AT10248U1 - Vorrichtung zum bearbeiten von bodenflächen - Google Patents

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AT10248U1 AT0067307U AT6732007U AT10248U1 AT 10248 U1 AT10248 U1 AT 10248U1 AT 0067307 U AT0067307 U AT 0067307U AT 6732007 U AT6732007 U AT 6732007U AT 10248 U1 AT10248 U1 AT 10248U1
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description

2 AT 010 248 U1
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Bodenflächen, insbesondere Grünlandflächen, welche an einem motorbetriebenen Fahrzeug, beispielsweise Traktor festlegbar ist, mit einem Rahmen, in bzw. an welchem eine Mehrzahl von in Reihen und Spalten angeordneten Zinken gelagert ist, welche in einer Gebrauchsstellung der Vorrichtung die Bodenfläche beaufschlagen und insbesondere teilweise in diese eindringen.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der DE-C 197 35 896 bekannt, wobei diese bekannte Vorrichtung zum Bearbeiten von Rasenflächen insbesondere darauf abzielt, eine Bearbeitung von unebenen oder modellierten Rasenflächen zu ermöglichen, welche gegebenenfalls Bereiche mit einer von einer ebenen Oberfläche abweichenden Kontur aufweisen. Bei dieser bekannten Ausführungsform sind einzelne Rahmenteile des die Zinken tragenden Rahmens wenigstens teilweise gegeneinander verschwenkbar, um einer derartigen unebenen Kontur folgen zu können. Mit dieser bekannten Ausführungsform ist jedoch lediglich ein Vertiku-tieren bzw. Auskämmen der Rasenfläche möglich, während eine tiefergehende Bearbeitung der Bodenfläche nicht erzielbar ist.
Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, um neben einer lediglich oberflächlichen Bearbeitung auch eine Aufbereitung der Bodenfläche für beispielsweise nachfolgende Bearbeitungsvorgänge zu ermöglichen.
Zur Lösung dieser Aufgaben ist eine Vorrichtung der eingangs genannten Art im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß vor den Zinken eine Mehrzahl von im wesentlichen vertikalen, scheibenartigen Schneiden vorgesehen ist, welche in der Gebrauchsstellung wenigstens teilweise in die Bodenfläche eindringen. Dadurch, daß erfindungsgemäß eine Mehrzahl von im wesentlichen vertikalen, scheibenartigen Schneiden vorgesehen ist, welche wenigstens teilweise in die Bodenfläche eindringen, wird sichergestellt, daß selbst bei verdichteten bzw. harten Böden, insbesondere Grünlandflächen, durch die vertikalen, scheibenartigen Schneiden Schnitte in der Bodenfläche ausgebildet werden, in welche in weiterer Folge die am Rahmen gelagerten Zinken eintreten können, so daß ein Aufreißen der Bodenfläche für nachfolgende Bearbeitungsvorgänge erzielbar ist. Für eine zuverlässige Lagerung der scheibenartigen Schneiden wird gemäß einer bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, daß die scheibenartigen Schneiden in bzw. an einem gemeinsamen Träger insbesondere verstellbar gelagert sind. Ein derartiger Träger kann beispielsweise entsprechend mit dem Rahmen, welcher die Zinken trägt, gekoppelt sein bzw. werden, wobei durch die darüber hinaus vorgesehene, bevorzugte, verstellbare Anordnung bzw. Lagerung der scheibenartigen Schneiden am Träger eine Anpassung an unterschiedliche Bearbeitungsvorgänge vorgenommen werden kann. So kann beispielsweise in Abhängigkeit von der Beschaffenheit der zu bearbeitenden Bodenfläche die Tiefe eines Eindringens der schneidenartigen Scheiben zur Vorbereitung der nachfolgenden Bearbeitungsvorgänge, welche beispielsweise durch die Zinken erfolgen, entsprechend eingestellt werden.
