DC/DC-Wandlereinrichtung
Die Erfindung betrifft eine mehrphasige DC/DC-Wandlereinrichtung mit einem
Gleichspannungseingang, einem Gleichspannungsausgang und parallel geschalteten Gleichspannungswandlern, die jeweils zumindest ein von einer Steuereinrichtung gesteuertes Schaltelement aufweisen. Die Erfindung betrifft auch ein
Energieübertragungssystem und ein Fahrzeug, jeweils mit einer DC/DC-Wandlereinrichtung und ein Verfahren zum Betreiben dieser Gegenstände.
Die DE102011051482A1 offenbart eine Brückenschaltungsanordnung und ein
Betriebsverfahren für einen Spannungswandler, der aus zwei Halbbrückenanordnungen gebildet wird. Drei, außerhalb der Halbbrückenanordnungen vorgesehene
Umschaltelemente dienen zur Umschaltung zwischen einer ersten Konfiguration, in der die Halbbrückenanordnungen parallel geschaltet mit den Eingangsanschlüssen verbunden sind, und einer zweiten Konfiguration, in der die Halbbrückenanordnungen zwischen den
Eingangsanschlüssen in Serie geschaltet sind. Bei hoher Eingangsspannung wird die Serienschaltung der Halbbrücken verwendet, damit sich die Spannung auf beide
Halbbrücken aufteilt. Bei geringerer Eingangsspannung wird die
Brückenschaltungsanordnung mit parallel geschalteten Halbbrücken betrieben. Der
Spannungswandler umfasst weiters ein Resonanznetzwerk einen Übertrager und einen Gleichrichter. Diese Brückenschaltung zielt darauf ab, die Spannungsfestigkeit der Elektronik zu erhöhen. Nachteilig an dieser Topologie sind insbesondere die Beschränkung auf zwei Halbbrücken sowie die drei Umschaltelemente, die einen hohen Schaltungsaufwand bedingen und als Halbleiter einen nicht unbeträchtlichen Kostenanteil darstellen.
Die DE102007017187B4 offenbart ein Bordnetz für ein Kraftfahrzeug mit einer
Fahrzeugbatterie, einem Superkondensator, einem spannungssensiblen Verbraucher, einem ersten und mindestens einem zweiten DC/DC-Wandler sowie einem elektronischen Schalter. Mit ihren ersten Anschlüssen sind die DC/DC-Wandler jeweils mit dem Superkondensator verbunden. Der zweite Anschluss des ersten Wandlers ist mit dem Verbraucher verbunden. Der zweite Anschluss des zweiten Wandlers ist mit der Fahrzeugbatterie verbunden. Der elektronische Schalter ist zwischen den zweiten Anschlüssen der DC/DC-Wandler geschaltet. Durch das Öffnen des elektronischen Schalters wird sichergestellt, dass der sensible Verbraucher während des Startvorganges nur aus dem Superkondensator mit Energie versorgt wird. Ein Spannungseinbruch auf dem Abschnitt des Bordnetzes, an dem die Fahrzeugbatterie und der Starter hängen, berührt daher den spannungssensiblen Verbraucher nicht. Außerhalb eines Startvorganges wird der Schalter geschlossen, sodass beide DC/DC-Wandler zum Aufladen des Superkondensators genutzt werden. Zur
Begrenzung des Ladestromes kann in jedem DC/DC-Wandler ein weiterer Schalter vorgesehen sein. Alle DC/DC-Wandler weisen dieselbe Topologie auf.
Die JP200631 1776A offenbart ein Brennstoffzellenfahrzeug mit einem aus mehreren parallel geschalteten Untereinheiten bestehenden Wandler. Eine Steuereinheit bestimmt in
Abhängigkeit des Zustandes (z.B. Temperatur) der jeweiligen Untereinheiten, welche Untereinheit(en) betrieben werden.
Die DE102010041625A1 offenbart einen elektrischen Wandler für eine mobile Anwendung. Der Gleichspannungswandler besteht aus parallel geschalteten Einzelwandlern. Die Steuerungseinrichtung führt im Betrieb des Wandlers einen aktiven Stromausgleich durch. Dafür werden die Werte für den Stromfluss durch die momentan im Betrieb befindlichen Einzelwandler erfasst. Außerdem kann der Ausfall eines Einzelwandlers kompensiert werden.
Die US6954365B2 offenbart ein Brennstoffzellenfahrzeug mit parallel geschalteten DC/DC- Konvertern, die jeweils eine Strommesseinrichtung, umfassen können. Die Ansteuerung bzw. zeitversetzte Ansteuerung der einzelnen DC/DC-Konverter erfolgt mittels einer Steuereinheit.
Die DE112008003489T5 offenbart ein Brennstoffzellensystem, bei dem zwischen
Brennstoffzelle und Batterie ein DC/DC-Wandler vorgesehen ist. Dieser besteht aus drei Vollbrücken-Einheiten, deren Spulen untereinander induktiv gekoppelt sind. Die US7518886B1 offenbart eine Brennstoffzellenanordnung mit einem aus Primär- und Sekundärseite bestehenden Wandler. Die Primärseite wird aus drei gleichartigen, parallel geschalteten Phasen gebildet. Die Sekundärseite umfasst einen gemeinsamen Gleichrichter.
Die DE102012109638A1 offenbart einen Multistring-Wechselrichter mit eingangsseitigem E V-Filter. Im Stand der Technik sind Gleichspannungswandler für überlappende Spannungsbereiche, insbesondere einer am Wandlereingang anliegenden Energiequelle (z.B. Brennstoffzelle) und einem am Wandlerausgang anliegenden Energiespeicher (Fahrzeugbatterie) bekannt.
Im Falle, dass die Eingangsspannung (Brennstoffzellenspannung) höher oder tiefer als die Ausgangsspannung (Batteriespannung) sein kann, ist die gebräuchliche Wandler-Topologie der Vollbrückenwandler. Unter anderem um die Leistung zu verteilen, werden dabei mehrere Vollbrückenwandler parallel betrieben.
