; 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(4-formyl-piperazin-1- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyI]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(26 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-(4-acetyl-piperazin-1- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid, (27 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-((2S)-2-hydroxymethyl- pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(28 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-((2S)-2-{pyrrolidin-1-yl- methyl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}- amid, (29 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-(3-oxo-piperazin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyI]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(30 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(5-oxo-[1 ,4]diazepan-
1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(31 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(3-oxo-[1 ,4]diazepan-
1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(32 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-methyl-4-(4-formyl-piperazin-1- yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(33 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{3-[3-methyl-4-(4-acetyl-piperazin-1 - yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid, (34 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{2-[3-chlor-4-((2S)-2-{pyrrolidin-1-yl- methyl}-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-bicyclo[2.2.1]hept-2- yl}-amid,
(35 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{3-[3-chlor-4-(3-oxo-piperazin-1-yl-
carbonyl)-phenylcarbamoyl]-tetrahydrofuran-3-yl}-amid,
(36) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{2-[3-methyl-4-(5-oxo-[1,4]diazepan- 1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-7-oxa-bicyclo[2.2.1]hept-2-yl}-amid,
(37) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{2-[3-methyl-4-(3-oxo-[1,4]diazepan- 1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-bicyclo[2.2.1]hept-2-yl}-amid,
(38) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{2-[4-(4-formyl-piperazin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-7-oxa-bicyclo[2.2.1]hept-2-yl}-amid,
(39) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{2-[3-chlor-4-(4-acetyl-piperazin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-7-oxa-bicyclo[2.2.1]hept-2-yl}-amid,
Beispiel 7
5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)- phenylcarbamoyl]-cyclopentyl}-amid
(a) 1- (5-Brom-thiophen-2-carbonyl)-amino1-cvclopentancarbonsäure- methylester
Hergestellt analog Beispiel 2f aus 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure und 1-
Amino-cyclopentancarbonsäuremethylester mit Thionylchlorid und TEA in
Dichlormethan. Ausbeute: 87 %
Rf-Wert: 0.91 (Kieselgel; Dichlormethan/Methanol = 9:1)
C12Hι4BrN03S (332.22)
Massenspektrum: (M+H)+ = 332/334 (Bromisotope)
(b) 1-f(5-Brom-thiophen-2-carbonyl)-amino1-cyclopentancarbonsäure Hergestellt analog Beispiel 1d aus 1-[(5-Brom-thiophen-2-carbonyl)-amino]-
cyclopentancarbonsäuremethylester mit 1 -molarer wässriger Natronlauge in Methanol bei 55°C. Ausbeute: 52 %
Rf-Wert: 0.31 (Kieselgel; Dichlormethan/Methanol = 9:1) CnH12BrN03S (318.19)
Massenspektrum: (M+H)+ = 318/320 (Bromisotope)
(c) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure- V-(1 -r3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonvD-phenylcarbamovn-cvclopentvD-amid 257.0 mg (0.81 mmol) 1-[(5-Brom-thiophen-2-carbonyl)-amino]- cyclopentancarbonsäure werden in 2 ml DMF unter Rühren bei Raumtemperatur mit 307.0 mg (0.81 mmol) HATU und 202.0 μl (1.84 mmol) NMM versetzt und 30 min gerührt. Anschließend werden 150.0 mg (0.73 mmol) (3-Methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-anilin zugegeben und die Mischung über Nacht bei 85°C gerührt. Der Reaktionsmischung wird
Natriumhydrogencarbonat-Lösung zugefügt und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit 0.5-molarer Kaliumhydrogensulfat- Lösung und ges. Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Nach Trocknen über Magnesiumsulfat und Einengen i. Vak. wird der Rückstand durch Chromatographie an Kieselgel gereinigt (Eluens-Gradient: Dichlormethan / Methanol = 98:2 -> 90:10). Ausbeute: 205.0 mg (55 %)
Rf-Wert: 0.45 (Kieselgel; Dichlormethan/Methanol = 9:1) C 3H26BrN303S (504.44) Massenspektrum: (M+H)+ = 504/506 (Bromisotope)
Beispiel 8
5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{( 1R)-1 -[3-chlor-4-(pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)- phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid
(a) (f?)-2-l"(5-Chlor-thiophen-2-carbonyl)-amino]-propionsäure-te"t.-butylester
Hergestellt analog Beispiel 1a aus 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure und (R)-2-
Amino-propionsäure-tert.-butylester mit TBTU und NMM in THF.
