Meßaufnehmer vom Vibrationstyp sowie damit gebildetes Meßsystem
Die Erfindung betrifft einen Meßaufnehmer vom Vibrationstyp zum Messen eines in einer
Rohrleitung geführten strömungsfähigen Mediums, insb. eines Gases, einer Flüssigkeit, eines Pulvers oder eines anderen strömungsfähigen Stoffes, insb. zum Messen einer Dichte und/oder einer Massendurchflußrate, insb. auch eines über ein Zeitintervall totalisierten Gesamt-
Massendurchflusses, eines in einer Rohrleitung zumindest zeitweise mit einer Massendurchflußrate von mehr als 1000 t/h, insb. mehr als 1500 t/h, strömenden Mediums. Ferner betrifft die Erfindung ein, etwa als In-Iine-Meßgerät ausgebildetes, Meßsystem mit einem solchen Meßaufnehmer. In der Prozeßmeß- und Automatisierungstechnik werden für die Messung physikalischer Parameter, wie z.B. dem Massedurchfluß, der Dichte und/oder der Viskosität, von in Rohrleitungen strömenden Medien, etwa einer wässrigen Flüssigkeit, einem Gas, einem Flüssigkeits-Gas-Gemisch, einem Dampf, einem Öl, einer Paste, einem Schlamm oder einem anderen strömungsfähigen Stoff, oftmals solche In-Line-Meßgeräte verwendet, die mittels eines vom Medium durchströmten Meßaufnehmers vom Vibrationstyp und einer daran angeschlossenen Meß- und Betriebsschaltung, im Medium
Reaktionskräfte, wie z.B. mit dem Massedurchfluß korrespondierende Corioliskräfte, mit der Dichte des Mediums korrespondierende Trägheitskräfte und/oder mit der Viskosität des Mediums korrespondierende Reibungskräfte etc., bewirken und von diesen abgeleitet ein den jeweiligen Massedurchfluß, die jeweilige Viskosität und/oder ein die jeweilige Dichte des Mediums
repräsentierendes Meßsignal erzeugen. Derartige, insb. als Coriolis-Massedurchflußmesser oder Coriolis-Massedurchfluß-/ Dichtemesser ausgebildete, Meßaufnehmer sind z.B. in der EP-A 1 001 254, der EP-A 553 939, der US-A 47 93 191 , der US-A 2002/0157479, der US-A 2006/0150750, der US-A 2007/0151368, der US-A 53 70 002, der US-A 57 96 01 1 , der US-B 63 08 580, der US-B 64 15 668, der US-B 67 1 1 958, der US-B 69 20 798, der US-B 71 34 347, der US-B 73 92 709, oder der WO-A 03/027616 der ausführlich und detailliert beschrieben.
Jeder der Meßaufnehmer weist ein Aufnehmer-Gehäuse auf, von dem ein einlaßseitiges erstes Gehäuseende zumindest anteilig mittels eines genau zwei jeweils voneinander beabstandeten kreiszylindrische oder kegelförmige Strömungsöffnungen aufweisenden ersten Strömungsteiler und ein auslaßseitiges zweites Gehäuseende zumindest anteilig mittels eines genau zwei jeweils voneinander beabstandeten Strömungsöffnungen aufweisenden zweiten Strömungsteilers gebildet sind. Bei einigen der in der US-A 57 96 01 1 , der US-B 73 50 421 , oder der US-A 2007/0151368 gezeigten Meßaufnehmern umfaßt das Aufnehmer-Gehäuse ein eher dickwandiges
kreiszylindrisches Rohrsegment, das zumindest ein Mittelsegment des Aufnehmer-Gehäuses bildet.
Zum Führen von zumindest zeitweise strömendem, ggf. auch extrem heißem, Medium umfassen die Meßaufnehmer desweiteren jeweils genau zwei strömungstechnisch parallel geschaltete Meßrohre aus Metall, insb. Stahl oder Titan, die innerhalb des Aufnehmer-Gehäuses plaziert und darin mittels vorgenannter Strömungsteiler schwingfähig gehaltert sind. Ein erstes der, zumeist baugleichen und zueinander parallel verlaufenden, Meßrohre mündet mit einem einlaßseitigen ersten Meßrohrende in eine erste Strömungsöffnung des einlaßseitigen ersten Strömungsteilers und mit einem
auslaßseitigen zweiten Meßrohrende in eine erste Strömungsöffnung des auslaßseitigen zweiten Strömungsteilers und ein zweites der Meßrohre mündet mit einem einlaßseitigen ersten
Meßrohrende in eine zweite Strömungsöffnung des ersten Strömungsteilers und mit einem auslaßseitigen zweiten Meßrohrende in eine zweite Strömungsöffnung des zweiten
Strömungsteilers. Jeder der Strömungsteiler weist ferner jeweils einen Flansch mit einer Dichtfläche zum fluiddichten Anschließen des Meßaufnehmers an ein dem Zuführen von Medium zum bzw. dem Abführen von Medium vom Meßaufnehmer dienendes Rohrsegment der Rohrleitung auf. Die Meßrohre werden zum Erzeugen oben genannter Reaktionskräfte, angetrieben von einer dem Erzeugen bzw. Aufrechterhalten von mechanischen Schwingungen, insb. von Biegeschwingungen, der Meßrohre im sogenannten Antriebs- oder Nutzmode dienenden Erregeranordnung, im Betrieb vibrieren gelassen. Die Schwingungen im Nutzmode sind zumeist, insb. bei Verwendung des Meßaufnehmers als Coriolis-Massedurchfluß- und/oder Dichtemesser, zumindest anteilig als laterale Biege-Schwingungen ausgebildet und im Falle von durch die Meßrohre hindurchströmendem Medium infolge von darin induzierten Corioliskräften durch zusätzliche, frequenzgleiche
Schwingungen im sogenannten Coriolismode überlagert. Dementsprechend ist die - hier zumeist elektro-dynamische - Erregeranordnung derart ausgebildet, daß damit die beiden Meßrohre im Nutzmode zumindest anteilig, insb. auch überwiegend, zu gegengleichen Biegeschwingungen differentiell - also durch Eintrag gleichzeitig entlang einer gemeinsamen Wirkungslinie, jedoch in entgegengesetzter Richtung wirkender Erregerkräfte - anregbar sind.
Zum Erfassen von Vibrationen, insb. von mittels der Erregeranordnung angeregten
Biegeschwingungen, der Meßrohre und zum Erzeugen von Vibrationen repräsentierenden
Schwingungssignalen weisen die Meßaufnehmer ferner jeweils eine auf relative Bewegungen der Meßrohre reagierende, zumeist ebenfalls elektrodynamische Sensoranordnung auf. Typischerweise ist die Sensoranordnung mittels eines einlaßseitigen, Schwingungen der Meßrohre differentiell - also lediglich relative Bewegungen der Meßrohre - erfassenden Schwingungssensors sowie eines auslaßseitigen, Schwingungen der Meßrohre differentiell erfassenden Schwingungssensors gebildet ist. Jeder der üblicherweise einander baugleichen Schwingungssensoren ist mittels eines am ersten Meßrohr gehalterten Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am zweiten Meßrohr gehalterten Zylinderspule gebildet ist.
Im Betrieb wird die vorbeschriebene, mittels der zwei Meßrohre gebildete Rohranordnung mittels der elektro-mechanischen Erregeranordnung zumindest zeitweise im Nutzmode zu mechanischen Schwingungen auf wenigstens einer dominierenden Nutz-Schwingungsfrequenz angeregt. Als Schwingungsfrequenz für die Schwingungen im Nutzmode wird dabei üblicherweise eine natürliche momentane Resonanzfrequenz der Rohranordnung gewählt, die wiederum im wesentlichen sowohl von Größe, Form und Material der Meßrohre als auch von einer momentanen Dichte des Mediums abhängig ist; ggf. kann diese Nutz-Schwingungsfrequenz auch von einer momentanen Viskosität des Mediums signifikant beeinflußt sein. Infolge schwankender Dichte des zu messenden Mediums und/oder infolge von im Betrieb vorgenommen Mediumswechseln ist die Nutz-Schwingungsfrequenz im Betrieb des Meßaufnehmers naturgemäß zumindest innerhalb eines kalibrierten und insoweit vorgegebenen Nutz-Frequenzbandes veränderlich, das entsprechend eine vorgegebene untere und eine vorgegebene obere Grenzfrequenz aufweist.
Zum Definieren einer Nutz-Schwinglänge der Meßrohre und damit einhergehend zum Justieren des Nutzfrequenzbandes umfassen Meßaufnehmer der vorbeschriebenen Art ferner zumeist wenigstens ein einlaßseitiges Kopplerelement zum Bilden von einlaßseitigen Schwingungsknoten für gegengleiche Vibrationen, insb. Biegeschwingungen, beider Meßrohre, das von beiden
Strömungsteilern beabstandet an beiden Meßrohren fixiert ist, sowie wenigstens ein auslaßseitiges Kopplerelement zum Bilden von auslaßseitigen Schwingungsknoten für gegengleiche Vibrationen, insb. Biegeschwingungen, der Meßrohre, das sowohl von beiden Strömungsteilern als auch vom einlaßseitigen Kopplerelement beabstandet an beiden Meßrohren fixiert ist. Im Falle gebogener Meßrohre entspricht dabei die Länge eines zwischen dem einlaßseitigem und dem auslaßseitigen Kopplerelement verlaufenden Abschnitts einer Biegelinie des jeweiligen Meßrohrs, mithin einer die Flächenschwerpunkte aller gedachten Querschnittsflächen des jeweiligen Meßrohrs verbindende gedachte Mittelllinie des nämlichen Meßrohrs, der Nutz-Schwinglänge der Meßrohre. Mittels der - insoweit mit zur Rohranordnung gehörigen - Kopplerelementen kann zudem auch eine
Schwingungsgüte der Rohranordnung wie auch die Empfindlichkeit des Meßaufnehmers insgesamt beeinflußt werden, in der Weise, daß für eine minimal geforderte Empfindlichkeit des
Meßaufnehmers zumindest eine minimale Nutz-Schwinglänge bereitzustellen ist.
Die Entwicklung auf dem Gebiet der Meßaufnehmer vom Vibrationstyp hat inzwischen einen Stand erreicht, daß moderne Meßaufnehmer der beschriebenen Art praktisch für ein breites
Anwendungsspektrum der Durchflußmeßtechnik höchsten Anforderungen hinsichtlich Präzision und Reproduzierbarkeit der Meßergebnisse genügen können. So werden solche Meßaufnehmer in der Praxis für Massend urchflußraten von nur einigen wenigen g/h (Gramm pro Stunde) bis zu einigen t/min (Tonnen pro Minute), bei Drücken von bis zu 100 bar für Flüssigkeiten oder sogar über 300 bar für Gase eingesetzt. Die dabei erreichte Meßgenauigkeit liegt üblicherweise bei etwa 99,9% vom tatsächlichen Wert oder darüber bzw. einem Meßfehler von etwa 0,1 %, wobei eine untere Grenze des garantierten Meßbereichs durchaus bei etwa 1 % des Meßbereichsendwerts liegen kann.
Aufgrund der hohen Bandbreite ihrer Einsatzmöglichkeiten werden industrietaugliche Meßaufnehmer vom Vibrationstyp mit nominellen Nennweiten (entspricht dem Kaliber der an den Meßaufnehmer anzuschließenden Rohrleitung bzw. dem Kaliber des Meßaufnehmers gemessen am Anschlußflansch) angeboten, die in einem Nennweitenbereich zwischen 1 mm und 250 mm liegen und bei maximaler nomineller Massend urchflußrate 1000 t/h jeweils für Druckverluste von weniger als 3 bar spezifiziert sind. Ein Kaliber der Meßrohre liegt hierbei etwa in einem Bereich zwischen 80 mm und 100 mm.
Trotzdem inzwischen Meßaufnehmer für den Einsatz in Rohrleitungen mit sehr hohen
Massend urchflußraten und damit einhergehend sehr großem Kaliber von weit über 100 mm angeboten werden, besteht nach wie vor ein erhebliches Interesse daran, Meßaufnehmer von hoher Präzision und niedrigem Druckverlust auch für noch größer Rohrleitungskaliber, etwa 300 mm oder mehr, bzw. Massend urchflußraten, von 1500 t/h oder mehr, einzusetzen, etwa für Anwendungen der petrochemischen Industrie oder im Bereich des Transports und Umschlags von Erdöl, Erdgas, Treibstoffen etc.. Dies führt bei entsprechend maßstäblicher Vergrößerung der aus dem Stand der Technik, insb. der EP-A 1 001 254, der EP-A 553 939, der US-A 47 93 191 , der US-A
2002/0157479, der US-A 2007/0151368, der US-A 53 70 002, der US-A 57 96 01 1 , der US-B 63 08 580, der US-B 67 1 1 958, der US-B 71 34 347, der US-B 73 50 421 , oder der WO-A 03/027616, bekannten und bereits etablierter Meßaufnehmerkonzepte dazu, daß die, insb. den gewünschten Schwingungseigenschaften, der erforderlichen Belastungsfähigkeit sowie dem maximal erlaubten Druckverlust geschuldeten, geometrischen Abmessungen, insb. die einem Abstand zwischen den Dichtflächen beider Flansche entsprechende Einbaulänge und, im Falle gebogener Meßrohre, eine maximale seitliche Ausdehnung des Meßaufnehmers, exorbitant hohe Ausmaße annehmen würde. Damit einhergehend nimmt zwangsläufig auch die Leermasse des Meßaufnehmers zu, wobei konventionelle Meßaufnehmer großer Nennweite bereits mit einer Leermasse von etwa 400 kg realisiert werden. Untersuchungen, die für Meßaufnehmer mit zwei gebogenen Meßrohren, etwa gemäß der US-B 73 50 421 oder der US-A 57 96 01 1 , hinsichtlich ihrer maßstäblichen Anpassung zu noch größeren Nennweiten durchgeführt worden sind, haben beispielsweise ergeben, daß für nominelle Nennweiten von mehr als 300 mm die Leermasse eines maßstäblich vergrößerten konventionellen Meßaufnehmers weit über 500 kg liegen würde einhergehend mit einer Einbaulänge von mehr als 3000 mm und einer maximalen seitlichen Ausdehnung von mehr als 1000 mm.
Insoweit ist festzustellen, daß industrietaugliche, gleichwohl in Serie herstellbare Meßaufnehmer herkömmlicher Konzeption und Materialien mit nominellen Nennweiten von weit über 300 mm sowohl aus Gründen technischer Realisierbarkeit, als auch aufgrund ökonomischer Erwägungen in absehbarer Zeit nicht verfügbar sein dürften.
Ausgehend vom oben genannten Stand der Technik besteht daher eine Aufgabe der Erfindung darin, einen Meßaufnehmer von hoher Empfindlichkeit und Schwingungsgüte anzugeben, der auch bei großen Massend urchflußraten von mehr als 1000 t/h einen geringen Druckverlust von möglichst
weniger als 3 bar verursacht, und der auch mit großer nomineller Nennweite von über 100 mm eine möglichst kompakter Bauweise aufweist und nicht zuletzt auch für Anwendungen mit extrem heißen bzw. extrem kalten Medien und/oder mit signifikant schwankenden Mediumstemperaturen geeignet ist.
Zur Lösung der Aufgabe besteht die Erfindung in einem Meßaufnehmer vom Vibrationstyp zum Erfassen wenigstens einer physikalischen Meßgröße eines in einer Rohrleitung geführten strömungsfähigen Mediums, beispielsweise eines Gases, einer Flüssigkeit, eines Pulvers oder eines anderen strömungsfähigen Stoffes, und/oder zum Erzeugen von dem Erfassen einer
Massend urchflußrate eines in einer Rohrleitung geführten strömungsfähigen Mediums, insb. eines Gases, einer Flüssigkeit, eines Pulvers oder eines anderen strömungsfähigen Stoffes, dienenden Corioliskräften. Der Meßaufnehmer umfaßt erfindungsgemäß ein, beispielsweise zumindest teilweise im wesentlichen rohrförmiges und/oder zumindest teilweise außen kreiszylindrisches, Aufnehmer-Gehäuse, von dem ein einlaßseitiges erstes Gehäuseende mittels eines genau vier jeweils voneinander beabstandeten, beispielsweise kreiszylindrische, kegelförmige oder konusförmige, Strömungsöffnungen aufweisenden einlaßseitigen ersten Strömungsteiler und ein auslaßseitiges zweites Gehäuseende mittels eines genau vier jeweils voneinander beabstandeten, beispielsweise kreiszylindrische, kegelförmige oder konusförmige, Strömungsöffnungen
aufweisenden auslaßseitigen zweiten Strömungsteilers gebildet sind. Desweiteren umfaßt der Meßaufnehmer eine Rohranordnung mit genau vier unter Bildung strömungstechnisch parallel geschalteter Strömungspfade an die, beispielsweise baugleichen, Strömungsteiler angeschlossene, insb. lediglich mittels nämlicher Strömungsteiler im Aufnehmer-Gehäuse schwingfähig gehalterte und/oder baugleiche und/oder zueinander paarweise parallelen, gebogene, beispielsweise zumindest abschnittsweise V-förmige und/oder zumindest abschnittsweise kreisbogenförmige, Meßrohre zum Führen von strömendem Medium. Von den vier, beispielsweise sowohl hinsichtlich Geometrie als auch hinsichtlich Material baugleichen, Meßrohren münden ein erstes Meßrohr mit einem einlaßseitigen ersten Meßrohrende in eine erste Strömungsöffnung des ersten
Strömungsteilers und mit einem auslaßseitigen zweiten Meßrohrende in eine erste
Strömungsöffnung des zweiten Strömungsteilers, ein zum ersten Meßrohr zumindest
abschnittsweise paralleles zweites Meßrohr mit einem einlaßseitigen ersten Meßrohrende in eine zweite Strömungsöffnung des ersten Strömungsteilers und mit einem auslaßseitigen zweiten Meßrohrende in eine zweite Strömungsöffnung des zweiten Strömungsteilers, ein drittes Meßrohr mit einem einlaßseitigen ersten Meßrohrende in eine dritte Strömungsöffnung des ersten
Strömungsteilers und mit einem auslaßseitigen zweiten Meßrohrende in eine dritte
Strömungsöffnung des zweiten Strömungsteilers sowie ein zum dritten Meßrohr zumindest abschnittsweise paralleles viertes Meßrohr mit einem einlaßseitigen ersten Meßrohrende in eine vierte Strömungsöffnung des ersten Strömungsteilers und mit einem auslaßseitigen zweiten Meßrohrende in eine vierte Strömungsöffnung des zweiten Strömungsteilers. Ferner umfaßt der Meßaufnehmer eine elektro-mechanische, beispielsweise mittels eines oder mehreren elektro-
dynamischen Schwingungserregern gebildete, Erregeranordnung zum Erzeugen und/oder
Aufrechterhalten von mechanischen Schwingungen, insb. von Biegeschwingungen, der vier Meßrohre. Beim erfindungsgemäßen Meßaufnehmer sind die Meßrohre so ausgebildet und im Meßaufnehmer angeordnet, daß die Rohranordnung eine zwischen der ersten gedachten
Längsschnittebene und der zweiten gedachten Längsschnittebene des Meßaufnehmers liegende, zur ersten gedachten Längsschnittebene des Meßaufnehmers und zur zweiten gedachten
Längsschnittebene des Meßaufnehmers jeweils parallele erste gedachte Längsschnittebene aufweist, bezüglich der die Rohranordnung spiegelsymmetrisch ist, und daß die Rohranordnung eine zu deren gedachten ersten Längsschnittebene senkrechte zweite gedachte Längsschnittebene aufweist, bezüglich der die Rohranordnung gleichfalls spiegelsymmetrisch ist.
Darüberhinaus besteht die Erfindung in einem Meßsystem zum Messen einer Dichte und/oder einer Massendurchflußrate, beispielsweise auch eines über ein Zeitintervall totalisierten Gesamt- Massendurchflusses, eines in einer Rohrleitung zumindest zeitweise, beispielsweise auch mit einer Massendurchflußrate von mehr als 1000 t/h, strömenden Mediums, etwa eines Gases, einer
Flüssigkeit, eines Pulvers oder eines anderen strömungsfähigen Stoffes, welches, beispielsweise als In-Line-Meßgerät und/oder Meßgerät in Kompaktbauweise ausgebildete, Meßsystem nämlichen Meßaufnehmer sowie eine mit dem Meßaufnehmer elektrisch gekoppelte, beispielsweise in einem mechanisch mit dem Aufnehmer-Gehäuse verbundenen Elektronik-Gehäuse angeordneten, Umformer-Elektronik zum Ansteuern des Meßaufnehmers, nicht zuletzt auch von dessen
Erregeranordnung, und zum Auswerten von vom Meßaufnehmer gelieferten Schwingungssignalen umfaßt; bzw. auch in der Verwendung nämlichen Meßsystems zum Messen einer Dichte und/oder einer Massendurchflußrate, nicht zuletzt auch eines über ein Zeitintervall totalisierten Gesamt- Massendurchflusses, und/oder einer Viskosität und/oder einer Reynoldszahl eines in einer
Prozeßleitung, etwa einer Rohrleitung, zumindest zeitweise mit einer Massendurchflußrate von mehr als 1000 t/h, beispielsweise mehr als 1500 t/h, strömenden Mediums, wie z.B. eines Gases, einer Flüssigkeit, eines Pulvers oder eines anderen strömungsfähigen Stoffes.
