Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung von Konturdaten und/oder optischen Eigen¬ schaften eines dreidimensionalen semitransparenten Objekts
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erfassung von Konturdaten und/oder optischen Eigenschaften eines dreidimensionalen semitransparenten Objekts, insbeson¬ dere eines semitransparenten Objekts im Dentalbereich wie Zahn oder Zahnrestauration, auf der Basis einer Interferenz- und/oder Autokorrelationsmessung, wobei ein Strahlenbündel von mindestens einer Lichtquelle kurzer Kohärenzlänge er¬ zeugt wird, das Strahlenbündel durch einen Strahlteiler geführt und vorzugsweise über eine Fokussieroptik auf das Objekt geleitet wird, in dem Strahlteiler aus dem Strahlenbündel ein Referenzstrahl abgespalten und von einem entlang des Referenzstrahls verschiebbaren Referenzspiegel reflek¬ tiert wird, wobei durch Verschieben des Referenzspiegels eine Position einer Signalgewinnungsfläche relativ zum Objekt festgelegt wird, und die vom Objekt und vom Referenzspiegel reflektierte Strahlung in dem Strahltei¬ ler zusammengeführt und in einem Pixel aufweisenden Bildsensor überlagert wird, wobei beim Durchfahren der Signalgewinnungsfläche durch das Objekt zeitlich und/oder räumlich veränderte Signalmuster erfassbar sind,
Ferner nimmt die Erfindung Bezug auf eine Vorrichtung zur Erfassung von Konturdaten und/oder optischen Eigenschaften eines dreidimensionalen semitransparenten Objektes, insbesondere eines semitransparenten Objekts im Dentalbereich wie Zahn oder Zahnres¬ tauration, umfassend mindestens eine Lichtquelle kurzer Kohärenzlänge, zur Erzeugung eines Strahlenbündels, einen das Strahlenbündel zum einen in einen vorzugsweise über eine Fokussieroptik auf das Objekt leitenden Strahlungsanteil und zum anderen in einen auf einen verstellbaren Referenzspiegel leitenden Strahlungsanteil aufspaltenden Strahl¬ teiler sowie einen Pixel aufweisenden Bildsensor, der mit von dem Objekt und von dem Referenzspiegel reflektierte und von dem Strahlteiler zusammengeführter Strahlung beaufschlagbar ist.
BESTATIGUNGSKOPIE
Ein Verfahren der oben genannten Art ist beispielsweise in der DE-A-43 09 056 be¬ schrieben. Bei dem bekannten Verfahren handelt es sich um ein interferometrisches Verfahren zur Ermittlung der Entfernung und der Streuintensität von streuenden Punk¬ ten. Diese werden von einer breitbandigen, räumlich partiellen kohärenten Lichtquelle beleuchtet und befinden sich in einem Arm eines Interferometers. Als Lichtquelle wird beispielsweise eine Glühlampe oder eine Superlumineszenzdiode angegeben. Am Aus¬ gang des Interferometers wird das Licht in ein Spektrum zerlegt und aus der Hellig¬ keitsverteilung im Spektrum wird die Information über die Entfernung und die Streuin¬ tensität ermittelt. Nachteilig an dem beschriebenen Verfahren ist, dass die Auflösung in z-Richtung, d. h. in die Tiefe des Objektes begrenzt ist.
In dem Aufsatz von Prof. Dr. G. Häusler: „„KOHÄRENZRADAR" - ein optischer 3D- Sensor mit einer Genauigkeit von 1 μm", INFO BÖRSE LASER, Nr. 36/April 1999, VDI Technologiezentrum, wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Vermessung einer Oberllächengestalt beschrieben. Das Messprinzip beruht auf Weißlicht- Interferometrie, wobei durch eine besondere Beleuchtung gezielt lokale Speckle erzeugt werden, so dass sich auch verschiedenste optisch raue Objekte, wie gefräste Flächen oder Gummi, sogar menschliche Haut, interferometrisch vermessen lassen. Nach dem Verfahren vergleicht man im Prinzip die Weglänge des Lichtes für jeden Objektpunkt mit der Länge des korrespondierenden Referenzweges im Interferometer. Nur wenn die Weglängen annähernd gleich sind, entsteht ein Interferenzkontrast im entsprechenden Bildpunkt. Während der Sensor sich auf das Objekt zubewegt, wird der Zeitpunkt des maximalen Interferenzkontrastes für jeden Bildpunkt individuell bestimmt und die je¬ weilige Sensorposition abgespeichert.
