Sanitäre Auslaufeinheit
Die Erfindung betrifft eine sanitäre Auslaufeinheit mit einer Auslaufarmatur , die einen Wasserauslauf hat , wobei zum Belüften des Wasserstrahls eine Belüftungseinrichtung vorgesehen ist .
Man kennt bereits verschiedene Strahlregler , die den aus einer sanitären Auslaufarmatur austretenden Wasserstrahl belüften und zu einem homogenen, perlend-weichen Wasserstrahl formen sollen. Die vorbekannten Strahlregler weisen in ihrem Strahlregler- Gehäuse dazu einen, meist als Lochplatte ausgestalteten Strahlzerleger auf, dem eine Homogenisiereinrichtung und gegebenenfalls ein Strömungsgleichrichter nachgeschaltet ist . Das Strahlreglergehäuse der vorbekannten Strahlregler weist im Bereich der Homogenisiereinrichtung Belüftungsöffnungen auf, die als Belüftungseinrichtung zum Belüften des mittels des Strahlzerlegers vorübergehend in Einzelstrahlen aufgeteilten Wasserstrahls dienen (vgl . DE-A-30 00 799) . Die vorbekannten Strahlregler werden mit ihrem Strahlreglergehäuse in ein Auslaufmundstück eingesetzt , dass am Armaturenauslauf mittels einer Schraubverbindung lösbar befestigt werden kann.
Das zur Montage der vorbekannten Strahlregler benötigte Auslaufmundstück legt die Form sanitärer Auslaufarmaturen im Bereich des Armaturenauslaufs fest . Man ist jedoch zunehmend bestrebt , unkonventionelle und ästhetisch anspruchsvolle Auslaufarmaturen zu gestalten.
Es besteht daher die Aufgabe , eine sanitäre Auslaufeinheit der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die bei der Ausgestaltung
ihrer Auslaufarmatur eine größtmögliche Gestaltungsfreiheit bei zumindest gleichbleibender Funktionalität bietet .
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei der sanitären Auslaufeinheit der eingangs erwähnten Art insbesondere darin, dass die Belüftungseinrichtung in Strömungsrichtung mit Abstand vor dem Wasserauslauf in der Auslaufarmatur und/oder in zumindest einer der zur Auslaufarmatur führenden Wasserleitungen vorgesehen ist .
Bei der erfindungsgemäßen Auslaufeinheit ist die Belüftungseinrichtung in Strömungsrichtung mit Abstand vor dem Wasserauslauf angeordnet . Damit ist eine räumliche Trennung zwischen dem Wasserauslauf der Auslaufarmatur einerseits und der Belüftungseinrichtung andererseits erreicht . So kann beispielsweise im Wasserauslauf der Auslaufarmatur eine Strahlformung erfolgen, während demgegenüber die Luftansaugung und gegebenenfalls auch die Bestimmung der Durchflussmenge an einen weiter stromaufwärts angeordneten Punkt verlegt ist . Durch diese räumliche Trennung kann der Wasserauslauf selbst extrem schlank ausgestaltet werden, so dass ohne Einbußen in der Funktionalität eine größtmögliche Gestaltungsfreiheit bei der Gestaltung derartiger Auslaufeinheiten erreicht wird.
Dabei sieht eine besonders vorteilhafte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor , dass die Auslaufarmatur im Bereich ihres Wasserauslaufs einen Strahlregler hat , und dass die Belüftungseinrichtung getrennt vom Strahlregler in der Auslaufarmatur und/oder in zumindest einer der zur Auslaufarmatur füh- renden Wasserleitungen vorgesehen ist . Bei dieser bevorzugten Ausführungsform erfolgt eine räumliche Trennung zwischen der Belüftung des Wasserstrahls einerseits und der im Strahlregler vorgesehenen Strahlformung andererseits . Die Strahlformung
erfolgt am Wasserauslauf der Auslaufarmatur, während demgegenüber die Luftansaugung in Strömungsrichtung mit Abstand vor dem Wasserauslauf vorgesehen ist .
Da der Wasserauslauf üblicher Auslaufarmaturen häufig am höchsten Punkt einer Auslaufarmatur angeordnet ist , ist dafür Sorge zu tragen, dass bei Schließen der Auslaufarmatur das noch in der Auslaufarmatur befindliche Wasser nicht durch die Belüftungseinrichtung, die tiefer als der Wasserauslauf angeordnet sein kann, austritt . Es ist daher zweckmäßig, wenn die Belüftungseinrichtung zumindest ein Einwege-Belüftungs- ventil oder einen Rückflussverhinderer hat .
Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor , dass die Belüftungseinrichtung zumindest ein duck-bill- oder Membranventil und/oder wenigstens ein Umbrella- oder Schirmventil aufweist .