Zur Schonung der scheibenartigen Schneiden insbesondere bei Vorhandensein von Steinen oder dgl. in der zu bearbeitenden Bodenfläche wird gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, daß die scheibenartigen Schneiden und/oder der Träger federbeaufschlagt gelagert ist bzw. sind. Durch eine derartige Lagerung der scheibenartigen Schneiden und/oder des Trägers entgegen einer elastischen Beaufschlagung, beispielsweise entgegen einer Federbeaufschlagung, wird sichergestellt, daß bei einem Auftreffen der scheibenartigen Schneiden auf ein Hindernis, beispielsweise einen Stein, wenigstens einige der scheibenartigen Schneiden entsprechend entgegen der Beaufschlagungs- bzw. Federkraft zurückweichen können, um eine Beschädigung der Schneiden und/oder des Trägers zu vermeiden oder um ein vollständiges Austreten sämtlicher Schneiden aus der zu bearbeitenden Bodenfläche zu verhindern, falls diese an einem im wesentlichen starren Träger oder gemeinsamen Träger gelagert wären. 3 AT 010 248 U1 Für eine weitere Anpassung an gegebenenfalls unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten oder Hindernisse wird gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, daß die scheibenartigen Schneiden einzeln oder gruppenweise an dem Träger gelagert sind.
Wie oben bereits angedeutet, kann eine Kopplung zwischen dem Träger für die scheibenartigen Schneiden und dem die Zinken tragenden Rahmen vorgesehen sein, wobei in diesem Zusammenhang erfindungsgemäß vorgeschlagen wird, daß die scheibenartigen Schneiden und/oder der Träger relativ zu dem die Zinken tragenden Rahmen verstellbar, insbesondere anhebbar und absenkbar angeordnet ist bzw. sind, wie dies einer weiters bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung entspricht.
Zum Schutz der Schneiden und/oder der nachfolgenden Zinken bzw. zur Durchführung einer zumindest vorbereitenden Einebnung der zu bearbeitenden Bodenfläche wird gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, daß den Schneiden ein plattenartiges Schild bzw. Prallblech vorgeschaltet ist.
Zur Durchführung unterschiedlicher Bearbeitungsvorgänge wird gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, daß Zinken unterschiedlicher Dicke bzw. Stärke und/oder Elastizität an dem Rahmen gelagert sind. Durch entsprechende Wahl der Dicke bzw. Stärke und/oder Elastizität der an dem Rahmen gelagerten Zinken können unterschiedliche Bearbeitungsvorgänge, beispielsweise unter Berücksichtigung eines gewünschten Eindringens der Zinken in den Boden nach Durchführung der vorbereitenden Schneidvorgänge durch die scheibenartigen Schneiden vorgenommen bzw. durchgeführt werden. Für eine vorbereitende Auflockerung der zu bearbeitenden Bodenfläche wird gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, daß Zinken größerer Stärke bzw. Dicke näher zum die Vorrichtung ziehenden Fahrzeug als eine geringere Stärke aufweisende Zinken an dem Rahmen festgelegt sind. Durch die Zinken größerer Stärke bzw. Dicke erfolgt ein Aufreißen bzw. ein entsprechendes Bearbeiten des Bodens, während durch die nachfolgenden Zinken geringerer Stärke ein Zerkleinern und/oder Verteilen der durch die vorangehenden Zinken größerer Stärke bzw. Dicke vorbereiteten Bodenstücke erfolgt.
Insbesondere zur Erzielung einer schonenden Bearbeitung der Bodenfläche wird gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, daß die Zinken verstellbar und/oder elastisch nachgiebig gelagert sind.
Zur Durchführung weiterer Bearbeitungsvorgänge, insbesondere zu einem Glätten bzw. Verdichten nach der durch die Schneiden und Zinken vorgesehenen bzw. durchgeführten Auflockerung bzw. Bearbeitung des Bodens wird darüber hinaus bevorzugt vorgeschlagen, daß eine Walze vorgesehen ist, welche in einer auf der zu bearbeitenden Bodenfläche aufliegenden Stellung hinter den Zinken angeordnet ist. Eine derartige Walze kann ein entsprechend hohes Gewicht aufweisen, um den gewünschten Glätt- bzw. Verdichtungsvorgang der bearbeiteten Bodenfläche zu ermöglichen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Walze relativ zu dem die Zinken tragenden Rahmen anhebbar und absenkbar angeordnet ist. Durch ein derartiges Anheben der Walze relativ zu dem die Zinken tragenden Rahmen wird eine durch das gegebenenfalls hohe Gewicht der Walze entsprechende Beaufschlagung des Rahmens sowie der Zinken erzielt, so daß ein tieferes Eindringen der Zinken und gegebenenfalls der Schneiden in den Boden zur Bearbeitung eines eine größere Dichte aufweisenden Oberflächenbereichs des Bodens möglich und erzielbar wird. Durch entsprechende Wahl des Gewichts der Walze sowie der Position der Walze relativ zu dem die Zinken tragenden Rahmen läßt sich die gewünschte Eindringtiefe der Zinken in den Boden entsprechend beeinflussen bzw. einstellen. 4 AT 010 248 U1
Insbesondere unter Berücksichtigung des gegebenenfalls vergleichsweise hohen Gewichts und der damit verbundenen Belastung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, daß die Walze entfernbar angeordnet ist. Durch eine derartige Entfernbarkeit wird sichergestellt, daß die Walze lediglich in Fällen vorge-5 sehen bzw. angeordnet wird, in welchen ihr Einsatz zur gewünschten Bodenbearbeitung erforderlich ist.
