Beschreibung
System zur Herstellung eines Türrahmens mit Schwellenhalter Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft ein System zur Herstellung eines Tür- rahmens umfassend eine Schwelle, ein Blendrahmenprofil mit einem Raststege aufweisenden Blendrahmenrücken und einen ggf. mehrteiligen Schwellenhalter, auch Schwellenverbinder genannt. Die Schwelle weist einen ggf. mehrteiligen Schwellengrund¬ körper, eine Abdeckung sowie einen als Hinterschneidung aus- gebildeten Wirbelkanal auf.
Stand der Technik
Ein solches System ist beispielsweise aus der EP 2 246 513 EP bekannt. Der Blendrahmen überragt dabei seitlich die Schwelle und den Schwellenhalter. Die Montage eines solchen Systems ist relativ aufwendig. Schwelle, Verbreiterungen und Bodenein- standsprofi le , die üblicherweise unterhalb der Schwelle ein¬ gesetzt werden, müssen auf eine unterschiedliche Länge zu¬ geschnitten werden. Bei Einsatz von Aluminium-Vorsatzschalen müssen diese im Bereich der Schwelle in einer passenden Kontur gefräst werden.
Aus der gattungsgemäßen DE 20 2004 004 703 Ul ist ein System zur Herstellung eines Türrahmens umfassend eine Schwelle mit Schwellengrundkörper und Wetterschenkel, ein Blendrahmenprofil mit einem Raststege aufweisenden Blendrahmenrücken und einen mehrteiligen Schwellenhalter bekannt, bei dem der Schwellenhalter einen Grundkörper und einen auf dem Wetterschenkel aufliegenden Schwellenadapter umfasst. Der Schwel lengrundkörper weist einen als Hinterschneidung ausgebildeten Wirbelkanal und eine senkrecht zum Grundkörper ausgerichtete Befestigungslasche zum Eingriff in den Blendrahmenrücken auf. Der Schwellenhalter gemäß der DE 20 2004 004 703 Ul weist jedoch eine vertikal vom Grundkörper abstehenden Winkel auf, der bei bestimmungsgemäßem Einsatz das stumpfe Ende des Schwellenkörpers abdeckt und damit die Schwelle quasi verlängert. Schwelle, Verbreiterungen und Bodeneinstandsprofile, die üblicherweise unterhalb der Schwelle eingesetzt werden, müssen daher auf eine unterschiedliche Länge zugeschnitten werden.
Das gleiche Problem weist auch der aus der DE 20 2011 050 519 Ul bekannte Schwellenhalter auf.
Aufgabe
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes System zur Verfügung zu stellen, das effizient in Herstellung und Montage und dicht in der Ausführung ist.
Darstellung der Erfindung
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch ein System nach Anspruch 1 bzw. durch einen mehrteiligen Schwellenverbinder nach Anspruch 4 sowie durch die Verwendung eines solchen Systems nach Anspruch 7, jeweils bevorzugt zusammen mit einem oder mehreren der Merkmale der Unteransprüche.
Nach einer ersten Ausgestaltung der Erfindung wird der er- findungsgemäße Schwellenhalter einteilig ausgeführt, wobei das Blendrahmenprofil stirnseitig entsprechend der Kontur der Ober¬ seite der Schwelle gefräst wird. Zur Abdichtung zwischen der gefrästen Stirnseite des Blendrahmenprofils und der Oberseite der Schwelle wird in diesem Fall bevorzugt eine Dichtmatte, beispielsweise aus Moosgummi, in der Kontur der Blendrahmenstirnseite, eingesetzt.
