AT100923B - Asynchron-Induktionsmaschine. - Google Patents

Asynchron-Induktionsmaschine.

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AT100923B
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Vittorio Martinetto
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Vittorio Martinetto
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Description


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  Asynchron-Induktionsmaschine. 



   Die Erfindung bezieht sich auf   Asynohron-Induktionsmaschinen   und bezweckt das Anlassen derselben mit einem   stärkeren Drehmoment   ohne Einschaltung von Ohmschen Widerständen in den 
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 Geschwindigkeit zu erzielen. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung werden bei einem gewöhnlichen Induktionsmotor die primären und   sekundären   seitlichen Verbindungsstücke (Stirnverbindungen) und die durch sie erzeugten Felder ausgenützt. Um diese seitlichen Felder auszunützen, stellt man Kreise von   verhältnimsässfg   geringerer Reluktanz her u. zw. in solcher Weise, dass deren Kraftlinien auf ihrem Weg die Felder schneiden, welche von den parallel zur Motorwelle liegenden Wicklungsteilen erzeugt werden (die magnetischen Felder im Zwischenraum), wobei weiters nur die seitlichen primären Kraftlinien gezwungen werden, die seitlichen sekundären Verbindungsstücke zu umfassen. 
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 er, u. zw.

   in   bezug auf die seitlichen Verbindungsstücke   die Gestalt eines U annimmt, dessen Basis parallel zur Motorwelle ist, und von welchem der eine Arm im Inneren und der andere Arm ausserhalb der seitlichen   Verbindungsstücke   liegt. Ein solcher Kreis ist demzufolge gezwungen, durch die Arme des U die Kraftlinien des Zwischenraumfeldes zu schneiden und die sekundären seitlichen Verbindungsstücke vollständig zu umfassen. 



   Damit das primäre seitliche Feld die sekundären seitlichen   Verbindungsstücke'umgibt, müssen   die magnetischen Brücken an der in bezug auf die sekundären seitlichen Verbindungsstücke gegenüber-   lirgenden   Seite der primären Verbindungsstücke angeordnet sein. (Bei einem gewöhnlichen Motor mit auss : nliegendem Stator, müssen die   magnetischen Brücken   im Inneren des umlaufenden Lamellenkernes sein. Siehe Fig. 6.)
Anderseits erzwingt das Schneiden des durch die parallel zur Motorwelle liegenden Wicklungsteile erzeugten Feldes mit den seitlichen Feldern ein Verdrehen oder Torsion der letzteren und das sekundäre Feld wird gehindert, auf das primäre Induktorfdd rückzuwirken.

   (Im allgemeinen vollzieht sich dieses   Verdrehen oder Verzerren nicht   in einer   Eben",   so dass man es nur annäherungsweise und schematisch in der   Zeichnung veranschaulichen kann # siehe Fig. 1 und   5, wo die   Kraftlinien und < p, nicht genau   in der   Zeichenebem   liegen ; es ist jedoch klar, dass die Kraftlinien eines magnetischen Feldes, welche die
Kraftlinien eines Feldes kreuzen, das praktisch unter rechtem Winkel zu ersterem steht, eine Verzerrung dieser Kraftlinien verursachen.)
Den angegebenen Verlauf nehmen die Kraftlinien, die durch den Primärkreis hervorgerufen sind, 
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 von den sekundären und primären seitlichen Verbindungsstücken und, ohne diese zu umfassen, schliessen. 



   Bei den   gewöhnliehen Induktionsmotoren   mit vollen Hauben finden sich wohl die Arme des 
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 sind, in magnetisierendeFelder bewirkt undsie zwingt, die imZwischenraum erzeugtenFelder zu schneiden. 



   Für die   obangegebenen   Zwecke (Schneiden und Umfassen) ist es belanglos, ob der Kreis der seitlichen   Verbindungsstücke   zwischen den Enden der Arme des U mit magnetischem Material geschlossen wird oder nicht. Ein magnetisches Schliessen hat, wie später ersichtlich werden wird, eine Änderung des Wertes der für die seitlichen primären Verbindungsstücke erforderlichen magnetisierenden Komponente zur Folge und ändert die Streuung des sekundären Feldes, wodurch nicht nur die Wirkungsweise, sondern auch die Charakteristik des Motors eine Abänderung erleidet. In den Zeichnungen sind beispielsweise einige Schemen und Ausführungsformen von Maschinen nach vorliegender Erfindung veranschaulicht. 



