ENANTIOMERENREINE BETAAGONISTEN, VERFAHREN ZU DEREN HERSTELLUNG UND DEREN VERWENDUNG ALS ARZNEIMITTEL
Die vorliegende Erfindung betrifft enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1
1
worin die Reste n, A, R1, R2, R3, m und Y die in den Ansprüchen und in der Beschreibung genannten Bedeutungen haben können, Verfahren zu deren Herstellung, sowie deren Verwendung als Arzneimittel, insbesondere als Arzneimittel zur Behandlung von Atemwegserkrankungen.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Betamimetika (ß-adrenerge Substanzen) sind aus dem Stand der Technik bekannt. Beispielsweise sei diesbezüglich auf die Offenbarung der US 4,460,581 verwiesen, die Betamimetika zur Therapie unterschiedlichster Erkrankungen vorschlägt.
Zur medikamentösen Therapie von Erkrankungen ist es häufig wünschenswert, Arzneimittel mit einer längeren Wirkungsdauer bereitzustellen. Hierdurch kann in der Regel gewährleistet werden, dass die zur Erzielung des therapeutischen Effekts erforderliche Konzentration des Wirkstoffs im Organismus über einen längeren Zeitraum gegeben ist, ohne eine allzu häufige, wiederholte Gabe des Arzneimittels durchführen zu müssen. Die Applikation eines Wirkstoffs in längeren zeitlichen Abständen trägt im übrigen in hohem Maße zum Wohlbefinden des Patienten bei.
Besonders wünschenswert ist die Bereitstellung eines Arzneimittels, welches therapeutisch sinnvoll durch einmalige Applikation pro Tag (Einmalgabe) eingesetzt werden kann. Eine einmal pro Tag erfolgende Anwendung hat den Vorteil, dass der
Patient sich relativ schnell an die regelmäßige Einnahme des Medikaments zu bestimmten Tageszeiten gewöhnen kann.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Betamimetika bereitzustellen, die einerseits bei der Therapie von Atemwegserkrankungen einen therapeutischen Nutzen entfalten und darüber hinaus durch eine längere Wirkdauer gekennzeichnet sind und somit zur Herstellung von Arzneimitteln mit längerer Wirksamkeit Verwendung finden können. Es ist insbesondere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Betamimetika bereitzustellen, die aufgrund ihrer langen Wirksamkeit zur Herstellung eines zur Therapie von Atemwegserkrankungen einmal täglich applizierbaren Arzneimittels eingesetzt werden können. Neben den vorstehend genannten Aufgaben ist es ferner Ziel der vorliegenden Erfindung, solche Betamimetika bereitzustellen, die nicht nur außerordentlich potent, sondern ferner durch ein hohes Maß an Selektivität gegenüber dem ß2-Adrenozeptor gekennzeichnet sind. Darüber hinaus ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Betamimetika bereitzustellen, die aufgrund ihrer physicochemischen Eigenschaften in besonderer Art und Weise zur Herstellung von für die inhalative Applikation besonders geeigneten Arzneimittelformulierungen verwendbar sind. Insbesondere ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Betamimetika bereitzustellen, die neben den vorstehend genannten Eigenschaften eine besondere Eignung zur Herstellung von Inhalationspulvern und Suspensionsaerosolen aufweisen.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Überraschenderweise wurde gefunden, dass die vorstehend genannten Aufgaben durch Verbindungen der allgemeinen Formel 1 gelöst werden. Die vorliegende Erfindung betrifft enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1
worin
n 1 , 2, 3 oder 4;
A eine zweibindige Gruppe ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus O, S,
CR4R5, CR4R5-O, CR4R5-NR6, CH=CH oder CH2-CH2;
R1 Ci-6-Alkyl; R2 und R3 gleich oder verschieden H, Ci-6-Alkyl, C2-6-Alkenyl, C2-6-Alkinyl,
C3-6-Cycloalkyl, d-6-Haloalkyl, O-d-6-Haloalkyl, Halogen, OH, CN, NO2, O-Ci-6-Alkyl, C2-6-Alkyl-OH, NH2, NH-Ci-6-Alkyl, N(Ci-6-Alkyl)2, NHCO-Ci-6-Alkyl, NHSO2-Ci-6-Alkyl, S-Ci-6-Alkyl, SO-Ci-6-Alkyl, SO2-Ci-6-Alkyl, SO2NH2, SO2NH-Ci-6-Alkyl, SO2N(Ci-6-Alkyl)2, CONH2, CONH-Ci-6-Alkyl, CON(Ci-6-Alkyl)2, CO-Ci-6-Alkyl, COOH oder
COO-d-4-Alkyl, oder
R2 und R3 gemeinsam eine 2-bindige Gruppe ausgewählt aus O-CR4R5-O, O-CR4R5-NR6 oder CH=CH-CH=CH;
R4 H oder C1-6-Alkyl; R5 H oder d-6-Alkyl;
R6 H oder C1-6-Alkyl;
Ym" ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ausgewählt aus der
Gruppe bestehend aus Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Malat, Lactat, Salicylat, Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat,
Ethandisulfonat, Propandisulfonat, Benzoat und p-Toluolsulfonat; m 1 oder 2; bedeuten, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Die Verbindungen der Formel 1 bestehen aus einem einfach positiv geladenen Molekül und einem einfach geladenen Anion Y
m" oder einem entsprechenden Anteil 1/m eines m-fach geladenen Anions Y
m". So können z.B. zwei Moleküle der Formel
worin die Reste n, A, R1, R2 und R3 die oben genannten Bedeutungen haben können, im Kristallverband mit einem zweifach geladenen Anion Ym" worin m = 2, wie z.B. Ethandisulfonat oder Propandisulfonat vorliegen.
Bevorzugt sind wie oben beschrieben Verbindungen der Formel 1 in Form der enantiomerenreinen Verbindungen, wobei die R-Enantiomere der Verbindungen der Formel 1 erfindungsgemäß von herausragender Bedeutung sind. Die R-Enantiomere der Verbindungen der Formel 1 sind darstellbar durch die allgemeine Formel /?-1
/?-1
worin die Reste n, A, R1 , R2, R3, m und Y die vorstehend genannten Bedeutungen haben können. Die (R)- und (S)-Enantiomere können nach gängigen, im Stand der Technik bekannten Methoden erhalten werden.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin n 1 , 2 oder 3, bevorzugt 2;
A eine zweibindige Gruppe ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus
CR4R5-O, CH=CH oder CH2-CH2, bevorzugt CR4R5-O; R1 Ci-4-Alkyl;
R2 und R3 gleich oder verschieden H, d-4-Alkyl, C2-4-Alkenyl, C2-4-Alkinyl,
C3-6-Cycloalkyl, Ci-4-Haloalkyl, O-Ci-4-Haloalkyl, Halogen, OH, CN, NO2, C2-4-Alkyl-OH, O-Ci-4-Alkyl, COOH oder COO-Ci-4-Alkyl, oder
R2 und R3 gemeinsam eine 2-bindige Gruppe ausgewählt aus O-CR4R5-O, O-CR4R5-NR6 oder CH=CH-CH=CH;
R4 H oder d-4-Alkyl;
R5 H oder C1-4-Alkyl;
R6 H oder C1-4-Alkyl;
Ym" ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid,
Bromid, lodid, Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Malat, Lactat, Salicylat, Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Ethandisulfonat, Benzoat und p-Toluolsulfonat; m 1 oder 2; bedeuten, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin A eine zweibindige Gruppe ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus
CR4R5-O, CH=CH oder CH2-CH2, bevorzugt CR4R5-O mit
R4 H, Methyl, Ethyl, bevorzugt H oder Methyl, besonders bevorzugt H;
R5 H, Methyl, Ethyl, bevorzugt H oder Methyl, besonders bevorzugt H;
Ym" ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid,
Bromid, lodid, Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Malat, Lactat, Salicylat, Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Ethandisulfonat, Benzoat und p-Toluolsulfonat; m 1 oder 2; bedeuten, und worin n, R1, R2, R3 und R6 jeweils eine der vor- oder nachstehend genannten Bedeutungen haben können, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin R1 Methyl, Ethyl oder Propyl, bevorzugt Methyl oder Ethyl, besonders bevorzugt Methyl bedeutet und worin n, A, R2, R3, R4, R5, R6, m und Y jeweils eine der vor- oder nachstehend genannten Bedeutungen haben können, gegebenenfalls in Form ihrer Ta utomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin
R2 H, Methyl, Ethyl, Propyl, Vinyl, AIIyI, Propargyl, Cyclopropyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, CH2CI, CHCI2, CCI3, CH2F, CHF2, CF3, CH2-CH2CI, CH2-CHCI2,
CH2-CCI3, CH2-CH2F, CH2-CHF2, CH2-CF3, CH2-CH2OH, Fluor, Chlor, Brom, OH, CN, NO2, Methoxy, Ethoxy, Propoxy, COOH, COO-Methyl, COO-Ethyl, COO-Propyl oder COO-Butyl;
R3 Methyl, Ethyl, Propyl, Vinyl, AIIyI, Propargyl, Cyclopropyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, CH2CI, CHCI2, CCI3, CH2F, CHF2, CF3, CH2-CH2CI, CH2-CHCI2,
CH2-CCI3, CH2-CH2F, CH2-CHF2, CH2-CF3, CH2-CH2OH, Fluor, Chlor, Brom, OH, CN, NO2, Methoxy, Ethoxy, Propoxy, COOH, COO-Methyl, COO-Ethyl, COO-Propyl oder COO-Butyl, oder
R2 und R3 gemeinsam eine 2-bindige Gruppe ausgewählt aus O-CR4R5-O, O-CR4R5-NR6 oder CH=CH-CH=CH;
R4 H, Methyl, Ethyl, bevorzugt H oder Methyl, besonders bevorzugt H;
R5 H, Methyl, Ethyl, bevorzugt H oder Methyl, besonders bevorzugt H;
R6 H, Methyl, Ethyl, bevorzugt H oder Methyl, besonders bevorzugt H;
Ym" ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid,
Bromid, lodid, Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Malat, Lactat, Salicylat, Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Ethandisulfonat, Benzoat und p-Toluolsulfonat; m 1 oder 2; bedeuten, und worin n, A und R1 jeweils eine der vor- oder nachstehend genannten
Bedeutungen haben können, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der
Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin
R2 H, Methyl, Ethyl, CF3, CH2-CF3, Fluor, Chlor, OH, Methoxy, Ethoxy, COOH oder COO-Methyl;
R3 Methyl, Ethyl, Propyl, Vinyl, AIIyI, Cyclopropyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, CH2F, CHF2, CF3, CH2-CH2F, CH2-CHF2, CH2-CF3, CH2-CH2OH, Fluor,
Chlor, OH, CN, Methoxy, Ethoxy, COOH, COO-Methyl, COO-Ethyl oder COO-Butyl, oder
R2 und R3 gemeinsam eine 2-bindige Gruppe ausgewählt aus 0-CH2-O, 0-CMe2-O oder CH=CH-CH=CH; Ym" ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Malat, Lactat, Salicylat, Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Ethandisulfonat, Benzoat und p-Toluolsulfonat; m 1 oder 2; bedeuten, bedeuten, und worin n, A und R1 jeweils eine der vor- oder nachstehend genannten Bedeutungen haben können, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere,
Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin
R2 H, Methyl, Ethyl, CF3, Fluor, Chlor, OH oder Methoxy;
R3 Methyl, Ethyl, Cyclopropyl, Cyclohexyl, CF3, Fluor, Chlor, OH, CN,
Methoxy, Ethoxy, COOH, COO-Methyl, COO-Ethyl oder COO-Butyl, oder R2 und R3 gemeinsam eine 2-bindige Gruppe ausgewählt aus 0-CH2-O oder
CH=CH-CH=CH; Ym" ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid,
Bromid, lodid, Sulfat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Malat, Lactat, Salicylat, Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat, Oxalat,
Succinat und Ethandisulfonat; m 1 oder 2;
bedeuten, und worin n, A und R1 jeweils eine der vor- oder nachstehend genannten Bedeutungen haben können, gegebenenfalls in Form ihrer Ta utomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin
R2 H, Methyl, Fluor, Chlor, OH oder Methoxy;
R3 Methyl, Ethyl, CF3, Fluor, Chlor, OH, Methoxy, Ethoxy, COOH,
COO-Methyl oder COO-Butyl, oder R2 und R3 gemeinsam eine 2-bindige Gruppe ausgewählt aus 0-CH2-O oder
CH=CH-CH=CH, bevorzugt 0-CH2-O; Ym" ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid,
Bromid, lodid, Sulfat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Malat, Lactat, Salicylat, Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat und Oxalat; m 1 oder 2; bedeuten, und worin n, A und R1 jeweils eine der vor- oder nachstehend genannten Bedeutungen haben können, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin R2 Wasserstoff bedeutet und worin n, A, R1 und R3 jeweils eine der vor oder nachstehend genannten Bedeutungen haben können, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin n zwei bedeutet und worin A, R1, R2 und R3 jeweils eine der vor- oder nachstehend genannten Bedeutungen haben können, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin
R3 Methyl, Ethyl, CF3, Fluor, Chlor, OH, Methoxy, Ethoxy, COOH,
COO-Methyl oder COO-Butyl, bevorzugt Methyl, CF3, Fluor, Chlor, OH, Methoxy, COOH oder COO-Methyl, besonders bevorzugt Methyl, CF3, Fluor, Chlor, Methoxy oder COOH; Ym" ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat, Methansulfonat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Malat, Lactat, Salicylat, Fumarat, Tartrat und Oxalat; m 1 oder 2; bedeuten, und worin n, A, R1 und R2 jeweils eine der vor- oder nachstehend genannten
Bedeutungen haben können, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der
Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Von den Verbindungen der Formel 1 , in denen A CH2-O bedeutet, sind diejenigen Regioisomere bevorzugt, die durch die allgemeine Formel 1.1 gekennzeichnet sind.
1.1
Ein bevorzugter Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft Verbindungen der allgemeinen Formel 1.1 worin n, R1, R2, R3, m und Y die vorstehend genannten Bedeutungen haben können. Besonders bevorzugt sind dabei die R-Enantiomere der Verbindungen der Formel 1.1.
Verbindungen der Formel 1 , worin A CH=CH bedeutet sind gekennzeichnet durch die allgemeine Formel 1.2.
Ein bevorzugter Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft Verbindungen der allgemeinen Formel 1.2 worin n, R1, R2, R3, m und Y die vorstehend genannten Bedeutungen haben können. Besonders bevorzugt sind dabei die R-Enantiomere der Verbindungen der Formel 1.2.
Verbindungen der Formel 1 , worin A CH2-CH2 bedeutet, sind gekennzeichnet durch die allgemeine Formel 1.3.
Ein bevorzugter Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft Verbindungen der allgemeinen Formel 1.3 worin n, R1, R2, R3, m und Y die vorstehend genannten Bedeutungen haben können. Besonders bevorzugt sind dabei die R-Enantiomere der Verbindungen der Formel 1.3.
Von den Verbindungen der Formel 1 , in denen A CR
4R
5-O und R
4 bzw. R
5 Methyl bedeuten, sind diejenigen Regioisomere bevorzugt, die durch die allgemeine Formel 1.4 gekennzeichnet sind.
Ein bevorzugter Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft Verbindungen der allgemeinen Formel 1.4 worin n, R1, R2, R3, m und Y die vorstehend genannten Bedeutungen haben können. Besonders bevorzugt sind dabei die R-Enantiomere der Verbindungen der Formel 1.4.