Das System zur Herstellung eines Türrahmens umfasst nach dieser vereinfachten Ausführungsform der Erfindung eine Schwelle, ein Blendrahmenprofil und einen einteiligen Schwellenhalter. Die Schwelle umfasst neben einem insbesondere mehrteiligen Schwellengrundkörper eine Abdeckung sowie einen als Hinter- schneidung ausgebildeten Wirbelkanal. Das Blendrahmenprofil weist einen mit Raststegen versehenen Blendrahmenrücken auf. Der erfindungsgemäß eingesetzte Schwellenhalter ist dadurch gekennzeichnet, dass er einen Grundkörper und eine senkrecht zum Grundkörper ausgerichtete Befestigungslasche aufweist, wobei der Grundkörper des Schwellenhalters so ausgebildet und an dem Schwellengrundkörper befestigbar ist, dass er mit seiner der Befestigungslasche abgewandten Außenkontur die Außenkontur der auf den Schwellengrundkörper aufgesetzten Abdeckung in Er- streckungsrichtung der Schwelle wenigstens weitgehend fortsetzt
und mit seiner befestigungslaschenseitigen Außenkontur bündig mit der Schwelle abschließt. Unter „wenigstens weitgehend fort¬ setzt" wird dabei verstanden, dass beispielsweise die Ober¬ flächenstruktur der Abdeckung abweichen kann, der Grundkörper des Schwellenhalters aber in seiner Grundgestaltung die Außenkontur der aufgesetzten Abdeckung fortsetzt. Mit „bündig abschließt" ist gemeint, dass der Grundkörper des Schwellenhalters zwar geringfügig, d. h. maximal um 1 oder 2 mm, vor- oder überstehen kann, aber so mit dem Ende der Schwelle fluchtet, dass Schwelle, Verbreiterungen und B o de ne ins t andspro f i 1 e , die üblicherweise unterhalb der Schwelle eingesetzt werden auf eine einheitliche Länge zugeschnitten werden können. Das erleichtert die Fertigung des Systems ungemein.
Die eingesetzte Schwelle erstreckt sich über die gesamte Breite des Türrahmens und schließt bündig mit dessen Außenseite ab.
Die Befestigungslasche liegt bei aufgesetztem Blendrahmenprofil so zwischen zwei Raststegen an dem Blendrahmenrücken an, dass das Blendrahmenprofil mit seinen Raststegen des Blendrahmenrückens bündig mit der Schwelle abschließt. Mit „bündig" ist gemeint, dass das Blendrahmenprofil mit Raststegen des Blend¬ rahmenrückens im Rahmen üblicher Toleranzen zwar geringfügig, d. h. maximal um bis zu 2 mm vor- oder überstehen kann, aber zumindest im Wesentlichen bündig mit der Schwelle abschließt.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein mehrteiliger, insbesondere zweiteiliger Schwellenhalter eingesetzt. Der Schwellenhalter nach dieser bevorzugten Ausführungsform umfasst dabei zum einen ein Grundteil und zum anderen ein Ausgleichsteil. Das Grundteil wiederum weist einen Grundkörper und eine senkrecht dazu ausgerichtete Befestigungs- lasche auf. Das Ausgleichsteil gleicht die Kontur der Schwelle auf der Außenseite (Wetterseite) auf das Niveau des Grundteils und der Oberkante der Schwelle aus und erübrigt dadurch eine Konturfräsung der Stirnseite des Blendrahmenprofils. Auch bei dieser Ausführungsform erstreckt sich die eingesetzte Schwelle über die gesamte Breite des Türrahmens und schließt bündig mit dessen Außenseite ab.
Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Ausgleichsteil auf seiner Oberseite und/oder seiner Unterseite Dichtungsmaterialien auf, die eine Abdichtung des Ausgleichsteils gegenüber der Stirnseite des Blendrahmenprofils einerseits und/oder der Oberseite der Schwelle andererseits bewirken. Vorteilhaft kann diese Abdichtung aus weichelastischem Material, beispielsweise TPE, bestehen. Dieses weichelastische Material kann vorteilhaft einstückig im Zwei¬ komponenten-Sprit zgussverfahren mit dem Grundmaterial des Aus- gleichsteils verbunden werden, alternativ ist aber auch z. B. ein nachträgliches Einlegen des Dichtungsmaterials in eine um¬ laufende Nut des Ausgleichsteils oder die Verwendung einer Moosgummi-Matte möglich.
Entsprechendes gilt für die nach der besonders bevorzugten Aus- führungsform der Erfindung weichelastisch ausgestaltete Vorderkante des Ausgleichsteils.
Das Grundteil und das Ausgleichsteil werden bevorzugt im Spritzgussverfahren aus thermoplastischem Kunststoff, insbesondere aus glasfaserverstärktem Kunststoff, oder alternativ im Druckgussverfahren aus Metall hergestellt.
