WO2006136151A1 - Wellrohrleitung - Google Patents

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  • the junction is covered in a preferred embodiment by an over-pushed sleeve and protected against bending stress.
  • the pushed-sleeve can be firmly connected to the inner sleeve, wherein positive connections are just as suitable as welding, soldering or adhesive joints.

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Wellrohr- oder Wellschlauchleitung mit einem Wellrohr (1) und wenigstens einer Anschlusseinheit, die durch eine innere Hülse (4) mit dem Wellrohr (1) fest verbunden ist, auf deren Außenseite (8) eine Nut (13) für einen Dichtring und zusätzlich eine Nut (18) für ein intumeszierendes Dichtelement (17) angeordnet ist, wobei die Anschlusseinheit nach Herstellung eines Leitungsanschlusses durch eine axiale Sicherung drehbar bleibt.

Description

Wellrohrieitung
Die Erfindung betrifft Wellrohrleitungen und Wellschläuche mit Anschlussstücken zur Verbindung zwischen Leitungssträngen und Baugruppen oder zwischen Baugruppen untereinander.
Die Vorteile von Wellrohren aus Metall, wie geringes Gewicht und hohe Druckbelastbarkeit sind bekannt. Ebenso bekannt ist der Umstand, dass Wellrohre mit den herkömmlichen maschinenbautechnischen Verbindungsbauteilen nur schwer an benachbarte Baugruppen anzuschließen sind. Weiterhin ist bekannt, dass Wellrohre bauartbedingt torsionsanfällig sind. Deshalb muss bei einer durch die Einbauverhältnisse bedingten dauerhaften Torsionsspannung mit Materialermüdung und nachfolgender Zerstörung der Wellrohre oder Wellschläuche gerechnet werden. Werden Wellrohre in Einrichtungen mit hohen Sicherheitsanforderungen verwendet, ist deshalb eine bleibende Torsionsbeanspruchung auszuschließen.
Es existieren bereits Vorschläge für Verbindungslösungen, die einen Abbau der möglicherweise entstandenen Torsionsspannung bei einer hergestellten Verbindung zulassen.
Gemäß US 4,437,691 soll ein zum Wandprofil formkompatibles Führungsbauteil in Verbindung mit einem elastischen Dichtring verarbeitet werden können. Dabei kann das Wellrohr im Führungsbauteil wenigstens bis zum endgültigen Festziehen der Verbindung torsionsfrei bleiben, wird beim Anziehen aber verspannt.
Nach US 4,630,850 soll eine analoge Verbindung mit einem flachen Dichtungsring möglich sein. Gemäß einem Vorschlag in EP 0 939 265 A2 soll ein Dichtungsring das Wellrohr zum Anschlussbauteil hin abdichten, während ein Bördelrand die axiale Sicherung durch Eingreifen in ein Wellental des Wellrohres bewirkt. Das so mit einem Anschlussstück verbundene Wellrohr kann axial gestaucht werden und danach in begrenztem Umfang auch eine Drehbewegung ausführen. Kommt es dabei zu einer bleibenden Stauchung des Wellrohres, geht jedoch die Dichtheit der Verbindung verloren.
Auf die gleiche Weise arbeitet die Lösung gemäß DE 199 48 007 A1 , wobei dort ein zusätzliches intumeszierendes Bauelement vorgesehen ist. Kommt es während des Betriebes einer solchen Leitung zu Übertemperaturen, soll das intumeszierende Dichtungselement aufquellen und nach Verlust der Dichtwirkung der herkömmlichen Dichtelemente die Abdichtung der Verbindung übernehmen. Wie oben erwähnt, sind Wellrohre jedoch aufgrund ihrer elastischen Formbarkeit bei diesen Verbindungsformen axial stauchbar. Die damit einhergehende Formänderung kann zum Verlust der Dichtwirkung auch bei intumeszierenden Dichtelementen führen, da diese nach dem Aufquellen gewöhnlich keine Elastizität haben. Solche Verbindungen sind deshalb bei Anwendungsfällen mit hohen Sicherheitsanforderungen, wie beispielsweise in Gasversorgungsnetzen, nicht einsetzbar.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Wellrohrleitung vorzuschlagen, die eine dichte und sichere Verbindung zwischen Wellrohr und Anschlussstück ermöglicht, gleichzeitig Torsionsspannungen abbauen kann, die Ausführung gemäß üblicher Anschlussbauformen zulässt und im Falle eines Brandes oder anderweitiger Einwirkung von Übertemperaturen eine Notabdichtung gewährleistet.
