Abgabevorrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abgabevorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Unter dem Begriff "Abgabevorrichtung" ist bei der vorliegenden Erfindung insbesondere ein Abgabekopf zu verstehen, der vorzugsweise an einem Behälter bzw. dessen Abgabeventil oder an einer handbetätigten Pumpe angebracht oder anbringbar ist. Insbesondere kann es ich auch um einen Druckbehälter, eine Spen- derpumpe o. dgl. handeln. Die Abgabevorrichtung dient vorzugsweise der sprühenden Aus- bzw. Abgabe eines Produkts. Jedoch kann die Abgabevorrichtung auch einen Pumpe und/oder einen Behälter umfassen.
Durch Betätigen bzw. Niederdrücken der Abgabevorrichtung bzw. dessen Abgabe- kopfs oder eines Betätigungsteils wird vorzugsweise ein dem Behälter zugeordnetes Abgabeventil geöffnet und das auszugebende Produkt kann durch einen Ausgabekanal austreten bzw. abgegeben werden.
Unter dem Begriff "Produkt" sind insbesondere auch Flüssigkeiten, Suspensionen und Fluide, ggf. mit Gasphasen, zu verstehen. Das Produkt kann als Paste, Strahl oder Nebel oder in sonstiger Weise, beispielsweise als Schaum oder Gel, ausgegeben werden.
Um ein Produkt in verschiedener Weise, insbesondere mit verschiedenen Sprüh- mustern oder Sprüharten, ausgeben zu können, weist die Abgabevorrichtung vorzugsweise zwei Ausgabekanäle auf, zwischen denen umgeschaltet werden kann, wie beispielsweise aus der US 2,797,965, US 2,997,243, US 3,180,536, US 3,703,994, US 3,863,816, US 5,337,926 und US 5,41 1 , 185 bekannt. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abgabevorrichtung anzugeben, die bei einfachem und kostengünstigem Aufbau ein einfaches Umschalten zwischen Ausgabekanälen ermöglicht.
Die obige Aufgabe wird durch eine Abgabevorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass die Abgabevorrichtung ein Betätigungsteil aufweist, das axial in ein Umschaltteil eingreift oder umgekehrt. Dies ermöglicht insbesondere eine getrennte Herstellung von Betätigungsteil und Umschaltteil und einen sehr einfachen Zusammenbau. Besonders bevorzugt kann das Betätigungsteil insbesondere auf ein Unterteil oder Gehäuseteil der Abgabevorrichtung axial aufgesetzt oder aufgerastet und hierbei mit dem Umschaltteil in Eingriff gebracht werden.
Ein anderer, auch unabhängig realisierbarer Aspekt der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass das Umschaltteil eine umlaufende Dichtung aufweist und/oder selbstdichtend ausgebildet ist. Dies gestattet wiederum einen einfachen und kostengünstigen Aufbau. Insbesondere wird das Umschaltteil nämlich in eine zugeordnete Aufnahme axial eingesetzt, wobei das Umschaltteil besonders bevorzugt einstückig ausgebildet ist. Dadurch ergibt sich eine sehr einfache Montage mit weni- gen Bauteilen.
Besonders bevorzugt bilden das Gehäuseteil, das Betätigungsteil und das Umschaltteil einen Abgabekopf. Der Abgabekopf wird dann vorzugsweise auf oder an einem Behälter der Abgabevorrichtung befestigt. Hierbei wird der Abgabekopf be- sonders bevorzugt fluidisch an ein Abgabeventil der Abgabevorrichtung bzw. des Behälters angeschlossen, insbesondere so dass bei Betätigen oder Niederdrücken des Abgabekopfs bzw. Betätigungsteils das Abgabeventil geöffnet und das Produkt über den Abgabekopf - genauer gesagt über den gewählten Ausgabekanal - ausgegeben wird.
Das Betätigungsteil bzw. der Abgabekopf weist vorzugsweise eine Sperrstellung auf, in der beide Ausgabekanäle gesperrt bzw. blockiert werden und/oder in der ein Betätigen bzw. Niederdrücken des Betätigungsteils bzw. Öffnen des zugeordneten Abgabeventils gesperrt oder blockiert ist.
Besonders bevorzugt wird beim Umschalten zwischen den Ausgabekanälen der jeweils andere Ausgabekanal von dem Umschaltteil gesperrt.
Vorzugsweise wird das Volumen des Auslassraums im Abgabekopf nach Betäti- gung vergrößert, um nach Schließen des Abgabeventils das Produkt in dem Auslassraum zurückzuhalten und/oder in diesen (zurück) zu saugen oder um einen gewissen Unterdruck in dem Auslassraum zu erzeugen. So kann ein Nachtropfen
bzw. Nachschäumen von Produkt aus dem jeweiligen Ausgabekanal bzw. Auslassraum heraus nach außen vermieden oder zumindest minimiert werden.