Ausbeute: 98 %
Rf-Wert: 0.75 (Kieselgel; Petrolether/Ethylacetat = 1 :1)
C12Hι6CIN03S (289.78)
(b) (f?)-2-|"(5-Chlor-thiophen-2-carbonvO-aminoypropionsäure Hergestellt analog Beispiel 2e aus (ft)-2-[(5-Chlor-thiophen-2-carbonyl)-amino]- propionsäure-terf.-butylester mit TFA in Dichlormethan.
Ausbeute: 69 % Rf-Wert: 0.0-0.3 (Kieselgel; Ethylacetat/Petrolether = 4:1 ) C8H8CIN03S (233.67) Massenspektrum: (M+H)+ = 234/236 (Chlorisotope)
(c) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-((/-ι)-1-r3-chlor-4-(pyrrolidin-1- carbonyl)-phenylcarbamovn-ethyl}-amid
Hergestellt analog Beispiel 1a aus (fi)-2-[(5-Chlor-thiophen-2-carbonyl)-amino]- propionsäure und 3-Chlor-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-anilin mit TBTU und NMM in DMF.
Ausbeute: 23 % Rf-Wert: 0.2 (Kieselgel; Ethylacetat+ 1% konz. Ammoniak-Lösung) C19Hi9Cl2N3θ3S (440.34) Massenspektrum: (M+H)+ = 438/440/442 (Chlorisotope)
Beispiel 9
5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{2-methoxy-1-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid
(a) 2-ferf.-Butoxycarbonylamino-3-methoxy-propionsäure 1.90 g (16.0 mmol) 2-Amino-3-methoxy-propionsäure werden in 30 ml Dioxan und 12.5 ml Wasser mit der Lösung von 7.10 g (32.5 mmol) D\-tert.- butyldicarbonat in 20 ml 1 ,4-Dioxan versetzt und 4.5 Stunden bei 40°C gerührt. Bei Raumtemperatur wird 20 ml 2-molare wässrige Natronlauge zugefügt und über Nacht gerührt. Nach Filtrieren wird das Filtrat mit Ethylacetat extrahiert. Die wässrige Phase wird mit Essigsäure auf pH 3.5 gestellt und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit halbges. und ges. Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und i. Vak. eingeengt. Ausbeute: 2.10 g (60 %) C9Hι7N05 (219.24)
Massenspektrum: (M-H)" = 218
(b) 2-Boc-Amino-3-methoxy-Λ/-r3-methyl-4-(pyrrolidin-1-carbonvπ-phenyll- propio säure-amid Hergestellt analog Beispiel 1a aus 2-te/t-Butoxycarbonylamino-3-methoxy- propionsäure und 3-Methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-anilin mit TBTU und
NMM in DMF.
Ausbeute: quant.
R
f-Wert: 0.55 (Kieselgel; Ethylacetat/Ethanol = 9:1)
Massenspektrum: (M+H)+ = 406
(c) 2-Amino-3-methoxy-Λ-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1-carbonvπ-phenvn- propionsäure-amid Hergestellt analog Beispiel 3b aus 2-Boc-Amino-3-methoxy-Λ/-[3-methyl-4-
(pyrrolidin-1-carbonyl)-phenyl]-propionsäure-amid und 6-molarer Salzsäure in Dioxan.
Ausbeute: 74 %
R
f-Wert: 0.1 (Kieselgel; Ethylacetat/Ethanol = 9:1)
(d) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-(2-methoxy-1 -r3-methyl-4-(pyrrolidin- 1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamovπ-ethyl)-amid
Hergestellt analog Beispiel 1a aus 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure und 2- Amino-3- methoxy-Λ-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1 -carbonyl)-phenyl]-propionamid mit TBTU und
TEA in DMF.