Nachteilig an diesem Stand der Technik ist, dass eine Vielzahl an Halbleiterschaltern und entsprechende Ansteuerlogik erforderlich sind. Der Berechnungsaufwand durch
Mikrokontroller, FPGA, CPLD, ASIC od. ähnl. Ist ebenfalls enorm. Dies wirkt sich nachteilig auf Bauraum, Gewicht, Kosten und Wirkungsgrad {hohe Verlustleistung) aus. Zudem sind bekannte Systeme nicht bzw. nicht optimal an die Strom-Spannungs-Kennlinie einer
Energiequelle, insbesondere einer Brennstoffzelle angepasst bzw. anpassbar, wodurch sich entweder nur beschränkte Arbeitsbereiche ergeben oder mit erheblichen Verlusten zu rechnen ist.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es somit, diese Nachteile zu beseitigen und eine DC/DC- Wandlereinrichtung bereitzustellen, deren Betrieb optimal an die charakteristische Strom- Spannungskennlinie einer Energiequelle, vorzugsweise einer Brennstoffzelleneinheit, anpassbar ist. Leistungsverluste sollen minimiert werden. Zudem soll sich die Erfindung im Vergleich zum Stand der Technik durch geringeren Bauraum, geringeres Gewicht, geringere Kosten und/oder höheren Wirkungsgrad auszeichnen. Dieses Ziel wird mit einer DC/DC-Wandlereinrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass von den parallel geschalteten Gleichspannungswandlern zumindest ein erster Gleichspannungswandler in Richtung vom Gleichspannungseingang zum
Gleichspannungsausgang hin als Tief- und Hochsetzsteller und zumindest ein zweiter Gleichspannungswandler in Richtung vom Gleichspannungseingang zum
Gleichspannungsausgang hin als Hochsetzsteiler ausgebildet ist, wobei sich die Topologie des zumindest einen ersten Gleichspannungswandlers von der Topologie des zumindest einen zweiten Gleichspannungswandlers unterscheidet, und dass die DC/DC-Wandlereinrichtung zumindest eine, vorzugsweise gesonderte Schalteinrichtung mit einem ersten Schaltzustand, in dem der zumindest eine zweite Gleichspannungswandler abgekoppelt ist, sodass eine Spannungswandlung zwischen Gleichspannungseingang und Gleichspannungsausgang durch den zumindest einen ersten Gleichspannungswandler und ohne Beteiligung des zumindest einen zweiten Gleichspannungswandlers erfolgt, und einem zweiten Schaltzustand, in dem der zumindest eine zweite Gleichspannungswandler zugeschaltet ist, sodass der zumindest eine zweite Gleichspannungswandler an einer Spannungswandlung zwischen Gleichspann.ungseingang und Gleichspannungsausgang beteiligt ist, vorzugsweise unter gleichzeitiger Beteiligung des zumindest einen ersten Gleichspannungswandlers, umfasst.
Mit der Erfindung wird eine optimierte Lösung insbesondere für Situationen erreicht, bei denen die Differenz zwischen der am Eingang der DC/DC-Wandereinrichtung anliegenden Spannung und der am Ausgang der DC/DC-Wandereinrichtung das Vorzeichen wechselt. Eine solche Situation ergibt sich insbesondere, wenn eine Brennstoffzelleneinheit mit dem Eingang der DC/DC-Wandereinrichtung verbunden ist und ein Energiespeicher (z.B.
Batterie) mit dem Ausgang der DC/DC-Wandereinrichtung verbunden ist. Die Strom- Spannungskennlinie bzw. Polkurve einer Brennstoffzelleneinheit ist ausgehend von der Leerlaufspannung zunächst durch einen stark abfallenden Abschnitt gekennzeichnet.
Üblicherweise unterschreitet die Brennstoffzellenspannung die Batteriespannung in bzw. nach diesem abfallenden Abschnitt, sodass vom Tief- in den Hochsetzstellbetrieb gewechselt (bzw. das Wandlungsverhältnis angepasst) werden muss.
Der Gleichspannungseingang der DC/DC-Wandlereinrichtung dient somit zur Anbindung an eine elektrische Energiequelle, insbesondere eine Brennstoffzelleneinheit, und der
Gleichspannungsausgang zur Anbindung an einen elektrischen Energiespeicher. Unter Zuschalten' ist zu verstehen, dass der zumindest eine zweite
Gleichspannungswandler derart zwischen Eingang und Ausgang geschaltet wird, dass er an der Spannungswandlung zwischen Eingang und Ausgang beteiligt sein kann. Unter .Abkoppeln' ist somit das Gegenteil zu verstehen. Im abgekoppelten Zustand ist der zumindest eine zweite Gleichspannungswandler nicht an der Spannungswandlung beteiligt. Der erste Schaltzustand der Schalteinrichtung entspricht einem ersten Betriebsmodus, bei dem die Spannungswandlung durch den zumindest einen ersten Gleichspannungswandler (Tiefsetzstellbetrieb) und ohne Beteiligung des zumindest einen zweiten
Gleichspannungswandlers erfolgt.
Der zweite Schaltzustand der Schalteinrichtung entspricht einem zweiten Betriebsmodus, bei dem der zumindest eine zweite Gleichspannungswandler an der Spannungswandlung beteiligt ist. Für diesen zweiten Betriebsmodus gibt es nun zwei Varianten:
In einer ersten Variante erfolgt die Spannungswandlung zwischen Gleichspannungseingang und Gleichspannungsausgang durch den zumindest einen ersten Gleichspannungswandler (Hochsetzsteilbetrieb) und den zumindest einen zweiten Gleichspannungswandler. In einer zweiten Variante erfolgt die Spannungswandlung zwischen
Gleichspannungseingang und Gleichspannungsausgang nur durch den oder die zweiten Gleichspannungswandler und ohne Beteiligung des ersten Gleichspannungswandlers.
Die erste Variante des zweiten Betriebsmodus kann z.B. nach dem Zuschalten des zumindest einen zweiten Gleichspannungswandlers gefahren werden. Nach einer
vorgegebenen Zeitspanne wird/werden der oder die ersten Gleichspannungswandler heruntergefahren, sodass der durch den/die ersten Gleichspannungswandler fließende Strom verringert wird, bis der zumindest eine erste Gieichspannungswandler gänzlich außer Betrieb gesetzt ist (d.h. seine Schaltelemente takten nicht mehr). Gleichzeitig übernimmt der zumindest eine zweite Gleichspannungswandler die freiwerdende Stromlast, indem die Taktung seiner Schaltelemente entsprechend angepasst wird. Nun wird die zweite Variante des zweiten Betriebsmodus gefahren (d.h. ohne Beteiligung des zumindest einen ersten Gleichspannungswandlers an der Spannungswandlung).
Der Wechsel von der ersten Variante zur zweiten Variante kann dann sinnvoll sein, wenn die Verluste durch ein - während des Hochsetzstellbetriebes dauerhaft geschlossenes -
Schaltelement des ersten Gleichspannungswandlers größer sind als die Verluste durch die Schalteinrichtung. Die zweite Variante des zweiten Betriebsmodus kann auch als
.Hocheffizienzmodus' bezeichnet werden. Er eignet sich insbesondere, wenn mehrere zweite Gleichspannungswandler zur Verfügung stehen. Die Erfindung beruht auf dem Prinzip, dass der zumindest eine zweite
Gleichspannungswandler abkoppelbar bzw. wegschaltbar ist, d.h. er kann durch die Schalteinrichtung von dem zumindest einen ersten Gleichspannungswandler abgekoppelt werden und ist in diesem (ersten) Schaltzustand nicht an der Gleichspannungswandlung beteiligt. Die Wandlung erfolgt in diesem ersten Schaltzustand ausschließlich durch den zumindest einen ersten Gleichspannungswandler. Durch das gezielte Zuschalten des/der zweite(n) Gieichspannungswandler kann der Strom-Spannungs-Kennlinie einer
Energiequelle bestmöglich entsprochen werden.
Unter dem Ausdruck„mehrphasig" wird verstanden, dass die DC/DC-Wandlereinrichtung zumindest zwei Phasen aufweist, d.h. aus zumindest zwei parallel geschalteten
Gieichspannungswandlern gebildet wird. Der zumindest eine erste Gieichspannungswandler und der zumindest eine zweite Gieichspannungswandler sind dabei zwischen Eingang und Ausgang der DC/DC-Wandlereinrichtung parallel geschaltet.