Bevorzugt sind folgende enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , 1.1 : 8-(2-{3-[3-(4-Fluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 - hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m);
1.2: 8-{2-[1 , 1 -Dimethyl-3-(5-methyl-3-p-tolyl-[1 ,2,4]triazol-1 yl)-propylamino]-1 -hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m);
1.3: 8-(2-{1 ,1-Dimethyl-3-[5-methyl-3-(4-trifluormethyl-phenyl)-[1 >2,4]triazol-1-yl]- propylamino}-1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m);
1.4: 8-(2-{3-[3-(3,5-Difluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl- propylamino}-1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m);
1.5: 3-(1 -{3-[2-Hydroxy-2-(6-hydroxy-3-oxo-3,4-dihydro-2H-benzo[1 ,4]oxazin-8-yl)- ethylamino]-3-methyl-butyl}-5-methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol-3-yl-benzoesäure * H(Ym7m); 1.6: δ^^S-^^-Chlor-phenyO-δ-methyKi ^^triazol-i-yö-i .i-dimethyl-propylamino}-!- hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m);
1.7: 8-(2-{3-[ 5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}-
1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m);
1.8: 6-Hydroxy-8-(1 -hydroxy-2-{3-[3-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 - dimethyl-propylamino}-ethyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m);
1.9: 8-{2-[3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl)-1 , 1 -dimethyl- propylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m);
1.10: 7-{2-[3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl)-1 , 1 -dimethyl- propylamino]-1-hydroxy-ethyl}-5-hydroxy-3H-benzooxazol-2-on * H(Ym7m) und
1.11 : 8-{2-[3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl)-1 , 1 -dimethyl- propylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-2,2-dimethyl-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
* H(Ym7m), worin Ym" ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Malat, Lactat, Salicylat, Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Ethandisulfonat, Benzoat und p-Toluolsulfonat, m 1 oder 2 gegebenenfalls in Form Ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder
Solvate.
Besonders bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 ,
1.2: 8-{2-[1 , 1 -Dimethyl-3-(5-methyl-3-p-tolyl-[1 ,2,4]triazol-1 yl)-propylamino]-1 -hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m);
1.3: 8-(2-{1 ,1-Dimethyl-3-[5-methyl-3-(4-trifluormethyl-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]- propylamino}-1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m); 1.6: 8-(2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}-1- hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m);
1.7: 8-(2-{3-[ 5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}-
1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m);
1.9: 8-{2-[3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl)-1 , 1 -dimethyl- propylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m); worin
Ym" ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Malat, Lactat, Salicylat, Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat,
Oxalat, Succinat, Ethandisulfonat, Benzoat und p-Toluolsulfonat, m 1 oder 2 gegebenenfalls in Form Ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder
Solvate.
Besonders bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin die Reste R1, R2 und R3 die oben genannten Bedeutungen haben können und worin Ym" Chlorid oder Bromid bedeuten, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Besonders bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formeln 1.1 bis 1.11 , worin Ym" Chlorid, Bromid, Malat (Salze der Apfelsäure), Maleat oder Lactat bedeuten, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Besonders bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel
1.2: 8-{2-[1 , 1 -Dimethyl-3-(5-methyl-3-p-tolyl-[1 ,2,4]triazol-1 yl)-propylamino]-1 -hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m); 1.3: 8-(2-{1 ,1-Dimethyl-3-[5-methyl-3-(4-trifluormethyl-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]- propylamino}-1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m);
1.6: 8-(2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}-1- hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m);
1.7: 8-(2-{3-[ 5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}- 1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m);
1.9: 8-{2-[3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl)-1 , 1 -dimethyl- propylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on * H(Ym7m); worin Ym" Chlorid, Bromid, Malat, Maleat oder Lactat bedeuten, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Besonders bevorzugt sind ferner die obigen enantiomerenreinen Verbindungen der allgemeinen Formel 1 in kristalliner Form, gegebenenfalls in Form ihrer kristallinen Tautomere, kristallinen Hydrate oder kristallinen Solvate. Besonders bevorzugt sind hierbei die obigen enantiomerenreinen, kristallinen Verbindungen der allgemeinen Formel 1 gegebenenfalls in Form ihrer kristallinen Tautomere, kristallinen Hydrate oder kristallinen Solvate, die ferner dadurch gekennzeichnet sind, dass es sich um kristalline Verbindungen handelt, die lediglich in einer einzigen Kristallmodifikationen vorliegen.
Unter der Bezeichnung eine einzige Kristallmodifikation werden dabei kristalline Verbindungen der Formel 1 verstanden, die nicht ein Gemisch gegebenenfalls existierender Kristallmodifikationen darstellen.
VERWENDETE BEGRIFFE UND DEFINITIONEN
Unter dem Begriff "Ci-6-Alkyl" (auch soweit sie Bestandteil anderer Reste sind) werden verzweigte und unverzweigte Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen verstanden und unter dem Begriff "d-4-Alkyl" werden verzweigte und unverzweigte Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen verstanden. Bevorzugt sind Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Beispielsweise werden hierfür genannt: Methyl, Ethyl, n-Propyl, /so-Propyl, n-Butyl, /so-Butyl, sec-Butyl, te/f-Butyl, n-Pentyl, /so-Pentyl, neo-Pentyl oder Hexyl. Gegebenenfalls werden für die vorstehend genannten Gruppen auch die Abkürzungen Me, Et, n-Pr, /-Pr, n-Bu, /-Bu, t-Bu, etc. verwendet. Sofern nicht anders beschrieben, umfassen die Definitionen Propyl, Butyl, Pentyl und Hexyl alle denkbaren isomeren Formen der jeweiligen Reste. So umfasst beispielsweise Propyl n-Propyl und /so-Propyl, Butyl umfasst /so-Butyl, sec-Butyl und te/f-Butyl etc.
Unter dem Begriff "C2-6-Alkenyl" (auch soweit sie Bestandteil anderer Reste sind) werden verzweigte und unverzweigte Alkenylgruppen mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und unter dem Begriff "C2-4-Alkenyl" verzweigte und unverzweigte Alkenylgruppen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen verstanden, soweit sie mindestens eine Doppelbindung aufweisen. Bevorzugt sind Alkenylgruppen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen. Beispielsweise werden hierfür genannt: Ethenyl oder Vinyl, Propenyl, Butenyl, Pentenyl, oder Hexenyl. Sofern nicht anders beschrieben, umfassen die Definitionen Propenyl, Butenyl, Pentenyl und Hexenyl alle denkbaren isomeren Formen der jeweiligen Reste. So umfasst beispielsweise Propenyl 1 -Propenyl und 2-Propenyl, Butenyl umfasst 1-, 2 und 3-Butenyl, 1-Methyl-1 -propenyl, 1-Methyl-2-propenyl etc.
Unter dem Begriff "C2-6-Alkinyl" (auch soweit sie Bestandteil anderer Reste sind) werden verzweigte und unverzweigte Alkinylgruppen mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und unter dem Begriff "C2-4-Alkinyl" verzweigte und unverzweigte Alkinylgruppen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen verstanden, soweit sie mindestens eine Dreifachbindung aufweisen.
Bevorzugt sind Alkinylgruppen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatome. Beispielsweise werden hierfür genannt: Ethinyl, Propinyl, Butinyl, Pentinyl oder Hexinyl. Sofern nicht anders beschrieben, umfassen die Definitionen Propinyl, Butinyl, Pentinyl und Hexinyl alle denkbaren isomeren Formen der jeweiligen Reste. So umfasst beispielsweise Propinyl 1 -Propinyl und 2-Propinyl, Butinyl umfasst 1-, 2 und 3-Butinyl, 1-Methyl-1 -propinyl, 1-Methyl-2-propinyl etc.
Unter dem Begriff "C5-6-Cycloalkyl" (auch soweit sie Bestandteil anderer Reste sind) werden cyclische Alkylgruppen mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen verstanden. Beispielsweise werden hierfür genannt: Cyclopentyl oder Cyclohexyl. Soweit nicht anders beschrieben, können die cyclischen Alkylgruppen substituiert sein mit einem oder mehreren Resten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Methyl, Ethyl, /so-Propyl, te/f-Butyl, Hydroxy, Fluor, Chlor, Brom und Jod.
Unter dem Begriff "C1-6-Haloalkyl" (auch soweit sie Bestandteil anderer Reste sind) werden verzweigte und unverzweigte Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen verstanden, die mit einem oder mehreren Halogenatomen substituiert sind. Unter dem Begriff "C-M-Haloalkyl" werden verzweigte und unverzweigte Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen verstanden, die mit einem oder mehreren Halogenatomen substituiert sind. Bevorzugt sind Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Bevorzugte
Halogenatome sind Fluor, Chlor, besonders bevorzugt Fluor. Beispielsweise werden hierfür genannt: CF3, CHF2, CH2F, CH2CF3.
Halogen steht im Rahmen der vorliegenden Erfindung für Fluor, Chlor, Brom oder Jod. Sofern nicht gegenteilig angegeben, gelten Fluor, Chlor und Brom als bevorzugte Halogene.
Die Bezeichnung enantiomerenrein beschreibt im Rahmen der vorliegenden Erfindung Verbindungen der Formel 1 , die in einer Enantiomerenreinheit von wenigstens 85%ee, bevorzugt von wenigstens 90%ee, besonders bevorzugt von > 95%ee vorliegen. Die Bezeichnung ee (enantiomeric excess) ist im Stand der Technik bekannt und beschreibt den optischen Reinheitsgrad chiraler Verbindungen.
INDIKATIONEN
Die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel 1 zeichnen sich durch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten auf therapeutischem Gebiet aus. Hervorzuheben sind erfindungsgemäß solche Anwendungsmöglichkeiten, für welche die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel 1 aufgrund ihrer pharmazeutischen Wirksamkeit als Betamimetikum bevorzugt zur Anwendung gelangen können.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft dementsprechend die vorstehend genannten enantiomerenreinen Verbindungen der Formel 1 als Arzneimittel. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner die Verwendung der vorstehend genannten Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Atemwegserkrankungen. Die vorliegende Erfindung betrifft bevorzugt die Verwendung der vorstehend genannten Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Obstruktive Lungenerkrankungen unterschiedlicher Genese, Lungenemphyseme unterschiedlicher Genese, Restriktive Lungenerkrankungen, Interstitielle Lungenerkrankungen, Zystische Fibrose, Bronchitiden unterschiedlicher Genese, Bronchiektasen, ARDS (adult respiratory distress Syndrom) und alle Formen des Lungenödems.
Bevorzugt ist die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Obstruktive Lungenerkrankungen, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus COPD (chronisch obstruktive pulmonale Erkrankung), Asthma Bronchiale, pädiatrisches Asthma, schweres Asthma, akuter
Asthma-Anfall und chronische Bronchitis, wobei die Verwendung zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Asthma Bronchiale erfindungsgemäß besonders bevorzugt ist.
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Lungenemphysemen, die ihren Ursprung haben in COPD (chronisch obstruktive pulmonale Erkrankung) oder αi- Proteinase-Inhibitor-Mangel.
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Restriktiven Lungenerkrankungen, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Allergische Alveolitis, durch berufliche Noxen ausgelöste restriktive Lungenerkrankungen wie Asbestose oder Silikose und Restriktion aufgrund von Lungentumoren, wie beispielsweise Lymphangiosis carcinomatosa, bronchoalveoläres Karzinom und Lymphome.
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Interstitiellen Lungenerkrankungen, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus infektiös bedingte Pneumonien, wie beispielsweise aufgrund einer Infektion mit Viren, Bakterien, Pilzen, Protozoen, Helminthen oder anderen Erregern, Pneumonitis aufgrund unterschiedlicher Genese, wie beispielsweise Aspiration und Linksherzinsuffizienz, Strahlen-induzierte Pneumonitis oder Fibrose, Kollagenosen, wie beispielsweise Lupus erythematodes, systemische Sklerodermie oder Sarkoidose, Granulomatosen, wie beispielsweise Morbus Boeck, idiopathische interstitielle Pneumonie oder idiopathische pulmonäre Fibrose (IPF).
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Zystischer Fibrose bzw. Mukoviszidose.
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Bronchitiden, wie beispielsweise Bronchitis aufgrund bakterieller oder viraler Infektion, Allergische Bronchitis und Toxische Bronchitis.
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Bronchiektasen.
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von ARDS (adult respiratory distress Syndrom).
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur
Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Lungenödemen, beispielsweise toxischer Lungenödeme nach Aspiration oder Inhalation von toxischen Substanzen und Fremdstoffen.
Besonders bevorzugt betrifft die vorliegende Erfindung die Verwendung der Verbindungen der Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Asthma oder COPD. Von besonderer Bedeutung ist ferner die vorstehend genannte Verwendung von Verbindungen der Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur einmal täglichen Behandlung von entzündlichen und obstruktiven Atemwegserkrankungen, besonders bevorzugt zur einmal täglichen Behandlung von Asthma oder COPD.
Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Behandlung der vorstehend genannten Erkrankungen, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere der vorstehend genannten Verbindungen der allgemeinen Formel 1 in therapeutisch wirksamen Mengen appliziert werden. Die vorliegende Erfindung betrifft bevorzugt
Verfahren zur Behandlung von Asthma oder COPD, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere der vorstehend genannten Verbindungen der allgemeinen Formel 1 in therapeutisch wirksamen Mengen einmal täglich appliziert werden.
BEISPIELE
SYNTHESE DER ZWISCHENPRODUKTE
Zwischenprodukt 1 : 1,1 -Dimethyl-3-(5-methyl-3-p-tolyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl)-propylamin
a) 4-Methyl-benzoesäure-(1-imino-ethyl)-hydrazid:1.65 g (72 mmol) Natrium werden in 80 mL Ethanol gelöst. 8.89 g (72 mmol) Ethylacetimidat hydrochlorid in 160 mL Ethanol werden bei Raumtemperatur zugegeben und das ausfallende Natriumchlorid wird
abfiltriert. Das Filtrat wird mit 6.00 g (40 mmol) 4-Methyl-benzoesäure hydrazid versetzt und über Nacht gerührt. Die Reaktionsmischung wird eingeengt und gekühlt. Der ausfallende Feststoff wird abfiltriert und mit kaltem Ethanol und Diethylether gewaschen (5.7 g). Aus dem Filtrat werden nach dem Abdestillieren der Lösungsmittel und Umkristallisation aus Ethanol weitere 1.2 g Feststoff gewonnen. Ausbeute: 6.93 g (91%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 192.
b) 5-Methyl-3-p-tolyl-[1 ,2,4]triazol: 7.58 g (40 mmol) 4-Methyl-benzoesäure-(1-imino- ethyl)-hydrazid werden unter Rühren für 30 Minuten auf 1800C erwärmt. Nach Abkühlung wird der Feststoff in Chloroform gelöst. Der bei Kühlung ausfallende Niederschlag wird abgesaugt und aus Chloroform umkristallisiert. Ausbeute: 4.82 g (70%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 174.
c) [1 ,1-Dimethyl-3-(5-methyl-3-p-tolyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl)-propyl]-carbaminsäure tert-butyl ester: Zu einer Lösung von 4.87 g (28 mmol) 5-Methyl-3-p-tolyl-[1 ,2,4]triazol in 40 mL
DMPU werden bei 00C 1.35 g (34 mmol, 60%ig) Natriumhydrid gegeben. Die Reaktionsmischung wird auf Raumtemperatur erwärmt und dann eine Stunde gerührt. 9.35 g (42 mmol) (3-Chlor-1 ,1-dimethyl-propyl)-carbaminsäure-tert-butylester und 1.87 g (5 mmol) Tetrabutylammoniumiodid werden zugegeben und es wird über Nacht bei Raumtemperatur und anschließend noch 2 Stunden bei 800C gerührt. Man versetzt mit Wasser und Ethylacetat, trennt die wässrige Phase ab und extrahiert diese mit Ethylacetat. Die vereinigten organischen Phasen werden mit Wasser und Natriumchlorid- Lösung gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und eingeengt. Der Rückstand wird mittels Säulenchromatographie gereinigt (Kieselgel; Petrolether / Ethylacetat = 1 :1 ). Öl. Ausbeute: 2.97 g (30%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 359.
d) 1 ,1-Dimethyl-3-(5-methyl-3-p-tolyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl)-propylamin: Zu einer Lösung von 2.97 g (8.3 mmol) [1 ,1-Dimethyl-3-(5-methyl-3-p-tolyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl)-propyl]- carbaminsäure-tert-butyl ester in 80 mL Dichlormethan werden insgesamt 1 1 mL Trifluoressigsäure getropft und es wird über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Das Lösungsmittel wird abdestilliert und der Rückstand mit Diethylether versetzt und gerührt. Der ausfallende Feststoff wird abfiltriert und gewaschen. Ausbeute: 2.11 g (68%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 259.
