Beschreibung
Ausgleichsbehälter für flüssiges Fluid und lonentauscher
eines Ausgleichsbehälters
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft einen Ausgleichsbehälter für flüssiges Fluid, insbesondere Kühl- fluid einer Kühlvorrichtung eines Funktionssystems, insbesondere eines Brennstoffzellensystems, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, mit wenigstens einem Fluideinlass und wenigstens einem Fluidauslass für das Fluid und mit einem lonentauscher zur Aufbereitung des Fluids mit einem lonentauscherbehälter, der wenigstens einen Einlass für auf- zubereitendes Fluid und wenigstens einen Auslass für aufbereitetes Fluid aufweist und in dem ein granulatartiges lonentauschermedium strömungstechnisch zwischen dem Einlass und dem Auslass angeordnet ist, und der lonentauscherbehälter in dem Ausgleichsbehälter austauschbar angeordnet ist und der Einlass mit dem Fluideinlass und der Auslass mit Fluidauslass korrespondiert.
Ferner betrifft die Erfindung einen lonentauscher eines Ausgleichsbehälters für flüssiges Fluid, insbesondere Kühlfluid einer Kühlvorrichtung eines Funktionssystems, insbesondere eines Brennstoffzellensystems, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, zur Aufbereitung des Fluids, mit einem lonentauscherbehälter, der wenigstens einen Einlass für aufzubereitendes Fluid und wenigstens einen Auslass für aufbereitetes Fluid aufweist und in dem ein granulatartiges lonentauschermedium strömungstechnisch zwischen dem Einlass und dem Auslass angeordnet ist, und der in dem Ausgleichsbehälter austauschbar angeordnet werden kann, derart, dass der Einlass mit einem Fluideinlass des Ausgleichsbehälters und der Auslass mit einem Fluidauslass des Ausgleichsbehälters korrespondiert.
Stand der Technik
Aus der DE 10 2009 012 379 A1 ist ein Kühlmitteltank für ein Kühlmittelsystem eines Brennstoffzellenstapels bekannt. Der Kühlmitteltank umfasst einen Kühlmitteleinlass und einen Kühlmittelauslass. Eine lonentauscherkartusche sitzt auf einem Unterteil des Kühlmitteltanks in einer eigenen Kammer des Kühlmitteltanks, benachbart dem Kühlmitteleinlass. Die lonentauscherkartusche umfasst ein Gehäuse, in dem lonentauscher- harz angeordnet ist. Die lonentauscherkartusche besitzt zumindest ein fluidpermeables Auslassfenster, das in dem Gehäuse geformt ist. Das Auslassfenster ermöglicht eine
Fluidkommunikation mit dem Kühlmittelauslass. Das Gehäuse der lonentauscherkartusche besitzt ferner einen Einlass zur Fluidkommunikation mit dem Kühlmitteleinlass. Das Kühlmittel durchströmt zur Aufbereitung die lonentauscherkartusche und damit das lonentauscherharz vom Einlass, von unten nach oben, zum Auslassfenster. Die lonen- tauscherkartusche ist aus einem festen Material und daher starr und nicht verformbar. Das lonentauscherharz ist lose in der lonentauscherkartusche untergebracht. Die lose Anordnung des lonentauscherharzes in der starren lonentauscherkartusche ermöglicht die Bildung von bevorzugten Strömungswegen durch das durchströmende Kühlmittel. Derartige bevorzugte Strömungswege sind unerwünscht, da dadurch nur ein Teil des lonentauschermediums durchströmt wird und zur Wirkung kommt. Hierdurch wird die Gesamtkapazität des lonentauscher bezüglich der Aufbereitung des Kühlmittels insgesamt verringert. Außerdem wird so die Standzeit der lonentauscherkartusche verlängert. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ausgleichsbehälter für flüssiges Fluid und einen lonentauscher der eingangs genannten Art auszugestalten, der einfach und platzsparend realisiert werden kann, eine optimale Effizienz bezüglich der Aufbereitung des Fluids aufweist und der eine möglichst lange Standzeit hat. Offenbarung der Erfindung
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der lonentauscherbehälter eine flexible Hülle hat.