Das Wesen der Erfindung ergibt sich aus den Merkmalen der Schutzansprüche, der Beschreibung und den Ausführungsbeispielen. Ausführungsbeispiele und Zeichnungen geben dabei am Anmeldetag bevorzugte Ausführungsformen wieder und beschränken die Erfindung nicht.
Die erfindungsgemäße Wellrohrleitung besteht dabei aus den Bestandteilen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 und den Ausgestaltungen gemäß den Merkmalen des kennzeichnenden Teils desselben. Die Unteransprüche beschreiben weitere bevorzugte Formen derselben.
Sofern in der nachfolgenden Beschreibung die Bezeichnung Wellrohr verwendet wird, gilt diese in gleicher Weise auch für als Wellschläuche bezeichnete Ausführungsformen. Die beschriebenen Wellrohre betreffen vorzugsweise unter Verwendung metallischer Wellrohre hergestellte Baueinheiten.
Die Erfindung geht zunächst davon aus, dass ein Wellrohr nur dann torsionsfrei eingebaut ist, wenn es nach dem festen Anzug der Verbindung noch eine Drehbewegung ausführen kann. Nach der Erfindung wird dies durch ein Anschlussstück gelöst, dessen innere Hülse fest und druckdicht mit dem Wellrohr verbunden ist, während das äußere Bauteil oder eine äußere Baueinheit drehbar auf der inneren Hülse angeordnet und gegenüber dieser abgedichtet ist. Dabei ist zwischen innerer Hülse und äußerem Bauteil mit Hilfe von Dichtelementen die Abdichtung hergestellt.
Nach der Erfindung ist zusätzlich zu den vorhandenen Dichtelementen wenigstens eine intumeszierende Dichtung vorgesehen, sodass bei Übertemperatur der Verbindung eine Notabdichtung sichergestellt ist. Die erfindungsgemäß ausgestatteten Wellrohrleitungen können für einen An- Schluss an alle bekannten festen oder lösbaren Verbindungen ausgelegt sein. Dazu bedarf es lediglich einer Anpassung der Geometrie der Anschlussstücke, insbesondere der Geometrie des äußeren Bauteils bzw. der äußeren Baueinheit.
Ein Abschnitt eines Wellrohres wird endseitig so bearbeitet, dass ein annä- hernd rechtwinkliger Abschluss vorhanden ist. Das Wellrohrende und eine innere Hülse werden koaxial zueinander ausgerichtet und fest miteinander verbunden. Die feste Verbindung kann auf beliebige Art erfolgen, sofern im Er- gebnis auch eine dichte Verbindung vorliegt. Bevorzugt werden jedoch Schweiß-, Löt- oder Klebeverfahren.
Die Verbindungsstelle wird in einer bevorzugten Ausführungsform durch eine übergeschobene Hülse abgedeckt und gegen Biegebeanspruchung geschützt. Die übergeschobene Hülse kann mit der inneren Hülse fest verbunden werden, wobei formschlüssige Verbindungen ebenso geeignet sind wie Schweiß-, Lötoder Klebeverbindungen.
Sofern das Wellrohr durch einen Schutzschlauch oder eine Umflechtung verkleidet ist, kann die Manschette auch das Ende des Schutzschlauches auf- nehmen und überdecken.
Die innere Hülse des Anschlussstückes hat an ihrer Außenseite wenigstens eine Ringnut zur Aufnahme eines elastischen Dichtelements. Vorzugsweise wird hierbei ein Rundring eingesetzt. Eine weitere Ringnut nimmt ein intumeszierendes Dichtelement auf. Dieses Dichtelement ist bei normalem Gebrauch der Wellrohrleitung an der Dichtfunktion nicht beteiligt. Sofern der intumeszierende Werkstoff jedoch im Normalzustand elastisch ist, kann er auch Dichtfunktionen erfüllen. Das intumeszierende Bauelement kann beliebiger Art sein, sofern es im Normalgebrauch eine feste Geometrie hat, sich nicht aufbraucht und im Einsatzfall sein Volumen wenigstens um ein Mehrfaches des Ausgangsvolumens vergrößert. Somit können intumeszierende Bauelemente aus im Ausgangszustand elastischen Mischungen ebenso verwendet werden, wie Zuschnitte aus Halbzeugen oder Pasten, die sich nach dem Einbringen in der Nut verfestigen. Dabei ist es nach der Erfindung möglich, das intumeszierende Bauelement vor oder auch nach dem Rundring anzuordnen. Es besteht lediglich die Forderung, dass bei Funktionsverlust des Rundringes eine sichere (Not-)Abdichtung erreicht wird. Das intumeszierende Bauelement kann auch aus mehreren Teilen bestehen, die die Nut ganz oder teilweise ausfüllen.