  Fig.   l   zeigt einen Teil der primären und sekundären Lamellenkerne eines gewöhnlichen Induktionsmotors in eine Ebene abgewickelt ; Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die in Fig. 1 veranschaulichten Kerne ; Fig. 3 zeigt in Vektorensystem die Phasenverschiebung zwischen der Spannung und den Feldern, die durch die seitlichen Verbindungsstücke der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Wicklungen des Motors hervor- 
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 eingezeichneten Brücken aus magnetischem Material, welche die seitlichen   Verbindungsstücke   umfassen ;
Fig. 6 stellt schematisch einen nach der Erfindung hergestellten Motor mit Doppelkernen dar ;

   die Fig. 7 und 8 zeigen einen Teil der Stator-Lamellenkerne des in Fig. 6 veranschaulichten Motors in ihrer Ab- wicklung in einer Ebene und geben schematisch die relative Lage der primären seitlichen Verbindung- stücke der beiden Kern an, wobei die Richtung des Stromes für zwei verschiedene Fälle durch Pfeile angegeben ist ; die Fig. 9 und 10 zeigen Ausführungsformen des Motors nach Fig. 6 in Teilschnitten ; Fig. 11 veranschaulicht eine abgeänderte Ausführung des Motors nach der Erfindung. 



   In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 der primäre Lamellenkern und mit 2 der sekundäre Kern bezeichnet, welche beide Ausnehmungen besitzen, in welchen die   primären Wicklungen   3 bzw. die   sekundären  
Wicklungen   4   liegen. Mit   zur   ist das resultierende Feld bezeichnet, das im Zwischenraum durch die parallel zur Motorwelle liegenden Teile dieser Wicklungen erzeugt wird, während   (1 das Fdd bezdchmt,   das durch die primären seitlichen Verbindungsstücke hervorgerufen wird ;   91   ist das   Feld der sekundären     Verbindungsstücke.   



   In Fig. 3 gibt E die zugeführte Spannung und e die sekundäre   resultierende Spannung p n,   die   gegenE um 1800 verstellt   ist ; Ef und ef bezeichnen die durch   dieFelder < iUnd induzierten Spannungen,   die gegenüber e und bzw. E um die Winkel   K   und ss verschoben sind.   3t und 4/   (F ; g. 4) bezeichnen die primären bzw. eskundären   Verbindungsstücke   einer Phase der Motorwieldungen. 



   Wie bereits vorhin bemerkt, ersieht man aus den Fig.   l   und 4, dass die   Kraftlinien &commat;1   und   91 infolge   des Schneidens mit dem resultierenden Feld des   Zwischenraums < & ,. aus ihrer   Bahn abgelenkt sind ; diese
Verzerrung oder Verdrehung, die nur schematisch dargestellt ist, verursacht eine Wechselwirkung zwischen den seitlichen Feldern und dem Zwischenraumfeld. 



   Fügt man weiters zu den magnetischen Kreisen der durch die seitlichen Verbindungsstücke hervor- gerufenen Fdder, wie aus Fig. 5 ersichtlich, zusätzliche magnetische Brücken 6 hinzu, welche die primären und sekundären seitlichen Verbindungsstücke umschliessen, so erleichtert man infolge der Zugabe eines magnetischen Weges von geringerer Reluktanz die Lagerung der primären seitlichen Felder um die sekun- dären seitlichen   Verbindungsstücke.   Bemerkt möge werden, dass in der Fig. 5 die   Zusatzbrücken   nur zur besseren Erläuterung dargestellt sind und kein Zwischenraum für das Drehen des sekundären in bezug auf den primären Kreis belassen wurde. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 6 sind die primären   Lamellenkerne 1   in der üblichen Weise am
Gehäuse 7 befestigt, während die sekundären Kerne 2 auf einem Zylinder 11 aus magnetischem Material sitzen, und wobei der zwischen den beiden gekuppelten Rotoren liegende Zylinderteil dazu dient, den magnetischen Kreis der Felder zu einem U zu vervollständigen, die durch die seitlichen Verbindungs-   stücke hervorgerufen werden, welche zwischen   den zwei Stator-und Rotorpaaren liegen. Der Zylinder 11 und die Kerne 2 sind mit der gemeinsamen Motorwelle fest verbunden.