Ausbeute: (60%) Rf-Wert: 0.45 (Kieselgel; Ethylacetat/Ethanol = 9:1)
C2ιH24CIN305S (449.95)
Massenspektrum: (M+H)+ = 450/452 (Chlorisotope)
Beispiel 10
5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{( 1R)-Λ -phenyl-1 -[3-methyl-4-(pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-methyl}-amid
(a) (/-?)-f(5-Chlor-thiophen-2-carbonyl)-aminol-phenyl-essigsäure-ethylester Hergestellt analog Beispiel 1a aus 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure und (/?)- Amino- phenyl-essigsäurethylester mit TBTU und NMM in THF. Ausbeute: 96%
R
f-Wert: 0.61 (Kieselgel; Dichlormethan/Ethanol = 98:2)
Massenspektrum: (M+H)+ = 324/326 (Chlorisotope)
(b) (f?)-[(5-Chlor-thiophen-2-carbonyl)-amino1-phenyl-essiqsäure Hergestellt analog Beispiel 1d aus (ß)-[(5-Chlor-thiophen-2-carbonyl)-amino]- phenyl-essigsäure-ethylester mit 1 -molarer wässriger Natronlauge in Ethanol. Ausbeute: 96%
Rf-Wert: 0.10 (Kieselgel; Dichlormethan/Ethanol = 9:1) C13H10CINO3S (295.74) Massenspektrum: (M+H)+ = 296/298 (Chlorisotope)
(c) 5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure- V-(( 7 ?)-1-phenyl-1-r3-methyl-4- (pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamovn-methyl)-amid
300.0 mg (1.01 mmol) (R)-[(5-Chlor-thiophen-2-carbonyl)-amino]-phenyl- essigsaure, 207.0 mg (1.01 mmol) (3-Methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-anilin und 335.0 μl (3.04 mmol) NMM in 60 ml Dichlormethan werden bei 0°C mit 1.19 ml (2.03 mmol) PPA (50 % in Ethylacetat) versetzt und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Nach Einengen i. Vak. wird der Rückstand durch Chromatographie an Kieselgel gereinigt (Eluens-Gradient: Dichlormethan / Ethanol = 100:0 -> 94:6). Ausbeute: 180.0 mg (37 %)
Rf-Wert: 0.61 (Kieselgel; Dichlormethan/Ethanol = 9:1) C25H24CIN3θ3S (482.00) Massenspektrum: (M+H)+ = 482/484 (Chlorisotope)
Beispiel 12
5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1 -[4-(pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)- phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid
(a) 4-(Pyrrolidin-1-yl-carbonvπ-nitro-benzol
Hergestellt analog Beispiel 1a aus 4-Nitrobenzoesäure und Pyrrolidin mit TBTU und TEA in THF. Ausbeute: quant.
RrWert: 0.36 (Kieselgel; Dichlormethan/Ethanol = 95:5) CnH12N203 (220.23) Massenspektrum: (M+H)+ = 221
(b) 4-(Pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-anilin
Hergestellt analog Beispiel 6b aus 4-(Pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-nitro-benzol durch Hydrieren mit Wasserstoff mit Pd/C 10 % in Methanol. Ausbeute: quant. Rf-Wert: 0.33 (Kieselgel; Dichlormethan/Ethanol = 95:5) CnH14N20 (190.24) Massenspektrum: (M+H)+ = 191
(c) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-(1-methyl-1-r4-(pyrrolidin-1-yl- carbonvO-phenvIcarbamovIl-ethyll-amid
Hergestellt analog Beispiel 10c aus 2-[(5-Brom-thiophen-2-carbonyl)-amino]-2- methyl-propionsäure und 4-(Pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-anilin mit PPA und NMM in Dichlormethan. Ausbeute: 65% Rf-Wert: 0.26 (Kieselgel; Dichlormethan/Ethanol = 95:5) C20H22BrN3O3S (464.38) Massenspektrum: (M+H)+ = 464/466 (Bromisotope)
Beispiel 13
5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{( 1R)-2- \ -methyl-1 H-imidazol-4-yl]-1 -[3- methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid
(a) (2f?)-2-Boc-Amino-3-(1-mβthyl-1 V-imidazol-4-vn-/V-r3-methyl-4- (pyrrolidin-l-yl-carbonvO-phenvIl-propionsäure-amid
Hergestellt analog Beispiel 1a aus (ft)-2-ferA-Butoxycarbonylamino-3-(1-methyl-
1 H- imidazol-4-yl)-propionsäure und 3-Methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-anilin mit TBTU und DIPEA in THF. Ausbeute: quant.