Nach einer ersten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist die Erregeranordnung derart ausgebildet, daß damit jedes der vier Meßrohre, beispielsweise auch simultan, zu
Biegeschwingungen anregbar ist.
Nach einer zweiten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist die Erregeranordnung derart ausgebildet, daß damit das erste Meßrohr und das zweite Meßrohr zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene gegengleichen, beispielsweise auch zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene symmetrischen, Biegeschwingungen und das dritte Meßrohr und das vierte Meßrohr zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene gegengleichen,
beispielsweise auch zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene symmetrischen, Biegeschwingungen anregbar sind.
Nach einer dritten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist die Erregeranordnung derart ausgebildet, daß damit das erste Meßrohr und das dritte Meßrohr zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene gegengleichen, beispielsweise auch zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene symmetrischen, Biegeschwingungen und das zweite Meßrohr und das vierte Meßrohr zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene gegengleichen, beispielsweise auch zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene symmetrischen, Biegeschwingungen anregbar sind.
Nach einer vierten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist die Erregeranordnung derart ausgebildet, daß damit ein der Rohranordnung innewohnender, natürlicher
Biegeschwingungsmode erster Art anregbar ist, in welchem Biegeschwingungsmode erster Art das erste Meßrohr und das zweite Meßrohr bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene gegengleiche, beispielsweise auch bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene
symmetrische, Biegeschwingungen um jeweils eine dem jeweiligen Meßrohr zugehörige statische Ruhelage ausführen, etwa Ausleger-Biegeschwingungen um jeweils eine zu wenigstens zwei der gedachten Verbindungsachsen parallele gedachte Schwingungsachse, und in welchem
Biegeschwingungsmode erster Art das dritte Meßrohr und das vierte Meßrohr bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene gegengleiche, beispielsweise auch bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene symmetrische, Biegeschwingungen um jeweils eine dem jeweiligen Meßrohr zugehörige statische Ruhelage ausführen, etwa Ausleger-Biegeschwingungen um jeweils eine zu wenigstens zwei der gedachten Verbindungsachsen parallele gedachte Schwingungsachse, derart, daß, bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene, nämliche Biegeschwingungen des ersten Meßrohrs auch gegengleich zu nämlichen Biegeschwingungen des dritten Meßrohrs sind, und daß, bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene, nämliche Biegeschwingungen des zweiten Meßrohrs auch gegengleich zu nämlichen Biegeschwingungen des vierten Meßrohrs sind.
Diese Ausgestaltung der Erfindung weiterbildend ist die Erregeranordnung derart ausgebildet, daß damit ein der Rohranordnung innewohnender, natürlicher Biegeschwingungsmode zweiter Art, beispielsweise auch simultan zum Biegeschwingungsmode erster Art, anregbar ist, in welchen Biegeschwingungsmode zweiter Art das erste Meßrohr und das zweite Meßrohr bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene gegengleiche, beispielsweise auch bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene symmetrische, Biegeschwingungen um jeweils eine dem jeweiligen Meßrohr zugehörige statische Ruhelage ausführen, etwa Ausleger-Biegeschwingungen um jeweils eine zu wenigstens zwei der gedachten Verbindungsachsen parallele gedachte Schwingungsachse, und in welchen Biegeschwingungsmode zweiter Art das dritte Meßrohr und das vierte Meßrohr bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene gegengleiche, beispielsweise auch bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene symmetrische, Biegeschwingungen um jeweils eine dem jeweiligen Meßrohr zugehörige statische Ruhelage ausführen, etwa Ausleger-Biegeschwingungen um jeweils eine zu wenigstens zwei der gedachten Verbindungsachsen parallele gedachte
Schwingungsachse, derart, daß, bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene, nämliche
Biegeschwingungen des ersten Meßrohrs auch gegengleich zu nämlichen Biegeschwingungen des vierten Meßrohrs sind, und daß, bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene, nämliche Biegeschwingungen des zweiten Meßrohrs auch gegengleich zu nämlichen Biegeschwingungen des dritten Meßrohrs sind.
Alternativ oder in Ergänzung ist ferner vorgesehen, ist daß eine, beispielsweise bei vollständig mit Wasser gefüllter Rohranordnung meßbare, Eigenfrequenz des Biegeschwingungsmode erster Art von einer, beispielsweise bei vollständig mit Wasser gefüllter Rohranordnung und/oder zeitgleich zur Eigenfrequenz des Biegeschwingungsmode erster Art meßbaren, Eigenfrequenz des
Biegeschwingungsmode zweiter Art, beispielsweise um mehr als 10Hz, verschieden ist; die z.B. derart, daß, nämliche Eigenfrequenz des Biegeschwingungsmode erster Art um mehr als 10Hz größer als nämliche Eigenfrequenz des Biegeschwingungsmode zweiter Art ist oder daß nämliche Eigenfrequenz des Biegeschwingungsmode erster Art um mehr als 10Hz kleiner als nämliche Eigenfrequenz des Biegeschwingungsmode zweiter Art ist. Nach einer fünften Ausgestaltung der Erfindung weist jedes der vier Meßrohre jeweils einen
Meßrohr-Scheitelpunkt, definiert als größter senkrechter Abstand des jeweiligen Meßrohres von der ersten gedachten Längsschnittebene, auf.
Nach einer sechsten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung liegt ein
Massenschwerpunkt der Rohranordnung in einer sowohl zur ersten gedachten Längsschnittebene als auch zur zweiten gedachten Längsschnittebene jeweils senkrechte gedachte Querschnittebene der Rohranordnung.
Nach einer siebenten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist die Rohranordnung bezüglich einer sowohl zur ersten gedachten Längsschnittebene als auch zur zweiten gedachten Längsschnittebene jeweils senkrechte gedachte Querschnittebene der Rohranordnung
spiegelsymmetrisch.
Nach einer achten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung weist jedes der vier Meßrohre jeweils einen Meßrohr-Scheitelpunkt, definiert als größter senkrechter Abstand des jeweiligen
Meßrohres von der ersten gedachten Längsschnittebene, auf und schneidet eine sowohl zur ersten gedachten Längsschnittebene als auch zur zweiten gedachten Längsschnittebene jeweils senkrechte gedachte Querschnittebene der Rohranordnung jedes der vier Meßrohre in dessen jeweiligen Meßrohr-Scheitelpunkt.
Nach einer neunten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ein Mittelsegment des Aufnehmer-Gehäuses zumindest anteilig mittels eines geraden, beispielsweise kreiszylindrischen, Trägerrohres gebildet ist, etwa derart, daß ein auf einer ersten Seite aus nämlichem Trägerrohrs herausragendes Segment des ersten Meßrohrs und ein auf der ersten Seite aus nämlichem
Trägerrohr herausragendes Segment des zweiten Meßrohrs von einer ersten Gehäusekappe des Aufnehmer-Gehäuses umgeben sind, und daß ein auf einer der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite aus nämlichem Trägerrohr herausragendes Segment des dritten Meßrohrs und ein auf der zweiten Seite aus nämlichem Trägerrohr herausragendes Segment des vierten Meßrohrs von einer, beispielsweise auch zur ersten Gehäusekappe baugleichen, zweiten Gehäusekappe des Aufnehmer-Gehäuses umgeben sind.
Nach einer zehnten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die beiden Strömungsteiler zudem so ausgebildet und im Meßaufnehmer angeordnet, daß eine die erste Strömungsöffnung des ersten Strömungsteilers mit der ersten Strömungsöffnung des zweiten Strömungsteilers imaginär verbindende gedachte erste Verbindungsachse des Meßaufnehmers parallel zu einer die zweite Strömungsöffnung des ersten Strömungsteilers mit der zweiten
Strömungsöffnung des zweiten Strömungsteilers imaginär verbindende gedachten zweiten
Verbindungsachse des Meßaufnehmers verläuft, daß eine die dritte Strömungsöffnung des ersten Strömungsteilers mit der dritten Strömungsöffnung des zweiten Strömungsteilers imaginär verbindende gedachte dritten Verbindungsachse des Meßaufnehmers parallel zu einer die vierte Strömungsöffnung des ersten Strömungsteilers mit der vierten Strömungsöffnung des zweiten Strömungsteilers imaginär verbindende gedachten vierten Verbindungsachse des Meßaufnehmers verläuft. Diese Ausgestaltung der Erfindung weiterbildend ist ferner vorgesehen, daß eine erste gedachte Längsschnittebene des Meßaufnehmers, innerhalb der die, beispielsweise zu einer mit der Rohrleitung fluchtenden Hauptströmungsachse des Meßaufnehmers parallele, erste gedachte Verbindungsachse und die zweite gedachte Verbindungsachse verlaufen, parallel zu einer zweiten gedachten Längsschnittebene des Meßaufnehmers, innerhalb der die gedachte dritte
Verbindungsachse und die gedachte vierte Verbindungsachse verlaufen, ist, beispielsweise derart, daß die erste gedachte Längsschnittebene der Rohranordnung zwischen der ersten und zweiten gedachten Längsschnittebene des Meßaufnehmers liegt und/oder parallel zur ersten und zweiten gedachten Längsschnittebene des Meßaufnehmers ist.
Nach einer elften Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die beiden Strömungsteiler so ausgebildet und im Meßaufnehmer angeordnet sind, daß eine dritte gedachte Längsschnittebene des Meßaufnehmers, innerhalb der die gedachte erste
Verbindungsachse und die die gedachte dritte Verbindungsachse verlaufen, parallel zu einer vierten gedachten Längsschnittebene des Meßaufnehmers, innerhalb der die gedachte zweite
Verbindungsachse und die die gedachte vierte Verbindungsachse verlaufen, ist. Diese
Ausgestaltung der Erfindung weiterbildend ist ferner vorgesehen, daß die zweite gedachte
Längsschnittebene der Rohranordnung zwischen der dritten gedachten Längsschnittebene des Meßaufnehmers und der vierten gedachten Längsschnittebene des Meßaufnehmers verläuft, beispielsweise derart, daß die zweite gedachte Längsschnittebene der Rohranordnung parallel zur
dritten gedachten Längsschnittebene des Meßaufnehmers und parallel zur vierten gedachten Längsschnittebene des Meßaufnehmers ist.
Nach einer zwölften Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die vier Strömungsöffnungen des ersten Strömungsteilers so angeordnet sind, daß zu, insb.
kreisförmigen, Querschnittsflächen der Strömungsöffnungen des ersten Strömungsteilers zugehörige gedachte Flächenschwerpunkte die Eckpunkte eines gedachten Rechtecks oder eines gedachten Quadrats bilden, wobei nämliche Querschnittsflächen in einer, beispielsweise zur ersten gedachten Längsschnittebene des Meßaufnehmers bzw. zur zweiten gedachten Längsschnittebene des Meßaufnehmers senkrechten, gemeinsamen gedachten Querschnittsschnittebene des ersten Strömungsteilers liegen.
Nach einer dreizehnten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die vier Strömungsöffnungen des zweiten Strömungsteilers so angeordnet sind, daß zu, insb. kreisförmigen, Querschnittsflächen der Strömungsöffnungen des zweiten Strömungsteilers zugehörige gedachte Flächenschwerpunkte die Eckpunkte eines gedachten Rechtecks oder eines gedachten Quadrats bilden, wobei nämliche Querschnittsflächen in einer, beispielsweise zur ersten gedachten Längsschnittebene des Meßaufnehmers bzw. zur zweiten gedachten Längsschnittebene des Meßaufnehmers senkrechten, gemeinsamen gedachten Querschnittsschnittebene des zweiten Strömungsteilers liegen.
Nach einer vierzehnten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß jedes der vier, insb. gleichgroßen, Meßrohre ein Kaliber aufweist, das mehr als 40 mm, insb. mehr als 60 mm, beträgt. Diese Ausgestaltung der Erfindung weiterbildend ist ferner vorgesehen, daß die Meßrohre so gebogen und so angeordnet sind, daß ein Kaliber-zu-Höhe-Verhältnis der Rohranordnung, definiert durch ein Verhältnis des Kalibers des ersten Meßrohrs zu einer maximalen seitlichen Ausdehnung der Rohranordnung, gemessen von einem Scheitelpunkt des ersten Meßrohrs zu einem Scheitelpunkt des dritten Meßrohrs, mehr als 0.05, insb. mehr als 0.07 und/oder weniger als 0.35, insb. weniger als 0.2, beträgt.
Nach einer fünfzehnten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der erste Strömungsteiler einen, insb. eine Masse von mehr als 50 kg aufweisenden, Flansch zum Anschließen des Meßaufnehmers an ein dem Zuführen von Medium zum Meßaufnehmer dienendes Rohrsegment der Rohrleitung und der zweite Strömungsteiler einen, insb. eine Masse von mehr als 50 kg aufweisenden, Flansch zum Anschließen des Meßaufnehmers an ein dem Abführen von Medium vom Meßaufnehmer dienendes Rohrsegment der Rohrleitung aufweisen. Diese Ausgestaltung der Erfindung weiterbildend weist jeder der Flansche jeweils eine Dichtfläche zum fluiddichten Verbinden des Meßaufnehmers mit dem jeweils korrespondierenden Rohrsegment der Rohrleitung auf, wobei ein Abstand zwischen den Dichtflächen beider Flansche eine, insb. mehr
als 1000 mm betragende und/oder weniger als 3000 mm betragende, Einbaulänge des Meßaufnehmers definiert. Im besonderen ist der Meßaufnehmer ferner so ausgebildet, daß dabei eine einer Länge eines zwischen der ersten Strömungsöffnung des ersten Strömungsteilers und der ersten Strömungsöffnung des zweiten Strömungsteilers verlaufenden Abschnitts der Biegelinie des ersten Meßrohrs entsprechende Meßrohrlänge des ersten Meßrohrs so gewählt ist, daß ein
Meßrohrlänge-zu-Einbaulänge-Verhältnis des Meßaufnehmers, definiert durch ein Verhältnis der Meßrohrlänge des ersten Meßrohrs zur Einbaulänge des Meßaufnehmers, mehr als 0.7, insb. mehr als 0.8 und/oder weniger als 1.2, beträgt, und/oder daß ein Kaliber-zu-Einbaulänge-Verhältnis, des Meßaufnehmers, definiert durch ein Verhältnis eines Kalibers des ersten Meßrohrs zur Einbaulänge des Meßaufnehmers, mehr als 0.02, insb. mehr als 0.05 und/oder weniger als 0.09, beträgt.
Alternativ oder in Ergänzung dazu ist der Meßaufnehmer so ausgebildete, daß ein Nennweite-zu Einbaulänge-Verhältnis des Meßaufnehmers, definiert durch ein Verhältnis der nominellen
Nennweite des Meßaufnehmers zur Einbaulänge des Meßaufnehmers kleiner als 0.3, insb. kleiner als 0.2 und/oder größer als 0.1 , ist, wobei die nominelle Nennweite einem Kaliber der Rohrleitung, in deren Verlauf der Meßaufnehmer einzusetzen ist, entspricht.
Nach einer sechzehnten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß eine einer Länge eines zwischen der ersten Strömungsöffnung des ersten Strömungsteilers und der ersten Strömungsöffnung des zweiten Strömungsteilers verlaufenden Abschnitts der Biegelinie des ersten Meßrohrs entsprechende Meßrohrlänge des ersten Meßrohrs mehr als 1000 mm, insb. mehr als 1200 mm und/oder weniger als 3000 mm, insb. weniger als 2500, beträgt.
Nach einer siebzehnten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß jedes der vier, beispielsweise gleichkalibrigen, Meßrohre so angeordnet ist, daß ein kleinster seitlicher Abstand jedes der vier, beispielsweise gleichlangen, Meßrohre von einer
Gehäuseseitenwand des Aufnehmer-Gehäuses jeweils größer als Null, beispielsweise auch größer als 3 mm und/oder größer als ein Doppeltes einer jeweiligen Rohrwandstärke, beträgt; und/oder daß ein kleinster seitlicher Abstand zwischen zwei benachbarten Meßrohren jeweils größer als 3 mm und/oder größer als die Summe von deren jeweiligen Rohrwandstärken beträgt.
Nach einer achtzehnten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß jede der Strömungsöffnungen so angeordnet ist, daß ein kleinster seitlicher Abstand jeder der Strömungsöffnungen von einer Gehäuseseitenwand des Aufnehmer-Gehäuses jeweils größer als Null, beispielsweise auch größer als 3 mm und/oder größer als ein Doppeltes einer kleinsten Rohrwandstärke der Meßrohre, beträgt; und/oder daß ein kleinster seitlicher Abstand zwischen den Strömungsöffnungen größer als 3 mm und/oder größer als ein Doppeltes einer kleinsten
Rohrwandstärke der Meßrohre beträgt.
Nach einer neunzehnten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Erregeranordnung derart ausgebildet ist, daß damit das erste Meßrohr und das zweite Meßrohr im Betrieb zu gegengleichen Biegeschwingungen und das dritte Meßrohr und das vierte Meßrohr im Betrieb zu gegengleichen Biegeschwingungen anregbar sind.
Nach einer zwanzigsten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß ein Massenverhältnis einer Leermasse des gesamten Meßaufnehmers zu einer Leermasse des ersten Meßrohrs größer als 10, insb. größer als 15 und kleiner als 25, ist. Nach einer einundzwanzigsten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß eine Leermasse, M 8, des ersten Meßrohrs, insb. jedes der Meßrohre größer als 20 kg, insb. größer als 30 kg und/oder kleiner als 50 kg, ist.
Nach einer zweiundzwanzigsten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß eine Leermasse des Meßaufnehmers größer als 200 kg, insb. größer als 300 kg, ist.
Nach einer dreiundzwanzigsten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß eine nominellen Nennweite des Meßaufnehmers, die einem Kaliber der
Rohrleitung, in deren Verlauf der Meßaufnehmer einzusetzen ist, entspricht, mehr als 50 mm beträgt, insb. größer als 100 mm ist. In vorteilhafter Weise ist der Meßaufnehmer ferner so ausgebildet, daß ein Masse-zu-Nennweite-Verhältnis des Meßaufnehmers, definiert durch ein Verhältnis der Leermasse des Meßaufnehmers zur nominellen Nennweite des Meßaufnehmers kleiner als 2 kg/mm, insb. kleiner als 1 kg/mm und/oder größer als 0.5 kg/mm, ist.
Nach einer vierundzwanzigsten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß das erste und das zweite Meßrohr zumindest hinsichtlich eines Materials, aus dem deren Rohrwände jeweils bestehen, und/oder hinsichtlich ihrer geometrischen Rohr-Abmessungen, insb. einer Meßrohrlänge, einer Rohrwandstärke, eines Rohr-Außendurchmessers und/oder eines Kalibers, baugleich sind.
Nach einer fünfundzwanzigsten Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß das dritte und das vierte Meßrohr zumindest hinsichtlich eines Materials, aus dem deren Rohrwände jeweils bestehen, und/oder hinsichtlich ihrer geometrischen Rohr-Abmessungen, insb. einer Meßrohrlänge, einer Rohrwandstärke, eines Rohr-Außendurchmessers und/oder eines Kalibers, baugleich sind.
Nach einer sechsundzwanzigsten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß alle vier Meßrohre hinsichtlich eines Materials, aus dem deren Rohrwände
bestehen, und/oder hinsichtlich ihrer geometrischen Rohr-Abmessungen, insb. einer Meßrohrlänge, einer Rohrwandstärke, eines Rohr-Außendurchmessers und/oder eines Kalibers, baugleich sind.
Nach einer siebenundzwanzigsten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß ein Material, aus dem die Rohrwände der vier Meßrohre zumindest anteilig bestehen, Titan und/oder Zirconium und/oder, beispielsweise rostfreier und/oder hochfester, Stahl ist, Duplexstahl und/oder Superduplexstahl, oder Hastelloy ist.
Nach einer achtundzwanzigsten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß das Aufnehmer-Gehäuse, die Strömungsteiler und Rohrwände der Meßrohre jeweils aus, beispielsweise rostfreiem, Stahl bestehen.
