Verschlusssystem für Gebrauchsgegenstände
Die Erfindung betrifft ein Verschlusssystem mit einem Reißverschluss, einem Schieber sowie einem Reißverschlussgriff, wie dieses im Anspruch 1 beschrieben ist.
Aus der US 5,263,201 A bzw. der dazu parallelen WO 94/12064 A ist ein Verschlusssystem für ein Bekleidungsstück bekannt geworden, welches einen Reißverschluss, einen Schieber sowie einen knopfförmig ausgebildeten Reißverschlussgriff umfasst. In der geschlossenen Stellung des Reißverschlusses ist der Reißverschlussgriff zumindest teilweise durch ein am Gebrauchsgegenstand ausgebildetes Verschlussstück hindurchgeführt. Damit ist der Schieber in dieser geschlossenen Stellung des Reißverschlusses am Gebrauchsgegenstand positioniert gehalten. Ähnliche Verschlusssysteme, bei denen der Schieber des Reißverschlusses mit seinem Reißverschlussgriff an einem am Gebrauchsgegenstand ausgebildeten Verschlussstück gehalten ist, sind beispielsweise in der CN 202445259 U, der CN 201691194 U, der CN 201860831 U, der US 5,400,480 A, der GB 1,144,678 A sowie der DE 102 40 715 AI beschrieben.
Aus der GB 411 459 A ist ein Verschlusssystem für ein Bekleidungsstück bekannt geworden, bei welchem der Reißverschluss mit einem Schieber verschließbar ist. Am Schieber ist ein Reißverschlussgriff angeordnet, bei dem ein Element des Reißverschlussgriffes schwenkbar an jenem Element des Reißverschlussgriffes schwenkbar gelagert ist, welches mit dem Schieber verbunden ist. Damit kann die relative Stellung bzw. Lage des schwenkbaren Elementes bezüglich des Schiebers verändert werden.
Bekleidungsverschlüsse, beispielsweise für Hosen oder Röcke, sind in verschiedensten Formen bekannt. Meist werden die Bekleidungsstücke entweder mit Knöpfen jedweder Art oder mit Reißverschlüssen in Kombination mit Knöpfen und einer dazugehörigen Öffnung im Bekleidungsteil (Knopfloch) verschlossen.
Durch das Vorsehen des Verschlusssystems kann auf die Anbringung von Knöpfen,
Schließern oder Schnallen zur zusätzlichen Sicherung von Bekleidungsstücken verzichtet werden. Die Bekleidungsstücke werden ausschließlich durch einen Reißverschluss und dem damit verbundenen Schieber samt Reißverschlussgriff (Reißverschlussanhänger)
zusammengehalten und befestigt. Hierdurch kann einerseits auf das zusätzliche Anbringen von Knöpfen verzichtet werden und gleichzeitig das Phänomen offener Reißverschlüsse im Tragegebrauch vermieden werden. Dies hilft mit, peinliche Unannehmlichkeiten dieser Art zu vermeiden. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verschlusssystem zu schaffen, welches zusätzlich zu seiner Sicherung gegen unbeabsichtigtes Öffnen des Reißverschlusses einfach und individuell an unterschiedliche Einsatzzwecke bzw. Tragebedingungen selbst durch den Benutzer angepasst werden kann, um diesem ein hohes Ausmaß an
Gestaltungsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Der sich durch die Merkmale des Anspruches 1 ergebende Vorteil liegt darin, dass so nach dem gesicherten Verschluss und der Halterung des Schiebers über den Reißverschlussgriff am Verschlussstück des Gebrauchsgegenstandes an der vom Schieber abgewendeten Seite des Gebrauchsgegenstandes ein plattenförmiger Körper angeordnet werden kann. So kann z.B. mit einem einfachen Verbindungsvorgang das Anbringen und damit auch die individuelle Gestaltung des Verschlusssystems für den Benutzer einfach ermöglicht werden. Durch das Vorsehen der Platte kann aber darüber hinaus auch noch eine zusätzliche Sicherung des Reißverschlussgriffs in seiner Sperrstellung im Bereich des Verschlussstücks erreicht werden. Darüber hinaus kann so aber auch eine Abdeckung bzw. Abschirmung des Verschlusssystems im Bereich des Verschlussstücks erzielt werden. Durch den Einsatz unterschiedlichster Rastsysteme kann eine einfache Wechselmöglichkeit der Platte je nach Anwendungsfall bzw. Einsatzzweck ermöglicht werden, wodurch eine oder mehrere entsprechend ausgestalteten Platten gewählt werden können, um so einfach das individuelle Aussehen des
Verschlusssystems verändern und an die Wünsche des Benutzers anpassen zu können. So wäre es beispielsweise möglich, die Farbe, die Form sowie die Gestaltung und das optische Aussehen der Platte an weitere Bekleidungsaccessoires wie z.B. Gürtel, Brille, Handtasche, Schuhe oder dergleichen individuell an den jeweiligen Bedarfsfall anpassen zu können.
Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausführungsform nach Anspruch 2, da damit durch das Verbinden bzw. Halten der Platte am Reißverschlussgriff dieser zusätzlich vor einem ungewollten Öffnen gesichert werden kann. Darüber hinaus wird aber auch eine verbesserte Optik geschaf- fen, da kein direkter Sichtkontakt zum Verschlusssystem, insbesondere dem Verschlussstück, ermöglicht wird. Weiters kann damit aber auch die Verletzungsgefahr herabgesetzt werden.
Vorteilhaft ist weiters eine Ausbildung nach Anspruch 3, da dadurch für den Benutzer eine noch höhere Gestaltungsmöglichkeit für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle geschaffen wird. Damit können noch zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten geschaffen werden, da damit die Kombinationsvielfalt weiter erhöht werden kann. So kann ein Baukastensystem geschaffen werden, welches es dem Benutzer ermöglicht, nicht nur die als Trägerplatte ausgebildete Platte, sondern auch eine Vielzahl unterschiedlicher Applikationselemente damit kombinieren zu können.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 4 ist es möglich, eine weitere Gestaltungsmöglichkeit bereit zu stellen, wobei durch das Anordnen der Platte direkt am Verschlussstück für das Öffnen des Verschlusssystems die Platte nicht mehr vom Verschlussstück abgenommen werden muss. In diesem Anwendungsfall kann ein optisch ansprechendes Aussehen erreicht werden, da die Platte den Basisteil zumindest radial überragt und damit sehr oberflächennah zum Gebrauchsgegenstand angeordnet werden kann. In axialer Richtung bezüglich des Basisteils gesehen wird die Platte so dimensioniert, dass diese bevorzugt mit dem Basisteil auf der vom Schieber abgewendeten Seite in etwa bündig abschließt bzw. kurz vor diesem endet oder aber auch das Ende in axialer Richtung geringfügig überragt. Bei einer ebenflächigen bzw. rück- springenden Anordnung der Platte kann diese vor Beschädigungen ausgehend vom Reißverschlussgriff geschützt werden. Damit kann ein direkter Kontakt des Reißverschlussgriffes mit der Platte in seiner verrasteten Stellung vermieden werden.
Nach einer anderen Au sführungs Variante gemäß Anspruch 5 wird erreicht, dass so ein hohes Ausmaß an Gestaltungsmöglichkeiten für den Benutzer und damit eine individuelle Anpassung an seine Bedürfnisse geschaffen wird.
Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Anspruch 6, da damit die Möglichkeit geschaffen wird, auch ansonsten leicht zu beschädigende Applikationselemente am Basisteil anzubringen bzw. dort zu halten. So kann die Tragvorrichtung auch als Fassung bzw. Einfassung bezeichnet werden, wie dies in der Schmuckindustrie bei Steinen oder Edelsteinen häufig der Fall ist.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 7 ist von Vorteil, dass so im Einsatzfall bzw. bei der Verwendung eine gesicherte Halterung des Applikationselements gegebenenfalls unter Zwischenschaltung der Tragvorrichtung am Basisteil des Verschlussstückes erzielt werden kann. Darüber hinaus kann aber so ein werkzeugloser Wechsel des Applikationselements bzw. der Platte vom Anwender bzw. Benutzer durchgeführt werden.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 8 wird erreicht, dass so gleich bei der Herstellung des Basisteils an diesem einfach und in einem Arbeitsgang das Rastelement ausgebildet wer- den kann. Dieses Rastelement kann als Wulst bzw. Verdickung ausgebildet sein, wodurch auch in diesem Bereich eine zusätzliche optische Gestaltungsmöglichkeit bereits am Basisteil ermöglicht wird.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 9 können auch sensible bzw. bruchgefährdete Applika- tionselemente eingesetzt werden, da die Tragvorrichtung eine gewisse Stütz- und/oder Haltefunktion für derartige Bauteile ausübt.
Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 10, da damit durch das oder die Halteelemente der Tragvorrichtung eine Doppelfunktion ausgeübt werden kann. Damit dient das Halteelement nicht nur zur Positionierung bzw. Fixierung des Applikationselementes an der Tragvorrichtung sondern bildet im Zusammenwirken mit dem am Basisteil angeordneten ersten Rastelement die Rastvorrichtung für das an der Tragvorrichtung befestigte Applikationselement aus. Gemäß einer Ausbildung, wie im Anspruch 11 beschrieben, kann eine weitere Raststellung zwischen dem Applikationselement bzw. dessen Tragvorrichtung und dem Basisteil des Verschlussstücks erreicht werden. Je nach axialer Länge des Basisteils kann so eine Distanzierung der scheibenförmig ausgebildeten Grundplatte von der vom Reißverschluss abgewende-
ten Seite des Gebrauchsgegenstandes erzielt werden. Damit kann aufgrund dieser Distanzierung zwischen der Grundplatte und dem Gebrauchsgegenstand zumindest eine weitere Platte bzw. ein weiteres Applikationselement am Basisteil angeordnet werden, wobei die Verrastung bzw. Halterung durch die Trag Vorrichtung erfolgen kann.
Dabei erweist sich eine Ausgestaltung nach Anspruch 12 vorteilhaft, weil dadurch das Applikationselement bzw. die Tragvorrichtung auf die vom Reißverschluss abgewendete Seite des Gebrauchsgegenstandes mit einer Stellkraft beaufschlagt ist, wodurch bei Anlage des Reißverschlussgriffs am Applikationselement der Schieber an die dem Reißverschluss zugewende- te Seite des Gebrauchsgegenstandes gedrückt wird. Durch diese Vorspannung wird ein unbeabsichtigtes Lösen des Reißverschlussgriffs in seiner Sperrstellung zusätzlich verhindert.
Es wäre aber auch eine Ausbildung, wie diese im Anspruch 13 beschrieben ist möglich, da so über einen einfachen Verbindungsvorgang, wie dieser bereits bei bekannten
Nietverbindungen eingesetzt wird, eine kostengünstige Befestigungsmöglichkeit am
Gebrauchsgegenstand geschaffen wird.
Schließlich ist aber auch eine Ausbildung, wie im Anspruch 14 beschrieben möglich, da so das Verschlusssystem vor einer unberechtigten Öffnung geschützt werden kann.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine mögliche Ausbildung eines Verschlusssystems, in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 2 ein weiteres Verschlusssystem mit einer im Bereich des Verschlussstücks zusätzlich angeordneten Platte, in Seitenansicht geschnitten;
Fig. 3 das Verschlusssystem nach Fig. 2 vor dem Anbringen der Platte, in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 4 eine andere mögliche Ausbildung eines Verschlusssystems, bei noch geöffnetem Reißverschluss, in schaubildlicher Darstellung; Fig. 5 das Verschlusssystem nach Fig. 4, während des Schließvorganges, in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 6 das Verschlusssystem nach den Fig. 4 und 5 in der Schließstellung, in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 7 ein am Gebrauchsgegenstand angebrachtes Verschlussstück, in Seitenansicht geschnitten;
Fig. 8 ein Applikationselement sowie eine Tragvorrichtung vor deren Fügevorgang, in
Seitenansicht geschnitten;
Fig. 9 das mittels der Tragvorrichtung am Verschlussstück gehaltene Applikationselement nach den Fig. 7 und 8, in Seitenansicht geschnitten; Fig. 10 eine weitere mögliche Ausbildung eines Applikationselements sowie einer Tragvorrichtung, mit einem dazwischen angeordneten Federelement, in Seitenansicht geschnitten;
Fig. 11 ein weiteres mögliches Verschlusssystem mit Verschlussstück und verrastetem
Reißverschlussgriff, in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 12 das Verschlusssystem nach Fig. 11, in Seitenansicht geschnitten.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben,
unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
In der Fig. 1 bis 3 ist eine erste Ausführungsform eines Verschlusssystems 5 dargestellt, welches grundsätzlich für die unterschiedlichsten Gebrauchsgegenstände einsetzbar ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Verschlusssystem 5 als Anwendung bei einem Bekleidungsstück gezeigt.
Das Bekleidungsstück wird mittels eines Reißverschlusses 1 verschlossen, dessen Schieber 2 als Träger des Verschlusssystems 5 dient, durch das das Bekleidungsstück zusammengehalten und befestigt wird. Der am Schieber 2 befestigte Reißverschlussgriff 3 übernimmt die Knopffunktion, indem er durch eine an dem zu verschließenden Bekleidungsstück
geschaffene Öffnung, beispielsweise ein Knopfloch oder eine Öse, geführt wird und umgelegt wird. Der Reißverschlussgriff 3 besteht aus zwei miteinander verbundenen Elementen 3a, 3b, die in einem Winkel von 90° zueinander gestellt und fixiert werden können. Hierdurch wird das Bekleidungsstück bzw. die Öse wie durch einen Knopf festgehalten und lässt sich ohne einen bewusst durchgeführten mechanischen Aufwand nicht lösen.