Unter„gesonderter Schalteinrichtung" ist zu verstehen, dass diese nicht Bestandteil der einzelnen ersten und zweiten Gieichspannungswandler ist, sondern eben zusätzlich zu diesen vorgesehen ist. Die gesonderte Schalteinrichtung kann ebenso von der
Steuereinrichtung ansteuerbar sein.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der bzw. die erste(n)
Gieichspannungswandler eine unterschiedliche Topologie aufweist/-en (d.h. unterschiedlich aufgebaut ist/sind) als der bzw. die zweite(n) Gieichspannungswandler.
Der erste Gleichspannungswandler wird - vom Eingang zum Ausgang hin - somit in zwei verschiedenen Betriebsmodi eingesetzt: im Tiefsetzsteil- und im Hochsetzstellbetrieb. Der zweite Gleichspannungswandler kann hingegen nur für einen Betriebsmodus ausgelegt sein, nämlich für den Hochsetzsteilbetrieb (vom Eingang zum Ausgang hin betrachtet), wodurch er wesentlich einfacher, kompakter und kostengünstiger dimensioniert werden kann.
Im Zusammenhang mit der Polkurve einer Brennstoffzelle fungiert der erste
Gleichspannungswandler ausgehend von der Leerlaufspannung zunächst als Tiefsetzsteller (sog. Pull-Down-Phase). Der Strom ist in diesem Bereich noch gering, sodass die Last durch den/die erste(n) Gleichspannungswandler noch verlustarm getragen werden kann. Sobald die Brennstoffzellenspannung gleich groß bzw. kleiner wird als die Spannung des
Energiespeichers, kann auch der bzw. die zweite(n) Gleichspannungswandler dazu geschaltet werden (d.h. an der Spannungswandlung beteiligt werden). Der Strom wird auf diese Weise auf mehrere Wandler verteilt. Der/die erste(n) Gleichspannungswandler wirken nun - wie der/die zweite(n) Gleichspannungswandler - als Hochsetzsteller. Der/die ersten Gleichspannungswandler sind gleichzeitig Tief- und Hochsetzsteller, d.h. sie sind derart konzipiert, dass sie sowohl im Tiefsetz- als auch im Hochsetzbetrieb gefahren werden können. Ein wichtiger Vorteil der Erfindung besteht darin, dass der/die zweite(n) Gleichspannungswandler - in Richtung vom Eingang zum Ausgang hin - nur als
Hochsetzsteller konzipiert sein können, wodurch sie wesentlich einfacher und
kostengünstiger dimensioniert werden können.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Begriffe„Gleichspannungseingang" und
„Gleichspannungsausgang" dazu verwendet wurden, um die Richtung des Tief- bzw.
Hochsetzsteilbetriebes zu definieren. Es wäre jedoch auch möglich, die
Gleichspannungswandler bidirektional auszubilden, sodass eine am
Gleichspannungsausgang anliegende Spannung in Richtung Gleichspannungseingang gewandelt wird. Der/die zweite(n) Gleichspannungswandler könnten dann - vom Ausgang in Richtung Eingang hin - als Tiefsetzsteller fungieren.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass der/die zweite(n) Gleichspannungswandler als Ganze weg- bzw. zugeschaltet werden, d.h. es erfolgt im weggeschalteten Zustand keine
Kombination bzw. Vereinigung mit der Topoiogie des ersten Gleichspannungswandlers.
Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der zweite
Gleichspannungswandler eine einfachere Topoiogie aufweist als der erste
Gleichspannungswandler und/oder dass der zweite Gleichspannungswandler weniger, vorzugsweise halb so viele, Schaltelemente aufweist als bzw. wie der erste
Gleichspannungswandler. Dadurch kann insbesondere die Zahl der verwendeten
Halbleiterbauteile reduziert werden, wodurch Bauraum, Gewicht und Kosten reduziert werden können.
Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der zumindest eine zweite Gleichspannungswandler aufgrund seiner Topologie in Richtung vom
Gleichspannungseingang zum Gleichspannungsausgang hin nur einen Hochsetzstellbetrieb aufweist. Der/die zweiten Gleichspannungswandler können damit wesentlich einfacher und kostengünstiger dimensioniert werden als der erste Gleichspannungswandler. Diese Ausführungsform schließt nicht aus, dass der/die zweiten Gleichspannungswandler bidirektional ausgebildet ist/sind (d.h. in entgegengesetzter Richtung als Tiefsetzsteller wirken können).
Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der zumindest eine erste Gleichspannungswandler ein Vollbrücken-Wandler ist und/oder dass der zumindest eine zweite Gleichspannungswandler ein Halbbrücken-Wandler ist. Dies stellt eine besonders bevorzugte Variante dar, da einerseits der Vollbrückenwandler gleichermaßen für Tief- und Hochsetzstellbetrieb geeignet ist und andererseits ein Halbbrückenwandler als
Hochsetzsteller dieselbe Performance aufweist wie ein Vollbrückenwandler im
Hochsetzstellbetrieb, aber nur halb so viele Halbleiterschaltelemente benötigt.
Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass im ersten Schaltzustand der Schalteinrichtung der zumindest eine zweite Gleichspannungswandler mit zumindest einem seiner Pole von dem Gleichspannungseingang und/oder dem
Gleichspannungsausgang und von dem zumindest einen ersten Gleichspannungswandler abgekoppelt ist. Es reicht somit auch, wenn das Abkoppeln nur durch Auftrennung eines Poles erfolgt.
Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass eine einzige
Schalteinrichtung zum Abkoppeln bzw. Zuschalten eines zweiten Gleichspannungswandlers vorgesehen ist. Dadurch wird der Schaltungsaufwand gering gehalten.
Möglich wäre auch, dass jeder zweiter Gleichspannungswandler oder Gruppen von zweiten Gleichspannungswandlern jeweils durch eine eigene Schalteinrichtung an- bzw. abkoppelbar sind. Vorzugsweise handelt es sich bei der Erfindung um galvanisch verbindende (d.h. nicht um durch einen Transformator galvanisch getrennte) Wandler, d.h. Eingang und Ausgang sind galvanisch miteinander verbunden.
Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass unabhängig von den Schaltzuständen der Schaltelemente der Gleichspannungswandler zwischen einem Pol des
Gleichspannungseingangs und dem gleichnamigen Pol des Gleichspannungsausgangs eine galvanische Verbindung ausgebildet ist, die vorzugsweise frei von induktiven Bauelementen, besonders bevorzugt frei von jeglichen aktiven und passiven elektrischen Bauelementen, ist. Eine derartige Wandlertopologie kann einfach und kostengünstig realisiert werden und ist verlustarm.
Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der erste
Gleichspannungswandler und/oder der zweite Gleichspannungswandler zumindest ein Halbleiter-Schaltelement, insbesondere einen IGBT oder MOSFET, und zumindest eine Drossel aufweist. Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass zumindest einer der
Gleichspannungswandler transformatorisch gekoppelte Drosseln aufweist, wodurch sich der Wirkungsgrad erhöhen lässt.
Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die DC/DC- Wandlereinrichtung zumindest eine Strom- und/oder Spannungsmesseinrichtung umfasst, die mit der Steuereinrichtung verbunden und derart ausgebildet ist, dass die Ansteuerung der Schalteinrichtung in Abhängigkeit der mit der Strom- und/oder
Spannungsmesseinrichtung ermittelten Messwerte erfolgt. Die Schalteinrichtung ist bevorzugt ebenfalls mit der Steuereinrichtung verbunden. Es ergibt sich eine automatische und zuverlässige Steuerung der gesamten DC/DC-Wandlereinrichtung. Das erwähnte Ziel wird auch mit einem Energieübertragungssystem gelöst, das eine elektrische Energiequelle, insbesondere eine Brennstoffzelleneinheit, einen elektrischen Energiespeicher, insbesondere eine Batterie, und eine erfindungsgemäße DC/DC- Wandlereinrichtung umfasst, wobei die elektrische Energiequelle und der elektrische Energiespeicher über die DC/DC-Wandlereinrichtung miteinander elektrisch verbunden sind. Dabei ist die elektrische Energiequelle mit dem Gleichspannungseingang und der
Energiespeicher mit dem Gleichspannungsausgang der DC/DC-Wandlereinrichtung verbunden. An die Vorzüge insbesondere im Zusammenhang mit einem
Brennstoffzellensystem wurde bereits weiter oben näher eingegangen.
Das erwähnte Ziel wird auch mit einem Fahrzeug, insbesondere Brennstoffzellenfahrzeug, mit einem erfindungsgemäßen Energieübertragungssystem gelöst.
Das erwähnte Ziel wird auch mit einem Verfahren zum Betrieb einer DC/DC- Wandlereinrichtung und/oder eines Energieübertragungssystems und/oder eines
Fahrzeuges gelöst, wobei
die DC/DC-Wandlereinrichtung in einem ersten Betriebsmodus betrieben wird, wenn die am Gleichspannungseingang anliegende Spannung größer ist als die am
Gleichspannungsausgang anliegende Spannung, wobei in dem ersten Betriebsmodus der zumindest eine erste Gleichspannungswandier in einem Tiefsetzsteilbetrieb gefahren wird und die Schalteinrichtung den ersten Schaltzustand, in dem der zumindest eine zweite Gleichspannungswandler abgekoppelt ist, einnimmt, und wobei die DC/DC-Wandlereinrichtung in einem zweiten Betriebsmodus betrieben wird, wenn die am Gleichspannungseingang anliegende Spannung kleiner ist als die am
Gleichspannungsausgang anliegende Spannung, wobei in dem zweiten Betriebsmodus die Schalteinrichtung den zweiten Schaltzustand, in dem der zumindest eine zweite
Gleichspannungswandler zugeschaltet ist, einnimmt und vorzugsweise der zumindest eine erste Gleichspannungswandler in einem Hochsetzsteilbetrieb gefahren wird.
Auch das oben definierte Verfahren umfasst im zweiten Betriebsmodus die - bereits oben beschriebene - erste und zweite Variante. In der ersten Variante sind der zumindest eine zweite Gleichspannungswandler und der zumindest eine erste Gleichspannungswandler in Betrieb (Hochsetzstellbetrieb) und an der Spannungswandlung beteiligt. In der zweiten Variante ist der zumindest eine erste
Gleichspannungswandler außer Betrieb gesetzt (d.h. er trägt nicht zur Spannungswandlung bei. Bevorzugt erfolgt das Zuschalten und/oder Abkoppeln des zumindest einen zweiten Gleichspannungswandlers mittels der Schalteinrichtung, sobald die am
Gleichspannungseingang anliegende Spannung gleich groß oder um einen vorgegebenen Betrag kleiner ist als die am Gleichspannungsausgang anliegende Spannung.
Bevorzugt erfolgt das Schalten der Schalteinrichtung im Wesentlichen lastfrei, indem vorzugsweise der durch die Schalteinrichtung fließende Strom durch den zumindest einen zweiten Gleichspannungswandler reguliert wird. So kann der durch den zweiten
Gleichspannungswandler fließende Strom durch das Taktmuster seiner Schaltelemente verringert werden. Gleichzeit nimmt der zumindest eine erste Gleichspannungswandler mehr Strom auf (ebenfalls durch Änderung des Taktmusters seiner Schaltelemente). Ein Schalten der Schalteinrichtung in den ersten Schaltzustand erfolgt somit vorzugsweise erst dann, wenn der Strom durch die Schalteinrichtung im Wesentlichen Null beträgt. Möglich ist auch, dass die Schaltelemente des zweiten Gleichspannungswandler bereits vor dem
Schaltvorgang (vom ersten in den zweiten Schaltzustand) in Betrieb genommen werden, um eine Anpassung von Ausgangs- zu Eingangsspannung vorzunehmen, sodass der durch die Schalteinrichtung fließende Strom zu null oder zumindest gering gehalten wird.
Stützkapazitäten zwischen Schalteinrichtung und zweiten Gleichspannungswandler(n) können das lastfreie Schalten unterstützen bzw. vereinfachen. Durch diese Maßnahmen kann auch die Schalteinrichtung einfach und kostengünstig dimensioniert werden.
Eine besondere Ausführungsform wird im Folgenden nochmals zusammengefasst: Zwischen einer Brennstoffzelle (z.B. eines Fahrzeuges) und einer Batterie ist eine DC/DC-
Wandlereinrichtung der folgenden Art geschaltet: Die DC/DC-Wandlereinrichtung besteht zwischen Eingang und Ausgang aus parallel geschalteten Untereinheiten, die jeweils für sich einen Gleichspannungswandler darstellen. Ein (als„Pull-Down-Phase" zu bezeichnender) erster Gleichspannungswandler, insbesondere ein Vollbrückenwandler, ist sowohl im Hochsetz- als auch im Tiefsetzmodus betreibbar. Zumindest ein weiterer (zweiter) Wandler, der ausschließlich im Hochsetzmodus betreibbar ist, insbesondere ein Halbbrückenwandler, kann über eine gesonderte Schalteinrichtung zur„Pull-Down-Phase" zuschaltbar sein. Die Erfindung stellt eine auf die Strom-Spannungs-Kennlinie (Polkurve) der Brennstoffzelle optimal angepasste Lösung dar. Im folgenden werden Ausführungsformen beschrieben, die für spezielle Anwendungen geeignet sind und von der Erfindung mitumfasst sind:
- Die DC/DC-Wandlereinrichtung kann in Form eines .normalen' DC/DC-Wandlers (mit 4- Polen: 2- poliger Eingang und 2-poliger Ausgang) ausgebildet sein.
- Die DC/DC-Wandlereinrichtung kann in einem Triportwandler (mit 6 Polen) integriert sein. Ein Triportwandler ist mit drei Anschluss-Terminals ausgebildet.