Aus der DE-A-40 34 007 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung bekannt, wobei zur Gewinnung von dreidimensionalen Daten zur Vermeidung störender Streustrahlung aus der Tiefe eines semitransparenten Objekts wie beispielsweise eines Zahns oder eines zahnärztlichen Füllstoffes eine Beschichtung des Objekts vorgesehen ist, die diese Streustrahlung verhindert. Diese Schicht muss jedoch durch den Zahnarzt aufgetragen werden, ist also ein zusätzlicher Arbeitsschritt, der zudem im Falle eines Einpuderns
größerer Areale des Zahnkranzes zu Reizungen der Atemwege des Patienten durch As¬ piration der Staubartikel führen kann.
In der US-B-6,697,164 wird ein Verfahren und eine Vorrichtung beschrieben, wobei der Einfluss der Streustrahlung durch eine konfokale Optik reduziert wird. Bei diesem Ver¬ fahren wird ein Array aus einfallenden Lichtstrahlen in einen optischen Strahlengang eingeleitet, der durch eine Fokussierungsoptik auf eine Probenfläche geleitet wird. Die Fokussierungsoptik definiert eine oder mehrere Fokalebenen vor der Probenfläche in einer durch die Optik veränderbaren Position, wobei jeder Lichtstrahl seinen Fokus an einer von den einen oder mehreren Fokalebenen hat. Die Strahlen erzeugen eine Viel¬ zahl von Leuchtpunkten auf der Kontur. Von jedem dieser Leuchtpunkte wird die Inten¬ sität erfasst. Die oben erwähnten Schritte werden mehrmals wiederholt, wobei jedes Mal die Position der Fokalebene relativ zu der Kontur verändert wird. Für jeden der Leuchtpunkte wird eine leuchtpunktspezi fische Position ermittelt, die einer Position der jeweiligen Fokalebene entspricht, welche zu einer maximalen gemessenen Intensität eines jeweiligen reflektierten Lichtstrahls führt. Auf der Basis der ermittelten leucht- punktspezifischen Positionen werden Daten generiert, die die Topologie der Kontur repräsentieren.
Die beschriebene Vorrichtung zur Erfassung einer Oberilächentopologie eines Bereichs einer dreidimensionalen Struktur umfasst eine Probe mit einer abzutastenden Kontur. Ferner ist eine Lichtquelle zur Erzeugung eines Arrays einfallender Lichtstrahlen, wel¬ che zu der Struktur entlang eines optischen Pfads übertragen werden, vorgesehen, um Leuchtpunkte auf dem Bereich zu erzeugen. Eine Licht fokussierende Optik definiert eine oder mehre Fokalebenen vor der Probenstruktur in einer Position, die durch die Optik veränderbar ist. Jeder Lichtstrahl hat seinen Fokus auf einer der mehren Fokal¬ ebenen. Des Weiteren ist ein Verschiebungsmechanismus mit der Fokusoptik gekop¬ pelt, um diese relativ zu der Struktur entlang einer Achse, die durch die einfallenden Lichtstrahlen definiert ist, zu verschieben. Des Weiteren ist ein Detektor vorgesehen, mit einem Array von Sensorelementen zur Messung der Intensität jedes einer Vielzahl von Lichtstrahlen, die von den Leuchtpunkten entgegengesetzt zu dem einfallenden Licht reflektiert werden. Ein Prozessor ist mit dem Detektor gekoppelt, um für jeden
Lichtstrahl eine leuchtpunktspezifische Position zu ermitteln. Da ein reflektierter Licht¬ strahl die Maximalintensität erreicht, wenn sich die Reflektionsposition in der Fokal¬ ebene befindet, kann damit seine spezifische Position ermittelt werden. Auf der Basis der ermittelten leuchtpunktspezifischen Positionen werden Daten der Topologie des Bereiches erzeugt.
Durch Anwendung einer aus der oben genannten US 6,697,194 Bl bekannten konfoka¬ len Optik kann der Einfluss der Streustrahlung deutlich reduziert werden.
Der WO-A-95/33971 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Messung der Kontur¬ daten eines Objektes zu entnehmen. Dabei wird das Interferometerprinzip verwendet, wobei eine Lichtquelle kurzer Kohärenzlänge eingesetzt wird. Um das Objekt in hinrei¬ chender räumlicher Ausdehnung mit Licht zu beaufschlagen, besteht die Möglichkeit, das von einer Lichtquelle stammende Licht aufzuweiten. Die in dem Strahlenbündel verlaufenden Lichtstrahlen sind jedoch nicht voneinander getrennt, sondern überlagern sich zum Teil.