Zwischenprodukt 2: 3-[3-(4-Fluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 -dimethyl- propylamin
a) 4-Fluor-benzoesäure-(1-imino-ethyl)-hydrazid: Hergestellt aus 7.2 g (58 mmol) Ethylacetimidat hydrochlorid und 5.00 g (32 mmol) 4-Fluor-benzoesäure hydrazid in Analogie zu dem für Zwischenprodukt 1a) beschriebenen Verfahren. Ausbeute: 5.78 g (91%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 196.
b) 3-(4-Fluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol: Die Darstellung erfolgt in Analogie zur Vorschrift für Zwischenprodukt 1 b) aus 5.77 g (30 mmol) 4-Fluor-benzoesäure-(1-imino- ethyl)-hydrazid. Ausbeute: 4.1 1 g (78%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 178.
c) {3-[3-(4-Fluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propyl}-carbaminsäure tert-butyl ester: 5.88 g (33 mmol) 3-(4-Fluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol werden in 40 ml_ DMPU gelöst und in der für Zwischenprodukt 1 c) ausgeführten Weise mit 11.04 g (50 mmol) (3-Chlor-1 ,1-dimethyl-propyl)-carbaminsäure-tert-butylester, 1.59 g (40 mmol, 60%ig) Natriumhydrid und 2.21 g (6 mmol) Tetrabutylammoniumiodid umgesetzt. Ausbeute: 4.22 g (35%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 363.
d) 3-[3-(4-Fluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamin: Erhalten aus der Umsetzung von 4.22 g (11.6 mmol) {3-[3-(4-Fluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]- 1 ,1-dimethyl-propyl}-carbaminsäure-tert-butyl ester in 100 ml_ Dichlormethan und 15 ml_ Trifluoressigsäure. Ausbeute: 4.43 g (Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 263.
Zwischenprodukt 3: 3-[3-(3,5-Difluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 - dimethyl-propylamin
a) 3,5-Difluor-benzoesäure-(1-imino-ethyl)-hydrazid: Aus 4.91 g (40 mmol) Ethylacetimidat hydrochlorid und 3.80 g (22 mmol) 3,5 Difluor-benzoesäure hydrazid in Analogie zur Vorschrift für Zwischenprodukt! 1 a) erhalten. Ausbeute: 4.49 g (95%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 214.
b) 3-(3,5-Difluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol: Hergestellt aus 4.61 g (22 mmol) 3,5- Difluor-benzoesäure-(1-imino-ethyl)-hydrazid. Ausbeute: 3.81 g (91%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 196.
c) {3-[3-(3,5-Difluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propyl}- carbaminsäure tert-butyl ester: 3.74 g (19 mmol) 3-(3,5-Difluor-phenyl)-5-methyl- [1 ,2,4]triazol in 25 ml_ DMPU werden mit 0.92 g (23 mmol, 60%ig) Natriumhydrid, 6.37 g (29 mmol) (3-Chlor-1 ,1-dimethyl-propyl)-carbaminsäure-tert-butylester und 1.27 g (3.5 mmol) Tetrabutylammoniumiodid in Analogie zu Zwischenprodukt 1 c) umgesetzt. Ausbeute: 2.62 g (36%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 381.
d) 3-[3-(3,5-Difluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamin: 2.62 g (6.9 mmol) {3-[3-(3,5-Difluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propyl}- carbaminsäure-tert-butyl ester in 65 ml_ Dichlormethan werden mit 9 ml_ Trifluoressig- säure in der für Zwischenprodukt 1 d) beschriebenen Weise umgesetzt. Ausbeute: 2.11 g (Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 281.
Zwischenprodukt 4: 3-[5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 -dimethyl- propylamin
a) 4-Methoxy-benzoesäure-(1-imino-propyl)-hydrazid: Herstellung aus 4.90 g (45 mmol) Propioamidin Hydrochlorid und 5.00 g (30 mmol) 4-Methoxy-benzoesäurehydrazid in Analogie zur Vorschrift für Zwischenprodukt 1a). Nach dem Abdestillieren des Ethanols werden 10.0 g Rohprodukt erhalten, die ohne weitere Aufreinigung umgesetzt werden.
b) 5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol: 9.99 g (60%ig, ca. 28 mmol) 4-Methoxy- benzoesäure-(1-imino-propyl)-hydrazid werden für zwei Stunden auf 1500C erwärmt. Nach Abkühlung wird die Schmelze mittels Chromatographie an einer Kieselgelsäule (Petrolether/Ethylacetat = 3:7) gereinigt. Ausbeute: 4.56 g (75% über zwei Stufen); Massenspektroskopie [M+H]+ = 204.
c) {3-[5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propyl-carbaminsäure tert-butyl ester: 4.30 g (21.2 mmol) 5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol werden in 30 ml_ DMPU gelöst und auf 00C gekühlt. Unter Schutzgasatmosphäre werden anschließend portionsweise 1.02 g (24 mmol, 60%ig) Natriumhydrid zugegeben und die Reaktionsmischung wird langsam auf Raumtemperatur erwärmt und dann eine Stunde gerührt. 6.10 g (27.5 mmol) (3-Chlor-1 ,1-dimethyl-propyl)-carbaminsäure-tert-butylester und 1.41 g (3.8 mmol) Tetrabutylammoniumiodid werden zugesetzt. Man lässt über Nacht rühren und beendet dann die Reaktion durch Zugabe von Wasser und Ethylacetat. Die wässrige Phase wird abgetrennt und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit Natriumchlorid-Lösung gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und eingeengt. Der Rückstand wird mittels Chromatographie an einer Kieselgelsäule (Petrolether/Ethylacetat = 3:7) gereinigt. Ausbeute: 6.82 g (83%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 389.
d) 3-[5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamin: Zu einer Lösung von 6.81 g (17.5 mmol) {3-[5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1- dimethyl-propyl-carbaminsäure tert-butyl ester in 150 mL Dichlormethan werden insgesamt 20 mL Trifluoressigsäure getropft. Nach drei Stunden Rühren bei Raumtemperatur wird die Lösung eingeengt und der Rückstand mit Diethylether versetzt. Der ausfallende Feststoff wird abfiltriert mit Diethylether gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 7.86 g (Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 289.
Zwischenprodukt 5: 3-[1 -(3-Amino-3-methyl-butyl)-5-methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol-3-yl]- benzoesäuremethylester
a) S-EN'-Benzyloxycarbonyl-hydrazinocarbonyO-benzoesäuremethylester: Zu einer Lösung von 9.04 g (54.4 mmol) Hydrazincarbonsäurebenzylester in 100 ml_ Diethylether, 100 ml_ Dichlormethan und 4.83 ml_ Pyridin werden unter Kühlung mit einem Eisbad 10.80 g (54.4 mmol) 3-Chlorcarbonyl-benzoesäuremethylester in 100 ml_ Diethylether getropft. Die Reaktionsmischung wird über Nacht bei Raumtemperatur gerührt und dann mit Wasser versetzt. Der ausfallende Feststoff wird abfiltriert und mit Diethylether gewaschen. Ausbeute: 14.1 g (79%); Massenspektroskopie [M-H]+ = 327.
b) 3-Hydrazinocarbonyl-benzoesäuremethylester: 14.6 g (44.5 mmol) 3-[N'- Benzyloxycarbonyl-hydrazinocarbony^-benzoesäuremethylester werden in 75 ml_
Methanol gelöst und in Gegenwart von Palladium auf Kohle (10%ig) bei Raumtemperatur und 3 bar Wasserstoffdruck hydriert. Der Katalysator wird abfiltriert und das Filtrat vom Lösungsmittel befreit. Ausbeute: 7.98 g (92%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 195.
c) 3-[N'-(1-lmino-ethyl)-hydrazinocarbonyl]-benzoesäuremethylester: Hergestellt in Analogie zu dem für Zwischenprodukt 1a) beschriebenen Verfahren aus 3- Hydrazinocarbonyl-benzoesäuremethylester und Ethylacetimidat hydrochlorid. Ausbeute: 8.60 g (90%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 236.
d) 3-(5-Methyl-1 H-[1 ,24]triazol-3-yl)-benzoesäuremethylester: 8.10 g (34.4 mmol) 3-[N'-(1- lmino-ethyl)-hydrazinocarbonyl]-benzoesäuremethylester werden für 30 Minuten auf 1800C erwärmt. Zu dem nach Abkühlung vorliegenden Feststoff werden 80 mL Chloroform gegeben. Die Suspension wird filtriert und das Produkt getrocknet. Ausbeute: 4.03 g (55%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 218.
e) 3-[1 -(3-te/f-Butoxycarbonylamino-3-methyl-butyl)-5-methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol-3-yl- benzoesäuremethylester: 6.00 g (27.6 mmol) 3-(5-Methyl-1 H-[1 ,24]triazol-3-yl)- benzoesäuremethylester und 9.19 g (41.4 mmol) (3-Chlor-1 ,1-dimethyl-propyl)- carbaminsäure-tert-butylester werden in der für Zwischenprodukt 1c) beschriebenen Weise umgesetzt und aufgearbeitet. Ausbeute: 5.96 g (54%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 403.
f) 3-[1 -(3-Amino-3-methyl-butyl)-5-methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol-3-yl]-benzoesäuremethylester: Erhalten aus 3-[1 -(3-te/f-Butoxycarbonylamino-3-methyl-butyl)-5-methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol- 3-yl-benzoesäuremethylester in Analogie zu dem für Zwischenprodukt 1 d) beschriebenen Verfahren. Ausbeute: 5.36 g (68%, Ditrifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 303.
Zwischenprodukt 6: 3-[1 -(3-Amino-3-methyl-butyl)-5-methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol-3-yl]- benzoesäuremethylester
a) 4-Chlor-benzoesäure N'-(1-imino-ethyl)-hydrazid: Zu einer Lösung von 1.91 g (20 mmol) Acetamidin hydrochlorid in 30 ml_ Ethanol werden 1.09 g (20 mmol) Natriummethylat in 20 ml_ Ethanol gegeben. Es wird 30 Minuten bei Raumtemperatur gerührt und dann filtriert. Das Filtrat wird mit 2.3 g (13.5 mmol) 4-Chlorbenzoesäure hydrazid versetzt, über Nacht bei Raumtemperatur gerührt, mit einem Eisbad gekühlt und dann filtriert. Der Niederschlag wird mit kalten Ethanol gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 1.45 g (51 %); Massenspektroskopie [M+H]+ = 212/214.
b) 3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-1 H-[1 ,24]triazol: 6.10 g (28.8 mmol) 4-Chlor-benzoesäure N'-(1-imino-ethyl)-hydrazid werden für 30 Minuten auf 1800C erwärmt. Nach Abkühlung werden aus dem Rückstand durch Umkristallisation in Chloroform 2.3 g Produkt erhalten. Einengen der Mutterlauge und anschließende Reinigung des Rückstands mittels Chromatographie (Kieselgel, Petrolether/Ethylacetat = 1 :6) liefern zusätzliche 1.22 g Produkt. Ausbeute: 3.51 g (63%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 194/196.
c) {3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propyl}-carbaminsäure tert-butyl ester: 3.48 g (18.0 mmol) 3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-1 H-[1 ,24]triazol und 5.98 g (27.0 mmol) (3-Chlor-1 ,1-dimethyl-propyl)-carbaminsäure-tert-butylester werden in der für Zwischenprodukt 1c) beschriebenen Weise umgesetzt und aufgearbeitet. Ausbeute: 3.89 g (57%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 379/381.
d) 3-[1 -(3-Amino-3-methyl-butyl)-5-methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol-3-yl]-benzoesäuremethylester: Erhalten aus {3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 J-dimethyl-propyl}- carbaminsäure-tert-butyl ester nach dem für Zwischenprodukt 1 d) beschriebenen
Verfahren. Ausbeute: 3.65 g (Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 279/281.
Zwischenprodukt 7: 1,1 -Dimethyl-3-[5-methyl-3-(4-trifluormethyl-phenyl)- [1 ,2,4]triazol-1 -yl]-propylamin
a) 4-Trifluormethyl-benzoesäure N'-(1-imino-ethyl)-hydrazid: 4.78 g (23.4 mmol) 4- (Trifluormethyl)benzoesäure hydrazid und 5.21 g (42.1 mmol) Ethylacetimidat hydrochlorid werden in der für Zwischenprodukt 1 a) beschriebenen Weise umgesetzt. Ausbeute: 6.02 g; Massenspektroskopie [M+H]+ = 246.
b) 5-Methyl-3-(4-trifluormethyl-phenyl)-1 H-[1 ,2,4]triazol: Hergestellt aus 6.02 g (24.6 mmol) 4-Trifluormethyl-benzoesäure N'-(1-imino-ethyl)-hydrazid in Analogie zu dem für Zwischenprodukt 1 b) beschriebenen Verfahren. Ausbeute: 4.76 g (85%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 228.
c) {1 !1-Dimethyl-3-[5-methyl-3-(4-trifluormethyl-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-propyl}- carbaminsäure-tert-butylester: Die Zielverbindung wird in Analogie zu dem für
Zwischenprodukt 1 c) beschriebenen Verfahren aus 4.90 g (21.6 mmol) 5-Methyl-3-(4-
trifluormethyl-phenyl)-1 H-[1 ,2,4]triazol und 7.17 g (32.4 mmol) (3-Chlor-1 ,1-dimethyl- propyl)-carbaminsäure-tert-butylester erhalten. Ausbeute: 5.06 g (57%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 413.
d) 1 ,1-Dimethyl-3-[5-methyl-3-(4-trifluormethyl-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-propylamin: Herstellung nach dem für Zwischenprodukt 1 d) beschriebenen Verfahren aus {1 ,1- Dimethyl-3-[5-methyl-3-(4-trifluormethyl-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-propyl}-carbaminsäure- tert-butylester. Ausbeute: 4.72 g (Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 313.