Um wahlweise einen belüfteten oder unbelüfteten Wasserstrahl aus der erfindungsgemäßen Auslaufeinheit zu erhalten, ist es zweckmäßig, wenn die Belüftungseinrichtung offen- und verschließbar ist .
Dabei sieht eine besonders einfache und mit nur geringem Her- Stellungsaufwand verbundene Ausführungsform gemäß der Erfindung vor , dass der Belüftungsöffnung der Belüftungseinrichtung ein Verschlussdeckel vorgeschaltet ist , der in einer Offenstellung die Belüftungsöffnung freigibt und in einer Schließstellung die Belüftungsöffnung dichtend verschließt .
Damit der durch die Belüftungseinrichtung strömende Wasserstrahl die Luft ansaugen und unter Durchmischung mitreißen kann, ist es vorteilhaft , wenn unmittelbar vor der ein Misch-
zone bildenden Mündung von Luft- und Wasserzufuhr eine Beschleunigungsstrecke in die Wasserzufuhr zwischengeschaltet ist zur Beschleunigung des mit der Luft zu vermischenden Wasserstroms .
Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor , dass die Beschleunigungsstrecke als eine Querschnittsverengung der zur Belüftungseinrichtung zuströmseitigen Wasserleitung ausgebildet ist .
Eine bessere Luftdurchmischung des Wasserstrahls wird erreicht , wenn der Belüftungseinrichtung eine , den belüfteten Wasserstrom an den Innenumfang der Wasserleitung oder der Auslaufarmatur führende Wasserführung nachgeschaltet ist . Bei dieser besonders vorteilhaften Ausführungsform wird der aus der Belüftungseinrichtung austretende Wasserstrahl bewusst an die Wandungen des Armaturengehäuse gerichtet , um dort reflektiert und somit besser verwirbelt zu werden .
Dabei sieht eine besonders einfache und mit geringem Herstellungsaufwand verbundene Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass die Wasserführung als ein in Strömungsrichtung V- oder trichterförmig zulaufendes Führungsgitter ausgebildet ist , dessen die Gitteröffnungen begrenzenden Führungswände als Wasserführungswände ausgestaltet sind.
Die Gitteröffnungen des Führungsgitters haben einen großen Durchlaufquerschnitt und vermögen dennoch mit den die Gitteröffnung begrenzenden Führungswänden den Wasserstrahl gut zu führen, wenn die Gitteröffnungen des Führungsgitters im wesentlichen wabenförmig ausgestaltet sind.
Zweckmäßig ist es , wenn die Belüftungseinrichtung als Ein-
setzpatrone oder Einbaukartusche ausgestaltet ist , die in den zum Wasserauslauf führenden Leitungs- oder Armaturenabschnitt einsetzbar ist .
Eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, dass das Patronengehäuse der Belüftungseinrichtung zu- strömseitig zumindest eine Durchlassöffnung hat , und dass die zumindest eine Durchlassöffnung als Beschleunigungsstrecke ausgestaltet ist .
Dabei ist es vorteilhaft , wenn im Bereich des Gehäuseauslaufs des Patronengehäuses die Wasserführung vorgesehen ist .
Die Belüftungseinrichtung lässt sich besonders gut in das Ar- maturengehäuse einsetzen, wenn im Bereich zwischen der Beschleunigungsstrecke und dem Gehäuseauslauf des Patronengehäuses der Ventilauslass des zumindest einen Belüftungsventils angeordnet ist .
Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass im Armaturengehäuse mit Abstand vor dem Wasserauslauf eine zum lichten Armaturenquerschnitt führende Einsetzöffnung vorgesehen ist , in welche die Belüftungseinrichtung vorzugsweise lösbar einsetzbar ist .
Eine als Einsetzpatrone oder Einbaukartusche ausgestaltete Belüftungseinrichtung kann in ein insbesondere als Gusskörper ausgestaltetes Gussgehäuse unmittelbar eingesetzt werden, wenn in dem Armaturengehäuse die Aufnahme für diese Einsetzpatrone oder Einbaukartusche entsprechend spanend hergestellt ist . Eine vorteilhafte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht demgegenüber vor , dass die Einsetzöffnung in einer vorzugsweise hülsenförmigen Kartuschen- oder Patronenaufnahme mündet, die
zur Aufnahme der als Einsetzpatrone oder Einbaukartusche ausgestalteten Belüftungsvorrichtung bestimmt ist . Diese hülsenförmige Kartuschen- oder Patronenaufnahme kann beispielsweise aus einer dünnwandigen Blechkonstruktion hergestellt sein, die in das Armaturengehäuse der Auslaufarmatur montiert ist .
Es ist möglich, die Belüftungseinrichtung unmittelbar im Armaturengehäuse der Auslaufarmatur vorzusehen. Zusätzlich oder stattdessen kann die Belüftungseinrichtung auch in einem Leitungsadapter angeordnet sein, der in zumindest' eine der zu einer Auslaufarmatur führenden Wasserleitungen zwischen- schaltbar ist .