Aus der US-A-5,321,501 ist ein Verfahren zur Messung von Dimensionierungen oder optischen Eigenschaften biologischer Proben bekannt, wobei gleichfalls das Interfero¬ meterprinzip zur Anwendung gelangt. Nach einer Ausführungsform können schnell veränderliche biologische Proben gleichzeitig mit Strahlung verschiedener optischer Quellen beaufschlagt werden. Jeder Strahlenquelle ist ein Detektor zugeordnet. Durch diese Maßnahmen sollen parallel und gleichzeitig mehrere Bereiche der Probe gescannt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren und eine Vor¬ richtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass eine genaue Oberflächen¬ erfassung und im gewünschten Umfang eine Ermittlung der optischen Eigenschaften des Objekts erfolgen kann. Gleichzeitig soll eine Anpassung an die Gegebenheiten der Objektgeometrie und der optischen Eigenschaften insoweit erfolgen, dass die Strahlen im gewünschten Umfang einstellbar sind.
Verfahrensmäßig wird die Aufgabe im Wesentlichen dadurch gelöst, dass das Strahlen¬ bündel vor Auftreffen auf den Strahlteiler in räumlich beabstandete parallele Einzel¬ lichtstrahlen aufgeteilt wird oder ist, wobei die Einzellichtstrahlen einen Abstand derart zueinander aufweisen, dass ein Auftreffen von reflektierten Einzellichtstrahlen auf un¬ mittelbar aneinandergrenzende Pixel des Bildsensors unterbleibt. Mit den übrigen, nicht von Einzelstrahlen beleuchteten Pixeln wird die durch ein semitransparentes Objekt erzeugte Streustrahlung detektiert.
Während nach der DE-A-43 09 056 das Objekt mit einer kontinuierlichen Beleuchtung, d. h. mit einem nicht unterbrochenen, gleichförmigen Strahlenbündel bestrahlt wird, wodurch eine aufwendige Auswertung erforderlich ist, wird erfindungsgemäß mit einem Raster von beabstandeten Lichtstrahlen gearbeitet, d. h. mit einem Strahlenbündel paral¬ leler Lichtstrahlen, so dass Streuungen innerhalb des zu messenden Objekts zwischen den reflektierten Strahlen detektierbar sind und die benachbarten Strahlen nicht beein- flusst werden. Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass der Abstand der Einzellichtstrah¬ len derart eingestellt wird, dass zwei unmittelbar benachbarte Einzellichtstrahlen auf Pixeln oder Pixelbereichen auftreffen, zwischen denen zumindest ein Pixel, vorzugs¬ weise zwei bis fünf Pixel, unmittelbar von einem reflektierten Lichtstrahl unbeauf- schlagt sind.
Erfindungsgemäß ist folglich vorgesehen, dass jedes von einem reflektierten Einzel¬ lichtstrahl illuminierte Pixel bzw. jede entsprechend illuminierte Pixelgruppe von einem primär nicht illuminierten Bereich umgeben ist, der wiederum im Falle des Auftretens von Streulicht beleuchtet sein kann. Ungeachtet dessen wird dieser von Streulicht be¬ aufschlagte Bereich als von einem reflektierten Einzellichtstrahl unbeaufschlagter Pixel bzw. Pixelbereich bezeichnet.
Somit ist aufgrund der erfindungsgemäßen Lehre eine überaus präzise Erfassung der Kontur des zu messenden Objekts möglich, wobei es sich nicht nur um feste Objekte, sondern auch um flexible handeln kann, wie z. B. die Schleimhaut.
Bei der Lichtquelle kann es sich um weißes Licht handeln. Alternativ kann das Licht auch von zumindest einer superlumineszenten Diode oder einem Array aus einzelnen oder mehreren superlumineszenten Dioden oder zumindest einer breitbandigen Hoch¬ leistungsleuchtdiode oder einem Array aus einzelnen oder mehreren relativ breitbandi¬ gen Hochleistungsleuchtdioden erzeugt werden. Ebenso ist eine Kombination mehrerer Laserdioden mit gegeneinander versetzter Zentralwellenlänge möglich, wobei ein Wel¬ lenlängenversatz im Bereich von 5nm bis 150 nm, bevorzugt im Bereich von 10 nm bis 50 nm liegen kann.
Vorzugsweise liegt die Kohärenzlänge lc der verwendeten Lichtquellen im Bereich 2 < lc < 20 μm, bei einer Emissionsleistung PE der Lichtquellen im Bereich 1 < PE ≤ 100 mW vorzugsweise 3 < PE ≤ 50 mW .
Abweichend vom Stand der Technik können nach dem erfindungsgemäßen Verfahren sowohl Oberflächen- als auch Tiefeninformationen, und zwar durch Auswahl der geeig¬ neten Wellenlänge, bei der der Streukoeffizient des Objekts entsprechend hoch oder niedrig ist, gewonnen werden. Bei Messungen mit Licht im nahen Infrarot wird die Streuung geringer, da diese mit zunehmender Wellenlänge abnimmt.
