AT10209U1 - Briefmarkenbogen - Google Patents

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AT10209U1
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Oesterreichische Staatsdrucker
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F3/00Board games; Raffle games
    • A63F3/06Lottos or bingo games; Systems, apparatus or devices for checking such games
    • A63F3/065Tickets or accessories for use therewith
    • A63F3/0665Tickets or accessories for use therewith having a message becoming legible after rubbing-off a coating or removing an adhesive layer
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
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Description

2 AT 010 209 U1
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Briefmarkenbogen, bei dem die einzelnen Briefmarken durch Briefmarkenperforationen voneinander getrennt sind.
Derartige Briefmarkenbogen sind seit Jahrzehnten bestens bekannt. 5
Seit einigen Jahren ist auch bekannt, dass man relativ kleine Auflagen (ab 100 Stück) von Briefmarken individuell gestalten kann (z.B. mit seinem eigenen Porträt, einem Firmenschlagwort und dergleichen). Dies wird von der Österreichischen Post unter dem Begriff "Meine Marke" vermarktet. Auch hier sind alle Briefmarken eines Bogens identisch. 10
Es ist auch schon bekannt, Briefmarken mit einer Rubbelfolie teilweise abzudecken. Derartige Briefmarken gab es in Liechtenstein, wo nach Aufrubbeln des Rubbelfeldes ein Blumenstrauß sichtbar wurde. 15 Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Briefmarkenbogen so auszubilden, dass die Briefmarken mit einer neuen Funktion versehen werden können.
Diese Aufgabe wird durch einen Briefmarkenbogen der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass jede Briefmarke einen individuell unterschiedlichen Bereich aufweist 20 und dass zumindest ein Teil des individuell unterschiedlichen Bereichs mit einer Rubbelfolie, zum Beispiel einer Heißprägefolie, abgedeckt ist.
Durch diese Ausgestaltung ergibt sich die Möglichkeit, Briefmarken als Rubbellose auszubilden. Es ist dabei natürlich wichtig, dass der individuelle Bereich auch innerhalb eines Bogens vari-25 iert, und nicht - wie bei den Bögen "Meine Marke" - nur von Bogen zu Bogen. Andernfalls wüsste man ja nach Aufrubbeln einer einzigen Marke, ob die übrigen Marken "Gewinner" oder "Nieten" sind.
Es ist zweckmäßig, wenn der individuell unterschiedliche Bereich im Digitaldruck aufgebracht 30 ist. Dieses Druckverfahren lässt sich einfach von Marke zu Marke abändern.
Es ist weiters zweckmäßig, wenn für den Druck außerhalb des individuell unterschiedlichen Bereichs ein anderes Druckverfahren eingesetzt wird. Da der Druck außerhalb des individuell unterschiedlichen Bereichs immer gleich ist, gibt es Druckverfahren, die für hohe Auflagen 35 besser geeignet sind als der Digitaldruck. Beispiele dafür sind der Offsetdruck und der Tiefdruck.
Aus Sicherheitsgründen ist es besonders günstig, wenn bei jeder Briefmarke ein Teil im Tiefdruckverfahren gedruckt ist. 40
Da die Marke nur zum Teil im Tiefdruckverfahren bedruckt werden kann (der Tiefdruck eignet sich nicht für den individuell unterschiedlichen Bereich), ist die Sicherheit gegen Fälschungen nicht ganz so groß wie bei herkömmlichen Marken, die zur Gänze im Tiefdruckverfahren gedruckt werden. Es ist daher zweckmäßig, für das Tiefdruckverfahren eine Druckfarbe zu ver-45 wenden, die charakteristische Lumineszenz, beispielsweise Anti-Stokes-Lumineszenz, zeigt. Auf diese Weise wird also ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal eingeführt.
Wenn man diese Briefmarkenbögen für die Durchführung einer Lotterie verwendet, können die Gewinnfelder als Text- und/oder Bildnachrichten in Färb- oder Schwarz/Weiß-Druck oder auch so kombiniert gestaltet sein. Die Rubbelschicht ist als Heißprägefolie mit beliebiger Form (Rechteck, Quadrat, Herz, Wölkchen) aufgebracht, den jeweiligen Projektbedürfnissen angepasst. Die Heißprägefolie wird mit Hilfe eines Prägetiegels mit der entsprechenden Prägestöckelform durch Hitzeeinwirkung auf das Trägermaterial, das bereits zuvor mit dem Unterdrück versehen wurde, aufgebracht. 55

Claims (5)

  1. 3 AT 010 209 U1 Unter der Rubbelfolie befinden sich somit variable Daten, wobei der Variantenreichtum bis zu 100% betragen kann, das heißt dass von 100 Rubbelfeldern nach Abrubbeln deren Rubbelschicht bis zu 100 verschiedene Sorten entstehen. Ansprüche: 1. Briefmarkenbogen, bei dem die einzelnen Briefmarken durch Briefmarkenperforationen voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, dass jede Briefmarke einen individuell unterschiedlichen Bereich aufweist und dass zumindest ein Teil des individuell unterschiedlichen Bereichs mit einer Rubbelfolie, zum Beispiel einer Heißprägefolie, abgedeckt ist.
  2. 2. Briefmarkenbogen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der individuell unterschiedliche Bereich im Digitaldruck aufgebracht ist.
  3. 3. Briefmarkenbogen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für den Druck außerhalb des individuell unterschiedlichen Bereichs ein anderes Druckverfahren eingesetzt wird.
  4. 4. Briefmarkenbogen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder Briefmarke ein Teil im Tiefdruckverfahren gedruckt ist.
  5. 5. Briefmarkenbogen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass für das Tiefdruckverfahren eine Druckfarbe verwendet wird, die charakteristische Lumineszenz, beispielsweise Anti-Stokes-Lumineszenz, zeigt. Keine Zeichnung
AT0064907U 2007-06-20 2007-10-22 Briefmarkenbogen AT10209U1 (de)

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