AT102351B - Kraftfahrzeuguntergestell. - Google Patents

Kraftfahrzeuguntergestell.

Info

Publication number
AT102351B
AT102351B AT102351DA AT102351B AT 102351 B AT102351 B AT 102351B AT 102351D A AT102351D A AT 102351DA AT 102351 B AT102351 B AT 102351B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wheels
wheel
motor vehicle
vehicle chassis
front wheel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eugene Picha
Original Assignee
Eugene Picha
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugene Picha filed Critical Eugene Picha
Application granted granted Critical
Publication of AT102351B publication Critical patent/AT102351B/de

Links

Landscapes

  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Ei'afti'ahrzeuguntergestell.   



   Die Erfindung besteht in einem Kraftfahrzeuguntergestell mit vier, in Rautenform   angeordneten   Rädern, u. zw. einem vorderen Lenkrad, je einem Rad an jeder Seite in der Mitte der Längsrichtung und einem hinteren Antriebsrad. 



   Es sind bereits Kraftfahrzeuguntergestelle mit vier, in   Rautenform   angeordneten Rädern bekannt, wobei die beiden seitlichen Räder am Untergestell mittels leichter zylindrischer Schraubenfedern ange- 
 EMI1.1 
 auf die Fahrtrichtung derart zu bewegen, dass sich das Fahrzeug in der erforderlichen Richtung in den Kurven neigt. Aber bei diesen bekannten Untergestellen dienen die seitlichen Räder nur auf augenblick- 
 EMI1.2 
 und Hinterräder getragen wird. Ferner enthalten diese bekannten   rntergestelle   zwei Längsträger oder längsgerichtete Glieder, welche sieh nach vorn zu in einer ansteigenden Richtung erstrecken und sich oberhalb des Vorderrades vereinigen. 



     Gemäss   der Erfindung sind die seitlichen Räder mit dem Vorderrad und Hinterrad verbunden und dienen ebensowohl, wie die letzteren, dauernd zur Stütze der Last. Zu diesem Zwecke ist jedes der vier Räder am Untergestell mittels zweier Paare sich gegenüberliegender Schraubenfedern angebracht, welche die Aufgabe haben, die Last   gleichmässig   auf die vier Räder zu verteilen und das Untergestell besitzt ein Paar obere Längsträger, welche sich nach vorn in ansteigender Richtung erstrecken und, wie bei den bekannten Bauarten, oberhalb des Vorderrades vereinigt sind, aber ausserdem ist noch ein zweites Längsträgerpaar parallel zu dem   erstgenannten   und unterhalb desselben in bestimmten benachbarten Punkten der Räder so angeordnet,

   dass die oberen und die unteren Längsstreben als Stützen der sich gegenüberliegenden Schraubenfedern dienen. 



   Dieses gemäss der Erfindung gebaute Untergestell ist mit einer neuartig gebauten Gestängevorrichtung verbunden, um den seitlichen Rädern dieselbe Lenkung zu verleihen wie dem Vorderrad. 



   In der Zeichnung ist das Untergestell mit abgenommener Karosserie schematisch dargestellt, u.   zw.   zeigt :
Fig. 1 eine Draufsicht und Fig. 2 eine Seitenansicht. 



   Das Untergestell setzt sich im wesentlichen zusammen :   a)   Aus dem   Längsstrebengestell   aus profiliertem Stahl. 



   Es besteht aus zwei, in einem gewissen Abstande voneinander liegenden, starr miteinander verbundenen Rahmen, von denen der unterhalb der Radachsen gelegene Rahmen l'um das Vorderrad greift. während der oberhalb der Radachse gelegenen Rahmen 1 vorn derart gebogen und nach oben geneigt ist, dass er oberhalb des Vorderrades mit demselben verbunden werden kann. b) Aus einer ebenfalls aus profiliertem Stahl bestehenden Querstrebe   2,   die kreisbogenförmig gebogen ist, das Hinterrad umgibt und mit ihren Enden an den Längsträgern (s.

   Fig. 2) in der Nähe der vorderen Lagerstellen der Hinterradfedern befestigt ist. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Die Richtunggebung ist durch die drei Räder   a,   b,   cl   gesichert, welche durch nachfolgend beschriebenes Gestängespiel betätigt werden, das durch das Handrad bedient bzw. betrieben wird. 



   Das Gestänge besteht : 1. aus zwei Stangen 3 und 4, welche die Rolle der Verstellstange spielen. an dem Vorderrad angelenkt und mit der T-förmigen Stange 5 verbunden sind, die an der Achse 6 der Räder    & , ( ! senkrecht zur Meinen Diagonale   der Raute befestigt ist ; 2. aus der Lenkhebelstange 7, die im Lager 8 aufgehangen ist, das seinerseits an der T-förmigen Stange 5 angeordnet ist, von der oben die Rede war ; 3. aus zwei Lenkhebeln 9 der Lenkhebelstange 7, die dem Schwenken und somit dem Richtungswechsel der Räder dienen. 



   Das Vorderrad ist auf dem Untergestell mittels eines geeigneten elastischen Aufhängemechanismus angeordnet, der an dem Bogenstück befestigt ist, welches die beiden Längsstreben vorn am Fahrzeug verbindet. 



