KEIPER GmbH & Co. KG, 67657 Kaiserslautern
Beschlag für einen Fahrzeugsitz
Die Erfindung betrifft einen Beschlag für einen Fahrzeugsitz, insbesondere für einen Kraftfahrzeugsitz, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruches 1.
Aus der DE 10 2006 044489 Al ist ein Beschlag dieser Art für einen Fahrzeugsitz eines zweitürigen Kraftfahrzeuges bekannt, welcher dazu dient, durch das vorwärts erfolgende Freischwenken der Lehne den Zugang zum Fond zu ermöglichen und mehrere, unterschiedlich geneigte Gebrauchsstellungen der Lehne für den Gebrauch des Fahrzeugsitzes durch einen Insassen zur Verfügung zu stellen. In den Gebrauchsstellungen sind das dritte Beschlagteil und das Rastelement mittels einer am dritten Beschlagteil schwenkbar gelagerten Klinke verriegelt, welche in die Rückwärts- Schwenkrichtung mit ihrem Lagerbolzen an einem radial vorstehenden Anschlag anliegt und in die Vorwärts-Schwenkrichtung gegen einen Rastanschlag gespannt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Beschlag der eingangs genannten Art zu verbessern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Beschlag mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Indem als Anschlag axial vorstehende Anschlagnocken vorgesehen sind, wird ein radiales Vorstehen eines Anschlagelementes über eine ringförmige Kontur, insbesondere des Rastelementes, vermieden. Dies verringert die Verletzungs- oder Beschädigungsgefahr von einsteigenden Personen und zu verstauender Ladung, welche bei einem radial vorstehenden Anschlag und freigeschwenkter Lehne bestehen könnte. Dem Freischwenken gleichgesetzt ist ein Übergang in eine Tischstellung. Eine einfa-
che Herstellung der Anschlagnocken ergibt sich, wenn sie aus dem Material des dritten Beschlagteils und des Rastelementes ausgestellt sind, beispielsweise in Zungenform. Es können jeweils mehrere Anschlagnocken vorgesehen sein, die in Umfangsrichtung paarweise verteilt sind. Größere Abstände der Kontaktpunkte im verriegelten Zustand bewirken bei einer belasteten Lehne, dass die Lagerkraft sich bei einem Richtungswechsel der Belastung allenfalls wenig ändert und somit eine durch Lagerspiel bedingte Geräuschbildung vermieden wird. Das Lagerspiel kann durch ein elastisches Element eliminiert werden.
Das Verriegeln von drittem Beschlagteil und Rastelement erfolgt vorzugsweise mittels einer beweglichen Klinke, die im Normalfall vorzugsweise durch ein Spannelement spielfrei gestellt wird und im Crashfall vorzugsweise durch ein Fangelement abgestützt wird. Mittels einer Entriegelungswelle, deren Drehung um ihre eigene Achse die Klinke entriegelt, wird auf einfache Weise innerhalb des Beschlags ein relativ schmutzfreier Raum geschaffen. Beim Entriegeln schwenkt die Entriegelungswelle vorzugsweise wenigstens eines dieser beiden Elemente von der Klinke weg. Das andere Element ist vorzugsweise mit einem Leerweg auf Mitnahme gekoppelt, so dass es letztendlich auch durch die sich drehende Entriegelungswelle von der Klinke weggeschwenkt wird, damit diese entriegelt.
Die Erfindung ist vorzugsweise bei längseinstellbaren Fahrzeugsitzen von zweitürigen Kraftfahrzeugen mit zentrischem Freischwenken der Lehne einsetzbar, kann aber auch für andere Fahrzeugsitze verwendet werden.
