AT10249U1 - Steinkorb - Google Patents
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- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
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- E02D29/02—Retaining or protecting walls
- E02D29/0208—Gabions
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Description
2 AT 010 249 U1
Die Erfindung betrifft einen Behälter bzw. einen Korb zur Aufnahme von stückigem Steinmaterial oder Schüttgut gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Derartige Körbe werden im Bereich von Gartenanlagen zur Aufnahme von größeren Pflanzen sowie zum Stützen von Abhängen verwendet. Körbe zur Aufnahme von Schüttgut nach dem Stand der Technik werden im Ganzen hergestellt, wobei die Seitenwände, welche aus Metallgittern gebildet sind, üblicherweise mit einer Bodenplatte verbunden sind sowie mit im oberen Endbereich der Metallgitter angebrachten bzw. angeordneten Verstärkungen oder Verdrehungen verschweißt sind. Dies wirkt sich nachteilig aus, da für den Transport sowie für die Lagerung große Mengen an Lagerplatz zur Aufnahme der einzelnen Behälter benötigt werden.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, den Platzbedarf für die entsprechenden Behälter zu minimieren und trotzdem eine hohe Stabilität der Behälter in Gebrauch zu gewährleisten.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird mit den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruchs 1 gelöst. Erfindungsgemäß wird der entsprechende Platzbedarf reduziert, wobei die Metallgitter, welche die Seitenwände des Behälters bilden, für die Lagerung nur einen sehr geringen Lagerraum verglichen mit den fertig zusammengesetzten Behältern benötigen. Es besteht der Vorteil, dass sich die Steine im Bereich zwischen den entsprechenden Seitenwänden des Behälters und des Innenbehälters befinden und eine Pflanze oder ein Ziergegenstand in den Innenbehälter eingesetzt werden kann. Es kommt hierbei zu keiner Vermischung und zu keinem Eindringen der Steine in den Innenbehälter.
Ein Behälter gemäß dem Anspruch 3 ist gewichtsreduziert und einfach zu fertigen.
Ein Behälter gemäß den Ansprüchen 5 und 6 ist besonders einfach herzustellen.
Die Ausführungsform gemäß Anspruch 7 ist gewichtssparend.
Ausführungsformen gemäß den Ansprüchen 8 und 10 sind einfach herzustellen.
Ausführungsformen gemäß Anspruch 9 verhindern das Austreten des Füllguts aus dem Behälter.
Gemäß den Ansprüchen 11 und 13 wird die Stabilität des Steinkorbs verbessert.
Gemäß Anspruch 12 wird ein einfaches Stapeln gewährleistet.
Gemäß den Ansprüchen 14 und 16 wird eine erhöhte Stabilität sowie ein einfacher Aufbau gewährleistet.
Ein Behälter gemäß den Ansprüchen 15 bis 17 ist mit geringem Aufwand herzustellen und gewährleisten einen besonders stabilen Aufbau.
Gemäß Anspruch 18 kann ein Behälter an die entsprechenden Bedürfnisse des Kunden angepasst werden.
Gemäß den Ansprüchen 19 und 20 wird die Fertigung der Seitenwände aus Metallgittern erheblich vereinfacht.
Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Steinkorb in perspektivischer Ansicht. 3 AT 010 249 U1
Fig. 2 zeigt einen erfindungsgemäßen Steinkorb in Frontal- bzw. Seitenansicht.
Fig. 3 zeigt den erfindungsgemäßen Steinkorb im Grundriss von oben.
Fig. 4 zeigt schematisch eine Ausführungsform des Steinkorbs mit einer gemeinsamen Grundplatte für den Behälter und den Innenbehälter.
Fig. 5 zeigt schematisch eine Ausführungsform des Steinkorbs mit einer durchgängigen Grundplatte und einer eine Ausnehmung aufweisenden Bodenplatte des Innenbehälters.