Die Belüftungseinrichtung lässt sich, kaum sichtbar , auch unterhalb eines Waschbeckens montieren, wenn die Belüftungseinrichtung in einem Leitungsadapter angeordnet ist , der in zumindest eine zu einer Auslaufarmatur führenden Wasserleitungen zwischenschaltbar ist .
Dabei ist es ein besonderer Vorteil einer in einem Leitungsadapter angeordneten Belüftungseinrichtung, dass die Belüftungseinrichtung in die Warmwasser- oder die Kaltwasserleitung zwischengeschaltet werden kann. Ist die Belüftungseinrichtung in die Warmwasser- oder die Kaltwasserleitung zwischengeschaltet , lässt sich anhand des Strahlbildes auf einfache Weise erkennen, ob es sich bei dem aus der Auslaufarmatur ausströmenden Wasserstrahl um warmes bzw. kaltes Wasser handelt . Ist beispielsweise in der Warmwasserleitung eine Luftbeimischung vorgesehen, während demgegenüber der Kaltwasserzuleitung keine Belüftungseinrichtung zugeordnet ist , bedeutet ein kristallklarer Wasserstrahl , dass es sich um kaltes Wasser handelt , während ein stark belüfteter Wasserstrahl
heißes Wasser und ein wenig belüfteter Wasserstrahl auf Mischwasser hinweist . Der Anwender kann somit anhand des Grades der Luftdurchmischung, beispielsweise anhand der Trübung und Weißfärbung durch die Wasserbläschen, den ungefähren Tempera- turzustand des aus der Auslaufarmatur ausströmenden Wassers erkennen.
Um gegebenenfalls auch einen belüfteten und entsprechend per- lend-weichen Wasserstrahl zu erzeugen, kann es zweckmäßig sein, wenn die Auslaufarmatur als Duschbrause ausgebildet ist .
Ein weiteres bevorzugtes Anwendungsbeispiel sieht vor, dass die Auslaufarmatur als Hand- oder Küchenbrause ausgebildet ist . Normalerweise besitzen solche Küchenbrausen die Wahlmög- lichkeit , den Wasserstrahl von Spraystrahl zu Normalstrahl umzustellen. Durch Integration einer gegebenenfalls auch verschließbaren Belüftungseinrichtung beispielsweise in den Brausegriff einer solchen Hand- oder Küchenbrause wird es dem Anwender zusätzlich möglich, den Spraystrahl oder den Normal- strahl wahlweise mit Luftdurchmischung oder auch ohne Luftdurchmischung zu gestalten, so dass die Möglichkeiten der Strahlvariationen durch eine derartige Belüftungseinrichtung verdoppelt werden, was dem Benutzer einen zusätzlichen Nutzen bringt .
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren wesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher erläutert . Es zeigt :
Fig. 1 eine sanitäre Auslaufeinheit in einer perspektivi- sehen Darstellung, die an ihrem Wasserauslauf einen
Strahlregler und stromaufwärts , im Armaturengehäuse , eine Belüftungseinrichtung zum Belüften des durch die
Auslaufarmatur strömenden Wasserstrahls hat ,
Fig. 2 die Auslaufeinheit aus Figur 1 im Bereich des Wasserauslaufs ihrer Auslaufarmatur ,
Fig. 3 die Auslaufeinheit aus Figur 1 und 2 im Bereich der in dem Armaturengehäuse der Auslaufarmatur befindlichen Belüftungseinrichtung,
Fig. 4 die als Einsetzpatrone oder Einbaukartusche ausge- staltete Belüftungseinrichtung der Auslaufeinheit gemäß den Figuren 1 bis 3 in einer perspektivischen Darstellung,
Fig. 5 eine an der Belüftungseinrichtung abströmseitig vor- gesehene und als Führungsgitter ausgestaltete Wasserführung,
Fig. 6 die Belüftungseinrichtung der Auslaufeinheit aus den Figuren 1 bis 5 in einer auseinandergezogenen Einzelteil-Darstellung,
Fig. 7 die Belüftungseinrichtung der in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Auslaufeinheit in einer perspektivischen Seitenansicht ,
Fig. 8 eine vergleichbare Belüftungseinrichtung, die jedoch abströmseitig keine Wasserführung aufweist ,
Fig. 9 die Belüftungseinrichtung aus Figur 8 in einer per- spektivischen Seitenansicht ,
Fig. 10 eine in ein Armaturengehäuse montierte Belüftungseinrichtung in einem Längsschnitt , wobei die Belüftungs-
einrichtung ein als Schirπiventil ausgestaltetes Einwege-Belüftungsventil hat ,