Im folgenden ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Explosionsdarstellung des Alisführungsbeispiels, bei welcher die ganz rechts dargestellten Bauteile in einer anderen Perspektive gezeigt sind,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht eines Fahrzeugsitzes,
Fig. 3 eine Ansicht der für das Freischwenken relevanten Baugruppe des Aufüh- rungsbeispiels,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 die Rückseite der in Fig. 3 dargestellten Baugruppe bei einer Belastung in Vor- wärtsschwenkrichtung, wobei die Stütz- und Lagerkräfte durch Pfeile dargestellt sind,
Fig. 6 die Rückseite der in Fig. 3 dargestellten Baugruppe bei einer Belastung in Rückwärtsschwenkrichtung, wobei die Stütz- und Lagerkräfte durch Pfeile dargestellt sind, und
Fig. 7 eine Teilansicht von Fig. 6 mit optionalem elastischem Element.
Ein Fahrzeugsitz 1 für ein zweitüriges Kraftfahrzeug weist für die Neigungseinstellung und das Freischwenken seiner Lehne 2 relativ zu seinem Sitzteil 3 auf seinen beiden Seiten je einen Beschlag 5 auf. Auf der Außenseite des Fahrzeugsitzes 1 ist für die Neigungseinstellfunktion an einem der Beschläge 5 ein Handrad 7 und zwischen beiden Beschlägen 5 eine mit dem Handrad 7 verbundene Welle vorgesehen, während für die Freischwenkfunktion an der Lehne 2 ein Handhebel 8 beweglich angebracht ist.
Jeder Beschlag 5 umfasst als Herz ein erstes Beschlagteil 9 und ein zweites Beschlagteil 11, welche in baulicher Hinsicht zusammen eine scheibenförmige Einheit bilden, wie sie beispielsweise in der DE 101 05 282 B4 beschrieben ist, deren Offenbarungsgehalt ausdrücklich einbezogen wird. Die beiden Beschlagteile 9 und 11 stehen im Ausführungsbeispiel mittels eines - vorliegend selbsthemmenden - Exzenterumlaufgetriebes miteinander in Getriebeverbindung, welches vorliegend ein spielfreies Feststellen der Beschlagteile 9 und 11 ermöglicht und zum Verstellen eine Relativdrehung der Beschlagteile 9 und 11 mit überlagerter Taumelbewegung erzwingt. Dadurch sind mehrere, stufenlos ineinander übergehende Gebrauchsstellungen definiert. Ein solcher Getriebebeschlag ist beispielsweise in der DE 4436 101 Al beschrieben, deren Offen-
barungsgehalt ausdrücklich einbezogen wird. Es sind aber auch andere Getriebebeschläge und - theoretisch - auch Rastbeschläge (wie sie beispielsweise in der WO 00/44582 Al beschrieben sind) einsetzbar.
Das erste Beschlagteil 9 ist mit der Struktur des Sitzteils 3 verbunden ("sitzteilfest"), indem ein sitzteilfest angebrachter Adapter 13 am ersten Beschlagteil 9 befestigt ist. Jeder Beschlag 5 umfasst ferner ein drittes Beschlagteil 14, welches mit der Lehnenstruktur der Lehne 2 verbunden ("lehnenfest") ist. Das plattenförmige dritte Beschlagteil 14 ist am zweiten Beschlagteil 11 auf der vom ersten Beschlagteil 9 abgewandten Seite gelagert und für das zentrisch erfolgende Freischwenken relativ zum zweiten Beschlagteil 11 um eine zentrale Achse A verschwenkbar, ansonsten aber mit dem zweiten Beschlagteil 11 verriegelt. Die Achse A und ihre Lage innerhalb des Fahrzeugsitzes 1 definieren die vorliegend verwendeten Richtungsangaben. Das Freischwenken, welches dem erleichterten Zugang der nächsten Sitzreihe dient, kann zugleich ein Übergang in eine Tischstellung mit näherungsweise horizontaler Lehne 2 sein, was die Lademöglichkeiten verbessert.