Der Schieber 2 ist in seiner Funktion und Größe so angepasst, dass er neben seiner ursprünglichen Funktion zusätzlich als Träger des Reißverschlussgriffs 3 dient, der aus zwei miteinander verbundenen Elementen 3a, 3b, die bis zu einem Winkel von 90° und, sofern erforderlich, darüber hinaus zueinander gestellt und fixiert werden können, besteht. Der Schieber 2 bzw. Schließer ist in seiner Größe so gestaltet, dass er als Gegenstück und Halt zum Verschlussstück 6, beispielsweise einer Öse oder einem eingefassten Knopfloch, dient. Der zweigeteilte Reißverschlussgriff 3 wird nach dem Durchführen durch die Öffnung des zu verschließenden Bekleidungsgegenstücks im Winkel bis zu 90° und, sofern erforderlich, darüber hinaus umgelegt und verriegelt. Die Verriegelung erfolgt durch einen mechanisch erzeugten Widerstand, beispielsweise durch einen mittels Feder erzeugten Widerstand, durch ein Einrastsystem mittels einer mit Feder vorgespannten Kugel oder durch andere
Verschlussmechanismen und Einrastsysteme, oder durch den vom Körper des
Bekleidungsträgers ausgehenden Druck.
Der Schieber 2 bzw. Schließer ist so gestaltet, dass er teilweise die Grifffunktion mit übernimmt und mit einem Reißverschlussgriff 3 so verbunden ist, dass ein Teil des Schiebers 2 mit dem Reißverschlussgriff 3 durch die Öffnung des zu verschließenden
Bekleidungsgegenstücks geführt wird und der Reißverschlussgriff 3 als einzelnes, mit dem Schieber 2 verbundenes Element im Winkel bis zu 90° und, sofern erforderlich, darüber hinaus umgelegt und verriegelt wird. Durch dieses Umlegen und Verriegeln ist der Schieber 2 in dieser geschlossenen Stellung des Reißverschlusses 1 am Gebrauchsgegenstand positioniert gehalten. Zusätzlich kann der Reißverschlussgriff 3 im verschlossenen Zustand durch eine Platte 4 gesichert werden, die gleichzeitig als Trägerplatte für das Anbringen diverser
Ziergegenstände, beispielsweise Kunstverzierungen, Motive, Plastiken, Steine, dienen kann. Diese können individuell an der Trägerplatte als Bekleidungsaccessoire befestigt werden. Das Bekleidungsaccessoire kann auch als Applikationselement 7 bezeichnet werden, wie dies in der nachfolgenden Beschreibung der Fall ist.
Damit ist zumindest in der geschlossenen Stellung des Reißverschlusses 1 im Bereich des Verschlussstücks 6 zumindest eine Platte 4 angeordnet. Diese Platte 4 kann entweder selbst als Accessoire bzw. Applikationselement 7 ausgebildet sein oder aber als Trägerplatte zur Befestigung von Accessoires bzw. Applikationselementen 7 dienen. Das Applikationselement 7 bzw. die Platte 4 kann weiters aus den unterschiedlichsten Werkstoffen, wie z.B. Metall, Glas, Keramik, Kunststoff, Sinterwerkstoffen, Stein, Edelstein sowie einer beliebigen
Kombination daraus gebildet sein. Auch kann die Raumform sowie das Erscheinungsbild frei gewählt werden.
So wird der Reißverschlussgriff 3 im verschlossenen Zustand durch die Platte 4, die auf den Reißverschlussgriff 3 aufgesetzt wird, gesichert. Durch die aufgesetzte Platte 4 wird verhindert, dass sich der Reißverschlussgriff 3 aus der Verriegelung lösen kann. Die Platte 4 wird auf dem Reißverschlussgriff 3 befestigt und gesichert, beispielsweise mittels
Federmechanismus, Kugellager, Verschlussmechanismen, Einrastsysteme und dergleichen.