- Die DC/DC-Wandlereinrichtung kann zusätzlich noch weitere Abgänge auf der Eingangsoder Ausgangsseite haben, welche zum Anschluss von Nebenaggregaten
(Turbokompressor-Umrichter, Klimakompressor, etc.) dienen bzw. mit solchen verbunden sind. - Die Erfindung kann auch eine Komponente betreffen, in der die erfindungsgemäße DC/DC- Wandlereinrichtung eingesetzt wird bzw. integriert ist. Diese Komponente kann noch weitere Funktionen abdecken und weitere Subkomponenten beinhalten. Diese können z.B. sein: Bordnetzwandler (Versorgung von 12V- bzw. 24V- bzw. 48V-Kreis aus dem HV-Kreis); On- Board-Ladegerät zum Laden der HV-Batterie; Traktionsumrichter, welcher den E-Motor für die Fahrzeugtraktion versorgt; PDU (Power Distribution Unit) mit Sicherungen, Schützen, Steuerfunktionen für das Brennstoffzellen-System und/oder den Batteriekreis, sowie diversen HV- und LV-Ausgängen für Nebenaggregate (wie oben erwähnt).
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben sind. Dabei können die in den Ansprüchen und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
Die Bezugszeichenliste ist Bestandteil der Offenbarung. Die Figuren werden
zusammenhängend und übergreifend beschrieben. Gleiche Bezugszeichen bedeuten gleiche Bauteile, Bezugszeichen mit unterschiedlichen Indices geben funktionsgleiche oder ähnliche Bauteile an.
Es zeigen dabei:
Fig. 1 eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen DC/DC-Wandlereinrichtung, Fig. 2 ein Energieversorgungssystem in einem Brennstoffzellen-Fahrzeug, Fig. 3 die Polkurve einer Brennstoffzelleneinheit
Fig. 4 eine Ausführungsform eines zweiten Gleichspannungswandlers in Form eines
Halbbrücken-Wandlers,
Fig. 5 eine Ausführungsform eines ersten Gleichspannungswandlers in Form eines
Vollbrückenwandlers,
Fig. 6 einen zweiten Gleichspannungswandler (Halbbrücken-Wandler), über den die
Pluspole des Ein- und Ausganges permanent, d.h. unabhängig vom Schaltzustand der Schaltelemente, galvanisch verbunden sind,
Fig. 7 einen ersten Gleichspannungswandler (Vollbrücken-Wandler), über den die
Pluspole des Ein- und Ausganges permanent, d.h. unabhängig vom Schaltzustand der Schaltelemente, galvanisch verbunden sind,
Fig. 8 eine DC/DC-Wandlereinrichtung in schematischer Darstellung mit
Steuereinrichtung und Strommesseinrichtungen.
Fig. 1 zeigt eine Mehrphasige (hier: dreiphasige) DC/DC-Wandlereinrichtung 10 mit einem Gleichspannungseingang 3, einem Gleichspannungsausgang 4 und parallel geschalteten Gleichspannungswandlern 1 , 2, 2', die jeweils zumindest ein von einer Steuereinrichtung 16 (siehe Fig. 8) gesteuertes Schaltelement 1 1 , 12, 13, 14; 21 , 22, 21 ', 22' aufweisen.
Von den parallel geschalteten Gleichspannungswandlern 1 , 2, 2' ist ein erster
Gleichspannungswandler 1 in Richtung vom Gleichspannungseingang 3 zum
Gleichspannungsausgang 4 hin (gleichzeitig) als Tief- und Hochsetzsteller ausgebildet. An
dieser Stelle sei erwähnt, dass auch zwei oder mehrere erste Gleichspannungswandler mit der oben genannten Eigenschaft und zueinander paraSiel geschaltet vorgesehen sein können.
Zweite Gleichspannungswandler 2, 2' (die jeweils mit dem ersten Gleichspannungswandler 1 parallel geschaltet sind) sind in Richtung vom Gleichspannungseingang 3 zum
Gleichspannungsausgang 4 hin als Hochsetzsteller ausgebildet, wobei sich die Topologie des ersten Gleichspannungswandlers 1 von der Topologie der zweiten
Gleichspannungswandler 2, 2' unterscheidet. An dieser Stelle sei erwähnt, dass auch nur ein zweiter oder aber auch drei oder mehrere zweite Gleichspannungswandler mit der oben genannten Eigenschaft vorgesehen sein könnte(n).
Die DC/DC-Wandlereinrichtung 10 umfasst zumindest eine, vorzugsweise gesonderte Schalteinrichtung 5 mit einem ersten Schaltzustand, in dem die zweiten
Gleichspannungswandler 2, 2' abgekoppelt sind, sodass eine Spannungswandlung zwischen Gleichspannungseingang 3 und Gleichspannungsausgang 4 durch den ersten Gleichspannungswandler 1 und ohne Beteiligung der zweiten Gleichspannungswandler 2, 2' erfolgt, und einem zweiten Schaltzustand, in dem die zweiten Gleichspannungswandler 2, 2' zugeschaltet sind, sodass die zweiten Gleichspannungswandler 2, 2' an einer
Spannungswandlung zwischen Gleichspannungseingang 3 und Gleichspannungsausgang 4 beteiligt sind, vorzugsweise durch gleichzeitige Beteiligung des ersten
Gleichspannungswandlers 1 .
Anders als in Fig. 1 dargestellt könnte auch für jeden zweiten Gleichspannungswandler 2. 2' eine eigene Schalteinrichtung 5 vorgesehen sein, sodass wahlweise nur ein zweiter Gleichspannungswandler 2 oder beide zweiten Gleichspannungswandler 2, 2' zugeschaltet werden können. Wie aus Fig. 1 zu sehen weisen die zweiten Gleichspannungswandler 2, 2" jeweils eine einfachere Topologie auf als der erste Gleichspannungswandler 1 und haben die zweiten Gleichspannungswandler 2, 2' jeweils weniger (hier: halb so viele) Schaltelemente auf als der erste Gleichspannungswandler 1.
Die zweiten Gleichspannungswandler 2, 2' können aufgrund ihrer„vereinfachten" Topologie in Richtung vom Gleichspannungseingang 3 zum Gleichspannungsausgang 4 hin jeweils nur als Hochsetzsteller betrieben werden. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist der erste Gleichspannungswandler 1 als Vollbrücken-Wandler und sind die zweiten
Gleichspannungswandler 2, 2' jeweils als Halbbrücken-Wandler ausgebildet.
Der erste Gleichspannungswandler 1 weist hier zumindest vier Schaltelemente 11 , 12, 13, 14 auf, die zusammen mit zumindest einer Drossel 15 eine Vollbrückenschaitung bilden, wobei die Drossel 15 den Brückenzweig bildet. Ein zweiter Gleichspannungswandler 2, 2' umfasst zumindest zwei Schaltelemente 21 22 bzw. 21 ', 22', die zusammen mit zumindest einer Drossel 25 bzw. 25' eine Halbbrückenschaltung bilden.