Zur Vergrößerung und Verkleinerung - nachfolgend auch als Variation bezeichnet - des Volumens des Auslassraums ist gemäß einem Aspekt vorzugsweise eine relative Bewegung von Teilen oder Abschnitten des Auslassraums vorgesehen. Beispielsweise kann hierzu ein Anschlussteil insbesondere axial beweglich mit dem Anschlussraum gekoppelt und zu dem Abgabeventil und/oder in eine den Auslassraum vergrößernde Lage federnd vorgespannt sein. Dies gestattet ebenfalls eine einfache Herstellung und/oder sichere Funktion.
Weitere Vorteile, Merkmale, Eigenschaften und Aspekte der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform anhand der Zeichnung. Es zeigt:
Fig. 1 einen schematischen Schnitt einer vorschlagsgemäßen Abgabevorrichtung mit einem Behälter im unbetätigten Zustand;
Fig. 2 einen schematischen Längsschnitt der Abgabevorrichtung ohne Behälter;
Fig. 3 eine perspektivische, explosionsartige Ansicht der Abgabevorrichtung ohne Behälter;
Fig. 4 einen schematischen Horizontalschnitt der Abgabevorrichtung;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Abgabevorrichtung ohne Behälter auf der Ausgabeseite;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Abgabevorrichtung ohne Behälter von der Rückseite;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Umschaltteils der Abgabevorrichtung;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des Umschaltteils gemäß einer anderen
Ausführungsvariante;
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht des Umschaltteils gemäß einer weiteren
Ausführungsvariante; und
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines Anschlussteils der Abgabevorrich- tung.
In den teilweise nicht maßstabsgerechten, nur schematischen Figuren werden für gleiche oder ähnliche Teile dieselben Bezugszeichen verwendet, wobei entsprechende oder vergleichbare Eigenschaften und Vorteile erreicht werden, auch wenn eine wiederholte Beschreibung weggelassen ist.
Fig. 1 zeigt in einem schematischen Schnitt eine vorschlagsgemäße Abgabevorrichtung 1 zur Abgabe eines Produkts 2, wie einer Flüssigkeit o. dgl. Das Produkt 2 kann höher viskos sein als Wasser oder ggf. sogar pastös.
Insbesondere kann das Produkt 2 auch einen Schaum oder ein Gel bilden.
Das Produkt 2 kann auch Gas in flüssiger und/oder sonstiger Form enthalten.
Es ist anzumerken, dass grundsätzlich auch jede Art der Abgabe des Produkts 2 - ggf. auch als pastöse Masse, als Gel, als Tropfen, als Strahl oder als Sprühnebel - in Frage kommt. Insbesondere ist die Abgabevor chtung 1 zur sprühenden Abgabe des Produkts 2 ausgebildet. Jedoch ist auch eine nicht-sprühende Ausgabe möglich.
Besonders bevorzugt ist die vorschlagsgemäße Abgabevorrichtung 1 derart ausgebildet, dass zwischen verschiedenen Arten der Ausgabe des Produkts 2 um- schaltbar ist. Hierauf wird später noch näher eingegangen.
Die Abgabevorrichtung 1 ist vorzugsweise mit einem Reservoir, insbesondere einem Behälter 3, für das auszugebende Produkt 2 versehen oder verbunden bzw. verbindbar. Das Reservoir kann also einen Teil der Abgabevorrichtung 1 bilden o- der kann an diese angeschlossen oder anschließbar sein.
Beim Darstellungsbeispiel ist das Reservoir als vorzugsweise starrer Behälter 3, insbesondere als Druckbehälter, ausgebildet. Der Behälter 3 ist insbesondere läng-
lieh und/oder zylindrisch und/oder starr - besonders bevorzugt als metallische Dose - für das Produkt 2 bzw. die Flüssigkeit ausgebildet.
Die Flüssigkeit 2 im Reservoir ist vorzugsweise entweder unter Druck setzbar oder steht unter Druck. Insbesondere enthält der Behälter 3 oder die Flüssigkeit 2 ein geeignetes Treibmittel, vorzugsweise ein flüchtiges und/oder brennbares Treibmittel, komprimiertes Gas und/oder Kohlendioxid. Jedoch kann die Abgabevorrichtung 1 auch eine Pumpe o. dgl. bilden, die die Flüssigkeit 2 insbesondere aus dem Behälter 3 saugt.
Die Abgabevorrichtung 1 bzw. der Behälter 3 weist vorzugsweise - besonders bevorzugt stirnseitig - ein nur schematisch angedeutetes Abgabeventil 4 auf, an das der von der Abgabevorrichtung 1 vorzugsweise gebildete Abgabekopf angeschlossen oder anschließbar ist. Bedarfsweise kann es sich bei dem Abgabeventil 4 auch um ein Dosierventil oder eine sonstige Ventileinrichtung handeln.