Gemäß einer bevorzugten Verfahrensweise ist vorgesehen, dass Licht kurzer Kohärenz¬ länge einer einzelnen oder mehrerer Lichtquellen über einen Beamexpander aufgeweitet und auf ein Linsenarray projiziert wird, das daraus eine Vielzahl paralleler Einzelstrah¬ len erzeugt. Das Linsenarray kann eine Vielzahl von gitterförmig angeordneten Linsen aufweisen, über die das auftreffende Strahlenbündel in die gewünschten beabstandeten und parallel zueinander verlaufenden Einzellichtstrahlen aufgeteilt wird. Die parallelen Einzelstrahlen laufen durch einen Strahlteiler, einen Beamshifter und über eine axial verschiebbare Fokussieroptik zum Objekt, dessen Geometriedaten gemessen werden sollen. Der Beamshifter dient dazu, das Strahlenbündel um Bruchteile des Abstands zwischen zwei Einzelstrahlen zu verschieben, um so die Auflösung zu erhöhen.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Beamshifter als planare Platte ausgebil¬ det, die senkrecht zur Strahlrichtung in X- und Y-Richtung leicht verkippt werden kann.
Im Strahlteiler wird ein Referenzstrahl aufgespalten und an einem Referenzspiegel re¬ flektiert. Der Referenzspiegel ist in Strahlrichtung, also in axialer Richtung verschiebbar angeordnet und legt mit der Länge eines Referenzarms eine Signalgewinnungsfläche, idealerweise eine Ebene, in einem Messarm des Interferometers fest. Diese kann iden¬ tisch sein mit der Fokusebene der Fokussieroptik, kann jedoch auch von dieser ver¬ schieden sein, um weitere Informationen zum Streuverhalten des semitransparenten Objekts für die anschließende Bildverarbeitung zu gewinnen.
In dem Strahlteiler werden die vom Objekt und vom Referenzspiegel reflektierten Ein¬ zellichtstrahlen zusammengeführt und in dem Detektor überlagert. Liegen die Weglän¬ genunterschiede des Referenzarms und des Messarms im Bereich der Kohärenzlänge der verwendeten Lichtquelle zeigen sich bei axialer Bewegung des Referenzarmspiegels Maxima und Minima auf dem Detektor.
Mit einem multiplanaren Wellenleitelement als Strahlteiler sind gleiche technische Möglichkeiten gegeben.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann die Vielzahl von Einzel strahlen direkt in einem VCSEL-Array (vertical cavity surface emitting laser) erzeugt werden. Dies hat den Vorteil der einzelnen Adressierbarkeit der Einzelstrahlen.
Eine Weiterführung des erfϊndungsgemäßen Verfahrens sieht vor, dass die Strahlfüh¬ rung auch durch dispersionsarme Monomodefaserbündel realisiert werden kann. Dabei wird die Lichtquelle nach Expansion in eine Vielzahl parallel geführter Fasem einge¬ koppelt. Die Auskopplung erfolgt ebenfalls über eine Fokussieroptik. Die Funktionen des Strahlteilers übernehmen in diesem Fall Faserkoppler.
Es kann eine Differenzmessung mit mindestens zwei verschiedenen Wellenlängen durchgeführt werden. Erfindungsgemäß können diese Messungen mit Wellenlängen durchgeführt werden, bei denen das semitransparente Objekt jeweils einen sehr unter-
schiedlichen Streu- und Absorptionskoeffizienten aufweist, um daraus ein Differenzbild zu erstellen.
Zur Verbesserung des Signal-Störsignalverhältnisses ist vorgesehen, dass eine Vielzahl von Frames, d.h., der gesamte Bildinhalt des Bildsensors einer definierten Zeitperiode (Sampling-Zeit) beim Durchfahren des Referenzarms im Speicher eines an den Bildsen¬ sor angeschlossenen Bildverarbeitungsrechners abgelegt und miteinander verrechnet werden.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art, durch die der Erfindung zu Grunde lie¬ gende Aufgabe gelöst wird, zeichnet sich dadurch aus, dass zwischen der Lichtquelle und dem Strahlteiler ein das Strahlenbündel in räumlich beabstandete parallele Einzel¬ lichtstrahlen aufteilendes optisches Element angeordnet ist oder die Lichtquelle zur Er¬ zeugung des aus einer Vielzahl paralleler Einzellichtstrahlen bestehenden Strahlenbün¬ dels ausgebildet ist, wobei die Einzellichtstrahlen einen Abstand derart zueinander auf¬ weisen, dass ein Auftreffen von reflektierten Einzellichtstrahlen auf unmittelbar anein¬ ander grenzenden Pixeln des Bildsensors unterbleibt.
Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Erfindungsgemäß wird ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung zur Erfassung optischer und geometrischer Eigenschaften dreidimensionaler, semitransparenter Objekte insbe¬ sondere des Dentalbereichs, wie Zähne, Kompositmaterialien, Verblendkeramiken, durch Anwendung einer Interferenz und/oder Autokorrelationsmessung mit zumindest einer Lichtquelle kurzer Kohärenzlänge vorgeschlagen, das sich durch nachstehende Merkmale bzw. Merkmalsgruppen auszeichnet:
ein Raster von definiert beabstandeten Lichtstrahlen, d. h. einem Strahlenbündel paralleler Lichtstrahlen wird verwendet, so dass Streuungen innerhalb des zu messenden Objekts zwischen den reflektierten Strahlen detektierbar sind und die benachbarten Strahlen nicht beeinflusst werden,
am Bildsensor wird gleichzeitig nur eine Untermenge von verfügbaren Pixeln direkt von einem korrespondierendem Lichtstrahl beleuchtet (mindestens ein un¬ beleuchteter Pixel Abstand zwischen den beleuchteten Pixeln). Rund um jedes illuminierte Pixel bzw. jede Pixelgruppe (im Fall, dass ein Lichtpunkt mehrere nebeneinander liegende Pixel gleichzeitig beleuchtet) befindet sich ein primär nicht beleuchteter Bereich, der jedoch im Fall des Auftretens von Streulicht (im semitransparenten Objekt) auch beleuchtet wird,
ein Beamshifter wird zur Verschiebung des Strahlenbündels um Bruchteile des Abstands der Einzelstrahlen verwendet, um durch eine Mehrzahl gegeneinander verschobener Messungen die Genauigkeit des Verfahrens zu erhöhen. Bevorzug¬ te Auslührungsform des Beamshifters: planparallel Platte, die leicht verkippt wird. Eine Verschiebung erfolgt zwischen den Frames um Bruchteile des Ab¬ standes der Beleuchtungsstrahlen,
eine Kombination verschiedener Laserdioden mit versetzter Zentralwellenlänge wird verwendet, wobei ein Wellenlängenversatz von 5 nm bis 150 nm bevorzugt im Bereich 10 nm bis 50 nm liegen kann,
durch geeignete Wahl der Wellenlänge, bei der der Streukoeffizient des Objekts entsprechend hoch oder niedrig ist, können Tiefen- oder Oberflächeninformatio¬ nen gewonnen werden,
eine Differenzmessung mit mindestens zwei verschiedenen Wellenlängen kann durchgeführt werden, bei denen das semitransparente Objekt jeweils ein sehr un¬ terschiedliches Streu- und Absorptionsverhalten aufweist, um daraus ein Diffe¬ renzbild zu erstellen,
bei Nutzung des Spektralbereichs im nahen Infrarot, beispielsweise 750 nm bis 1000 nm, kann sodann verfügbare Tiefeninformation auch zur Kariesdiagnostik genutzt werden,
falls zwei oder mehrere Wellenlängen simultan genutzt werden, kann eine RGB- Variante eines CMOS Sensors genutzt werden, die im roten, grünen und blauen Spektralbereich Empfindlichkeitsmaxima aufweist,
die Signalgewinnungsfläche (Ebene mit maximalem Interferenzkontrast) kann mit der Fokusebene identisch, aber auch von dieser verschieden sein, um weitere Informationen zum Streuverhalten des semitransparenten Objekts für die an¬ schließende Bildverarbeitung zu gewinnen,
gemäß einer alternativen Ausführungsform kann die Vielzahl von Einzelstrahlen direkt in einem VCSEL-Array erzeugt werden kann. Dies hat den Vorteil der einzelnen Adressierbarkeit der Einzelstrahlen,
eine Einkopplung von Licht in eine Vielzahl von Einzelfasern kann die Funktion des Strahlteilers übernehmen.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen -für sich und/oder in Kombi¬ nation-, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung der den Zeichnungen zu entnehmenden Ausfuhrungsbeispiele. Dabei werden ausdrücklich auch Merkmale und Merkmalskombinationen nachfolgend beschriebener Ausführungsbeispiele beansprucht.
Es zeigen:
Fig. 1 einen prinzipiellen Aufbau einer Vorrichtung zur Erfassung von Kontur¬ daten eines Objekts,
Fig. 2 eine Prinzipdarstellung zur Verdeutlichung eines Messprinzips,
Fig. 3 Kohärenzlänge der Lichtquelle in Abhängigkeit von deren Zentralwellen¬ länge,
Fig. 4 Streukoeffizient von Schmelz und Dentin in Abhängigkeit der Wellen¬ länge,
Fig. 5 Absorptionskoeffizient von Schmelz und Dentin in Abhängigkeit von der
Wellenlänge,
Fig. 6 eine Prinzipdarstellung einer weiteren Anordnung zur Erfassung von
Konturdaten eines Objekts,
Fig. 7 eine Prinzipdarstellung eines Sensorgehäuses und
Fig. 8 die Unterseite des Sensorgehäuses gemäß Fig. 7.
