Beschreibung
Zusammensetzungen enthaltend sekundäres Paraffinsulfonat und
Tetrahydroxypropylethylendiamin
Die Erfindung betrifft wässrige Zusammensetzungen enthaltend 45 - 65 Gew.-% an sekundärem Paraffinsulfonat, 1 - 10 Gew.-% an
Tetrahydroxypropylethylendiamin und Wasser. Sekundäre Paraffinsulfonate sind seit langem als Basistensid bekannt, speziell für Waschmittelanwendungen, Geschirrreinigungsmittel und industrielle Reiniger.
Sekundäre Paraffinsulfonate sind Tenside, die statistisch verteilt überwiegend eine SO3X-Gruppe in Sekundärstellung an der Paraffinkohlenwasserstoffkette und in untergeordnetem Maße zwei oder mehrere SOßX-Gruppen in Sekundärstellung an der Paraffinkohlenwasserstoffkette enthalten. Die Paraffinkohlenwasserstoffketten sind überwiegend lineare und nur zu geringem Anteil von 5 Gew.-% oder weniger verzweigte Paraffinketten mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen. Die Gruppe X kann für Li+, Na+, K\ Mg++, Ca++, Al+++, NH4 + und quaternäre Ammoniumionen [HNR1R2R3]+ stehen, wobei R1, R2 und R3 unabhängig voneinander Wasserstoff, eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 22 Kohlenstoffatomen, eine lineare oder verzweigte, einfach oder mehrfach ungesättigte Alkenylgruppe mit 2 bis
22 Kohlenstoffatomen, eine lineare Mono-Hydroxyalkylgruppe mit 2 bis
10 Kohlenstoffatomen, bevorzugt eine Mono-Hydroxyethyl- oder Mono- Hydroxypropylgruppe, sowie eine lineare oder verzweigte Di-Hydroxyalkylgruppe mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen, sein können.
Diese Tensidklasse kann durch Sulfoxidation von Paraffinen unter
photochemischen Bedingungen hergestellt werden und ist beispielsweise am Markt unter dem Handelsnamen Hostapur® SAS in den Konzentrationen
30 Gew.-%, 60 Gew.-% und 93 Gew.-% erhältlich.
Etwa 60 Gew.-%iges, wässriges sekundäres Paraffinsulfonat ist pastös und tendiert zur Phasentrennung. Um die Separierung zu verhindern, muss dieses permanent gerührt oder im Kreis umgepumpt werden. Gesucht sind deshalb Zusätze, die eine Phasentrennung unterdrücken und dadurch den
energieintensiven Rühr- oder Pumpprozess zur Vermeidung der Phasentrennung ersparen.
Es ist bekannt, dass bei Zugabe von 5 bis 10 Gew.-% an Ethanol oder i-Propanol zu ca. 60 Gew.-%igem, wässrigen sekundärem Paraffinsulfonat die
Phasentrennung unterbleibt. Nachteilig ist jedoch, dass die Zubereitung brennbar ist und entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es deshalb, Zusammensetzungen mit hohem Anteil an sekundärem Paraffinsulfonat bereitzustellen, die auch bei längeren Lagerzeiten und größeren Temperaturschwankungen keine
Phasentrennung zeigen und keine brennbaren Komponenten enthalten.