Zwischenprodukt 8: 3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl)-1 ,1 - dimethyl-propylamin
Die Herstellung erfolgt in Analogie zu den vorstehend beschriebenen Synthesen. Massenspektroskopie [M+H]+ = 289.
Zwischenprodukt 9: 3-[3-(4-Methoxy-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 - dimethyl-propylamin
a) 4-Methoxy-benzoesäure N'-(1-imino-ethyl)-hydrazid: 4.6 g (0.20 mol) Natrium in 200 ml_ Ethanol werden bei Raumtemperatur mit einer Lösung von 25 g (0.20 mol) Ethylacetimidat hydrochlorid in 200 ml_ Ethanol versetzt. Das ausfallende Natriumchlorid wird abgesaugt und zum Filtrat werden 33.2 g (0.20 mol) 4-Methoxybenzoesäurehydrazid gegeben. Die Reaktionsmischung wird über Nacht bei Raumtemperatur gerührt und dann abgekühlt. Der ausfallende Niederschlag wird abgetrennt und mit Ethanol und Diethylether gewaschen. Ausbeute: 33.6 g (81 %); Schmelzbereich = 179-181 °C.
b) 3-(4-Methoxy-phenyl)-5-methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol: 33.6 g (162 mmol) 4-Methoxy- benzoesäure N'-(1-imino-ethyl)-hydrazid werden für 30 Minuten auf 1800C erwärmt. Nach dem Abkühlen wird der Rückstand in 250 ml_ Chloroform gelöst und wiederholt mit wässriger Natronlauge ausgeschüttelt. Die wässrigen Phasen werden vereinigt, mit
Chloroform gewaschen, filtriert und durch Zugabe von Eisessig auf einen sauren pH-Wert eingestellt. Der ausfallende Feststoff wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und durch Erwärmen in Chloroform gelöst. Das Lösungsmittel wird eingeengt und der Rückstand filtriert. Der Feststoff wird mit Chloroform und Diethylether gewaschen. Ausbeute: 23.1 g (75%); Schmelzbereich = 169-1710C.
c) 3-[3-(4-Methoxy-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamin: Die Zielverbindung wird aus der Umsetzung von 21.4 g (113 mmol) 3-(4-Methoxy-phenyl)-5- methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol und 25 g (119 mmol) (3-Chlor-1 ,1-dimethyl-propyl)-[1-phenyl- methyliden]-amin erhalten. Das Produkt wird in 100 ml_ Aceton gelöst und mit 8.5 mL 32%iger wässriger Salzsäure angesäuert und gekühlt. Das ausfallende Hydrochlorid wird abgesaugt und mit Aceton und Diethylether gewaschen. Ausbeute: 20.3 g; Schmelzbereich = 190-1940C.
SYNTHESE DER SALZVORSTUFEN
Allgemeine Arbeitsvorschrift 1 : 1 mmol 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 1 mmol Amin werden 15 Minuten in 5 mL Tetrahydrofuran bei 600C gerührt. Man kühlt auf 00C ab und tropft unter Argonatmosphäre 1.5 mL einer 2 molaren Lösung von Lithiumborhydrid in Tetrahydrofuran zu. Es wird 15 min bei 0°C gerührt, mit 10 mL Dichlormethan und 3 mL Wasser versetzt, eine weitere Stunde bei Raumtemperatur gerührt und dann über Kieselgur filtriert, wobei man mit Dichlormethan eluiert. Das Eluat wird vom Lösungsmittel befreit und der Rückstand, falls notwendig, chromatographisch gereinigt. Der so erhaltene Benzylether wird in Methanol gelöst und mit Palladium auf Kohle (10%ig) als Katalysator bei 2.5 bar und Raumtemperatur hydriert. Anschließend wird der Katalysator abgetrennt und das Rohprodukt mittels Chromatographie (Reverse Phase, Acetonitril/Wasser-Gradient mit 0.1% Trifluoressigsäure) gereinigt.
Allgemeine Arbeitsvorschrift 2: 1 mmol 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 1 mmol Amin werden in 5 ml_ Ethanol suspendiert und auf 700C erwärmt. Die entstandene Lösung wird eine Stunde bei 700C gerührt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Nach Zugabe von 1 13 mg (3 mmol) Natriumborhydrid wird 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, mit 0.7 ml_ gesättigter Kaliumcarbonatlösung versetzt und weitere 30 Minuten gerührt. Es wird über Aluminiumoxid (basisch) filtriert, wiederholt mit Dichlormethan/Methanol = 15:1 nachgewaschen, eingeengt und chromatographiert (Kieselgel; Dichlormethan mit 0-10% MethanokAmmoniak = 9:1 ). Der so erhaltene Benzylether wird in 10 ml_ Methanol gelöst und mit Palladium auf Kohle als Katalysator bei 1 bar Wasserstoffdruck hydriert. Anschließend wird der Katalysator abfiltriert und das Filtrat eingeengt.
Salzvorstufe 1 : 8-(2-{3-[3-(4-Fluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 -dimethyl- propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Erhalten aus der Umsetzung von 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 3-[3-(4-Fluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl- propylamin nach der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1. Die abschließende Reinigung erfolgt mittels Chromatographie (Reverse Phase, Acetonitril/Wasser-Gradient mit 0.1% Trifluoressigsäure). Ausbeute: 134 mg (29%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 470.
Salzvorstufe 2: 8-{2-[1,1 -Dimethyl-3-(5-methyl-3-p-tolyl-[1 , 2,4]triazol-1yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Hergestellt aus 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 1 ,1-Dimethyl-3-(5-methyl-3-p-tolyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-propylamin nach der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1. Ausbeute: 283 mg (49%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 466.
Salzvorstufe 3: 8-(2-{1,1 -Dimethyl-3-[5-methyl-3-(4-trifluormethyl-phenyl)- [1 ,2,4]triazol-1 -yl]-propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3- on
Hergestellt aus 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 1 ,1-Dimethyl-3-[5-methyl-3-(4-trifluormethyl-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-propylamin in Analogie zur allgemeinen Arbeitsvorschrift 1. Ausbeute: 234 mg (37%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 520.
Salzvorstufe 4: 8-(2-{3-[3-(3,5-Difluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 - dimethyl-propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Hergestellt aus 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 3-[3-(3,5-Difluor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamin nach der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1. Ausbeute: 208 mg (35%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 488.
Salzvorstufe 5: 3-(1 -{3-[2-Hydroxy-2-(6-hydroxy-3-oxo-3,4-dihydro-2H- benzo[1 ,4]oxazin-8-yl)-ethylamino]-3-methyl-butyl}-5-methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol-3-yl- benzoesäure
a) 3-(1 -{3-[2-(6-Benzyloxy-3-oxo-3,4-dihydro-2H-benzo[1 ,4]oxazin-8-yl)-2-hydroxy- ethylamino]-3-methyl-butyl}-5-methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol-3-yl)-benzoesäuremethylester: Hergestellt aus 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 3-[1 -(3-Amino-3-methyl-butyl)-5-methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol-3-yl]-benzoesäuremethylester in Analogie zur allgemeinen Arbeitsvorschrift 1. Die abschließende Reinigung erfolgt mittels Chromatographie (Reverse Phase, Acetonitril/Wasser-Gradient mit 0.1% Trifluoressig- säure). Ausbeute: 550 mg (77%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 510.
b) 3(1 -{3-[2-(6-Benzyloxy-3-oxo-3,4-dihydro-2H-benzo[1 ,4]oxazin-8-yl)-2-hydroxy- ethylamino]-3-methyl-butyl}-5-methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol-3-yl)-benzoesäure: Eine Lösung von 550 mg (0.72 mmol) 3-(1-{3-[2-(6-Benzyloxy-3-oxo-3,4-dihydro-2H-benzo[1 ,4]oxazin- 8-yl)-2-hydroxy-ethylamino]-3-methyl-butyl}-5-methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol-3-yl)-
benzoesäuremethylester trifluoracetat in 10 ml_ Methanol wird mit 2 ml_ einer 2 molare Natriumhydroxid-Lösung versetzt und 30 Minuten unter Rückfluss erwärmt. Nach dem Abdestillieren des Methanols werden 5 ml_ Wasser, 10 ml_ n-Butanol und 5 ml_ Essigsäure zugegeben. Der ausfallende Niederschlag wird abgesaugt und mit Diethylether gewaschen. Ausbeute: 300 mg (56%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 586.
c) 3-(1 -{3-[2-Hydroxy-2-(6-hydroxy-3-oxo-3,4-dihydro-2H-benzo[1 ,4]oxazin-8-yl)- ethylamino]-3-methyl-butyl}-5-methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol-3-yl-benzoesäure: 250 mg (0.36 mmol) 3-(1 -{3-[2-(6-Benzyloxy-3-oxo-3,4-dihydro-2H-benzo[1 ,4]oxazin-8-yl)-2-hydroxy- ethylamino]-3-methyl-butyl}-5-methyl-1 H-[1 ,2,4]triazol-3-yl)-benzoesäure trifluoracetat werden in 5 ml_ Methanol gelöst und in Gegenwart von Palladium auf Kohle (10%ig) bei Raumtemperatur und 2.5 bar Wasserstoffdruck hydriert. Der Katalysator wird abgesaugt, das Filtrat eingeengt und der Rückstand chromatographisch gereinigt (Reverse Phase, Acetonitril/Wasser-Gradient mit 0.1% Trifluoressigsäure). Ausbeute: 62 mg (28%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 496.
Salzvorstufe 6: 8-(2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 -dimethyl- propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
a) 6-Benzyloxy-8-(2-{3-[3-(4-chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl- propylamino}-1-hydroxy-ethyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on: Hergestellt aus 6-Benzyloxy-8- (2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5- methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamin in Analogie zur allgemeinen Arbeitsvorschrift 1. Das Rohprodukt wird mittels Chromatographie (Reverse Phase, Acetonitril/Wasser-Gradient mit 0.1% Trifluoressigsäure) gereinigt. Ausbeute: 550 mg (80%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 576.
δ^^S-^^-Chlor-phenyO-S-methyKi ^^triazol-i-yö-i .i-dimethyl-propylamino}-!- hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on: 550 mg (0.80 mmol) 6-Benzyloxy-8- (2-{3-[3-(4-chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}-1-hydroxy- ethyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on werden in 3 ml_ Dichlormethan gelöst und auf 78°C abgekühlt. 2 ml_ einer 1 molaren Lösung von Bortribromid in Dichlormethan werden zugetropft und es wird auf Raumtemperatur erwärmt. Man lässt 10 Minuten bei dieser Temperatur Rühren und versetzt dann mit 10 ml_ Dichlormethan und 3 ml_ Wasser und rührt 30 Minuten. Es wird über Kieselgur filtriert, wobei man mit Dichlormethan und Methanol eluiert. Das Eluat wird eingeengt und der Rückstand mittels Chromatographie (Reverse Phase, Acetonitril/Wasser-Gradient mit 0.1% Trifluoressigsäure) gereinigt. Ausbeute: 29 mg (6%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 486/8.
Salzvorstufe 7: 8-(2-{3-[ 5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 - dimethyl-propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Hergestellt aus 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 3-[5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamin nach der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1. Ausbeute: 267 mg (44%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 496.
Salzvorstufe 8: 6-Hydroxy-8-(1 -hydroxy-2-{3-[3-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl- [1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 -dimethyl-propylamino}-ethyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Hergestellt aus 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 3-[3-(4-Methoxy-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamin nach der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2. Ausbeute: 217 mg (45%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 482.
Salzvorstufe 9: 8-{2-[3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl)-1 ,1 ■ dimethyl-propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Hergestellt aus 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl-propylamin nach der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2. Ausbeute: 236 mg (48%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 496.
Salzvorstufe 10: 7-{2-[3-(3-Benzo[1,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl)-1 ,1 - dimethyl-propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-5-hydroxy-3H-benzooxazol-2-on
a) 7-Acetyl-5-benzyloxy-3H-benzooxazol-2-on: In eine Lösung von 121 g (0.47 mol) 1-(3- Amino-5-benzyloxy-2-hydroxy-phenyl)-ethanon in 800 ml_ Pyridin werden bei 20 bis 40
0C 52 g (0.53 mol) Phosgen eingeleitet. Die Reaktionsmischung wird für 2 Stunden auf 50
0C erwärmt, dann auf Eis gegossen und mit konz. Salzsäure angesäuert. Der ausgefallene Feststoff wird wiederholt in Ethanol unter Zusatz von Aktivkohle umkristallisiert. Ausbeute: 67.5 g (51%); Schmelzbereich: 163-166°C.
b) 5-Benzyloxy-7-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-3H-benzooxazol-2-on: 20 g (71 mmol) 7- Acetyl-5-benzyloxy-3H-benzooxazol-2-on und 8 g (72 mmol) Selendioxid werden in
Gegenwart von Aktivkohle in 100 ml_ Dioxan und 3.1 ml_ Wasser über 8 Stunden unter Rückfluss gerührt. Der Feststoff wird abfiltriert, das Lösungsmittel abdestilliert und der Rückstand mit 50 mL Ethanol versetzt. Man lässt 15 Minuten refluxieren und filtriert dann über Aktivkohle. Der beim Abkühlen ausfallende Feststoff wird nach 3 Stunden abgesaugt und mit Ethanol und Diethylether gewaschen. Ausbeute: 7 g (29%); Schmelzbereich: 140- 143°C.
c) 17-{2-[3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl-propylamino]- 1-hydroxy-ethyl}-5-hydroxy-3H-benzooxazol-2-on: 72 mg (0.5 mmol) 5-Benzyloxy-7-(2- ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-3H-benzooxazol-2-on und 144 mg (0.5 mmol) 3-(3-
Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl-propylamin werden in 8 mL Ethanol 90 Minuten bei 800C gerührt. Nach Abkühlung auf Raumtemperatur werden 19 mg (0.5 mmol) Natriumborhydrid zugesetzt und man lässt 2 Stunden bei Raumtemperatur Rühren. Es wird mit 1 N Salzsäure angesäuert, 10 Minuten gerührt und dann mit Kaliumcarbonatlösung alkalisch gestellt. Man verdünnt mit Ethylacetat und filtriert über Kieselgur. Die verbleibende organische Phase wird eingeengt und der Rückstand chromatographisch gereinigt. Der so erhaltene Benzylether wird in Ethanol gelöst und mit Palladium auf Kohle (10%ig) als Katalysator bei 2.5 bar und Raumtemperatur hydriert. Anschließend wird der Katalysator abgetrennt und das Rohprodukt mittels Chromatographie (Reverse Phase, Acetonitril/Wasser-Gradient mit 0.1%
Trifluoressigsäure) gereinigt. Ausbeute: 8 mg (3%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 482.