Erfindungsgemäß hat der lonentauscherbehälter eine flexible Hülle und ist dadurch ein- fach in seiner Form veränderbar. So kann er einfach von außen durch entsprechende Krafteinwirkung komprimiert und das im lonentauscherbehälter enthaltene lonentau- schermedium verpresst werden. Die Komprimierung des lonentauschermediums wirkt der unerwünschten Bildung von bevorzugten Strömungskanälen entgegen. So wird die Standzeit des lonentauschers verlängert. Außerdem wird die Effizienz bezüglich der Aufbereitung des Fluids verbessert. Der flexible lonentauscherbehälter kann außerdem einfach an dem zur Verfügung stehenden Einbauraum optimal angepasst werden. Ein lonentauscherbehälter einer Ausführungsart kann so bei unterschiedlichen Ausgleichsbehältern verwendet werden. Auf diese Weise wird die erforderliche Bauteilevielfalt verringert. Im Übrigen kann ein lonentauscherbehälter einer Ausführungsart je nach Bedarf
mit unterschiedlichen Mengen von lonentauschermaterial gefüllt werden. Leerräume im lonentauscherbehalter können einfach durch Kompression des lonentauscherbehälters zusammen gedrückt werden. Auf diese Weise können einfach mit einem lonentauscherbehalter einer Baugröße lonentauscher mit unterschiedlichen Kapazitäten reali- siert werden.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform kann wenigstens eine Kompressionseinrichtung, insbesondere mit wenigstens einem elastischen Element, zur Kompression des lonentauscherbehälters, insbesondere des lonentauschermediums, vorgesehen sein. Mit der Kompressionseinrichtung kann der lonentauscherbehälter mit diesem darin enthaltenen lonentauschermedium komprimiert werden, so dass der Bildung von bevorzugten Fluidströmungskanälen entgegengewirkt wird. Vorteilhafterweise kann in der lonentauscherkammer an einem Deckel einer Austauschöffnung, durch die der lonentauscher in die lonentauscherkammer eingebracht werden kann, ein vorgespanntes elastisches Element angeordnet sein, mit dem der lonentauscherbehälter gegen einen Boden der lonentauscherkammer gepresst und damit komprimiert wird. Zusätzlich oder alternativ kann ein entsprechendes vorgespanntes elastisches Element auch an der Bodenseite der lonentauscherkammer angeordnet sein und den lonentauscherbehälter zum Deckel hin komprimieren. Bei dem elastischen Element kann es sich insbesondere um ein Federelement handeln, insbesondere eine beschichtete Metallfeder oder eine Kunststofffeder. Es kann auch eine Metallfeder vorgesehen sein, die in einem gegen das Fluid abgedichteten Raum, insbesondere unter Verwendung einer Membrane oder eines Faltenbalgs, angeordnet ist, um einen Eintrag von Metallionen in das Fluid zu verhindern. Eine beschichtete Metallfeder oder eine Metallfeder in einem abgedichteten Raum kann vorteilhafterweise auf der Seite des Einlasses des lonentauscherbehälters angeordnet sein. Auf diese Weise werden bei einer Beschädigung der Beschichtung der Metallfeder oder des abgedichteten Raumes eventuell austretende Metallionen durch das im Strömungspfad folgende lonentauschermedium aufgenommen und gelangen nicht in die Fluidleitung. Die Kompressionseinrichtung kann vorzugsweise als Teil des lonentauschers auch eine vorgespannte, elastische Kompressionshülle aufweisen, in welcher der lonentauscherbehälter steckt und die den lonentauscherbehälter und mit ihm das lonentauschermedium komprimiert. Die Kompressionseinrichtung kann Teil des lonentauschers sein. Ebenso kann der Deckel Teil des lonentauschers sein.
Vorteilhafterweise kann wenigstens eine Kompressionseinrichtung, insbesondere mit einem elastischen Element, zur Kompression des lonentauschermediums in dem lonentauscherbehalter angeordnet sein. So kann der lonentauscher als Modulbauelement gemeinsam mit der Kompressionseinrichtung gefertigt werden. Der lonentauscherbeutel kann gemeinsam mit der Kompressionseinrichtung ausgetauscht werden. Das elastische Element kann dabei, wie oben bereits beschrieben, ein vorgespanntes Federelement, insbesondere eine beschichtete Metallfeder, eine Kunststofffeder oder eine Metallfeder in einem abgedichteten Raum sein. Dadurch, dass die Kompressionseinrichtung in dem lonentauscherbehalter angeordnet ist, ist eine optimale Kompression des lonentauschermediums möglich, da die Hülle des lonentauscherbehälters bei der Kompression nicht verformt werden muss. Die Kompressionseinrichtung kann direkt auf das lonentauschermedium wirken. So kann die Kompressionseinrichtung insgesamt entsprechend kleiner dimensioniert sein. Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann die Hülle des lonentauscherbehälters wenigstens abschnittsweise elastisch sein. Der lonentauscherbehalter kann auf diese Weise prall mit lonentauschermedium gefüllt werden, so dass der elastische Bereich der Hülle mit einer Vorspannung versehen wird. Diese Vorspannung komprimiert das enthaltene lonentauschermedium, so dass der elastische Anteil der Hülle des lo- nentauscherbehälters als Kompressionseinrichtung wirkt. Der Bildung von bevorzugten Strömungskanälen wird auf diese Weise entgegengewirkt. Außerdem können durch die Elastizität des lonentauscherbehälters im lonentauscher auftretende Druckschwankungen durch das durchströmende Kühlfluid kompensiert werden. Ferner kann auf weitere elastische Elemente zur Kompression des lonentauscherbehälters verzichtet werden. Zumindest können sie entsprechend kleiner dimensioniert werden.