Ein ringförmiges Rastelement 15 am zweiten Beschlagteil 11 dient der schwenkbaren Lagerung des dritten Beschlagteils 14. Hierfür weist das Rastelement 15 beispielsweise einen Kragen auf, auf dem das dritte Beschlagteil 14 mit einer Lageröffnung, die ebenfalls in der Art eines Kragens ausgebildet sein kann, schwenkbar gelagert ist. Das Rastelement 15 ist direkt oder indirekt mit dem zweiten Beschlagteil 11 fest verbunden, beispielsweise mittels einer Laserschweißnaht (oder auf andere Weise). Eine ringförmige Befestigungscheibe 17, welche das dritte Beschlagteil 14 im Lagerbereich übergreift, ist zur axialen Sicherung des letzteren mit dem Rastelement 15 und optional mit dem zweiten Beschlagteil 11 fest verbunden. In radialer Richtung besteht ein gewisses Lagerspiel, und in axialer Richtung sind das dritte Beschlagteil 14 und das Rastelement 15 um bis zu einer Materialstärke voneinander beabstandet. In abgewandelter Ausführung ist das dritte Beschlagteil 14 auf einem Kragen oder dergleichen der Befestigungsscheibe 17 gelagert und das mit letzterer fest verbundene Rastelement 15 dient der axialen Sicherung.
Als Anschlag, der in die Rückwärts-Schwenkrichtung der Lehne 2 (in Fig. 3 im Uhrzeigersinn) wirksam ist, weist das dritte Beschlagteil 18 wenigstens einen, vorliegend zwei diagonal bezüglich der Achse A gegenüberliegende erste Anschlagnocken 18 und das Rastelement 15 in gleicher Anzahl und entsprechender Anordnung zweite Anschlagnocken 19 auf. Jeder erste Anschlagnocken 18, welcher eine in Rückwärts- Schwenkrichtung weisende erste Anschlagfläche 18a aufweist, wirkt mit genau einem zweiten Anschlagnocken 19 zusammen, welcher eine in Vorwärts-Schwenkrichtung weisende zweite Anschlagfläche 19a aufweist. Die paarweise in Umfangsrichtung verteilten Anschlagnocken 18 und 19 sind von der Achse A radial beabstandet angeordnet, durch eine axiale, einander zugewandte Ausstellung im Material in Zungenform ausgebildet und mit ihren am freien Ende der Zungen stirnseitig befindlichen Anschlagflächen 18a und 19a in Umfangsrichtung einander zugewandt.
Während bekannte Anschläge radial über den äußeren Rand des zugeordneten Bauteils überstehen, stehen die erfindungsgemäßen Anschlagnocken 18 und 19 nur axial vor, d.h. sie sind radial innerhalb des äußeren Randes des zugeordneten Bauteils angeordnet. Die Anschlagnocken 18 und 19 sind so ausgestellt, dass sie mit ihren Anschlagflächen 18a und 19a möglichst weit in den Zwischenraum zwischen drittem Beschlagteil 14 und Rastelement 15 ragen. Die Ausstellungen bewirken, dass auf der jeweiligen Rückseite eine Vertiefung im Material entsteht. Die Anschlagflächen 18a und 19a verlaufen in axialer und radialer Richtung, d.h. ohne Komponente in Umfangsrichtung, so dass sie im Falle einer Anlage die Kräfte optimal übertragen können. Der durch die Anschlagnocken 18 und 19 gebildete Anschlag begrenzt die Schwenkbewegung des dritten Beschlagteils 14 einseitig nach hinten, und zwar sowohl im Normalfall nach dem Freischwenken als auch im (Heck-)Crashfall.
Eine Klinke 20 ist mittels eines Lagerbolzens 24 schwenkbar am dritten Beschlagteil 14 auf der dem zweiten Beschlagteil 11 (und dem Rastelement 15) zugewandten Seite gelagert. Zum Verriegeln und zur Begrenzung der Schwenkbewegung des dritten Beschlagteils 14 nach vorne im (Front-)Crashfall ist in radialer Verlängerung der Klinke 20 am Rastelement 15 ein Rastanschlag 25 vorgesehen, vorzugsweise angeformt. Der Lagerbolzen 24 ist als Exzenterbolzen ausgebildet, d.h. er ist um eine zur Schwenk-
achse der Klinke 20 versetzte Achse im dritten Beschlagteil 14 relativ zu diesem drehbar gelagert. Zum Ausgleich der Fertigungstoleranzen ist der Lagerbolzen 24 so eingestellt und fixiert, dass die Klinke 20 mit einen maximalem Klinkeneingriff spielfrei am zweiten Rastanschlag 25 anliegt, allerdings außerhalb des Winkelbereichs der Selbsthemmung.