Um eine effiziente Montage und einfache Abdichtung des Aus¬ gleichsteils auf bzw. gegenüber der Schwelle zu ermöglichen, weisen das Grundteil und das Ausgleichsteil des Schwellenver¬ binders jeweils bei bestimmungsgemäßer Montage ineinander- greifende, miteinander korrespondierende Führungen auf, so dass bei schräg geführtem Aufsetzen des Ausgleichsteils mit der Vorderkante des Ausgleichsteils in den Wirbelkanal der Schwelle und Ausführen einer Schwenkbewegung des Ausgleichsteils relativ zur Schwelle die miteinander korrespondierenden Führungen des Ausgleichsteils und des Grundteils eine formschlüssige, die Vorderkante des Ausgleichsteils in den Wirbelkanal der Schwelle pressende Verbindung eingehen. Als entsprechendes Führungs¬ mittel des Ausgleichsteils wird bevorzugt ein das Ausgleichs¬ teil seitlich überkragender Rast- bzw. Führungssteg verwendet, der in eine entsprechend geformte, insbesondere hinterschnitte- ne Ausnehmung des Grundteils eingreift.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird zur Montage des Ausgleichsteils dieses - im spitzen Winkel zur Schwellenoberfläche ausgerichtet - mit der bevorzugt weich¬ elastisch ausgeführten Vorderkante in den Wirbelkanal ragend und mit der Führung des Ausgleichsteils in die Führung der Be¬ festigungslasche eingreifend angesetzt und nach unten in Richtung der Schwellenoberseite geschwenkt. Die Führungen des Ausgleichsteils und der Befestigungslasche sind dabei bevorzugt so ausgelegt, dass das Ausgleichsteil beim Schwenken in die horizontale Position mit seiner bevorzugt weichelastischen Vorderkante in den Wirbelkanal gepresst wird, wodurch das Aus¬ gleichsteil gegenüber dem Wirbelkanal abgedichtet wird.
Bevorzugt sind die Führungen des Ausgleichsteils und der Be¬ festigungslasche so ausgebildet, dass das Ausgleichsteil in der Endstellung, d. h. bei Aufliegen auf der Oberseite der Schwelle, einrastet oder durch Klemmwirkung fixiert wird. Anschlie¬ ßend kann das Ausgleichsteil mit Hilfe einer Schraube am Schwellengrundkörper verschraubt werden.
Die Schwelle ist bevorzugt mit einer zentral angeordneten Ver- Stärkungskammer ausgestattet, in die bei Bedarf ein Flacheisen als Verstärkung eingeschoben werden kann. Hierdurch wird insbesondere auch eine besonders auszugsfeste Verschraubung der Schließbleche ermöglicht.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Aus führungsbei- spiels sowie der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen dabei: Fig. 1 zwei perspektivische Ansichten des Grundteils des er¬ findungsgemäßen Schwellenhalters ;
Fig. 2 zwei perspektivische Ansichten des Ausgleichsteils des erfindungsgemäßen Schwellenhalters;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Schwelle;
Fig. 4 eine Zusammenstellungszeichnung (Explosionsansicht) des erfindungsgemäßen Systems;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht und einen Schnitt der
Schwelle mit montiertem Grundteil beim Aufsetzen des
Ausgleichsteils .
Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
Der in dem nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel ver¬ wendete Schwellenhalter 17 ist als zweiteilige Ausführungsform mit Grundteil 18 und Ausgleichsteil 19 konzipiert. Beide Teil¬ komponenten des Schwellenhalters 17 können aus thermo¬ plastischem Kunststoff im Spritzgussverfahren oder aus Metall im Druckgussverfahren, bevorzugt aber aus glasfaserverstärktem Kunststoff im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Die Schwelle 1 ist ebenfalls mehrteilig konzipiert. Der Schwel¬ lengrundkörper 2 besteht aus dem Aluminiumprofil 3 als Wetter¬ schenkel 4 und dem zur Rauminnenseite 28 ausgerichteten relativ wärmedämmenden Kuns t Stoffprofi 1 5. Die Schwelle 1 umfasst fer¬ ner das Deckelprofil 6 als Abdeckung, die mittels der Raststege 8 im Deckel-Aufnahmebereich 7 der Schwelle 1 aufgeklipst und gegebenenfalls zusätzlich verschraubt wird. Das Deckelprofil 6 und das Aluminiumprofil 3 sind durch einen bis an die Oberseite der Schwelle ragenden Steg des Kunststoffprofil 5 getrennt, so das Schließteile, die die gleiche Breite wie das Deckelprofil 6 aufweisen, thermisch von dem Aluminiumprofil 3 getrennt sind.