   Die seitlichen   Verbindungsstücke   der primären Wicklung 3 sind möglichst symmetrisch angeordnet, desgleichen auch die seitlichen Ver- bindungsstücke der sekundären Wicklung   4   ; eine Käfigwicklung ist für diese Motorgattung tunlichst zu vermeiden. Bei einem Motor dieser Ausführungsart ist es vorzuziehen, nur die Felder auszunützen, welche durch'die zwischen den vier Lamellenkernen befindlichen seitlichen Verbindungsstücke hervorgerufen werden ; demzufolge ist ein besonderer magnetischer Kreis nicht erforderlich, um die anderen ausserhalb der beiden Kernpaare enthaltenen seitlichen Verbindungsstücke zu umgeben. Die sekundären Wick- lungen 4 der beiden Rotoren können entweder in Serie geschaltet oder jede für sich kurzgeschlossen sein. 



   . In den Fig. 7 und 8 sind schematisch die primären Dreiphasenwicklungen des Motors nach Fig. 6 veranschaulicht und in einer der Phasen ist die Richtung des Speisestromes für zwei verschiedene Fälle eingezeichnet : Bei der durch die Pfeile Fig. 7 bezeichneten Richtung des Speisestroms summieren sich die magnetmotorischen Kräfte   der seitlichen Verbindungsstücke,   während sie sich bei der in Fig. 8 ver-   anschaulichten   Richtung aufheben. Es sind dies die beiden Grenzfälle für maximales und minimales
Seitenfeld, die zur Regelung des Motors verwendet werden. 

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   Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 ist das   Gehäuse 7   zum   Schliessen   des seitlichen magnetischen Kreises nicht herangezogen, sondern es ist der Zwischenraum zwischen den beiden Armen des U freigelassen. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, umfasst das primäre seitliche Feld   fizz   sowohl die seitlichen Verbindungsstücke, welche es hervorrufen, als auch die   sekundären     seitlichen Verbindungsstücke 4,   während das durch diese letzteren erzeugte Feld   (pi   grösstenteils ein Streuungsfeld ist, da es die primären   Verbindungsstücke nur   mit einem geringeren Teil seiner Kraftlinien umfasst.

   Bei dieser Ausführungsform ist der magnetische Kreis geschaffen, der am besten den vorhin erwähnten Grundbedingungen entspricht, nämlich der Schaffung eines magnetischen Kreises in U-Form, um die Kraftlinien des primären seitlichen Feldes zu zwingen, die sekundären seitlichen Verbindungsstücke zu umfassen und weiters die seitlichen Felder (sowohl die primären als auch sekundären) zu zwingen, die Kraftlinien des Zwischenraumfeldes zu schneiden. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 sind mit 13 und 14 zwei auf der Motorwelle verschiebliche Büchsen bezeichnet, die sich in Flanschen der Hauben des Motors einfügen. Es ist klar, dass diese Büchsen sowohl den Zylinder als auch die bei den anderen   Ausführungsformen   verwendeten einzelnen Querstücke 11 ersetzen. 



   Durch Verschieben dieser Büchsen kann nicht nur die Reluktanz des seitlichen magnetischen Kreises geändert, sondern derselbe auch in dem Teil unterbrochen werden, der der Basis des Kreises in U-Form entspricht, wie dies aus der strichliert gezeichneten Stellung der Büchsen hervorgeht. 



   Während man bei der Ausführungsform nach Fig. 6 nur den magnetischen Kreis der zwischen den vier Lamellenkernen eingeschlossenen seitlichen Verbindungsstücke ausnützt und dadurch diese Kerne für einen grossen Teil des seitlichen magnetischen Kreises verwendet, ist dies bei der in Fig. 11 dargestellten Ausführung nicht möglich, weil der grösste Teil dieses Kreises in den Büchsen und Hauben erscheint, die selbstverständlicherweise nicht aus Lamellenmetall sein können. Es wird demzufolge vorzuziehen sein. diese letztere Ausführungsform nur für das Anlassen und für die Verbesserung des Leistungsfaktors bei geringer Belastung zu verwenden. 



