AT102942B - Verfahren zur Trennung des Cers von Lanthan, Didym, Eisen usw. - Google Patents

Verfahren zur Trennung des Cers von Lanthan, Didym, Eisen usw.

Info

Publication number
AT102942B
AT102942B AT102942DA AT102942B AT 102942 B AT102942 B AT 102942B AT 102942D A AT102942D A AT 102942DA AT 102942 B AT102942 B AT 102942B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cerium
lanthanum
didymium
iron
solution
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Auergesellschaft Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Auergesellschaft Gmbh filed Critical Auergesellschaft Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT102942B publication Critical patent/AT102942B/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F17/00Compounds of rare earth metals
    • C01F17/20Compounds containing only rare earth metals as the metal element
    • C01F17/282Sulfates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F17/00Compounds of rare earth metals
    • C01F17/20Compounds containing only rare earth metals as the metal element
    • C01F17/206Compounds containing only rare earth metals as the metal element oxide or hydroxide being the only anion
    • C01F17/224Oxides or hydroxides of lanthanides
    • C01F17/235Cerium oxides or hydroxides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Trennung des Cers von   Lanthan, Didyni, Eisen nsw.   



   Die üblichen Arten der elektrolytischen   Aufoxydation von Cersalzlösungen,   insbesondere Ceritsulfatlösungen, bieten gewisse   Unzuträglichkeiten. Solche machen sich z.   B. bemerkbar, wenn man mit normal gesättigten, angesäuerten Lösungen arbeitet. Es scheidet sich dann während der Elektrolyse 
 EMI1.1 
 basische Cerisulfat verschmiert die Anode, so dass die Elektrolyse unterbrochen werden muss. 



   Es hat sich herausgestellt, dass sich diese   Unzuträglichkeiten   vermeiden lassen, wenn man die elektrolytische Aufoxydation in hoch konzentrierten, z. B. an   Ceritsulfat     übersättigten   Lösungen vornimmt. 



  Unter diesen Bedingungen bleibt alles Cerisalz in Lösung. Am zweckmässigsten arbeitet man so, dass man die Elektrolyse in ununterbrochenem Arbeitsgangs durchführt und hiebei zweckmässig im Verlauf der Elektrolyse, wenn die Lösung etwa zur Hälfte   aufoxydiert   ist, noch Schwefelsäure hinzufliessen lässt. 



   Aus den bereits aufoxydieren Lösungen kann man das Cerisalz durch Einfliessenlassen der Lösung in Wasser zur Abscheidung bringen. Nötigenfalls kann man die Fällung durch Abstumpfen der überschüssigen Säure mit Basen oder Carbonaten unterstützen. 



   Die zur Aufoxydation nach dem oben angegebenen Verfahren bestimmten,   übersättigten   Lösungen 
 EMI1.2 
 wässertes   Ceritsulfat   vorsichtig einträgt. 



   Das so erhaltene Cerisulfat ist weitgehend von seinen es gewöhnlich begleitenden Verunreinigungen wie z. B. Eisen, Didym, Lanthan, befreit. Die Entfernung der letzten Reste dieser Verunreinigungen aus dem Cerisulfat, das bereits   85%   Ceroxyd enthält, ist   ausserordentlich   schwer zu erreichen. Durch   Umfällen   oder Umkristallisieren des   basisehen   Ceritsulfates aus wässriger Lösung kann man zu reinen Cerverbindungen kaum gelangen, da die Verunreinigungen hartnäckig an das Cer gebunden bleiben. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass man dann zu reinen   Cerverbindungen   gelangt, wenn man die unreinen basischen Ceriverbindungen mit Elektrolytlösungen, wie z. B. Kochsalzlösung, behandelt. Das kann entweder auf die Weise geschehen, dass man das basische Cerisalz schon in einer   solchen Elektrolytlösung   
 EMI1.3 
   answäscht.   



   Man kann aber auch die basische Cerverbindung in an sich bekannter Weise fällen und dann den erhaltenen Niederschlag durch Waschen mit Elektrolytsalzlösung, insbesondere   Kochsalzlösungen,   von den das Cer begleitenden Verunreinigungen, wie Eisen, Didym und Lanthan, befreien. 



   Auf diese Weise wird mit Leichtigkeit reines Ceroxyd erhalten. Andere reine Cersalze kann man daraus in bekannter Weise durch Umsetzung mit Säuren oder Salzen erhalten. 