Nach einer neunundzwanzigsten Ausgestaltung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Erregeranordnung mittels eines, insb. elektrodynamischen und/oder
Schwingungen des ersten Meßrohrs relativ zum zweiten Meßrohr differentiell anregenden, ersten Schwingungserregers gebildet ist. Im besonderen ist die Erregeranordnung mittels eines, beispielsweise elektrodynamischen und/oder Schwingungen des dritten Meßrohrs relativ zum vierten Meßrohr differentiell anregenden, zweiten Schwingungserregers gebildet. Hierbei ist ferner vorgesehen, daß der erste und zweite Schwingungserreger elektrisch seriell verschaltet sind, derart, daß ein gemeinsames Treibersignal gemeinsame Schwingungen des ersten und dritten Meßrohrs relativ zum zweiten und vierten Meßrohr anregt. Die Schwingungserreger der Erregeranordnung können beispielsweise mittels eines am ersten Meßrohr gehalterten Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am zweiten Meßrohr gehalterten Zylinderspule gebildet ist, und wobei der zweite Schwingungserreger mittels eines am dritten Meßrohr gehalterten
Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am vierten Meßrohr gehalterten Zylinderspule gebildet ist.
Nach einer ersten Weiterbildung des Meßaufnehmers der Erfindung umfaßt dieser weiters: ein, sowohl vom ersten Strömungsteiler als auch vom zweiten Strömungsteiler beabstandet, einlaßseitig an jedem der vier Meßrohre fixiertes, beispielsweise eine H- oder X-förmige Grundfläche aufweisendes, erstes Kopplerelement erster Art zum Einstellen von Eigenfrequenzen natürlicher Schwingungsmoden der Rohranordnung, beispielsweise von Biegeschwingungsmoden, sowie ein, sowohl vom ersten Strömungsteiler als auch vom zweiten Strömungsteiler beabstandet, auslaßseitig an jedem der vier Meßrohre fixiertes, beispielsweise eine H- oder X-förmige Grundfläche aufweisendes und/oder zum ersten Kopplerelement erster Art im wesentlichen baugleiches, zweites Kopplerelement erster Art zum Einstellen von Eigenfrequenzen natürlicher Schwingungsmoden der Rohranordnung, beispielsweise von Biegeschwingungsmoden.
Nach einer ersten Ausgestaltung der ersten Weiterbildung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß jedes der beiden Kopplerelemente erster Art symmetrisch bezüglich der ersten gedachten Längsschnittebene der Rohranordnung ist
Nach einer zweiten Ausgestaltung der ersten Weiterbildung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß jedes der beiden Kopplerelemente erster Art symmetrisch bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene der Rohranordnung ist.
Nach einer dritten Ausgestaltung der ersten Weiterbildung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß beiden Kopplerelemente erster Art symmetrisch bezüglich einer sowohl zur ersten gedachten Längsschnittebene als auch zur zweiten gedachten Längsschnittebene der Rohranordnung jeweils senkrechten gedachte Querschnittsebene der Rohranordnung im
Meßaufnehmer angeordnet sind.
Nach einer vierten Ausgestaltung der ersten Weiterbildung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die beiden Kopplerelemente erster Art äquidistant bezüglich einer sowohl zur ersten gedachten Längsschnittebene als auch zur zweiten gedachten Längsschnittebene der Rohranordnung jeweils senkrechten gedachte Querschnittsebene der Rohranordnung im
Meßaufnehmer angeordnet sind.
Nach einer fünften Ausgestaltung der ersten Weiterbildung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die beiden Kopplerelemente erster Art bezüglich einer sowohl zur ersten gedachten Längsschnittebene als auch zur zweiten gedachten Längsschnittebene der
Rohranordnung jeweils senkrechten gedachte Querschnittsebene der Rohranordnung parallel verlaufend im Meßaufnehmer angeordnet sind.
Nach einer sechsten Ausgestaltung der ersten Weiterbildung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß jedes der beiden Kopplerelemente erster Art jeweils so ausgebildet und im Meßaufnehmer plaziert ist, daß es bezüglich der ersten gedachten Längsschnittebene der Rohranordnung und/oder bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene der Rohranordnung symmetrisch ist.
Nach einer siebenten Ausgestaltung der ersten Weiterbildung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß jedes der beiden Kopplerelemente erster Art jeweils so ausgebildet und im Meßaufnehmer plaziert ist, daß es in Projektion auf eine sowohl zur ersten gedachten
Längsschnittebene der Rohranordnung als auch zur zweiten gedachten Längsschnittebene der Rohranordnung jeweils senkrechten gedachte Querschnittsebene der Rohranordnung X-förmig ausgebildet ist, oder daß es in Projektion auf eine zur ersten gedachten Längsschnittebene und der zweiten gedachten Längsschnittebene der Rohranordnung jeweils senkrechten gedachte
Querschnittsebene der Rohranordnung H-förmig ausgebildet ist.
Nach einer achten Ausgestaltung der ersten Weiterbildung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß sowohl das erste Kopplerelement erster Art als auch das zweite
Kopplerelement erster Art jeweils mittels plattenförmiger Teilelemente gebildet ist.
Nach einer neunten Ausgestaltung der ersten Weiterbildung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß jedes der beiden Kopplerelemente erster Art jeweils zumindest
abschnittsweise gewölbt ist, beispielsweise in derart, daß es bezüglich einer zwischen dem ersten Kopplerelement erster Art und dem zweiten Kopplerelement erster Art verlaufende, sowohl zur ersten gedachten Längsschnittebene der Rohranordnung als auch zur zweiten gedachten
Längsschnittebene der Rohranordnung jeweils senkrechten, gedachten Querschnittsebene der Rohranordnung jeweils zumindest abschnittsweise konvex sind.
Nach einer zehnten Ausgestaltung der ersten Weiterbildung des Meßaufnehmers der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß sowohl das erste Kopplerelement erster Art als auch das zweite
Kopplerelement erster Art bezüglich einer zwischen dem ersten Kopplerelement erster Art und dem zweiten Kopplerelement erster Art verlaufende, sowohl zur ersten gedachten Längsschnittebene der Rohranordnung als auch zur zweiten gedachten Längsschnittebene der Rohranordnung jeweils senkrechten, gedachten Querschnittsebene der Rohranordnung, nämlich von der
Querschnittsebene aus gesehen, jeweils zumindest abschnittsweise konvex sind.
Nach einer elften Ausgestaltung der ersten Weiterbildung des Meßaufnehmers der Erfindung umfaßt dieser weiters: ein, beispielsweise plattenförmiges, erstes Kopplerelement zweiter Art, das zum Bilden von einlaßseitigen Schwingungsknoten sowohl für Vibrationen, beispielsweise
Biegeschwingungen, des ersten Meßrohrs als auch für dazu gegengleiche Vibrationen,
beispielsweise Biegeschwingungen, des zweiten Meßrohrs einlaßseitig am ersten Meßrohr und am zweiten Meßrohr fixiert ist, beispielsweise sowohl an einem sich zwischen dem ersten
Strömungsteiler und dem ersten Kopplerelement erster Art erstreckenden Rohrsegment des ersten Meßrohrs als auch an einem sich zwischen dem ersten Strömungsteiler und dem ersten
Kopplerelement erster Art erstreckenden Rohrsegment des zweiten Meßrohrs; ein, beispielsweise plattenförmiges und/oder zum ersten Kopplerelement zweiter Art baugleiches und/oder zum ersten Kopplerelement zweiter Art paralleles, zweites Kopplerelement zweiter Art, das zum Bilden von auslaßseitigen Schwingungsknoten sowohl für Vibrationen, beispielsweise Biegeschwingungen, des ersten Meßrohrs als auch für dazu gegengleiche Vibrationen, beispielsweise Biegeschwingungen, des zweiten Meßrohrs auslaßseitig am ersten Meßrohr und am zweiten Meßrohr fixiert ist, beispielsweise sowohl an einem sich zwischen dem zweiten Strömungsteiler und dem zweiten Kopplerelement erster Art erstreckenden Rohrsegment des ersten Meßrohrs als auch an einem sich zwischen dem zweiten Strömungsteiler und dem zweiten Kopplerelement erster Art erstreckenden Rohrsegment des zweiten Meßrohrs; ein, beispielsweise plattenförmiges und/oder zum ersten Kopplerelement zweiter Art baugleiches und/oder zum zweiten Kopplerelement zweiter Art paralleles, drittes Kopplerelement zweiter Art, das zum Bilden von einlaßseitigen
Schwingungsknoten sowohl für Vibrationen, beispielsweise Biegeschwingungen, des dritten
Meßrohrs als auch für dazu gegengleiche Vibrationen, beispielsweise Biegeschwingungen, des vierten Meßrohrs sowohl vom ersten Strömungsteiler als auch vom zweiten Strömungsteiler beabstandet einlaßseitig am dritten Meßrohr und am vierten Meßrohr fixiert ist, beispielsweise sowohl an einem sich zwischen dem ersten Strömungsteiler und dem ersten Kopplerelement erster Art erstreckenden Rohrsegment des dritten Meßrohrs als auch an einem sich zwischen dem ersten Strömungsteiler und dem ersten Kopplerelement erster Art erstreckenden Rohrsegment des vierten
Meßrohrs; sowie ein, beispielsweise plattenförmiges und/oder zum ersten Kopplerelement zweiter Art baugleiches und/oder zum ersten Kopplerelement zweiter Art paralleles, viertes Kopplerelement zweiter Art, das zum Bilden von auslaßseitigen Schwingungsknoten sowohl für Vibrationen, beispielsweise Biegeschwingungen, des dritten Meßrohrs als auch für dazu gegengleiche
Vibrationen, beispielsweise Biegeschwingungen, des vierten Meßrohrs sowohl vom ersten
Strömungsteiler als auch vom zweiten Strömungsteiler wie auch vom ersten Kopplerelement beabstandet auslaßseitig am dritten Meßrohr und am vierten Meßrohr fixiert ist, beispielsweise sowohl an einem sich zwischen dem zweiten Strömungsteiler und dem zweiten Kopplerelement erster Art erstreckenden Rohrsegment des dritten Meßrohrs als auch an einem sich zwischen dem zweiten Strömungsteiler und dem zweiten Kopplerelement erster Art erstreckenden Rohrsegment des vierten Meßrohrs. Der Meßaufnehmer gemäß dieser Ausgestaltung der Erfindung kann beispielsweise dadurch hergestellt werden, daß zunächst sowohl das erste Kopplerelement zweiter Art als auch das zweite Kopplerelement zweiter Art jeweils am ersten Meßrohr und am zweiten Meßrohr zum Herstellen eines ersten Meßrohrpakets fixiert werden sowie sowohl das dritte Kopplerelement zweiter Art als auch das vierte Kopplerelement zweiter Art jeweils am dritten
Meßrohr und am vierten Meßrohr zum Herstellen eines zweiten Meßrohrpakets fixiert werden; und daß hernach erst sowohl das erste Kopplerelement erster Art als auch das zweite Kopplerelement erster Art jeweils an wenigstens einem, beispielsweise auch jedem, der Meßrohre des ersten Meßrohrpakets und an wenigstens einem, beispielsweise auch jedem, der Meßrohre des zweiten Meßrohrpakets fixiert werden.
Nach einer zweiten Weiterbildung der Erfindung umfaßt der Meßaufnehmer weiters eine auf Vibrationen, insb. mittels der Erregeranordnung angeregten Biegeschwingungen, der Meßrohre reagierende, beispielsweise elektro-dynamische und/oder mittels einander baugleicher
Schwingungssensoren gebildete, Sensoranordnung zum Erzeugen von Vibrationen, insb.
Biegeschwingungen, der Meßrohre repräsentierenden Schwingungssignalen.
Nach einer ersten Ausgestaltung der zweiten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Sensoranordnung mittels eines, insb. elektrodynamischen und/oder Schwingungen des ersten Meßrohrs relativ zum zweiten Meßrohr differentiell erfassenden, einlaßseitigen ersten
Schwingungssensors sowie eines, insb. elektrodynamischen und/oder Schwingungen des ersten Meßrohrs relativ zum zweiten Meßrohr differentiell erfassenden, auslaßseitigen zweiten
Schwingungssensors gebildet ist, insb. derart, daß eine einer Länge eines zwischen dem ersten Schwingungssensor und dem zweite Schwingungssensor verlaufenden Abschnitts einer Biegelinie des ersten Meßrohrs entsprechende Meßlänge des Meßaufnehmers mehr als 500 mm, insb. mehr als 600 mm und/oder weniger als 1200 mm, beträgt, und/oder daß ein Kaliber-zu-Meßlänge-
Verhältnis des Meßaufnehmers, definiert durch ein Verhältnis eines Kalibers des ersten Meßrohrs zur Meßlänge des Meßaufnehmers, mehr als 0.05, insb. mehr als 0.09, beträgt. Ferner können der erste Schwingungssensor mittels eines am ersten Meßrohr gehalterten Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am zweiten Meßrohr gehalterten Zylinderspule gebildet
sein, und der zweite Schwingungssensor mittels eines am ersten Meßrohr gehalterten Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am zweiten Meßrohr gehalterten Zylinderspule gebildet sein.
Nach einer zweiten Ausgestaltung der zweiten Weiterbildung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Sensoranordnung mittels eines, insb. elektrodynamischen und/oder Schwingungen des ersten Meßrohrs relativ zum zweiten Meßrohr differentiell erfassenden, einlaßseitigen ersten Schwingungssensors, eines, insb. elektrodynamischen und/oder Schwingungen des ersten
Meßrohrs relativ zum zweiten Meßrohr differentiell erfassenden, auslaßseitigen zweiten
Schwingungssensors, eines, insb. elektrodynamischen und/oder Schwingungen des dritten
Meßrohrs relativ zum vierten Meßrohr differentiell erfassenden, einlaßseitigen dritten
Schwingungssensors sowie eines, insb. elektrodynamischen und/oder Schwingungen des dritten Meßrohrs relativ zum vierten Meßrohr differentiell erfassenden, auslaßseitigen vierten
Schwingungssensors gebildet ist, insb. derart, daß eine einer Länge eines zwischen dem ersten Schwingungssensor und dem zweite Schwingungssensor verlaufenden Abschnitts einer Biegelinie des ersten Meßrohrs entsprechende Meßlänge des Meßaufnehmers mehr als 500 mm, insb. mehr als 600 mm und/oder weniger als 1200 mm, beträgt, und/oder daß ein Kaliber-zu-Meßlänge- Verhältnis des Meßaufnehmers, definiert durch ein Verhältnis eines Kalibers des ersten Meßrohrs zur Meßlänge des Meßaufnehmers, mehr als 0.05, insb. mehr als 0.09, beträgt. Hierbei können in vorteilhafter Weise der erste und dritte Schwingungssensor elektrisch seriell derart verschaltet sein, daß ein gemeinsames Schwingungssignal gemeinsame einlaßseitige Schwingungen des ersten und dritten Meßrohrs relativ zum zweiten und vierten Meßrohr repräsentiert, und/oder der zweite und vierte Schwingungssensor elektrisch seriell derart verschaltet sein, daß ein gemeinsames
Schwingungssignal gemeinsame auslaßseitige Schwingungen des ersten und dritten Meßrohrs relativ zum zweiten und vierten Meßrohr repräsentiert. Alternativ oder in Ergänzung können ferner der erste Schwingungssensor mittels eines am ersten Meßrohr gehalterten Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am zweiten Meßrohr gehalterten Zylinderspule, und der zweite Schwingungssensor mittels eines am ersten Meßrohr gehalterten Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am zweiten Meßrohr gehalterten Zylinderspule gebildet sein, und/oder können der dritte Schwingungssensor mittels eines am dritten Meßrohr gehalterten Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am vierten Meßrohr gehalterten Zylinderspule und der vierte Schwingungssensor mittels eines am dritten Meßrohr gehalterten Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am vierten Meßrohr gehalterten Zylinderspule gebildet sein. Nach einer ersten Ausgestaltung des Meßsystems der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die vier Meßrohre im Betrieb, angeregt von der Erregeranordnung, simultan Biegeschwingungen, beispielsweise in einem Biegeschwingungsgrundmode erster Art, ausführen. Diese Ausgestaltung der Erfindung weiterbildend ist ferner vorgesehen, daß die Erregeranordnung Schwingungen der Meßrohre, nicht zuletzt auch Biegeschwingungen im ersten Biegeschwingungsmode erster Art,
dadurch bewirkt, daß eine mittels des ersten Schwingungserregers generierte, auf das erste
Meßrohr wirkende Erregerkraft zu einer mittels des ersten Schwingungserregers zeitgleich generierten, auf das zweite Meßrohr wirkenden Erregerkraft entgegengerichtet, beispielsweise auch gegengleich, ist.
Nach einer zweiten Ausgestaltung des Meßsystems der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Erregeranordnung wenigstens einen, beispielsweise differentiell, auf das erste und zweite Meßrohr wirkenden, beispielsweise daran fixierten und/oder elektro-dynamischen, ersten
Schwingungserreger zum Konvertieren von mittels der Umformer-Elektronik in die
Erregeranordnung eingespeister elektrischer Erregerleistung in, beispielsweise mit wenigstens einer mit einer einer Eigenfrequenz eines natürlichen Schwingungsmodes der Rohranordnung
entsprechenden Signalfrequenz veränderliche und/oder periodische, Biegeschwingungen des ersten Meßrohrs und in zu nämlichen Biegeschwingungen des ersten Meßrohrs bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene der Rohranordnung gegengleiche Biegeschwingungen des zweiten Meßrohrs bewirkende mechanische Erregerkräfte aufweist. Diese Ausgestaltung der Erfindung weiterbildend ist ferner vorgesehen, daß der erste Schwingungserreger mittels eines am ersten Meßrohr, beispielsweise im Bereich eines Meßrohr-Scheitelpunktes, gehalterten
Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am zweiten Meßrohr, beispielsweise im Bereich eines Meßrohr-Scheitelpunktes, gehalterten Zylinderspule gebildet ist. Alternativ oder in Ergänzung kann Erregeranordnung weiters auch einen, beispielsweise differentiell, auf das dritte und vierte Meßrohr wirkenden, beispielsweise daran fixierten und/oder elektrodynamischen und/oder zum ersten Schwingungserreger baugleichen und/oder mit dem ersten Schwingungserreger elektrisch seriell verschalteten, zweiten Schwingungserreger zum Konvertieren von mittels der Umformer-Elektronik in die Erregeranordnung eingespeister elektrischer
Erregerleistung in, beispielsweise mit wenigstens einer mit einer einer Eigenfrequenz eines natürlichen Schwingungsmodes der Rohranordnung entsprechenden Signalfrequenz veränderliche und/oder periodische, Biegeschwingungen des dritten Meßrohrs und zu nämlichen
Biegeschwingungen des dritten Meßrohrs bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene der Rohranordnung gegengleiche Biegeschwingungen des vierten Meßrohrs bewirkende mechanische Erregerkräfte aufweisen. Der zweite Schwingungserreger kann hierbei mittels eines am dritten Meßrohr, beispielsweise im Bereich eines Meßrohr-Scheitelpunktes, gehalterten
Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am vierten Meßrohr, beispielsweise im Bereich eines Meßrohr-Scheitelpunktes, gehalterten Zylinderspule gebildet sein. Nach einer dritten Ausgestaltung des Meßsystems der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Umformer-Elektronik mittels wenigstens eines, beispielsweise mit wenigstens einer mit einer einer Eigenfrequenz eines natürlichen Schwingungsmodes der Rohranordnung entsprechenden
Signalfrequenz veränderlichen und/oder zumindest zeitweise periodischen, der Erregeranordnung zugeführten elektrischen Treibersignals, beispielsweise mit einer veränderlichen maximalen
Spannungshöhe und/oder einer veränderlichen maximalen Stromstärke, elektrische Erregerleistung in die Erregeranordnung einspeist; und daß die Erregeranordnung die, nicht zuletzt auch von einer Spannungshöhe und einer Stromstärke des wenigstens einen Treibersignals abhängige, elektrische Erregerleistung zumindest anteilig sowohl in Biegeschwingungen des ersten Meßrohrs und zu den Biegeschwingungen des ersten Meßrohrs bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene der Rohranordnung gegengleiche Biegeschwingungen des zweiten Meßrohrs als auch in
Biegeschwingungen des dritten Meßrohrs und zu den Biegeschwingungen des dritten Meßrohrs bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene der Rohranordnung gegengleiche
Biegeschwingungen des vierten Meßrohrs wandelt. Diese Ausgestaltung der Erfindung
weiterbildend ist ferner vorgesehen, daß das wenigstens eine Treibersignal dem ersten
Schwingungserreger zugeführt ist, etwa derart, daß dessen Zylinderspule von einem von einer mittels des ersten Treibersignals bereitgestellten veränderlichen ersten Erregerspannung getriebenen ersten Erregerstrom durchflössen ist. Alternativ oder in Ergänzung kann das wenigstens eine Treibersignal eine Vielzahl von Signalkomponenten mit voneinander verschiedener Signalfrequenz aufweisen, wobei wenigstens eine der Signalkomponenten, etwa eine hinsichtlich einer Signalleistung dominierende Signalkomponente, des ersten Treibersignals eine einer Eigenfrequenz eines natürlichen Schwingungsmodes der Rohranordnung, beispielsweise des Biegeschwingungsmodes erster Art, in dem jedes der vier Meßrohre Biegeschwingungen ausführt, entsprechende Signalfrequenz aufweist.