Fig. 1 zeigt einen schematischen Aufbau einer Vorrichtung 10 zur Erfassung von Kon¬ turdaten einer Freiformfläche 12 eines semitransparenten Objektes 14.
Das Licht einer Lichtquelle 16 kurzer Kohärenzlänge wird über einen Beam Expander 18 aufgeweitet und auf ein Linsenarray 20 projiziert, das daraus ein Strahlenbündel 22 einer Vielzahl paralleler Einzelstrahlen erzeugt. Diese laufen durch einen Beamshifter 26, einen Strahlteiler 24 und über eine axial verschiebbare Fokussieroptik 28 zum Ob¬ jekt 14 wie Zahn, dessen Geometriedaten gemessen werden sollen.
Der Beamshifter 26 dient dazu, das Strahlenbündel 22 um Bruchteile des Abstands zwi¬ schen zwei Einzelstrahlen zu verschieben, um so die Auflösung zu erhöhen. Hierdurch besteht die Möglichkeit, das Strahlenbündel 22, d. h. dessen Einzellichtstrahlen insge¬ samt ortsmäßig zu verschieben, um somit auch Bereiche des Objekts 14 messen zu kön¬ nen, die möglicherweise bei anderen Auftreffpunkten der Einzellichtstrahlen nicht er¬ fassbar sind.
Der Beamshifter 26 kann z. B. als planparallele Platte ausgebildet sein, die senkrecht zur Strahlrichtung in X und Y leicht verkippt werden kann.
Im Strahlteiler 24 wird ein Referenzstrahl 30 abgespalten und an einem Referenzspiegel 32 reflektiert. Der Referenzspiegel 32 ist in Richtung des Referenzstrahls 30, also in axialer Richtung gemäß Pfeil 34 verschiebbar angeordnet und legt mit der Länge L ei¬ nes Referenzarms 36 eine Signalgewinnungsfläche 38, idealerweise eine Ebene, in ei¬ nem Messarm 40 eines Interferometers fest. Diese kann identisch sein mit einer Fokus¬ ebene der Fokussieroptik 28, kann jedoch auch von dieser verschieden sein, um weitere Informationen zum Streuverhalten des semitransparenten Objekts 14 für die anschlie¬ ßende Bildverarbeitung zu gewinnen. Auf dem Rückweg vom Objekt 14 werden im Strahlteiler 24 die vom Objekt 14 reflektierten Einzellichtstrahlen und die vom Refe¬ renzspiegel 32 reflektierten Einzellichtstrahlen, also beide Lichtpfade zusammengeführt und in einem Bildsensor 42 überlagert.
Die Signalgewinnungsfläche 38 ist die Ebene mit maximalem Interferenzkontrast bzw. sollte diese sein.
Liegen die Weglängenunterschiede des Referenzarms 36 und des Messarms 40 im Be¬ reich der Kohärenzlänge der verwendeten Lichtquelle 16, zeigen sich bei axialer Bewe¬ gung des Referenzarmspiegels 32 Minima und Maxima auf dem Bildsensor 42.
Fig. 2 zeigt eine rasterförmige Verteilung von Beleuchtungspunkten 44 auf dem Mess¬ objekt 14 sowie auf dem Bildsensor 42. Am Bildsensor wird gleichzeitig nur eine Un¬ termenge 46, 47 von verfügbaren Pixeln 48 direkt von einem korrespondierenden Licht¬ strahl 43, 45 beleuchtet. Eine Verschiebung des Rasters erfolgt zwischen den Frames um Bruchteile des Abstands der Beleuchtungsstrahlen.
Die Vielzahl der parallelen Einzelstrahlen 43, 45 (Beleuchtungsraster) werden so kor¬ respondierend zentriert auf jeweils ein oder wenige Pixel 46, 47 des Bildsensors 42 ab¬ gebildet. Rund um jedes illuminierte Pixel 46, 47 bzw. jeder Pixelgruppe befindet sich ein primär nicht illuminierter Bereich (z. B. Pixel 49), der jedoch im Fall des Auftretens von Streulicht ebenfalls beleuchtet wird, was bei einem semitransparenten Objekt der Normalfall ist. Damit wird das Signal - Störsignalverhältnis verschlechtert.
Um dennoch dreidimensionale Daten der Oberfläche 12 des Objekts 14 gewinnen zu können, wird erfindungsgemäß eine Vielzahl von Frames, d. h. der gesamte Bildinhalt des Bildsensors 42 einer definierten Zeitperiode (Samplingzeit) beim Durchfahren des Referenzarms 36 im Speicher eines an den Bildsensor 42 angeschlossenen Bildverarbei¬ tungsrechner abgelegt und miteinander verrechnet.