Weiters kann der Schieber 2 und der Reißverschlussgriff 3 im verschlossenen Zustand durch die Platte 4, die auf einen Teil des Schiebers 2 und den Reißverschlussgriff 3 aufgesetzt wird, gesichert werden. Dadurch, dass der Reißverschlussgriff (3) im geschlossenen Zustand mit dem Gegenstück (durch Hindurchführung durch das Knopfloch oder die Öse) des Bekleidungsstücks verbunden ist, ist es ausgeschlossen, dass sich der Reißverschluss (1) während des Tragens unerwünscht öffnen kann, da er am oberen Ende des geschlossenen Reißverschlusses (1) am Bekleidungsstück fixiert ist.
Es sei hier angemerkt, dass die Anwendung nicht auf Reißverschlüsse 1 im
Bekleidungsbereich beschränkt ist, sondern auch für industriell genutzte Verschlusssysteme mittels Reißverschluss Anwendung findet. Bei der Herstellung von Bekleidungsstücken, wie z.B. Hosen und Röcken, kann auf einen
Produktionsvorgang wie das Anbringen von Knöpfen oder anderen Verschlussmechanismen verzichtet werden, was zu Einsparungen in der Produktion sowie zur Fehlervermeidung beim Produktionsprozess beiträgt. Bei dem Gebrauchsgegenstand kann es sich insbesondere um Bekleidungsstücke, Taschen, Koffer, Verkleidungen, Abdeckungen, Planen, Matratzenüberzüge, oder dgl. handeln.
In den Fig. 4 bis 6 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform des Verschlusssystems 5 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszei- chen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 3 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 3 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
Das hier gezeigte Verschlusssystem 5 umfasst auch bei diesem Ausführungsbeispiel wiede- rum den Reißverschluss 1, den Schieber 2 sowie den Reißverschlussgriff 3 mit seinen beiden Elementen 3a, 3b sowie das Verschlussstück 6. Der Reißverschluss 1 kann auch wiederum an einem vereinfacht dargestellten Bekleidungsstück angeordnet sein, wobei in einem Teilbereich bzw. Teilabschnitt des Bekleidungsstücks das Verschlussstück 6 beispielsweise in Form
einer Öse positioniert angeordnet ist. Der Schließvorgang erfolgt hier analog, wie dies bereits zuvor detailliert in den Fig. 1 bis 3 beschrieben worden ist.
Zuerst wird der Reißverschluss 1 über den Schieber 2 in bekannter Weise verschlossen, wobei die Betätigung durch den Reißverschlussgriff 3 erfolgt. Nach dem Verbinden der Reißverschlusselemente durch den Schieber 2 wird der Reißverschlussgriff 3 durch die vom Verschluss stück 6 ausgebildete Öffnung hindurchgeführt und zum Verriegeln das zweite Element 3b relativ gegenüber dem ersten Element 3 a in eine dazu winkelige Lage verschwenkt.
Dadurch, dass die Längserstreckung des zweiten bzw. weiteren Elements 3b länger bzw. grö- ßer gewählt ist als der Öffnungsdurchmesser des Verschlussstücks 6, kommt es hier zu einer Verriegelung des Reißverschlussgriffs 3 mit dem Verschlussstück 6. Da auf diese Weise der Reißverschlussgriff 3 mit dem Schieber 2 verbunden ist, kann auch hier wiederum ein ungewolltes Lösen bzw. Öffnen des Reißverschlusses 1 verhindert werden. In den Fig. 7 bis 9 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform des Verschlusssystems 5 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 6 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 6 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
So ist in der Fig. 7 das am Gebrauchsgegenstand, insbesondere dem Bekleidungsstück, angeordnete Verschluss stück 6 im Axialschnitt gezeigt. Das Verschlussstück 6 umfasst hier einen hohlprofilförmig bzw. rohrförmig ausgebildeten Basisteil 8, welcher seinerseits mit dem Gebrauchsgegenstand verbunden ist. Dies erfolgt zumeist in ortsfester Anordnung, um einen entsprechend festen, stabilen Sitz zu erlangen. Weiters kann der Basisteil 8 auf seiner dem
Gebrauchsgegenstand zugewendeten Seite einen Ringflansch 9 aufweisen, welcher eine eben- flächig ausgebildete Anlagefläche zum Abstützen auf dem Gebrauchsgegenstand aufweist. Der Basisteil 8 kann über den Ringflansch 9 mit einem Ring 10, beispielsweise in Form eines Nietvorganges verbunden werden, um so das Verschlussstück 6 auszubilden. Der Nietvorgang bzw. die dabei verwendeten Bauteile zur Bildung der Ringniete können beliebig aus dem bekannten Stand der Technik ausgewählt und eingesetzt werden.
Der Basisteil 8 weist zumeist eine kreisrunde Querschnittsform auf, wobei Durchmesserunterschiede in Richtung seiner Längsachse 11 möglich sind.