Zur Wetterseite 29 hin gerichtet ist im Aluminiumprofil 3 ein Wirbelkanal 9 ausgebildet, um die Schlagregendichtigkeit der Gesamtkonstruktion gewährleisten zu können. Die Schwelle 1 ist mit einer zentral angeordneten Verstärkungskammer 10 aus- gestattet, in die bei Bedarf ein Flacheisen als Verstärkung eingeschoben werden kann. Hierdurch wird insbesondere auch eine besonders auszugsfeste Verschraubung der Schließbleche ermög¬ licht .
Das Grundteil 18 (Fig. 1) des Schwellenhalters 17 umfasst im Wesentlichen den Grundkörper 20, der zur Befestigung an der Schwelle 1 dient, und die Befestigungslasche 21, an der das Blendrahmenprofil 11 mit seinem Blendrahmenrücken 14 befestigt wird. Der Grundkörper 20 des Grundteils 18 führt, wie ins¬ besondere in Fig. 5 dargestellt, die äußere Kontur des Deckel- profils 6 in Ers treckungsrichtung der Schwelle 1 fort. Die Be¬ festigungslasche 21 weist eine Breite auf, die dem Abstand
zwischen den mittleren Raststegen 15 des Blendrahmenrückens 14 des Blendrahmenprofils 11 entspricht, und ist an ihrem dem Grundkörper 20 abgewandten Ende leicht verjüngt, um das Aufzusetzen des Blendrahmenprofils 11 auf das Grundteil 18 zu erleichtern. Die Zapfen 36 des Ausgleichsteils 19 dienen ebenfalls der leichteren Zentrierung bei der Montage des Blendrahmenprofils 11 und erhöhen die Torsionssteifigkeit der Ver¬ bindung. Grundkörper 20 und Befestigungslasche 21 weisen jeweils Löcher 22 bzw. 23 auf, durch die bei der Montage die Befestigungsschrauben 26 bzw. 27 geführt werden. Die Rippen 25 dienen der Versteifung des Grundteils 18. Die Führungsrippe 24 an der Unterseite des Grundkörpers 20 korrespondiert mit einer entsprechenden Nut im Deckel-Aufnahmebereich 7 des Schwellengrundkörpers 2 und ermöglicht eine einfachere Montage des Grundteils 18 auf dem Schwellengrundkörper 2.
Das Blendrahmenprofil 11 ist als Hohlkammerprofil aus thermo¬ plastischem Kunststoff - im Ausführungsbeispiel aus PVC-u, ex- trudiert. In die Verstärkungskammer 12 ist - wie aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt - eine Stahlverstärkung 13 eingeschoben.
Beim Aufzusetzen des Blendrahmenprofils 11 auf das Grundteil 18 greift die Befestigungslasche 21 formschlüssig in den Blend¬ rahmenrücken 14 ein. Grundkörper 20 und Befestigungslasche 21 sind senkrecht zueinander ausgerichtet und schließen bündig ab. Das Grundteil 18 wird so auf der Schwelle 1 montiert, dass die Befestigungslasche 21 einerseits und die zur Befestigungslasche 21 gerichtete Außenkontur des Grundkörpers 20 andererseits je¬ weils bündig mit dem Ende der Schwelle 1 abschließen. Dieses hat den Vorteil, dass die Schwelle 1 und etwaige Verbreite- rungs- oder Bodeneinstandsprofile - in den Fig. nicht dar¬ gestellt - ohne zusätzliche Abzüge jeweils so zugeschnitten werden können, dass ihre Längen der Rahmenbreite des Türrahmens entsprechen .