Beim Darstellungsbeispiel weist die Abgabevorrichtung 1 vorzugsweise ein Gehäuseteil 5 auf, das mit dem Reservoir bzw. Behälter 3 verbunden oder verbindbar, besonders bevorzugt klemmend und/oder rastend darauf aufsetzbar ist.
Die Abgabevorrichtung 1 bzw. das Gehäuseteil 5 weist vorzugsweise zwei Ausgabekanäle 6 zur wahlweisen Ausgabe des Produkts 5 auf. In dem schematischen Schnitt gemäß Fig. 1 ist nur ein Ausgabekanal 6 erkennbar. Gleiches gilt für die vergrößerte Schnittdarstellung gemäß Fig. 2, die der Abgabevorrichtung 1 in einem entsprechenden, vergrößerten Schnitt ohne Behälter 3 zeigt. Die perspektivische, explosionsartige Darstellung gemäß Fig. 3 und der Horizontalschnitt gemäß Fig. 4 zeigen hingegen beide Ausgabekanäle 6.
Die Abgabevorrichtung 1 bzw. das Gehäuseteil 5 weist vorzugsweise eine Aufnahme 7 auf, die insbesondere zentral und/oder innen bzw. mittig angeordnet ist.
Die Ausgabekanäle 6 schließen sich fluidisch an die Aufnahme 7 an.
Die Ausgabekanäle 6 erstrecken sich vorzugsweise von der Aufnahme 7 radial nach außen und/oder in verschiedene Richtungen (Ausgaberichtungen A).
Die Ausgabekanäle 6 erstrecken sich vorzugsweise zumindest im Wesentlichen gerade nicht von der Aufnahme 7 weg.
Die Ausgabekanäle 6 enden auslassseitig vorzugsweise im Bereich eines Umfangs oder Ringbereichs der Abgabevorrichtung 1 bzw. des Gehäuseteils 5. Die Ausgabekanäle 6 bilden auslassseitig vorzugsweise jeweils eine Ausgabeöffnung bzw. einen Auslass und/oder sind jeweils zur Aufnahme eines Düseneinsatzes 8 ausgebildet.
Vorzugsweise ist die Aufnahme 7 - insbesondere ausschließlich - von den Ausga- bekanälen 6 gehalten.
Besonders bevorzugt ist die Aufnahme 7 federelastisch von den Ausgabekanälen 6 derart gehalten, dass die Aufnahme 7 bei Betätigung der Abgabevorrichtung 1 niederdrückbar oder nach unten schwenkbar ist, insbesondere so dass die Ausgabe- kanäle 6 zusammen mit der Aufnahme 7 nach unten verschwenkbar sind. Dementsprechend ist der Winkel zwischen den beiden Ausgabekanälen 6 vorzugsweise kleiner als 90°, insbesondere beträgt er vorzugsweise im Wesentlichen zwischen 30 und 60°. Besonders bevorzugt sind das Gehäuseteil 5, die Ausgabekanäle 6 und die Aufnahme 7 einstückig ausgebildet.
Um das Niederdrücken bzw. Niederschwenken, also ein Kippen nach unten, zu ermöglichen, sind die Ausgabekanäle 6 vorzugsweise federelastisch an das Ge- häuseteil 5 angebunden bzw. von diesem gehalten. Jedoch sind auch grundsätzlich andere konstruktive Lösungen möglich.
Die Ausgabekanäle 6 erstrecken sich bei der normalen Gebrauchslage vorzugsweise zumindest im Wesentlichen horizontal. Das Betätigen bzw. Niederdrücken erfolgt vorzugsweise quer dazu, insbesondere nach unten bzw. zumindest im Wesentlichen vertikal.
Die Abgabevorrichtung 1 bzw. deren Abgabekopf weist vorzugsweise ein Betätigungsteil 9 und ein zugeordnetes Umschaltteil 10 auf.
Vorzugsweise handelt es sich bei dem Betätigungsteil 9 und dem Umschaltteil 10 um separate Teile. Jedoch können diese bei Bedarf grundsätzlich auch einstückig ausgebildet sein.
Das Betätigungsteil 9 ist vorzugsweise kappenartig ausgebildet und/oder auf das Gehäuseteil 5 bzw. den Abgabekopf aufgesetzt bzw. aufgerastet. Das Betätigungsteil 9 ist vorzugsweise manuell drehbar am Gehäuseteil 5 gehalten bzw. gelagert. Das Drehen erfolgt vorzugsweise manuell durch einen nicht dargestellten Benutzer und/oder um eine in Gebrauchslage vertikale Achse.
Das Betätigungsteil 9 ist vorzugsweise manuell von einem nicht dargestellten Be- nutzer niederdrückbar. Das Betätigungsteil 9 weist hierzu vorzugsweise eine obere bzw. stirnseitige Betätigungsfläche 9A auf.
Das Betätigungsteil 9 weist vorzugsweise umfangsseitig Betätigungselemente 9B, wie Riffelungen, Vorsprünge o. dgl. , zur Erleichterung des manuellen Drehens des Betätigungsteils 9 auf.