Der Basisteil 8 weist in Richtung der Längsachse 11 gesehen, ein dem Gebrauchsgegenstand bzw. dem Ringflansch 9 zugewendetes, erstes Ende 12 sowie ein davon distanziertes, weiteres Ende 13 auf. Der Basisteil 8 sowie gegebenenfalls der Ringflansch 9 sind auf der vom Reiß- verschluss 1 abgewendeten Seite des Gebrauchsgegenstandes angeordnet, wobei das weitere bzw. zweite Ende 13 des Basisteils 8 auf die vom Reißverschluss 1 abgewendete Seite vorragend ausgebildet ist.
Weiters ist es möglich, dass am Basisteil 8 die zuvor beschriebene Platte 4 angeordnet bzw. damit verbunden ist. Diese Befestigung bzw. Halterung erfolgt bevorzugt außenseitig auf der von der Längsachse abgewendeten Seite des Basisteils 8. Ist die Platte 4 selbst als Applikationselement 7, insbesondere als Ziergegenstand, Kunstverzierung, Motiv, Stein oder Beklei- dungsaccessoire ausgebildet, kann so eine direkte Aufnahme und Halterung der Platte 4 am Basisteil 8 erfolgen.
In den Fig. 8 und 9 ist nun gezeigt, dass es auch möglich ist, das Applikationselement 7 an einer eigenen Tragvorrichtung 14 anzuordnen bzw. an dieser zu halten. So wird es möglich, das Applikationselement 7 mittels der Tragvorrichtung 14 am Basisteil 8 zu befestigen.
Die Tragvorrichtung 14 für das Applikationselement 7 umfasst bei diesem hier gezeigten Ausführungsbeispiel eine scheibenförmig ausgebildete Grundplatte 15 sowie zumindest ein damit verbundenes und sich in senkrechter Richtung bezüglich der Grundplatte 15 erstrecken- des Halteelement 16. Bevorzugt ist das bzw. sind die Halteelemente 16 bezüglich der inneren Öffnung der Grundplatte 15 in Axialrichtung dazu ausgerichtet. Mittels des Halteelements 16 kann das oder die Applikationselemente 7 an der Tragvorrichtung 14 befestigt bzw. gehalten sein. Unabhängig davon wäre es aber auch möglich, lediglich die scheibenförmig ausgebildete
Grundplatte 15 zu verwenden und das oder die Applikationselemente 7 über eine stoffschlüssige Verbindung, wie beispielsweise eine Klebeverbindung oder dergleichen miteinander zu verbinden.
Das Halteelement 16 kann bevorzugt als über den Umfang durchlaufend ausgebildeter Wandteil in rohrförmiger Form ausgebildet sein, wobei zusätzlich auf der von der Grundplatte 15 abgewendeten Seite ein Bund 17 bzw. mehrere Bundelemente vorgesehen sein kann bzw. können. Es wäre aber auch möglich, anstatt des umlaufenden Wandteils nur über den Umfang verteilt angeordnete Halteelemente 16 vorzusehen, mittels welcher das Applikationselement 7 an der Tragvorrichtung 14, insbesondere der Grundplatte 15, befestigt bzw. gehalten werden kann. Das oder die Halteelemente 16 sind im Bereich der Grundplatte 15 im Bereich der die Grundplatte 15 durchsetzenden Öffnung 18 angeordnet.
Die zusammengefügte Stellung des Applikationselements 7 mit der Tragvorrichtung 14 ist aus der Fig. 9 zu ersehen. Zusätzlich dazu ist noch das Verschlussstück 6 dargestellt, wie die- ses bereits zuvor detailliert in der Fig. 7 beschrieben worden ist.
Wie nun aus dieser verrasteten Stellung der Fig. 9 zu ersehen ist, ist zwischen der Tragvorrichtung 14 und dem Basisteil 8 eine Rastvorrichtung 19 vorgesehen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein erstes Rastelement 20 am Basisteil 8 angeordnet bzw. ausgebildet. Ein zweites Rastelement 21 ist an der Tragvorrichtung 14, insbesondere dem Halteelement 16, angeordnet bzw. ausgebildet. Damit kann die Tragvorrichtung 14 und in weiterer Folge das Applikationselement 7 in zumindest einer in Axialrichtung des Basisteils 8 ausgerichteten Richtung positioniert gehalten sein. Wäre das Applikationselement 7 alleinig und ohne der Tragvorrichtung 14 am Basisteil 8 angeordnet, ist dann das zweite Rastelement 21 am Applikationselement 7 angeordnet bzw. ausgebildet. Dies ist mit dem in strichlierten Linien eingetragen Bezugszeichen 21 beim Applikationselement 7 veranschaulicht. Das Applikationselement 7 weist in seinem Zentrum ebenfalls eine Öffnung 22 auf, welche derart ausgebildet ist, dass diese entweder direkt außenseitig auf das Haltelement 16 aufgesetzt werden kann oder ohne Zwischenschaltung der Tragvorrichtung 14 am Basisteil 8 befestigt bzw. daran gehalten werden kann.