Die innere Hülse besitzt an ihrem äußeren Mantel Mittel, die in Verbindung mit entsprechenden Mitteln in der Bohrung des äußeren Bauteils bzw. einer äußeren Baueinheit eine axiale Fixierung bzw. Führung derselben ermöglichen. In der bevorzugten Ausführungsform besitzt die innere Hülse eine Nut zur Aufnahme eines Sicherungsringes.
Über die innere Hülse wird ein äußeres Bauteil oder eine Baugruppe geschoben, wobei Außendurchmesser der inneren Hülse und Bohrungsdurchmesser des äußeren Bauteils mit geringem Spiel zueinander gepaart sind. In der Bohrung des äußeren Bauteils befindet sich gleichfalls außerhalb des Dichtbereiches eine Nut, die in Form, Abmessungen und Lage zur Nut der inneren Hülse korrespondiert.
Der Sicherungsring ist vorzugsweise ein Sprengring, kann aber auch durch ei- nen die Nut ausfüllenden, eingeschossenen Draht ausgefüllt werden. Es ist möglich, gleich wirkende Bauelemente einzusetzen, sofern zwischen innerer Hülse und außen liegendem Bauteil eine axiale Sicherung und gleichzeitig eine Rotationsbewegung sichergestellt ist.
Eine andere Ausführungsform des Anschlussstückes besteht darin, dass die innere Hülse nur eine Nut zur Aufnahme eines elastischen Dichtelements hat. Ein Dichtelement aus intumeszierendem Werkstoff wird stirnseitig an der inneren Hülse angeordnet und in axialer Richtung durch einen L-förmigen Ring mit einem in die Bohrung ragenden Kragen umschlossen. Diese Ausführungsform der Verbindung kommt insbesondere dann zur Anwendung, wenn das intu- meszierende Bauelement nicht elastisch und nicht pastös ist, sondern als vorgeformter Presskörper zur Verfügung steht.
Bei der allgemein bevorzugten Ausführungsform der Wellrohrleitungen ist ein Ende derselben fest mit einem Anschlussbauteil verbunden, während das jeweils andere Ende die erfindungsgemäßen, Rotation ermöglichenden Anschlussstücke besitzt. Diese Anordnung ist für den Abbau eventueller Torsionsspannungen ausreichend. Es ist auch möglich, beide Enden des Wellrohres mit den erfindungsgemäßen Anschlussstücken auszuführen.
Die Vorzugsbauform des Anschlussstückes besitzt anschlussseitig ein Innengewinde, mit dem es gegen einen Stutzen mit kegelförmigem Gewinde, beispielsweise einem so genannten RP-Gewinde, dicht verschraubt wird. Eine andere Bauform verwendet eine Hülse, die stirnseitig eine zum gegenüberliegenden Anschlussstutzen bzw. - bohrung kompatible Form hat, während sie an ihrem Außendurchmesser mit Hilfe eines dort vorhandenen Bundes eine Ü- berwurfmutter führt, die der Befestigung dieser Verbindung dient. Ebenso kann anstelle der Überwurfmutter ein Losflansch oder Flanschteile verwendet werden.
Wird die erfindungsgemäße Wellrohrleitung angeschlossen, bildet das Wellrohr mit den daran befestigten inneren Hülsen eine starre Baueinheit. Mit Hilfe der übergeschobenen Bauteile bzw. Baugruppen wird dann die Verbindung zu den korrespondierenden Leitungsanschlüssen hergestellt. Die übergeschobene Hülse kann dabei mit einem Gewindestutzen versehen sein, Kugel- oder Kegelbuchsen ausbilden, Flanschanschlüsse ausbilden oder in der Art der bekannten Schnellverschlusskupplungen ausgeführt sein.