Parallel zum Lagerbolzen 24 ist im dritten Beschlagteil 14 mittels einer Lagerbuchse 26 eine Entriegelungswelle 27 drehbar gelagert, aufweicher drehfest ein Fangelement 29 und schwenkbar ein Spannelement 31 sitzt. Das Fangelement 29 und das Spannelement 31 sind um die durch die Entriegelungswelle 27 definierte gemeinsame Achse schwenkbar und bei verriegeltem dritten Beschlagteil 14 auf die Klinke 20 ausgerichtet. Die Funktionsweise von Fangelement 29 und Spannelement 31 ist in der DE 4439644 Al beschrieben, deren Offenbarungsgehalt ausdrücklich einbezogen wird.
Das Spannelement 31 liegt mit einer exzentrisch zur Entriegelungswelle 27 gekrümmten Spannfläche in einem Winkel außerhalb des Selbsthemmungsbereichs an einer Anlagefläche der Klinke 20 an. Das Spannelement 31 wird von einer als Spiralfeder ausgebildeten ersten Feder 36 vorgespannt, so dass es die Klinke 20 beaufschlagt (und diese gegen den Rastanschlag 25 spannt). Dadurch ist das dritte Beschlagteil 14 spielfrei mit dem Rastelement 15 und damit mit dem zweiten Beschlagteil 11 verriegelt. Das Fangelement 29 wird von einer als Schrauben-Zugfeder ausgebildeten zweiten Feder 37 beaufschlagt und liegt an einem Anschlag des dritten Beschlagteils 14 an. Im Normalfall, d.h. für den normalen Sitzgebrauch, wird die Klinke 20 durch das Spannelement 31 in ihrer Position gehalten, und das Fangelement 29 ist in geringem Abstand zur Klinke 20 angeordnet. Im Crashfall, wenn Crashkräfte auf die Klinke 20 wirken, kann das Spannelement 31 wegen der fehlenden Selbsthemmung öffnen. Nach einer geringfügigen Schwenkbewegung der Klinke 20 gelangt diese in Anlage an das Fangelement 29. Das Fangelement 29 stützt dann die Klinke 20 ab, welche innerhalb des Selbsthemmungsbereichs am Fangelement 29 anliegt, vorzugsweise tangential oder konzentrisch und möglichst flächig. Damit wird verhindert, dass die Klinke 20 (weiter) öffnet.
Das Fangelement 29 und das Spannelement 31 sind miteinander mittels einer Schlitz- Zapfen-Führung 32 mit einem Leerweg auf Mitnahme gekoppelt. Hierfür weist das Spannelement 31 einen um die Entriegelungswelle 27 gekrümmten Schlitz auf, in welchen ein Zapfen des Fangelementes 29 greift. Ein am dritten Beschlagteil 14 befestigter Deckel 38 deckt die Klinke 20 samt Lagerbolzen 24, das Fangelement 29, das Spannelement 31 und die Federn 36 und 37 ab und schützt diese vor Verschmutzung.
Um den Einstellbereich bei der Neigungseinstellung zu begrenzen, d.h. die relative Verdrehung des ersten Beschlagteils 9 und des zweiten Beschlagteils 11 zu begrenzen, steht vom Adapter 13 parallel zur Achse A ein Sperranschlag 53 ab, den zwei Begrenzungsanschläge 55 des Rastelementes 15 zwischen sich aufnehmen. Durch Zusammenwirken mit einem entsprechenden Begrenzungsanschlag am dritten Beschlagteil 14 kann der Sperranschlag 53 auch das Freischwenken der Lehne 2, d.h. die Schwenkbewegung des dritten Beschlagsteils 14 nach vorne, begrenzen.