Nach einer vierten Ausgestaltung des Meßsystems der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Umformer-Elektronik anhand von in der Erregeranordnung umgesetzter elektrischer Erregerleistung einen die Viskosität des strömenden Mediums repräsentierenden Viskosität-Meßwert generiert; und/oder daß die Umformer-Elektronik anhand von vom Meßaufnehmer gelieferten
Schwingungssignalen einen die Massend urchflußrate des strömenden Mediums repräsentierenden Massendurchfluß-Meßwert und/oder einen die Dichte des strömenden Mediums repräsentierenden Dichte-Meßwert generiert.
Ein Grundgedanke der Erfindung besteht darin, anstelle der bei konventionellen Meßaufnehmern großer Nennweite üblicherweise verwendeten Rohranordnungen mit zwei parallel durchströmten Meßrohren Rohranordnungen mit vier parallel durchströmte, beispielsweise V-förmig oder kreisbogenförmig, gebogene Meßrohre zu verwenden, und so einerseits eine optimale Ausnutzung des begrenzten Platzangebotes zu ermöglichen, anderseits einen akzeptablen Druckverlust über einen weiten Meßbereich, insb. auch bei sehr hohen Massend urchflußraten von weit über 1000 t/h, gewährleisten zu können. Darüber hinaus kann der sich aus dem Gesamtquerschnitt der vier Meßrohre ergebende effektive Strömungsquerschnitt der Rohranordnung im Vergleich zu herkömmlichen nur zwei Meßrohre aufweisenden Meßaufnehmern gleicher nomineller Nennweite und gleicher Leermasse ohne weiteres um mehr als 20% erhöht werden.
Ein Vorteil der Erfindung besteht zudem u.a. darin, daß durch die Verwendung gebogener Meßrohre dauerhafte mechanische Spannungen, beispielsweise infolge thermisch bedingter Ausdehnung der Meßrohre oder infolge von seitens der Rohranordnung in den Meßaufnehmer eingetragener Einspannkräfte, innerhalb der Rohranordnung weitgehend vermieden oder zumindest sehr niedrig gehalten und damit einhergehend die Meßgenauigkeit wie auch die strukturelle Integrität des jeweiligen Meßaufnehmers auch bei extrem heißen Medien bzw. zeitlich stark schwankenden Temperaturgradienten innerhalb der Rohranordnung sicher erhalten werden. Darüberhinaus können aufgrund der Symmetrieeigenschaften der Rohranordnung auch jene durch
Biegeschwingungen gebogener Meßrohre Querkräfte weitgehend neutralisiert werden, die - wie u.a. in den eingangs erwähnten EP-A 1 248 084 und US-B 73 50 421 diskutiert - im wesentlich senkrecht zu den Längsschnittebenen des jeweiligen Meßaufnehmers bzw. dessen Rohranordnung wirken und für die Meßgenauigkeit von Meßaufnehmern vom Vibrationstyp durchaus schädlich sein können. Zudem konnte bei Meßaufnehmern der vorgenannten Art im Vergleich zu konventionellen
Meßaufnehmern mit nur einem oder zwei gebogenen Meßrohren eine erhöhte Schwingungsgüte des Meßaufnehmers insgesamt, dies nicht zuletzt auch infolge einer erheblich geringer ausfallenden Dissipation von Schwingungsenergie aus dem Meßaufnehmer in die daran angeschlossene
Rohrleitung, etwa infolge von eigentlich unerwünschten Deformationen der Strömungsteiler, festgestellt werden. Darüberhinaus weisen die Schwingungen der Meßrohre von Meßaufnehmern gemäß der vorliegenden Erfindung auch eine - im Vergleich zu herkömmlichen Meßaufnehmer - erheblich verringerte Druckstoß- bzw. Schallabhängigkeit auf.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Meßaufnehmers ist ferner auch darin zu sehen, daß überwiegend etablierte Konstruktionskonzepte, wie etwa hinsichtlich der verwendeten Materialien, der Fügetechnik, der Fertigungsabläufe etc., angewendet werden können oder nur geringfügig modifiziert werden müssen, wodurch auch die Herstell kosten insgesamt durchaus vergleichbaren zu denen herkömmlicher Meßaufnehmer sind. Insofern ist ein weiterer Vorteil der Erfindung darin zu sehen, daß dadurch nicht nur eine Möglichkeit geschaffen wird, vergleichsweise kompakte
Meßaufnehmer vom Vibrationstyp auch mit großer nomineller Nennweite von über 150 mm, insb. mit einer Nennweite von größer 250 mm, mit handhabbaren geometrischen Abmessungen und
Leermassen, sondern zudem auch ökonomisch sinnvoll realisiert werden können.
Der erfindungsgemäße Meßaufnehmer ist daher besonders zum Messen von strömungsfähigen Medien geeignet, die in einer Rohrleitung mit einem Kaliber von größer 150 mm, insb. von 300 mm oder darüber, geführt sind. Zu dem ist der Meßaufnehmer auch zum Messen auch solcher
Massendurchflüsse geeignet, die zumindest zeitweise größer als 1000 t/h sind, insb. zumindest zeitweise mehr als 1500 t/h betragen, wie sie z.B. bei Anwendungen zur Messung von Erdöl, Erdgas oder anderen petrochemischen Stoffen auftreten können.
Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen davon werden nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Gleiche Teile sind in allen Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen; wenn es die Übersichtlichkeit erfordert oder es anderweitig sinnvoll erscheint, wird auf bereits erwähnte Bezugszeichen in nachfolgenden Figuren verzichtet. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen oder Weiterbildungen, insb. auch Kombinationen zunächst nur einzeln erläuterter Teilaspekte der Erfindung, ergeben sich ferner aus den Figuren der Zeichnung wie auch den Unteransprüchen an sich. Im einzelnen zeigen:
Fign. 1 , 2 ein, beispielsweise als Coriolis-Durchfluss/Dichte/Viskositäts-Meßgerät dienendes,
In-Line-Meßgerät in perspektivischen, teilweise auch geschnittenen, Seitenansichten;
Fign. 3a, b eine Projektion des In-Iine-Meßgerät gemäß Fig. 1 in zwei verschiedenen
Seitenansichten;
Fig. 4a in perspektivischer Seitenansicht einen Meßaufnehmer vom Vibrationstyp mit einer mittels vier gebogenen Meßrohren gebildeten Rohranordnung, eingebaut in ein In- Iine-Meßgerät gemäß Fig. 1 ;
Fig. 4b in perspektivischer Seitenansicht die Rohranordnung gemäß Fig. 4a;
Fign. 5a, b eine Projektion des Meßaufnehmers gemäß Fig. 4a in zwei verschiedenen
Seitenansichten;
Fign. 6a, b Projektionen einer Rohranordnung gemäß Fig. 4b zwei verschiedenen
Seitenansichten; und
Fign. 7a, b schematisch Schwingungsmoden (V-Mode; X-Mode) einer Rohranordnung gemäß
Fig. 4b, jeweils in Projektion auf eine gedachte Querschnittsebene nämlicher Rohranordnung.
In den Fig. 1 , 2 ist ein, insb. als Coriolis-Massedurchfluß- und/oder Dichte-Meßgerät ausgebildetes, Meßsystem 1 schematisch dargestellt, das im nicht zuletzt dazu dient, einen Massendurchfluß m eines in einer - hier aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellten - Rohrleitung strömenden Mediums zu erfassen und in einen diesen Massendurchfluß momentan repräsentierenden
Massendurchfluß-Meßwert abzubilden. Medium kann praktisch jeder strömungsfähige Stoff sein, beispielsweise ein Pulver, eine Flüssigkeit, ein Gas, ein Dampf oder dergleichen. Alternativ oder in Ergänzung kann das Meßsystem 1 ggf. auch dazu verwendet werden eine Dichte p und/oder eine Viskosität η des Mediums zu messen. Im besonderen ist das Meßsystem 1 dafür vorgesehen,
solche Medien, wie z.B. Erdöl, Erdgas oder andere petrochemische Stoffe, zu messen, die in einer Rohrleitung mit einem Kaliber von größer als 250 mm, insb. einem Kaliber von 300 mm oder darüber, strömen. Nicht zuletzt ist das In-Line-Meßgerät auch dafür vorgesehen strömende Medien der vorgenannten Art zu messen, die mit einer Massend urchflußrate von größer als 1000 t/h, insb. von größer 1500 t/h, strömen gelassen sind.
Das - hier als In-Line-Meßgerät, nämlich in den Verlauf der Rohrleitung einsetzbares Meßgerät, in Kompaktbauweise gezeigte - Meßsystem 1 umfaßt dafür einen im Betrieb vom zu messenden Medium durchströmten Meßaufnehmer 1 1 vom Vibrationstyp sowie eine mit dem Meßaufnehmer 1 1 elektrisch verbundene - hier nicht im einzelnen dargestellte - Umformer-Elektronik 12 zum Ansteuern des Meßaufnehmers und zum Auswerten von vom Meßaufnehmer gelieferten
Schwingungssignalen. In vorteilhafter Weise kann die, beispielsweise mittels einem oder mehreren Mikroprozessoren und/oder mittels eines oder mehreren digitalen Signalprozessoren gebildete Umformer-Elektronik 12 z.B. so ausgelegt sein, daß sie im Betrieb des Meßsystems 1 mit einer diesem übergeordneten Meßwertverarbeitungseinheit, beispielsweise einer
speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS), einem Personalcomputer und/oder einer Workstation, via Datenübertragungssystem, beispielsweise einem leitungsgebundenen Feldbussystem und/oder drahtlos per Funk, Meß- und/oder andere Betriebsdaten austauschen kann. Des weiteren kann die Umformer-Elektronik 12 so ausgelegt sein, daß sie von einer externen Energieversorgung, beispielsweise auch über das vorgenannte Feldbussystem, gespeist werden kann. Für den Fall, daß das Meßsystem 1 für eine Ankopplung an ein Feldbus- oder ein anderes
Kommunikationssystem vorgesehen ist, kann die, beispielsweise auch vor Ort und/oder via
Kommunikationssystem reprogrammierbare, Umformer-Elektronik 12 zu dem eine entsprechende Kommunikations-Schnittstelle für eine Datenkommunikation aufweisen, z.B. zum Senden der Meßdaten an die bereits erwähnte speicherprogrammierbare Steuerung oder ein übergeordnetes Prozeßleitsystem und/oder zum Empfangen von Einstelldaten für das Meßsystem.
In den Fig. 4a, 4b, 5a, 5b, 6a, 6b ist in unterschiedlichen Darstellungen ein Ausführungsbeispiel für einen für das Meßsystem 1 geeigneten, insb. als Coriolis-Massedurchfluss-, als Dichte- und/oder als Viskositäts-Aufnehmer dienenden, Meßaufnehmer 11 vom Vibrationstyp gezeigt, welcher
Meßaufnehmer 1 1 im Betrieb in den Verlauf einer vom jeweils zu messenden, etwa pulvrigen, flüssigen, gasförmigen oder dampfförmigen, Medium durchströmten - hier nicht dargestellten - Rohrleitung eingesetzt ist. Der Meßaufnehmer 1 1 dient, wie bereits erwähnt, dazu, in einem hindurchströmenden Medium solche mechanische Reaktionskräfte, insb. von der
Massenduchflußrate abhängige Corioliskräfte, von der Mediumsdichte abhängige Trägheitskräfte und/oder von der Mediumsviskosität abhängige Reibungskräfte, zu erzeugen, die meßbar, insb. sensorisch erfaßbar, auf den Meßaufnehmer zurückwirken. Abgeleitet von diesen das Medium beschreibenden Reaktionskräften können mittels in der Umformer-Elektronik entsprechend implementierten Auswerte-Verfahren in der dem Fachmann bekannten Weise z.B. die m
Massendurchflußrate, mithin der Massendurchfluß, und/oder die Dichte und/oder die Viskosität des Mediums gemessen werden.
Der Meßaufnehmer 1 1 weist ein - hier teilweise im wesentlichen rohrförmiges, mithin auch außen teilweise kreiszylindrisches - Aufnehmer-Gehäuse 1\ auf, in dem weitere, dem Erfassen der wenigstens einen Meßgröße dienende Komponenten des Meßaufnehmers 1 1 vor äußeren
Umwelteinflüssen, mithin Staub oder Spritzwasser oder auch allfällig auf den Meßaufnehmer von außen einwirkenden Kräften etc., geschützt untergebracht sind. Ein einlaßseitiges erstes
Gehäuseende des Aufnehmer-Gehäuses 1\ ist mittels eines einlaßseitigen ersten Strömungsteilers 20i und ein auslaßseitiges zweites Gehäuseende des Aufnehmer-Gehäuses 1\ ist mittels auslaßseitigen zweiten Strömungsteilers 2O2 gebildet. Jeder der beiden, insoweit als integraler Bestandteil des Gehäuses ausgebildeten, Strömungsteiler 20i, 2O2 weist genau vier jeweils voneinander beabstandeten, beispielsweise kreiszylindrische oder kegelförmige bzw. jeweils als Innenkonus ausgebildete, Strömungsöffnungen 20-ιΑ, 20-iB, 20-ic, 20-iD bzw. 202A, 202B, 202C, 202D auf. Darüberhinaus ist jeder der, beispielsweise aus Stahl gefertigten, Strömungsteiler 20i, 202 jeweils mit einem, beispielsweise aus Stahl gefertigten, Flansch 61 bzw. 62 zum Anschließen des Meßaufnehmers 1 1 an ein dem Zuführen von Medium zum Meßaufnehmer dienendes Rohrsegment der Rohrleitung bzw. an ein dem Abführen von Medium vom Meßaufnehmer dienendes
Rohrsegment der erwähnten Rohrleitung versehen. Jeder der beiden Flansche 61 , 62 weist gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung eine Masse von mehr als 50 kg, insb. von mehr als 60 kg und/oder weniger als 100 kg, auf. Zum leckagefreien, insb. fluiddichten, Verbinden des
Meßaufnehmers mit dem jeweils korrespondierenden Rohrsegment der Rohrleitung weist jeder der Flansche ferner jeweils eine entsprechende, möglichst plane Dichtfläche 6IA bzw. 62A auf. Ein Abstand zwischen den beiden Dichtflächen 6IA, 62A beider Flansche definiert somit praktisch eine Einbaulänge, Ln, des Meßaufnehmers 1 1. Die Flansche sind, insb. hinsichtlich ihres
Innendurchmessers, ihrer jeweiligen Dichtfläche sowie den der Aufnahme entsprechender
Verbindungsbolzen dienenden Flanschbohrungen, entsprechend der für den Meßaufnehmer 1 1 vorgesehenen nominelle Nennweite Du sowie den dafür ggf. einschlägigen Industrienormen dimensioniert, die einem Kaliber der Rohrleitung, in deren Verlauf der Meßaufnehmer einzusetzen ist, entspricht. Infolge der für den Meßaufnehmer im besondern angestrebten großen Nennweite beträgt dessen Einbaulänge Ln gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung mehr als 1200mm.
Ferner ist aber vorgesehen, die Einbaulänge des Meßaufnehmers 1 1 möglichst klein, insb. kleiner als 3000mm zu halten. Die Flansche 61 , 62 können, wie auch aus Fig. 4a ohne weiteres ersichtlich und wie bei derartigen Meßaufnehmer durchaus üblich, dafür möglichst nah an den
Strömungsöffnungen der Strömungsteiler 20i, 202 angeordnet sein, um so einen möglichst kurzen Vor- bzw. Auslaufbereich in den Strömungsteilern zu schaffen und somit insgesamt eine möglichst kurze Einbaulänge Ln des Meßaufnehmers, insb. von weniger als 3000 mm, zu schaffen. Für einen möglichst kompakten Meßaufnehmer mit einem - nicht zuletzt auch bei angestrebt hohen
Massend urchflußraten von über 1000 t/h - sind nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung die
Einbaulänge und die nominelle Nennweite des Meßaufnehmers aufeinander abgestimmt so bemessen, daß ein Nennweite-zu-Einbaulänge-Verhältnis D-H/L-H des Meßaufnehmers, definiert durch ein Verhältnis der nominellen Nennweite Du des Meßaufnehmers zur Einbaulänge Ln des Meßaufnehmers kleiner als 0.3, insb. kleiner als 0.2 und/oder größer als 0.1 , ist. Im hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist zumindest ein Mittelsegment 7 A des Aufnehmer-Gehäuses 1\ mittels eines geraden - hier auch kreiszylindrischen und zunächst dreiteiligen - Rohres gebildet, so daß zur Fertigung des Aufnehmer-Gehäuses 1\ beispielsweise auch standardisierte, mithin kostengünstige, geschweißte oder gegossenen Standardrohre, beispielsweise aus Stahlguß oder geschmiedetem Stahl, verwendet werden können. Wie aus der Zusammenschau der Fig. 1 und 2 ferner ohne weiteres ersichtlich, kann das Mittelsegment 7 A des Aufnehmer-Gehäuses 1\ hierbei beispielsweise auch mittels eines in etwa das Kaliber der anzuschließenden Rohrleitung aufweisenden, mithin mit einer nominellen Nennweite Du des Meßaufnehmers korrespondierenden, Rohrs gebildet sein, insb. einem hinsichtlich Kaliber, Wandstärke und Material der anzuschließenden Rohrleitung
entsprechenden und insoweit auch hinsichtlich des erlaubten Betriebsdrucks entsprechend angepaßten Rohr. Nicht zuletzt für den Fall, daß das rohrförmige Mittelsegment wie auch die mit dem jeweiligen Flansch verbundenen Strömungsteiler im Vor- bzw. Auslaufbereich jeweils den gleichen Innendurchmesser aufweisen, kann das Aufnehmer-Gehäuses zudem auch in der Weise gebildet werden, daß an die Enden des das Mittelsegment bildenden Rrohrs die Flansche angeformt oder angeschweißt sind, und daß die Strömungsteiler mittels, insb. von den Flanschen etwas beabstandet, an die Innenwand orbital und/oder mittels Laser angeschweißten, die
Strömungsöffnungen aufweisenden Platten gebildet sind.
Zum Führen des zumindest zeitweise durch Rohrleitung und Meßaufnehmer strömenden Mediums umfaßt der erfindungsgemäße Meßaufnehmer ferner eine Rohranordnung mit genau vier im
Aufnehmer-Gehäuse 10 schwingfähig gehalterte gebogene, beispielsweise zumindest
abschnittsweise kreisbogenförmige und/oder - wie hier schematisch dargestellt - zumindest abschnittsweise V-förmige, Meßrohre 18ι , I 82, 183, 184. Die vier - hier gleichlangen sowie paarweise parallelen - Meßrohre kommunizieren jeweils mit der an den Meßaufnehmer
angeschlossenen Rohrleitung und werden im Betrieb zumindest zeitweise, insb. auch simultan, in wenigstens einem für Ermittlung der physikalischen Meßgröße geeigneten, aktiv angeregten
Schwingungsmode - dem sogenannten Nutzmode - vibrieren gelassen. Von den vier Meßrohren münden ein erstes Meßrohr I 81 mit einem einlaßseitigen ersten Meßrohrende in eine erste
Strömungsöffnung 20IA des ersten Strömungsteilers 20i und mit einem auslaßseitigen zweiten Meßrohrende in eine erste Strömungsöffnung 2O2A des zweiten Strömungsteilers 2O2, ein zweites Meßrohr 182 mit einem einlaßseitigen ersten Meßrohrende in eine zweite Strömungsöffnung 20IB des ersten Strömungsteilers 20i und mit einem auslaßseitigen zweiten Meßrohrende in eine zweite Strömungsöffnung 2O2B des zweiten Strömungsteilers 2O2, ein drittes Meßrohr 183 mit einem einlaßseitigen ersten Meßrohrende in eine dritte Strömungsöffnung 20ic des ersten
Strömungsteilers 20i und mit einem auslaßseitigen zweiten Meßrohrende in eine dritte
Strömungsöffnung 202c des zweiten Strömungsteilers 2O2 und ein viertes Meßrohr 184 mit einem einlaßseitigen ersten Meßrohrende in eine vierte Strömungsöffnung 20-ID des ersten
Strömungsteilers 20i und mit einem auslaßseitigen zweiten Meßrohrende in eine vierte
Strömungsöffnung 2Q2Ü des zweiten Strömungsteilers 2Q2- Die vier Meßrohre 181 , 182, 183, 184 sind somit unter Bildung strömungstechnisch parallel geschalteter Strömungspfade an die, insb.
baugleichen, Strömungsteiler 20i , 2O2 angeschlossen, und zwar in einer Vibrationen, insb.