Zusätzlich oder alternativ zu einer ein gegebenenfalls relativ hohes Gewicht aufweisenden Walze kann für eine Beeinflussung des Eindringens insbesondere der Zinken in den Boden io darüber hinaus vorgesehen sein, daß der die Zinken tragende Rahmen mit einem insbesondere entfernbaren Gewicht beaufschlagbar angeordnet ist, wie dies einer weiters bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung entspricht. Durch ein derartiges insbesondere entfernbares Gewicht kann wiederum die Eindringtiefe der Zinken abhängig von der vorzunehmenden, gewünschten Bearbeitung eingestellt werden. 15
Zusätzlich zu den durch die vorgeschalteten Schneiden sowie die Zinken als auch die gegebenenfalls vorzusehende, nachgeschaltete Walze vorzunehmenden Bearbeitungsvorgänge der Bodenfläche kann beispielsweise unmittelbar nach einem Auflockern bzw. Bearbeiten des Bodens durch die vorgeschalteten Schneiden und die Zinken gleichzeitig eine Aussaat von 20 Saatgut erfolgen, wobei in diesem Zusammenhang gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgeschlagen wird, daß an der Vorrichtung zusätzlich eine Sävorrichtung insbesondere im Bereich der während des Bearbeitungsvorgangs hinteren Zinken anordenbar gelagert ist. Eine derartige Sävorrichtung läßt sich in einfacher Weise insbesondere an dem die Zinken tragenden Rahmen anordnen bzw. festlegen, so daß 25 während des Bearbeitungsvorgangs der Bodenfläche gleichzeitig ein Saatvorgang durchgeführt wird, wobei durch die nachgeschaltete Walze unmittelbar ein Einarbeiten des Saatguts und Verdichten des Bodens sowie des darin aufgenommenen Saatguts erfolgen kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der beiliegenden Zeichnung schematisch darge-30 stellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische, schematische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Bearbeiten von Bodenflächen, wobei ein Zugfahrzeug nicht dargestellt ist; 35 Fig. 2 in einer Seitenansicht die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einer teilweise vereinfachten Darstellung;
Fig. 3 in einer zu Fig. 2 ähnlichen Darstellung eine Seitenansicht einer abgewandelten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer zusätzlichen Walze; und Fig. 4 in einer zu Fig. 3 ähnlichen Darstellung die Vorrichtung von Fig. 3 mit geänderter Ar-40 beitsposition der zusätzlichen Walze.
In Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, daß an einem allgemein mit 1 bezeichneten Rahmen einer Vorrichtung zur Bearbeitung einer Bodenfläche, insbesondere einer Grünlandfläche, eine Mehrzahl von Zinken 2 und 3 gelagert ist. 45
Die Zinken 2 und 3 sind in einer Mehrzahl von Reihen und Spalten angeordnet, wobei ersichtlich ist, daß die Zinken 2 eine gegenüber den Zinken 3 größere Dicke bzw. Stärke aufweisen und somit, wie dies in weiterer Folge noch im Detail erörtert werden wird, zu einem tieferen Eindringen bzw. Bearbeiten des Bodens herangezogen werden. Demgegenüber weisen die so Zinken 3 eine geringere Dicke bzw. Stärke auf und sind in einem gegenüber den Zinken 2 verringerten, gegenseitigen Abstand angeordnet, so daß durch die in der schematisch mit 4 angedeuteten Bewegungs- bzw. Bearbeitungsrichtung nachgeschalteten Zinken 3 eine Zerkleinerung bzw. Glättung der durch die Zinken 2 bearbeiteten Bodenoberfläche sowie der von der Bodenoberfläche gelösten Bodenschollen bzw. -elemente vorgenommen wird. 55 5 AT010 248 U1
Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich, sind sowohl die Zinken 2 als auch die Zinken 3 elastisch, insbesondere gegen eine Federvorspannung, gelagert.