RrWert: 0.66 (Kieselgel; Dichlormethan/Ethanol = 8:2)
Massenspektrum: (M+H)
+ = 456
(b) (2/?)-2-Amino-3-(1-methyl-1 H-imidazol-4-yl)-Λ/-f3-methyl-4-(pyrrolidin-1- yl-carbonvO-phenvIl-propionamid-triflat
Hergestellt analog Beispiel 2e aus (2 ?)-2-Boc-Amino-3-(1 -methyl-1 H-imidazol-
4-yl)-/V-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenyl]-propionsäure-amid mit TFA in Dichlormethan.
Ausbeute: 57%
RrWert: 0.20 (Kieselgel; Dichlormethan/Ethanol = 8:2)
C19H25N502 * CF3COOH (469.46 / 355.44)
Massenspektrum: (M+CF3COO)" =- 468
(c) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-ΛHY 1R)-2- -methyl-1 H-imidazol-4-vn-1 - r3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamovπ-ethyl)-amid
Hergestellt analog Beispiel 10c aus 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure und (2fi)- 2- Amino-3-(1 -methyl-1 H-imidazol-4-yl)-Λ/-[3-methyl-4-(pyrro!idin-1 -carbonyl)- phenyl]-
propionamid-triflat mit PPA und NMM in THF. Ausbeute: 52%
RrWert: 0.40 (Kieselgel; Dichlormethan/Ethanol = 9:1) C24H26BrN5θ3S (544.47) Massenspektrum: (M+H)+ = 544/546 (Bromisotope)
Beispiel 16
5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{( 1R)-2-[\ H-imidazöi-4-yl]-1 -[3-methyl-4- (pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid
(a) ( -?)-2-Boc-Amino-3-(1-benzyl-1 H-imidazol-4-vn-Λ/-r3-methyl-4-(pyrrolidin- 1-yl-carbonyl)-phenvn-propionsäure-amid
Hergestellt analog Beispiel 1a aus (f?)-3-(1-Benzyl-1 H-imidazol-4-yl)-2-tert.- butoxycarbonylami o-propionsäure und 3-Methyl-4-(pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)- anilin mit TBTU und DIPEA in THF.
Ausbeute: quant.
RrWert: 0.56 (Kieselgel; Dichlormethan/Ethanol = 9:1)
Massenspektrum: (M+H)+ = 532
(b) (ffl-2-Amino-3-(1 -benzyl-1 H-imidazol-4-yl)-/V-f3-methyl-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonvD-phenvn-propionamid Hergestellt analog Beispiel 2e aus (ß)-2-Boc-Amino-3-(1-benzyl-1 H-imidazol-4- yl)-Λ/-[3-methyl-4-(pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenyl]-propionsäure-amid mit TFA in Dichlormethan.
Ausbeute: 88%
RrWert: 0.15 (Kieselgel; Dichlormethan/Ethanol = 9:1)
Massenspektrum: (M+H)+ = 432
(c) (/-?)-2-Amino-3-f1 H-imidazol-4-yl)-/V-r3-methyl-4-fρyrrolidin-1-yl-carbonvπ- phenyll-propionamid
350.0 mg (0.81 mmol) (fl)~2-Amino-3-(1 -benzyl- 1 H-imidazol-4-yl)-/V-[3-methyl-
4-(pyrrolidin-1 -yl-carbonyl)-phenyl]-propiönamid werden in 10.0 ml Essigsäure gelöst und mit 150.0 mg Pd(OH)2 versetzt. Man hydriert in einer Parr-Apparatur bei Raumtemperatur bei 3 bar Wasserstoff-Druck für acht Stunden.
Anschließend wird der Katalysator abfiltriert und das Filtrat i. Vak. eingeengt.
Ausbeute: 210 mg (76 %)
C18H23N502 (341.41) Massenspektrum: (M+H)+ = 342
(d) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-(( 1 f?)-2-H H-imidazol-4-vn-1 -f3- methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl1-ethyl)-amid
Hergestellt analog Beispiel 10c aus 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure und (R)-2- Amino-3-(1 -/-imidazol-4-yl)-ΛΛ[3-methyl-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenyl]- propionamid mit PPA und NMM in THF.