Biegeschwingungen, der Meßrohre relativ zueinander wie auch relativ zum Aufnehmergehäuse ermöglichenden Weise. Ferner ist vorgesehen, daß die vier Meßrohre 181 , I 82, 183, 184 lediglich mittels nämlicher Strömungsteiler 20i , 2O2 im Aufnehmer-Gehäuse 1\ - hier nämlich an dessen Mittelsegment 7 A - schwingfähig gehaltert sind. Als Material für die Rohrwände der Meßrohre eignet sich beispielsweise rostfreier, ggf. auch hochfester, Edelstahl, Titan, Zirkonium oder Tantal bzw. damit gebildete Legierungen oder auch Superlegierungen, wie etwa Hastelloy, Inconel etc.. Darüber hinaus kann als Material für die vier Meßrohre 181 , 182, 183, 184 aber auch praktisch jeder andere dafür üblicherweise verwendete oder zumindest geeignete Werkstoff dienen, insb. solche mit einem möglichst kleinen thermischen Ausdehnungskoeffizient und einer möglichst hohen
Streckgrenze. Alternativ oder in Ergänzung sind nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zumindest das erste und das zweite Meßrohr 181 , 182 hinsichtlich des Materials, aus dem deren Rohrwände bestehen, und/oder hinsichtlich ihrer geometrischen Rohr-Abmessungen, insb. einer Meßrohrlänge, einer Rohrwandstärke, eines Rohr-Außendurchmessers und/oder eines Kalibers, baugleich ausgeführt. Ferner sind auch zumindest das dritte und das vierte Meßrohr 183, I 84 hinsichtlich des Materials, aus dem deren Rohrwände bestehen, und/oder hinsichtlich ihrer geometrischen Rohr-Abmessungen, insb. einer Meßrohrlänge, einer Rohrwandstärke, eines Rohr- Außendurchmessers und/oder eines Kalibers, baugleich, so daß im Ergebnis die vier Meßrohre 181 , 182, I 83, I 84 zumindest paarweise im wesentlichen baugleich ausgebildet sind. Vorzugsweise sind die vier Meßrohre 181 , I 82, 183, I 84 hinsichtlich eines Materials, aus dem deren Rohrwände bestehen, und/oder hinsichtlich ihrer geometrischen Rohr-Abmessungen, insb. einer Meßrohrlänge, einer Rohrwandstärke, eines Rohr-Außendurchmessers, einer Form der jeweiligen Biegelinie und/oder eines Kalibers, baugleich realisiert, insb. derart, daß im Ergebnis zumindest eine minimale Biegeschwingungs-Resonanzfrequenz jedes der vier - leeren oder gleichmäßig von einem homogenen Medium durchströmten - Meßrohre 181 , 182, 183, I 84 im wesentlichen gleich den jeweiligen minimalen Biegeschwingungs-Resonanzfrequenzen der verbleibenden anderen Meßrohre ist.
Beim erfindungsgemäßen Meßaufnehmer sind die Meßrohre - wie auch aus der Zusammenschau der Fig. 2, 4a und 4 b ohne weiteres ersichtlich - ferner so ausgebildet und im Meßaufnehmer angeordnet, daß die Rohranordnung eine sowohl zwischen dem ersten Meßrohr I 81 und dem dritten Meßrohr 183 als auch zwischen dem zweiten Meßrohr 182 und dem vierten Meßrohr I 84 liegende erste gedachte Längsschnittebene XZ aufweist, bezüglich der die Rohranordnung
spiegelsymmetrisch ist, und daß die Rohranordnung weiters eine zu deren gedachter erster
Längsschnittebene XZ senkrechte, sowohl zwischen dem ersten Meßrohr 18i und zweiten Meßrohr I 82 als auch zwischen dem dritten Meßrohr 183 und vierten Meßrohr 184 verlaufende zweite gedachte Längsschnittebene YZ aufweist, bezüglich der die Rohranordnung gleichfalls
spiegelsymmetrisch ist. Im Ergebnis dessen sind nicht nur durch allfällige thermisch bedingte Ausdehnung der Meßrohre innerhalb der Rohranordnung generierte mechanische Spannungen minimiert, sondern können auch durch die Biegeschwingungen der gebogenen Meßrohre innerhalb der Rohranordnung allfällig induzierte, im wesentlichen senkrecht zur Schnittlinie der beiden vorgenannten gedachten Längsschnittebenen wirkende Querkräfte weitgehend neutralisiert werden, nicht zuletzt auch jene, u.a. auch in den eingangs erwähnten EP-A 1 248 084 und US-B 73 50 421 erwähnten, Querkräfte, die im wesentlichen senkrecht zur ersten gedachten Längsschnittebene XZ gerichtet sind. Wie nicht zuletzt auch aus den Fig. 4a, 4b, 5a, 5b ersichtlich, weist im hier gezeigten Ausführungsbeispiel jedes der vier Meßrohre jeweils einen Meßrohr-Scheitelpunkt, definiert als größter senkrechter Abstand des jeweiligen Meßrohres von der ersten gedachten
Längsschnittebene XZ, auf. Im übrigen weist die die Rohranordnung, wie auch aus der
Zusammenschau der Fig. 4a-6b ohne weiteres ersichtlich, eine sowohl zur ersten gedachten
Längsschnittebene XZ als auch zur zweiten gedachten Längsschnittebene YZ jeweils senkrechte gedachte Querschnittebene XY auf. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Rohranordnung ferner so ausgebildet, daß ein Massenschwerpunkt der Rohranordnung in der gedachten Querschnittsebene XY liegt bzw. daß die Rohranordnung bezüglich der gedachten Querschnittsebene XY spiegelsymmetrisch ist, etwa derart, daß die gedachte Querschnittsebene XY jedes der vier Meßrohre in dessen jeweiligen Meßrohr-Scheitelpunkt schneidet.
Zur weiteren Symmetrisierung des Meßaufnehmers und insoweit auch zur weiteren Vereinfachung von dessen Aufbau sind die beiden Strömungsteiler 20i, 2O2 gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ferner so ausgebildet und so im Meßaufnehmer angeordnet, daß, wie auch in den Fig. 4a und 4b schematisch dargestellt, eine die erste Strömungsöffnung 20IA des ersten
Strömungsteilers 20i mit der ersten Strömungsöffnung 2O2A des zweiten Strömungsteilers 2O2 imaginär verbindende gedachte erste Verbindungsachse Z-ι des Meßaufnehmers parallel zu einer die zweite Strömungsöffnung 20I B des ersten Strömungsteilers 20i mit der zweiten
Strömungsöffnung 2O2B des zweiten Strömungsteilers 2O2 imaginär verbindende gedachten zweiten Verbindungsachse Z2 des Meßaufnehmers verläuft, und daß eine die dritte Strömungsöffnung 20ic des ersten Strömungsteilers 20i mit der dritten Strömungsöffnung 2O2C des zweiten
Strömungsteilers 2O2 imaginär verbindende gedachte dritten Verbindungsachse Z3 des
Meßaufnehmers parallel zu einer die vierte Strömungsöffnung 20I D des ersten Strömungsteilers 20i mit der vierten Strömungsöffnung 2O2B des zweiten Strömungsteilers 2O2 imaginär verbindende gedachten vierten Verbindungsachse Z4 des Meßaufnehmers verläuft. Wie in der Fig. 4a und 4b gezeigte, sind die Strömungsteiler ferner so ausgebildet und im Meßaufnehmer so angeordnet, daß die Verbindungsachsen Z-i, Z2, Z3, Z4 auch zu einer mit der Rohrleitung im wesentlichen fluchtenden und/oder mit vorgenannter Schnittlinie der beiden gedachten Längsschnittebenen XZ, YZ der
Rohranordnung koinzidente Hauptströmungsachse L des Meßaufnehmers parallel sind.
Desweiteren können die beiden Strömungsteiler 20i, 202 zudem auch so ausgebildet und so im Meßaufnehmer angeordnet sein, daß eine erste gedachte Längsschnittebene XZ-i des
Meßaufnehmers, innerhalb der die erste gedachte Verbindungsachse Z-ι und die zweite gedachte Verbindungsachse Z2 verlaufen, parallel zu einer zweiten gedachten Längsschnittebene XZ2 des Meßaufnehmers ist, innerhalb der die gedachte dritte Verbindungsachse Z3 und die gedachte vierte Verbindungsachse Z4 verlaufen.
Darüberhinaus sind die Meßrohre gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ferner so ausgebildet und so im Meßaufnehmer angeordnet, daß die gedachte erste Längsschnittebene XZ der Rohranordnung, wie u.a. auch aus der Zusammenschau der Fig. 3a und 4a ersichtlich, zwischen der vorgenannten ersten gedachten Längsschnittebene XZ-i des Meßaufnehmers und der vorgenannten zweiten gedachten Längsschnittebene XZ2 des Meßaufnehmers liegt, beispielsweise auch so, daß die erste Längsschnittebene XZ der Rohranordnung parallel zur ersten und zweiten Längsschnittebene XZ-i,XZ2 des Meßaufnehmers ist. Ferner sind die Meßrohre so ausgebildet und im Meßaufnehmer angeordnet, daß gleichermaßen auch die zweite gedachte Längsschnittebene YZ der Rohranordnung zwischen der dritten gedachten Längsschnittebene YZ-i des Meßaufnehmers und der vierten gedachten Längsschnittebene YZ2 des Meßaufnehmers verläuft, etwa derart, daß die zweite gedachte Längsschnittebene YZ der Rohranordnung parallel zur dritten gedachten Längsschnittebene YZ-ides Meßaufnehmers und parallel zur vierten gedachten Längsschnittebene YZ2 des Meßaufnehmers ist. Im hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Rohranordnung, wie aus der Zusammenschau der Fig. 4a, 4b, 5a, 5b und 6a ohne weiteres ersichtlich, ferner so ausgebildet und so im Aufnehmergehäuse plaziert, daß im Ergebnis nicht nur die gemeinsame Schnittlinie der ersten und zweiten gedachten Längsschnittebenen XZ, YZ der Rohranordnung parallel bzw.
koinzident zur Längsachse L ist, sondern auch eine gemeinsame Schnittlinie der ersten
Längsschnittebene XZ und der Querschnittsebene XY parallel zu einer zur Längsachse L senkrechten gedachten Querachse Q des Meßaufnehmers und eine gemeinsame Schnittlinie der zweiten Längsschnittebene YZ und der Querschnittsebene XY parallel zu einer zur Längsachse L senkrechten gedachten Hochachse H des Meßaufnehmers sind.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Strömungsöffnungen des ersten Strömungsteilers 20i ferner so angeordnet, daß jene gedachten Flächenschwerpunkte, die zu den - hier kreisförmigen - Querschnittsflächen der Strömungsöffnungen des ersten Strömungsteilers gehören, die Eckpunkte eines gedachten Rechteck oder eines gedachten Quadrats, bilden, wobei nämliche Querschnittsflächen wiederum in einer gemeinsamen gedachten, senkrecht zu einer - beispielsweise innerhalb der ersten Längsschnittebene XZ der Rohranordnung verlaufenden bzw. zur erwähnten Hauptströmungsachse des Meßaufnehmers parallelen oder auch koinzidenten - Längsachse L des Meßaufnehmers verlaufenden bzw. auch zu den Längsschnittebenen des Meßaufnehmers senkrechten Querschnittebene des ersten Strömungsteilers liegen. Ferner sind
auch die Strömungsöffnungen des zweiten Strömungsteilers 2O2 so angeordnet, daß zu - hier ebenfalls kreisförmigen - Querschnittsflächen der Strömungsöffnungen des zweiten
Strömungsteilers 2O2 zugehörige gedachte Flächenschwerpunkte die Eckpunkte eines gedachten Rechtecks bzw. Quadrats bilden, wobei nämliche Querschnittsflächen wiederum in einer gemeinsamen gedachten, senkrecht zur erwähnten Hauptströmungs- oder auch Längsachse L des Meßaufnehmers verlaufenden bzw. zu den Längsschnittebenen des Meßaufnehmers senkrechten Querschnittebene des zweiten Strömungsteilers liegen. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Meßrohre so gebogen und so im Meßaufnehmer angeordnet, daß ein Kaliber-zuHöhe-Verhältnis D 8/Qi8 der Rohranordnung, definiert durch ein Verhältnis des Kalibers, D 8, des ersten Meßrohrs zu einer maximalen seitlichen Ausdehnung der Rohranordnung Q 8, gemessen von einem Scheitelpunkt des ersten Meßrohrs zu einem Scheitelpunkt des dritten Meßrohrs bzw.
gemessen von einem Scheitelpunkt des zweiten Meßrohrs zu einem Scheitelpunkt des vierten Meßrohrs, mehr als 0.05, insb. mehr als 0.07 und/oder weniger als 0.35, insb. weniger als 0.2, beträgt.
Zwecks der Realisierung eines möglichst kompakten Meßaufnehmers, nicht zuletzt auch für den erwähnten Fall, daß dieser eine vergleichsweise große nominelle Nennweite von 250 mm oder mehr aufweisen soll, und/oder daß die Meßrohre seitlich vergleichsweise weitausladend sind, kann das Aufnehmer-Gehäuse 7i, wie aus der Zusammenschau der Fig. 1 und 2 ferner ohne weiteres ersichtlich, in vorteilhafter Weise ferner dadurch gebildet sein, daß das Aufnehmer-Gehäuse 1\ mittels eines - hier zwecks vereinfachter Handhabung beispielsweise zunächst dreiteiligen, also aus drei einzelnen Segmente zusammengefügtes - entsprechende seitliche Ausnehmungen
aufweisenden Rohres, das - wie bereits angedeutet - in etwa das Kaliber der anzuschließenden Rohrleitung aufweist, mithin mit einer nominellen Nennweite Du des Meßaufnehmers
korrespondiert, sowie seitlich an dem schlußendlich das Mittelssegment des Aufnehmergehäuses bildenden Rohr fixierten, etwa angeschweißten, seitlich aus dem Mittelssegment herausragende Segmente der Meßrohre umgebende, insb. baugleichen, Gehäusekappen 7 B, 7 C gebildet sein. Von den beiden Gehäusekappen 7 B, 7 C können - wie aus der Zusammenschau der Fig. 1-4a ersichtlich - z.B. eine erste Gehäusekappe 7 B über ein auf einer ersten Seite aus dem - nicht zuletzt auch als Traggestell für die Rohranordnung dienenden, mithin als Trägerrohr ausgebildeten - Mittelsegment herausragendes Segment des ersten Meßrohrs und ein auf der ersten Seite aus dem Mittelsegment herausragendes Segment des zweiten Meßrohrs und eine, etwa zur ersten
Gehäusekappe baugleiche, zweite Gehäusekappe 71C über ein auf einer der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite aus dem Mittelsegment herausragendes Segment des dritten Meßrohrs und ein auf der zweiten Seite aus dem Mittelsegment herausragendes Segment des vierten Meßrohrs gestülpt sein. Im Ergebnis dessen sind die Meßrohre 181 , 182, 183, 184 bzw. die damit gebildete Rohranordnung des Meßaufnehmers 1 1 sind, wie aus der Zusammenschau der Fign. 1 , 2 und 4a ohne weiteres ersichtlich vom - hier mittels des im besonderen auch als Trägerohr dienenden Mittelsegment sowie der daran seitlich fixierten zwei Gehäusekappen gebildeten -
Aufnehmer-Gehäuse 7-ι vollständig umhüllt. Für den vorgenannten Fall, daß das
Aufnehmergehäuse mittels des rohrförmigen Mittelsegement und den daran seitlich fixierten Gehäusekappen gebildet ist, sind die vier Meßohre Q-\, I 82, 183, 184 und das Aufnehmergehäuse 1\ nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung - nicht zuletzt auch zwecks einer Minimierung der Einbaumaße des gesamten Meßaufnehmers - aufeinander abgestimmt ferner so bemessen, daß ein Trägerrohr-zu-Meßrohr-Innendurchmesser-Verhältnis des Meßaufnehmers, definiert durch ein Verhältnis des größten Innendurchmessers des als Trägerrohr ausgebildeten Mittelsegments des Aufnehmergehäuses zu einem Kaliber D 8 des ersten Meßrohrs größer als 3 und/oder kleiner als 5, insb. kleiner als 4, ist.
Als Material für das Aufnehmer-Gehäuse 1\ können im übrigen Stähle, wie etwa Baustahl bzw. rostfreier Stahl, oder auch andere geeignete bzw. üblicherweise hierfür geeignete hochfeste Werkstoffe verwendet werden. Für die meisten Anwendungen der industriellen Meßtechnik, insb. auch in der petrochemischen Industrie, können zudem auch Meßrohre aus rostfreiem Stahl, beispielsweise auch Duplexstahl, Superduplexstahl oder einem anderen (hochfesten) Edelstahl, den Anforderungen hinsichtlich der mechanischen Festigkeit, der chemischen Beständigkeit sowie den thermischen Anforderungen genügen, so daß in zahlreichen Anwendungsfällen das Aufnehmer- Gehäuse 7-I , die Strömungsteiler 20i, 2O2 wie auch die Rohrwände der Meßrohre 181, 182, 183, 184 jeweils aus Stahl von jeweils ausreichend hoher Güte bestehen können, was insb. im Hinblick auf die Material- und Fertigungskosten wie auch das thermisch bedingte Dilatationsverhalten des
Meßaufnehmers 1 1 im Betrieb von Vorteil sein kann. Überdies kann das Aufnehmer-Gehäuse 1\ ferner in vorteilhafter Weise auch so ausgeführt und so bemessen sein, daß es bei allfälligen Schäden an einem oder mehreren der Meßrohre, z.B. durch Rißbildung oder Bersten,
ausströmendes Medium bis zu einem geforderten maximalen Überdruck im Inneren des Aufnehmer- Gehäuses 1\ möglichst lange vollständig zurückzuhalten kann, wobei solche kritischen Zustand, wie beispielsweise auch in der eingangs erwähnten US-B 73 92 709 erwähnt, mittels entsprechenden Drucksensoren und/oder anhand von der erwähnten Umformer-Elektronik 12 im Betrieb intern erzeugten Betriebsparametern möglichst frühzeitig erfaßt und signalisiert werden können. Zur Vereinfachung des Transports des Meßaufnehmers bzw. des gesamten damit gebildeten ln-line- Meßgeräts können ferner, wie beispielsweise auch in der eingangs erwähnten US-B 73 50 421 vorgeschlagen, einlaßseitig und auslaßseitig am außen am Aufnehmer-Gehäuse fixierte eine Transport-Öse vorgesehen sein.
Wie bereits eingangs erwähnt, werden beim Meßaufnehmer 1 1 die für die Messung erforderlichen Reaktionskräfte im jeweils zu messenden Medium durch das, beispielsweise simultane,
Schwingenlassen der Meßrohre 181 , 182, 183, 184 in einem aktiv angeregten Schwingungsmode, dem sogenannten Nutzmode, bewirkt. Zum Anregen von Schwingungen der Meßrohre, nicht zuletzt auch denen im Nutzmode, umfaßt der Meßaufnehmer ferner eine mittels wenigstens eines auf die Meßrohre 181 , 182, 183, 184 einwirkenden elektro-mechanischen, beispielsweise elektro-
dynamischen, Schwingungserregers gebildete Erregeranordnung 5, die dazu dient jedes der Meßrohre betriebsgemäß zumindest zeitweise in für die konkrete Messung jeweils geeignete Schwingungen, insb. von Biegeschwingungen, im Nutzmode mit jeweils für die Erzeugung und die Erfassung der oben genannten Reaktionskräfte im Medium ausreichend großen
Schwingungsamplitude zu versetzen bzw. diese Nutzschwingungen aufrechtzuerhalten. Der wenigstens eine Schwingungserreger, mithin die damit gebildete Erregeranordnung dient hierbei im besonderen dazu, eine von der Umformer-Elektronik - etwa mittels wenigstens eines elektrischen Treibersignals - eingespeiste elektrische Erregerleistung Pexc in solche, z.B. pulsierenden oder harmonischen, Erregerkräfte Fexc zu konvertieren, die möglichst gleichzeitig, gleichmäßig jedoch gegensinnig auf wenigstens zwei die Meßrohre, etwa das erste und zweite Meßrohr, einwirken, ggf. auch von den beiden Meßrohre weiter auf die anderen zwei Meßrohre mechanisch gekoppelt werden, und so Schwingungen im Nutzmode bewirken. Die - durch Konvertierung von in die Erregeranordnung eingespeister elektrischer Erregerleistung Pexc generierten - Erregerkräfte Fexc können in dem Fachmann an und für sich bekannter Weise, z.B. mittels einer in der Umformer- Elektronik 12 vorgesehenen, letztlich das Treibersignal liefernden Betriebsschaltung eingestellt werden, etwa mittels in der Betriebsschaltung implementierten Strom- und/ oder Spannungs-Reglern hinsichtlich ihrer Amplitude und, z.B. mittels einer in Betriebsschaltung gleichfalls vorgesehenen Phasen-Regelschleife (PLL), hinsichtlich ihrer Frequenz, vgl. hierzu beispielsweise auch die US-A 48 01 897 oder die US-B 63 1 1 136. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist daher ferner vorgesehen, daß die Umformer-Elektronik für die Generierung der Erregerkräfte benötigte elektrische Erregerleistung in die Erregeranordnung mittels wenigstens eines, dem
Schwingungserreger, mithin der Erregeranordnung beispielsweise via Verbindungsleitungen zugeführten und/oder zumindest zeitweise periodischen, elektrischen Treibersignals einspeist, das mit wenigstens einer mit einer einer Eigenfrequenz eines natürlichen Schwingungsmodes der Rohranordnung, etwa dem erwähnten V-Mode oder dem erwähnten X-Mode, entsprechenden
Signalfrequenz veränderlich ist. Beispielsweise kann das wenigstens eine Treibersignal auch eine Vielzahl von Signalkomponenten mit voneinander verschiedener Signalfrequenz aufweisen, von denen wenigstens eine - etwa eine hinsichtlich einer Signalleistung dominierende - Signalkomponente eine einer Eigenfrequenz eines natürlichen Schwingungsmodes der
Rohranordnung in dem jedes der vier Meßrohre Biegeschwingungen ausführt, beispielsweise also dem erwähnten Biegeschwingungsmode erster Art, entsprechende Signalfrequenz aufweist.