Das Betätigungsteil 9 ist vorzugsweise einstückig ausgebildet.
Das Umschaltteil 10 ist vorzugsweise in die Aufnahme 7 - insbesondere axial - eingesetzt.
Das Umschaltteil 10 ist zum Umschalten zwischen den Ausgabekanälen 6 und/oder zum Sperren der Ausgabekanäle 6 vorzugsweise mittels des Betätigungsteils 9 oder von dem Betätigungsteil 9 drehbar.
Das Umschaltteil 10 und das Betätigungsteil 9 sind vorzugsweise drehfest miteinander gekoppelt, insbesondere durch axialen Eingriff.
Vorzugsweise greift das Betätigungsteil 9 axial in das Umschaltteil 10 ein oder um- gekehrt.
Beim Darstellungsbeispiel weist das Betätigungsteil 9 vorzugsweise einen Vorsprung 9C auf, der axial nach unten und/oder zur Aufnahme 7 bzw. zum Umschaltteil 10 hin vorspringt und/oder stegartig ausgebildet ist und/oder in eine korrespon- dierende stirnseitige Ausnehmung 10A des Umschaltteils 10 eingreift, wie in Fig. 1 und 2 angedeutet. Jedoch sind hier auch andere konstruktive Lösungen möglich.
Die Abgabevorrichtung 1 bzw. der Abgabekopf bzw. die Aufnahme 7 ist fluidisch an den Behälter 3 bzw. das Abgabeventil 4 angeschlossen oder anschließbar, wie insbesondere in Fig. 1 angedeutet. Besonders bevorzugt erfolgt ein fluidischer An- schluss an ein oder über ein Ventilelement 4A des Abgabeventils 4. Das Ventilelement 4A ist insbesondere rohrförmig oder stutzenartig ausgebildet und/oder zum Betätigen bzw. Öffnen des Abgabeventils 4 verkippbar und/oder eindrückbar.
Das Abgabeventil 4 schließt vorzugsweise selbsttätig. Insbesondere ist das Ventilelement 4A federnd in seine geschlossene Ausgangslage vorgespannt.
Beim Darstellungsbeispiel ist der Abgabekopf bzw. das Gehäuseteil 5 bzw. die Aufnahme 7 vorzugsweise über ein optionales Anschlussteil 1 1 fluidisch an das Abgabeventil 4 bzw. dessen Ventilelement 4A angeschlossen.
Vorzugsweise ist das Anschlussteil 1 1 einlassseitig am Abgabekopf bzw. an der Aufnahme 7 angeordnet, besonders bevorzugt axial beweglich.
Besonders bevorzugt ist das Anschlussteil 1 1 auf das Abgabeventil 4 bzw. dessen Ventilelement 4A aufgesteckt oder umgekehrt.
Vorzugsweise weist die Aufnahme 7 eine zumindest im Wesentlichen zylindrische Außenkontur auf.
Vorzugsweise weist die Aufnahme 7 einen vorzugsweise zumindest im Wesentlichen hohlzylindrischen Aufnahmebereich 7A für das Umschaltteil 10 auf.
Der Aufnahmebereich 7A ist vorzugsweise zum Betätigungsteil 9 hin bzw. nach oben hin offen ausgebildet, so dass das Umschaltteil 10 entsprechend axial einsetzbar oder einsteckbar ist.
Das Umschaltteil 10 ist vorzugsweise drehbar in der Aufnahme 7 bzw. im Aufnahmebereich 7A aufgenommen.
Die Abgabekanäle 6 schließen sich insbesondere radial an den Aufnahmebereich 7A an.
Die Aufnahme 7 weist vorzugsweise ausgehend von dem Aufnahmebereich 7A in axialer Richtung einen Anschlusskanal 7B zum fluidischen Anschluss des Behälters 3 bzw. Abgabeventils 4 auf. Der Anschlusskanal 7B bzw. die Aufnahme 7 weist einlassseitig einen vorzugsweise radial verbreiterten Anschlussbereich 7C auf, in den das Abgabeventil 4 bzw. dessen Ventilelement 4A - besonders bevorzugt zusammen mit dem optionalen Anschlussteil 11 - eingreift. Insbesondere ist das Anschlussteil 1 1 in den Anschlussbereich 7C zumindest teilweise eingesetzt oder eingesteckt oder von diesem aufgenommen.
Besonders bevorzugt bilden das Gehäuseteil 5, optional die Düseneinsätze 8, das Betätigungsteil 9, das Umschaltteil 10 und optional das Anschlussteil 1 1 den Abga- bekopf, der an den Behälter 3 oder ein sonstiges Reservoir anschließbar ist.
Fig. 1 zeigt die Abgabevorrichtung 1 im unbetätigten Zustand. Der Abgabekopf ist auf den Behälter 3 befestigt, insbesondere ist das Gehäuseteil 5 mit einem Verbindungsbereich 5A an einem Rand des Behälters 3 befestigt, besonders bevorzugt aufgerastet.
