Brennverfahren für Kolbenbrennkraftmaschinen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Brennverfahren für eine Kolbenbrennkraftmaschine, insbesondere für eine Dieselbrennkraftmaschine, deren Kraftstoffeinspritzsystem mit Voreinspritzung arbeitet, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft außerdem eine mit einem derartigen Brennverfahren arbeitende
Kolbenbrennkraftmaschine.
Aus der DE 37 36 630 A1 ist ein gattungsgemäßes Brennverfahren für
Kolbenbrennkraftmaschinen, insbesondere für Dieselbrennkraftmaschinen bekannt, deren Kraftstoffeinspritzsystem mit Voreinspritzung arbeitet. Aufgrund der Tatsache, dass insbesondere Dieselbrennkraftmaschinen mit relativ niedrigem Verdichtungsverhältnis und mit Kraftstoffen relativ niedriger Cetanzahl arbeiten müssen, weisen diese
Zündprobleme während einer Kaltstartphase auf, verbunden mit der Folge hoher
Geräusch- und Schadstoffemissionen. Durch die vorgeschlagene Kombination von Kraftstoffeinspritzung mit Voreinspritzung sowie einer Fremdzündung sollen im gesamten Betriebsbereich der Dieselbrennkraftmaschine sichere und exakt definierte
Zündverhältnisse geschaffen werden, die zu geringeren Geräusch- und
Schadstoffemissionen führen.
Aus der EP 0 534 491 A2 ist ein Kraftstoffeinspritzsteuersystem bekannt, welches insbesondere ein Starten von Dieselbrennkraftmaschinen erleichtern soll. Hierzu spritzt das Kraftstoffeinspritzsteuersystem einen Kraftstoffvorstrahl in eine Brennkammer synchron zu einem Signal ein, das eine Winkelposition der Kurbelwelle der
Dieselbrennkraftmaschine anzeigt. Nachdem der Kraftstoffvorstrahl eingespritzt worden ist, spritzt das Kraftstoffeinspritzsteuersystem einen Kraftstoffhauptstrahl mit größerer Menge als derjenigen des eingespritzten Kraftstoffvorstrahls ein. Sogar dann, wenn die Drehzahl niedrig ist und insbesondere wie in der Kaltstartphase oft auftretend großen Veränderungen unterworfen ist, wird durch das Kraftstoffeinspritzsteuersystem der
Kraftstoffvorstrahl verlässlich in die Brennkammer zu einem gewünschten Zeitpunkt eingespritzt. In der Kaltstartphase wird jedoch nicht nur der Kraftstoffvorstrahl vor dem Kraftstoffhauptstrahl eingespritzt, sondern zugleich auch gezündet, um einen leicht zündbaren, auslösenden Zustand in der Verbrennungskammer zu erzeugen. Der darauf folgend eingespritzte Kraftstoff hauptstrahl kann somit durch den Auslösezustand in der Verbrennungskammer leicht gezündet werden, wodurch die Dieselbrennkraftmaschine zuverlässig und sicher gestartet werden kann und insbesondere die Geräusch- und Schadstoffemissionen während der Kaltstartphase reduziert werden können.
Generell haben Dieselbrennkraftmaschinen den grundsätzlichen Nachteil von relativ hohen Zylinderspitzendrücken. Um diese zu vermeiden, wird das Verdichtungsverhältnis unter Umständen relativ niedrig gewählt, was jedoch wiederum den Nachteil hat, dass während der Kaltstartphase und bei Teillast aufgrund des dann besonders hohen
Zündverzuges Schwierigkeiten auftreten können, die zum Einen zu einer
Geräuschentwicklung und zum Anderen zu einer hohen Schadstoffemission von unverbrannten Kohlenwasserstoffen führen können. Ähnliche Probleme können aber auch im Normalbetrieb bei Verwendung von Kraftstoffen mit ungünstigen
Zündeigenschaften auftreten. Ein probates Mittel, den Zündverzug zu verkürzen ist dabei die Voreinspritzung einer gewissen Kraftstoffmenge vor der eigentlichen
Hauptkraftstoff menge sowie deren Vorverbrennung, wodurch das Druck- und
Temperaturniveau im Zylinder deutlich gesteigert und dadurch bessere Zündbedingungen geschaffen werden können.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich daher mit dem Problem, für ein
Brennverfahren und eine Kolbenbrennkraftmaschine der gattungsgemäßen Art eine verbesserte oder zumindest eine alternative Ausführungsform anzugeben, die sich insbesondere durch ein zuverlässige Starten auch bei niedrigen Umgebungstemperaturen und minderwertigen Kraftstoff auszeichnet.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Die vorliegende Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, bei einem mit einer Kraftstoffvoreinspritzung arbeitenden Brennverfahren für Kolbenbrennkraftmaschinen während einer Kaltstartphase zwei Voreinspritzungen vor Erreichen eines oberen
Totpunkts eines Kolbens vorzunehmen und zwar eine erste Voreinspritzung bei ca. 25°