Darüberhinaus kann es ferner von Vorteil sein - etwa zwecks Anpassens der eingespeisten Erregerleistung an die momentan für eine ausreichende Schwingungsamplitude tatsächlich benötige -, das wenigstens eine Treibersignal hinsichtlich einer maximalen Spannungshöhe
(Spannungsamplitude) und/oder einer maximalen Stromstärke (Stromamplitude) veränderlich auszuführen - etwa derart, daß beispielsweise Zylinderspule des wenigstens einen
Schwingungserregers von einem von einer mittels nämlichen Treibersignals bereitgestellten veränderlichen Erregerspannung getriebenen Erregerstrom durchflössen ist.
Ziel der aktiven Anregung der Meßrohre zu Schwingungen ist es im Besonderen, nicht zuletzt auch für den Fall, daß das mittels des Meßaufnehmers schlußendlich gebildete Meßsystem zur Messung des Massendurchflusses verwendet werden soll, mittels der im Nutzmode vibrierenden Meßrohre im hindurchströmendem Medium ausreichend starke Corioliskräfte zu induzieren, so daß im Ergebnis eine zusätzliche, mithin einem Schwingungsmode höherer Ordnung der Rohranordnung - dem sogenannten Coriolismode - entsprechende Verformungen jedes der Meßrohre mit für die Messung ausreichenden Schwingungsamplituden bewirkt werden kann. Beispielsweise können die Meßrohre 18-1, 182, I 83, I 84 mittels der daran gehalterten elektro-mechanischen Erregeranordnung zu, insb. simultanen, Biegeschwingungen, insb. auf einer momentanen mechanischen Eigenfrequenz der mittels der vier Meßrohre 181 , I 82, 18^, 184 gebildeten Rohranordnung, angeregt werden, bei denen sie - zumindest überwiegend - lateral ausgelenkt und, wie aus der Zusammenschau der Fign. 3a, 3b, 6a, 6b, 7a, 7b für den Fachmann ohne weiteres ersichtlich, paarweise zueinander im
wesentlichen gegengleich schwingen gelassen werden. Dies im besonderen derart, daß von jedem der Meßrohre 181 , 182, I 83, I 84 im Betrieb zeitgleich ausgeführten Vibrationen zumindest zeitweise und/oder zumindest anteilig jeweils als Biegeschwingungen um eine das erste und das jeweils zugehörige zweite Meßrohrende des jeweiligen Meßrohrs verbindende, zu den erwähnten
Verbindungsachsen Z-i, Z2, Z3, Z4 jeweils parallele gedachte Schwingungssachse ausgebildet sind, wobei die vier Schwingungssachsen im hier gezeigten Ausführungsbeispiel gleichermaßen zueinander wie auch zu der die beiden Strömungsteiler imaginär verbindenden und durch einen Massenschwerpunkt des Meßaufnehmers gedachten Längsachse L des gesamten Meßaufnehmers parallel sind. Anders gesagt, können die Meßrohre, wie bei Meßaufnehmern vom Vibrationstyp mit einem oder mehr gebogenen Meßrohren durchaus üblich, jeweils zumindest abschnittsweise nach Art eines endseitig eingespannten Auslegers schwingen gelassen werden, mithin also Ausleger- Biegeschwingungen um jeweils eine zu wenigstens zwei der gedachten Verbindungsachsen Z-i, Z2, Z3, Z4 parallele gedachte Schwingungsachse ausführen. Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Erregeranordnung ferner derart ausgebildet ist, daß damit das erste Meßrohr I 81 und das zweite Meßrohr 182 zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ gegengleichen, insb. auch zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ symmetrischen,
Biegeschwingungen und das dritte Meßrohr 183 und das vierte Meßrohr I 84 zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ gegengleichen, insb. auch zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ symmetrischen, Biegeschwingungen anregbar sind. Alternativ oder in Ergänzung dazu ist die Erregeranordnung nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ferner derart ausgebildet, daß damit das erste Meßrohr I 81 und das dritte Meßrohr 183 zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ gegengleichen, beispielsweise auch zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ symmetrischen, Biegeschwingungen und das zweite
Meßrohr 182 und das vierte Meßrohr I 84 zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ gegengleichen, beispielsweise zu bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ symmetrischen, Biegeschwingungen anregbar sind.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Meßrohre '\ 8·\ , 182, 18s, I 84 im Betrieb mittels der Erregeranordnung 5 im Nutzmode ferner zumindest anteilig, insb. überwiegend, zu Biegeschwingungen angeregt, die eine Biegeschwingungsfrequenz aufweisen, die in etwa gleich einer momentanen mechanischen Resonanzfrequenz der die vier Meßrohre 181 , I 82, 183, 184 umfassenden Rohranordnung, mithin einer momentanen Eigenfrequenz eines
Biegeschwingungsmode der Rohranordnung entspricht, ist oder die zumindest in der Nähe einer solchen Eigen- oder Resonanzfrequenz liegt. Die momentanen mechanischen
Resonanzfrequenzen von Biegeschwingungen sind dabei bekanntlich in besonderem Maße von Größe, Form und Material der Meßrohre 181 , I 82, I 83, 184 wie auch von einer momentanen Dichte des durch die Meßrohre hindurchströmenden Mediums abhängig und kann insoweit im Betrieb des Meßaufnehmers innerhalb eines durchaus einige Kilohertz breiten Nutz-Frequenzbandes
veränderlich sein. Bei Anregung der Meßrohre auf einer momentanen Resonanzfrequenz kann somit einerseits anhand der momentan angeregten Schwingungsfrequenz eine mittlere Dichte des durch die vier Meßrohre momentane strömenden Mediums leicht ermittelt werden. Anderseits kann so auch die für die Aufrechterhaltung der im Nutzmode angeregten Schwingungen momentan erforderliche elektrische Leistung minimiert werden. Im besonderen werden die vier Meßrohre 181 ,
182, I 83, I 84, angetrieben von der Erregeranordnung, ferner zumindest zeitweise mit im
wesentlichen gleicher Schwingungsfrequenz, insb. auf jeweils ein und derselben, insoweit einer gemeinsamen, natürlichen mechanischen Eigenfrequenz, schwingen gelassen. In vorteilhafter Weise sind das Schwingungsverhalten der mittels der vier Meßrohre 181 , 182, 183, 184 gebildeten
Rohranordnung wie auch die die Erregeranordnung steuernden Treibersignale ferner so aufeinander abgestimmt, daß zumindest die im Nutzmode angeregten Schwingungen der vier Meßrohre 181 , I 82,
183, I 84 so ausgebildet sind, daß das erste und das zweite Meßrohr 181 , 182— etwa nach Art zweier Stimmgabelzinken - zueinander im wesentlichen gegengleich, mithin zumindest in der gedachten Querschnittsebene XY mit einer gegenseitigen Phasenverschiebung von etwa 180°, schwingen und auch das dritte und das vierte Meßrohr 183, I 84 gleichermaßen zueinander im wesentlichen gegengleich schwingen.
Untersuchungen an Meßsystemen mit einem Meßaufnehmer gemäß der in Rede stehenden Art haben ferner überraschender Weise ergeben, daß sich als Nutzmode, nicht zuletzt auch für die
Ermittlung der Massend urchflußrate sowie der Dichte des im Meßaufnehmer geführten Mediums, im besonderen jener der Rohranordnung innewohnende natürliche - im weiteren als
Biegeschwingungsgrundmode erster Art oder auch als V-Mode bezeichnete - Schwingungsmode eignet, in dem - wie auch in Fig. 7a schematisch dargestellt - das erste Meßrohr und das zweite Meßrohr bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ gegengleiche Biegeschwingungen um jeweils eine dem jeweiligen Meßrohr zugehörige statische Ruhelage ausführen, und in dem das dritte Meßrohr und das vierte Meßrohr bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene ebenfalls gegengleiche Biegeschwingungen um jeweils eine dem jeweiligen Meßrohr zugehörige statische Ruhelage ausführen, und zwar so, daß - bezüglich der zweiten gedachten
Längsschnittebene YZ - nämliche Biegeschwingungen des ersten Meßrohrs auch gegengleich zu nämlichen Biegeschwingungen des dritten Meßrohrs sind, und daß - bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ - nämliche Biegeschwingungen des zweiten Meßrohrs auch gegengleich zu nämlichen Biegeschwingungen des vierten Meßrohrs sind. Die - hier ebenfalls als Ausleger-Biegeschwingungen um jeweils eine zu wenigstens zwei der gedachten
Verbindungsachsen parallele gedachte Schwingungsachse ausgebildeten, die Rohranordnung in Projektion auf die Querschnittsebene XY zeitweise V-förmig erscheinen lassenden (vgl. Fig. 7a) - gegengleichen Biegeschwingungen des ersten und zweiten Meßrohrs bzw. des dritten und vierten Meßrohrs im V-Mode sind bei symmetrisch aufgebauter Rohranordnung und gleichmäßig durchströmter Rohranordnung zudem bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ symmetrisch ausgebildet. Die besondere Eignung des V-Modes als Nutzmode für Meßaufnehmer mit vier gebogenen Meßrohren konnte dabei nicht zuletzt auch auf die für das Schwingverhalten des Meßaufnehmers - sowohl räumlich als auch zeitlich gesehen - dabei insgesamt sehr günstig ausfallenden Spannungsverteilung im Meßaufnehmer, nicht zuletzt auch im Bereich der beiden Strömungsteiler, sowie auch auf die gleichermaßen günstig, mithin sehr gering ausfallenden schwingungsbedingten Deformierungen des Meßaufnehmers im allgemeinen, sowie der
Strömungsteiler im besonderen, zurückgeführt werden.
Außer dem vorgenannten V-Mode weist die Rohranordnung zudem auch einen - im weiteren als X- Mode bezeichneten - natürlichen Biegeschwingungsmode zweiter Art auf, in dem - wie in Fig. 7b schematisch dargestellt - das erste Meßrohr und das zweite Meßrohr bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ gegengleiche Biegeschwingungen um die jeweils zugehörige statische Ruhelage ausführen und in dem das dritte Meßrohr und das vierte Meßrohr bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ gegengleiche Biegeschwingungen um jeweils zugehörige statische Ruhelage ausführen, im Unterschied zu den Biegeschwingungen im V-Mode, jedoch in der Weise, daß - bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ - nämliche
Biegeschwingungen des ersten Meßrohrs auch gegengleich zu nämlichen Biegeschwingungen des vierten Meßrohrs sind, und daß - bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ - nämliche Biegeschwingungen des zweiten Meßrohrs auch gegengleich zu nämlichen Biegeschwingungen des dritten Meßrohrs sind. Bei symmetrisch aufgebauter und gleichmäßig von Medium durchströmter Rohranordnung sind im übrigen auch die - hier wiederum als Ausleger-Biegeschwingungen um jeweils eine zu wenigstens zwei der gedachten Verbindungsachsen parallele gedachte
Schwingungsachse ausgebildeten, die Rohranordnung in Projektion auf die Querschnittsebene XY zeitweise X-förmig erscheinen lassenden (vgl. Fig. 7b) - Biegeschwingungen im X-Mode ebenfalls bezüglich der zweiten gedachten Längsschnittebene YZ symmetrisch. Um eine separate, nicht zuletzt auch definierte Anregung des V-Modes bzw. des X-Modes über einen möglichst weiten - u.a. auch von im Betrieb schwankenden Dichten, Massendurchflußraten, Temperaturverteilungen im Meßaufnehmer etc. geprägten - Betriebsbereich des Meßaufnehmers zu gewährleisten, ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die mittels der vier Meßrohre gebildete Rohranordnung,
mithin der damit gebildet Meßaufnehmer, so dimensioniert, daß eine - beispielsweise bei vollständig mit Wasser gefüllter Rohranordnung meßbare - Eigenfrequenz f 8v; des Biegeschwingungsmode erster Art (V-Mode), von einer, insb. bei vollständig mit Wasser gefüllter Rohranordnung bzw.
zeitgleich zur Eigenfrequenz f 8v des Biegeschwingungsmode erster Art (V-Mode) meßbaren, Eigenfrequenz f 8x des Biegeschwingungsmode zweiter Art (X-Mode) verschieden ist,
beispielsweise so, daß die Eigenfrequenzen f18v; fisx;der beiden nämlichen
Biegeschwingungsmoden (V-Mode, X-Mode) um 10Hz oder mehr voneinander abweichen. Im besonderen ist, nicht zuletzt auch für den Fall großer nomineller Nennweiten von mehr als 150 mm, die Rohranordnung so ausgebildet, daß, nämliche Eigenfrequenz f 8V des Biegeschwingungsmode erster Art um mehr als 10Hz größer als nämliche Eigenfrequenz f 8X des Biegeschwingungsmode zweiter Art ist. Die Erregeranordnung ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung daher derart ausgebildet, daß damit das erste Meßrohr 18i und das zweite Meßrohr 182 im Betrieb zu gegengleichen Biegeschwingungen und das dritte Meßrohr 183 und das vierte Meßrohr 184 im Betrieb gegengleiche Biegeschwingungen anregbar sind, insb. auch dem Biegeschwingungsmode erster Art (V-Mode) entsprechenden Biegeschwingungen auf deren momentaner Eigenfrequenz f 8V bzw. dem Biegeschwingungsmode zweiter Art (X-Mode) entsprechenden Biegeschwingungen auf deren momentaner Eigenfrequenz f 8V, letztere Biegeschwingungen ggf. auch simultan mit den dem Biegeschwingungsmode erster Art (V-Mode) entsprechenden Biegeschwingungen.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Erregeranordnung 5, nicht zuletzt auch zwecks Anregung von gegengleichen Biegeschwingungen des ersten und zweiten Meßrohrs und/oder des dritten und vierten Meßrohrs, mittels eines, insb. differentiell auf das erste Meßrohr I 81 und das zweite Meßrohr 182 wirkenden, ersten Schwingungserregers 5i gebildet. Ferner ist vorgesehen, daß als erster Schwingungserreger 5i ein, insb. differentiell, auf wenigstens zwei der Meßrohre 181 , 182, 183, 184 wirkender Schwingungserreger vom elektrodynamischen Typ dient. Dementsprechend ist der erster Schwingungserreger 5i ferner mittels eines am ersten Meßrohr gehalterten Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am zweiten Meßrohr gehalterten Zylinderspule gebildet ist, insb. nach Art einer Tauchspulenanordnung, bei der die Zylinderspule koaxial zum Permanentmagneten angeordnet und dieser als innerhalb der Spule bewegter Tauchanker ausgebildet ist.
Zwecks Erhöhung des Wirkungsgrades der Erregeranordnung bzw. zwecks der Erhöhung der damit generierten Erregerkräfte bei gleichzeitig möglichst symmetrischem Aufbau umfaßt die
Erregeranordnung nach einer Weiterbildung der Erfindung ferner einen, insb. elektrodynamischen und/oder differentiell auf das dritte Meßrohrs 183 und das vierte Meßrohr 184 wirkenden, zweiten Schwingungserreger 52. Der zweite Schwingungserreger 52 ist in vorteilhafter Weise zumindest insoweit baugleich zum ersten Schwingungserreger 5i ausgebildet, als er analog zu dessen Wirkprinzip arbeitet, beispielsweise also ebenfalls vom elektrodynamischen Typ ist. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist der zweite Schwingungserreger 52 daher mittels eines am dritten
Meßrohr gehalterten Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am vierten Meßrohr gehalterten Zylinderspule gebildet. Die beiden Schwingungserreger 5-\, 52 der Erregeranordnung 5 können in vorteilhafter Weise elektrisch seriell verschaltet sind, insb. derart, daß ein gemeinsames Treibersignal gemeinsamem mithin simultane Schwingungen der Meßrohre 18-1 , 183, 182, I 84 anregt, etwa Biegeschwingungen im V-Mode und/oder im X-Mode. Nicht zuletzt für den zuvor erwähnten Fall, daß sowohl Biegeschwingungen im V-Mode als auch
Biegeschwingungen im X-Mode mittels der beiden Schwingungserreger 5-\, 52 aktiv angeregt werden sollen, kann es von Vorteil sein, die Schwingungserreger 5-\, 52 so zu dimensionieren und so an der Rohranordnung anzubringen, daß im Ergebnis ein Übertragungsfaktor des ersten
Schwingungserregers 5-\, definiert durch ein Verhältnis von darin eingespeister elektrischer
Erregerleistung zu einer damit erzeugten Schwingungen der Meßrohre bewirkende Erregerkraft, zumindest innerhalb eines den V-Mode und den X-Mode umfassenden Frequenzbandes von einem Übertragungsfaktor des zweiten Schwingungserregers 5-\, definiert durch ein Verhältnis von darin eingespeister elektrischer Erregerleistung zu einer damit erzeugten Schwingungen der Meßrohre bewirkende Erregerkraft, verschieden ist, etwa derart, daß nämliche Übertragungsfaktoren um 10% oder mehr voneinander abweichen. Dies ermöglicht beispielsweise auch eine getrennte Anregung von V- und X-Mode, nicht zuletzt auch bei serieller Verschaltung der beiden Schwingungserreger 5-\, 52 und/oder Speisung der beiden Schwingungserreger 5-\, 52 mit einem einzigen gemeinsamen Treibersignal, und kann im Falle elektrodynamischer Schwingungserreger 5-\, 52 z.B. durch
Verwendung von Zylinderspulen mit verschieden Impedanzen bzw. unterschiedlichen
Windungszahlen und/oder von unterschiedlich dimensionierten bzw. aus unterschiedlichen magnetischen Materialien bestehenden Permanentmagneten auf sehr einfache Weise erreicht werden. Es sei an dieser Stelle zudem ferner noch erwähnt, daß, obgleich der bzw. die
Schwingungserreger der im Ausführungsbeispiel gezeigten Erregeranordnung jeweils etwa mittig an den jeweiligen Meßrohren angreifen, alternativ oder in Ergänzung auch eher ein- und auslaßseitig an das jeweilige Meßrohr angreifende Schwingungserreger verwendet werden können, etwa nach Art der in der US-A 48 23 614, US-A 48 31 885, oder der US-A 2003/0070495 vorgeschlagenen Erregeranordnungen. Wie aus den Fig. 2, 4a, 4b, 5a, und 5b jeweils ersichtlich und bei Meßaufnehmern der in Rede stehenden Art üblich, ist im Meßaufnehmer 1 1 ferner eine auf, insb. einlaß- und auslaßseitige, Vibrationen, insb. mittels der Erregeranordnung 5 angeregte Biegeschwingungen, der Meßrohre 181 , 182, I 83 bzw. I 84 reagierende, beispielsweise elektro-dynamische, Sensoranordnung 19 zum Erzeugen von Vibrationen, insb. Biegeschwingungen, der Meßrohre repräsentierenden
Schwingungssignalen vorgesehen, die beispielsweise hinsichtlich einer Frequenz, einer
Signalamplitude und/oder einer Phasenlage - relativ zueinander und/oder relativ zum Treibersignal - von der von der zu erfassenden Meßgröße, wie etwa der Massend urchflußrate und/oder der Dichte bzw. einer Viskosität des Mediums, mit beeinflußt sind.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Sensoranordnung mittels eines, insb. elektrodynamischen und/oder zumindest Schwingungen des ersten Meßrohrs 18i relativ zum zweiten Meßrohr I 82 differentiell erfassenden, einlaßseitigen ersten Schwingungssensors 19i sowie eines, insb. elektrodynamischen und/oder zumindest Schwingungen des ersten Meßrohrs I 81 relativ zum zweiten Meßrohr 182 differentiell erfassenden, auslaßseitigen zweiten Schwingungssensors 192 gebildet, welche beiden Schwingungssensoren jeweils auf Bewegungen der Meßrohre 181 , I 82, 183, I 84, insb. deren laterale Auslenkungen und/oder Verformungen, reagierend, ein erstes bzw. zweites Schwingungssignal liefern. Dies im besonderen in der Weise, daß wenigstens zwei der von der Sensoranordnung 19 gelieferten Schwingungssignale eine gegenseitige Phasenverschiebung aufweisen, die mit der momentanen Massend urchflußrate des durch die Meßrohre
hindurchströmenden Mediums korrespondiert bzw. davon abhängig ist, sowie jeweils eine
Signalfrequenz aufweisen, die von einer momentanen Dichte des in den Meßrohren strömenden Mediums abhängig sind. Die beiden, beispielsweise einander baugleichen, Schwingungssensoren 19i , 192 können dafür - wie bei Meßaufnehmern der in Rede stehenden Art durchaus üblich - im wesentlichen äquidistant zum ersten Schwingungserreger 5i im Meßaufnehmer 1 1 plaziert sein.