Beim dargestellten Zustand ist das Betätigungsteil 9 und damit auch das drehfest verbundene Umschaltteil 10 derart gedreht, dass ein Ausgabekanal 6 freigegeben ist.
Vorzugsweise weist das Betätigungsteil 9 eine Ausgabeöffnung 9D auf, die dann entsprechend vor dem freigegebenen Ausgabekanal 6 bzw. dessen Auslass gedreht ist. Die Ausgabeöffnung 9D ist beim Darstellungsbeispiel vorzugsweise mundartig ausgebildet, wie insbesondere aus Fig. 3 und 5 ersichtlich. Jedoch sind hier auch andere Gestaltungen möglich.
Fig. 5 zeigt die Abgabevorrichtung 1 bzw. den Abgabekopf ohne Behälter 3 in einer perspektivischen Ansicht im Bereich der Abgabeseite, hier im ungesperrten Zustand mit einem geöffneten Auslass. Das Umschaltteil 10 weist vorzugsweise eine insbesondere radiale Durchbrechung 10B auf, um in Abhängigkeit von der Drehstellung bzw. -läge jeweils einen Ausgabekanal 6 fluidisch anzukoppeln bzw. freizugeben, also fluidisch eine Verbindung vom Anschlussbereich 7C bzw. An-
Schlusskanal 7B über oder durch das Umschaltteil 10 zu dem jeweiligen Ausgabekanal 6 herzustellen.
Der Horizontalschnitt gemäß Fig. 4 veranschaulicht, eine solche Situation. Hier ist der nach links weisende Ausgabekanal 6 fluidisch angeschlossen bzw. freigegeben. Der andere, nach links oben weisende Ausgabekanal 6 ist hingegen von dem Umschaltteil 7 bzw. dessen Umfangswandung gesperrt. Diese Wandung kann dementsprechend auch als Sperrabschnitt 10C verstanden werden. Vorzugsweise kann das Umschaltteil 10 auch eine Sperrstellung bzw. Zwischenlage einnehmen, in der beide Ausgabekanäle 6 gleichzeitig gesperrt werden. In diesem Zustand ist der Abgabekopf bzw. die Abgabevorrichtung 1 bzw. das Betätigungsteil 9 gegen ein Betätigen oder Niederdrücken vorzugsweise gesperrt oder blockiert.
Wie bereits erwähnt, wird das Umschaltteil 10 durch entsprechendes Drehen des Betätigungsteils 9 gedreht, um zwischen den Ausgabekanälen 6 umzuschalten bzw. die Ausgabekanäle 6 in der Sperr- bzw. Zwischenstellung (gleichzeitig) zu sperren.
Die beiden Ausgabekanäle 6 weisen besonders bevorzugt durch Verwendung unterschiedlicher Düseneinsätze 8 vorzugsweise unterschiedliche Ausgabeverhalten oder Sprühverhalten auf. Beispielsweise kann über einen Ausgabekanal 6 eine mehr sprühende oder nebelartige Ausgabe des Produkts 2 erfolgen, wohingegen bei dem anderen Ausgabekanal 6 beispielsweise eine mehr strahlartige oder tropfenförmige Ausgabe erfolgt. Die unterschiedlichen Ausgabenarten bzw. das unterschiedliche Ausgabeverhalten kann insbesondere durch entsprechende Symbole 13A und 13C, wie in der perspektivischen Rückansicht gemäß Fig. 6 angedeutet, für den Benutzer sichtbar gemacht werden. Weiter zeigt ein Symbol 13C dann bei- spielsweise die Zwischen- bzw. Sperrstellung an. Beim Darstellungsbeispiel weist der Pfeil 13D oder ein sonstiges Symbol am Betätigungselement 9 vorzugsweise auf das jeweilige Symbol 13A, 13B, 13C am Außenumfang des Abgabekopfs bzw. Gehäuseteils 5 in Abhängigkeit von der Drehlage des Betätigungsteils 9 und damit in Abhängigkeit von der Drehlage des Umschaltteils 10 hin. Jedoch sind hier auch andere konstruktive Lösungen zur Anzeige des jeweiligen Zustands möglich.
Die Öffnung 9D des Betätigungsteils 9 wird in Abhängigkeit von der Drehlage vor den Auslass des jeweils freigegebenen Ausgabekanals 9 bewegt. So erkennt der
Benutzer beispielsweise auch dadurch alternativ oder zusätzlich, wenn sich die Abgabevorrichtung 1 bzw. der Abgabekopf bzw. das Betätigungsteil 9 in einer freigegebenen Stellung befindet und direkt durch Niederdrücken benutzt werden kann. Die Zwischen- bzw. Sperrstellung ist für den Benutzer alternativ oder zusätzlich auch dadurch ersichtlich, das sich hinter der Öffnung 9D keine Düse bzw. kein Aus- lass, sondern beispielsweise ein durchgehend oder glatter Bereich oder ein mit einem Sperrsymbol versehener Bereich, insbesondere des Gehäuseteils 5, befindet. Das Betätigungsteil 9 bildet vorzugsweise eine starre Kappe des Abgabekopfs bzw. der Abgabevorrichtung 1.