Ausbeute: 4%
RrWert: 5.5 min (HPLC-MS 2)
C23H24BrN503S (530.44) Massenspektrum: (M+H)+ = 530/532 (Bromisotope)
Beispiel 19
5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1-[3-methyl-4-(morpholin-4-yl-carbonyl)- phenylcarbamoyl]-cyclopent-1 -yl}-amid
(a) Λ/-r3-Methyl-4-(morpholin-4-yl-carbonyl)-phenvn-acetamid Hergestellt analog Beispiel 1a aus 4-Acetylamino-2-methyl-benzoesäure und Morpholin mit TBTU und TEA in THF. Ausbeute: 66%
RrWert: 0.35 (Kieselgel; Dichlormethan/Methanol = 9:1) Cι4Hι8N203 (262.30) Massenspektrum: (M+H)+ = 263
(b) 3-Methyl-4-(morpholin-4-yl-carbonyl)-anilin
700.0 mg (2.67 mmol) Λ/-[3-Methyl-4-(morpholin-4-yl-carbonyl)-phenyl]- acetamid werden mit 7 ml 4-molarer Natronlauge versetzt und über Nacht bei 65°C gerührt. Die Reaktionsmischung wird auf Eiswasser gegossen und mit
Etylacetat extrahiert. Die organische Phase wird über Magnesiumsulfat getrocknet und i.
Vak. eingeengt.
Ausbeute: 580.0 mg (99%) Cι2H16N202 (220.27) Massenspektrum: (M+H)+ = 221
(c) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure- /-l1-r3-methyl-4-(morpholin-4-yl- carbonyl)-phenylcarbamovn-cvclopent-1-yl)-amid Hergestellt analog Beispiel 7c aus 1-[(5-Brom-thiophen-2-carbonyl)-amino]- cyclopentancarbonsäure und 3-Methyl-4-(morpholin-4-yl-carbonyl)-anilin mit HATU und NMM in DMF. Ausbeute: 49%
RrWert: 0.27 (Kieselgel; Dichlormethan/Methanol = 9:1)
C23H26BrN3θ4S (520.44)
Massenspektrum: (M+H)+ = 520/522 (Bromisotope)
Beispiel 20
5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[2-fluor-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid
(a) 2-Fluor-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-anilin
Hergestellt analog Beispiel 1a aus 4-Amino-3-fluor-benzoesäure und Pyrrolidin mit TBTU und TEA in DMF. Ausbeute: 58%
RrWert: 0.70 (Kieselgel; Ethylacetat) CιιHι3FN20 (208.23) Massenspektrum: (M+H)+ = 209
(b) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-f 1 -methyl-1 -r2-fluor-4-(pyrrolidin-1 -yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl1-ethyl)-amid
Hergestellt analog Beispiel 7c aus 2-[(5-Brom-thiophen-2-carbonyl)-amino]-2- methyl-propionsäure und 2-Fluor-4-(pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-anilin mit HATU und NMM in DMF. Ausbeute: 4%
RrWert: 0.53 (Kieselgel; Ethylacetat) C2oH21BrFN3θ3S (482.37) Massenspektrum: (M+H)+ = 482/484 (Bromisotope)
Beispiel 21
5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1 -methyl-1-[3-methyl-4-((2S)-2- hydroxymethyl-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid
(a) 4-Amino-2-methyl-benzoesäure-methylester
20.0 g (0.10 mol) 4-Acetylamino-2-methyl-benzoesäure in 200 ml Methanol werden mit 15 ml (0.28 mol) konz. Schwefelsäure versetzt und 3 Stunden unter Rückfluß gerührt. Nach Einengen i. Vak. wird der Rückstand auf Eiswasser gegossen und mit Natriumhydrogencarbonatlösung auf pH 9 gestellt. Der Niederschlag wird abfiltriert und im Vakuumtrockenschrank bei 40°C getrocknet. Ausbeute: 15.1 g (88%)
RrWert: 0.81 (Kieselgel; Dichlormethan/Methanol 9:1)
Massenspektrum: (M+H)+ = 166
(b) 4-f2-r(5-Brorn-thiophen-2-carbonyl)-amino1-2-methyl-propionylamino)-2- methyl-benzoesäure-methylester
Hergestellt analog Beispiel 7c aus 2-[(5-Brom-thiophen-2-carbonyl)-amino]-2- methyl- propionsäure und 4-Amino-2-methyl-benzoesäure-methylester mit HATU und NMM in DMF.