Im Folgenden werden die Eigenschaften des Vollbrückenwandlers näher erläutert (Der Vollbrückenwandler in Fig. 1 ist mit gemeinsamen Minus dargestellt, kann aber auch mit gemeinsamen Plus ausgeführt werden; siehe Fig. 7):
Der Vollbrückenwandler erlaubt den Hochsetzstellbetrieb (Eingangsspannung Ue <
Ausgangsspannung Ua) und den Tiefsetzstellbetrieb (Ue > Ua). Er ist aus zwei Halbbrücken aufgebaut. Die Schaltelemente 11 , 12, 13, 14 können als IGBTs und/oder FETs und/oder Dioden ausgeführt sein. Der Vollbrückenwandler kann, abhängig davon, wie die
Schaiteiemente ausgeführt sind, bidirektional (Stromfluss in beide Richtungen möglich) oder unidirektional (Stromfluss nur in eine Richtung möglich) ausgeführt sein. Im Folgenden werden die Eigenschaften des Halbbrückenwandlers näher erläutert (Der Halbbrückenwandler in Fig. 1 ist mit gemeinsamen Minus dargestellt, kann aber auch mit gemeinsamen Plus ausgeführt werden; siehe Fig. 6):
Der Halbbrückenwandler erlaubt nur den Hochsetzstellbetrieb (Eingangsspannung U8 < Ausgangsspannung Ua). Ein Tiefsetzstellbetrieb (Ue > Ua) ist nicht möglich. Der Grund dafür ist, dass die Schaltelemente 21 , 21 bzw. 21 ', 22' sind i.d.R. als IGBTs oder FETs ausgeführt sind und eine antiparallele Diode besitzen. Bei einem Halbbrückenwandler mit gemeinsamen Minus (Fig. 1 ) wäre die Diode des Schaltelementes, die zwischen den Brückenpunkt und dem Pluspol des Ausganges 4 geschaltet ist, dann in Durchlassrichtung gepolt, wenn die Eingangsspannung (Brennstoffzellenspannung) grösser wäre, als die Ausgangsspannung (Batteriespannung). In diesem Fall ergäbe sich ein mit dem Wandler nicht kontrollierbarer Strom. Bei einem Halbbrückenwandler mit gemeinsamen Plus (Fig. 6) wäre die Diode des Schaltelementes, die zwischen den Brückenpunkt und dem Minuspol des Ausganges 4 geschaltet ist, ursächlich für dieses Verhalten.
Wie beim Vollbrückenwandler können die Schaltelemente als IGBTs und/oder FETs und/oder Dioden ausgeführt sein. Der Halbbrückenwandler kann, abhängig davon wie die Schaiteiemente ausgeführt sind, bidirektional (Stromfluss in beide Richtungen möglich) oder unidirektional (Stromfluss nur in eine Richtung möglich) ausgeführt sein.
Die Schalteinrichtung 5 ist gesondert, d.h. zusätzlich zu den Gleichspannungswandlern 1 , 2, 2' bzw. deren Schaltelementen, vorgesehen. Es ist möglich, dass alle zweiten
Gleichspannungswandler an einer gemeinsamen Schalteinrichtung 5 hängen bzw. durch diese zugeschaltet bzw. abgekoppelt werden (wie z.B. in der Fig. 1 ). Ebenso wäre es aber denkbar, dass jeder zweite Gieichspannungswandler oder jede Gruppe von zweiten Gleichspannungswandler jeweils an einer eigenen Schalteinrichtung zugeordnet sind.
Letztere Variante eröffnet die Möglichkeit des Zuschaltens ausgewählter zweiter
Gleichspannungswandler.
Im ersten Schaltzustand der Schalteinrichtung 5 sind die zweiten Gleichspannungswandler 2, 2' mit zumindest einem ihrer Pole von dem Gleichspannungseingang 3 (möglich wäre auch: von dem Gleichspannungsausgang 4) und mit zumindest einem ihrer Pole von dem ersten Gleichspannungswandler 1 abgekoppelt. Wie in Fig. 1 zu sehen kann eine einzige Schalteinrichtung 5 zum Abkoppeln bzw. Zuschalten eines bzw. aller zweiten
Gleichspannungswandlers 2, 2' vorgesehen sein.
Unabhängig von den Schaltzuständen der Schaltelemente 1 1 , 12, 13, 14; 21 , 22, 21 ', 22' der Gleichspannungswandler 1 , 2, 2' ist zwischen einem Pol des Gleichspannungseingangs 3 und dem gleichnamigen Pol des Gleichspannungsausgangs 4 eine galvanische Verbindung ausgebildet. Diese ist frei von induktiven Bauelementen (hier auch: frei von jeglichen aktiven und passiven elektrischen Bauelementen).
Wie bereits erwähnt können der erste Gleichspannungswandler 1 und/oder der zweite Gleichspannungswandler 2, 2' zumindest ein Halbieiter-Schaltelement, insbesondere einen IGBT oder MOSFET, und zumindest eine Drossel 15, 25, 25' aufweisen. Eine zu Fig. 1 alternative Ausführungsform der Gleichspannungswandler 1 , 2, 2' zeigen die Fig. 4 und 5. Hier sind die Gleichspannungswandler 1 , 2, 2' jeweils mit transformatorisch gekoppelten Drosseln ausgebildet.
Fig. 8 zeigt, dass die DC/DC-Wandlereinrichtung 10 zumindest eine Strommesseinrichtung 17 (möglich wäre auch: Spannungsmesseinrichtung) umfasst, die mit der Steuereinrichtung 16 verbunden und derart ausgebildet ist, dass die Ansteuerung der Schalteinrichtung 5 in Abhängigkeit der mit der Strommesseinrichtung 17 ermittelten Messwerte erfolgt.
Fig. 2 zeigt ein erfindungsgemäßes Energieübertragungssystem 18 (z.B. eines Fahrzeuges) mit einer elektrischen Energiequelle 6, insbesondere eine Brennstoffzelleneinheit, einem elektrischen Energiespeicher 7, insbesondere eine (Fahrzeug)Batterie, und einer DC/DC- Wandlereinrichtung 10, wobei die elektrische Energiequelle 6 und der elektrische
Energiespeicher 7 über die DC/DC-Wandlereinrichtung 10 miteinander elektrisch verbunden sind. Ebenfalls am Ausgang 4 des Gleichspannungswandlers 10 ist ein Wechselrichter 8 angeschlossen, der die Gleichspannung in eine für einen (Fahr)Motor 9 entsprechende Wechselspannung umwandelt.
Anhand Fig. 1 und Fig. 3 wird nun das Verfahren zum Betrieb einer DC/DC- Wandlereinrichtung (bzw. eines Energieübertragungssystems und/oder eines Fahrzeuges) näher erläutert. Auch wenn dieses Beispiel eine Brennstoffzellenanwendung betrifft wird festgehalten, dass die Erfindung auch für andere elektrische Energiequellen geeignet ist, insbesondere für solche, die einen vergleichbaren oder ähnlichen Strom-Spannungsverlauf aufweisen.