Ist die oben beschriebene Wellrohrleitung im Bereich eines oder beider Anschlussstücke Übertemperaturen ausgesetzt und besteht die Gefahr, dass das eingesetzte Dichtelement seine Wirkung verliert, kommt das intumeszierende Element zur Wirkung und die Abdichtung des betroffenen Anschlussstückes oder der Leitung bleibt erhalten. Dabei kann die Ansprechtemperatur des intu- meszierenden Bauelements so gewählt werden, dass im Betriebstemperaturbereich ein Aufquellen sicher vermieden wird, während rechtzeitig vor einer nachhaltigen Änderung der Werkstoffeigenschaften des elastischen Dichtele- mentes die Wirkung einsetzt.
Die erfindungsgemäße Wellrohrleitung kann auch so ausgeführt sein, dass an einem Leitungsende ein Anschlussbauelement herkömmlicher Art eingesetzt ist, während das zweite Anschlussende in der oben beschriebenen Bauweise ausgeführt ist. Wird eine so ausgeführte Wellrohrleitung zunächst mit dem nicht drehbaren Anschlussteil befestigt und danach der drehbare Anschlussteil verbunden, kann auf diese Weise ebenfalls die Torsionsfreiheit sichergestellt werden. Anhand nachstehender Ausführungsbeispiele und Zeichnungen soll die Erfindung und deren Ausgestaltung näher beschrieben werden. Dabei zeigt: Fig. 1 — eine Schnittdarstellung eines Anschlussstückes mit einem elastischen intumeszierenden Dichtelement; Fig. 2 — eine Schnittdarstellung eines Anschlussteils mit einem nichtelastischen intumeszierenden Dichtelement;
Fig. 3 — eine Schnittdarstellung eines Anschlussstückes mit einem Einschraubende.
Ein Wellrohr (1 ) ist an seiner Stirnseite (2) zur Stirnseite (3) einer inneren Hülse (4) koaxial ausgerichtet. Anschließend werden beide Bauteile mit einer Lötoder Schweißnaht (5) stoffschlüssig fest miteinander verbunden. Eine über die Löt- oder Schweißnaht (5) geschobene Manschette (6) sichert diese gegenüber eventuellen Biegebelastungen. Sofern das Wellrohr (1 ) zusätzlich mit einem Schutzschlauch oder einer Umflechtung (7) versehen ist, kann auch dieser durch die Manschette (6) überdeckt werden.
Die innere Hülse (4) hat an ihrer Außenseite (8) eine Nut (9) zur Aufnahme eines Sprengringes (10). Ein äußeres Bauteil (1 1 ) besitzt gleichfalls eine Nut (12) zur axialen Fixierung gegenüber der inneren Hülse (4). Eine Nut (13) in der inneren Hülse (4) nimmt einen Dichtring (14) auf. Derselbe dichtet gegenüber der Innenseite (15) der Bohrung (16) des äußeren Bauteils (1 1 ) ab. Ein intumeszierendes Dichtelement (17) liegt in einer Nut (18). Dabei kann es sich ebenso um ein elastisches, profiliertes Dichtelement handeln, wie um ei- nen pastösen Werkstoff, der Fugen füllend eingebracht ist und sich in der Nut (18) verfestigt.
Das äußere Bauteil (1 1 ) ist an seiner Anschlussseite (19) mit einem Dichtkonus (20) ausgeführt, wobei diese Form des Anschlusses lediglich beispielhaft dargestellt ist. An einem Bund (21 ) ist eine Überwurfmutter (22) geführt und dient der Herstellung der festen Verbindung. Ein hinterer zylindrischer Ansatz (23) besitzt an seinem Ende (24) eine innen liegende Ausnehmung (25), in das die Manschette (6) hineinragt. Bei einer anderen Ausführungsform, die insbesondere für die Verwendung fester intumeszierender Dichtelemente geeignet ist, wird eine verkürzte innere Hülse (26) verwendet. Ein hartes intumeszierendes Dichtelement (27) ist auf einen Ring (28) mit einem konzentrisch angeformten Kragen (29) aufgescho- ben. Der Kragen (29) ragt dabei in die Bohrung (30) der inneren Hülse (26).
Eine weitere Ausführungsform besteht darin, dass die oben beschriebene Anordnung anstelle des äußeren Bauteils mit Überwurfmutter ein Formteil (31 ) mit anschlussseitigem Gewindestutzen (32) verwendet.