Ausbeute: 80%
RrWert: 0.62 (Kieselgel; Dichlormethan/Methanol 9:1)
C18Hi9BrN_θ4S (439.33)
Massenspektrum: (M+H)+ = 439/441 (Bromisotope)
(c) 4-(2-[(5-Brom-thiophen-2-carbonyl)-amino1-2-methyl-propionylamino>-2-
methyl-benzoesäure Hergestellt analog Beispiel 1d aus 4-{2-[(5-Brom-thiophen-2-carbonyl)-amino]-
2- methyl-propionylamino}-2-methyl-benzoesäure-methylester mit 1 -molarer Natronlauge in Methanol. Ausbeute: 69%
RrWert: 0.31 (Kieselgel; Dichlormethan/Methanol 9:1) Cι7Hι7BrN204S (425.30) Massenspektrum: (M+H)+ = 425/427 (Bromisotope)
(d) 5-Brom-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-(1-methyl-1-f3-methyl-4-((2S)-2- hvdroxymethyl-pyrrolidin-1-yl-carbonyl)-phenylcarbamovn-ethyl)-amid Hergestellt analog Beispiel 1a aus 4-{2-[(5-Brom-thiophen-2-carbonyl)-amino]- 2-methyl-propionylamino}-2-methyl-benzoesäure und (S)-2-Hydroxymethyl- pyrrolidin mit TBTU und TEA in DMF. Ausbeute: 46%
RrWert: 0.70 (Kieselgel; Ethylacetat/Ethanol 8:2+ 1% Essigsäure) C22H26BrN304S (508.43) Massenspektrum: (M+H)+ = 508/510 (Bromisotope)
Analog wurden folgende Verbindungen hergestellt:
Beispiel 37
5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-Λ/-{1 -methyl-1 -[3-methyl-4-(2-{3-hydroxy-prop- 1 -yl}-piperidin-1 -yl-carbonyl)-phenylcarbamoyi]-ethyl}-amid
200 μl einer 0.05-molaren Lösung von 4-{2-[(5-Chlor-thiophen-2-carbonyl)- amino]-2-methyl-propionylamino}-2-methyl-benzoesäure, die zusätzlich 0.05 mol/l DIPEA enthält, in DMF werden auf einer Mikrotiterplatte mit 100 l einer 0.1 -molaren Lösung von TBTU in DMF versetzt und auf einem Schüttler für 10 min gemischt. Danach werden 200 μl einer 0.05-molaren Lösung von (3- Hydroxy-prop-1-yl)-piperidin, die zusätzlich 0.05 mol/l DIPEA enthält, zupipettiert und wiederum durch Schütteln gemischt. Nach 16 h bei Raumtemperatur wird über basisches Aluminiumoxid filtriert und mit DMF/Methanol = 9:1 nachgewaschen. Danach wird i. Vak. eingedampft. RrWert: 3.77 min (HPLC-MS 2) C25H32CIN304S (506.06)
Massenspektrum: (M+H)+ = 507.07
Analog wurden folgende Verbindungen hergestellt:
Beispiel 88
5-Chlor-thiophen-2-carbonsäure-/V-{1-[3-methyl-4-(4-ethyl-piperazin-1-yl- carbonyl)-phenylcarbamoyl]-ethyl}-amid
200 μl einer 0.05-molaren Lösung von 2-[(5-Chlor-thioρhen-2-carbonyl)-amino]- propionsäure, die zusätzlich 0.05 mol/l DIPEA enthält, in DMF werden auf einer Mikrotiterplatte mit 100 μl einer 0.1 -molaren Lösung von HATU in DMF versetzt und auf einem Schüttler für 10 min gemischt. Danach werden 200 μl einer 0.05- molaren Lösung von 4-(4-Ethyl-piperazin-1-yl-carbonyl)-anilin, die zusätzlich 0.05 mol/l DIPEA enthält, zupipettiert und wiederum durch Schütteln gemischt. Nach 16 h bei 80°C wird über basisches Aluminiumoxid filtriert und mit DMF/Methanol = 9:1 nachgewaschen. Danach wird i. Vak. eingedampft. R
t-Wert: 3.10 min (HPLC-MS 2) C
21H
25CIN
40
3S (448.98) Massenspektrum: (M+H)
+ = 449
Die nachfolgenden Beispiele beschreiben die Herstellung pharmazeutischer Anwendungsformen, die als Wirkstoff eine beliebige Verbindung der allgemeinen Formel I enthalten:
Beispiel I
Trockenampulle mit 75 mg Wirkstoff pro 10 ml
Zusammensetzung:
Wirkstoff 75.0 mg Mannitol 50.0 mg Wasser für Injektionszwecke ad 10.0 ml
Herstellung:
Wirkstoff und Mannitol werden in Wasser gelöst. Nach Abfüllung wird gefriergetrocknet. Die Auflösung zur gebrauchsfertigen Lösung erfolgt mit Wasser für Injektionszwecke.