Kurbelwinkel (KW) vor dem oberen Totpunkt und eine zweite Voreinspritzung bei ca. 5° KW vor dem oberen Totpunkt. Im Unterschied zu bisher bekannten Brennverfahren wird nunmehr erfindungsgemäß ein definierter Kurbelwinkelabstand zwischen den einzelnen Voreinspritzungen festgelegt und nicht wie bisher ein fester zeitlicher Abstand. Die erste Voreinspritzung bei ca. 25° KW vor dem oberen Totpunkt sowie die Zündung der beiden Voreinspritzungen steigern den in der Brennkammer herrschenden Druck und die dort herrschende Temperatur, was die Bedingungen für die Gemischbildung der
Haupteinspritzung deutlich verbessert und zusätzlich einen verringerten Zündverzug bewirkt, wodurch die eingespritzte Kraftstoffmenge deutlich besser umgesetzt und genutzt werden kann. Dabei wird zwischen den einzelnen Voreinspritzungen ein
Kurbelwinkelabstand α von ca. 20° KW und zwischen der zweiten Voreinspritzung und einer Haupteinspritzung ein Kurbelwinkelabstand ß von ca. 5° KW drehzahlunabhängig eingehalten. Bei bisherigen aus dem Stand der Technik bekannten Brennverfahren hingegen werden üblicherweise feste zeitliche Abstände eingehalten, die jedoch im Hinblick auf eine Gemischbildung in einen Zündverzug Schwierigkeiten bereitet. Durch die fixierten Kurbelwinkelabstände α von ca. 20° KW und ß von ca. 5° KW zwischen den einzelnen Voreinspritzungen bzw. zwischen der zweiten Voreinspritzung und der Haupteinspritzung, erfolgen die Voreinspritzungen generell auch Drehzahl unabhängig, da die erste Voreinspritzung stets bei ca. 25° KW vor dem oberen Totpunkt und die zweite Voreinspritzung bei ca. 5° KW vor dem oberen Totpunkt erfolgt. Mit dem erfindungsgemäßen Brennverfahren können dabei insbesondere die Kaltstartphase reduziert und damit kürzere Startzeiten erreichen werden, ebenso wie eine Geräusch- und Schadstoffemission während der Kaltstartphase und im Teillastbetrieb, insbesondere während des Leerlaufs.
Zweckmäßig werden zumindest während einer Kaltstartphase die Entflammbedingungen eines Gemisches in einer Brennkammer der Kolbenbrennkraftmaschine mittels einer Glühkerze verbessert. Glühkerzen werden in bekannter Weise als elektrische
Heizelemente in Brennkammern von Verbrennungsmotoren, üblicherweise
Dieselmotoren, eingesetzt, wobei die Glühkerze nur kurzzeitig während des Starts der Kolbenbrennkraftmaschine bestromt und dadurch erhitzt wird. Insbesondere bei
Dieselbrennkraftmaschinen kann durch derartige Glühkerzen ein Zünden des sich in der Brennkammer befindlichen Kraftstoff-Luft-Gemisches erleichtert werden, indem die Entflammbedingungen der Kraftstoff-Luft-Gemisches zumindest an der beheizten Spitze der Glühkerze verbessert werden, was dazu beiträgt, ein zuverlässiges und sicheres Starten der Dieselbrennkraftmaschine zu erreichen. Insbesondere Dieselkraftstoff entzündet sich nämlich bei einem Kaltstart der Dieselbrennkraftmaschine nur schlecht,
wofür hauptsächlich kalte Wände der Brennkammer und des Kolbens mit deren hoher spezifischer Wärmekapazität verantwortlich sind. Zudem ist beim Kaltstart die durch einen elektrischen Starter erzeugte Kolbengeschwindigkeit gering, wodurch auch die Kompressionswärme reduziert ist. Auch geht die Kompressionswärme vergleichsweise schnell an die noch kalten Zylinderwände bzw. an einen noch kalten Kolbenboden über. Darüber hinaus tragen unterschiedliche Kraftstoffqualitäten und insbesondere
zündunwillige Kraftstoffe zusätzlich zu den genannten Schwierigkeiten beim Kaltstart der Dieselbrennkraftmaschine bei. Aus diesen Gründen ist bereits seit langem der Einsatz von elektrisch beheizbaren Glühkerzen in der Brennkammer bekannt, wobei die
Glühkerze nach Ablauf der Kaltstartphase noch zumindest eine gewisse genau definierte Zeit bestromt und dadurch weiter beheizt wird, um die Schadstoffemissionen im Abgas weiter senken zu können. Die Zeitdauer, in welcher die Glühkerze bestromt wird und dadurch auch eine Fahrzeugbatterie in nicht unerheblichem Umfang belastet, kann bei modernen Glühkerzen auf wenige Sekunden beschränkt werden. Generell kommen zwei unterschiedliche Arten von Glühkerzen zum Einsatz, nämlich einerseits Metall-Glühkerzen und andererseits Keramik-Glühkerzen, die sich insbesondere in der Temperatur eines Glühschaftes, wie bei Metall-Glühkerzen 1.000° C und bei Keramik-Glühkerzen bis zu 1.300° C beträgt, unterscheiden.