Bei Betätigung der Abgabevorrichtung 1 bzw. des Betätigungsteils 9 in die in Fig. 1 angedeutete Betätigungsrichtung B - also bei Niederdrücken - wird im dargestell- ten, nicht gesperrten Zustand die Aufnahme 7 federnd nach unten bzw. zum Behälter 3 hin kippt bzw. bewegt. Hierdurch wird insbesondere über das optionale Anschlussteil 1 1 das Abgabeventil 4 - hier durch Niederdrücken des Ventilelements 4A - geöffnet. Das unter Druck stehende Produkt 2 kann über die vorzugsweise an das Abgabeventil 4 angeschlossene Steigleitung 12 durch das Abgabeventil 4 bzw. Ventilelement 4A in den Abgabekopf strömen. Dort wird das Produkt 2 durch oder über das optionale Anschlussteil 1 1 in die Aufnahme 7, genauer gesagt durch den Auslasskanal 7B und durch das Umschaltteil 10 bzw. dessen Durchbrechung 10B in den freigegebenen Ausgabekanal 6 geleitet und von diesem insbesondere über den jeweiligen Düseneinsatz 8 in gewünschter Weise durch die Öffnung 9D im Be- tätigungsteil 9 in Ausgaberichtung A ausgegeben, wie schematisch in Fig. 1 dargestellt. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Fig. 1 die Abgabevorrichtung 1 nicht im betätigten Zustand zeigt.
Nach Beendigung der Betätigung, also nach Loslassen des Betätigungsteils 9, fe- dem die Ausgabekanäle 6 mit der Aufnahme 7 wieder nach oben in die Ausgangsstellung zurück. Das Betätigungsteil 9 wird wieder in die unbetätigte Stellung zurückbewegt bzw. angehoben. Dementsprechend kann das Abgabeventil 4 wieder selbsttätig schließen. Die Produktausgabe wird beendet. Die Abgabevorrichtung 1 bzw. das Betätigungsteil 9 weist vorzugsweise ein Sperrelement 9E auf, das in der Zwischen- oder Sperrstellung ein Niederdrücken, also ein Betätigen, blockiert. Das Sperrelement 9E wird in der Sperrstellung des Betäti-
gungsteils 9 von einem Anschlag 5B am Gehäuseteil 5, wie in Fig. 3 und 4 angedeutet, gegen ein Niederdrücken bzw. Bewegen in Bewegungsrichtung B blockiert.
Das Sperrelement 9 ist vorzugsweise auf der der Öffnung 9D gegenüberliegende Seite angeordnet.
Der Anschlag 5B ist vorzugsweise innen am Gehäuseteil 5 angeordnet und/oder am Gehäuseteil 5 einstückig angeformt bzw. von diesem gebildet. Der Anschlag 5B ist vorzugsweise auf der den Ausgabekanälen 6 gegenüberliegenden Seite am Gehäuseteil 5 angeordnet.
Der Anschlag 5B ist vorzugsweise als axiale Auflauffläche und/oder sich in Um- fangsrichtung erstreckender Ringabschnitt ausgebildet.
Das Sperrelement 9E ist vorzugsweise rippenartig und/oder als axiale und/oder radial nach innen vorspringende Anschlagkante ausgebildet.
Besonders bevorzugt ist das Betätigungsteil 9 nur durch Überwinden eines Wider- Stands beim Drehen von der Zwischen- bzw. Sperrstellung in eine der beiden Freigabestellungen zur Ausgabe über den jeweiligen Ausgabekanal 6 bewegbar bzw. drehbar. Hierzu ist beim Darstellungsbeispiel vorzugsweise jeweils eine entsprechende Rippe 5C gebildet, die entsprechend von dem Sperrelement 9E überfahren oder überwunden werden muss, um die jeweils sich anschließende Freigabestel- lung zu erreichen.
Die beiden Rippen 5C sind vorzugsweise jeweils im Bereich der beiden umfangs- seitigen Enden des Anschlags 5B angeordnet. Jedoch sind auch andere konstruktive Lösungen möglich.
In der nicht gesperrten Stellung bzw. Freigabestellung ist das Betätigungsteil 9 in die Betätigungsrichtung B niederdrückbar. Insbesondere wird dies dadurch ermöglicht, dass in dieser Stellung das Sperrelement 9E nicht auf dem Anschlag 5B aufläuft oder anschlägt, sondern in eine entsprechende Aussparung 5D im Gehäuse- teil 5 eintauchen kann.
