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Verfahren zur Spaltung von Kohlenwasserstoffen.
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Zur praktischen Ausführung des Verfahrens kann man beispielsweise einen Apparat verwenden, der mit übereinandergreifenden Platten ausgestattet ist, durch welche die Dämpfe schlangenförmig hindurchgehen müssen. Durch diesen Apparat, der auf Rotglut erhitzt wird, werden die Öldämpfe durch einen starken Wasserstoffstrom hindurchgeführt. Sie. prallen auf die Platten und werden langsam durch die Zwischenräume der übereinandergreifenden Platten durch den Wasserstoff mitgerissen, so dass eine sehr energische Einwirkung erfolgen kann.
Das Verfahren gestattet auf verhältnismässig einfache Weise aus höher siedenden Kohlenwasserstoffen leichter siedende Kohlenwasserstoffe, beispielsweise Benzin in guter Ausbeutung zu erzielen.
Ganz ohne Druck kann man arbeiten, wenn man auf hohe Temperaturen erhitzt, u. zw. auf Temperaturen die mindestens über 600 C liegen. Zweckmässig verwendet man eine Temperatur von 800 C oder darüber.
Wenn man bei sehr hohen Drucken arbeitet, kann man auch den Wasserstoff ganz fortlassen.
Es hat sich nämlich ergeben, dass unter den oben erwähnten Bedingungen auch bereits ohne die Gegenwart von Wasserstoff eine Bildung niedrigsiedender Stoffe eintritt.
Ausführungsbeispiele :
1. 15 kg phenolfreies Teeröl, siedend zwischen 200 und 3000 C, werden in ein verzinntes Druckgefäss gefüllt, ein Kilogramm Zinn zugefügt und 16 Atm. Wasserstoff darauf gepresst ; sodann wird das Gefäss geschlossen und auf etwa 300 erhitzt. Nach Verlauf von einigen Stunden wird der Inhalt fraktioniert.
Bis 2000 gehen zirka 65% Über, der Rückstand bildet ein gelbes, leichtflüssiges Produkt, das zu Schmierzwecken geeignet ist.
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3. 15 kg amerikanisches Gasöl, das zwischen 250 und 300 siedet, werden in ein verzinntes Druckgefäss gefüllt, 1 leg Zinn zugefügt und darauf 15-20 Atm. Wasserstoff gepresst. Nachdem das Gefäss geschlossen ist, wird der Inhalt auf 3000 erhitzt. Nach sechstündigem Erhitzen wird der Inhalt fraktioniert. Bis 1800 sieden zirka 60%, der Rückstand ist ein schwach gelbes Öl, das für Schmierzweeke noch sehr gut verwendbar ist.
4.15 kg Mineralöl mit einem Siedepunkt von 200-300 C werden in ein verzinntes Druckgefäss gefüllt, 1-2 kg Zinn zugegeben'und etwa 30 Atm. Wasserstoff darauf gepresst. Nach mehrstündigem Erhitzen sind zirka 60% des Produktes in leicht siedende Kohlenwasserstoffe umgewandelt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Spaltung von Kohlenwasserstoffen, wie Mineralölen, Teerölen, Pechen, Teeren u. dgl.) unter Anwendung flüssiger Metalle als Spaltmittel und unter Anwendung von Druck und Wasserstoff, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der bekannten Spaltmittel metallisches Zinn verwendet wird.
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Process for splitting hydrocarbons.
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In order to carry out the process in practice, one can use, for example, an apparatus equipped with overlapping plates through which the vapors must pass in a serpentine fashion. The oil vapors are passed through this apparatus, which is heated to red heat, in a strong stream of hydrogen. You. collide with the plates and are slowly carried away by the hydrogen through the spaces between the overlapping plates, so that a very energetic impact can take place.
The process allows lower-boiling hydrocarbons, for example gasoline, to be obtained in good yield from higher-boiling hydrocarbons in a relatively simple manner.
You can work completely without pressure, if you heat to high temperatures, etc. between temperatures that are at least above 600 C. A temperature of 800 ° C. or above is expediently used.
If you work at very high pressures, you can also leave out the hydrogen entirely.
It has been found that under the conditions mentioned above, low-boiling substances are formed even without the presence of hydrogen.
Embodiments:
1. 15 kg of phenol-free tar oil, boiling between 200 and 3000 C, are filled into a tin-plated pressure vessel, one kilogram of tin is added and 16 atm. Hydrogen pressed on it; the vessel is then closed and heated to about 300. After a few hours, the content will be fractionated.
By 2000 about 65% pass over, the residue forms a yellow, light-bodied product that is suitable for lubricating purposes.
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3. 15 kg of American gas oil, boiling between 250 and 300, are filled into a tin-plated pressure vessel, 1 leg of tin is added and 15-20 atm. Pressed hydrogen. After the vessel is closed, the contents are heated to 3000. After heating for six hours, the contents are fractionated. About 60% boil up to 1800, the residue is a pale yellow oil that can still be used very well for lubricating purposes.
4.15 kg of mineral oil with a boiling point of 200-300 C are filled into a tin-plated pressure vessel, 1-2 kg of tin are added and about 30 atm. Pressed hydrogen on it. After several hours of heating, around 60% of the product is converted into low-boiling hydrocarbons.
PATENT CLAIMS:
1. Process for the splitting of hydrocarbons, such as mineral oils, tar oils, pitches, tars and the like. The like.) using liquid metals as splitting agents and using pressure and hydrogen, characterized in that metallic tin is used instead of the known splitting agents.