Es wurde überraschend gefunden, dass diese Aufgabe gelöst wird durch
Zusammensetzungen enthaltend
a) 45 bis 65 Gew.-% eines oder mehrerer sekundärer Paraffinsulfonate mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen,
b) 1 bis 10 Gew.-% der Verbindung der Formel (I)
und
c) 25 bis 52 Gew.-% Wasser,
jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind daher Zusammensetzungen enthaltend
a) 45 bis 65 Gew.-% eines oder mehrerer sekundärer Paraffinsulfonate mit
8 bis 22 Kohlenstoffatomen,
b) 1 bis 10 Gew.-% der Verbindung der Formel (I)
und
c) 25 bis 52 Gew.-% Wasser,
jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzungen. Sowohl die sekundären Paraffinsulfonate der Komponente a) als auch die
Verbindung der Formel (I) [Tetrahydroxypropylethylendiamin] sind nach dem Fachmann geläufigen Methoden herstellbar oder käuflich erwerbbar.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen weisen eine gute Phasenstabilität auf. Sie bleiben über Zeiträume von 6 und mehr Monaten phasenstabil,
vorzugsweise in einem Temperaturbereich von 5 bis 40 °C. Sie sind ökologisch verträglich, annähernd geruchsneutral, haben vorzugsweise ein homogenes Erscheinungsbild und sind darüber hinaus vorzugsweise transparent bis farblos und vorzugsweise farblos.
Vorzugsweise weisen die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen bei 20 °C eine Viskosität von 1 000 bis 100 000 mPa■ s, besonders bevorzugt von 2 000 bis 70 000 mPa · s und insbesondere bevorzugt von 5 000 bis 60 000 mPa■ s auf. Die Viskositäten werden an den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen selbst unter folgenden Bedingungen gemessen: Gerät Brookfield RVT; Spindel Nr. 3 für den Viskositätsbereich von 1 000 bis 5 000 mPa · s; Spindel Nr. 4 für den
Viskositätsbereich von > 5 000 bis 10 000 mPa · s und Spindel Nr. 7 für den Viskositätsbereich von > 10 000 bis 100 000 mPa · s; 20 Umdrehungen pro Minute und 20 °C.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen sind vorteilhafter Weise pumpbar.
Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
a) 45 bis 65 Gew.-% eines oder mehrerer sekundärer Paraffinsulfonate mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen,
b) 2 bis 8 Gew.-% der Verbindung der Formel (I), und
c) 27 bis 51 Gew.-% Wasser,
jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzungen.
Besonders bevorzugt enthalten die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen a) 45 bis 65 Gew.-% eines oder mehrerer sekundärer Paraffinsulfonate mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen,
b) 3 bis 6 Gew.-% der Verbindung der Formel (I), und
c) 29 bis 50 Gew.-% Wasser,
jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzungen.
Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen zusätzlich zu den Komponenten a) bis c)
d) Natriumsulfat und
e) ein oder mehrere Paraffine mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen.
Unter diesen Zusammensetzungen sind wiederum diejenigen bevorzugt, die d) das Natriumsulfat in Mengen von 1 bis 5 Gew.-% und
e) das eine oder die mehreren Paraffine mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen in Mengen von 0,1 bis 2 Gew.-%
enthalten, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzungen.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bestehen die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen aus den Komponenten a) bis e). Vorzugsweise enthalten mindestens 95 Gew.-%, besonders bevorzugt mindestens 97 Gew.-%, des einen oder der mehreren sekundären Paraffinsulfonate der Komponente a) 14 bis 17 Kohlenstoffatome.
Vorzugsweise enthalten 95 bis 100 Gew.-%, besonders bevorzugt 96 bis
99,9 Gew.-%, des einen oder der mehreren sekundären Paraffinsulfonate der Komponente a) einen linearen Paraffinteil und 0 bis 5 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,1 bis 4 Gew.-%, des einen oder der mehreren sekundären
Paraffinsulfonate der Komponente a) einen verzweigten Paraffinteil.
Vorzugsweise sind die Gegenionen des einen oder der mehreren sekundären Paraffinsulfonate der Komponente a) ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Na+, K+, Mg2+ und Ca2+. Besonders bevorzugt ist das Gegenion des einen oder der mehreren sekundären Paraffinsulfonate der Komponente a) Na+.