Fig. 11 die Belüftungseinrichtung aus Figur 10 in einer aus- einandergezogenen Einzelteildarstellung,
Fig. 12 die Belüftungseinrichtung aus den Figuren 10 und 11 in einer perspektivischen Seitenansicht ,
Fig. 13 eine mit Figur 1 vergleichbare sanitäre Auslaufeinheit , deren Belüftungseinrichtung mittels eines Verschlussdeckels offen- und schließbar ist ,
Fig. 14 die Auslaufeinheit aus Figur 13 in einem Längsschnitt im Bereich ihres Wasserauslaufs ,
Fig. 15 die Auslaufeinheit aus Figur 13 und 14 in einem Längsschnitt im Bereich ihrer Belüftungseinrichtung,
Fig. 16 die der Auslaufeinheit gemäß den Figuren 13 bis 15 zugeordnete Belüftungseinrichtung in einer perspektivischen Seitenansicht ,
Fig. 17 die Belüftungseinrichtung aus Figur 16 in einer aus- einandergezogenen Einzelteildarstellung,
Fig. 18 eine Belüftungseinrichtung in einem Längsschnitt , die ohne eine Aufnahmehülse direkt in eine spanend hergestellte Aufnahme des Armaturen-Gusskörpers ein- gesetzt werden kann,
Fig. 19 die Belüftungseinrichtung aus Figur 18 in einer auseinandergezogenen Einzelteil-DarStellung,
Fig. 20 eine als Duschbrause ausgestaltete Auslaufeinheit , deren Brauseschlauch eine in einem Leitungsadapter befindliche Belüftungseinrichtung vorgeschaltet ist ,
Fig. 21 den Leitungsadapter der in Figur 20 dargestellten Auslaufeinheit in einem Längsschnitt ,
Fig. 22 die der Auslaufeinheit gemäß den Figuren 20 und 21 zugeordnete Belüftungseinrichtung in einer auseinandergezogenen Einzelteildarstellung,
Fig. 23 eine sanitäre Auslaufeinheit , in deren Kalt- und Warmwasserleitungen jeweils eine in einem Leitungs- adapter befindliche Belüftungseinrichtung zwischengeschaltet ist , wobei die Belüftungseinrichtungen offen- und verschließbar sind,
Fig. 24 eine der der Auslaufeinheit gemäß Figur 23 zugeord- neten Belüftungseinrichtungen in einem Längsschnitt durch den Leitungsadapter,
Fig. 25 eine der der Auslaufeinheit gemäß den Figuren 23 und 24 zugeordneten Belüftungseinheiten in einer auseinandergezogenen Einzelteildarstellung,
Fig. 26 eine als Hand- oder Küchenbrause ausgestaltete Auslaufeinheit in einer perspektivischen Darstellung,
Fig. 27 die Auslaufeinheit aus Figur 26 in einer ebenfalls perspektivischen Darstellung mit geändertem Blickwinkel ,
Fig. 28 die Auslaufeinheit aus den Figuren 26 und 27 in einem Längsschnitt im Bereich der in den Brausegriff integrierten Belüftungseinrichtung,
Fig. 29 die der Auslaufeinheit gemäß den Figuren 26 bis 28 zugeordnete Belüftungseinrichtung in einer auseinandergezogenen Einzelteildarstellung,
Fig. 30 eine in einer perspektivischen Teil-Schnittdar- Stellung gezeigte und als Einsetzpatrone oder
Einbaukartusche ausgestaltete Belüftungseinrichtung, die ein Umbrella- oder Schirmventil aufweist ,
Fig. 31 die Belüftungseinrichtung aus Figur 30 in einer Seitenansicht ,
Fig. 32 die Belüftungseinrichtung aus den Figuren 30 und 31 in einem Längsschnitt ,
Fig. 33 die Belüftungseinrichtung aus den Figuren 30 bis 32 in einer perspektivischen Unteransicht ,
Fig. 34 die Belüftungseinrichtung aus den Figuren 30 bis 33 in einer auseinandergezogenen Einzelteildarstellung,
Fig. 35 das Umbrella- oder Schirmventil der in den Figuren 30 bis 34 gezeigten Belüftungseinrichtung in einer Seitenansicht ,
Fig. 36 das Schirmventil aus Figur 35 in einem Längsschnitt ,
Fig. 37 das Schirmventil aus Figur 35 und 36 in einer perspektivischen Darstellung,
Fig . 38 bis 39 den den Ventilsitz tragenden Ventilkorpus des in den Figuren 36 und 37 gezeigten Schirmventils in einer Seitenansicht (Fig.38 ) und in einer perspektivischen
Darstellung (Fig.39) ,
Fig. 40 bis 41 einen am Außenumfang des Ventilkorpus angeordneten Dichtring in einer Seitenansicht (Fig.40 ) und in einer perspektivischen Darstellung (Fig.41 ) und
Fig. 42 bis 43 den Ventilschirm des in den Figuren 36 bis 41 gezeigten Schirmventiles in einer Seitenansicht
(Fig.42 ) sowie in einer perspektivischen Draufsicht (Fig.43 ) .