Salzvorstufe 11 : 8-{2-[3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl)-1 ,1 - dimethyl-propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-2,2-dimethyl-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on
a) N-(3-Acetyl-5-benzyloxy-2-hydroxy-phenyl)-2-brom-2-methyl-propionamid: Zu einer Lösung von 5.15 g (20 mmol) 1-(3-Amino-5-benzyloxy-2-hydroxy-phenyl)-ethanon in 20 ml_ Pyridin werden bei 5-200C 4.64 g (25 mmol) 2-Brom-2-methyl-propionylchlorid getropft. Nach beendeter Zugabe wird 15 Minuten gerührt, mit Eiswasser und 10O mL Ethylacetat versetzt und mit konz. Salzsäure angesäuert. Die organische Phase wird abgetrennt, mit Wasser gewaschen und mit Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels wird der Rückstand aus einem Diethylether/Petrolether- Gemisch kristallisiert. Ausbeute: 6.8 g (84%); Schmelzbereich: 88-900C.
b) 8-Acetyl-6-benzyloxy-2,2-dimethyl-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on: 6.60 g (16.2 mmol) N-(3- Acetyl-5-benzyloxy-2-hydroxy-phenyl)-2-brom-2-methyl-propionamid und 2.76 g (20 mmol) Kaliumcarbonat werden 1 Stunde in 70 mL Acetonitril unter Rückfluss gerührt. Der Feststoff wird abgesaugt, das Filtrat eingeengt und der Rückstand mit 30 mL Ethylacetat versetzt. Nach erneuter Filtration und dem Abdestillieren des Lösungsmittels wird das Rohprodukt aus wenig Methanol kristallisiert. Ausbeute: 1.00 g (19%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 326; Schmelzbereich = 148-150°C.
c) 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-2,2-dimethyl-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on: Die Darstellung erfolgt in Analogie zu dem für die Salzvorstufe 10b) beschriebenen Verfahren aus 8-Acetyl-6-benzyloxy-2,2-dimethyl-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on.
d) 8-{2-[3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl-propylamino]- 1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-2,2-dimethyl-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on: Hergestellt aus 385 mg (1 mmol) 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-2,2-dimethyl-4H-benzo[1 ,4]-
oxazin-3-on und 402 mg (1 mmol) 3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl)- 1 ,1-dimethyl-propylamin nach der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1. Ausbeute: 37 mg (6%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie [M+H]+ = 524.
Die oben beschriebenen Racemate können in an sich bekannter Art und Weise in die einzelnen Enantiomere getrennt werden.
BEISPIELE DER SALZE
Parameter des zur Messung verwendeten Röntgenpulverdiffraktometer: STOE Stadi P Röntgenpulverdiffraktometer mit ortsempfindlichem Detektor in Transmissionsmodus mit gebogenem Germanium (1 11 ) Primärmonochromator; verwendete Wellenlänge: CuKαl mit λ = 1.540598 Ä; Leistungsaufnahme der Röntgenröhre: 40 kV, 40 mA; Aufnahmebereich: 3-40 °2Θ.
Die folgenden Tabellen zeigen die charakteristischen Röntgenreflexe mit Intensitäten (normiert, bis 30 ° 2Θ) für die genannten Beispiele. Die entsprechenden Diagramme sind ebenfalls gezeigt. Wie dem Fachmann bekannt ist, können die Intensitäten der Reflexe aufgrund der Probenpräparation variieren. Die folgend genannten Intensitäten wurden bei einer Messung des oben genannten Beispiels gefunden und können nicht auf jede weitere Messung übertragen werden.
Technische Daten zum verwendeten Thermoanalysegerät - DSC: DSC 822 von der Fa. Mettler Toldeo; Aufheizrate: 10 K/min; Tiegeltyp: perforierte Aluminiumtiegel; Atmosphäre: N2, 80 ml/min Fluss; typische Einwaage: 3 -10 mg.
Technische Daten zum verwendeten Thermoanalysegerät - TG: TGA/SDTA 851 von der Fa. Mettler Toledo mit IR-Kopplung (Nicolet FT-IR 4700) zur Analyse der ausgeheizten flüchtigen Anteile; Aufheizrate: 10 K/min; Tiegeltyp: offener
Aluminiumoxidtiegel; Atmosphäre: N2, 20 ml/min Fluss; typische Einwaage: 15 - 25 mg.
Die mittels DSC gemessenen Schmelzpunkte sind bei den Beispielen genannt. Die entsprechenden Diagramme sind in den Abbildungen zu finden.
Beispiel 1 : 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 -dimethyl- propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on benzoat - Zu einer refluxierenden Lösung von 500 mg (1.03 mmol) 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5- methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}-1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on in 3 ml_ Acetonitril wird eine Lösung von 125 mg (1.03 mmol) Benzoesäure in 3 mL Acetonitril gegeben. Anschließend wird auf Raumtemperatur und dann auf 5°C gekühlt und 30 Minuten bei dieser Temperatur gerührt. Der Niederschlag wird abfiltriert, mit Acetonitril gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 490 mg (78%). Schmelzpunkt nach DSC: 125 ± 5°C (siehe Abbildung 1.2)
Abbildung 1.1 : Röntgenpulverdiagramm des Benzoat-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor- phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy- 4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Abbildung 1.2: DSC/TG - Diagramm des Benzoat-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor- phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}-1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy- 4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Tabelle 1 : Röntgenreflexe (bis 30 ° 2Θ) mit Intensitäten (normiert) des Benzoat-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 !2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}- 1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Beispiel 2: 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 -dimethyl- propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on acetat - 300 mg
(0.62 mmol) 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl- propylamino}-1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on werden in 2 ml_ Acetonitril suspendiert und auf 700C erwärmt. Es werden 35 μl (0.62 mmol) Essigsäure und wenige Tropfen Ethanol zugeben und man lässt langsam auf Raumtemperatur abkühlen. Anschließend wird die Mischung mit weiterem Acetonitril und einigen Tropfen Ethanol versetzt und auf 500C erwärmt. Der nach dem erneutem Abkühlen vorliegende Niederschlag wird abfiltriert und nacheinander mit Acetonitril und Diethylether gewaschen. Ausbeute: 291 mg (86%). Schmelzpunkt nach DSC: ca. 160 °C unter Abspaltung von Essigsäure (siehe Abbildung 2.2)
Abbildung 2.1 : Röntgenpulverdiagramm des Acetat-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor- phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy- 4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Abbildung 2.2: DSC/TG - Diagramm des Acetat-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor- phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy- 4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Tabelle 2: Röntgenreflexe (bis 30 ° 2Θ) mit Intensitäten (normiert) des Acetat-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 - hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Beispiel 3: 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 -dimethyl- propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1,4]oxazin-3-on L-Iactat - Zu 300 mg (0.62 mmol) 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl- propylamino}-1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on in 2 ml_ 2-Propanol werden bei Raumtemperatur 56 mg (0.62 mmol) L(+)-Milchsäure gegeben und man lässt 2 Stunden rühren. Die vorliegende Mischung wird auf 500C erwärmt, mit wenigen Tropfen Ethanol versetzt und langsam abgekühlt. Der Niederschlag wird abfiltriert und nacheinander mit 2-Propanol und Diethylether gewaschen. Ausbeute: 287 mg (81 %). Schmelzpunkt nach DSC: 215 ± 5 0C unter Zersetzung (siehe Abbildung 3.2)
Abbildung 3.1 : Röntgenpulverdiagramm des L-Lactat-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor- phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy- 4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Abbildung 3.2: DSC/TG - Diagramm des L-Lactat-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor- phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 -hydroxy- ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Tabelle 3: Röntgenreflexe (bis 30 ° 2Θ) mit Intensitäten (normiert) des L-Lactat-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 !2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}- 1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Beispiel 4: 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 -dimethyl- propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleat - 300 mg
(0.62 mmol) 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl- propylamino}-1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on in 2 ml_ 2-Propanol werden bei 65°C mit 72 mg (0.62 mmol) Maleinsäure versetzt. Man lässt 1 Stunde rühren und kühlt langsam ab. Der entstandene Niederschlag wird abfiltriert und nacheinander mit 2-Propanol und Diethylether gewaschen. Ausbeute: 275 mg (74%). Schmelzpunkt nach DSC: 230 ± 5 0C unter Zersetzung (siehe Abbildung 4.2)
Abbildung 4.1 : Röntgenpulverdiagramm des Maleat-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor- phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy- 4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Abbildung 4.2: DSC/TG - Diagramm des Maleat-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4- Chlorphenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6- hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Tabelle 4: Röntgen reflexe (bis 30 ° 2Θ) mit Intensitäten (normiert) des Maleat-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 - hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Beispiel 5: 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 -dimethyl- propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on malat - Zu 300 mg (0.62 mmol) 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl- propylamino}-1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on in 2 ml_ 2-Propanol werden 83 mg (0.62 mmol) L(-)-Apfelsäure gegeben, woraufhin ein Niederschlag ausfällt. Die Mischung wird auf 500C erwärmt und mit 2-Propanol und wenigen Tropfen Ethanol versetzt bis eine klare Lösung vorliegt. Anschließend lässt man langsam abkühlen. Der Niederschlag wird abfiltriert, nacheinander mit 2-Propanol und Diethylether gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 277 mg (72%). Schmelzpunkt nach DSC: 200 ± 5 0C unter Zersetzung (siehe Abbildung 5.2)
Abbildung 5.1 : Röntgenpulverdiagramm des Malat-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4- Chlorphenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6- hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Abbildung 5.2: DSC/TG - Diagramm des Malat-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)- 5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Tabelle 5: Röntgenreflexe (bis 30 ° 2Θ) mit Intensitäten (normiert) des Malat-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethylpropylamino}-1 - hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Beispiel 6: 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 -dimethyl- propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hydrobromid dihydrat - Zu einer Lösung von 300 mg (0.62 mmol) 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5- methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}-1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on in 2 ml_ Ethanol werden bei 65°C 166 μl_ 30%iges Hydrobromid in Essigsäure gegeben. Man lässt eine Stunde bei dieser Temperatur rühren und kühlt dann langsam ab. Der ausfallende Niederschlag wird abgetrennt und nacheinander mit Ethanol und Diethylether gewaschen. Ausbeute: 226 mg. Schmelzpunkt nach DSC: 165 ± 5 0C (siehe Abbildung 6.2)
Abbildung 6.1 : Röntgenpulverdiagramm des Bromid-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor- phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy- 4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Abbildung 6.2: DSC/TG - Diagramm des Bromid-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4- Chlorphenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6- hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Tabelle 6: Röntgen reflexe (bis 30 ° 2Θ) mit Intensitäten (normiert) des Bromid-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 - hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Beispiel 7: 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 ,1 -dimethyl- propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hydrochlorid dihydrat - Zu einer Lösung von 250 mg (0.51 mmol) 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5- methyl-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}-1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on in 2 ml_ 2-Propanol werden bei 65°C 41 1 μl_ Hydrochlorid in Ethanol (1.25 M) gegeben. Man lässt eine Stunde bei dieser Temperatur rühren und kühlt dann langsam auf Raumtemperatur ab. Der ausfallende Niederschlag wird abfiltriert und nacheinander mit 2-Propanol und Diethylether gewaschen. Ausbeute: 259 mg.
200 mg des Feststoffs aus dem vorstehenden Experiment werden in 1 ml_ Acetonitril suspendiert und auf 600C erwärmt. Es wird weiteres Acetonitril zugegeben und mit einigen Tropfen Wasser versetzt. Die vorliegende klare Lösung wird langsam auf Raumtemperatur abgekühlt und der ausfallende Niederschlag abgetrennt und nacheinander mit Acetonitril und Diethylether gewaschen. Ausbeute: 95 mg.
Abbildung 7.1 : Röntgenpulverdiagramm des Chlorid-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor- phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy- 4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Abbildung 7.2: DSC/TG - Diagramm des Chlorid-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor- phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy- 4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Tabelle 7: Röntgenreflexe (bis 30 ° 2Θ) mit Intensitäten (normiert) des Chlorid-Salzes von 8-((R)-2-{3-[3-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl]-1 , 1 -dimethyl-propylamino}-1 - hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Die folgend genannten Verbindungen können analog den oben genannten Verfahren hergestellt werden, bevorzugt sind dabei jeweils die enantiomerenreinen Verbindungen in R-Form:
1.2a: 8-{2-[1 , 1 -Dimethyl-3-(5-methyl-3-p-tolyl-[1 ,2,4]triazol-1 yl)-propylamino]-1 -hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hydrochlorid;
1.3a: 8-(2-{1 ,1-Dimethyl-3-[5-methyl-3-(4-trifluormethyl-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]- propylamino}-1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hydrochlorid;
1.7a: 8-(2-{3-[ 5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}-
1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hydrochlorid;
1.9a: 8-{2-[3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl)-1 , 1 -dimethyl- propylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hydrochlorid;
1.2b: 8-{2-[1 , 1 -Dimethyl-3-(5-methyl-3-p-tolyl-[1 ,2,4]triazol-1 yl)-propylamino]-1 -hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hydrobromid;
1.3b: 8-(2-{1 ,1-Dimethyl-3-[5-methyl-3-(4-trifluormethyl-phenylH1 >2,4]triazol-1-yl]- propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hydrobromid; 1.7b: 8-(2-{3-[ 5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}- 1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hydrobromid; 1.9b: 8-{2-[3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl)-1 , 1 -dimethyl- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hydrobromid;
1.2c: 8-{2-[1 , 1 -Dimethyl-3-(5-methyl-3-p-tolyl-[1 ,2,4]triazol-1 yl)-propylamino]-1 -hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on malat; 1.3c: 8-(2-{1 ,1-Dimethyl-3-[5-methyl-3-(4-trifluormethyl-phenyl)-[1 >2,4]triazol-1-yl]- propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on malat;
1.7c: 8-(2-{3-[ 5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}-
1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on malat;
1.9c: 8-{2-[3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl)-1 , 1 -dimethyl- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on malat;
1.2d: 8-{2-[1 , 1 -Dimethyl-3-(5-methyl-3-p-tolyl-[1 ,2,4]triazol-1 yl)-propylamino]-1 -hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleat;
1.3d: 8-(2-{1 ,1-Dimethyl-3-[5-methyl-3-(4-trifluormethyl-phenylH1 >2,4]triazol-1-yl]- propylamino}-1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleat;
1.7d: 8-(2-{3-[ 5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}- 1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleat; 1.9d: 8-{2-[3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl)-1 , 1 -dimethyl- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleat;
1.2e: 8-{2-[1 , 1 -Dimethyl-3-(5-methyl-3-p-tolyl-[1 ,2,4]triazol-1 yl)-propylamino]-1 -hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on L-Iactat;
1.3e: 8-(2-{1 ,1-Dimethyl-3-[5-methyl-3-(4-trifluormethyl-phenyl)-[1 >2,4]triazol-1-yl]- propylamino}-1 -hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on L-Iactat; 1.7e: 8-(2-{3-[ 5-Ethyl-3-(4-methoxy-phenyl)-[1 ,2,4]triazol-1-yl]-1 ,1-dimethyl-propylamino}- 1-hydroxy-ethyl)-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on L-Iactat; 1.9e: 8-{2-[3-(3-Benzo[1 ,3]dioxol-5-yl-5-methyl-[1 ,2,4]triazol-1 -yl)-1 , 1 -dimethyl- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on L-Iactat;
KOMBINATIONEN
Die Verbindungen der Formel 1 können allein oder in Kombination mit anderen Wirkstoffen der Formel 1 zur Anwendung gelangen. Gegebenenfalls können die
Verbindungen der Formel 1 auch in Kombination mit W eingesetzt werden, worin W einen pharmakologisch, aktiven Wirkstoff darstellt und (beispielsweise) ausgewählt ist, aus der Gruppe bestehend aus Betamimetikan, Anticholinergikan, Corticosteroiden, PDE4- Inhibitoren, LTD4-Antagonisten, EGFR-Hemmern, Dopamin-Agonisten, H1-Anti- histaminika, PAF-Antagonisten und PI3-Kinase Inhibitoren. Weiterhin können zwei- oder dreifach Kombinationen von W mit den Verbindungen der Formel 1 kombiniert werden. Beispielhaft genannte Kombinationen von W wären:
W stellt ein Betamimetikum dar, kombiniert mit einem Anticholinergikum, Corticosteroid, PDE4-Inhibitor, EGFR-Hemmer oder LTD4-Antagonisten, - W stellt ein Anticholinergikum dar, kombiniert mit einem Betamimetikum, Corticosteroid, PDE4-Inhibitor, EGFR-Hemmer oder LTD4-Antagonisten, W stellt ein Corticosteroid dar, kombiniert mit einem PDE4-Inhibitor, EGFR-Hemmer oder LTD4-Antagonisten
- W stellt ein PDE4-Inhibitor dar, kombiniert mit einem EGFR-Hemmer oder LTD4- Antagonisten
- W stellt ein EGFR-Hemmer dar, kombiniert mit einem LTD4-Antagonisten.