Das Grundteil 18 des Schwellenhalters 17 wird - wie ins- besondere in Fig. 4 dargestellt - mit Hilfe der beiden Schrauben 27 am Schwellengrundkörper 2 befestigt. Zur an-
schließenden Montage des Ausgleichsteils 19 wird dieses - wie in Fig. 5 dargestellt - in einem Winkel von ca. 20° zur Horizontalen, mit der weichelastisch ausgeführten Vorderkante 34 in den Wirbelkanal 9 ragend und mit der Führung 31 des Aus- gleichsteils 19 in die Führung 30 der Befestigungslasche 21 eingreifend angesetzt und in Pfeilrichtung 37 geschwenkt. Die Führungen 30 und 31 sind dabei so ausgelegt, dass das Aus¬ gleichsteil 19 beim Schwenken in die horizontale Position mit seiner weichelastischen Vorderkante 34 in den Wirbelkanal 9 gepresst wird, wodurch das Ausgleichsteil 19 gegenüber dem Wirbelkanal 9 abgedichtet wird. Abschließend wird das Aus¬ gleichsteil 19 mit Hilfe der Schraube 39 am Schwellengrund¬ körper 2 verschraubt.
Das Ausgleichsteil 19 weist in dem dargestellten Ausführungs- beispiel an seiner Oberseite die weichelastische Dichtung 32 und an seiner Unterseite die weichelastische Dichtung 33 auf. Hierdurch wird das Ausgleichsteil 19 einerseits gegenüber dem Schwel lengrundkörper 2 und andererseits der Stirnfläche des Blendrahmenprofils 11 abgedichtet. Wie in Fig. 4 und 5 dargestellt, wird das Blendrahmenprofil 11 - mit den Raststegen 15 des Blendrahmenrückens 14 bündig mit der Außenseite des Schwellengrundkörpers 2 fluchtend - mit Hilfe des Schwellenhalters 17 auf die Schwelle 1 aufgesetzt und verschraubt. Ebenso fluchten die Außenseiten des Grundkörpers 20 des Schwellenhalters 17 und die des Schwellengrundkörper 2 der Schwelle 1. Zur zusätzlichen Stabilisierung und Erhöhung der Steifigkeit dient dabei der Füllkern 35. Im Einzelnen wird die zentrale Schraube 38 durch den Schwellengrundkörper 2 und das Ausgleichsteil 19 von unten in den Füllkern 35 geschraubt. Die Befestigungslasche 21 des Grundteils 18 wird anschließend mittels der beiden Schrauben 26 durch den Blendrahmenrücken 14 ebenfalls mit dem Füllkern 35 verschraubt.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Ausgleichsteil 19 eine Außenkontur auf, die der Querschnittskontur des Blend- rahmenprof ils 11 einschließlich des Blendrahmenüberschlags 16 und dem wetterseitigen Raststeg 15 des Blendrahmenrückens 14
entspricht. Dieses ermöglicht es, auf der Außenseite (Wetter¬ seite) des Blendrahmenprofils 11 Aluminium-Vorsatzschalen ein¬ zusetzen, die zur Schwelle 1 gerichtet das Blendrahmenprofil 11 überragen und die Außenseite des Ausgleichsteils 19 abdecken. Die dargestellte Ausführung ermöglicht einerseits eine sehr effiziente Montage eines Blendrahmenprofils 11 auf einer Schwelle 1, andererseits sind keine zusätzlichen Abdichtungs¬ maßnahmen zwischen der Stirnseite des Blendrahmenprofils 11 und der Schwelle 1 mehr notwendig. Legende
1 Schwelle
2 Schwellengrundkörper
3 Aluminiumprofil
4 WetterSchenkel
5 Kunststoffprofil
6 Deckelprofil (Abdeckung)
7 Decke1-Aufnahmebereich
8 Raststege
9 Wirbelkanal
10 Verstärkungskammer (Schwelle)
11 Blendrahmenprofil
12 Verstärkungskammer (Blendrahmenprofil )
13 Stahl erstärkung
14 Blendrahmenrücken
15 Raststege
16 Blendrahmenüberschlag
17 Schwellenhalter
18 Grundteil
19 Ausgleichsteil
20 Grundkörper
21 Befestigungslasche
22 Löcher (Befestigungslasche)
23 Löcher (Grundkörper)
24 Führungsrippe
25 Versteifungsrippen
26 Schrauben (Befestigungslasche)
27 Schrauben (Grundkörper)