Fig. 6 zeigt schematisch eine Ausführungsform des Steinkorbs mit einer eine Ausnehmung aufweisenden Grundplatte und einer durchgängigen Bodenplatte des Innenbehälters.
Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Steinkorb umfasst einen Behälter 11 sowie einen in dessen Innenbereich angeordneten Innenbehälter 4. Der Behälter 11 umfasst eine Grundplatte 1 und Seitenwände 2. Die Seitenwände 2 des Behälters 11 sind aus Metallgitter gebildet, die Grundplatte 1 ist entweder aus Beton gegossen oder aus Metall gebildet. An den Seitenwänden 2 des Behälters 11 sind an der Unterseite Befestigungsmittel, insbesondere Ösen, vorgesehen, welche eine Verschraubung der Grundplatte 1 mit den Seitenwänden 2 des Behälters 11 ermöglichen.
In das Innere des Behälters 11 ist der Innenbehälter 4 eingesetzt, dessen Seitenwände 5 aus Metallgitter gebildet sind und nach unten und innen geneigt verlaufen, wobei jeder der Seitenwände 5 des Innenbehälters 4 zu den entsprechenden Seitenwänden 2 beabstandet ist. Die Seitenwände 5 des Innenbehälters 4 können mit einer aus Metallgitter geformten Bodenplatte 6 versehen sein, welche mit dem die Seitenwände 5 des Innenbehälters 4 bildenden Metallgitter verschweißt sind. Der Innenbehälter 4, der in den Behälter 11 eingehängt bzw. kürzer als der Behälter 4 ist, kann auch unten offen ausgebildet sein (Fig. 2).
An der Oberseite der Seitenwände 2 des Behälters 11 ist eine Versteifung 3 vorgesehen, an der Oberseite des Innenbehälters 4 ist eine Versteifung 7 vorgesehen, welche beide aus dem selben Material und insbesondere aus Leisten gebildet sind und entlang der gesamten Oberkante der Seitenwände 2, 5 angeordnet sind. Zwischen diesen Versteifungen 3, 7 sind Verstrebungen 10 vorgesehen, welche die Position des Innenbehälters 4 in Bezug auf den Behälter 11 festlegten.
Analog können auch an der Unterseite der Seitenwände 2, 5 des Behälters 11 sowie des Innenbehälters 4 Versteifungen 3, 7 vorgesehen werden.
Die Seitenwände 2 des Behälters 11 sind mit der Grundplatte 1 verschraubt bzw. mit Schrauben verbunden. Üblicherweise werden hierfür an dem Metallgitter, welches die Seitenwand 2 bildet oder an den Versteifungen der Unterseite der Seitenwand 2 des Behälters Ösen 14 vorgesehen, durch welche Schrauben hindurchführbar sind. An den der Oberseite der Grundplatte 1 sind entsprechende Ausnehmungen 15 vorgesehen, in welche Schrauben einbringbar sind, wobei entsprechende Ösen 14 auf der Unterseite der Seitenwand 2 des Behälters direkt über den Ausnehmungen 15 angeordnet sind. Bei den Ausnehmungen 15 handelt es sich entweder um durchgängige Löcher oder um Sacklöcher, welche zumindest in einem Teilbereich ein Gewinde aufweisen. Die Schrauben werden beim Zusammenbau des Korbs durch die Ösen 14 am Metallgitter in die Ausnehmungen 15 der Grundplatte 1 eingebracht. Handelt es sich bei den Ausnehmungen 15 um durchgängige Löcher, werden die Schrauben an der Rückseite der Grundplatte 1 mit Muttern oder Ähnlichem fixiert. Handelt es sich jedoch um Sacklöcher, werden die Schrauben in diese eingeführt und anschließend mittels des Innengewindes fixiert bzw. festgesetzt.