Die vorliegende Erfindung beruht weiter auf dem allgemeinen Gedanken, bei einer an sich bekannten Kolbenbrennkraftmaschine, insbesondere bei einer
Dieselbrennkraftmaschine, ein Kraftstoffeinspritzsystem einzusetzen, welches während einer Kaltstartphase eine erste Voreinspritzung bei ca. 25° KW vor dem oberen Totpunkt des Kolbens und eine zweite Voreinspritzung bei ca. 5° KW vor dem oberen Totpunkt bewirkt und dabei zwischen den einzelnen Voreinspritzungen ein Kurbelwinkelabstand α von ca. 20° KW und zwischen der zweiten Voreinspritzung und der Haupteinspritzung einen Kurbelwinkelabstand ß von ca. 5° KW drehzahlunabhängig einhält. Das
erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzsystem arbeitet dabei nach dem im allgemeinen Gedanken formulierten und erläuterten Brennverfahren für Kolbenbrennkraftmaschinen und erzielt dadurch die durch das erfindungsgemäße Brennverfahren erreichbaren Vorteile, die insbesondere kürzerer Startzeiten bei tiefen Temperaturen, sichere Starts der Kolbenbrennkraftmaschine bei sehr tiefen Temperaturen bis zu -30°C, eine
Reduzierung von Startzeitenstreuungen sowie eine Geräuschminderung im Leerlauf bei kalter Kolbenbrennkraftmaschine. Vor allem die Fähigkeit die Kolbenbrennkraftmaschine bei tiefen Außentemperaturen von weniger als -15° C sicher starten zu können, bietet gegenüber bisher bekannten Brennverfahren und gegenüber bisher bekannten
Kolbenbrennkraftmaschinen einen wesentlichen Vorteil. Aufgrund der stetig steigenden
Umweltschutzauflagen und Emissionsvorschriften wirkt sich selbstverständlich auch eine Reduzierung der Schadstoffemissionen, insbesondere während der Kaltstartphase, positiv aus.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.
Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 ein Diagramm zur Darstellung eines Drucks P in einer Brennkammer einer
Kolbenbrennkraftmaschine in Abhängigkeit eines Kurbelwinkels KW bei Durchführung eines erfindungsgemäßen Brennverfahrens und zum Vergleich bei Durchführung eines herkömmlichen Brennverfahrens,
Fig. 2 ein Diagramm zur Veranschaulichung einer Startzeit ts in Abhängigkeit einer
Kühlwasser-Temperatur bei herkömmlichen Kolbenbrennkraftmaschinen und bei mit dem erfindungsgemäßen Brennverfahren betriebenen
Kolbenbrennkraftmaschinen.