Dem Rahmen 1, welcher die Zinken 2 und 3 trägt, ist eine Mehrzahl von scheibenartigen Schneiden 5 vorgelagert, wobei die scheibenartigen Schneiden 5 an einem schematisch mit 6 bezeichneten Träger gelagert sind, wobei der Träger 6 am Träger 1 für die Zinken 2 und 3 gelagert bzw. mit diesem gekoppelt ist. Eine Achse zur Kopplung der Träger 1 und 6 ist mit 7 angedeutet.
Die scheibenartigen Schneiden 5 sind, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, gruppenweise an einer mit 8 bezeichneten Welle gelagert, wobei insbesondere zu einem Ausweichen bei Auftreten von Hindernissen die Schneiden 5 entweder einzeln oder zumindest gruppenweise verstellbar bzw. insbesondere gegen eine Federbelastung beaufschlagbar höhenverstellbar sind, wobei eine derartige Feder nicht näher dargestellt ist.
Darüber hinaus ist ersichtlich, daß den scheibenartigen Schneiden 5, welche entsprechend ihrer relativen Höheneinstellung zu den Zinken 2 und 3 in der zu bearbeitenden Bodenfläche im wesentlichen vertikale, vorbereitende Schnitte ausführen, ein Schild bzw. Prallblech 9 vorgeschaltet ist, wobei ein Träger für dieses Schild mit 10 bezeichnet ist. Durch das vorgeschaltete Schild 9, welches gegebenenfalls eine von einer ebenen Oberfläche abweichende Kontur 11 aufweisen kann, wird einerseits ein Schutz der nachfolgenden Schneiden 5 erzielt und es wird darüber hinaus eine vorbereitende Glättung der zu bearbeitenden Bodenoberfläche möglich.
Ein insbesondere motorbetriebenes Fahrzeug, beispielsweise ein Traktor, an welchem die in den Zeichnungen dargestellte Vorrichtung festlegbar ist, ist nicht näher dargestellt, wobei entsprechende Anlenkeinrichtungen für sich gesehen bekannt sind. Über eine derartige Anlenkung an ein Fahrzeug kann auch eine entsprechende Hebe- und Absenkbewegung der Vorrichtung vorgenommen werden, so daß einerseits nach einem Anheben von der zu bearbeitenden Bodenoberfläche die Vorrichtung durch das Fahrzeug bzw. Zugfahrzeug transportiert werden kann und andererseits durch ein entsprechendes Absenken bzw. durch Wahl der Absenktiefe die Tiefe eines Eindringens sowohl der Schneiden 5 als auch der nachgeschalteten Zinken 2 und 3 entsprechend der gewünschten Bearbeitung beeinflußt werden kann.
Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform ist ersichtlich, daß an dem Rahmen 1, welcher die Zinken 2 und 3 trägt, über einen zusätzlichen Rahmen bzw. Träger 12 eine nachgeschaltete Walze 13 gelagert ist, wobei die Walze 13 über wenigstens ein Zylinderkolbenaggregat 14 in unterschiedlichen Stellungen relativ zu dem die Zinken 2 und 3 tragenden Rahmen 1 gebracht werden kann.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Position ist ersichtlich, daß die Walze 13 von den zu bearbeitenden Bodenoberfläche 15 angehoben ist, so daß durch die beispielsweise ein relativ hohes Gewicht aufweisende Walze 13, welche sich in Abstand von der zu bearbeitenden Bodenoberfläche 15 befindet, ein entsprechend dem gewünschten Bearbeitungsvorgang im wesentlichen wählbares Eindringen sowohl der Schneiden 5 als auch der nachgeschalteten Zinken 2 und 3 erzielbar ist. Für den Fall einer nach Durchführung der Bearbeitung der Bodenfläche 15 durch die Schneiden 5 sowie die Zinken 2 und 3 gewünschten Glättung der Bodenoberfläche kann beispielsweise die Walze 13 in eine an die Bodenfläche 15 anliegende Lage abgesenkt werden, wie dies schematisch durch die Position 13' in Fig. 3 angedeutet ist.