Überdies können die Schwingungssensoren der Sensoranordnung 19 zumindest insoweit baugleich zum wenigstens einen Schwingungserreger der Erregeranordnung 5 ausgebildet sein, als sie analog zu dessen Wirkprinzip arbeiten, beispielsweise also ebenfalls vom elektrodynamischen Typ sind. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Sensoranordnung 19 zudem auch mittels eines, insb. elektrodynamischen und/oder Schwingungen des dritten Meßrohrs 183 relativ zum vierten
Meßrohr 184 differentiell erfassenden, einlaßseitigen dritten Schwingungssensors 193 sowie eines, insb. elektrodynamischen und/oder Schwingungen des dritten Meßrohrs 183 relativ zum vierten Meßrohr I 84 differentiell erfassenden, auslaßseitigen vierten Schwingungssensors 194 gebildet. Zur weiteren Verbesserung der Signalqualität wie auch zur Vereinfachung der die Meßsignale empfangenden Umformer-Elektronik 12 können desweiteren der erste und dritte
Schwingungssensor 19i, 19ß elektrisch seriell verschaltet sein, beispielsweise derart, daß ein gemeinsames Schwingungssignal gemeinsame einlaßseitige Schwingungen des ersten und dritten Meßrohrs 181 , 183 relativ zum zweiten und vierten Meßrohr 182, I 84 repräsentiert. Alternativ oder in Ergänzung können auch der zweite und vierte Schwingungssensor 192, 194 derart elektrisch seriell verschaltet sein, daß ein gemeinsames Schwingungssignal beider Schwingungssensoren 192, 194 gemeinsame auslaßseitige Schwingungen des ersten und dritten Meßrohrs 181 , 183 relativ zum zweiten und vierten Meßrohr 182, I 84 repräsentiert.
Für den vorgenannten Fall, daß die, insb. einander baugleichen, Schwingungssensoren der Sensoranordnung 19 Schwingungen der Meßrohre differentiell und elektrodynamisch erfassen sollen, sind der erste Schwingungssensor 19i mittels eines - hier im Bereich einlaßseitig zu erfassender Schwingungen - am ersten Meßrohr gehalterten Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am zweiten Meßrohr - hier entsprechend ebenfalls im Bereich einlaßseitig zu erfassender Schwingungen - gehalterten Zylinderspule, und der zweite
Schwingungssensor 192 mittels eines - im Bereich auslaßseitig zu erfassender Schwingungen - am ersten Meßrohr gehalterten Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am zweiten Meßrohr gehalterten - hier entsprechend ebenfalls im Bereich auslaßseitig zu erfassender Schwingungen - Zylinderspule gebildet. Gleichermaßen können zudem auch der ggf. vorgesehene dritte Schwingungssensor 19ß entsprechend mittels eines am dritten Meßrohr gehalterten Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am vierten Meßrohr gehalterten Zylinderspule, und der ggf. vorgesehene vierte Schwingungssensor 1 94 mittels eines am dritten Meßrohr gehalterten Permanentmagneten und einer von dessen Magnetfeld durchfluteten, am vierten Meßrohr gehalterten Zylinderspule gebildet sein.
Es sei an dieser Stelle zudem noch angemerkt, daß, obgleich es sich bei den Schwingungssensoren der im Ausführungsbeispiel gezeigten Sensoranordnung 19 jeweils um solche vom
elektrodynamischen Typ, also jeweils mittels einer an einem der Meßrohre fixierten zylindrischen Magnetspule und einem darin eintauchenden, an einem gegenüberliegenden Meßrohr entsprechend fixierten Permanentmagneten realisierte Schwingungssensoren, handelt, ferner auch andere dem Fachmann bekannte, wie z.B. opto-elektronische, Schwingungssensoren zur Bildung der
Sensoranordnung verwendet werden können. Desweiteren können, wie bei Meßaufnehmern der in Rede stehenden Art durchaus üblich, zusätzlich zu den Schwingungssensoren weitere, insb. Hilfsbzw. Störgrößen erfassende, Sensoren im Meßaufnehmer vorgesehen sein, wie z.B.
Beschleunigungssensoren zum Erfassen von durch äußere Kräfte und/oder Asymmetrien in der
Rohranordnung verursachte Bewegungen des gesamten Meßsystems, Dehnungsmeßstreifen zum Erfassen von Dehnungen eines oder mehrerer der Meßrohre und/oder des Aufnehmergehäuses, Drucksensoren zum Erfassen eines im Aufnehmergehäuse herrschenden statischen Drucks und/oder Temperatursensoren zum Erfassen von Temperaturen eines oder mehrerer der Meßrohre und/oder des Aufnehmergehäuses, mittels denen beispielsweise die Funktionstüchtigkeit des
Meßaufnehmers und/oder Änderungen der Empfindlichkeit des Meßsaufnehmers auf die primär zu erfassenden Meßgrößen, insb. die Massend urchflußrate und/oder die Dichte, infolge von
Querempfindlichkeiten bzw. äußeren Störungen überwacht und ggf. entsprechend kompensiert werden können. Zur Gewährleistung einer möglichst hohen Empfindlichkeit des Meßaufnehmers auf den Massendurchfluß sind nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Meßrohre und die Schwingungssensoren so im Meßaufnehmer angeordnet, daß eine einem entlang einer
Biegelinie des ersten Meßrohrs gemessenen Abstand zwischen dem ersten Schwingungssensor 19i und dem zweite Schwingungssensor 192 entsprechende Meßlänge, L 9, des Meßaufnehmers mehr als 500 mm, insb. mehr als 600 mm, beträgt. Nicht zuletzt zur Schaffung eines möglichst kompakten, dennoch aber für den Massendurchfluß möglichst empfindlichen Meßaufnehmers sind nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Schwingungssensoren 1 9i , 192, abgestimmt auf die Einbaulänge Ln des Meßaufnehmers, so im Meßaufnehmer angeordnet, daß ein Meßlänge- zu-Einbaulänge-Verhältnis L 9/Ln des Meßaufnehmers, welches durch ein Verhältnis der Meßlänge zur Einbaulänge des Meßaufnehmers definiert ist, mehr als 0.3, insb. mehr als 0.4 und/oder weniger
als 0.7, beträgt. Alternativ oder in Ergänzung sind die Schwingungssensoren nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, abgestimmt auf die Meßrohre, so im Meßaufnehmer plaziert, daß ein Kaliber-zu-Meßlänge-Verhältnis D 8/L 9, des Meßaufnehmers, welches durch ein Verhältnis des Kalibers D 8 des ersten Meßrohrs zur erwähnten Meßlänge L 9 des Meßaufnehmers definiert ist, mehr als 0.05, insb. mehr als 0.09, beträgt.
Die Sensoranordnung 19 ist ferner, wie bei derartigen Meßaufnehmern üblich, in geeigneter Weise mit einer in der Umformer-Elektronik entsprechend vorgesehenen, beispielsweise mittels wenigstens einem Mikroprozessors und/oder mittels wenigstens einem digitalen Signalprozessor gebildete, Meßschaltung gekoppelt, beispielsweise drahtgebunden via Verbindungsleitungen. Die
Meßschaltung empfängt die Schwingungssignale der Sensoranordnung 19 und generiert daraus, ggf. auch unter Berücksichtung mittels des wenigstens einen Treibersignals in die Erregeranordnung eingespeister, mithin auch darin umgesetzter elektrischer Erregerleistung, die eingangs erwähnten Meßwerte, die beispielsweise eine Massedurchflußrate, einen totalisierten Massendurchfluß und/oder eine Dichte und/oder eine Viskosität des zu messenden Mediums repräsentieren können, und die ggf. vor Ort angezeigt und/oder auch an ein dem Meßsystem übergeordnetes
Datenverarbeitungssystem inform digitaler Meßdaten gesendet und daselbst entsprechend weiterverarbeitet werden können. Im beosnderen ist die Meßschaltung, mithin die damit gebildte Umformer-Elektronik ferner dafür vorgesehen und ausgelegt, anhand von in der Erregeranordnung umgesetzter elektrischer Erregerleistung, beispielsweise periodisch wiederkehrend und/oder auf Abruf, einen die Viskosität des strömenden Mediums repräsentierenden Viskosität-Meßwert zu generieren und/oder anhand von vom Meßaufnehmer gelieferten Schwingungssignalen, beispielsweise periodisch wiederkehrend und/oder auf Abruf, einen die Massend urchflußrate des strömenden Mediums repräsentierenden Massendurchfluß-Meßwert und/oder, beispielsweise periodisch wiederkehrend und/oder auf Abruf, einen die Dichte des strömenden Mediums repräsentierenden Dichte-Meßwert zu generieren.
Die oben erwähnte Verwendung differentiell wirkender Schwingungserreger bzw.
Schwingungssensoren birgt dabei u.a. auch den Vorteil, daß zum Betreiben des erfindungsgemäßen Meßaufnehmers auch solche etablierten Meß- und Betriebsschaltungen verwendet werden können, wie sie beispielsweise bereits in herkömmlichen Coriolis-Massedurchfluß-/ Dichtemeßgeräten breite Anwendung gefunden haben.
Die Umformer-Elektronik 12, einschließlich der darin realisierten Meß- und Betriebsschaltung, kann desweiteren beispielsweise in einem separaten Elektronik-Gehäuse 72 untergebracht sein, das vom Meßaufnehmer entfernt angeordnet oder, wie in Fig. 1 gezeigt, unter Bildung eines einzigen Kompaktgeräts direkt am Meßaufnehmer 1 , beispielsweise von außen am Aufnehmer-Gehäuse 7i , fixiert ist. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist daher am Aufnehmer-Gehäuse 1\ ferner ein dem Haltern des Elektronik-Gehäuses 72 dienendes halsartiges Übergangsstücks angebracht.
Innerhalb des Übergangsstücks kann ferner eine, beispielsweise mittels Glas- und/oder Kunststoffverguß hergestellte, hermetisch dichte und/oder druckfeste Durchführung für die elektrische Verbindungsleitungen zwischen Meßaufnehmer 1 1 , insb. den darin plazierten
Schwingungserregern und Sensoren, und der erwähnten Umformer-Elektronik 12 angeordnet sein.
Wie bereits mehrfach erwähnt ist das In-Line-Meßgerät und insoweit auch der Meßaufnehmer 1 1 im besonderen für Messungen auch hoher Massendurchflüsse von mehr als 1000 t/h in einer
Rohrleitung von großem Kaliber von mehr als 250 mm vorgesehen. Dem Rechnung tragend ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die nominellen Nennweite des Meßaufnehmers 1 1 , die wie bereits erwähnt einem Kaliber der Rohrleitung, in deren Verlauf der Meßaufnehmer 1 1 einzusetzen ist, entspricht, so gewählt, daß sie mehr als 50 mm beträgt, insb. aber größer als 100 mm ist. Ferner ist nach einer weiteren Ausgestaltung des Meßaufnehmers vorgesehen, daß jedes der Meßrohre Q-\ , 182, 183, 184 jeweils ein einem jeweiligen Rohr-Innendurchmesser
entsprechendes Kaliber D 8 aufweist, das mehr als 40 mm beträgt. Im besonderen sind die
Meßrohre 181 , 182, 183, 184 ferner so ausgebildet, das jedes ein Kaliber D 8 von mehr als 60 mm aufweist. Alternativ oder in Ergänzung dazu sind die Meßrohre 181 , 182, 183, I 84 nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ferner so bemessen, daß sie jeweils eine Meßrohrlänge L 8 von wenigstens 1000 mm aufweisen. Die Meßrohrlänge L 8 entspricht im hier gezeigten
Ausführungsbeispiel mit gleichlangen Meßrohren 181 , I 82, 183, 184 jeweils einer Länge eines zwischen der ersten Strömungsöffnung des ersten Strömungsteilers und der ersten
Strömungsöffnung des zweiten Strömungsteilers verlaufenden Abschnitts der Biegelinie des ersten Meßrohrs. Im besonderen sind die Meßrohre 181 , I 82, 183, I 84 dabei so ausgelegt, daß deren Meßrohrlänge L 8 jeweils größer als 1200 mm ist. Dementsprechend ergibt sich zumindest für den erwähnten Fall, daß die Meßrohre 181 , 182, 183, I 84 aus Stahl bestehen, bei den üblicherweise verwendeten Wandstärken von über 1 mm eine Masse von jeweils wenigstens 20 kg, insb. mehr als 30 kg, aufweist. Ferner ist aber angestrebt, die Leermasse jedes der Meßrohre 181 , 182, 183, I 84 kleiner als 50 kg zu halten.
In Anbetracht dessen, daß, wie bereits erwähnt, jedes der Meßrohre 181 , 182, 183, I 84 bei erfindungsgemäßen Meßaufnehmer durchaus weit über 20 kg wiegen und dabei, wie aus den obigen Maßangaben ohne weiteres ersichtlich, ein Fassungsvermögen von durchaus 10 I oder mehr haben kann, kann dann die die vier Meßrohre 181 , 182, 183, I 84 umfassende Rohranordnung zumindest bei hindurchströmendem Medium mit hoher Dichte eine Gesamt-Masse von weit über 80 kg erreichen. Besonders bei der Verwendung von Meßrohren mit vergleichsweise großem Kaliber D 8, großer Wandstärke und großer Meßrohrlänge L 8 kann die Masse der von den Meßrohren 181 , 182, I 83, I 84 gebildeten Rohranordnung ohne weiteres aber auch größer als 100 kg oder zumindest mit hindurchströmendem Medium, z.B. Öl oder Wasser, mehr als 120 kg betragen. Infolgedessen beträgt eine Leermasse Mn des Meßaufnehmers insgesamt auch weit mehr als 200 kg, bei nominellen Nennweiten Du von wesentlich größer als 250 mm sogar mehr als 300 kg. Im Ergebnis
kann beim erfindungsgemäßen Meßaufnehmer ein Massenverhältnis Mn/M 8 einer Leermasse Mn des gesamten Meßaufnehmers zu einer Leermasse M 8 des ersten Meßrohrs durchaus größer als 10, insb. größer als 15, sein. Um bei den erwähnten hohen Leermassen Mn des Meßaufnehmers das dafür insgesamt verwendete Material möglichst optimal einzusetzen und insoweit das - zumeist auch sehr teure - Material insgesamt möglichst effizient zu nutzen, ist gemäß einer weiteren
Ausgestaltung die nominelle Nennweite Du des Meßaufnehmers abgestimmt auf dessen Leermasse Mn so bemessen, daß ein Masse-zu-Nennweite-Verhältnis Mn/ Du des Meßaufnehmers 1 1 , definiert durch ein Verhältnis der Leermasse Mn des Meßaufnehmers 1 1 zur nominellen Nennweite Du des Meßaufnehmers 1 1 kleiner als 2 kg/mm, insb. möglichst aber kleiner als 1 kg/mm ist. Um eine ausreichend hohe Stabilität des Meßaufnehmers 1 1 zu gewährleisten, ist das Masse-zuNennweite-Verhältnis Mn/ Du des Meßaufnehmers 1 1 zumindest im Falle des Verwendens der oben erwähnten herkömmlichen Materialien jedoch möglichst größer als 0.5 kg/mm zu wählen. Ferner ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zur weiteren Verbesserung der Effizienz des eingesetzten Materials vorgesehen, das erwähnte Massenverhältnis Mn/M 8 kleiner als 25 zu halten. Zur Schaffung eines dennoch möglichst kompakten Meßaufnehmers von ausreichend hoher Schwingungsgüte und möglichst geringem Druckabfall sind nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Meßrohre, abgestimmt auf die oben erwähnte Einbaulänge Ln des Meßaufnehmers 1 1 , so bemessen, daß ein Kaliber-zu-Einbaulänge-Verhältnis D 8/Ln des
Meßaufnehmers, definiert durch ein Verhältnis des Kalibers D 8 zumindest des ersten Meßrohrs zur Einbaulänge Ln des Meßaufnehmers 1 1 , mehr als 0.02, insb. mehr als 0.05 und/oder weniger als 0.09, insb. weniger als 0.07, beträgt. Alternativ oder in Ergänzung sind die Meßrohre Q-\ , 182, 183, I 84, abgestimmt auf die oben erwähnte Einbaulänge Ln des Meßaufnehmers, so bemessen, daß ein Meßrohrlänge-zu-Einbaulänge-Verhältnis L 8/Ln des Meßaufnehmers, definiert durch ein Verhältnis der oben bezeichnten Meßrohrlänge L 8 zumindest des ersten Meßrohrs zur Einbaulänge L-I -I des Meßaufnehmers, mehr als 0.7, insb. mehr als 0.8 und/oder weniger als 1.2, beträgt.
Zwecks Einstellen von Schwingungseigenschaften der Rohranordnung, nicht zuletzt auch zwecks einer möglichst einfachen, gleichwohl effektiven Realisierung einer ausreichenden Separierung des erwähnten V-Modes vom X-Modes hinsichtlich ihrer Eigenfrequenzen f 8V; fi8x; einerseits, sowie anderseits auch zwecks Verbesserung der mechanischen Kopplung der vier Meßrohre zum
Vergleichmäßigen der von den vier Meßrohren simultan ausgeführten Schwingungen, zumindest den aktiv angeregten Biegeschwingungen Nutzmode, etwa auch bei allfällig durch
Bauteiletoleranzen bedingten Ungleichheiten, umfaßt der Meßaufnehmer nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ferner ein, sowohl vom ersten Strömungsteiler als auch vom zweiten Strömungsteiler beabstandet, einlaßseitig an jedem der vier Meßrohre fixiertes - beispielsweise im wesentlichen X-förmige Grundfläche oder, wie in Fig. 4a oder 4b schematisch dargestellt, eine im wesentlichen H-förmige Grundfläche aufweisendes - erstes Kopplerelement 24-i erster Art zum Einstellen von Eigenfrequenzen natürlicher Schwingungsmoden der Rohranordnung, sowie ein - sowohl vom ersten Strömungsteiler als auch vom zweiten Strömungsteiler beabstandet -
auslaßseitig an jedem der vier Meßrohre fixiertes, etwa zum ersten Kopplerelement 24-i erster Art im wesentlichen baugleiches, ggf. auch eine im wesentlichen X-förmige oder im wesentlichen H- förmige Grundfläche aufweisendes, zweites Kopplerelement 242 erster Art zum Einstellen von Eigenfrequenzen natürlicher Schwingungsmoden der Rohranordnung. Jedes der beiden
Kopplerelemente erster Art kann hierbei ferner so ausgebildet und jeweils so an den Meßrohren fixiert sein, daß es in Projektion auf die erwähnte gedachte Querschnittsebene XY des
Meßaufnehmers X-förmig ausgebildet ist, oder daß es, wie in Fig. 4a und 4b dargestellt, in
Projektion auf nämliche Querschnittsebene XY H-förmig ausgebildet ist. Die Kopplerelemente 24-i erster Art können beispielsweise jeweils mittels plattenförmiger Teilelemente gebildet oder, wie in der Fig. 4a, 4b schematisch dargestellt, mittels eines monolithischen Stanz-Biegeteils hergestellt sein. Die beiden Kopplerelemente erster Art sind im in der Fig. 4a, 4b bzw. 5a, 5b gezeigten Ausführungsbeispiel ferner so ausgebildet und an den Meßrohren angebracht, daß sie bezüglich der erwähnten ersten gedachten Längsschnittebene XZ des Meßaufnehmers bzw. bezüglich der erwähnten zweiten gedachten Längsschnittebene YZ des Meßaufnehmers im wesentlichen symmetrisch sind, mithin also die erste gedachte Längsschnittebene XZ und/oder die zweite gedachte Längsschnittebene YZ jeweils auch Symmetrieebene jedes der beiden Kopplerelemente erster Art ist. Die beiden Kopplerelemente erster Art sind darüberhinaus auch bezüglich der erwähnten gedachten Querschnittsebene XY des Meßaufnehmers vorzugsweise symmetrisch, mithin bezüglich nämlicher Querschnittsebene XY äquidistant und parallel verlaufend, im
Meßaufnehmer angeordnet. Falls erforderlich - beispielsweise weil der Meßaufnehmer für die Messung extrem heißer Medien bzw. für die Messung in Anwendungen mit über einen weiten Bereich schwankender Betriebstemperatur, etwa infolge wiederkehrend in-situ durchgeführten Reinigungsvorgängen des Meßaufnehmers ("cleaning in process", "sterilizing in process" etc.), vorgesehen ist und insoweit nennenswerte thermische Ausdehnungen der Meßrohre zu erwarten sind - können die Kopplerelemente 24-i , 242 erster Art ferner so ausgebildet sein, daß sie sich im wesentlichen gleichermaßen ausdehnen, wie die darüber jeweils gekoppelten Meßrohre und/oder daß sie zumindest gegenüber von Kräften, die in Richtung einer durch die Scheitelpunkte der beiden durch das jeweilige Kopplerelemente zweiter Art miteinander verbundenen Meßrohre verlaufenden, etwa mit der erwähnten gedachten Hochachse H koinzidenten, oder dazu parallelen Wirkungslinie ausreichend nachgiebig sind. Letzteres kann beispielsweise durch entsprechend in das jeweilige Kopplerelement eingeformte - etwa im wesentlichen quer zu vorgenannter Wirkungslinie verlaufende - Schlitze realisiert werden. Alternativ oder in Ergänzung zu in die Kopplerelemente eingeformten Schlitzen ist gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung jedes der beiden Kopplerelement erster Art, nicht zuletzt zwecks Erzielung einer ausreichenden Nachgiebigkeit in Richtung der gedachten Hochachse H und wie auch aus der Zusammenschau der Fig. 4a, 4b, 5a, 5b ohne weiteres ersichtlich, gewölbt ausgeführt. Dies im besonderen in der Weise, daß jedes der beiden Kopplerelement erster Art, wie auch in den Fig. 4a, 4b, 5a, 5b angedeutet, bezüglich der zwischen nämlichen Kopplerelementen 24-i , 242 verlaufenden gedachten Querschnittsebene XY, nämlich von der Querschnittsebene XY aus gesehen, jeweils zumindest abschnittsweise konvex
sind. Im Ergebnis ist so auch eine geringfügige Änderung des relative Abstandes, etwa infolge thermisch bedingter Dehnung, zwischen Meßrohre ermöglicht, und zwar unter weitgehender Vermeidung von das Schwingungsverhalten der Rohranordnung signifikant beeinflussenden
Erhöhungen von mechanischen Spannungen.