Ferner kann vorteilhafterweise der Ausgleichsbehälter eine Anschlussgeometrie für den lonentauscherbehälter aufweisen, mit der der Einlass mit dem Fluideinlass oder der Auslass mit Fluidauslass verbunden ist. Die Anschlussgeometrie ermöglicht eine einfa- che Montage des lonentauschers in der lonentauscherkammer. Die Anschlussgeometrie kann vorteilhafterweise so ausgestaltet sein, dass durch einfaches Einstecken des lonentauscherbehälters eine Fluidverbindung zwischen dem Einlass und dem Fluideinlass oder dem Auslass und dem Fluidauslass realisiert wird.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann der lonentauscherbehälter in einer festen Aufnahmehülle, insbesondere einem Innenzylinder im Ausgleichsbehälter, angeordnet sein. Durch die feste Aufnahmehülle kann die Form des lonentauscherbe- hälters vorgegeben werden. Bei der Verwendung einer Kompressionseinrichtung, kann so verhindert werden, dass der lonentauscherbehälter seine Form verändert und dadurch der Kompressionskraft ausreicht. Bei der Kompression können der lonentauscherbehälter und das lonentauschermedium gegen eine Innenwand der festen Aufnahmehülle gepresst werden, wodurch eine optimale Verdichtung des lonentauscher- mediums erfolgt. Der Bildung von bevorzugten Strömungskanälen kann so einfach und effizient entgegengewirkt werden. Wenn die Aufnahmehülle insbesondere in Form eines Innenzylinders fest im Ausgleichsbehälter angeordnet ist, kann sie gleichzeitig als Aufnahme und Führung beim Einbau des lonentauscherbehälters wirken. Die Aufnahmehülle kann vorteilhafterweise zusätzlich mit einer Anschlussgeometrie für den lonentauscherbehälter kombiniert sein.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann die lonentauscherkammer eine Austauschöffnung für den lonentauscher aufweisen, die mit einem Deckel, insbesondere mit einem Schnappverschluss oder Rastverschluss, verschließbar ist. Durch die Austauschöffnung kann der lonentauscher einfach in den Ausgleichsbehälter eingebracht und aus diesem entfernt werden. Schnellverschlüsse und Rastverschlüsse können schnell und einfach geschlossen und geöffnet werden.
Vorteilhafterweise kann der lonentauscherbehälter mittels einer Halteeinrichtung, insbesondere einem insbesondere zweiteiligen Halteteil mit Krallen oder einer Rastverbin- dung, am Deckel gehalten sein. Mit dem Halteteil kann der lonentauscherbehälter einfach festgeklemmt und durch die Krallen sicher am Deckel gehalten werden. Auf diese Weise kann bei einem Austausch des lonentauschers der lonentauscherbehälter gemeinsam mit dem Deckel vom Ausgleichsbehälter getrennt werden. Es ist kein zusätzliches Werkzeug erforderlich, um den lonentauscherbehälter zu greifen und aus dem Ausgleichsbehälter herauszuziehen. Der Deckel kann Teil des lonentauschers sein. Das Halteteil kann einfach aus zwei Teilen zusammengesetzter sein. Es kann einfach um den lonentauscherbeutel herum geschlossen werden. Eine Rastverbindung ist einfach verbindbar und wieder lösbar.
Vorteilhafterweise kann der Deckel einen wenigstens zweistufigen Öffnungsmechanismus aufweisen. Auf diese Weise kann einfach eine Sicherheitsfunktion realisiert werden. Falls im Ausgleichsbehälter ein Überdruck gegenüber der Umgebung herrscht, kann mit der Sicherheitsfunktionen einfach verhindert werden, dass der Deckel beim Öffnen unkontrolliert weggeschleudert wird, was zu einer Gefährdung des Servicepersonals führen kann. Der Öffnungsmechanismus kann vorzugsweise eine Art Bajonett- verschluss aufweisen, der mit einer Sicherheitsfeder kombiniert sein kann.