   Man kann versuchen, die durch den erfindungsgemässen Motor erreichten Vorteile durch die nachfolgenden Erscheinungen zu   erklären : Dadurch,   dass die Kraftlinien des Feldes   #1   die sekundären seitlichen Verbindungsstücke umfassen, entsteht eine Herabminderung der primären seitlichen Streuungfelder und eine induktive Energieübertragung vom Primär- zum Sekundärkreis, während das Schneiden der Kraftlinien-die sowohl durch die primären als auch durch die sekundären seitlichen Verbindungs-   stücke   erzeugt werden-mit dem Zwischenraumfeld   #r eine Wechselwirkung zwischen   den seitlichen 
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 entgegengesetztem Sinne verzerrt.

   Demzufolge sind die von den primären und bzw. sekundären seitlichen Verbindungsstücken verursachten magneto-motorischen Kräfte in erster Linie gehindert, eine gemeinsame Resultierende zu erzeugen und zweitens ist das Sekundärfeld   (jìl   verhindert, auf das primäre   magn ? tisierende   Feld    < 1   zu wirken.

   Das Feld    < 1   hat füglich einen proportionalen Wert zum Wert des Stromes in der Primärwicklung und die Phase des Primärstromes, während das sekundäre Feld   9"da   es gehindert ist, auf das Feld    < 1   zu wirken, wegen der   erwähnten Verzerrung   in denselben Wicklungen eine Reaktionsspannung induziert, welche der zwischen   tpi   und    < 1   fehlenden Reaktion entspricht und vom selben Wert, aber entgegengesetzt gerichtet zur Spannung ist, die durch das Feld   fl) l   induziert wird. 



   Da die Grundbedingung für Gleichgewicht jene ist, dass die Resultierende der Spannungen, die in den primären und sekundären Wicklungen sowohl von den Stirnfeldern als auch vom Zwischenraumfeld induziert werden, in Gleichgewicht ist mit der Speisespannung, so muss, wenn das sekundäre Stirnfeld teilweise oder zur Gänze ein Streufeld ist, die demzufolge in der primären Wicklung fehlende E. M. K. durch eine E. M. K. ersetzt werden, die durch das Zwischenraumfeld (Spaltfeld) in dieser Wicklung induziert wird. 



   Da anderseits die durch das Feld   (pi   in der   Primärwicklung   induzierte Spannung eine Gegenspannung ist, d. h. durch ein Feld erzeugt wird, das mit dem   Sekundärstrom   in Phase ist, so muss sich das Zwischenraumfeld verstellen, um eine gleiche Spannung zu induzieren ; um diese Verschiebung durchzuführen, muss die sekundäre magneto-motorische Kraft einen   grösseren   Wert als die primäre magnetomotorische Kraft erreichen. 



    Aus dem Vorhergesagten ergibt sich, dass, wenn das sekundäre Seitenfeld teilweise oder zur Gänze ein Streufeld ist, der Wert der Ampère-Windungen des sekundären Kreises grosser sein wird als der   

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 korresondierende Wert des Primärkreises. Diese Charakteristik, die   vollständig   verschieden ist von allen bekannten Induktionsmaschinen, ändert hauptsächlich die Wirkungsweise der Maschinen nach vorliegender Erfindung. 



   Die gleichen Vorgänge   konn-n auch unter Bezugnahme   auf das Schema der Fig. 3 erläutert werden.
Das in Phase mit dem   Primärstrom befindliche Seitenfeld #1   wird in den umfassten primären und   sekundären Wicklungen   eine Spannung ef induzieren, die gegen   Cl um 900 zurück   und in bezug auf die resultierende Spannung   e, welche   die   zugeführte   (Speise-Spannung E ins Gleichgewicht bringen soll, 
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 jedem Falle wird das Feld   #r   einen geringcrenWert haben, da die Spannung der parallel zur Welle liegenden primären Wicklungsteile in bezug auf die vom   Seitenfeld #1   erforderte Spannung, die durch keine 
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 sein müssen. 



   Zusammenfassend seien nachstehend die funktionellen Kennzeichen des Motors angeführt :
As Das magnetische Feld im Zwischenraum trägt nicht zur Energieübertragung auf den   Sekudär-     krds   bei, da es in bezug auf die magneto-motorischen Kräfte, die durch den   Sekundärkreis   verursacht 
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 um ein Drehpaar zu erzeugen, während bei den Asynchron-Induktionsmaschinen das Drehpaar im Zwischenraum hervorgerufen wird. 