In der Darstellung gemäß Fig. 4 ist die Walze 13 hinausgehend über die in Fig. 3 schematisch mit 13' angedeutete Lage weiter abgesenkt, so daß sich sowohl die Schneiden 5 als auch die Zinken 2 und 3 in Abstand von der zu bearbeitenden Bodenfläche 15 befinden. Die in Fig. 4 dargestellte Lage bzw. Arbeitsposition kann beispielsweise für den Fall eingenommen

Claims (14)

  1. 6 AT 010 248 U1 werden, daß nach einer in einem vorangehenden Bearbeitungsvorgang erfolgten Aufbereitung bzw. Vorbereitung der Bodenfläche 15 über eine schematisch mit 16 angedeutete Sävorrichtung ein Ausbringen von Saatgut insbesondere im Bereich der in Bewegungsrichtung 4 nachgeschalteten Zinken 3 erfolgt, so daß durch die Walze 13 ein Einarbeiten des Saatguts bei gleichzeitigem Verdichten und Glätten der Bodenfläche 15 vorgenommen wird. Anstelle der in Fig. 3 und 4 dargestellten Walze 13, welche insbesondere in dem in Fig. 3 dargestellten Zustand durch ein Anheben ein gewünschtes Eindringen der Zinken 2 und 3 sowie der vorgeschalteten Schneiden 5 für eine gewünschte Bearbeitung der Bodenfläche 15 ermöglicht, kann ein insbesondere entfernbares Gewicht vorgesehen bzw. an dem Rahmen 1 für die Zinken 2 und 3 gelagert sein, um die Bearbeitungstiefe oder Eindringtiefe der Schneiden 5 und Zinken 2 und 3 entsprechend zu beeinflussen. Darüber hinaus können die Schneiden 5 verstellbar an dem Träger 6 bzw. der Welle 8 gelagert sein, um beispielsweise den Abstand zwischen benachbarten Schneiden 5 für unterschiedliche Einsatz- bzw. Bearbeitungszwecke zu ändern. Ansprüche: 1. Vorrichtung zum Bearbeiten von Bodenflächen, insbesondere Grünlandflächen, welche an einem motorbetriebenen Fahrzeug, beispielsweise Traktor festlegbar ist, mit einem Rahmen, in bzw. an welchem eine Mehrzahl von in Reihen und Spalten angeordneten Zinken gelagert ist, welche in einer Gebrauchsstellung der Vorrichtung die Bodenfläche beaufschlagen und insbesondere teilweise in diese eindringen, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Zinken (2, 3) eine Mehrzahl von im wesentlichen vertikalen, scheibenartigen Schneiden (5) vorgesehen ist, welche in der Gebrauchsstellung wenigstens teilweise in die Bodenfläche (15) eindringen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die scheibenartigen Schneiden (5) in bzw. an einem gemeinsamen Träger (6) insbesondere verstellbar gelagert sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die scheibenartigen Schneiden (5) und/oder der Träger (6) federbeaufschlagt gelagert ist bzw. sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die scheibenartigen Schneiden (5) einzeln oder gruppenweise an dem Träger (6) gelagert sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die scheibenartigen Schneiden (5) und/oder der Träger (6) relativ zu dem die Zinken (2, 3) tragenden Rahmen (1) verstellbar, insbesondere anhebbar und absenkbar angeordnet ist bzw. sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Schneiden (5) ein plattenartiges Schild (9) vorgeschaltet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Zinken (2, 3) unterschiedlicher Dicke bzw. Stärke und/oder Elastizität an dem Rahmen (1) gelagert sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Zinken (2) größerer Stärke bzw. Dicke näher zum die Vorrichtung ziehenden Fahrzeug als eine geringere Stärke aufweisende Zinken (3) an dem Rahmen (1) festgelegt sind.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (2, 3) verstellbar und/oder elastisch nachgiebig gelagert sind. 7 AT 010 248 U1
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß darüber hinaus eine Walze (13) vorgesehen ist, welche in einer auf der zu bearbeitenden Bodenfläche (15) aufliegenden Stellung hinter den Zinken (2, 3) angeordnet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (13) relativ zu dem die Zinken (2, 3) tragenden Rahmen (1) anhebbar und absenkbar angeordnet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (13) entfernbar angeordnet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zinken (2, 3) tragende Rahmen (1) mit einem insbesondere entfernbaren Gewicht beaufschlagbar angeordnet ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorrichtung zusätzlich eine Sävorrichtung (16) insbesondere im Bereich der während des Bearbeitungsvorgangs hinteren Zinken (3) anordenbar gelagert ist. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen
AT0067307U 2007-11-08 2007-11-08 Vorrichtung zum bearbeiten von bodenflächen AT10248U1 (de)

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WO2012136173A1 (en) * 2011-04-04 2012-10-11 Farmet A.S. Soil treatment machine

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