Somit ist das erste Rastelement 20 an einem vom Schließer 2 abgewendeten Ende des Basisteils 8 an diesem angeordnet bzw. ausgebildet. Das zumindest zweite Rastelement 21 der Rastvorrichtung 19 ist an der Tragvorrichtung 14 an einem vom Schieber 2 abgewendeten Ende des Halteelements 16 angeordnet bzw. ausgebildet.
In der Fig. 10 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform des Verschlusssystems 5 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 9 verwendet werden. Um unnö- tige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 9 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
Diese hier gezeigte Ausführungsvariante ist ähnlich ausgebildet, wie dies bereits zuvor in den Fig. 7 bis 9, insbesondere der Fig. 9, beschrieben worden ist. Im Gegensatz dazu ist hier das zumindest zweite Rastelement 21 der Rastvorrichtung 19 an einer Innenfläche 23 der scheibenförmig ausgebildeten Grundplatte 15 angeordnet bzw. dort ausgebildet. So kann dieses zweite Rastelement 21 entweder durch einen eigenen Bauteil gebildet sein, welcher in Form eines Sicherungsrings oder dergleichen an der Innenfläche 23 angeordnet ist oder Teil der Grundplatte 15 sein.
Weiters ist in der Fig. 10 noch dargestellt, dass die Tragvorrichtung 14 mit dem daran angeordneten Applikationselement 7 von einer durch ein Federelement 24 aufgebauten Stellkraft in Axialrichtung bezüglich des Basisteils 8 auf die vom Schieber 2 abgewendete Seite beaufschlagt ist.
Ist keine Tragvorrichtung 14 vorgesehen, kann aber unabhängig davon aber auch das Applikationselement 7 alleinig mittels des Federelements 24 auf die vom Schieber 2 abgewendete Seite des Basisteils 8 mit einer entsprechenden Stellkraft beaufschlagt werden. Durch das Federelement 24 wird erreicht, dass die Tragvorrichtung 14 bzw. das Applikationselement 7 alleinig gegen das zuvor beschriebene, verschwenkte Element 3b des Reißverschlussgriffs 3 gedrückt wird. Damit wird stets eine gespannte bzw. vorgespannte Stellung des Reißverschlussgriffs 3 in der geschlossenen Stellung des Reißverschlusses 1 erzielt.
Das in den Fig. 7 bis 10 dargestellte Verschlussstück 6 bildet beispielsweise mit dem Ring- flansch 9 eine Öse aus, wobei der Basisteil 8 gegebenenfalls unter Zwischenschaltung des Ringflansches 9 mit dem Ring 10 eine Baueinheit ausbildet. Diese kann auch als Ringniete bzw. Ringöse bezeichnet werden.
In den Fig. 11 und 12 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform des Verschlusssystems 5 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 10 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 10 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
Auch hier ist ein weiteres Verschlusssystem 5 gezeigt, welches den Reißverschluss 1, den Schieber 2 sowie den Reißverschlussgriff 3 umfasst. Das mit dem Schieber 2 verbundene Element 3a des Reißverschlussgriffes 3 ist stangenförmig ausgebildet und durchragt das Ver- schlussstück 6, welches gegebenenfalls am Gebrauchsgegenstand feststehend angeordnet ist, wie dies bereits zuvor beschrieben worden ist.
Weiters ist bei diesem Ausführungsbeispiel gezeigt, dass am Verschluss stück 6 direkt das Applikationselement 7 ohne Zwischenschaltung der Tragvorrichtung 14 angeordnet bzw. ge- halten ist. Die Querschnittsform des Applikationselements 7 kann beliebig gewählt werden, wobei auch hier wiederum, wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen, einfach ein Wechsel bzw. Austausch der Applikationselemente 7 am Verschlussstück 6 durch den Benutzer selbst möglich ist. Dies wird durch die zuvor beschriebene Rastvorrichtung 19 erreicht.