Vorzugsweise enthalten 99,5 bis 100 Gew.-% des einen oder der mehreren sekundären Paraffinsulfonate der Komponente a) einen gesättigten Paraffinteil und 0 bis 0,5 Gew.-% des einen oder der mehreren sekundären Paraffinsulfonate der Komponente a) einen ungesättigten Paraffinteil. Besonders bevorzugt enthalten 100 Gew.-% des einen oder der mehreren sekundären Paraffinsulfonate der Komponente a) einen gesättigten Paraffinteil und keine ungesättigten Anteile.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung bedeutet "sekundäres Paraffinsulfonat", dass die Sulfonatgruppen an den nicht-endständigen Paraffinteil gebunden sind.
Vorzugsweise sind die Sulfonatgruppen statistisch über den nicht-endständigen Paraffinteil des einen oder der mehreren sekundären Paraffinsulfonate der Komponente a) verteilt und weiterhin bevorzugt tragen von 75 bis 95 Gew.-% des einen oder der mehreren sekundären Paraffinsulfonate eine Sulfonatgruppe und von 5 bis 25 Gew.-% des einen oder der mehreren sekundären Paraffinsulfonate zwei oder mehrere Sulfonatgruppen.
Vorzugsweise weisen die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen einen pH-Wert von 6,0 bis 9,0 auf und besonders bevorzugt von 7,0 bis 8,5.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können so hergestellt werden, dass die Komponenten a) bis c) und gegebenenfalls d) und e) (und gegebenenfalls
weitere Komponenten) bei Raumtemperatur oder bei erhöhten Temperaturen, vorzugsweise bei Temperaturen bis 80 °C, unter Rühren miteinander vermischt werden. Vorzugsweise wird die Komponente a) gegebenenfalls zusammen mit den Komponenten d) und e) in Wasser, welches die Komponente c) darstellt, vorgelegt, und die Komponente b) unter Rühren zugegeben. Hierbei kann vorzugsweise so vorgegangen werden, dass das
Tetrahydroxypropylethylendiamin direkt nach der Herstellung und Aufarbeitung des sekundären Paraffinsulfonats, welches üblicherweise in Wasser hergestellt wird, zugegeben wird.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen eignen sich in vorteilhafter Weise zur Herstellung von Wasch- und Reinigungsmitteln. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist daher die Verwendung einer erfindungsgemäßen Zusammensetzung zur Herstellung von Wasch- und Reinigungsmitteln.
Vorzugsweise sind unter den aus den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen herstellbaren Wasch- und Reinigungsmitteln Geschirrspülmittel, vorzugsweise Handgeschirrspülmittel, Flüssigwaschmittel, Oberflächenreinigungsmittel (Hard Surface Cleaner), beispielsweise zur Reinigung von Keramik-, Metall- oder Glasoberflächen, Neutralreiniger, Allzweckreiniger, Sanitärreiniger, Bodenreiniger, Industriereiniger, aber auch Wasch- und Reinigungsmittel in Pulverform zu nennen.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen sind vorzugsweise in Mengen von 0,5 bis 60,0 Gew.-%, besonders bevorzugt von 2,0 bis 50,0 Gew.-%, in den daraus hergestellten Wasch- und Reinigungsmitteln enthalten. Diese
Mengenangaben beziehen sich auf das Gesamtgewicht der fertigen Wasch- und Reinigungsmittel. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können sowohl in sauren als auch in basischen Formulierungen eingesetzt werden, vorzugsweise in Formulierungen mit einem pH-Wert von 2 bis 13. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen zeichnen sich durch den Vorteil aus, dass sie bei diesen pH-Werten stabil sind.
Des Weiteren eignen sich die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in vorteilhafter Weise zur Herstellung von kosmetischen Reinigungsmitteln wie z. B. Shampoos, Shower Gele, Schaumbäder, Seifen und Zahnpasten.
Weiterhin eignen sich die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in
vorteilhafter Weise als antistatische Mittel für Kunststoffe, als Hilfsmittel für Emulsionspolymerisationen, als Textil- und Lederhilfsmittel, zum Einsatz in Feuerlöschmitteln und zum Einsatz als Oil Field Chemicals.