Fig. 3 zeigt die Polkurve einer Brennstoffzelleneinheit als elektrischer Energiequelle 6. Die Leerlaufspannung (lBZ=0) liegt im Vergleich zur Spannung der Brennstoffzelleneinheit bei maximaler Leistung sehr hoch (nur als Richtwert gilt hier ein Verhältnis von zumindest 2:1 ). UBz max ist maximale Brennstoffzellenspannung, UBZ min ist die minimale
Brennstoffzellenspannung, UBatt max ist die maximale Batteriespannung und UBatt. min ist minimale Batteriespannung
In Fig. 3 sind unterschiedliche Arbeitsbereiche A, B und C zu sehen:
Arbeitsbereich A: Da die Brennstoffzelienspannung UBZ größer ist als die Batteriespannung UBatt. ist ein Tiefsetzstellbetrieb notwendig. Die Spannung der Brennstoffzelleneinheit muss auf das Niveau der Batterie heruntergewandelt werden. Dies erfolgt mit dem ersten
Gleichspannungswandler 1 , während die zweiten Gleichspannungswandler 2, 2' abgekoppelt und somit nicht an der Wandlung beteiligt sind.
Arbeitsbereich B: Hier kann die Brennstoffzellenspannung UBZ kleiner oder größer sein als die Batteriespannung UBatt■ Abhängig vom Arbeitspunkt kann der Hochsetz- oder
Tiefsetzstellbetrieb erforderlich sein, um das System zu regeln.
Arbeitsbereich C: Da die Brennstoffzellenspannung UBZ kleiner ist als die Batteriespannung Ueast . ist ein Hochsetzsteilbetrieb notwendig. Die Spannung der Brennstoffzelleneinheit muss auf das Niveau der Batterie hochgewandelt werden. Dies erfolgt bei zugeschalteten zweiten Gleichspannungswandlern 2, 2', die somit an der Wandlung beteiligt sind.
Die DC/DC-Wandlereinrichtung 10 wird somit in einem ersten Betriebsmodus betrieben, wenn die am Gleichspannungseingang 3 anliegende Spannung größer ist als die am Gleichspannungsausgang 4 anliegende Spannung, wobei in dem ersten Betriebsmodus der zumindest eine erste
Gleichspannungswandler 1 in einem Tiefsetzstellbetrieb gefahren wird und die
Schalteinrichtung 5 den ersten Schaltzustand, in dem der zumindest eine zweite Gleichspannungswandler 2, 2' abgekoppelt ist. einnimmt, und in einem zweiten Betriebsmodus, wenn die am Gleichspannungseingang 3
anliegende Spannung kleiner ist als die am Gleichspannungsausgang 4 anliegende
Spannung, wobei in dem zweiten Betriebsmodus die Schalteinrichtung 5 den zweiten Schaltzustand, in dem der zumindest eine zweite Gleichspannungswandler 2, 2' zugeschaltet ist, einnimmt und vorzugsweise der zumindest eine erste Gleichspannungswandler 1 in einem Hochsetzsteilbetrieb gefahren wird. Für den zweiten Betriebsmodus gibt es nun zwei Varianten:
In einer ersten Variante erfolgt die Spannungswandlung zwischen Gleichspannungseingang 3 und Gleichspannungsausgang 4 unter Beteiligung des zumindest einen ersten
Gleichspannungswandlers 1 (Hochsetzstellbetrieb) und des zumindest einen zweiten Gleichspannungswandler 2, 2'. In einer zweiten Variante erfolgt die Spannungswandlung zwischen
Gleichspannungseingang 3 und Gleichspannungsausgang 4 nur durch den oder die zweiten Gleichspannungswandler 2, 2' und ohne Beteiligung des ersten Gleichspannungswandlers 1 .
Die erste Variante des zweiten Betriebsmodus kann z.B. (unmittelbar) nach dem Zuschalten des zumindest einen zweiten Gleichspannungswandlers 2, 2' gefahren werden. Nach einer vorgegebenen Zeitspanne oder nach Erreichen eines vorgegebenen Punktes der Strom- Spannungskennlinie der Energiequelle wird/werden der oder die ersten
Gleichspannungswandler 1 heruntergefahren, sodass der durch den/die ersten
Gleichspannungswandler 1 fließende Strom verringert wird, bis der zumindest eine erste Gieichspannungswandler 1 gänzlich außer Betrieb gesetzt ist (d.h. seine Schaltelemente takten nicht mehr). Gleichzeitig übernimmt der zumindest eine zweite
Gleichspannungswandler 2, 2' die freiwerdende Stromlast, indem die Taktung seiner Schaltelemente entsprechend angepasst wird. Nun ist die zweite Variante des zweiten Betriebsmodus realisiert (d.h. ohne Beteiligung des zumindest einen ersten
Gleichspannungswandlers 1 an der Spannungswandlung).
Der Wechsel von der ersten Variante zur zweiten Variante kann dann sinnvoll sein, wenn die Verluste durch ein - während des Hochsetzsteilbetriebes dauerhaft geschlossenes - Schaltelement (hier Schaltelement 11 ) des ersten Gleichspannungswandlers 1 größer sind als die Verluste durch die Schalteinrichtung 5. Die zweite Variante des zweiten
Betriebsmodus kann auch als .Hocheffizienzmodus' bezeichnet werden. Er eignet sich insbesondere, wenn mehrere zweite Gleichspannungswandler 2, 2' zur Verfügung stehen bzw. auf die der Strom aufgeteilt werden kann
Das Zuschalten und/oder Abkoppeln des zumindest einen zweiten
Gleichspannungswandlers 2, 2' erfolgt mittels der Schalteinrichtung 5, sobald die am
Gleichspannungseingang 3 anliegende Spannung gleich groß oder um einen vorgegebenen Betrag kleiner ist als die am Gleichspannungsausgang 4 anliegende Spannung.
Besonders bevorzugt ist, wenn das Schalten der Schalteinrichtung 5 im Wesentlichen lastfrei erfolgt, indem der durch die Schalteinrichtung 5 fließende Strom durch den zumindest einen zweiten Gleichspannungswandler 2, 2' reguliert wird.
Die Erfindung erlaubt somit insbesondere die DC/DC-Wandlung für überlappende
Spannungsbereiche von Energiequelle 6 und Energiespeicher 7. Der erste
Gleichspannungswandler 1 (auch Pull-Down-Phase genannt) wird anfangs im
Tiefsetzsteilbetrieb verwendet. Die Pull-Down-Phase zieht dabei Strom aus der
Brennstoffzelle und zieht die Brennstoffzellenspannung nach unten (Pull-Down-Prinzip). Sobald die Spannung der Brennstoffzelle gleich groß oder kleiner ist als die
Batteriespannung kann die Schalteinrichtung 5 geschaltet werden, ohne dass ein unkontrollierbarer Strom von der Brennstoffzelle zur Batterie fließt.
Abhängig von der Betriebsstrategie kann eine Hysterese erzeugt werden und die
Schalteinrichtung erst geschalten werden, sobald die Brennstoffzellenspannung um eine vorgegeben Differenz ΔΙΙ1 kleiner ist als die Batteriespannung.