   Die das Cer begleitenden Erden   Didym, Lanthan usw.,   sowie auch die Verunreinigungen, wie Eisen, Aluminium usw. befinden sich teils in den Mutterlaugen, zum kleineren Teile in den Waschwässern. Die beschriebene Trennungsmethode des Cers von Lanthan, Didym, gestattet es ebenso leicht, auch diese Erden in reinem Zustande zu gewinnen, so dass das Verfahren nicht nur ein Verfahren zur Gewinnung von reinem Cer, sondern auch ein Verfahren zur Gewinnung von cerfreiem Lanthan, Didym ist. Diese letzteren Erden können aus den Mutterlaugen und aus den   Waschwässern   nach bekannter Weise wiedergewonnen werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Beispiel. Man elektrolysiert in der Weise, dass man eine durch Auflösen von etwa 400 Teilen entwässerten Ceritsulfats in etwa 1000 Teilen gekühlten Wassers hergestellte,   Übersättigte   Lösung als Anodenflüssigkeit verwendet. Als Kathodenflüssigkeit benutzt man etwa   6% ige Schwefelsäure.   Die Elektroden bestehen zweckmässig aus Blei. Man arbeitet mit Diaphragma und hält die Elektrolyse etwa sechs Stunden lang bei einer Stromdichte von 1 Amp. auf   100 cm2 Anodenfläche   in Gang. Wenn die Aufoxydation etwa bis zur Hälfte fortgeschritten ist, lässt man etwas   5% ige Schwefelsäure nachfliessen.   Nach Verlauf von sechs Stunden ist das vorhandene Cer zu ungefähr   99%   aufoxydiert. Die mittlere Stromausbeute ist sehr befriedigend. 



   Das Cerisulfat wird durch Einfliessenlassen der oxydierten Lösung in Wasser abgeschieden ; nötigenfalls kann die Abfällung durch Abstumpfen der Säure unterstützt werden. 



   Statt Wasser kann auch konzentrierte Kochsalzlösung zum Ausfällen verwendet werden, wodurch sofort eine Trennung des Cers von den Verunreinigungen erzielt werden kann. Es kann aber auch das Cerisulfat erst nachträglich mit konzentrierter Kochsalzlösung gewaschen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Trennung des Cers von Lanthan, Didym, Eisen usw. durch elektrolytisches Aufoxydieren des Cers zu einer Ceriverbindung und Abscheiden eines basischen Cerisalzes, dadurch gekeim- 
 EMI2.1 
 mit hochkonzentrierten z. B. am Ceritsulfat übersättigten Lösungen ausführt.

Claims (1)

  1. 2. Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man nach etwa zur Hälfte vollzogener. Aufoxydation Schwefelsäure zur aufzuoxydierenden Lösung hinzufliessen lässt.
    3. Verfahren zur weiteren Reinigung der nach Anspruch. 1 und 2 dargestellten basischen Ceriverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man das Cer als basische Ceriverbindung fällt und den so EMI2.2
    4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die basischen Ceriverbindungen bereits in einer Elektrolytsalzlösung, insbesondere Kochsalzlösung zur Fällung bringt und dann nach Anspruch 3 verfährt.
AT102942D 1924-01-18 1924-12-27 Verfahren zur Trennung des Cers von Lanthan, Didym, Eisen usw. AT102942B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED44787D DE431308C (de) 1924-01-18 1924-01-18 Verfahren zur elektrolytischen Aufoxydation von Cersalzloesungen, insbesondere von Ceritsulfatloesungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT102942B true AT102942B (de) 1926-03-25

Family

ID=27674431

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT102942D AT102942B (de) 1924-01-18 1924-12-27 Verfahren zur Trennung des Cers von Lanthan, Didym, Eisen usw.

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT102942B (de)
DE (1) DE431308C (de)
FR (1) FR594783A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE431308C (de) 1928-03-01
FR594783A (fr) 1925-09-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT102942B (de) Verfahren zur Trennung des Cers von Lanthan, Didym, Eisen usw.
DE1265153B (de) Verfahren zur Herstellung von reinem Nickelhydroxyd
DE2205227A1 (de) Verfahren zur isolierung von arylhydroxy-verbindungen
DE379410C (de) Verfahren zur Herstellung von Natriumbichromat aus Natriumchromat mittels Kohlensaeure
DE701417C (de) Verfahren zur Herstellung von Kaliumpermanganat auf elektrolytischem Wege
DE2435985A1 (de) Verfahren zur herstellung von aromatischen aldehyden und saeuren
DE115677C (de)
DE460935C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von organischen Saeuren und Basen aus Runkelrueben-Melasse
AT97908B (de) Verfahren zur Gewinnung von Chromalaun.
DE139567C (de)
DE482253C (de) Verfahren zur Darstellung von reinem Kaliumcarbonat
DE226108C (de)
DE378907C (de) Verfahren zur Gewinnung von Ammoniumchlorid aus den Ammoniaksodamutterlaugen
AT158270B (de) Verfahren zur Darstellung von Androstandiol-(3.17) oder dessen Stereoisomeren.
DE1492044C (de) Verfahren zur Gewinnung von Insulin aus Pankreasextrakt
DE433454C (de) Verfahren zur Herstellung von reinen Cerverbindungen
DE172508C (de)
DE239312C (de)
DE525654C (de) Verfahren zur Darstellung einer o-Amino-p-Kresolcarbondaeure
DE694546C (de) Verfahren zur Herstellung von Glutathion aus Hefe
DE558380C (de) Verfahren zur Herstellung von Essigsaeure durch elektrolytische Oxydation von AEthylalkohol
AT238137B (de) Verfahren zur Herstellung von Aluminiumhydroxyd und Kaliumsulfat aus Kalialaun
DE173977C (de)
DE910840C (de) Verfahren zur Entkupferung und Entmesingung von Eisen- und Stahlteilen
DE2613811A1 (de) Verfahren zur gewinnung von wasserstoff und sauerstoff aus wasser