In den Figuren 1 bis 7 ist eine sanitäre Auslaufeinheit 1 in verschiedenen Ansichten dargestellt . Die Auslaufeinheit 1 weist eine Auslaufarmatur 2 auf, die im Bereich ihres Wasserauslaufs
3 einen in Figur 2 dargestellten Strahlregler 4 hat , der den austretenden Wasserstrahl homogen formen soll . Um den
Wasserstrahl auch belüften und um einen perlend-weichen Was- serstrahl erzeugen zu können, ist eine Belüftungseinrichtung 5 vorgesehen.
Aus einem Vergleich der Figuren 1 bis 3 wird deutlich, dass die Belüftungseinrichtung 5 getrennt vom Strahlregler 4 in der Auslaufarmatur 2 vorgesehen ist . Im Armaturengehäuse der Auslaufarmatur 2 ist dazu stromaufwärts mit Abstand vom Wasserauslauf 3 und dem dort befindlichen Strahlreger 4 seitlich am Armaturengehäuse eine zum lichten Armaturenquerschnitt
führende Einsetzöffnung 6 vorgesehen. Diese Einsetzöffnung 6 führt zu einer im Armaturengehäuse angeordneten hülsenförmigen Patronen- oder Kartuschenaufnahme 7 , die als dünnwandige Blechkonstruktion hergestellt und zu- sowie abströmseitig offen ausgebildet ist .
Die als Einsetzpatrone oder Einbaukartusche ausgebildete Belüftungseinrichtung 5 ist über die Einsetzöffnung 6 in die hülsenförmige Kartuschen- oder Patronenaufnahme 7 lösbar ein- setzbar und wird darin mittels eines Sprengrings 8 gehalten, der in eine öffnungsseitige Nut 9 in der Patronenaufnahme 7 einsetzbar ist .
Bei der hier dargestellten Auslaufeinheit 1 verbleibt die vom Strahlregler 4 bewirkte Strahlformung am Wasserauslauf 3 der
Sanitärarmatur 2 , während die Luftansaugung und die Bestimmung der Durchflussmenge an einem weiter stromaufwärts angeordneten
Punkt verlegt ist . Da der Wasserauslauf 3 am höchsten Punkt der
Auslaufarmatur 2 erfolgt , weist die Belüftungseinrichtung 5 ein Einwege-Belüftungsventil 10 auf, das hier als duck-bill- oder
Membranventil ausgestaltet ist und ein Austreten des beim
Schließen der Auslaufarmatur 2 darin noch befindlichen Wassers durch eine unterhalb des Wasserauslaufs 3 angeordnete
Belüftungsöffnung verhindern soll . Das Einwege-Belüftungsventil 10 wird sichtseitig durch ein Vorsatzgitter 40 bedeckt , das auch als Sichtblende dient .
In den Figuren 3 und 6 ist erkennbar, dass das Patronengehäuse der Belüftungseinrichtung 5 zuströmseitig mehrere als Querschnittsverengungen ausgebildete Durchtrittsöffnungen 11 hat , die eine Beschleunigungsstrecke 12 zur Beschleunigung des mit der Luft zu vermischende Wasserstroms bilden. Der Belüftungseinrichtung 5 ist eine, den belüfteten Wasserstrom an
den Innenumfang der Wasserleitung und speziell der Auslaufar- matur 2 führende Wasserführung 13 nachgeschaltet , die als ein sich in Strömungsrichtung V- oder trichterförmig zulaufendes Führungsgitter 14 ausgebildet ist , dessen die Gitteröffnungen begrenzenden Führungswände als Wasserführungswände ausgestaltet sind. Um einen größtmöglichen Durchflussquerschnitt freihalten und gleichzeitig den Wasserstrom bestmöglich an den die Gitteröffnungen begrenzenden Führungswänden weiterführen zu können, sind die Gitteröffnungen des Führungsgitters 14 im wesentlichen wabenförmig ausgestaltet . Das als Wasserführung dienende Führungsgitter 14 ist im Bereich des Gehäuseauslaufs des Patronengehäuses vorgesehen und abströmseitig an der Kartuschenaufnahme 7 gehalten .
Im Bereich zwischen der Beschleunigungsstrecke 12 und dem Gehäuseauslauf des Patronengehäuses ist der Ventilauslass des Belüftungsventils 10 angeordnet . Der Ventilauslass des Belüftungsventils 10 mündet in einer Mischzone , die in der Mündung von Luft- und Wasserzufuhr angeordnet ist . Der in der Be- schleunigungsstrecke 12 beschleunigte Wasserstrom vermag die vom Belüftungsventil 10 in die Mischzone gelangende Luft gut anzusaugen, durchzumischen und mitzureißen .