Die nachfolgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern ohne sie darauf einzuschränken. Alle Prozentangaben sind, sofern nicht explizit anders
angegeben, als Gewichtsprozent (Gew.-%) zu verstehen. Es wurden erfindungsgemäße Zusammensetzungen der Beispiele 1 bis 5 sowie des Vergleichsbeispiels V-6 hergestellt und visuell bezüglich ihres Aussehens, der Phasenstabilität und der Konsistenz beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle A wiedergegeben. Tabelle A Visuelle Beurteilung verschiedener Zusammensetzungen
Beispiel Hostapur® SAS 60 Tetrahydroxypropyl- Beurteilung
ethylendiamin
[Gew.-%] [Gew.-%] leicht trüb,
1 99,0 1.0
phasenstabil
2 97,0 3,0 opal, phasenstabil
3 96,0 4,0 opal, phasenstabil
4 95,0 5,0 opal, phasenstabil
5 94,0 6,0 opal, phasenstabil
V-6 trüb,
(Vergleich) 99,5 0,5 Phasentrennung
Herstellweise:
Hostapur® SAS 60 wird vorgelegt und Tetrahydroxypropylethylendiamin unter Rühren bei Raumtemperatur zugegeben und 5 Minuten nachgerührt.
Bei Hostapur® SAS 60 handelt es sich um eine Zusammensetzung von
sekundärem Natrium-Paraffinsulfonat (ca. 60 Gew.-%) in Wasser. Das eingesetzte sekundäre Paraffinsulfonat enthält zu ca. 97 Gew.-% Paraffinsulfonate mit 14 bis 17 Kohlenstoffatomen. Der n-Paraffinanteil des sekundären Paraffinsulfonats ist > 98 Gew.-%. Das sekundäre Paraffinsulfonat ist zu 100% gesättigt. Es besteht zu ca. 90 Gew.-% aus monosulfonierten und zu ca. 10 Gew.-% aus disulfonierten und höher sulfonierten Paraffinsulfonaten. Die Phasenstabilität der Zusammensetzungen 1 - 5 und V-6 wurde beurteilt, nachdem die Zusammensetzungen über einen Zeitraum von 6 Monaten
abwechselnd für 12 Stunden bei einer Temperatur von 40 °C und für 12 Stunden bei einer Temperatur von 5 °C gelagert wurden. Eine beobachtete
Phasentrennung bedeutet jedoch nicht, dass diese erst nach 6 Monaten
aufgetreten ist.
Aus den Ergebnissen der Tabelle A erkennt man, dass die erfindungsgemäßen Beispiele 1 bis 5 phasenstabile Zusammensetzungen darstellen. Demgegenüber trat bei der Zusammensetzung des Vergleichsbeispiels V-6 mit einer geringen Menge an Tetrahydroxypropylethylendiamin Phasentrennung auf.
Durch Zugabe von Tetrahydroxypropylethylendiamin wird die Viskosität des Hostapur® SAS 60 in den Zusammensetzungen der erfindungsgemäßen
Beispiele 1 - 5 erniedrigt. Diese Zusammensetzungen wiesen derartige
Viskositäten auf, dass sie sich mit handelsüblichen Pumpen ohne Schwierigkeiten
fördern ließen. Bei Zugabe von Tetrahydroxypropylethylendiamin in Mengen größer als 10 Gew.-% steigen die Viskositäten der Zusammensetzungen signifikant an, so dass diese zähfließender werden. Dies zeigte sich z. B. an einer Vergleichs-Zusammensetzung, die aus 89,0 Gew.-% Hostapur® SAS 60 und 11 ,0 Gew.-% Tetrahydroxypropylethylendiamin hergestellt worden ist. Derartige Zusammensetzungen lassen sich wesentlich schwieriger als die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen mittels Pumpen fördern.
Im Folgenden sind Formulierungen angegeben, die unter Verwendung
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen hergestellt wurden.