   Der Motor und der Kühler werden in 10 bzw. in 11 (Fig. 2) angeordnet ; das Getriebegehäuse ist auf der Achse angebracht ; die Motorachse ist durch eine Übertragungswelle bis zum Kardan des Hinterrades (Antriebrades) verlängert. 



   Die Elastizität der Aufhängung des Untergestelles ist durch zylindrische Schraubenfedern 12 gesichert, die sehr geschmeidig sind und mit   Stossfängern   13 (Fig. 2) versehen sind, welche in Metallhülsen eingebettet sein können. 



   Die   hauptsächlichsten   Vorteile eines rautenförmigen Untergestelles sind folgende : a) Vergrösserung der Stabilität und Sicherheit, b) Vermeidung des   Überschlagens   im Falle des Platzens eines Reifens, c) sehr weiches Rollen in Verbindung mit grossmöglichster   Abschwächung   der Wirkung auftretender Stösse und eine Verminderung des Verschleisses,   d)   Wirtschaftlichkeit in der Bauart, e) Vermeidung des 
 EMI2.1 
 zierung des Widerstandes bei der Lenkung und infolgedessen Reduzierung des Verschleisses derselben.

   Die Kupplung der drei Räder a, b, d sorgt dafür, dass der Widerstand in der   Lenkung   derart vermindert wird, dass Brüche der Lenkung, welche allgemein sehr häufig auftreten und   die Ursache schwerer Unglüeks-   fälle bilden, nicht mehr zu befürchten sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Fahrzeuggestell für Kraftwagen mit vier, in Rautenform angeordneten Rädern, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell aus zwei starr miteinander verbundenen, in einem gewissen Abstande voneinander liegenden, übereinander angeordneten Gestellrahmen (1, l) besteht, die als Stütze für vier Paar einander gegenüberliegenden Schraubenfedern und Gegenfedern dienen, zwischen denen die bezüglichen Räder derart angeordnet sind, dass die Last auf die vier Räder gleichmässig verteilt wird, von denen das hintere Rad als Antriebsrad dient, während das vordere Rad und die beiden seitlichen Räder bezüglich der Steuerung mittels einer sondergebauten Lenkgestängevol'1'ichtung verbunden sind.
AT102351D 1924-05-30 1924-05-30 Kraftfahrzeuguntergestell. AT102351B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT102351T 1924-05-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT102351B true AT102351B (de) 1926-01-25

Family

ID=3620881

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT102351D AT102351B (de) 1924-05-30 1924-05-30 Kraftfahrzeuguntergestell.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT102351B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1555234A1 (de) Radaufhaengung fuer gelenkte Fahrzeugraeder,insbesondere Kraftfahrzeug-Vorderraeder mit negativem Rollradius des Rades
AT102351B (de) Kraftfahrzeuguntergestell.
DE1737686U (de) Anordnung der federung, insbesondere der luftfederung fuer kraftfahrzeuge.
DE542656C (de) Stossauffangstange fuer Kraftfahrzeuge
DE953228C (de) Anordnung der Luftfederung bei Kraftfahrzeugen
AT131194B (de) Vorderachslagerung für Kraftwagen mit Verbindung der Achse mit dem Rahmen mittels einer am gefederten Rahmen angelenkten Verstrebung.
AT166983B (de) Fahrgestell für Kraftfahrzeuge
DE1780036C3 (de) Federung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Sattelschlepper, mit drei Radachsen
DE4010164C2 (de)
DE1817724U (de) Hinterachse fuer doppellachsaggregate von anhaengern.
DE10334156A1 (de) Achsaufhängung eines Nutzfahrzeugs
DE824138C (de) Federung fuer Fahrzeuge, insbesondere landwirtschaftliche
DE658143C (de) Rollwerk fuer Flugzeuge
DE2939359A1 (de) Anhaenger mit einer an laengslenkern gefuehrten achse
DE1480154B1 (de) Radaufhaengung fuer Doppelachsen von Strassen- oder Gelaendefahrzeugen,mit einer in Fahrzeuglaengsrichtung verlaufenden,mittels Kraftantrieb verschwenkbaren Dreiecksschwinge
DE647102C (de) Gleisfahrzeug mit mindestens einer Achsgruppe von zwei zwangslaeufig durch den Ausschlag des Wagenkastens radial gelenkten Achsen
AT142615B (de) Lastwagen.
DE596666C (de) Eisenbahnmittelpufferkupplung mit auf der Zugstange zu beiden Seiten der Kopfschwelle des Fahrzeugrahmens angeordneten Stahl- und Gummifedern
AT142297B (de) Fahrzeugrahmen.
AT128913B (de) Kraftwagenfahrgestell mit mindestens sechs Laufrädern und zwei gegeneinander abgefederten Tragrahmen.
AT156195B (de) Abfederung für den Wagenkasten von Kraft- und sonstigen Fahrzeugen.
AT123590B (de) Steuervorrichtung an gefederten Kraftwagen gegen das Außenneigen beim Bogennehmen.
AT139163B (de) Notbremse für Kraftfahrzeuge zur Verhinderung des Schleuderns.
AT78206B (de) Hinterachsbrücke für Kraftfahrzeuge.
AT135028B (de) Bremsbetätigungsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.