Entsprechend der Fig. 1 kann man an einer Kurve 1 den Verlauf eines
erfindungsgemäßen Brennverfahrens für Kolbenbrennkraftmaschinen, insbesondere für Dieselbrennkraftmaschinen, ablesen, deren Kraftstoffeinspritzsystem mit zwei
Voreinspritzungen arbeitet. Klar ersichtlich ist dabei, dass eine erste Voreinspritzung 2 bei ca. 25° KW vor dem oberen Totpunkt eines Kolbens erfolgt, wogegen eine zweite
Voreinspritzung 3 bei ca. 5° KW vor dem oberen Totpunkt erfolgt. Der obere Totpunkt liegt bei 0° KW. Am oberen Totpunkt erfolgt dann eine Haupteinspritzung 4. Zwischen den beiden Voreinspritzungen 2, 3 wird dabei nach dem erfindungsgemäßen
Brennverfahren ein Kurbelwinkelabstand α von ca. 20° KW eingehalten, wogegen
zwischen der zweiten Voreinspritzung 3 und der Haupteinspritzung 4 ein Kurbelwinkelabstand ß von ca. 5° KW eingehalten wird. Der Kurbelwinkelabstand von ca. 20° C zwischen den beiden Voreinspritzungen 2, 3 und/oder der
Kurbelwinkelabstand ß von ca. 5° zwischen der zweiten Voreinspritzung 3 und der Haupteinspritzung 4 wird dabei drehzahlunabhängig eingehalten. Eine Kurve 5 zeigt im Vergleich zur Kurve 1 ein herkömmliches Brennverfahren, bei welchem sich die
Kurbelwinkelabstände zwischen den einzelnen Voreinspritzungen 2' und 3' sowie zwischen der zweiten Voreinspritzung 3' und der Haupteinspritzung 4' in Abhängigkeit der jeweils vorhandenen Drehzahl der Kolbenbrennkraftmaschine ändern. Entsprechend den Kurven 1 ' und 5' ist dabei ein Druckverlauf in Abhängigkeit des jeweiligen Kurbelwinkels dargestellt, wobei hier die Kurve 1 ' dem erfindungsgemäßen Brennverfahren entspricht, wogegen die Kurve 5' einem Verlauf ohne Verwendung des erfindungsgemäßen
Brennverfahrens entspricht. Klar erkennbar ist hierbei, dass zumindest der Druck in der Brennkammer bei Verwendung des erfindungsgemäßen Brennverfahrens, das heißt bei der Kurve 1 ' deutlich gegenüber den Kurven 5' gesteigert werden kann, wodurch die Zündfähigkeit des Gemisches und damit auch die Zündung in der Brennkammer an sich bei gleicher eingespritzter Kraftstoffmenge verbessert werden können.
Zumindest während einer Kaltstartphase der Kolbenbrennkraftmaschine werden die Entflammbedingungen eines Gemisches in einer Brennkammer mittels einer Glühkerze verbessert, die beispielsweise ca. 2 Sek. vorglüht. Die Glühkerze wird dabei nach der Kaltstartphase noch für eine definierte Zeit bestromt, um insbesondere
Schadstoffemissionen weiter senken zu können.
Bei dem Diagramm gemäß der Fig. 2 ist auf der Abszisse eine Kühlwasser-Temperatur T in °C aufgetragen, wogegen auf der Ordinate eine Startzeit ts der
Kolbenbrennkraftmaschine abgebildet ist, wobei die Startzeit im Wesentlichen den Beginn des Startvorgangs bis zum erreichen eines Leerlaufs entspricht. Die quadratischen Messpunkte entsprechen dabei einer Kolbenbrennkraftmaschine mit Voreinspritzung, die jedoch nicht nach dem erfindungsgemäßen Brennverfahren arbeitet, wogegen die runden Messpunkte für eine mit dem erfindungsgemäßen Brennverfahren arbeitende
Kolbenbrennkraftmaschine stehen. Klar ersichtlich ist dabei, dass beispielsweise bei einer Kühlwasser-Temperatur T von -30°C mit dem erfindungsgemäßen Brennverfahren eine Reduzierung der Startzeit ts von 23,4 Sek. auf 6,9 sek. und damit auf ca. 25% der ursprünglich bei herkömmlichen Kolbenbrennkraftmaschinen erforderlichen Startzeit ts erreicht werden kann. Bei dazu vergleichsweise wärmerem Kühlwasser mit einer
Temperatur T von ca. -23°C kann die Startzeit ts mit dem erfindungsgemäßen
Brennverfahren noch von 7,2 auf 3,1 sek. reduziert und damit mehr als halbiert werden.
Mit dem erfindungsgemäßen Brennverfahren und einer mit diesem Brennverfahren arbeitenden erfindungsgemäßen Kolbenbrennkraftmaschine können somit deutlich kürzerer Startzeiten ts auch bei tiefen Temperaturen T erreicht werden, wobei
insbesondere auch bei sehr tiefen Temperaturen T von beispielsweise -30°C zuverlässige und sichere Starts der Kolbenbrennkraftmaschine gewährleistet werden können, was bisher nur vereinzelt gelang. Zu dem kann auch eine Reduzierung der
Startzeitenstreuung erreicht werden, ebenso wie eine Geräusch- und Schadstoffemission der Kolbenbrennkraftmaschine während der Kaltstartphase und im Teillastbetrieb, insbesondere im Leerlauf. Die beiden erfindungsgemäß bei 25° und 5° KW erfolgenden Einspritzungen können der Druck und die Temperatur in der Brennkammer gesteigert und dadurch die Bedingungen für die Gemischbildung der Haupteinspritzung 4 deutlich verbessert werden. Durch die verbesserte Gemischbildung wiederum verringert sich ein Zündverzug und die eingespritzte Kraftstoffmenge kann besser umgesetzt werden.