Die technische Aufgabe wird erfindungsgemäß ferner durch den lonentauscher gelöst, dadurch, dass der lonentauscherbehälter eine flexible Hülle hat. Die oben im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Ausgleichsbehälter aufgezeigten Merkmale und Vorteile gelten für den erfindungsgemäßen lonentauscher entsprechend.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert werden. Der Fachmann wird die in der Zeichnung, der Beschreibung und den Ansprüchen in Kombination offenbarten Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen. Es zeigen schematisch:
Figur 1 eine isometrische Darstellung eines Ausgleichsbehälters für Kühlmittel eines Kühlkreislaufs eines Brennstoffzellensystems eines Kraftfahrzeugs, in dem ein lonentauscher angeordnet ist, gemäß einem ersten Ausfüh- rungsbeispiel;
Figur 2 eine Draufsicht des Ausgleichsbehälters aus der Figur 1 ;
Figur 3 eine Seitenansicht des Ausgleichsbehälters aus den Figuren 1 und 2;
Figur 4 einen Längsschnitt des Ausgleichsbehälters aus den Figuren 1 bis 3 entlang der Schnittlinie IV-IV aus der Figur 2;
Figur 5 einen Längsschnitt eines Ausgleichsbehälters gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel, welcher zu dem Ausgleichsbehälter aus den Figuren 1 bis 4 ähnlich ist;
Figur 6 einen Längsschnitt eines Ausgleichsbehälters gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel, der zu den Ausgleichsbehältern aus den Figuren 1 bis 5 ähnlich ist;
Figur 7 einen Längsschnitt eines Ausgleichsbehälters gemäß einem vierten Aus- führungsbeispiel, der zu den Ausgleichsbehältern aus den Figuren 1 bis 6 ähnlich ist;
Figur 8 eine Seitenansicht des lonentauschers des Ausgleichsbehälters aus der
Figur 7;
Figur 9 einen Längsschnitt eines Ausgleichsbehälters gemäß einem fünften Aus- führungsbeispiel, welches zu den Ausgleichsbehältern aus den Figuren 1 bis 8 ähnlich ist;
Figur 10 einen Längsschnitt des lonentauschers des Ausgleichsbehälters aus der
Figur 9. In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Ausführungsform(en) der Erfindung
In den Figuren 1 bis 4 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines Ausgleichsbehälters 10 für Kühlfluid eines Kühlkreislaufs eines Brennstoffzellensystems eines Kraftfahrzeugs gezeigt. Der Ausgleichsbehälter 10 umfasst ein Basisteil 12, das mit einem Deckelteil 14 dicht verschlossen ist.
In dem Ausgleichsbehälter 10 sind Schwallwände 16 für das Kühlfluid angeordnet, die den Ausgleichsbehälter 10, wie in der Figur 4 gezeigt, in mehrere Kammern 18 unter- teilt. Die Schwallwände 16 wirken festigkeitssteigernd und dienen zur Beruhigung des Kühlfluids. Die Schwallwände 16 weisen jeweils im unteren Bereich Durchströmöffnungen 20 auf, durch die das Kühlfluid zwischen den Kammern 18 strömen kann. In ihren oberen Bereichen weisen die Schwallwände 16 Ausgleichsöffnungen 22 auf, durch die insbesondere zum Druckausgleich Luft zwischen den Kammern 18 strömen kann.
In einer zylindrischen Aufnahmekammer 24 des Ausgleichsbehälters 10 ist ein lonentauscherbeutel 26 eines insgesamt mit dem Bezugszeichen 25 bezeichneten lonentauschers angeordnet. Die Aufnahmekammer 24 ist durch einen Innenzylinder 28 begrenzt, in dem der lonentauscherbeutel 26 eingesteckt ist. Der lonentauscherbeutel 26
ist mit einem in der Figur 4 schraffiert angedeuteten lonentauschergranulat 27 gefüllt, auf dessen Wirkungsweise hier nicht weiter eingegangen wird. Der Innenzylinder 28 ist umfänglich dicht mit dem Boden des Ausgleichsbehälters 10 verbunden. Der Boden des Ausgleichsbehälters 10 bildet auch einen Kammerboden 30 der Aufnahmekammer 24. Der obere Rand des Innenzylinders 28 ist frei, so dass dort Verbindungsöffnungen 32 zu den an den Innenzylinder 28 angrenzenden Kammern 18 des Ausgleichsbehälters 10 realisiert sind. Der Kammerboden 30 ist abgestuft und begrenzt einen Zulaufraum 34, in den ein Zulaufstutzen 36 führt. Der Kammerboden 30 mit dem Zulaufraum 34 bildet so eine Anschlussgeometrie für den lonentauscherbeutel 26. Der Zulaufstutzen 36 ist zur Zuführung von Kühlfluid in den Ausgleichsbehälter 10 mit einer nicht gezeigten Kühlmittelzuleitung des Kühlmittelkreislaufs verbunden.