Als Betamimetika gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Albuterol, Arformoterol, Bambuterol, Bitolterol, Broxaterol, Carbuterol, Clenbuterol, Fenoterol, Formoterol, Hexoprenaline, Ibuterol, Isoetharine, Isoprenaline, Levosalbutamol, Mabuterol, Meluadrine, Metaproterenol, Orciprenaline, Pirbuterol, Procaterol, Reproterol, Rimiterol, Ritodrine, Salmefamol, Salmeterol, Soterenol, Sulphonterol, Terbutaline, Tiaramide, Tolubuterol, Zinterol, CHF-1035, HOKU-81 , KUL-1248 und
3-(4-{6-[2-Hydroxy-2-(4-hydroxy-3-hydroxymethyl-phenyl)-ethylamino]-hexyloxy}- butyl)-benzyl-sulfonamid
5-[2-(5,6-Diethyl-indan-2-ylamino)-1 -hydroxy-ethyl]-8-hydroxy-1 H-quinolin-2-on
- 4-Hydroxy-7-[2-{[2-{[3-(2-phenylethoxy)propyl]sulphonyl}ethyl]-amino}ethyl]-2(3H)- benzothiazolon
1 -(2-Fluor-4-hydroxyphenyl)-2-[4-(1 -benzimidazolyl)-2-methyl-2-butylamino]ethanol 1 -[3-(4-Methoxybenzyl-amino)-4-hydroxyphenyl]-2-[4-(1 -benzimidazolyl)-2-methyl-2- butylamino]ethanol
- 1-[2H-5-hydroxy-3-oxo-4H-1 !4-benzoxazin-8-yl]-2-[3-(4-N,N-dimethylaminophenyl)-2- methyl-2-propylamino]ethanol
- 1 -[2H-5-hydroxy-3-oxo-4H-1 ,4-benzoxazin-8-yl]-2-[3-(4-methoxyphenyl)-2-methyl-2- propylamino]ethanol - 1-[2H-5-hydroxy-3-oxo-4H-1 ,4-benzoxazin-8-yl]-2-[3-(4-n-butyloxyphenyl)-2-methyl-2- propylamino]ethanol
- 1 -[2H-5-hydroxy-3-oxo-4H-1 ,4-benzoxazin-8-yl]-2-{4-[3-(4-methoxyphenyl)-1 ,2,4- triazol-3-yl]-2-methyl-2-butylamino}ethanol
5-Hydroxy-8-(1 -hydroxy-2-isopropylaminobutyl)-2H-1 ,4-benzoxazin-3-(4H)-on - 1 -(4-Amino-3-chlor-5-trifluormethylphenyl)-2-tert.-butylamino)ethanol
6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[2-(4-methoxy-phenyl)-1 ,1-dimethyl-ethylamino]-ethyl}-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on
6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[2-(4-phenoxy-essigsäureethylester)-1 ,1-dimethyl- ethylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on - 6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[2-(4-phenoxy-essigsäure)-1 ,1-dimethyl-ethylamino]-ethyl}-
4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
- 8-{2-[1 ,1-Dimethyl-2-(2,4,6-trimethylphenyl)-ethylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy- 4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on 6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[2-(4-hydroxy-phenyl)-1 ,1-dimethyl-ethylamino]-ethyl}-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on
6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[2-(4-isopropyl-phenyl)-1 ,1 dimethyl-ethylamino]-ethyl}-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on
- 8-{2-[2-(4-Ethyl-phenyl)-1 ,1-dimethyl-ethylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on - 8-{2-[2-(4-Ethoxy-phenyl)-1 ,1-dimethyl-ethylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on
- 4-(4-{2-[2-Hydroxy-2-(6-hydroxy-3-oxo-3,4-dihydro-2H-benzo[1 ,4]oxazin-8-yl)- ethylamino]-2-methyl-propyl}-phenoxy)-buttersäure
- 8-{2-[2-(3!4-Difluor-phenyl)-1 ,1-dimethyl-ethylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on
1-(4-Ethoxy-carbonylamino-3-cyano-5-fluorophenyl)-2-(tert.-butylamino)ethanol
2-Hydroxy-5-(1-hydroxy-2-{2-[4-(2-hydroxy-2-phenyl-ethylamino)-phenyl]-ethylamino}- ethyl)-benzaldehyd
8-Hydroxy-5-(1-hydroxy-2-{2-[4-(6-methoxy-biphenyl-3-ylamino)-phenyl]-ethylamino}- ethyl)-1 H-quinolin-2-on
8-Hydroxy-5-[1 -hydroxy-2-(6-phenethylamino-hexylamino)-ethyl]-1 H-quinolin-2-on
5-[2-(2-{4-[4-(2-Amino-2-methyl-propoxy)-phenylamino]-phenyl}-ethylamino)-1- hydroxy-ethyl]-8-hydroxy-1 H-quinolin-2-on
[3-(4-{6-[2-Hydroxy-2-(4-hydroxy-3-hydroxymethyl-phenyl)-ethylamino]-hexyloxy}- butyl)-5-methyl-phenyl]-harnstoff
4-(2-{6-[2-(2,6-Dichloro-benzyloxy)-ethoxy]-hexylamino}-1-hydroxy-ethyl)-2- hydroxymethyl-phenol - 2-Hydroxymethyl-4-{1 -hydroxy-2-[6-(4-m-tolyl-butoxy)-hexylamino]-ethyl}-phenol
2-Hydroxymethyl-4-{1-hydroxy-2-[7-(3-m-tolyl-propoxy)-heptylamino]-ethyl}-phenol
4-(2-{6-[4-(3-Cyclopentansulfonyl-phenyl)-butoxy]-hexylamino}-1-hydroxy-ethyl)-2- hydroxymethyl-phenol
N-Adamantan-2-yl-2-(3-{2-[2-hydroxy-2-(4-hydroxy-3-hydroxymethyl-phenyl)- ethylamino]-propyl}-phenyl)-acetamid
gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere, Diastereomere und gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, Solvate oder Hydrate. Erfindungsgemäß bevorzugt sind die Säureadditionssalze der Betamimetika ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Hydrosulfat, Hydrophosphat, Hydromethansulfonat, Hydronitrat, Hydromaleat, Hydroacetat, Hydro- citrat, Hydrofumarat, Hydrotartrat, Hydrooxalat, Hydrosuccinat, Hydrobenzoat und Hydro- p-toluolsulfonat.
Als Anticholinergika gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Tiotropiumsalzen, bevorzugt das Bromidsalz, Oxitropiumsalzen, bevorzugt das Bromidsalz, Flutropiumsalzen, bevorzugt das Bromidsalz, Ipratropiumsalzen, bevorzugt das Bromidsalz, Glycopyrroniumsalzen,
bevorzugt das Bromidsalz, Trospiumsalzen, bevorzugt das Chloridsalz, Tolterodin. In den vorstehend genannten Salzen stellen die Kationen die pharmakologisch aktiven Bestandteile dar. Als Anionen können die vorstehend genannten Salze bevorzugt enthalten Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleat, Acetat, Citrat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Benzoat oder p-Toluolsulfonat, wobei Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat, Methansulfonat oder p-Toluolsulfonat als Gegenionen bevorzugt sind. Von allen Salzen sind die Chloride, Bromide, lodide und Methansulfonate besonders bevorzugt.
Ebenfalls bevorzugte Anticholinergika sind ausgewählt aus den Salzen der Formel AC-1
worin X ~ ein einfach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Fluorid, Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleat, Acetat, Citrat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Benzoat und p-Toluolsulfonat, bevorzugt ein einfach negativ geladenes Anion, besonders bevorzugt ein Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Fluorid, Chlorid, Bromid, Methansulfonat und p-Toluolsulfonat, insbesondere bevorzugt Bromid, bedeutet gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere oder Hydrate. Von besonderer Bedeutung sind solche Arzneimittelkombinationen, die die Enantiomere der Formel AC-1 -en
AC-1 -en
enthalten, worin X ~ die vorstehend genannten Bedeutungen aufweisen kann. Weiterhin bevorzugte Anticholinergika sind ausgewählt aus den Salzen der Formel AC-2
worin R entweder Methyl oder Ethyl bedeuten und worin X ~ die vorstehend genannte Bedeutungen aufweisen kann. In einer alternativen Ausführungsform kann die Verbindung der Formel AC-2 auch in Form der freien Base AC-2-base vorliegen.
Weiterhin genannte Verbindungen sind:
2,2-Diphenylpropionsäuretropenolester-Methobromid 2,2-Diphenylpropionsäurescopinester-Methobromid - 2-Fluor-2,2-Diphenylessigsäurescopinester-Methobromid 2-Fluor-2,2-Diphenylessigsäuretropenolester-Methobromid 3,3',4,4'-Tetrafluorbenzilsäuretropenolester-Methobromid 3,3',4,4'-Tetrafluorbenzilsäurescopinester-Methobromid 4,4'-Difluorbenzilsäuretropenolester-Methobromid - 4,4'-Difluorbenzilsäurescopinester-Methobromid 3,3'-Difluorbenzilsäuretropenolester-Methobromid 3,3'-Difluorbenzilsäurescopinester-Methobromid 9-Hydroxy-fluoren-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid 9-Fluor-fluoren-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid
θ-Hydroxy-fluoren-θ-carbonsäurescopinester-Methobromid θ-Fluor-fluoren-θ-carbonsäurescopinester-Methobromid θ-Methyl-fluoren-θ-carbonsäuretropenolester-Methobromid 9-Methyl-fluoren-9-carbonsäurescopinester-Methobromid - Benzilsäurecyclopropyltropinester-Methobromid
2,2-Diphenylpropionsäurecyclopropyltropinester-Methobromid θ-Hydroxy-xanthen-θ-carbonsäurecyclopropyltropinester-Methobromid θ-Methyl-fluoren-θ-carbonsäurecyclopropyltropinester-Methobromid θ-Methyl-xanthen-θ-carbonsäurecyclopropyltropinester-Methobromid - θ-Hydroxy-fluoren-θ-carbonsäurecyclopropyltropinester-Methobromid 4,4'-Difluorbenzilsäuremethylestercyclopropyltropinester-Methobromid 9-Hydroxy-xanthen-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid θ-Hydroxy-xanthen-θ-carbonsäurescopinester-Methobromid 9-Methyl-xanthen-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid - θ-Methyl-xanthen-θ-carbonsäurescopinester-Methobromid 9-Ethyl-xanthen-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid θ-Difluormethyl-xanthen-θ-carbonsäuretropenolester-Methobromid θ-Hydroxymethyl-xanthen-θ-carbonsäurescopinester-Methobromid Die vorstehend genannten Verbindungen sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch als Salze einsetzbar, in denen statt des Methobromids, die Salze Metho-X zur Anwendung gelangen, wobei X die vorstehend für X" genannten Bedeutungen haben kann.
Als Corticosteroide gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Prednisolon, Prednison, Butixocortpropionat, Flunisolid, Beclomethason, Triamcinolon, Budesonid, Fluticason, Mometason, Ciclesonid, Rofleponid, Dexamethason, Betamethason, Deflazacort, RPR- 106541 , NS-126, ST-26 und
6,9-Difluor-17-[(2-furanylcarbonyl)oxy]-1 1 -hydroxy-16-methyl-3-oxo-androsta-1 ,4-dien-
17-carbothionsäure (S)-fluoromethylester
6,9-Difluor-1 1 -hydroxy-16-methyl-3-oxo-17-propionyloxy-androsta-1 ,4-dien-17- carbothionsäure (S)-(2-oxo-tetrahydro-furan-3S-yl)ester,
6α,9α-difluoro-11 ß-hydroxy-16α-methyl-3-oxo-17α-(2,2,3,3-tertamethylcyclo- propylcarbonyl)oxy-androsta-1 ,4-diene-17ß-carbonsäure cyanomethyl ester Etiprednol-dichloroacetat gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere oder Diastereomere und gegebenenfalls in Form ihrer Salze und Derivate, ihrer Solvate und/oder Hydrate. Jede Bezugnahme auf Steroide schließt eine Bezugnahme auf deren gegebenenfalls existierende Salze oder Derivate, Hydrate oder Solvate mit ein. Beispiele möglicher Salze und Derivate der Steroide können sein: Alkalisalze, wie beispielsweise Natrium- oder Kaliumsalze, Sulfobenzoate, Phosphate, Isonicotinate, Acetate, Propionate, Dihydrogenphosphate, Palmitate, Pivalate oder auch Furoate.
Als PDE4-Inhibitoren gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Enprofyllin, Theophyllin, Roflumilast, Ariflo (Cilomilast), Tofimilast, Pumafentrin, Lirimilast, Arofyllin, Atizoram, D-4418, Bay- 198004, BY343, CP-325,366, D-4396 (Sch-351591 ), AWD-12-281 (GW-842470), NCS- 613, CDP-840, D-4418, PD-168787, T-440, T-2585, V-1 1294A, CI-1018, CDC-801 , CDC- 3052, D-22888, YM-58997, Z-15370 und
N-(3,5-Dichloro-1-oxo-pyridin-4-yl)-4-difluormethoxy-3-cyclopropylmethoxybenzamid - (-)p-[(4aR*,10öS*)-9-Ethoxy-1 ,2,3,4,4a, 10b-hexahydro-8-methoxy-2- methylbenzo[s][1 ,6]naphthyridin-6-yl]-N,N-diisopropylbenzamid (R)-(+)-1-(4-Brombenzyl)-4-[(3-cyclopentyloxy)-4-methoxyphenyl]-2-pyrrolidon 3-(Cyclopentyloxy-4-methoxyphenyl)-1-(4-N'-[N-2-cyano-S-methyl- isothioureido]benzyl)-2-pyrrolidon - cis[4-Cyano-4-(3-cyclopentyloxy-4-methoxyphenyl)cyclohexan-1 -carbonsäure] 2-carbomethoxy-4-cyano-4-(3-cyclopropylmethoxy-4-difluoromethoxy- phenyl)cyclohexan-1 -on cis[4-Cyano-4-(3-cyclopropylmethoxy-4-difluormethoxyphenyl)cyclohexan-1-ol] (R)-(+)-Ethyl[4-(3-cyclopentyloxy-4-methoxyphenyl)pyrrolidin-2-yliden]acetat - (S)-(-)-Ethyl[4-(3-cyclopentyloxy-4-methoxyphenyl)pyrrolidin-2-yliden]acetat
- 9-Cyclopentyl-5,6-dihydro-7-ethyl-3-(2-thienyl)-9H-pyrazolo[3,4-c]-1 ,2,4-triazolo[4,3- a]pyridin
- 9-Cyclopentyl-5,6-dihydro-7-ethyl-3-(te/f-butyl)-9H-pyrazolo[3,4-c]-1 ,2,4-triazolo[4,3- a]pyridin
gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere, Diastereomere und gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, Solvate oder Hydrate. Erfindungsgemäß bevorzugt sind die Säureadditionssalze der Betamimetika ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Hydrosulfat, Hydrophosphat, Hydromethansulfonat, Hydronitrat, Hydromaleat, Hydroacetat, Hydro- citrat, Hydrofumarat, Hydrotartrat, Hydrooxalat, Hydrosuccinat, Hydrobenzoat und Hydro- p-toluolsulfonat.