Die räumliche Trennung der Funktion Wasseraustritt und Was- serformung einerseits und der Luftansaugung in der Belüftungseinrichtung 5 andererseits erlaubt es , den Wasserauslauf 3 der Auslaufarmatur 2 extrem schlank zu gestalten.
In den Figuren 8 und 9 ist eine Belüftungseinrichtung 5 darge- stellt , die für eine , mit Figur 1 bis 7 vergleichbare Auslaufeinheit bestimmt ist . Zur vereinfachten Darstellung ist das V- förmig angeordnete Führungsgitter 14 , das zur besseren Verwir- belung dienen soll , nicht enthalten . Die in den Figuren 8 und 9
dargestellte Belüftungseinrichtung 5 weist einen abströmseitig offenen Schutzkorb oder -mantel 15 auf, der das Belüftungsventil 10 in seinem, in die Mischzone vorstehenden Teilbereich umgibt . Der Schutzkorb 15 soll verhindern, dass die in der Beschleunigungsstrecke 12 mit hoher Geschwindigkeit austretenden, scharf gebündelten Wasserstrahlen direkt auf dem Belüftungsventil 10 auftreffen und dort zu Fehlfunktionen führen.
In den Figuren 10 bis 12 ist eine mit Figur 8 und 9 ver- gleichbare Belüftungseinrichtung 5 dargestellt , deren Belüftungsventil 10 hier als Umbrella- oder Schirmventil ausgestaltet ist . Im Vergleich zu dem in den Figuren 1 bis 9 gezeigten Membranventil ist das Schirmventil 10 in Figur 8 und 9 vergleichsweise flach und weist eine wesentlich geringere Bauhöhe auf .
In den Figuren 13 bis 17 ist eine sanitäre Auslaufeinheit 1 mit einer Belüftungseinrichtung 5 gezeigt , die offen- und verschließbar ist . Der Belüftungsöffnung dieser Belüftungseinrich- tung 5 ist dazu ein Verschlussdeckel 16 vorgeschaltet , der in einer Offenstellung die Belüftungsöffnung freigibt und in einer Schließstellung die Belüftungsöffnung dichtend verschließt .
Durch Verdrehen des Verschlussdeckels 16 ist die Luftzuführung verschließbar , so dass der Anwender frei wählen kann, ob er einen Wasseraustritt in belüfteter Form oder in unbelüfteter Form wünscht . Durch Drehen des Verschlussdeckels 16 löst sich der im Verschlussdeckel 16 befindliche O-Ring 17 von seinem Sitz , so dass eine Luftansaugung durch das Belüftungsventil 10 in den Wasserstrom hinein möglich ist . Verdreht man den Verschlussdeckel 16 , der beispielsweise über ein Gewinde mit dem Patronen- oder Kartuschengehäuse der Belüftungseinrichtung 5 in Verbindung steht , bis der O-Ring 17 des Verschlussdeckels
16 stirnseitig auf dem Belüftungsventil 10 oder der Belüftungseinrichtung 5 aufliegt , wird damit die Luftzuführung über das Belüftungsventil 10 unterbunden, so dass das durch die sanitäre Auslaufeinheit 1 durchströmende Wasser nicht mehr belüftet wird.
In den Figuren 18 und 19 ist eine Belüftungseinrichtung 5 dargestellt , die durch die Einsetzöffnung 6 hindurch direkt in den Gusskörper der Auslaufarmatur einsetzbar ist . Im Gegensatz zu den in den Figuren 1 bis 17 dargestellten Belüftungseinrichtungen 5 kommt die Belüftungseinrichtung gemäß den Figuren 18 und 19 ohne eine hülsenförmige Kartuschen- oder Patronenaufnahme aus , weil die für die Belüftungseinrichtung 5 gemäß den Figuren 18 und 19 bestimmte Aufnahme direkt im Gusskörper aus der Auslaufarmatur 2 spanend eingearbeitet ist .