Kennt man eine Stellung des Referenzarms 36 in dem definitiv kein Messsignal des Objekts 14 vorliegen kann (z.B. in der kürzesten Stellung des Referenzarmes, bei dem die Messebene 38 kurz oberhalb des Objektes 14 liegt), kann davon ausgegangen wer¬ den, dass Restsignale, die dennoch aufgetreten sind, Störsignale sind und können als solche klassifiziert werden. Bewegt man die Signalgewinnungsfläche 38 durch Ver¬ schieben des Referenzspiegels 32 weiter in Richtung des Messobjekts 14, entsteht ir¬ gendwann ein Schnittpunkt bzw. eine Schnittlinie ggf. auch eine Schnittfläche zwischen Signalgewinnungsfläche 38 und der Objektkontur 12. Dann kommt es an den korres¬ pondierenden Pixeln des Bildsensors 42 zu charakteristischen Intensitätsschwankungen, die sich in von Frame zu Frame wechselnden Bildmustern ausdrücken. Die beim Ver¬ fahren eher statischen Intensitätsverteilungen können dagegen abgegrenzt werden. So kann beim Durchfahren der Signalgewinnungsfläche durch das Messobjekt durch Ver¬ knüpfen der zeitlich - räumlichen Signalmuster der konsekutiven Frames ein Hellig¬ keitsmustertensor aufgebaut werden.
Zur Oberflächenkonturdatenextraktion wird a-priori Wissen in Form einer Datenbank genutzt, die typische Kombinationen aus Streu-, Absorptions- und Anisotropiefaktoren, der entsprechenden semitransparenten Materialien enthalten. Damit wird die zu erwar¬ tende Streulichtverteilung berechnet. Ein Berechnungsverfahren, das die optischen Ei¬ genschaften semitransparenter Gewebe beschreibt, ist z. B. in der Dissertation von We¬ niger K., FU Berlin 2004, beschrieben.
Ebenso wird, soweit die zu erwartende Kontur bekannt ist, also einer bestimmten Kon¬ turklasse zugeordnet werden kann, dies dazu genutzt, Daten mit Prioritäten zu versehen.
Der Ablauf der Messung wird von einem Microcontroller gesteuert. Dies beinhaltet das Verschieben der Fokussieroptik und des Referenzarmspiegels, wie auch die Bewegung des Beamshifters.
3 D Konturdaten, die teilüberlappend von verschiedenen Positionen des Bildsensors aus aufgenommen werden, werden mittels Software zu einem Gesamtdatensatz kombiniert.
Aus den extrahierten Konturdaten des gemessenen Objekts wird ein STL-FiIe erstellt, der mit geeigneten CAD/CAM Systemen weiterbearbeitet werden kann.
Die vorliegende Erfindung beschreibt eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Gewin¬ nung von 3D Daten semitransparenter Objekte durch Anwendung von Interferenzmes¬ sung / Autokorrelationsmessungen mit Lichtquellen kurzer Kohärenzlänge. Dies kann im Extremfall weißes Licht sein, jedoch auch von einer oder einem Array superlumi- neszenter Dioden, oder von einer oder einem Array mehrerer relativ breitbandiger Hochleistungsleuchtdioden stammen. Ebenso ist eine Kombination mehrerer Laserdio¬ den mit gegeneinander versetzter Zentralwellenlänge möglich. Der Wellenlängenversatz kann 5 - 150 nra, bevorzugt 10 - 50 nm betragen.
Die Kohärenzlänge lc , die bestimmend ist für die longitudinale Auflösung einer OCT Messung (Optische Kohärenz Tomografie), ist für eine gaußförmige Spektralverteilung gegeben durch:
21n2 λ1 π Aλ
Die Kohärenzlänge sollte bevorzugt im Bereich 2- 20 μm liegen, bei Emissionsleistun¬ gen im Bereich 1 bis 100 mW bevorzugt 3 - 50 mW. Ein Zusammenhang zwischen der Zentralwellenlänge und der Bandbreite (FWHM) der Lichtquelle und der Kohärenzlän¬ ge ist in Fig. 3 dargestellt.
Abweichend vom Stand der Technik soll in dem beschriebenen Verfahren lediglich die Oberflächeninformation gewonnen werden. Es können daher auch Lichtquellen mit Wellenlängen gewählt werden, bei denen der Streukoeffizient des Objekts hoch ist. Damit wird eine Differenzmessung mit mindestens zwei verschiedenen Wellenlängen möglich.
Erfindungsgemäß können dies zwei Messungen mit Wellenlängen sein, bei denen das semitransparente Objekt 14 jeweils sehr unterschiedlichen Streu- und Absorptionskoef¬ fizienten aufweist, um daraus ein Differenzbild zu erstellen.