Als LTD4-Antagonisten gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Montelukast, Pranlukast, Zafirlukast, MCC-847 (ZD-3523), MN-001 , MEN-91507 (LM-1507), VUF-5078, VUF-K-8707, L- 733321 und
- 1 -(((R)-(3-(2-(6,7-Difluor-2-quinolinyl)ethenyl)phenyl)-3-(2-(2- hydroxy-2- propyl)phenyl)thio)methylcyclopropan-essigsäure
- 1 -(((1 (R)-3(3-(2-(2,3-Dichlorthieno[3,2-b]pyridin-5-yl)-(E)-ethenyl)phenyl)-3-(2-(1 - hydroxy-1-methylethyl)phenyl)propyl)thio)methyl)cyclopropanessigsäure [2-[[2-(4-tert-Butyl-2-thiazolyl)-5-benzofuranyl]oxymethyl]phenyl]essigsäure gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere, Diastereomere und gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, Solvate oder Hydrate. Erfindungsgemäß bevorzugt sind die Säureadditionssalze der Betamimetika ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Hydrosulfat, Hydrophosphat, Hydromethansulfonat, Hydronitrat, Hydromaleat, Hydroacetat, Hydro- citrat, Hydrofumarat, Hydrotartrat, Hydrooxalat, Hydrosuccinat, Hydrobenzoat und Hydro- p-toluolsulfonat. Unter Salzen oder Derivaten zu deren Bildung die LTD4-Antagonisten gegebenenfalls in der Lage sind, werden beispielsweise verstanden: Alkalisalze, wie beispielsweise Natrium- oder Kaliumsalze, Erdalkalisalze, Sulfobenzoate, Phosphate, Isonicotinate, Acetate, Propionate, Dihydrogenphosphate, Palmitate, Pivalate oder auch Furoate.
Als EGFR-Hemmer gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Cetuximab, Trastuzumab, ABX-EGF, Mab ICR-62 und
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(morpholin-4-yl)-1 -oxo-2-buten-1 -yl]amino}-7- cyclopropylmethoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-diethylamino)-1 -oxo-2-buten-1 -yl]amino}- 7-cyclopropylmethoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1 -oxo-2-buten-1 -yl]amino}- 7-cyclopropylmethoxy-chinazolin
4-[(R)-(1 -Phenyl-ethyl)amino]-6-{[4-(morpholin-4-yl)-1 -oxo-2-buten-1 -yl]amino}-7- cyclopentyloxy-chinazolin
- 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{[4-((R)-6-methyl-2-oxo-morpholin-4-yl)-1 -oxo-2- buten-1 -yOamino^-cyclopropylmethoxy-chinazolin
- 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{[4-((R)-6-methyl-2-oxo-morpholin-4-yl)-1 -oxo-2- buten-1 -yl]amino}-7-[(S)-(tetrahydrofuran-3-yl)oxy]-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{[4-((R)-2-methoxymethyl-6-oxo-morpholin-4-yl)-1 - oxo^-buten-i -yOamino^-cyclopropylmethoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[2-((S)-6-methyl-2-oxo-morpholin-4-yl)-ethoxy]-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-({4-[N-(2-methoxy-ethyl)-N-methyl-amino]-1 -oxo-2- buten-1 -yljamino^-cyclopropylmethoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1 -oxo-2-buten-1 -yl]amino}- 7-cyclopentyloxy-chinazolin
- 4-[(R)-(1-Phenyl-ethyl)amino]-6-{[4-(N,N-bis-(2-methoxy-ethyl)-amino)-1-oxo-2-buten- 1-yl]amino}-7-cyclopropylmethoxy-chinazolin
- 4-[(R)-(1 -Phenyl-ethyl)amino]-6-({4-[N-(2-methoxy-ethyl)-N-ethyl-amino]-1 -oxo-2- buten-i-y^amino^-cyclopropylmethoxy-chinazolin - 4-[(R)-(1 -Phenyl-ethyl)amino]-6-({4-[N-(2-methoxy-ethyl)-N-methyl-amino]-1 -oxo-2- buten-i-ylϊamino^-cyclopropylmethoxy-chinazolin
4-[(R)-(1 -Phenyl-ethyl)amino]-6-({4-[N-(tetrahydropyran-4-yl)-N-methyl-amino]-1 -oxo-
2-buten-1-yl}amino)-7-cyclopropylmethoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}- 7-((R)-tetrahydrofuran-3-yloxy)-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}-
7-((S)-tetrahydrofuran-3-yloxy)-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-({4-[N-(2-methoxy-ethyl)-N-methyl-amino]-1-oxo-2- buten-1 -yl}amino)-7-cyclopentyloxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N-cyclopropyl-N-methyl-amino)-1-oxo-2-buten- i-yOamino^-cyclopentyloxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}-
7-[(R)-(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}-
7-[(S)-(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6,7-bis-(2-methoxy-ethoxy)-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-7-[3-(morpholin-4-yl)-propyloxy]-6-[(vinyl- carbonyl)amino]-chinazolin - 4-[(R)-(1 -Phenyl-ethyl)amino]-6-(4-hydroxy-phenyl)-7H-pyrrolo[2,3-d]pyrimidin
3-Cyano-4-[(3-chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1-oxo-2-buten-1- yl]amino}-7-ethoxy-chinolin
4-{[3-Chlor-4-(3-fluor-benzyloxy)-phenyl]amino}-6-(5-{[(2-methansulfonyl- ethyl)amino]methyl}-furan-2-yl)chinazolin - 4-[(R)-(1 -Phenyl-ethyl)amino]-6-{[4-((R)-6-methyl-2-oxo-morpholin-4-yl)-1 -oxo-2-buten-
1-yl]amino}-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(morpholin-4-yl)-1 -oxo-2-buten-1 -yl]amino}-7-
[(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-({4-[N,N-bis-(2-methoxy-ethyl)-amino]-1-oxo-2- buten-1-yl}amino)-7-[(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-{[4-(5,5-dimethyl-2-oxo-morpholin-4-yl)-1 -oxo-2-buten-1 - yl]amino}-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[2-(2,2-dimethyl-6-oxo-morpholin-4-yl)-ethoxy]-7- methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[2-(2,2-dimethyl-6-oxo-morpholin-4-yl)-ethoxy]-7-
[(R)-(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-7-[2-(2,2-dimethyl-6-oxo-morpholin-4-yl)-ethoxy]-6-
[(S)-(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{2-[4-(2-oxo-morpholin-4-yl)-piperidin-1-yl]-ethoxy}- 7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[1-(tert.-butyloxycarbonyl)-piperidin-4-yloxy]-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(trans-4-amino-cyclohexan-1-yloxy)-7-methoxy- chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(trans-4-methansulfonylamino-cyclohexan-1- yloxy)-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(tetrahydropyran-3-yloxy)-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-methyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1 -[(morpholin-4-yl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(methoxymethyl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(piperidin-3-yloxy)-7-methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[1 -(2-acetylamino-ethyl)-piperidin-4-yloxy]-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(tetrahydropyran-4-yloxy)-7-ethoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-((S)-tetrahydrofuran-3-yloxy)-7-hydroxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(tetrahydropyran-4-yloxy)-7-(2-methoxy-ethoxy)- chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{trans-4-[(dimethylamino)sulfonylamino]- cyclohexan-1-yloxy}-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{trans-4-[(morpholin-4-yl)carbonylamino]- cyclohexan-1-yloxy}-7-methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{trans-4-[(morpholin-4-yl)sulfonylamino]- cyclohexan-1-yloxy}-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(tetrahydropyran-4-yloxy)-7-(2-acetylamino- ethoxy)-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(tetrahydropyran-4-yloxy)-7-(2- methansulfonylamino-ethoxy)-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(piperidin-1-yl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-aminocarbonylmethyl-piperidin-4-yloxy)-7- methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(cis-4-{N-[(tetrahydropyran-4-yl)carbonyl]-N- methyl-aminoϊ-cyclohexan-i-yloxy^-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(cis-4-{N-[(morpholin-4-yl)carbonyl]-N-methyl- amino}-cyclohexan-1-yloxy)-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(cis-4-{N-[(morpholin-4-yl)sulfonyl]-N-methyl- amino}-cyclohexan-1 -yloxy)-7-methoxy- chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(trans-4-ethansulfonylamino-cyclohexan-1 -yloxy)-
7-methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1 -methansulfonyl-piperidin-4-yloxy)-7-ethoxy- chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1 -methansulfonyl-piperidin-4-yloxy)-7-(2-methoxy- ethoxy)-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[1 -(2-methoxy-acetyl)-piperidin-4-yloxy]-7-(2- methoxy-ethoxy)-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(cis-4-acetylamino-cyclohexan-1 -yloxy)-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-[1 -(tert.-butyloxycarbonyl)-piperidin-4-yloxy]-7-methoxy- chinazolin - 4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-(tetrahydropyran-4-yloxy]-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(cis-4-{N-[(piperidin-1 -yl)carbonyl]-N-methyl- aminoj-cyclohexan-i -yloxy^-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(cis-4-{N-[(4-methyl-piperazin-1 -yl)carbonyl]-N- methyl-aminoj-cyclohexan-i -yloxy^-methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{cis-4-[(morpholin-4-yl)carbonylamino]-cyclohexan-
1 -yloxy}-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1 -[2-(2-oxopyrrolidin-1 -yl)ethyl]-piperidin-4-yloxy}-
7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1 -[(morpholin-4-yl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7- (2-methoxy-ethoxy)-chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-(1-acetyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-(1-methyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-(1-methansulfonyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy- chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1 -methyl-piperidin-4-yloxy)-7(2-methoxy-ethoxy)- chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-isopropyloxycarbonyl-piperidin-4-yloxy)-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(cis-4-methylamino-cyclohexan-1-yloxy)-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{cis-4-[N-(2-methoxy-acetyl)-N-methyl-amino]- cyclohexan-i-yloxy^-methoxy-chinazolin - 4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-(piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-[1-(2-methoxy-acetyl)-piperidin-4-yloxy]-7-methoxy- chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-{1-[(morpholin-4-yl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7- methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1 -[(cis-2,6-dimethyl-morpholin-4-yl)carbonyl]- piperidin-4-yloxy}-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(2-methyl-morpholin-4-yl)carbonyl]-piperidin-4- yloxy}-7-methoxy-chinazolin
- 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(S,S)-(2-oxa-5-aza-bicyclo[2.2.1]hept-5- yl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(N-methyl-N-2-methoxyethyl-amino)carbonyl]- piperidin-4-yloxy}-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-ethyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(2-methoxyethyl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(3-methoxypropyl-amino)-carbonyl]-piperidin-4- yloxy}-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[cis-4-(N-methansulfonyl-N-methyl-amino)- cyclohexan-1-yloxy]-7-methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[cis-4-(N-acetyl-N-methyl-amino)-cyclohexan-1 - yloxy]-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(trans-4-methylamino-cyclohexan-1-yloxy)-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[trans-4-(N-methansulfonyl-N-methyl-amino)- cyclohexan-1 -yloxy]-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(trans-4-dimethylamino-cyclohexan-1-yloxy)-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(trans-4-{N-[(morpholin-4-yl)carbonyl]-N-methyl- aminoj-cyclohexan-i-yloxy^-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[2-(2,2-dimethyl-6-oxo-morpholin-4-yl)-ethoxy]-7-
[(S)-(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-methansulfonyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy- chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1 -cyano-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere, Diastereomere und gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, Solvate oder Hydrate. Erfindungsgemäß bevorzugt sind die Säureadditionssalze der Betamimetika ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Hydrosulfat, Hydrophosphat, Hydromethansulfonat, Hydronitrat, Hydromaleat, Hydroacetat, Hydro- citrat, Hydrofumarat, Hydrotartrat, Hydrooxalat, Hydrosuccinat, Hydrobenzoat und Hydro- p-toluolsulfonat.
Als Dopamin-Agonisten gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Bromocriptin, Cabergolin, Alpha- Dihydroergocryptin, Lisurid, Pergolid, Pramipexol, Roxindol, Ropinirol, Talipexol, Tergurid und Viozan, gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere, Diastereomere und gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, Solvate oder Hydrate. Erfindungsgemäß bevorzugt sind die Säureadditionssalze der
Betamimetika ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Hydrosulfat, Hydrophosphat, Hydromethansulfonat, Hydronitrat, Hydromaleat, Hydroacetat, Hydrocitrat, Hydrofumarat, Hydrotartrat, Hydrooxalat, Hydrosuccinat, Hydrobenzoat und Hydro-p-toluolsulfonat.
Als H 1 -Antihistaminika gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Epinastin, Cetirizin, Azelastin, Fexofenadin, Levocabastin, Loratadin, Mizolastin, Ketotifen, Emedastin, Dimetinden, Clemastin, Bamipin, Cexchlorpheniramin, Pheniramin, Doxylamin, Chlorphenoxamin, Dimenhydrinat, Diphenhydramin, Promethazin, Ebastin, Desloratidin und Meclozin, gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere, Diastereomere und gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, Solvate oder Hydrate. Erfindungsgemäß bevorzugt sind die Säureadditionssalze der Betamimetika ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Hydrosulfat,
Hydrophosphat, Hydromethansulfonat, Hydronitrat, Hydromaleat, Hydroacetat, Hydro- citrat, Hydrofumarat, Hydrotartrat, Hydrooxalat, Hydrosuccinat, Hydrobenzoat und Hydro- p-toluolsulfonat.
Als PAF-Antagonisten gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus
- 4-(2-Chlorphenyl)-9-methyl-2-[3(4-morpholinyl)-3-propanon-1-yl]-6H-thieno-[3,2-f]-
[1 ,2,4]triazolo[4,3-a][1 ,4]diazepin - 6-(2-Chlorphenyl)-8,9-dihydro-1-methyl-8-[(4-morpholinyl)carbonyl]-4H,7H-cyclo- penta-[4,5]thieno-[3,2-f][1 ,2,4]triazolo[4,3-a][1 ,4]diazepin gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere, Diastereomere und gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, Solvate oder Hydrate.