In den Figuren 20 bis 22 ist eine sanitäre Auslaufeinheit 1 abgebildet , die als Duschbrause ausgestaltet ist . In die zum Brausekopf 30 führende Schlauchleitung 18 ist eine Belüf- tungseinrichtung 5 zwischengeschaltet , die in einem Leitungsadapter 19 angeordnet ist . Wie aus einem Vergleich der Figuren 20 und 21 deutlich wird, hat der hülsen- oder rohrab- schnittsförmige Leitungsadapter 19 an seinem einen Endbereich ein Innengewinde , das auf einen am Armaturenabgang 20 der Auslaufeinheit 1 vorgesehenen Gewindestutzen aufgeschraubt werden kann. Am gegenüberliegenden Endbereich des Leitungsadapters 19 ist ein Außengewinde vorgesehen, auf die die zum Brausekopf 30 führende Schlauchleitung 18 aufschraubbar ist . Die durch eine seitliche Einsetzöffnung 6 in den Leitungs- adapter 19 einsetzbare und dort ebenfalls mittels eines Sprengrings 8 gesicherte Belüftungseinrichtung 5 ist über den Verschlussdeckel 16 offen- und verschließbar . Der Leitungsadapter 19 kann auch nachträglich noch an j ede handelsübliche
Schlauchleitung 18 angeschlossen werden. Der Leitungsadapter 19 mit der darin befindlichen Belüftungseinrichtung 5 erlaubt es dem Anwender , einen belüfteten oder auch einen unbelüfteten Brausestrahl zu erzeugen. Die Belüftung wird ähnlich wie in den Figuren 13 bis 17 - durch Versperren der Luftzufuhr mittels Verdrehen des dichtenden Verschlussdeckels 16 - bewirkt .
In den Figuren 23 bis 25 ist eine Anschlusseinheit 1 mit einer Auslaufarmatur 2 dargestellt , in deren Warmwasser- und deren Kaltwasserzulauf jeweils eine, in einem Leitungsadapter 19 befindliche Belüftungseinrichtung 5 zwischengeschaltet ist . Mit dem nachrüstbaren Leitungsadapter 19 sowie den darin befindlichen Belüftungseinrichtungen 5 ist es möglich, an der Auslaufarmatur wahlweise einen belüfteten oder einen unbelüfteten Wasserstrahl freizugeben. Es ist ein besonderer Vorteil der in den Figuren 23 bis 25 dargestellten Auslaufeinheit 1 , dass wahlweise auch nur einer der beiden Zuleitungsstränge mit Luft versehen werden kann. Durch die an den Belüftungseinrichtungen 5 vorgesehenen Verschlussdeckel 16 kann wahlweise auch nur dem Warmwasser- oder dem Kaltwasserzulauf Luft beigemischt werden. Dies ermöglicht es , anhand des Strahlbildes zu erkennen, ob es sich um warmes bzw. kaltes Wasser handelt ; ist der Verschlussdeckel 16 der in den Warmwasserzulauf zwischengeschalteten Belüftungseinrichtung 5 geöffnet und der Verschluss- deckel 16 der dem Kaltwasserzulauf zugeordneten Belüftungseinrichtung 5 verschlossen, bedeutet ein unbelüfteter und entsprechend kristallklarer Wasserstrahl , dass kaltes Wasser ausläuft , während ein stark belüfteter Wasserstrahl auf heißes Wasser und ein wenig belüftetes Auslaufwasser auf Mischwasser hinweist . Der Benutzer kann somit den ungefähren Temperaturzustand des Wasserstrahls anhand des Grades der Luftdurchmischung, nämlich anhand der Trübung und Weißfärbung durch die im ausströmenden Wasser sichtbaren Wasserbläschen, erkennen.
In den Figuren 26 bis 29 ist eine Auslaufeinheit 1 dargestellt , die hier als Hand- oder Küchenbrause ausgestaltet ist . In die als Hand- oder Küchenbrause ausgestaltete Auslaufeinheit 1 gemäß den Figuren 26 bis 29 ist die Belüftungseinrichtung 5 direkt in den Brausegriff integriert . Der Brausegriff der Handoder Küchenbrause weist dazu eine in das hohle und als Wasserleitung ausgestaltete Griffinnere des Brausegriffs führende Einsetzöffnung 6 auf, in welche die Be- lüftungseinrichtung 5 von außen eingesetzt werden kann . Normalerweise besitzen derartige Hand- oder Küchenbrausen die Möglichkeit , von Spraystrahl zu Normalstrahl und umgekehrt umzustellen. Durch die hier dargestellte Integration einer Belüftungseinrichtung, die ihrerseits beispielsweise mittels eines Verschlussdeckels 16 offen- und verschließbar ist , wird es dem Anwender zusätzlich möglich, den Spray- oder den Normalstrahl wahlweise mit oder ohne Luftbeimischung zu gestalten, so dass die Möglichkeiten der Strahlvariationen durch die hier vorgesehene Belüftungseinrichtung 5 verdoppelt werden, was dem Be- nutzer einen zusätzlichen Nutzen bringt .
In den Figuren 30 bis 34 ist eine weitere Ausführungsform einer Belüftungseinrichtung 5 dargestellt , die sich von der beispielsweise in ' den Figuren 3 und 8 gezeigten Belüftungseinrichtung u . a . durch ein als Umbrella- oder Schirmventil 10 ausgestaltetes Belüftungsventil unterscheidet . Die Belüftungseinrichtung 5 gemäß den Figuren 30 bis 34 ist als Einsetzpatrone oder Einbaukartusche ausgestaltet , welche ähnlich wie die in den vorangegangenen Figuren dargestellten Belüftungseinrichtungen - in eine stromaufwärts mit Abstand vom Wasserauslauf angeordnete hülsenförmige Patronen- oder Kartuschenaufnahme einsetzbar ist .