Die Seitenwände 2, 5 des Behälters 11 bzw. des Innenbehälters 4 können aus mehreren
Claims (19)
- 4 AT010 249 U1 Einzelgittern geformt sein, welche an ihren Kanten verschweißt und gegebenenfalls mit Kantenversteifungen, welche aus Streben gebildet sind, verstärkt sind. Die Herstellung ebenwandiger Behälter 11 bzw. Innenbehälter 4 lässt sich mittels dieser Methode einfach bewerkstelligen. 5 Die Stapelbarkeit und die damit einhergehende Platzersparnis wird dadurch erzielt, dass die Seitenwände 2, 5 des Behälters 11 und/oder des Innenbehälters 4 im Querschnitt eine einfache, insbesondere rechteckige, quadratische, kreisförmige, ovale oder elliptische Form aufweisen und, insbesondere in ihrer Raumform, einen gegebenenfalls abgestumpften Konus ausbilden, wobei sich die Raumform nach unten hin verjüngt. Dementsprechend weisen parallele io Querschnittsflächen des Behälters 11 und/oder des Innenbehälters 4 ähnliche Form auf. Innenbehälter 4 und Behälter 11 können auch eine unterschiedliche und voneinander unabhängige Querschnittsform aufweisen, wobei jedoch zu beachten ist, dass der Innenbehälter 4 vom Behälter 11 zu beabstanden ist, um das Befüllen des Bereichs zwischen Innenbehälter 4 und 15 Behälter 11 mit Schüttgut bzw. Steinen zu gewährleisten. In der Herstellung ist es einfach, dass die Seitenwände 2, 5 des Behälters 11 und des Innenbehälters 4 zueinander parallel verlaufen. Um eine entsprechende Beabstandung zu erreichen, können der Behälter 11 und der Innenbehälter 4 über in deren oberen Endbereichen, insbeson-20 dere über die am oberen Kantenbereich des Behälters 11 und des Innenbehälters 4 befindlichen Versteifungen 3, 7 angeordnete Verstrebungen 10 miteinander verbunden werden. Alternativ kann die Bodenplatte 6 wie auch die Grundplatte 1 derart ausgebildet sein, dass in ihrem Mittenbereich eine Ausnehmung ausgebildet ist bzw. dass die Grundplatte 1 oder die 25 Bodenplatte 6 als Ringbauteil ausgebildet sind. In einer weiteren Ausführungsform gemäß Fig. 4 kann vorgesehen werden, dass die Seitenwände 5 des Innenbehälters 4 mit der Grundplatte 1 des Behälters 11 lösbar verbunden sind, was insbesondere durch Verschrauben erreicht werden kann. 30 Es ist vorteilhaft, wenn die Höhe des Behälters 11 und die Höhe des Innenbehälters 4 gleich ist, und dass deren obere Kanten in der selben Abschlussebene liegen. Gemäß Fig. 5 kann vorgesehen werden, dass die Grundplatte 1 durchgängig ist und die Bo-35 denplatte 6 ein Loch aufweist. Die Bodenplatte 6 ist in diesem Fall mit durchgängigen Ausnehmungen für Schrauben versehen, in welche Schrauben eingebracht sind. Diese sind durch die Bodenplatte 6 hindurchgeführt oder eingeführt und anschließend mit der Grundplatte 1 befestigt. Grundplatte 1 und Bodenplatte 6 sind miteinander starr und lösbar verbunden. 40 Gemäß Fig. 6 kann vorgesehen werden, dass die Bodenplatte 6 durchgängig ist und die Grundplatte 1 entweder durchgängig ist oder eine Ausnehmung aufweist. In beiden Fällen werden Schrauben durch die Bodenplatte 6 in die Grundplatte 1 eingebracht und somit die Grundplatte 1 gegenüber der Bodenplatte 6 fixiert bzw. starr und lösbar angeordnet. 45 Ansprüche: 1. Steinkorb bzw. Behälter zur Aufnahme von stückigem Steinmaterial mit einer Grundplatte (1) und mit Seitenwänden (2), die aus Metallgitter gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, 50 dass die Seitenwände (2) nach unten und innen zu geneigt verlaufen und mit der Grund platte (1) durch Verschrauben, insbesondere lösbar, verbunden sind, und dass in das Innere des Behälters (11) ein Innenbehälter (4) eingesetzt ist, dessen Seitenwände (5) aus Me-tallgitter gebildet sind und nach unten und innen geneigt verlaufen und im Abstand zu den Wandflächen der Seitenwände (2) des Behälters (11) liegen. 55 5 AT 010 249 U1
- 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (2) und die Seitenwände (5) die Form eines gleichschenkeligen Trapezes aufweisen.