Ein dem Zulaufstutzen 36 zugewandter, in der Figur 4 unterer Bereich des Zulaufraums 34 ist im Durchmesser bezüglich dem Durchmesser des Innenzylinders 28 reduziert. In diesem unteren Bereich des Zulaufraums 34 ist eine vorgespannte Spiraldruckfeder 38 axial zum Innenzylinder 28 angeordnet. Die Spiraldruckfeder 38 ist aus Kunststoff. Sie stützt sich mit einem Ende am Kammerboden 30 ab. Mit dem anderen Ende stützt sich die Spiraldruckfeder 38 an einem Verteilerelement 40 ab.
Das Verteilerelement 40 ist im Innenzylinder 28 axial beweglich angeordnet. Die Um- fangsseite des Verteilerelements 40 ist abgestuft. Ein dem der Spiraldruckfeder 38 zu- gewandter Abschnitt des Verteilerelements 40 weist in etwa den Durchmesser des unteren Bereich des Kammerbodens 30 auf. Ein dem lonentauscherbeutel 26 zugewandter Abschnitt des Verteilerelements 40 hat in etwa den Querschnitt des Innenzylinders 28. Das Verteilerelement 40 wird mit der vorgespannten Spiraldruckfeder 38 in axialer Richtung gegen den lonentauscherbeutel 26 gedrückt. In der Figur 4 ist das Verteiler- element 40 der besseren Übersichtlichkeit wegen in seiner unteren Position gezeigt, in der es keine Kraft auf den lonentauscherbeutel 26 ausübt. In der nicht dargestellten betriebsbereiten Position bewirkt der Druck des Verteilerelements 40 gegen den lonentauscherbeutel 26, dass dieser in den Innenzylinder 28 hinein gepresst wird, so dass er flächig an der umfänglichen Innenseite des Innenzylinders 28 anliegt. Das lonentau-
schergranulat 27 wird dabei komprimiert, wodurch der Bildung von bevorzugten Strömungskanälen im lonentauschergranulat 27 beim durchströmen von Kühlflüssigkeit entgegengewirkt wird. Das Verteilerelement 40 weist eine Vielzahl von in der Figur 4 angedeuteten Verteilerkanälen auf, welche den Zulaufraum 34 mit der angrenzenden Unterseite des lonentau- scherbeutels 26 verbinden. Mit dem Verteilerelement 40 wird bewirkt, dass durch den Zulaufstutzen 36 in den Zulaufraum 34 einströmendes, aufzubereitendes Kühlfluid, in Figur 4 angedeutet durch einen Pfeil 44, gleichmäßig über den Querschnitt des Innen- Zylinders 28 verteilt und der Unterseite des lonentauscherbeutels 26 zuströmen kann.
Neben der Aufnahmekammer 24 ist im Boden des Ausgleichsbehälters 10 eine Austrittsöffnung 46 angeordnet, die an der Außenseite des Ausgleichsbehälters 10 von einem Austrittsstutzen 48 umgeben ist. Der Austrittsstutzen 48 ist zur Abführung von Kühlfluid aus dem Ausgleichsbehälter 10 mit einer gezeigten Kühlmittelableitung des Kühlmittelkreislaufs verbunden.
Der Ausgleichsbehälter 10 weist räumlich oben am Deckelteil 14 einen Aufnahmestutzen 50 mit einer zu dem Innenzylinder 28 der Aufnahmekammer 24 koaxialen Aufnah- meöffnung 52 auf. Durch die Aufnahmeöffnung 52 kann der lonentauscherbeutel 26 in die Aufnahmekammer 24 des Ausgleichsbehälters 10 eingebracht und aus dieser heraus genommen werden. Der Aufnahmestutzen 50 weitet sich auf seiner dem Innenzylinder 28 abgewandten Seite trichterartig auf, wodurch das Einbringen des lonentau- scher Beute 26 und der Einbau eines Aufnahmedeckels 54 zum Verschließen der Auf- nahmeöffnung 52 vereinfacht wird.
Der Aufnahmedeckel 54 umfasst einen Becher 56. Die offene Seite des Bechers 56 befindet sich auf der der Aufnahmekammer 24 abgewandten Außenseite. Mit einem Boden 58 des Bechers 56 wird die Aufnahmeöffnung 52 verschlossen. Am Boden 56 des Bechers 58 liegt eine Pressscheibe 86 flächig an, die an der dem Verteilerelement 54 abgewandte Oberseite des lonentauscherbeutels 26 befestigt ist.