Auf der vom zweiten Beschlagteil 11 abgewandten Seite des dritten Beschlagteils 14 ist mit der Entriegelungswelle 27 ein Arm oder Hebel drehfest verbunden, an welchem ein mit dem Handhebel 8 in Wirkverbindung stehender Seilzug befestigt ist. Alternativ kann die Entriegelungswelle 27 auch über einen elektrischen Aktuator, beispielsweise einen Stellmotor oder dergleichen, betätigt werden. Zum Entriegeln des dritten Beschlagteils 14 zu Beginn des Freischwenkens wird die Entriegelungswelle 27 um ihre eigene Achse gedreht. Die Entriegelungs welle 27 nimmt das Fangelement 29 mit, um es zu öffnen, d.h. sie trennt und/oder entfernt es von der Klinke 20. Dabei nimmt das Fangelement 29 mittels der Schlitz-Zapfen-Führung 32 das Spannelement 31 mit, um die Klinke 20 freizugeben. Das schwenkende Fangelement 29 kommt in Anlage an einen - im wesentlichen radial abstehenden - Entriegelungsfinger der Klinke 20 und zieht diese dadurch auf bzw. unterstützt diese beim Öffnen. Die Klinke 20 ist damit vollständig geöffnet.
Wenn bei den bekannten Lösungen, bei denen die Klinke 20 oder der Lagerbolzen 24 mit einem weiteren Rastnocken am Rastelement 15 zusammenwirken, um das
Schwenken des dritten Beschlagsteils 14 in Rückwärts-Schwenkrichtung zu begrenzen, die Lehne 2 belastet wird und die Richtung der Belastung von der Vorwärts- Schwenkrichtung zur Rückwärts-Schwenkrichtung wechselt, so wechselt dadurch die Richtung der Lagerkraft um einen Winkel. Dieser Winkel entspricht ungefähr einem Winkel zwischen den Anlagestellen der beiden Rastnocken an der Klinke 20, wobei der Lagerbolzen 24 als Scheitel dient. Dieser Winkel kann also aufgrund der geringen Abstände recht groß werden, kann also beispielsweise 90° betragen. Das radiale Spiel an der Lagerstelle zwischen drittem Beschlagteil 14 und Rastelement 15 erlaubt beim Wechsel der Belastungsrichtung eine kleine Relativbewegung unter Bildung von Geräuschen.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung sind die Abstände zwischen der Anlagestelle des Rastnocken 25 an der Klinke 20 und den Anschlagnocken 18 und 19 deutlich größer, so dass der Winkel, um den die Lagerkraft bei einem Wechsel der Belastungsrichtung wechselt, deutlich kleiner ist. Um die geräuschbildende Relativbewegung zwischen drittem Beschlagteil 14 und Rastelement 15 in deren Lagerstelle zu verhindern, ist vorzugsweise ein elastisches Element 60, beispielsweise eine Stahlfeder oder ein Kunststoffelement vorgesehen. Dieses in radialer Richtung wirkende elastische Element 60 ist in der Lagerstelle zwischen drittem Beschlagteil 14 und Rastelement 15 angeordnet, also vorzugsweise zwischen dem Kragen des Rastelementes 15 und dem Rand der Lageröffnung des dritten Beschlagteils 14. Damit wird das radiale Spiel in dieser Lagerstelle eliminiert.
Bezugszeichenliste
Fahrzeugsitz
Lehne
Sitzteil
Beschlag
Handrad
Handhebel erstes Beschlagteil zweites Beschlagteil
Adapter drittes Beschlagteil
Rastelement
Befestigungsscheibe erster Anschlagnocken a erste Anschlagfläche zweiter Anschlagnocken a zweite Anschlagfläche
Klinke
Lagerbolzen
Rastanschlag
Lagerbuchse
Entriegelungswelle
Fangelement
Spannelement
Schlitz-Zapfen-Führung erste Feder zweite Feder
Deckel
Sperranschlag
Begrenzungsanschlag elastisches Element
Achse