AT1020U1 - Bepflanzbarer pflasterstein - Google Patents

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AT1020U1
AT1020U1 AT0026595U AT26595U AT1020U1 AT 1020 U1 AT1020 U1 AT 1020U1 AT 0026595 U AT0026595 U AT 0026595U AT 26595 U AT26595 U AT 26595U AT 1020 U1 AT1020 U1 AT 1020U1
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paving stones
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AT0026595U
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Hochmayer Heimo
Peneder Christian
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung bezieht sich auf einen bepflanzbaren Pflasterstein, bestehend aus einem Formkörper mit   einer eine Füllöffnung fur   Erde umschliessenden Wandung, die   Anschlussflächen   für gleichartige Pflastersteine bildet Bepflanzbare Pflastersteine dieser Art werden üblicherweise auf einem festen Untergrund verlegt, bevor in die Füllöffnungen Erde eingebracht wird, die dann bepflanzt werden kann, beispielsweise durch eine Rasensaat.

   Aufgrund der der Höhe nicht bepflanzbarer Pflastersteine angepassten Wandungshöhe der bepflanzbaren Pflastersteine ergibt sich allerdings ein vergleichsweise dunnes Erdbett für die Bepflanzung, die dadurch beeinträchtigt wird Das Verlegen der bepflanzbaren Pflastersteine auf einem vorbereiteten Erdbett, das sich mit der in die Fülloffnungen der Pflastersteine eingefüllten Erde verbinden kann, verbietet sich jedoch im allgemeinen, weil ein für das Durchwachsen ausreichend aufgelockertes Erdreich keine ausreichende Druckfestigkeit zur Aufnahme der Pflastersteine mit sich bringt, die ja auch befahren werden sollen. 



  Der Erfindung hegt somit die Aufgabe zugrunde, einen bepflanzbaren Pflasterstein der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, dass vorteilhafte Bepflanzungsbedingungen geschaffen werden können, ohne auf eine Verlegung auf einem für eine Befahrung ausreichend festen Untergrund verzichten zu müssen Die Erfindung lost die gestellte Aufgabe dadurch dass die Wandung Im Bodenbereich zumindest einer   Anschlussflache wenigstens eine Durchtnttsoffnung   zur Fulloffnung aufweist 

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 Durch die Durchtrittsöffnungen in den   Anschlussflächen   der verlegten Pflastersteine wird ein durch die Wandungen der Pflastersteine durchgreifendes, zusammenhängendes Erdbett geschaffen,

   das hinsichtlich der   Feuchtigkeits- und Nährstoffverteilung   durchaus mit einem durchgehenden Erdbett vergleichbare Bepflanzungsbedingungen bietet, so dass die Pflastersteine mit einer Wandungshöhe entsprechend einer für die Bepflanzung vorteilhaften Dicke der Erdschicht ausgebildet werden können. Diese im vergleich zu herkömmlichen Pflastersteinen entsprechend höheren Pflastersteine können in üblicher Art und Weise auf einem festen Untergrund versetzt und dann mit Erde befüllt werden, ohne die sonst aufgrund der begrenzten Füllöffnung auftretenden Nachteile für die Bepflanzung befürchten zu müssen. 



  Besonders vorteilhafte Bepflanzungsbedingungen stellen sich dann ein, wenn die Wandung im Bereich jeder Anschlussfläche mit wenigstens einer Durchtnttsöffnung zur Füllöffnung versehen ist, weil in diesem Fall eine besonders gute, netzartige Verbindung der einzelnen Füllöffnungen der verlegten Steine gewährleistet werden kann. 



  Die Durchtrittsöffnungen können dabei vorteilhaft durch vom Wandungsboden ausgehende Schlitze gebildet werden, was nicht nur die Herstellung von beispielsweise aus Beton gegossenen Pflastersteinen erleichtert, sondern auch den   Feuchtigkelts- und   Nährstoffaustausch zwischen den   einzelnen Füllöffnungen unterstützt   Erstrecken sich die Schlitze etwa über ein   Dnttel   der Wandungshöhe, so kann im allgemeinen sowohl den Festigkeitsanforderungen an den Pflasterstein als auch den Bepflanzungsbedingungen gut entsprochen werden In der Zeichnung Ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt Es zeigen Fig. 1 einen erfindungsgemassen Pflasterstein in einer Seitenansicht, Fig. 2 diesen Pflasterstein in einem Schnitt nach der   Linie   11-11 der Fig 1 und Fig 3 eine Draufsicht auf den Pflasterstein.

   



  Der dargestellte Pflasterstein besteht aus einem aus Beton gegossenen Formkorper mit einer Im Grundnss sechseckigen Wandung 1, die eine ebenfalls sechseckige Füllöffnung 2   umschliesst   Im unteren Dnttel der   Anschlussflächen   3 fur benachbarte gleichartige Pflastersteine   sind Durchtnttsoffnungen   4 vorgesehen, die in Form von 

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 vom Wandungsboden ausgehenden Schlitzen ausgebildet sind.

   Aufgrund dieser Durchtrittsöffnungen 4 im Bodenbereich des Pflastersteines kann die Wandungshöhe erheblich grösser als bel herkömmlichen Pflastersteinen in Abhängigkeit von den Bedingungen   gewählt   werden, die sich bezüglich der Dicke des Erdbettes für eine vorteilhafte Bepflanzung ergeben, ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen, die sich sonst zufolge des begrenzten Aufnahmevolumens der   Füllöffnungen   2 einstellen. 



  Über die Durchtrittsöffnungen 4 wird nämlich eine erdbefüllte Verbindung zwischen den Füllöffnungen 2 benachbarter Pflastersteine geschaffen, so dass über die gesamte bepflasterte Fläche   ein Feuchtlgkelts- und Nahrstoffausgleich ermöglicht wird.   Hinsichtlich der Bepflanzung werden somit einem durchgehenden Erdbett vergleichbare Verhältnisse geschaffen. 



  Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte   Ausführungsbeispiel   beschränkt, weil es lediglich auf die im Bodenbereich vorgesehenen Durchtrittsöffnungen 4 in den Anschlussflächen 3 für die benachbarten Pflastersteine ankommt. So kann die Grundrissform der   Füllöffnung   2 von der Grundrissform der Wandung 1 abweichen und beispielsweise Kreisform aufweisen. Auch Ist die Grundnssform der Wandung 1 nicht an ein   regelmässiges   Sechseck gebunden Die Erfindung Ist auf alle Grundrissformen von Pflastersteinen anwendbar, die entsprechende Anschlussflächen zu benachbarten Pflastersteinen bilden

Claims (3)

  1. Ansprüche : 1. Bepflanzbarer Pflasterstein, bestehend aus einem Formkörper mit einer eine Füllöffnung für Erde umschliessenden Wandung, die Anschlussflächen für gleichartige Pflastersteine bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung (1) im Bodenbereich jeder Anschlussfläche (3) wenigstens eine Durchtnttsöffnung (4) zur Füllöffnung (2) aufweist.
  2. 2. Pflasterstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsöffnungen (4) durch vom Wandungsboden ausgehende Schlitze gebildet sind.
  3. 3 Pflasterstein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze sich etwa über ein Drittel der Wandungshöhe erstrecken.
AT0026595U 1995-05-16 1995-05-16 Bepflanzbarer pflasterstein AT1020U1 (de)

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AT96890083T ATE233349T1 (de) 1995-05-16 1996-05-14 Bepflanzbarer pflasterstein
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