In der Umfangswand des Bechers 56 erstrecken sich axial auf einer Höhe in Um- fangsrichtung jeweils teilumfänglich zwei Schlitze 60, die insbesondere in der Figur 1
gezeigt sind. Durch die Schlitze 60 reichen Bögen eines beispielsweise in den Figuren 1 und 2 gezeigten, mehrfach geschwungenen, federnden Sicherungsringes 62. Der Aufnahmestutzen 50 weist entsprechende Schlitze für den Sicherungsring 62 auf, welche in den Figuren 1 bis 4 der besseren Übersicht halber nicht gezeigt sind.
Am Rand des Bechers 56 ist einstückig ein Kragen 64 angeordnet. Der Kragen 64 erstreckt sich vom Becher 56 aus radial nach außen. Er geht radial außen in einen Zylinderabschnitt 66 über, welcher zum Becher 56 koaxial ist und diesen radial außen umgibt. In dem Zylinderabschnitt 66 sind drei etwa L-förmige Bajonettaufnahmen 68 ange- ordnet, welche jeweils zu dem freien Rand des Zylinderabschnitts 66 offen sind. In die Bajonettaufnahme 68 greifen bei montiertem Aufnahmedeckel 54, wie insbesondere in der Figur 1 gezeigt, entsprechende Stege 70 ein. Die Stege 70 sind an der radial äußeren Umfangsseite des Aufnahmestutzens 50 angeordnet und erstrecken sich in Um- fangsrichtung und radial nach außen. Die Stege 70 und die Bajonettaufnahmen 68 wir- ken in der Art eines Bajonettverschlusses zusammen.
Der Becher 56 des Aufnahmedeckels 54 weist ferner radial außen eine umfängliche Dichtungsnut mit einer Ringdichtung 72 auf, die den Aufnahmedeckel 54 gegen den die radial innere Seite des Aufnahmestutzens 50 abdichtet.
Durch die Kombination der Stege 70 mit dem Bajonettaufnahmen 68 und dem Sicherungsring 62 mit den Schlitzen 60 ist ein zweistufiger Öffnungsmechanismus für den Aufnahmedeckel 54 realisiert. Nach dem Öffnen der Bajonettverbindung mit den Stegen 70 und den Bajonettaufnahmen 68 ist der Aufnahmedeckel 54 durch den Sicherungs- ring 62 weiterhin im Aufnahmestutzen 50 gesichert. Auf diese Weise wird verhindert, dass, falls im Ausgleichsbehälter 10 ein Überdruck gegenüber der Umgebung herrscht, der Aufnahmedeckel 54 unkontrolliert aus dem Ausnahmestutzen 50 herausgeschleudert wird. Nach dem Lösen der Bajonettverbindung gibt der Aufnahmedeckel 54 die Aufnahmeöffnung 52 frei, so dass sich der Überdruck kontrolliert abbauen kann. Erst nach dem Lösen des Sicherungsringes 62 kann der Aufnahmedeckel 54 auf der dem Aufnahmestutzen 50 entfernt werden.
Neben dem Aufnahmestutzen 50 ist, wie in den Figuren 1 bis 3 gezeigt, am Deckelteil 14 ein Nachfüllstutzen 74 zum Nachfüllen von Kühlfluid angeordnet. Der Nachfüllstutzen 74 ist mit einem Schraubverschluss 76 verschließbar. Der lonentauscherbeutel 26 ist aus einem flexiblen, elastischen Material, so dass er sich der Form des Innenzylinders 28 anpassen kann. Das Material des lonentauscherbeutels 26 ist für das Kühlfluid durchlässig. Das Kühlfluid kann so aus den Verteilerkanälen 42 des Verteilerelements 40 in das Innere des lonentauscherbeutels 26 einströmen. Ein an dem Verteilerelement 40 zugewandter Abschnitt des lonentauscherbeutels 26 wirkt so als Einlass 41 für das aufzubereitende Kühlfluid. Dadurch, dass der lonentauscherbeutels 26 an der Innenseite des Innenzylinders 28 anliegt, wird verhindert, dass das Kühlfluid dort aus dem lonentauscherbeutels 36 Austritt. Das Kühlfluid muss das lonentauschergranulat 27 von unten nach oben in Richtung der Pfeile 82 durchströmen und wird dort aufbereitet. Das aufbereitete Kühlfluid kann nur durch die Verbin- dungsöffnungen 32, in der Figur 4 angedeutet durch einen Pfeil 80, aus der Aufnahmekammer 24 heraus strömen. Dortige Abschnitte des lonentauscherbeutels 26 dienen als Auslass 43 für das aufbereitete Kühlfluid. Die Strömung des Kühlfluids durch den lonentauscherbeutel 26 vom Einlass 41 zum Auslass 43 ist so vorgegeben. Aus dem Auslass 43 strömt das aufbereitete Kühlfluid in die Kammern 18 und von dort aus über die Aus- trittsöffnung 46 und den Austrittsstutzen 48 aus dem Ausgleichsbehälter 10 heraus.