Sobald die Schalteinrichtung 5 geschaltet ist, können die zweiten Gleichspannungswandler 2, 2' (Halbbrücken-Phasen) im Hochsetzsteilbetrieb fungieren und den ersten
Gleichspannungswandler 5 (Pull-Down-Phase) unterstützen. Die Schalteinrichtung 5 muss die zweiten Gieichspannungswandler 2. 2' spätestens dann wegschalten, wenn die Spannung der Energiequelle 6 gleich der Spannung des
Energiespeichers 7 ist. Um hier eine Reserve zu berücksichtigen, kann die Schalteinrichtung 5 bereits geöffnet werden, sobald ein minimaler Unterschied AU2=UB3tt - UBz erreicht bzw. unterschritten wird. Um die Schalteinrichtung 5 lastfrei schalten zu können, ist das Regulieren des Stromes durch die Schalteinrichtung 5 durch entsprechende Sollwertvorgabe der beiden zweiten Gleichspannungswandler 2, 2' empfehlenswert.
Bei Ausfuhrung der Phasen (Gleichspannungswandler 1 , 2, 2") mit gemeinsamem Minus kann die Schalteinrichtung 5 so ausgeführt sein, dass sie entweder den Pluspol oder auch den Plus- und Minuspol auftrennt. Bei Ausführung der Phasen mit gemeinsamem Plus kann die Schalteinrichtung 5 so ausgeführt sein, dass sie entweder den Minuspol oder den Minus- und Pluspol auftrennt. Bei gemeinsamem Minus besteht auch die Möglichkeit eines beidseitigen Auftrennens von Minusanschlüssen (ein- und ausgangsseitig). Bei
gemeinsamem Pius besteht auch die Möglichkeit eines beidseitigen Auftrennens von Plusanschlüssen (ein- und ausgangsseitig).
Die Anzahl an Pull-Down-Phasen und Halbbrücken-Phasen hängen von der Brennstoffzelle, der Batterie und der Leistungsfähigkeit der Phasen ab. Die beschriebene Erfindung beinhaltet aber mindestens eine Pull-Down-Phase (erster Gleichspannungswandler 1 ) und mindestens einen zweiten Gleichspannungswandler 2, 2* unterschiedlicher Topologie (vorzugsweise eine Halbbrücken-Phase). Die beschriebene Erfindung kann auch durch Phasen erfolgen, deren Hauptdrosseln transformatorisch gekoppelt sind (Fig. 4, 5).
Im Folgenden werden nochmals Vorteile der bevorzugten Ausführungsform genannt: Durch Aufbau der DC/DC-Wandlereinrichtung 10 in Form der beschriebenen Topologie werden lediglich für die Pull-Down-Phase(n) Vollbrücke(n) benötigt, welche parallel zum
Gleichspannungseingang 3 (bzw. zur Brennstoffzelleneinheit) geschaltet sind. Die nur im Hochsetzstellbetrieb fahrbaren Gleichspannungswandler 2, 2' können als Halbbrücken- Phasen ausgeführt werden. Dadurch können Halbleiter und deren Ansteuerlogik eingespart werden. Ferner wird der Berechnungsaufwand durch μθ, FPGA, CPLD und/oder ASIC verringert. Da die Schalteinrichtung 5 lastfrei geschalten werden kann, kann auch die Verlustleistung herabgesetzt werden. Da die Schalteinrichtung 5 daher nicht wie die Schaltelemente 21 , 22 bzw. 21 ', 22' der Halbbrücken permanent takten muss, sondern permanent leitend oder nicht leitend ist, kann dieser auch anders ausgelegt werden (günstiger, verlustärmer). Durch die eingesparten Bauteile ergeben sich Vorteile folgender Art: Bauraum, Gewicht, Kosten, Wirkungsgrad.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass die gezeigten Schaltbilder als stark vereinfachte
Darstellung zu verstehen sind. Kapazitäten auf der Ein- und Ausgangsseite, welche stützende und filternde Aufgaben haben können, sind ebenfalls nicht eingezeichnet. Dabei kann eine Eingangskapazität zwischen den Polen des Gleichspannungseingangs 3 noch vor der Abzweigung zur Schalteinrichtung 5 geschaltet sein. Es wäre jedoch alternativ oder zusätzlich denkbar für jeden Gleichspannungswandler eine eigene Eingangskapazität vorzusehen. Selbiges gilt für die Ausgangskapazität
Ansteuerlogik, welche zur Regulierung der Schaltzeiten der Schaltelemente der
Gleichspannungswandler 1 , 2, 2' nötig ist, ist in Fig. 8 rein schematisch in Form einer Steuereinheit 16 dargestellt. Alle Wandler-Topologien (Halbbrückenwandler:
Vollbrückenwandler; sowie deren Kombination) sind sowohl mit gemeinsamem Minus (wie in Fig. 1 dargestellt), als auch mit gemeinsamem Plus (Fig . 6, 7) ausführbar.
Alle Wandler-Topologien (Halbbrückenwandler: Vollbrückenwandler; sowie deren
Kombination) sind sowohl bidirektional (Stromfluss von links nach rechts oder von rechts
nach links) aber auch unidirektionai (Stromfluss nur von rechts nach links oder aber Stromfluss nur von links nach rechts) darstellbar. Dies kommt auf die Realisierungsvariante der Schaiteiemente und deren etwaige Ansteuerung an. Alle Schaiteiemente können in Form einer der folgenden Bauelemente auftreten: Diode, IGBT, (MOS)FETs sonstige Halbleiter, oder als Kombination daraus.
Die Schaiteinrichtung 5 der Erfindung kann außerdem als einer der folgenden Bauelemente realisiert werden: Bipolartransistor, Tyristor, Triacs, IGBT, IGBT mit antiparalleier Diode, FET, FET mit antiparalleler Diode, MOSFET, Schütz, Relais, und/oder als Kombination daraus. Die Schaiteinrichtung 5 kann durch einen Halbleiter, ein Halbleiterrelais oder einen elektromeehanischen Schalter gebildet sein.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebene Ausführungsformen und die darin
hervorgehobenen Aspekte beschränkt. Vielmehr ist innerhaib des Erfindungsgedankens eine Vielzahl von Abwandlungen möglich, die im Rahmen fachmännischen Handelns liegen. Ebenso ist es möglich, durch Kombination der genannten Mittel und Merkmale weitere Ausführungsvarianten zu realisieren, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Bezugszeicheniiste
I erster Gieichspannungswandler
2, 2' zweiter Gieichspannungswandler
3 Gieächspannungseingang
4 Gleichspannungsausgang
5 Schaitesnrichtung
6 elektrische Energiequelle
7 elektrischer Energiespeicher
8 Wechselrichter
9 Motor
10 DC/DC-WandSereinrichtung
I I Schalielement
12 Seh laitelement
13 Schaltelement
14 Schaltelement
15 Drossel
16 Ste uereinrichtursg
17 Strommesseinrichtung
18 Ene srgieübertragungssystem
21 , 21 ' Schalte!ement
22, 22' Schalteiement
25, 25' Drossel
IBZ Brennstoffzelienstrom
UBZ Brennstoffzelierispannung
UBZ max maximale Brennstoffzellenspannung
UBZ min minimale Brennstoffzelienspannung
Ußatt..max maximale Batteriespannung
Usatt. min minimale Batteriespannung ue Eingangsspannung
ua Ausgangsspannung
A, B, C Arbeitsbereiche