Beispiel II
Trockenampulle mit 35 mg Wirkstoff pro 2 ml
Zusammensetzung:
Wirkstoff 35.0 mg
Mannitol 100.0 mg
Wasser für Injektionszwecke ad 2.0 ml
Herstellung:
Wirkstoff und Mannitol werden in Wasser gelöst. Nach Abfüllung wird gefriergetrocknet.
Die Auflösung zur gebrauchsfertigen Lösung erfolgt mit Wasser für Injektionszwecke.
Beispiel III
Tablette mit 50 mo Wirkstoff
Zusammensetzung:
(1 ) Wirkstoff 50.0 mg
(2) Milchzucker 98.0 mg (3) Maisstärke 50.0 mg
(4) Polyvinylpyrrolidon 15.0 mg
(5) Magnesiumstearat 2.0 mg
215.0 mg
Herstellung:
(1), (2) und (3) werden gemischt und mit einer wässrigen Lösung von (4) granuliert. Dem getrockneten Granulat wird (5) zugemischt. Aus dieser Mischung werden Tabletten gepresst, biplan mit beidseitiger Facette und
einseitiger Teilkerbe. Durchmesser der Tabletten: 9 mm.
Beispiel IV
Tablette mit 350 mg Wirkstoff
Zusammensetzung:
(1) Wirkstoff 350.0 mg
(2) Milchzucker 136.0 mg
(3) Maisstärke 80.0 mg
(4) Polyvinylpyrrolidon 30.0 mg
(5) Magnesiumstearat 4.0 mg 600.0 mg
Herstellung:
(1), (2) und (3) werden gemischt und mit einer wässrigen Lösung von (4) granuliert. Dem getrockneten Granulat wird (5) zugemischt. Aus dieser Mischung werden Tabletten gepresst, biplan mit beidseitiger Facette und einseitiger Teilkerbe. Durchmesser der Tabletten: 12 mm.
Beispiel V
Kapseln mit 50 mg Wirkstoff
Zusammensetzung:
(1) Wirkstoff 50.0 mg
(2) Maisstärke getrocknet 58.0 mg
(3) Milchzucker pulverisiert 50.0 mg
(4) Magnesiumstearat 2.0 mg
160.0 mg
Herstellung:
(1) wird mit (3) verrieben. Diese Verreibung wird der Mischung aus (2) und (4) unter intensiver Mischung zugegeben.
Diese Pulvermischung wird auf einer Kapselabfüllmaschine in Hartgelatine- Steckkapseln Größe 3 abgefüllt.
Beispiel VI
Kapseln mit 350 mg Wirkstoff
Zusammensetzung:
(1) Wirkstoff 350.0 mg
(2) Maisstärke getrocknet 46.0 mg
(3) Milchzucker pulverisiert 30.0 mg
(4) Magnesiumstearat 4.0 mo
430.0 mg
Herstellung:
(1) wird mit (3) verrieben. Diese Verreibung wird der Mischung aus (2) und (4) unter intensiver Mischung zugegeben.
Diese Pulvermischung wird auf einer Kapselabfüllmaschine in Hartgelatine- Steckkapseln Größe 0 abgefüllt.
Beispiel VII
Suppositorien mit 100 mg Wirkstoff
1 Zäpfchen enthält:
Wirkstoff 100.0 mg
Polyethylenglykol (M.G. 1500) 600.0 mg Polyethylenglykol (M.G. 6000) 460.0 mg Polyethylensorbitanmonostearat 840.0 mg 2000.0 mg
Herstellung:
Das Polyethylenglykol wird zusammen mit Polyethylensorbitanmonostearat geschmolzen. Bei 40°C wird die gemahlene Wirksubstanz in der Schmelze homogen dispergiert. Es wird auf 38°C abgekühlt und in schwach vorgekühlte Suppositorienformen ausgegossen.