Besonders bevorzugt weist das Gehäuseteil 5D einen insbesondere inneren Ringbereich 5E auf, der beispielsweise den Anschlag 5B trägt oder bildet und/oder zur Bildung der Aussparungen 5D entsprechend ausgenommen ist. Vorzugsweise trägt der Ringbereich 5E auf der Ausgabeseite die Ausgabekanäle 6 und/oder erstreckt sich zwischen diesen, besonders bevorzugt um die Öffnung 9D des Betätigungsteils 9 in der Zwischenstellung rückseitig abzudecken.
Besonders bevorzugt ist das Betätigungsteil 9 rastend mit dem Gehäuseteil 5 und/oder der Aufnahme 7 verbindbar. Beispielsweise sind hierzu entsprechende Rastnasen oder Rastvorsprünge 5F im Gehäuseteil 5D bzw. am Ringbereich 5E und/oder ein Kragen 7D an der Aufnahme 7 gebildet, um den gewünschten Rast- eingriff mit dem Betätigungsteil 9 und/oder eine formschlüssige Sicherung des Betätigungsteils 9 gegen axiales Abziehen oder Abheben zu ermöglichen bzw. zu g'e- währleisten.
Beim Darstellungsbeispiel weist das Betätigungsteil 9 beispielweise nach innen vorragende Vorsprünge 9F und 9G auf, die die Rastvorsprünge 5F bzw. den Kragen 7D umgreifen oder hintergreifen. Jedoch sind auch andere konstruktive Lösun- gen möglich.
Fig. 7 zeigt in einer perspektivischen Ansicht das Umschaltteil 10 gemäß der dargestellten Ausführungsvariante. Hier ist das Umschaltteil 10 zumindest im Wesentlichen als nach unten offene Hülse ausgebildet, die in der zylindrischen Wandung die insbesondere lochförmige radiale Durchbrechung 10B aufweist. Die Hülse bzw. das Umschaltteil 10 ist nach unten, also zum Anschlusskanal 7B hin axial offen, so dass axial eintretendes Produkt 2 über die Durchbrechung 10B in den jeweils angeschlossenen bzw. freigegebenen Ausgabekanal 6 ausströmen oder weiterströmen kann.
Am oberen Ende, also an dem dem Betätigungsteil 9 zugewandten Ende ist das Umschaltteil 10 geschlossen und weist das Umschaltteil 10 die Eingriffsmöglichkeit, hier vorzugsweise in Form der Ausnehmung 10A, auf, um das Umschaltteil 10 drehfest zu koppeln bzw. drehen zu können.
Das Umschaltteil 10 weist vorzugsweise eine Dichtung 10D auf, die insbesondere im Bereich des oberen Endes angeordnet und/oder umlaufend ausgebildet ist.
Insbesondere dient die Dichtung 10D einer radialen Abdichtung und/oder einer Abdichtung zwischen der Aufnahme 7 und dem Umschaltteil 10, insbesondere so dass unter Druck stehendes Produkt 2 nicht axial aus der Aufnahme 7 in Richtung des Betätigungsteils 9 austreten kann.
Die Dichtung 10D ist vorzugsweise als umlaufende Lippe und/oder flexible Lippe ausgebildet.
Die Dichtung 10D ist vorzugsweise einstückig angeformt.
Die Dichtung 0D ist vorzugsweise selbstdichtend ausgebildet, insbesondere so, dass sie sich bei anstehendem Produktdruck selbsttätig nach außen spreizt bzw. gegen die zylindrische Innenwandung des Aufnahmebereichs 7A der Aufnahme 7 anlegt.
Die Durchbrechung 10B des Umschaltteils 10 ist vorzugsweise axial unterhalb der Dichtung 10D angeordnet.
Fig. 8 zeigt in einer zur Fig. 7 korrespondierenden perspektivischen Ansicht das Umschaltteil 10 gemäß einer anderen Ausführungsvariante. Hier ist die Durchbrechung 10B nicht in der Art einer Bohrung, sondern in der Art eines Schlitzes, insbesondere eines Axialschlitzes, der besonders bevorzugt zu dem unteren Ende des Umschaltteils 10 hin offen ist, ausgebildet. Fig. 9 zeigt in einer zur Fig. 7 und 8 korrespondierenden perspektivischen Ansicht das Umschaltteil 10 gemäß einer weiteren Ausführungsvariante. Hier ist die Um- fangswandung durch vorzugsweise lappenartige Sperrabschnitte 10C gebildet, die sich ausgehend von dem oberen Ringbereich axial nach unten erstrecken und die Einlassöffnungen der Ausgabekanäle 6 in Abhängigkeit der Drehlage des Um- schaltteils 10 abdecken.
Die vorzugsweise lappenartige Ausbildung des Sperrabschnitts 10C des Umschaltteils 10 unterstützt das selbsttätige Abdichten eines gesperrten Ausgabekanals 6 dadurch, dass der anstehende Produktdruck den Sperrabschnitt 10C gegen den zu verschließenden Einlass des jeweiligen Ausgabekanals 6 radial nach außen und damit in die dichtende Stellung drückt.