Formulierung 1 : Geschirrspülmittel
A Genapol® LRO paste (Clariant) 25,0 Gew.-%
Aktivstoff: Laurylethersulfat, 2EO (EO: Ethylenoxid
Einheit), Na-Salz
B Ethanol 7,5 Gew.-% C Zusammensetzung des Beispiels 4 30,0 Gew.-% D Wasser dest. ad 100 Gew.-% E Genaminox® LA (Clariant) 25,0 Gew.-%
Aktivstoff: Lauryldimethylaminoxid
F Duft- und Farbstoff, Konservierungsmittel q.s.
Herstellung:
Nacheinander Zugabe der Komponenten B bis F zu A bei Raumtemperatur unter Rühren.
Formulierung 2: Allzweckreiniger
A Wasser, dest. ad 100 Gew.-%
Kokosfettsäure 2,0 Gew.-%
Kaliumhydroxid (85 Gew.-%ig) 0,5 Gew.-%
B Zusammensetzung des Beispiels 3 10,0 Gew.-%
Genapol® UD 080 (Clariant) 8,0 Gew.-%
Aktivstoff: Undecylalkoholpolyglykolether, 8EO
C Tri-Natrium-citrate 1 ,0 Gew.-%
Herstellung:
I Lösen der Komponenten von A in Wasser bei 40 bis 50°C
II Zugabe von B zu I unter Rühren
III Zugabe von C zu II
Formulierung 3: Neutralseife
Genapol® LRO liquid (Clariant)
Aktivstoff: Laurylethersulfat, 2EO, Na-Salz
Zusammensetzung des Beispiels 5
Genapol® OA 070 (Clariant)
Aktivstoff: C C-is-Oxoalkoholpolyglykolether, 7EO
Genapol® TSM (Clariant)
Aktivstoff: Alkylethersulfat
Genagen® CAB 818 (Clariant)
Aktivstoff: Cr/Ci7-Alkylamidopropylbetain
Wasser
Duft- und Farbstoff, Konservierungsmittel
Natriumchlorid
Herstellung:
I Mischen der Komponenten A bei Raumtemperatur
II Zugabe der Komponenten B und C zu I
III Homogenisieren
Formulierung 4: Flüssigwaschmittel
A Genapol® OA 080 (Clariant) 12,0 Gew.-%
Aktivstoff: C Cis-Oxoalkoholpolyglykolether, 8EO
B Prifac® 7949 (Unichema Chemie GmbH) 14,0 Gew.-% Aktivstoff: Fettsäuremischung
Kaliumhydroxid (85 Gew.-%ig) 2,6 Gew.-% Triethanolamin 2,0 Gew.-%
1 ,2-Propandiol 5,0 Gew.-%
C Wasser ad 100 Gew.-%
D Trinatriumcitratdihydrat 5,0 Gew.-%
Zusammensetzung des Beispiels 4 17,0 Gew.-% Dequest 2066 (Monsanto) 4,0 Gew.-% Aktivstoff: Organophosphonat
E Ethanol 3,0 Gew.-%
Savinase® (Novo) 0,5 Gew.-%
Alcalase® (Novo) 0,2 Gew.-% Termamyl® (Novo) 0,3 Gew.-%
Savinase® (Novo) 0,3 Gew.-%
Färb- und Duftstoff, Konservierungsmittel q.s.
Herstellung:
I Nacheinander Zugabe der Komponenten B zu A unter Rühren bei
Raumtemperatur
I! Zugabe von Komponente C, erwärmt auf 50°C, zu I unter Rühren und Lösen
III Nacheinander Zugabe der Komponenten D zu II unter Rühren
IV Abkühlen auf Raumtemperatur
V Zugabe der Komponenten E zu IV unter Rühren
In den Formulierungsbeispielen sind die Bestandteile der Formulierungen in den Mengen eingesetzt worden wie angegeben, d. h. beispielsweise, dass sich die Mengenangaben auf die eingesetzten Handelsprodukte als solche beziehen und nicht auf die darin enthaltenen Aktivstoffe.