Der Reißverschlussgriff 3 umfasst hier zusätzlich zu dem stangenförmig ausgebildeten ersten Element 3a, welches mit dem Schieber 2 bewegungs verbunden ist, das weitere Element 3b, welches als bevorzugt ringförmiger oder teilringförmiger Körper ausgebildet ist. Das weitere Element 3b ist mit dem ersten Element 3a auf seiner vom Schieber 2 abgewendeten Seite ge- lenkig bzw. schwenkbar damit verbunden. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist es vorteilhaft, wenn das Element 3b flexibel und somit in seiner Raumform elastisch umformbar ist. Damit kann das Hindurchführen des Elements 3b durch das Verschlussstück 6 erleichtert werden, da so der Ring in eine leicht ovale Form gebracht werden kann. Nach dem Hindurchführen durch
die innere Öffnung des Verschlussstücks 6 kann sich das flexibel ausgebildete Element 3b wieder in seine ursprüngliche Ausgangsform selbsttätig zurückstellen. So kann bereits in dieser ursprünglichen Raumform eine gewisse Haltewirkung und damit verbunden, ein unbeabsichtigtes Öffnen des Reißverschlusses 1 verhindert werden. Die flexible Verformbarkeit des Elements 3b kann aber auch zum Arretieren desselben am bzw. im Verschlussstück 6, insbesondere dessen Basisteil 8, dienen.
Dadurch wird es möglich, für den Verschlussvorgang des Gebrauchsgegenstandes das Verschlussstück 6 gegebenenfalls mit den daran angeordneten bzw. gehaltenen Applikationsele- menten 7 nach dem Schließen des Reißverschlusses 1 so zu positionieren, dass der Reißverschlussgriff 3 mit seinem weiteren Element 3b durch die innere Öffnung des Verschlussstücks 6 hindurchgeführt werden kann. Das erste Element 3a des Reißverschlussgriffs 3 wird dabei ebenfalls zumindest zum Teil durch das Verschluss stück 6 hindurchgeführt. Nach diesem Verschlussvorgang und dem damit verbundenen Halten des Schiebers 2 relativ bezüglich des Verschlussstücks 6 kann das weitere Element 3b in eine in etwa rechtwinkelige Lage bezüglich der Längsachse 11 des Basisteils 8 des Verschlussstücks 6 verbracht werden. Im Zuge dieses Umklappens des weiteren Elements 3b kann dieses zusätzlich noch an der Tragvorrichtung 14 und/oder dem Applikationselement 7 verrastet gehalten werden. Es wäre aber auch eine Kombination der Ausführungsform gemäß der Fig. 2 und 3 mit den Ausführungen der Fig. 7 bis 10 denkbar. Damit können mehrere Applikationselemente 7 an zueinander unterschiedlichen Positionen im Bereich des Verschlussstücks 6 angeordnet und positioniert gehalten werden. Darüber hinaus wäre es aber auch noch möglich, dass die Platte 4 und/oder das Applikationselement 7 und/oder die Tragvorrichtung 14 für das Applikationselement 7 im Zusammenwirken mit dem Verschlussstück 6 sowie zumindest einem Sperrelement eine Schließ- bzw. Sperrvorrichtung bilden. So kann mit dem Vorsehen eines oder mehrerer Sperrelemente erreicht werden, dass der Reißverschluss 1 zusätzlich vor einem unberechtigten Öffnen gesi- chert abgesperrt werden kann. Dies wäre eine mögliche weitere Aufgabe der Erfindung, nämlich das Verschlusssystem 5 mit dem Reißverschluss 1, dem Schieber 2 sowie dem Reißverschlussgriff 3 im Bereich des Verschlussstücks 6 so weiterzubilden, dass nur durch eine dazu berechtigte Person das Aufschließen der Sperrvorrichtung ermöglicht wird. Dies wäre z.B. bei
Matratzenüberzügen im Gefängnisbereich, bei Auto- und LKW-Planen oder dgl. ein Einsatzgebiet.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten des Verschlusssystems 5, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.
Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verste- hen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1; 2, 3; 4, 5, 6; 7, 8, 9; 10; 11, 12 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Verschlusssystems 5 dieses bzw. dessen Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Bezugszeichenaufstellung Reißverschluss
Schieber
Reißverschlussgriff
a Element
b Element
Platte
Verschlusssystem
Verschlussstück
Applikationselement
Basisteil
Ringflansch
0 Ring
1 Längsachse
2 Ende
3 Ende
4 Tragvorrichtung
5 Grundplatte
6 Halteelement
7 Bund
8 Öffnung
9 Rastvorrichtung
0 Rastelement
1 Rastelement
2 Öffnung
3 Innenfläche
4 Federelement