     C.   Das in den Maschinen nach der Erfindung aufscheinende Drehpaar entsteht durch die Reaktion des primären seitlichen Feldes   Cl   auf die sekundären Wicklungsteile parallel zur Maschinenwelle, Dieses 
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 wie auch bei den gewöhnlichen Induktionsmotoren, der Geschwindigkeit des   Motors,   kann durch drei grundlegende Massnahmen geändert werden :
1. Indem man unmittelbar den Wert des Feldes    < & i, d.   h. des Stromes für den Primärkreis ändert ;
2. indem man die-en Wert indirekt ändert : 3. indem man den Wert der Spannung ändert, die durch das erwähnte Feld im   Sekundärkreis   induziert wird. 



   Um   den Wert des Feldes #1 direkt   zu ändern, ändert man durch eines der bekannten Regelungs- systemedieaufgedrückteSpannung. 



   Bei dem in Fig. 6 dargestellten Doppelmotor kann der (Summen-) Wert der primären seitlichen   @ Felder #1 geändert   werden, indem man allmählich vom maximalen   Wert - die-er   tritt auf, wenn der
Strom in den   zeitlichen Verbindungsstücken der   beiden Primärkreise die elbe Richtung hat (s.   Fig. 7) #   
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 (welche Verstellung man mit Hilfe   ein-r   beliebigen geeigneten   mechanischen Einrichtung allmählich   vollziehen kann) oder durch allmähliche Änderung der Phase einer Wicklung in bezug auf die andere, bis sie in Opposition gebracht sind. 

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   Da die induktive Energieübertragung, wie erläutert, ausschliesslich vom primären seitlichen Feld erfolgt, welches die   sekundären   seitlichen   Verbindungsstücke   vollständig umfasst, und da das sekundäre seitliche Feld auf das primäre wegen der erläuterten Verzerrung nicht wirkt, so sind die primären seitlichen Streuungsfelder praktisch gleich Null. 



   Diesem   Umstände   ist hauptsächlich der höhere Wert des Leistungsfaktors zu danken. den man für alle   Geschwindigkeiten   bei den erfindungsgenäss hergestellten Maschinen feststellen kann. 



   Obgleich im besonderen ein Motor mit zwei Statoren und zwei Rotoren beschrieben und dargestellt ist. ist das   Hinzufügen   des Zylinders und der   Verbindungsstücke   aus magnetischem Material, welche die Basis des U-förmigen Stromkreises bilden, auch bei einer Maschine mit nur einem Stator und nur einem Rotor ausführbar und hiebei verwendet man die Hauben zur Bildung dieses U-förmigen Kreises. 



  Wie bereits erwähnt, ist jedoch die Ausführung mit zwei Statoren und zwei Rotoren vorzuziehen, weil hiebei der grösste Teil der seitlichen magnetischen Kreise in Lamellenmaterial verläuft. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI5.2 
 diesen aus ihrer Richtung abgelenkt werden (Fig. 1).

Claims (1)

  1. 3. Maschine nach Anspruch l mit zwei Statoren in gemeinsamem Gehäuse und zwei Rotoren auf EMI5.3 Schliessungskreises über einen Zylinder (11) aus magnetischem Material verlaufen, der die beiden sekun- dären Lamcllenkerne (2) trägt.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass statt des Zylinders (11) zwischen den EMI5.4 (7) angeordnet sein können, so dass die sekundären Wicklungen das primäre Stirnfeld (&commat;1) umfassen und selbst ein Feld (y) hervorrufen, das von den primären Wicklungen nicht umfasst wird. EMI5.5 dass die Reluktanz der magnetischen Kreise der Stirnfelder mittels eines den sekundären Lamellenkern tragenden, über die Stirnflächen des sekundären Kernes hinausragenden Zylinders aus magnetischem Material herabgemindert ist.
    6. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Verbindungsstücken Hilfe- wieklungen angeordnet sind.
    7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reluktanz der magnetischen Kreise der Stirnfelder mittels Büchsen (13) aus magnetischem Material vermindert ist, die auf der Welle verstellbar in Flanschen der Gehäusehauben mehr oder weniger weit einschiebbar sind, durch welche Hauben die magnetischen Kreise geschlossen werden.
AT100923D 1923-01-26 1924-01-17 Asynchron-Induktionsmaschine. AT100923B (de)

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