Erfindungsgemäß bevorzugt sind die Säureadditionssalze der Betamimetika ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Hydrosulfat,
Hydrophosphat, Hydromethansulfonat, Hydronitrat, Hydromaleat, Hydroacetat, Hydro- citrat, Hydrofumarat, Hydrotartrat, Hydrooxalat, Hydrosuccinat, Hydrobenzoat und Hydro- p-toluolsulfonat.
ANWENDUNGSFORMEN
Geeignete Anwendungsformen zur Applikation der Verbindungen der Formel 1 sind beispielsweise Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Lösungen, Pulver etc. Der Anteil der pharmazeutisch wirksamen Verbindung(en) sollte jeweils im Bereich von 0,05 bis 90 Gew.-%, bevorzugt 0,1 bis 50 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung liegen. Entsprechende Tabletten können beispielsweise durch Mischen des oder der Wirkstoffe mit bekannten Hilfsstoffen, beispielsweise inerten Verdünnungsmitteln, wie Calciumcarbonat, Calciumphosphat oder Milchzucker, Sprengmitteln, wie Maisstärke oder Alginsäure, Bindemitteln, wie Stärke oder Gelatine, Schmiermitteln, wie
Magnesiumstearat oder Talk, und/oder Mitteln zur Erzielung des Depoteffektes, wie Carboxymethylcellulose, Celluloseacetatphthalat, oder Polyvinylacetat erhalten werden. Die Tabletten können auch aus mehreren Schichten bestehen.
Entsprechend können Dragees durch Überziehen von analog den Tabletten hergestellten Kernen mit üblicherweise in Drageeüberzügen verwendeten Mitteln, beispielsweise Kollidon oder Schellack, Gummi arabicum, Talk, Titandioxid oder Zucker, hergestellt werden. Zur Erzielung eines Depoteffektes oder zur Vermeidung von Inkompatibilitäten kann der Kern auch aus mehreren Schichten bestehen. Desgleichen kann auch die
Drageehülle zur Erzielung eines Depoteffektes aus mehreren Schichten bestehen, wobei die oben bei den Tabletten erwähnten Hilfsstoffe verwendet werden können. Säfte der erfindungsgemäßen Wirkstoffe beziehungsweise Wirkstoffkombinationen können zusätzlich noch ein Süßungsmittel, wie Saccharin, Cyclamat, Glycerin oder Zucker sowie ein geschmacksverbesserndes Mittel, z.B. Aromastoffe, wie Vanillin oder Orangenextrakt, enthalten. Sie können außerdem Suspendierhilfsstoffe oder Dickungsmittel, wie Natriumcarboxymethylcellulose, Netzmittel, beispielsweise Kondensationsprodukte von Fettalkoholen mit Ethylenoxid, oder Schutzstoffe, wie p-Hydroxybenzoate, enthalten.
Lösungen werden in üblicher weise, z.B. unter Zusatz von Isotonantien, Konservierungsmitteln, wie p-Hydroxybenzoaten, oder Stabilisatoren, wie Alkalisalzen der Ethylendiamintetraessigsäure, gegebenenfalls unter Verwendung von Emulgiermitteln und /oder Dispergiermitteln, wobei beispielsweise bei der Verwendung von Wasser als Verdünnungsmittel gegebenenfalls organische Lösungsmittel als Lösevermittler bzw. Hilfslösungsmittel eingesetzt werden können, hergestellt und in Injektionsflaschen oder Ampullen oder Infusionsflaschen abgefüllt.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel 1 enthaltenden Kapseln können beispielsweise hergestellt werden, indem man die Wirkstoffe mit inerten Trägern, wie Milchzucker oder Sorbit, mischt und in Gelatinekapseln einkapselt. Geeignete Zäpfchen lassen sich beispielsweise durch Vermischen mit dafür vorgesehenen Trägermitteln, wie Neutralfetten oder Polyäthylenglykol beziehungsweise dessen Derivaten, herstellen. Als Hilfsstoffe seien beispielsweise Wasser, pharmazeutisch unbedenkliche organische Lösungsmittel, wie Paraffine (z.B. Erdölfraktionen), Öle pflanzlichen Ursprungs (z.B. Erdnuss- oder Sesamöl), mono- oder polyfunktionelle Alkohole (z.B. Ethanol oder Glycerin), Trägerstoffe wie z.B. natürliche Gesteinsmehle (z.B. Kaoline, Tonerden, Talkum, Kreide), synthetische Gesteinsmehle (z.B. hochdisperse Kieselsäure und
Silikate), Zucker (z.B. Rohr-, Milch- und Traubenzucker), Emulgiermittel (z.B. Lignin, Sulfitablaugen, Methylcellulose, Stärke und Polyvinylpyrrolidon) und Gleitmittel (z.B. Magnesiumstearat, Talkum, Stearinsäure und Natriumlaurylsulfat) erwähnt.
Im Falle der oralen Anwendung können die Tabletten selbstverständlich außer den genannten Trägerstoffen auch Zusätze, wie z.B. Natriumeitrat, Calciumcarbonat und Dicalciumphosphat zusammen mit verschiedenen Zuschlagstoffen, wie Stärke, vorzugsweise Kartoffelstärke, Gelatine und dergleichen enthalten. Weiterhin können Gleitmittel, wie Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat und Talkum zum Tablettieren mit verwendet werden. Im Falle wässriger Suspensionen können die Wirkstoffe außer den oben genannten Hilfsstoffen mit verschiedenen Geschmacksaufbesserern oder Farbstoffen versetzt werden.
Bei der erfindungsgemäß besonders bevorzugten Verwendung der Verbindungen der Formel 1 zur Therapie von Atemwegserkrankungen werden besonders bevorzugt inhalativ applizierbare Darreichungsformen bzw. pharmazeutische Formulierungen eingesetzt. Als inhalierbare Darreichungsformen kommen Inhalationspulver, treibgashaltige Dosieraerosole oder treibgasfreie Inhalationslösungen in Betracht. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind von dem Begriff treibgasfreie Inhalationslösungen auch Konzentrate oder sterile, gebrauchsfertige Inhalationslösungen umfasst.
Die erfindungsgemäß besonders bevorzugt in kristalliner Form zur Anwendung gelangenden Verbindungen der Formel 1 werden bevorzugt zur Herstellung von Inhalationspulvern eingesetzt. Erfindungsgemäß einsetzbare Inhalationspulver können die kristallinen Verbindungen der Formel 1 entweder allein oder im Gemisch mit geeigneten physiologisch unbedenkliche Hilfsstoffen enthalten.
Sind die Wirkstoffe im Gemisch mit physiologisch unbedenklichen Hilfsstoffen enthalten, können zur Darstellung dieser erfindungsgemäßen Inhalationspulver die folgenden physiologisch unbedenklichen Hilfsstoffe zur Anwendung gelangen: Monosaccharide (z.B. Glucose oder Arabinose), Disaccharide (z.B. Lactose, Saccharose, Maltose), Oligo- und Polysaccharide (z.B. Dextrane), Polyalkohole (z.B. Sorbit, Mannit, Xylit), Salze (z.B. Natriumchlorid, Calciumcarbonat) oder Mischungen dieser Hilfsstoffe miteinander. Bevorzugt gelangen Mono- oder Disaccharide zur Anwendung, wobei die Verwendung von Lactose oder Glucose, insbesondere, aber nicht ausschließlich in Form ihrer Hydrate,
bevorzugt ist. Als besonders bevorzugt im Sinne der Erfindung gelangt Lactose, höchst bevorzugt Lactosemonohydrat als Hilfsstoff zur Anwendung. Die Hilfsstoffe weisen im Rahmen der erfindungsgemäßen Inhalationspulver eine maximale mittlere Teilchengröße von bis zu 250μm, bevorzugt zwischen 10 und 150μm, besonders bevorzugt zwischen 15 und 80μm auf. Gegebenenfalls kann es sinnvoll erscheinen, den vorstehend genannten Hilfsstoffen feinere Hilfsstofffraktionen mit einer mittleren Teilchengröße von 1 bis 9μm beizumischen. Letztgenannte feinere Hilfsstoffe sind ebenfalls ausgewählt aus der vorstehend genannten Gruppe an einsetzbaren Hilfsstoffen. Schließlich wird zur Herstellung der erfindungsgemäßen Inhalationspulver mikronisierter Wirkstoff , vorzugsweise mit einer mittleren Teilchengröße von 0,5 bis
10μm, besonders bevorzugt von 1 bis 5μm, der Hilfsstoffmischung beigemischt. Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Inhalationspulver durch Mahlen und Mikronisieren sowie durch abschließendes Mischen der Bestandteile sind aus dem Stand der Technik bekannt.
Die erfindungsgemäßen Inhalationspulver können mittels aus dem Stand der Technik bekannten Inhalatoren appliziert werden.
Erfindungsgemäße treibgashaltige Inhalationsaerosole können im Treibgas gelöst oder in dispergierter Form enthalten. Die zur Herstellung der Inhalationsaerosole einsetzbaren Treibgase sind aus dem Stand der Technik bekannt. Geeignete Treibgase sind ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Kohlenwasserstoffen wie n-Propan, n-Butan oder Isobutan und Halogenkohlenwasserstoffen wie fluorierten Derivaten des Methans, Ethans, Propans, Butans, Cyclopropans oder Cyclobutans. Die vorstehend genannten Treibgase können dabei allein oder in Mischungen derselben zur Verwendung kommen. Besonders bevorzugte Treibgase sind halogenierte Alkanderivate ausgewählt aus TG134a und TG227 und Mischungen derselben.
Die treibgashaltigen Inhalationsaerosole können ferner weitere Bestandteile wie Kosolventien, Stabilisatoren, oberflächenaktive Mittel (Surfactants), Antioxidantien,
Schmiermittel sowie Mittel zur Einstellung des pH-Werts enthalten. All diese Bestandteile sind im Stand der Technik bekannt.
Die vorstehend genannten treibgashaltigen Inhalationsaerosole können mittels im Stand der Technik bekannter Inhalatoren (MDIs = metered dose inhalers) appliziert werden.
Die Dosierung der erfindungsgemäßen Verbindungen ist naturgemäß stark von der Applikationsart und der zu therapierenden Erkrankung abhängig. Bei inhalativer
Applikation zeichnen sich die Verbindungen der Formel bereits bei Dosen im μg-Bereich durch eine hohe Wirksamkeit aus. Auch oberhalb des μg-Bereichs, lassen sich die Verbindungen der Formel sinnvoll einsetzen. Die Dosierung kann dann beispielsweise auch im Milligrammbereich liegen.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft die vorstehend genannten pharmazeutischen Formulierungen, gekennzeichnet durch einen Gehalt einer Verbindung der Formel 1 als solche, besonders bevorzugt die vorstehend genannten inhalativ applizierbaren pharmazeutischen Formulierungen.
Die nachfolgenden Formulierungsbeipiele illustrieren die vorliegende Erfindung, ohne sie jedoch in ihrem Umfang zu beschränken:
PHARMAZEUTISCHE FORMULIERUNGSBEISPIELE
A) Tabletten pro Tablette
Wirkstoff 100 mg Milchzucker 140 mg
Maisstärke 240 mg Polyvinylpyrrolidon 15 mg Magnesiumstearat 5 mg
500 mg
Der feingemahlene Wirkstoff, Milchzucker und ein Teil der Maisstärke werden miteinander vermischt. Die Mischung wird gesiebt, worauf man sie mit einer Lösung von Polyvinylpyrrolidon in Wasser befeuchtet, knetet, feuchtgranuliert und trocknet. Das Granulat, der Rest der Maisstärke und das Magnesiumstearat werden gesiebt und
miteinander vermischt. Das Gemisch wird zu Tabletten geeigneter Form und Größe verpresst.
B) Tabletten pro Tablette
Wirkstoff 80 mg
Maisstärke 190 mg
Milchzucker 55 mg
Mikrokristalline Cellulose 35 mg
Polyvinylpyrrolidon 15 mg
Natrium-carboxymethylstärke 23 mg
Magnesiumstearat 2 mq
400 mg
Der feingemahlene Wirkstoff, ein Teil der Maisstärke, Milchzucker, mikrokristalline
Cellulose und Polyvinylpyrrolidon werden miteinander vermischt, die Mischung gesiebt und mit dem Rest der Maisstärke und Wasser zu einem Granulat verarbeitet, welches getrocknet und gesiebt wird. Dazu gibt man die Natrium-carboxymethylstärke und das Magnesiumstearat, vermischt und verpresst das Gemisch zu Tabletten geeigneter Größe.
C) Dragees pro Draqee
Wirkstoff 5 mg Maisstärke 41 ,5 mg Milchzucker 30 mg
Polyvinylpyrrolidon 3 mg Magnesiumstearat 0,5 mq
80 mg
Der Wirkstoff, Maisstärke, Milchzucker und Polyvinylpyrrolidon werden gut gemischt und mit Wasser befeuchtet. Die feuchte Masse drückt man durch ein Sieb mit 1 mm- Maschenweite, trocknet bei ca. 45°C und schlägt das Granulat anschließend durch dasselbe Sieb. Nach dem Zumischen von Magnesiumstearat werden auf einer Tablettiermaschine gewölbte Drageekerne mit einem Durchmesser von 6 mm gepresst.
Die so hergestellten Drageekerne werden auf bekannte Weise mit einer Schicht überzogen, die im wesentlichsten aus Zucker und Talkum besteht. Die fertigen Dragees werden mit Wachs poliert.
D) Kapseln pro Kapsel
Wirkstoff 50 mg
Maisstärke 268,5 mg
Magnesiumstearat 1 ,5 mg 320 mg
Substanz und Maisstärke werden gemischt und mit Wasser befeuchtet. Die feuchte Masse wird gesiebt und getrocknet. Das trockene Granulat wird gesiebt und mit Magnesiumstearat gemischt. Die Endmischung wird in Hartgelatinekapseln Größe 1 abgefüllt.
E) Ampullenlösung
Wirkstoff 50 mg Natriumchlorid 50 mg
Aqua pro inj. 5 ml
Der Wirkstoff wird bei Eigen-pH oder gegebenenfalls bei pH 5,5 bis 6,5 in Wasser gelöst und mit Natriumchlorid als Isotonans versetzt. Die erhaltene Lösung wird pyrogenfrei filtriert und das Filtrat unter aseptischen Bedingungen in Ampullen abgefüllt, die anschließend sterilisiert und zugeschmolzen werden. Die Ampullen enthalten 5 mg, 25 mg und 50 mg Wirkstoff.
F) Suppositorien
Wirkstoff 50 mg
Adeps solidus 1650 mg
1700 mg
Das Hartfett wird geschmolzen. Bei 400C wird die gemahlene Wirksubstanz homogen dispergiert. Es wird auf 38°C abgekühlt und in schwach vorgekühlte Suppositorienformen ausgegossen
G) orale Suspension
Wirkstoff 50 mg
Hydroxyethylcellulose 50 mg
Sorbinsäure 5 mg
Sorbit (70%ig) 600 mg
Glycerin 200 mg
Aroma 15 mg
Wasser ad 5 ml
Destilliertes Wasser wird auf 700C erhitzt. Hierin wird unter Rühren Hydroxyethyl-cellulose gelöst. Nach Zugabe von Sorbitlösung und Glycerin wird auf Raumtemperatur abgekühlt. Bei Raumtemperatur werden Sorbinsäure, Aroma und Substanz zugegeben. Zur Entlüftung der Suspension wird unter Rühren evakuiert.