Der Abgabekopf bzw. die Aufnahme 7 bildet vorzugsweise einen Auslassraum für das auszugebende Produkt 2. Dieser Auslassraum wird vorzugsweise beim Betätigen des Betätigungsteils 9 vor Öffnen des Abgabeventils 4 in seinem Volumen zunächst verringert und später nach Beendigung der Betätigung, und zwar nach dem Schließen des Abgabeventils 4, wieder im Volumen vergrößert. Durch die Volumenvariation kann erreicht werden, dass sich im Auslassraum, also insbesondere in der Aufnahme 7 und in dem angeschlossenen Ausgabekanal 6, befindliches Produkt 2 darin nach Beendigung der Abgabe zurückgehalten wird und insbesondere nicht in unerwünschter Weise nachträglich aus dem Auslass des angeschlos- senen Ausgabekanals 6 austritt. Diese Volumenvariation wird vorzugsweise hier durch entsprechende Axialbewegung des optionalen Anschlussteils 1 1 relativ zur Aufnahme 7 bzw. im Anschlussbereich 7C beim Darstellungsbeispiel realisiert.
Fig. 10 zeigt in einer perspektivischen Ansicht das Anschlussteil 1 1 gemäß der be- vorzugten Ausführungsvariante. Das Anschlussteil 1 1 weist eine Dichtung 1 A zur radialen Abdichtung des Anschlussteils 1 1 in der Aufnahme 7 bzw. im Anschlussbereich 7C auf.
Das Anschlussteil 1 1 weist weiter vorzugsweise einen Federabschnitt 1 1 B auf, der das Anschlussteil 1 federelastisch in die in den Fig. 1 und 2 dargestellte, axial abgerückte Position vorspannt. Diese Vorspannung ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass bei dem Betätigen des Abgabekopfs bzw. des Betätigungsteils 9, also bei Niederdrücken der Aufnahme 7, zunächst das Anschlussteil 1 1 (weiter) in den Anschlussbereich 7C unter Verformung des Federabschnitts 1 1 B axial eingeschoben wird, bevor das Abgabeventil 4 durch Niederdrücken des Ventilelements 4A zur Produktausgabe geöffnet wird.
Nach der Betätigung schließt zunächst das Abgabeventil 4 und bewegt sich anschließend das Anschlussteil 1 1 wieder aus der Aufnahme 7 axial etwas heraus aufgrund der Rückstellkraft des Federabschnitts 1 1 B, wodurch die gewünschte Volumenvergrößerung des Auslassraums erzielt wird, um in der Aufnahme 7 und im angeschlossenen Ausgabekanal 6 befindliches Produkt 2 gegen ein unerwünschtes Austreten zurückzuhalten. Die vorschlagsgemäße Ausgestaltung gestattet einen sehr einfachen Aufbau aus wenigen Bauteilen und einen einfachen Zusammenbau. Insbesondere ist lediglich ein axiales Einsetzen der Düseneinsätze 8, des Umschaltteils 10 und/oder des Anschlussteils 1 1 erforderlich. Weiter kann das Betätigungsteil 9 bei entsprechender
rotatorischer Ausrichtung einfach axial auf das Gehäuseteil 5 mit eingesetztem Umschaltteil 10 aufgesetzt und aufgerastet werden. Damit ist die Montage bzw. Vormontage des Abgabekopfs bereits erledigt. Das Gehäuseteil 5 ist vorzugsweise aus einem geeigneten Kunststoff spritzgegossen.
Gleiches gilt vorzugsweise für das Betätigungsteil 9. Das Umschaltteil 10 ist vorzugsweise aus einem relativ weichen Kunststoff hergestellt, insbesondere aus einem Kunststoff, der weicher als der Kunststoff des Gehäuseteils 5 bzw. der Aufnahme 7 ist.
Bezugszeichenliste:
1 Abgabevorrichtung
2 Produkt
3 Behälter
4 Abgabeventil
5 Gehäuseteil
5A Verbindungsbereich
5B Anschlag
5C Rippe
5D Aussparung
5E Ringbereich
5F Rastvorsprung
6 Ausgabekanal
7 Aufnahme
7A Aufnahmebereich
7B Anschlusskanal
7C Anschlussbereich
7D Kragen
8 Düseneinsatz
9 Betätigungsteil
9A Betätigungsfläche
9B Betätigungselement
9C Vorsprung
9D Öffnung
9E Vorsprung
9F Vorsprung
10 Umschaltteil
10A Ausnehmung
10B Durchbrechung
10C Sperrabschnitt
10D Dichtung
1 1 Anschlussteil
1 1 A Dichtung
1 1 B Federabschnitt
1 1 C Anschlussbereich
1 1 D Durchgang
12 Steigleitung
13 Symbol
13A Symbol
13B Symbol
13C Symbol
13D Symbol
Ausgaberichtung
Betätigungsrichtung