Eine weitere Ausführungsform verwendet ein Anschlussstück, bei dem ein Wellrohr (33) mit einer inneren Hülse (34) durch eine Schweiß- oder Lötnaht (35) fest und druckdicht verbunden ist. Die innere Hülse (34) hat an ihrer Mantelfläche (36) eine Nut (37), die einen Rundring (38) aufnimmt und gegen die Innenseite (39) eines äußeren Bauteils (40) abdichtet. Ferner ist an der Mantelfläche (36) der inneren Hülse (34) eine weitere Nut (41 ) vorhanden, die im Zusammenhang mit einer Nut (42) im äußeren Bauteil (40) den Raum zur Aufnahme eines Sprengringes (43) bildet. In der Mantelfläche (36) der inneren Hülse (34) ist ferner eine Nut (44) vorhanden, die ein intumeszierendes Bau- element (45) aufnimmt. Der Nut (44) gegenüber befindet sich eine Nut (46) im äußeren Bauteil (40). Mit Hilfe eines Gewindes (47) im äußeren Bauteil (40) wird das Anschlussstück mit einem Gewindegegenstück verbunden, wobei die Abdichtung im Gewinde (47) erfolgt. Die aus Wellrohr (33) und innerer Hülse (34) bestehende Baueinheit wird dabei nicht verspannt und kann sich im äuße- ren Bauteil (40) auch nach einer festen Verbindung drehen.
Die Erfindung hat also den Vorteil, dass die Voraussetzung dafür geschaffen wird, Wellrohrleitungen frei von Torsionsspannungen einzubauen, wobei beim Einbau eventuell entstehende Torsion durch die Möglichkeit der Rotation des Wellrohres in den jeweiligen übergeschobenen Bauteilen ohne Verlust der Dichtheit der Leitung durch Rotation abgebaut wird. Gleichzeitig wird für den Fall extremer thermischer Belastung durch ein zusätzliches intumeszierendes Bauelement die erforderliche Notabdichtung gewährleistet. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass nahezu jede bekannte Anschlussart für die erfindungsge¬ mäßen Wellrohrleitungen ausgeführt werden kann.
Bezugszeichenliste
1 Wellrohr
2 Stirnseite d. Wellrohrs [1 ] 3 Stirnseite
4 Innere Hülse
5 Schweiß- oder Lötnaht
6 Manschette
7 Umflechtung 8 Außenseite d. inneren Hülse [4]
9 Nut
10 Sprengring
1 1 Äußeres Bauteil
12 Nut 13 Nut
14 Dichtring
15 Innenseite d. Bohrung [16]
16 Bohrung
17 intumesz. Dichteiement 18 Nut
19 Anschlussseite
20 Dichtkonus
21 Bund
22 Überwurfmutter 23 Zylindr. Ansatz
24 Anschlussseitiges Ende
25 Ausnehmung
26 Innere Hülse
27 Intumesz, Dichtelement (hart) 28 L-förmiger Ring
29 Kragen
30 Bohrung
31 Formteil
32 Gewindestutzen 33 Wellrohr
34 innere Hülse
35 Schweiß- u/o Lötnaht
36 Mantelfläche
37 Nut
38 elastisches Dichtelement
39 Innenseite d. äußeren Bauteils [40]
40 äußeres Bauteil
41 Nut
42 Nut
43 Sprengring
44 intumeszierendes Element
45 intumeszierendes Element
46 Nut
47 Gewinde

Claims

Schutzansprüche
1. Wellrohr- oder Wellschlauchleitung, enthaltend ein Wellrohr und wenigstens eine Anschlusseinheit, dadurch gekennzeichnet, dass das Wellrohr mit einem hülsenförmigen Bauteil druckdicht verbunden ist, das hülsenförmige Bauteil in seiner Mantelfläche wenigstens eine Nut zur Aufnahme von Dichtelementen, wenigstens eine Nut zur Aufnahme intumeszierender Elemente und Mittel zur axialen Sicherung übergeschobener Bauteile hat, ein äußeres Bauteil eine zur Mantelfläche des hülsenförmigen Bauteils kompatible Bohrung, in derselben Mittel zur axialen Sicherung gegenüber dem hülsenförmigen Bauteil und an seiner Stirnseite anschluss- kompatible Elemente hat, wobei das hülsenförmige Bauteil nach Herstellung eines Leitungsanschlusses drehbar ist.
