<Desc/Clms Page number 1>
Kohlensäure-LöschYorlichtung für elektrische Generatoren.
Vorrichtungen zum Löschen, z. B. von Generatorbränden, mit Mitteln feuerlöschender Eigenschaften sind bekannt. Solche Mittel sind insbesondere : Kohlensäure, Tetrachlorkohlenstoff, Stickstoff, Wasserdampf, u. dgl. und namentlich in Verbindung mit Wasser : Alaun,
EMI1.1
Von diesen Mitteln eignet sich Kohlensäure infolge seiner Immunität gegen chemische Reaktionen am besten. Dabei muss das Löschen angesichts der grossen Gefahr der vollständigen Vernichtung des brennenden Gegenstandes plötzlich erfolgen. Aus diesem Grunde verwendet man bisher mit Vorteil in Stahlflaschen verwendungsbereite Kohlensäure. Da hoch komprimierte Kohlensäure (cl.,) beim plötzlichen Ablassen sofort einfriert, hat man sich bei bisherigen CO2-Lösch- vorrichtungen damit beholfen, dass man den Gasdruck in Hülfskesseln reduzierte. Bei den grossen Mengen CO2, die es zum Löschen braucht, werden die bezüglichen Anlagen jedoch umfangreich und teuer.
Nach der Erfindung wird das Löschgas in flüssigem Zustand einem den Generator durch. ziehenden und umkreisenden Luftstrom beigemischt. Der wärmebindende Prozess der Aggregatsveränderung findet dann ausserhalb der Flasche statt. Hierbei wird gleichzeitig eine intensive Kühlung des Brandherdes erzielt.
Das Ablassen der CO2 in flüssigem Zustand kann z. B. aus einer Stahlflasche erfolgen, die in einer den Generator aufnehmenden Kammer in der Höhe auf den Kopf gestellt ist, so dass die flüssige COs sich in der Flasche direkt über deren Ablassventil befindet. Der gleiche Zweck kann auch erreicht werden bei normalem Aufstellen der Flasche innerhalb oder ausserhalb der Generatorkammer, sofern das Ablassventil der Flasche mit einem in bekannter Weise bis auf den Grund der Flasche reichenden Tauchrohr ausgerüstet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Es bedeutet g den Rotor, p die Statorspulen eines elektrischen Generators, 10 den Stator, der durch den Ventilator c gekühlt wird. Nehmen die eingezeichneten Klappen die punktierten Stellungen ein, so gelangt Kühlluft bei Klappe f in das den CO2-Behälter umgebende Gehäuse.
EMI1.2
klappe, bei der abgekühlte Heizluft die von h her z. B. das Maschinenhaus erwärmt hat, zur Wiedererwärmung zurückströmt. u ist eine Luftumlaufklappe, i ein Ventil der flüssige CO2 enthaltenden Stahlflasche e, e der Statorstromkreis des Generators, z sind Zugorgane, welche über Rollen o an einen gemeinschaftlichen Randzug s gekuppelt sind.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende :
Im Zustand des normalen Betriebes nehmen die Klappen h, f, M, r, die punktiert angegebene
Stellung ein und e und i sind geschlossen. Sobald ein Generatorbrand ausbricht, so werden durch Handzug s alle Klappen in die mit vollen Linien gezeichneten Lagen umgestellt. Damit ist der Generator von der Aussenluft abgeschlossen und der Ventilalor v treibt die gefangene
Luft in einen die brandgefährdeten Teile des Generators bestreichenden Umlauf. Gleichzeitig mit dem Umstellen der Klappen wird der Stator stromkreis unterbrochen und das COs-Ventil geöffnet. In die im Umlauf kreisende Luft wird somit flüssige Kohlensäure eingeführt, die unter
Verdampfung mit der Luft ein Gemisch bildet, das beim Durchströmen durch den Generator den Brand löscht.
<Desc / Clms Page number 1>
Carbon dioxide extinguishing light for electrical generators.
Devices for erasing, e.g. B. of generator fires, with means of fire-extinguishing properties are known. Such agents are in particular: carbonic acid, carbon tetrachloride, nitrogen, water vapor, and the like. the like and especially in connection with water: alum,
EMI1.1
Of these remedies, carbonic acid is the most suitable because of its immunity to chemical reactions. In view of the great risk of complete destruction of the burning object, the extinguishing must take place suddenly. For this reason, carbon dioxide that is ready for use in steel bottles has so far been used with advantage. Since highly compressed carbon dioxide (cl.,) Freezes immediately when it is suddenly released, previous CO2 extinguishing devices have managed to reduce the gas pressure in auxiliary boilers. However, given the large amounts of CO2 that are required for extinguishing, the relevant systems are extensive and expensive.
According to the invention, the extinguishing gas is in the liquid state through a generator. added to pulling and circulating air flow. The heat-binding process of changing the aggregate then takes place outside the bottle. At the same time, intensive cooling of the source of the fire is achieved.
The release of the CO2 in the liquid state can e.g. B. can be made from a steel bottle, which is turned upside down in a chamber accommodating the generator, so that the liquid CO is in the bottle directly above its drain valve. The same purpose can also be achieved with normal positioning of the bottle inside or outside the generator chamber, provided that the drain valve of the bottle is equipped with a dip tube that extends in a known manner to the bottom of the bottle.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown schematically in the drawing.
It means g the rotor, p the stator coils of an electrical generator, 10 the stator, which is cooled by the fan c. If the flaps shown are in the dotted positions, cooling air will enter the housing surrounding the CO2 container at flap f.
EMI1.2
flap, with the cooled hot air the z. B. has heated the nacelle, flows back to reheat. u is an air circulation flap, i a valve of the liquid CO2-containing steel cylinder e, e the stator circuit of the generator, z are pulling elements which are coupled to a common edge pull s via rollers o.
The function of the device described is as follows:
In the state of normal operation, the flaps h, f, M, r, take the dotted line
Position on and e and i are closed. As soon as a generator fire breaks out, all flaps are switched to the positions shown with full lines by manual pull s. The generator is thus isolated from the outside air and the ventilator v drives the trapped air
Air in a circulation sweeping the fire-endangered parts of the generator. At the same time as the flaps are switched, the stator circuit is interrupted and the COs valve is opened. Liquid carbonic acid is thus introduced into the circulating air, which under
Evaporation with the air forms a mixture which, when flowing through the generator, extinguishes the fire.