Das Material des lonentauscherbeutels 26 in den Bereichen des Einlasses 41 und des Auslasses 43 erfüllt zusätzlich eine Rückhaltefunktion für das lonentauschergranulat 27. Separate Rückhalteinrichtungen, beispielsweise in Form von Sieben, sind so nicht er- forderlich.
In der Figur 5 ist ein zweites Ausführungsbeispiel des Ausgleichsbehälters 10 gezeigt. Diejenigen Elemente, die zu denen des ersten Ausführungsbeispiels aus den Figuren 1 bis 4 ähnlich sind, sind mit denselben Bezugszeichen zuzüglich 100 versehen. Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel dadurch, dass die Spiraldruckfeder 38 nicht im Zulaufraum 34, sondern in einem Federaufnahmezylinder 84 angeordnet ist. Der Federaufnahmezylinder 84 ist koaxial zum Becher 56 des Aufnahmedeckels 54 an der der Aufnahmekammer 24 zugewandten Seite des Bodens 58 angebracht. Die Spiraldruckfeder 38 stützt sich auf einer Seite an
dem Boden 58 und auf der anderen Seite an der Pressscheibe 86 ab. Die Pressscheibe 86 ist in axialer Richtung im Innenzylinder 28 verschiebbar, so dass der lonentauscherbeutel 26 durch die Vorspannung der Spiraldruckfeder 38 über die Pressscheibe 86 im Innenzylinder 28 komprimiert wird.
Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel sind der Zulaufraum 134 und das Verteilerelement 140 nicht abgestuft. Das Verteilerelement 140 ist nicht verschiebbar im Zulaufraum 134 angeordnet. Es wirkt so als Widerlager für den lonentauscherbeutel 26. Ein drittes Ausführungsbeispiel, dargestellt in der Figur 6, unterscheidet sich vom zweiten Ausführungsbeispiel aus der Figur 5 dadurch, dass anstelle der Pressscheibe 86 ein Kunststoffbecher 186 vorgesehen ist. Der Kunststoffbecher 186 besteht aus zwei voneinander trennbaren Halbschalen 188, welche den lonentauscherbeutel 26 auf seiner dem Aufnahmedeckel 54 zugewandten Seite umgreifen. Die Halbschalen 188 weisen radial innen an ihren Umfangsseiten Krallen 190 auf, welche sich in den lonentauscherbeutel 26 einkrallen und diesen festhalten. Der Kunststoffbecher 186 ist axial im Federaufnahmezylinder 84 verschiebbar. Anstelle der Spiraldruckfeder 38 ist ein Federboden 138 vorgesehen, der am Boden 58 des Bechers 56 des Aufnahmedeckels 54 befestigt ist. Der Fehlerboden 138 drückt in axialer Richtung gegen den Kunststoffbecher 186, so dass der lonentauscherbeutel 26 gegen den Innenzylinder 28 und das Verteilerelement 140 gepresst und das lonentauschergranulat 27 verdichtet wird.
In den Figuren 7 und 8 ist ein viertes Ausführungsbeispiel des Ausgleichsbehälters 10 gezeigt. Das vierte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem zweiten Ausfüh- rungsbeispiel gemäß Figur 5 dadurch, dass die Pressscheibe 86 radial außen Rastnasen 292 einer Rastverbindung 293 aufweist. Über die Rastverbindung 293 ist der lonentauscherbeutel 26 trennbar mit dem Aufnahmedeckel 54 verbunden. Der Federaufnahmezylinder 84 weist in seiner Umfangswand mit den Rastnasen 292 korrespondierende Rastaufnahmen 294 auf. Die Rastaufnahmen 294 verfügen jeweils über einen sich axial erstreckenden Einführungsabschnitt 296, welcher zum freien Rand des Federaufnahmezylinders 84 offen ist. Durch den Einführungsabschnitt 296 kann die entsprechende Rastnase 292 in axialer Richtung in die Rastaufnahme 294 eingeführt und aus dieser heraus gezogen werden. Der Einführungsabschnitt 296 geht über in einen sich in Um- fangsrichtung erstreckenden Translationsabschnitt 298. An den Translationsabschnitt
298 schließt sich ein sich in axialer Richtung erstreckender Verschiebeabschnitt 299 an. Der Verschiebeabschnitt 299 überragt den Translationsabschnitt 298 in axialer Richtung beidseitig. Die Rastnasen 292 mit den speziell ausgestalteten Rastaufnahmen 294 wirken als Sicherheitsverrastung, welche verhindert, dass sich die Verbindung zwischen der Pressscheibe 86 und dem Aufnahmedeckel 54 ungewollt löst. In dem Verschiebeabschnitt 299 kann sich die Pressscheibe 86 relativ zum Federaufnahmezylinder 84 in axialer Richtung bewegen, um den lonentauscherbeutel 26 zu komprimieren.