2. Wellrohrleitung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Wellrohr (1 ) mit seiner endseitigen Stirnseite (2) zur Stirnseite (3) einer inneren Hülse (4) und (26) koaxial ausgerichtet ist,
Wellrohr (1 ) und innere Hülse (4) und (26) fest miteinander verbunden sind, die Verbindungsstelle zwischen Wellrohr (1 ) und innerer Hülse (4) und
(26) durch eine Manschette (6) überdeckt ist, die innere Hülse (4) und (26) an ihrer Außenseite (8) eine Nut (9) zur
Aufnahme eines Sprengringes (10) hat, die innere Hülse (4) und (26) an ihrer Außenseite (8) eine Nut (13) zur Aufnahme eines Dichtringes (14) hat, die innere Hülse (4) und (26) an ihrer Außenseite (8) eine Nut (1 8) zur
Aufnahme eines intumeszierenden Dichtelements (1 7) hat, ein äußeres Bauteil (1 1 ) an der Innenseite (15) seiner Bohrung (16) eine Nut (12) hat, die den Sprengring (10) aufnimmt, innere Hülse (4) und (26) sowie äußeres Bauteil (1 1 ) durch die Nuten (9) und (12) und den Sprengring (10) in axialer Richtung fixiert sind, wobei das Wellrohr (1 ) mit der inneren Hülse (4) und (26) im äußeren
Bauteil (1 1 ) nach Herstellung eines Leitungsanschlusses drehbar ist.
3. Wellrohrleitung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Wellrohr (1 ) mit seiner endseitigen Stirnseite (2) zur Stirnseite (3) einer inneren Hülse (4) und (26) koaxial ausgerichtet ist, Wellrohr ( 1 ) und innere Hülse (4) und (26) fest miteinander verbunden sind, die Verbindungsstelle zwischen Wellrohr (1 ) und innerer Hülse (4) und (26) durch eine Manschette (6) überdeckt ist, die innere Hülse (4) und (26) an ihrer Außenseite (8) eine Nut (9) zur Aufnahme eines Sprengringes (10) hat, die innere Hülse (4) und (26) an ihrer Außenseite (8) eine Nut (13) zur Aufnahme eines Dichtringes (14) hat, in der Bohrung (1 6) koaxial zur inneren Hülse (4) und (26) ein Ring (28) mit L-förmigem Querschnitt, der ein hartes intumeszierendes Dichtelement (27) trägt, angeordnet ist und mit seinem Kragen (29) in die Bohrung (30) der inneren Hülse ragt, ein äußeres Bauteil (1 1 ) an der Innenseite (1 5) seiner Bohrung (1 6) eine Nut (1 2) hat, die den Sprengring (10) aufnimmt, innere Hülse (4) und (26) und äußeres Bauteil (1 1 ) durch die Nuten (9) und (1 2) und den Sprengring (10) in axialer Richtung fixiert sind, wobei das Wellrohr (1 ) mit der inneren Hülse (4) und (26) im äußeren Bauteil ( 1 1 ) nach Herstellung eines Leitungsanschlusses drehbar ist.
4. Wellrohrleitung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Wellrohr (33) mit der inneren Hülse (34) durch eine Schweiß- und/oder Lötnaht (35) druckdicht verbunden ist, die innere Hülse (34) an ihrer Mantelfläche (36) eine Nut (37) zur Aufnahme eines elastischen Dichtelements (38), eine Nut (43) zur Aufnah- me eines intumeszierenden Elements (44) sowie eine Nut (41 ) zur Aufnahme eines Sprengringes (42) hat, ein äußeres Bauteil (40) eine Nut (42) zur Aufnahme eines Sprengringes (43), vorzugsweise eine Nut (46) zur Aufnahme eines intumeszierenden Elements (45) hat, wobei das Wellrohr (33) mit der inneren Hülse (34) im äußeren Bauteil
(40) nach Herstellung eines Leitungsanschlusses drehbar ist.
5. Wellrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Wellrohr (1 ), (33) und innere Hülse (4), (26), (34) an ihren Stirnseiten
(2) und (3) stoffschlüssig, vorzugsweise durch eine Löt- und/oder Schweißverbindung (5) miteinander verbunden sind.
6. Wellrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das äußere Bauteil (1 1 ) mit einem Bund (21 ) eine Überwurfmutter (22) führt.
7. Wellrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der inneren Hülse (4) und (26) ein Formteil (31 ) mit Gewindestutzen angeordnet ist.
8. Wellrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der inneren Hülse (4) und (26) ein Formteil mit angeformtem Flansch angeordnet ist.
9. Wellrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der inneren Hülse (4) und (26) ein Formteil mit Rastelementen angeordnet ist.
10. Wellrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Leitungsende derselben ein nicht drehbares Anschlusselement hat.
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