Im Falle eines hohen Streukoeffizienten wird sich dann im Nahfeld des Beleuchtungs¬ punktes ein kleiner jedoch heller Streuhof bilden. Im Falle eines kleinen Streukoeffi¬ zienten wird sich das Streulicht weit im semitransparenten Medium ausbreiten jedoch im Nahfeld eine geringere Intensität aufweisen. Dies eröffnet erweiterte Auswertungs¬ möglichkeiten durch die Bildverarbeitungssoftware.
Im Falle von Zahnhartsubstanz liegt ein Wellenlängenbereich mit hohem Streukoeffi¬ zienten im blauen und ultravioletten Spektralbereich, wobei Wellenlängen unter 350 nm wegen der Gefahr der Induktion von DNA Strangbrüchen und Radikalbildung vermie¬ den werden sollten. Der Streukoeffizient liegt im Fall von Zahnhartsubstanz im Bereich 8 - 90 l/mm bei Absorptionskoeffizienten im Bereich von 0,1 - 1,5 l/mm. Bei zahnärzt¬ lichen Füllungsmaterialien liegt der Streukoeffizient hier im Bereich 8 - 25 l/mm und der Absorptionskoeffizient bei 0,3 - 4 l/mm.
Wellenlängenbereiche geringer Streuung liegen dagegen für semitransparente Objekte im roten und infraroten Spektralbereich. Für Zahnhartsubstanz liegt der Streukoeffizient im Bereich von 1 - 40 l/mm für Zahnschmelz an der unteren Grenze und für Dentin im oberen Bereich. Füllungswerkstoffe liegen im Bereich 3 - 20 l/mm. Beispiele für Streu¬ koeffizienten und Adsorptionskoeffizienten von Schmelz und Dentin sind den Fig. 4 und 5 zu entnehmen.
Limitierend im nahen Infrarot ist die abnehmende spektrale Empfindlichkeit des Detek¬ tors. Im Falle einer bevorzugten Ausführungsform fällt diese bei einem CMOS Sensor bei 1000 nm unter 5 %. Ebenfalls ist die Verwendung eines CCD Sensors möglich. Weiterhin lässt sich mit geeigneten Sensoren der Wellenlängenbereich ins Infrarot er¬ weitern. Geeignet sind dazu beispielsweise In As- oder HgCdTe-Detektoren mit denen der Bereich 2, 5 bis 10 μm abgedeckt werden kann.
Falls der Spektralbereich des nahen Infrarot, beispielsweise 750 nm bis 1000 nm ge¬ nutzt wird, kann die dann verfügbare Tiefeninformation auch zur Kariesdiagnostik ge¬ nutzt werden. Falls zwei oder mehrere Wellenlängen simultan genutzt werden sollen, kann eine RGB - Variante eines CMOS- Sensors genutzt werden, die im roten, grünen und blauen Spektralbereich Empfindlichkeitsmaxima aufweist.
Fig. 6 zeigt eine schematische Darstellung einer alternativen Ausführungsform einer Vorrichtung 50 zur Erfassung von Konturdaten dreidimensionaler Objekte, wobei glei¬ che Elemente mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sind. In Erweiterung der Vorrichtung 10 gemäß Fig. 1 ist eine Mitlaufvorrichtung 52 vorgesehen, die eine simul¬ tane axiale Längenänderung des Referenzarms 36 beim Verschieben der Fokussierlinse 28 entlang des Pfeils 54 ermöglicht. Hierzu sind in der Mitlaufvorrichtung 52 Umlenk¬ spiegel 56 angeordnet. Ein weiterer Umlenkspiegel 58 ist in Verlängerung des aus dem Strahlteiler 24 austretenden Lichtstrahls angeordnet, um eine Umlenkung des Licht¬ strahls auf den in der Mitlaufvorrichtung angeordnete Spiegelanordnung 56 zu errei¬ chen. Um bei dieser Anordnung dennoch eine Trennung der Fokusebene von der Sig¬ nalgewinnungsebene zu ermöglichen, kann der Spiegel 32 vorzugsweise getrennt axial in Richtung des Pfeils 60 verschoben werden.
Fig. 7 zeigt eine Außenkontur eines Sensorgehäuses 62 zum Einsatz in der Zahnheil¬ kunde zum intraoralen Scanning von Zähnen. Um ein komfortables Arbeiten im Mund eines Patienten zu ermöglichen, müssen sich die Abmessungen an die Anatomie des Patienten orientieren. Eine keilförmige Anordnung ist eine bevorzugte Ausfuhrungs¬ form.
Fig. 8 zeigt eine Unterseite 64 des Sensorgehäuses 62, in dem ein Scanfenster 66 ange¬ ordnet ist. Die Länge des Scanfensters 66 ermöglicht eine simultane Erfassung eines Quadranten.