Falls erforderlich, können desweiteren allfällig oder zumindest potentiell von den vibrierenden, insb. in der erwähnte Weise relativ groß dimensionierten, Meßrohren einlaßseitig oder auslaßseitig im Aufnehmer-Gehäuse verursachte mechanische Spannungen und/oder Vibrationen, z.B. dadurch minimiert werden, daß die vier Meßrohre Q-\ , 182, 183, 184 zumindest paarweise ein- und auslaßseitig jeweils mittels als sogenannte Knotenplatten dienenden Kopplerelemente - im folgenden Kopplerelemente zweiter Art - miteinander mechanisch verbunden sind. Darüber hinaus können mittels solcher Kopplerelemente zweiter Art, sei es durch deren Dimensionierung und/oder deren Positionierung auf den Meßrohren mechanische Eigenfrequenzen der Meßrohre und somit auch mechanische Eigenfrequenzen der mittels der vier Meßrohre gebildeten Rohranordnung, einschließlich daran angebrachter weiterer Komponenten des Meßaufnehmers, mithin auch die natürlichen Eigenfrequenzen von deren V-Mode bzw. von deren X-Mode, und insoweit auch das Schwingungsverhalten des Meßaufnehmers insgesamt gezielt beeinflußt werden. Die als
Knotenplatten dienenden Kopplerelemente zweiter Art können beispielsweise dünne, insb. aus demselben oder einem ähnlichen Material wie die Meßrohre gefertigte, Platten- oder Scheiben sein, die jeweils mit der Anzahl und den Außenmaßen der miteinander zu koppelnden Meßrohre entsprechenden, ggf. zusätzlich noch zum Rand hin geschlitzten, Bohrungen versehen sind, so daß die Scheiben zunächst auf die jeweiligen Meßrohre 181 , 182 bzw. 183 bzw. 184 aufgeklemmt und ggf. hernach noch mit dem jeweiligen Meßrohr, beispielsweise durch Hartverlöten oder Schweißen, stoffschlüssig verbunden werden können.
Dementsprechend umfaßt die Rohranordnung gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ein, beispielsweise plattenförmiges, erstes Kopplerelement 25i zweiter Art, das - wie aus den Fig. 4a, 5a, 5b, 6a ohne weiteres ersichtlich - zum Bilden von einlaßseitigen Schwingungsknoten zumindest für Vibrationen, nicht zuletzt auch Biegeschwingungen, etwa denen im erwähnten V- Mode, des ersten Meßrohrs und für dazu gegengleiche Vibrationen des zweiten Meßrohrs, vom ersten Strömungsteiler beabstandet, einlaßseitig am ersten Meßrohr und am zweiten Meßrohr fixiert ist, sowie ein, etwa zum ersten Kopplerelement baugleiches, zweites Kopplerelement 252 zweiter Art, das zum Bilden von auslaßseitigen Schwingungsknoten für Vibrationen, nicht zuletzt auch Biegeschwingungen, mithin denen im erwähnten V-Mode bzw. X-Mode, des ersten Meßrohrs I 81 und für dazu gegengleiche Vibrationen des zweiten Meßrohrs 181 , vom zweiten Strömungsteiler 202 beabstandet, auslaßseitig am ersten Meßrohr I 81 und am zweiten Meßrohr 182 fixiert ist.
Gleichermaßen weist die Rohranordnung zum Bilden von einlaßseitigen Schwingungsknoten für Vibrationen, insb. den erwähnten Biegeschwingungen, des dritten Meßrohrs und für dazu gegengleiche Vibrationen des vierten Meßrohrs ein, etwa wiederum plattenförmiges bzw. zum
ersten Kopplerelement 25i zweiter Art baugleiches, drittes Kopplerelement 25β zweiter Art, das, vom ersten Strömungsteiler beabstandet einlaßseitig, am dritten Meßrohr und am vierten Meßrohr fixiert ist, sowie ein, etwa zum ersten Kopplerelement 25i zweiter Art baugleiches, viertes Kopplerelement 254 zweiter Art, das zum Bilden von auslaßseitigen Schwingungsknoten für Vibrationen, etwa den erwähnten Biegeschwingungen, des dritten Meßrohrs und für dazu gegengleiche Vibrationen des vierten Meßrohrs, vom zweiten Strömungsteiler beabstandet, auslaßseitig auch am dritten Meßrohr und am vierten Meßrohr fixiert ist, auf.
Die vier vorgenannten Kopplerelemente 25i , 252, 253, 254 zweiter Art sind gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung und wie auch aus der Zusammenschau der Fig. 4a, 4b, 5a, 5b, 6a, 6b ohne weiteres ersichtlich jeweils an genau zwei, ansonsten aber an keinem weiteren der vier Meßrohre fixiert, so daß im Ergebnis das erste und zweite Kopplerelemente 25i, 252 zweiter Art lediglich am ersten und zweiten Meßrohr und das dritte und vierte Kopplerelement 253, 254 zweiter Art lediglich am dritten und vierten Meßrohr fixiert sind. Infolge dessen kann die Rohranordnung, mithin auch der Meßaufnehmer z.B. in der Weise hergestellt, daß zunächst das erste und zweite Kopplerelement 25i, 252 zweiter Art jeweils am (künftigen) ersten und zweiten Meßrohr 18i, 182 unter Bildung eines ersten Meßrohrpakets und das dritte und vierte Kopplerelement 253, 254 zweiter Art jeweils am (künftigen) dritten und vierten Meßrohr 183, 184 unter Bildung eines zweiten
Meßrohrpakets fixiert werden. Somit ist es möglich, die beiden Meßrohrpakte zu einem späteren Zeitpunkt, etwa unmittelbar vor oder auch erst nach dem Einsetzen der beiden Meßrohrpakte in das erwähnte rohrförmige Mittelsegment 7 A des (künftigen) Aufnehmergehäuses, durch
entsprechendes Fixieren des ersten und zweiten Kopplerelements 24-i, 242 erster Art an jedem der beiden Meßrohrpakte, etwa einstweilen jeweils an wenigstens einem der Meßrohre 181 , 182 des ersten Meßrohrpakets und an wenigstens einem der Meßrohre 183, 184 des zweiten Meßrohrpakets, zur Rohranordnung zusammenzufügen. Dies hat - nicht zuletzt auch für den erwähnten Fall, das der Meßaufnehmer für große nominelle Nennweiten von mehr als 100 mm trotz der relativ großen Abmessungen seiner Komponenten, mithin der Rohranordnung, des Aufnehmergehäuses, der Strömungsteiler etc. - den Vorteil, daß die im Ergebnis relativ ausladende Rohranordnung während des überwiegenden Dauer des gesamten Fertigungsprozesses, indem der Meßaufnehmer hergestellt wird, erst zu einem relativ späten Zeitpunkt in toto gehandhabt zu werden braucht.
Darüberhinaus kann dadurch durchaus auch auf solche Rohranordnung zurückgegriffen werden, wie sie bislang in herkömmliche Meßaufnehmer mit Doppelrohranordnung verwendet worden sind, einhergehend mit einer beträchtlichen Reduzierung der Fertigungs- und Lagerhaltungskosten. Falls erforderlich, können die Kopplerelemente 25i, 252, 253, 254 aber auch in entsprechender jeweils an allen vier Meßrohren fixiert sein, beispielsweise auch für den Fall, daß der Meßaufnehmer für relativ kleine nominelle Nennweiten von 50 mm oder weniger ausgelegt ist.
Im hier gezeigten Ausführungsbeispiel sind das erste Kopplerelement 25i zweiter Art sowohl an einem sich zwischen dem ersten Strömungsteiler 20i und dem ersten Kopplerelement 24-i erster Art
erstreckenden - hier abschnittsweise gebogenen - einlaßseitigen Rohrsegment des ersten
Meßrohrs 18i als auch an einem sich gleichermaßen zwischen dem ersten Strömungsteiler 20i und dem ersten Kopplerelement 24-i erster Art erstreckenden einlaßseitigen Rohrsegment des zweiten Meßrohrs I 82 und das zweite Kopplerelement 252 zweiter Art sowohl an einem sich zwischen dem zweiten Strömungsteiler 2O2 und dem zweiten Kopplerelement 242 erster Art erstreckenden - hier ebenfalls abschnittsweise gebogenen - auslaßseitigen Rohrsegment des ersten Meßrohrs I 81 als auch an einem sich gleichermaßen zwischen dem zweiten Strömungsteiler 2O2 und dem zweiten Kopplerelement 242 erster Art erstreckenden auslaßseitigen Rohrsegment des zweiten Meßrohrs 182 fixiert. In analoger Weise sind das dritte Kopplerelement 25β zweiter Art sowohl an einem sich zwischen dem ersten Strömungsteiler 20i und dem ersten Kopplerelement 24-i erster Art erstreckenden - hier ebenfalls abschnittsweise gebogenen - einlaßseitigen Rohrsegment des dritten Meßrohrs 183 als auch an einem sich gleichermaßen zwischen dem ersten Strömungsteiler 20i und dem ersten Kopplerelement 24-i erster Art erstreckenden einlaßseitigen Rohrsegment des vierten Meßrohrs 184 und das vierte Kopplerelement 254 zweiter Art sowohl an einem sich zwischen dem zweiten Strömungsteiler 2O2 und dem zweiten Kopplerelement 242 erster Art erstreckenden - hier wiederum abschnittsweise gebogenen - auslaßseitigen Rohrsegment des dritten Meßrohrs 183 als auch an einem sich gleichermaßen zwischen dem zweiten Strömungsteiler 2O2 und dem zweiten Kopplerelement 24-i erster Art erstreckenden auslaßseitigen Rohrsegment des vierten Meßrohrs 184 fixiert. Dies im besonderen in der Weise, daß - wie aus der Zusammenschau der Fig. 4a, 4b, 5a, 5b ohne weiteres ersichtlich - das zumindest erste und vierte Kopplerelement zweiter Art zueinander parallel sind und zumindest das zweite und dritte Kopplerelement zweiter Art zueinander parallel sind. Jedes der vier vorgenannten, insb. einander baugleichen, Kopplerelemente 25i, 252 zweiter Art ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zudem plattenförmig ausgebildet, beispielsweise in derart, daß es jeweils eine rechteckförmige, oder oder aber daß es jeweils, wie auch aus den Fig. 4a, 4b ersichtlich, eine eher ovale Grundfläche aufweist. Wie aus der
Zusammenschau der Fig. 4a, 4b, 5a, 5b ferner ersichtlich, könne die vier Kopplerelemente 24-i, 242 243, 244 ferner so ausgebildet und im Meßaufnehmer so plaziert sein, daß sie bezüglich der gedachten Längsschnittebene YZ symmetrisch sind und daß sie bezüglich der gedachten
Längsschnittebene XZ und bezüglich der gedachten Querschnittsebene XY paarweise symmetrisch angeordnet sind, im Ergebnis also ein Massenschwerpunkt jedes der Kopplerelemente zweiter Art jeweils einen gleichen Abstand zu einem Massenschwerpunkt der Rohranordnung aufweist. Es kann ferner im Sinne einer noch einfacheren und noch genaueren Einstellung des
Schwingungsverhaltens des Meßaufnehmers durchaus von Vorteil sein, wenn der Meßaufnehmer, wie beispielsweise in der US-A 2006/0150750 vorgeschlagen und wie in den Fig. 4a, 4b, 5a, 5b angedeutet, darüberhinaus noch weitere, solcher als Knotenplatten wirkenden Kopplerelemente der vorgenannten Art aufweist, beispielsweise also insgesamt 8 oder 12 Kopplerelemente zweiter Art.
Wie in den Fign. 5a und 5b schematisch dargestellt, definieren die Rohrform jedes der Meßrohre zusammen mit einem minimaler Abstand zwischen dem ersten und zweiten Kopplerelement zweiter
Art - mithin also bei der Verwendung von 8 oder mehr als solcher Kopplerelemente die dem
Massenschwerpunkt der Rohranordnung ein- und auslaßseitig jeweils am nahesten liegenden, insoweit also die ein- und auslaßseitig jeweils innersten Kopplerelemente zweiter Art - jeweils eine Nutz-Schwinglänge, L 8x, jedes der Meßrohre. Die Nutz-Schwinglänge, L 8x, des jeweiligen
Meßrohrs entspricht hierbei, wie auch in den Fig. 5a und 5b schematisch dargestellt, dabei einer Länge des zwischen den beiden Kopplerelementen 25i, 252 zweiter Art verlaufenden Abschnitts der Biegelinie des nämlichen Meßrohrs, wobei nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Kopplerelemente zweiter Art so im Meßaufnehmer plaziert sind, daß im Ergebnis die Nutz- Schwinglänge jedes der Meßrohre 181 , 182, 183, 184 weniger als 3000 mm, insb. weniger als 2500 mm und/oder mehr als 800 mm, beträgt. Alternativ oder in Ergänzung ist ferner vorgesehen, die die Meßrohre so auszubilden und die Kopplerelemente zweiter Art so anzuordnen, daß alle vier Meßrohre 181 , I 82, 183, 184 im Ergebnis die gleiche Nutz-Schwinglänge, L 8x, aufweisen. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind zu dem das erste Meßrohr und das zweite Meßrohr zumindest über den sich zwischen dem ersten Kopplerelement zweiter Art und dem zweiten Kopplerelement zweiter Art erstreckenden Bereich - mithin also deren jeweiligen Nutz- Schwinglänge - zueinander parallel, und sind auch das dritte Meßrohr und das vierte Meßrohr zumindest über den sich zwischen dem dritten Kopplerelement zweiter Art und dem vierten
Kopplerelement zweiter Art erstreckenden Bereich - mithin also deren jeweiligen Nutz- Schwinglänge - zueinander parallel.
Zur Schaffung eines möglichst kompakten Meßaufnehmers von ausreichend hoher
Schwingungsgüte und hoher Empfindlichkeit bei möglichst geringem Druckabfall sind nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Meßrohre 181 , 182, 183, 184, abgestimmt auf die erwähnte Nutz-Schwinglänge, so bemessen, daß ein Kaliber-zu-Schwinglänge-Verhältnis D 8/L 8x des Meßaufnehmers, definiert durch ein Verhältnis des Kalibers D 8 des ersten Meßrohrs zur Nutz- Schwinglänge L 8x des ersten Meßrohrs, mehr als 0.03, insb. mehr als 0.05 und/oder weniger als 0.15, beträgt. Alternativ oder in Ergänzung hierzu sind nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Meßrohre 181 , I 82, 183, I 84, abgestimmt auf die oben erwähnte Einbaulänge Ln des Meßaufnehmer, so bemessen, daß ein Schwinglänge-zu-Einbaulänge-Verhältnis L 8x/Ln des Meßaufnehmers, definiert durch ein Verhältnis der Nutz-Schwinglänge L 8x des ersten Meßrohrs zur Einbaulänge Ln des Meßaufnehmers, mehr als 0.55, insb. mehr als 0.6 und/oder weniger als 1.5, beträgt. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Schwingungssensoren, abgestimmt auf die Nutz-Schwinglänge, so im Meßaufnehmer angeordnet, daß ein Meßlänge-zu- Schwinglänge-Verhältnis L 9/L 8x des Meßaufnehmers, definiert durch ein Verhältnis der erwähnten Meßlänge L 9 des Meßaufnehmers zur Nutz-Schwinglänge L 8x des ersten Meßrohrs, mehr als 0.3, insb. mehr als 0.4 und/oder weniger als 0.95, beträgt. Im übrigen können Meßlänge, L 9, und/oder Meßlänge-zu-Schwinglänge-Verhältnis L 9/L 8x darüberhinaus durchaus auch gemäß den in den eigen, nicht vorveröffentlichten internationalen Anmeldungen PCT/EP2010/058797 bzw.
PCT/EP2010/058799 vorgeschlagenen Kriterien zur Bestimmung optimaler Meßlängen bzw.
optimaler Meßlänge-zu-Schwinglänge-Verhältnisse für Meßaufnehmer vom Vibrationstyp genauer bestimmt werden.
Zur Verringerung allfälliger Querempfindlichkeiten des Meßaufnehmers auf Druck, nicht zuletz auch bei einem möglichst hohen Nennweite-zu-Einbaulänge-Verhältnis Dn/Ln von größer als 0.1 und einem möglichst niedrigen Schwinglänge-zu-Einbaulänge-Verhältnis L 8x/Ln von weniger als 1 .5, können in vorteilhafter Weise ferner ringförmige Versteifungselementen an den Meßrohren verwendet werden, von denen jedes an genau einem der Meßrohre Q-\ , I 82, 183, 184 so angebracht ist, daß es dieses entlang einer von dessen, insb. zirkulär umlaufenden, gedachten Umfangslinien umgreift, vgl. hierzu auch die eingangs erwähnte US-B 69 20 798. Im besonderen kann es hierbei von Vorteil sein, wenn auf jedem der Meßrohre 181 , 182, 183 bzw. 184, wenigstens vier solcher, insb. baugleicher, Versteifungselemente angebracht sind. Die Versteifungselementen können dabei beispielsweise so im Meßaufnehmer 1 1 plaziert sein, daß zwei auf demselben Meßrohr
angebrachte, benachbarte Versteifungselementen zueinander einen Abstand aufweisen, der mindestens 70% eines Rohr-Außendurchmessers nämlichen Meßrohrs, höchstens aber 150% selbigen Rohr-Außendurchmessers beträgt. Als besonders geeignet hat sich hierbei ein
gegenseitiger Abstand benachbarter Versteifungselementen erwiesen, der im Bereich von 80% bis 120% des Rohr-Außendurchmessers des jeweiligen Meßrohrs 181 , I 82, 183 bzw. 184 liegt. Durch die Verwendung von vier statt wie bisher zwei parallel durchströmten gebogenen Meßrohren ist es somit auch möglich, Meßaufnehmer der beschriebenen Art auch für große
Massend urchflußraten bzw. mit großen nominellen Nennweiten von weit über 250 mm einerseits mit einer Meßgenauigkeit von über 99,8% bei einem akzeptablem Druckabfall, insb. von weniger als 3 bar, kostengünstig herzustellen und andererseits die Einbaumaße wie auch die Leermasse solcher Meßaufnehmer soweit in Grenzen zu halten, daß trotz großer Nennweite die Herstellung, der Transport, der Einbau wie auch der Betrieb immer noch wirtschaftlich sinnvoll erfolgen kann.
Besonders auch durch Realisierung voranstehend erläuterter, die Erfindung weiter ausgestaltender Maßnahmen - einzeln oder auch in Kombination - können Meßaufnehmer der in Rede stehenden Art auch bei großer nomineller Nennweite so ausgeführt und so dimensioniert werden, daß ein durch ein Verhältnis der erwähnten Leermasse des Meßaufnehmers zu einer Gesamtmasse der
Rohranordnung definiertes Massenverhältnis des Meßaufnehmers ohne weiteres kleiner als 3, insb. kleiner als 2.5, gehalten werden kann.