- 3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenbehälter (4) 5 eine offene Grundfläche aufweist.
- 4. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (2) des Innenbehälters (4) geometrisch ähnliche, an die Form der Wandflächen des Behälters (11) angepasste und bezüglich des Umfangs und gegebenenfalls der Höhe verklei- io nerte Wandflächen aufweisen.
- 5. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandflächen des Innenbehälters (4) in ihrem unteren Bereich mit einer Bodenplatte (6) versehen sind bzw. durch Verschrauben, insbesondere lösbar mit der Bodenplatte (6) verbunden 15 sind.
- 6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (6) und die Grundplatte (1) mit Schrauben, insbesondere lösbar, miteinander verbunden sind. 20
- 7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (6) und/oder die Grundplatte (1) in ihrem Mittenbereich eine Ausnehmung aufweisen bzw. als Ringbauteil ausgebildet sind.
- 8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandflä chen des Behälters (11) im Querschnitt rechteckförmig, quadratisch, kreisförmig, oval oder elliptisch ausgebildet sind und in ihrer Raumform einen, gegebenenfalls abgestumpften, Konus, insbesondere einen Pyramidenstumpf oder einen Kegelstumpf, ausbilden.
- 9. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (I) und/oder Bodenplatte (6) von einem Metallgitter gebildet sind.
- 10. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (2, 5) des Behälters (11) bzw. des Innenbehälters (4) an ihren Kanten miteinander ver- 35 schweißt sind und eventuell aus Metallstreben oder Metallprofilen gebildete Kantenverstei fungen (8, 9) aufweisen.
- 11. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an den oberen und/oder unteren Kanten der Seitenwände (2, 5) des Behälters (11) und/oder des In- 40 nenbehälters (4) Versteifungen (3, 7) angeordnet, insbesondere angeschweißt, sind.
- 12. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (II) und/oder der Innenbehälter (4) eine Außen- und eine Innenform besitzen, die es ermöglicht, die jeweiligen Behälter (11,4) ineinander zu stapeln. 45
- 13. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (11) und der Innenbehälter (4) über in deren oberen Endbereichen, insbesondere im Kantenbereich, angeordnete Verstrebungen (10) verbunden sind. so 14. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (5) des Innenbehälters (4) mit der Grundplatte (1) des Behälters (11), insbesondere durch Verschrauben, lösbar miteinander verbunden sind.
- 15. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten- 55 wände (2, 5) des Behälters (11) und des Innenbehälters (4) parallel zueinander verlaufen. g AT010 249U1
- 16. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Behälters (11) und des Innenbehälters (4) gleich ist bzw. deren obere Kanten in derselben Abschlussebene liegen.
- 17. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (5) des Innenbehälters (4) mit den Seitenwänden (2) des Behälters (11) verschraubt bzw. verschraubbar sind.
- 18. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenbehälter (4) eine vom Behälter (11) unterschiedliche Querschnittsform aufweist.
- 19. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zur Grundplatte (1) parallele Querschnittsflächen des Behälters (11) und/oder des Innenbehälters (4) eine geometrisch ähnliche Form aufweisen.
- 20. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenkanten der Seitenwände (5) des Innenbehälters (4) zu den entsprechenden Seitenkanten der Seitenwände (2) des Behälters (11) parallel verlaufen. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen
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