In den Figuren 9 und 10 ist ein fünftes Ausführungsbeispiel des Ausgleichsbehälters 10 gezeigt. Im Unterschied zu dem zweiten Ausführungsbeispiel in Figur 5 ist anstelle der Spiraldruckfeder 38 ein Federboden 338 vorgesehen, welcher sich im lonentauscherbeutel 26 befindet. Der Federboden 338 stützt sich an einer Abdeckscheibe 300 ab, welche an der dem Aufnahmedeckel 54 zugewandten Seite des lonentauscherbeutels 26 angeordnet ist. Mit seiner der Deckelscheibe 300 abgewandten Stirnseite stützt sich der Fehlerboden 338 an einer Pressscheibe 386 ab. Die Pressscheibe 386 befindet sich im Inneren des lonentauscherbeutels 26 zwischen dem Federboden 338 und dem lo- nentauschergranulat 27. Die Pressscheibe 386 ist fluiddurchlässig. Der Auslass 43 des lonentauscherbeutels 26 befindet sich auf Höhe des Federbodens 138. Die Abdeckscheibe 300 wird in Führungsleisten 388 am Boden 58 des Aufnahmedeckels 54 gehal- ten.
Bei allen oben beschriebenen Ausführungsbeispielen eines Ausgleichsbehälters 10 und eines lonentauschers 25 sind unter anderen folgenden Modifikationen möglich: Die Erfindung ist nicht beschränkt auf einen lonentauscher 25 von Kühlvorrichtungen von Brennstoffzellen von Kraftfahrzeugen. Vielmehr kann sie auch bei lonentauschern von andersartigen Funktionssystemen zur Aufbereitung von andersartigen flüssigen Fluiden, beispielsweise bei lonentauschern zur Deionisierung von Wasser bei Funkenerodiermaschinen, bei stationären Brennstoffzellenanwendungen oder zur Aufbereitung von wässriger Harnstofflösung, welche beispielsweise zur Sauerstoffreduktion von Stickoxiden in den Abgasstrom einer Brennkraftmaschine eingespritzt wird, verwendet werden. Auch kann die Erfindung bei der Aufbereitung von Trinkwasser, Kühlwasser, Kesselwasser oder einem andersartigen Brauchwasser eingesetzt werden.
Die Spiraldruckfedern 38 kann statt aus Kunststoff auch aus einem beschichteten Metall sein. Anstelle der Spiraldruckfedern 38 kann auch offenporiger Schaum als elastisches Element zur Kompression des lonentauscherbehälters 26 eingesetzt werden. Es kann auch eine Metallfeder vorgesehen sein, die in einem gegen das Kühlfluid abgedichteten Raum, beispielsweise unter Verwendung einer Membran und/oder eines Faltenbalgs, angeordnet ist, um einen Eintrag von Metallionen in das Kühlfluid zu verhindern. Der lonentauscherbeutel 26 kann statt aus einem flexiblen elastischen Material auch aus einem flexiblen nichtelastischen Material oder einen nur abschnittsweise elastischen Material sein.
Der lonentauscherbeutels 26 kann auch in den Abschnitten zwischen dem Einlass 41 und dem Auslass 43 für Fluid undurchlässig ausgestaltet sein. Beispielsweise kann der lonentauscherbeutel 26 dort fluidundurchlässig beschichtet sein oder mit einer fluidun- durchlässigen Hülle, beispielsweise einer elastischen Kompressionshülle, umgeben sein. Sind die Abschnitte zwischen dem Einlass 41 und dem Auslass 43 fluidundurchlässig, kann auf die Dichtwirkung beim Anliegen des lonentauscherbeutels 26 an der radial inneren Umfangsseite des Innenzylinders 28 verzichtet werden. Weist eine entsprechende fluidundurchlässige Hülle eine ausreichende Kompressionswirkung auf, um das lonentauschergranulat 21 zur Vermeidung von bevorzugten Strömungskanälen ausreichend zu verpressen, kann auch auf die Kompressionsfunktion des Innenzylinders 28 verzichtet werden. Unter Umständen kann dann auf den Innenzylinder 28 gänz- lieh verzichtet werden.