Auch das Patronengehäuse der in den Figuren 30 bis 34 gezeigten Belüftungseinrichtung 5 weist zuströmseitig mehrere , als Querschnittsverengungen ausgebildete Durchtrittsöffnungen 11 auf, die eine Beschleunigungsstrecke 12 zur Beschleunigung des mit der Luft zu vermischenden Wasserstroms bilden. Dabei ist der Belüftungseinrichtung 5 auch hier eine , den belüfteten Wasserstrom an den Innenumfang der Wasserleitung und speziell der Auslaufarmatur führende Wasserführung 13 nachgeschaltet , die als ein sich in Strömungsrichtung V- oder trichterförmig zulaufendes Führungsgitter 14 ausgebildet ist , dessen die Gitteröffnungen begrenzenden Führungswände als Wasserführungswände ausgestaltet sind. Die Gitteröffnungen dieses Führungsgitters 14 sind ebenfalls im wesentlichen wabenförmig ausgestaltet , um einen größtmöglichen Durchflussquerschnitt freihalten und gleichzeitig den Wasserstrom bestmöglich an den die Gitteröffnungen begrenzenden Führungswänden weiterführen zu können. Das als Wasserführung dienende Führungsgitter 14 ist im Bereich des Gehäuseauslaufs des Patronengehäuses vorgesehen und abströmseitig an der Kartuschenaufnahme gehalten .
Im Bereich zwischen der Beschleunigungsstrecke 12 und dem Gehäuseauslauf des Patronengehäuses ist der Ventilauslass des Belüftungsventils 10 angeordnet . Der Ventilauslass des Belüftungsventils mündet in einer Mischzone, die in der Mündung von Luft- und Wasserzufuhr angeordnet ist . Der in der Beschleunigungsstrecke 12 beschleunigte Wasserstrom vermag die vom Belüftungsventil 10 in die Mischzone gelangende Luft gut anzusaugen, durchzumischen und mitzureißen.
Das Belüftungsventil 10 der in den Figuren 30 bis 34 gezeigten Belüftungseinrichtung 5 ist in den Figuren 35 bis 43 noch näher dargestellt . Wie aus Figur 36 deutlich wird, beaufschlagt der Ventilschirm 50 des als Schirmventil ausgestalteten Belüftungs-
ventils 10 den Ventilsitz 51 mit einem stumpfwinkligen Eckbereich 52 seines Sch.irmumfangsrand.es umlaufend linienförmig und mit einer über den Schirmumfang abgestuften Vorspannung. Diese , den Ventilsitz 51 beaufschlagende abgestufte Vorspannung des Ventilschirmes 50 wird dadurch erreicht , dass die den Ventilsitz bildende Auflagefläche unterschiedliche Höhen hat und dass der Ventilsitz 51 in einer Ebene angeordnet ist , die im Winkel gegenüber der durch den Schirmumfangsrandbereich des unbelasteten Ventilschirms 50 festgelegten Ebene angeordnet ist . Durch diese linienförmige Beaufschlagung des Ventilsitzes 51 einerseits bzw. die abgestufte Vorspannung des auf dem Ventilsitz 51 lastenden Ventilschirmes 50 andererseits kann durch das Belüftungsventil 10 Luft angesaugt werden, ohne dass der Ventilschirm 50 in Schwingungen gerät und unerwünschte trompetenartige Geräusche erzeugt .
Der den Wasserstrom führende Abschnitt 57 der Belüftungseinrichtung 5 ist vom Einwege-Belüftungsventil 10 durch ein Labyrinth 53 getrennt , das durch mehrere , hier drei , auf Lücke versetzt zueinander angeordnete und voneinander beabstandete Labyrinthwände 54 , 55 , 56 gebildet wird, die jeweils einen Teilbereich des zwischen Belüftungsventil 10 und Abschnitt 57 angeordneten Durchlassquerschnittes bedecken . Darüber ist das Labyrinth 53 in einer zylindrischen Hülse 58 vorgesehen, die mit ihrem offenen und dem Belüftungsventil 10 abgewandten Hülsenende in den Abschnitt 57 ragt . Mit Hilfe des Labyrinths 53 und/oder der zylindrischen Hülse 58 wird ein Zurückspritzen des Wassers während der Luftansaugphase verhindert , das andernfalls zu einer Verkalkung am Ventilschirm 50 und zu störenden Wasserrückständen an der Außenoberfläche der sanitären Auslaufarmatur führen könnte .
Ansprüche