AT102967B - Ablegevorrichtung für Mähmaschinen. - Google Patents

Ablegevorrichtung für Mähmaschinen.

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AT102967B
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Alois Irra
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Alois Irra
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  Ablegevorrichtung   für Mähmaschinen.   



   Die bereits bekannten Ablegevorrichtungen für Mähmaschinen, durch welche das Mähgut von der   Mähvorrichtung   abgenommen und auf ein Transportband abgelegt wird, bestehen in der Hauptsache aus einer Anzahl von Rechen, von denen jeder mittels besonderen Vorrichtungen eine der Bewegung eines Armes gleichende Schwingbewegung   ausführt   und dabei das geschnittene Getreide von der Mähvorrichtung abstreift.

   Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sieh der Gegenstand der vorliegenden Erfindung dem Wesen nach dadurch, dass hinter der Mähvorrichtung zu beiden Seiten des Transportbandes je ein um eine lotrechte Achse   versehwenkbarer Eechen   angeordnet ist, welche zwei Rechen über das dazwischen durchlaufende Transporthand einschwenken, dabei langsam vorgeschoben werden und ausserdem gegen das Ende dieser Bewegung derart gegeneinander einklappen, dass sich ihre Zinken gegenseitig durchgreifen ;

   es entsteht dadurch eine der Bewegung der beiden Arme einer Person beim Zusammenfassen des Getreides   ähnliche   Rechenbewegung, wobei diese Rechen aber stets ihre lotrechte Haltung beibehalten und auf diese Weise das   Mähgut   von der   Mähvorrichtung     a. bnehmea1   und in Schwaden zusammengefasst auf das Transportband ablegen. Weitere Einzelheiten   dienern erfmdungs-   gemäss zur   Durchführung   dieser Bewegungen der beiden Rechen. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem   Ausführungsbeispiel     dargestellt, u. zw.   zeigt Fig. 1 die Seitenansicht einer Mähmaschine mit der daran angebrachten neuartigen Ablegevorrichtung, Fig. 2 die Oberansicht hiezu und Fig. 3 die Ablegevorrichtung in Oberansicht in zwei verschiedenen
Stellungen (verkleinert). 



   An dem Rahmen 1 der Mähmaschine, der von den Räderpaaren 2 und 3   getragen wird, ist jeiae   an sich bekannte Mähvorrichtung angeordnet, die   a, is   den Teilen 4-25 besteht und das Getreide scherenartig abschneidet. Hinter derselben ist in ebenfalls bekannter Weise ein Transportband 26 angeordnet, das durch eine Antriebsvorrichtung, bestehend aus den Teilen 27-30, von der Radachse 24 aus   m   Bewegung gesetzt und durch Riemen 31 und 32 gespannt erhalten wird. 



   Hinter der Mähvorrichtung ist in entsprechendem Abstande von dieser die Ablegevorrichtung angeordnet, die aus zwei gleichartigen, gegeneinander arbeitenden Rechen 53 besteht, welche zu beiden
Seiten des Transportbandes 26 angebracht sind und das Mähgut auf dieses ablegen ; im Nachstehenden folgt nunmehr die Beschreibung eines dieser beiden Rechen, welche vollkommen gleichartig ausgeführt sind. 



   Die Bewegung der beiden Reehen 53 erfolgt von der Radaehse 24 aus mittels Zahnräder 29, 34 
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 die andernends an einem, bei 40 gelagerten Zahnbogen 39 angreift, so dass dieser während der Fahrt der Maschine durch die Pleuelstange 38 entsprechend verschwenkt wird. Der Zahnbogen 39 steht mit 
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Lager 47 angelenkt ist. Durch das Verschwenken des Tragorganes 42 während der Fahrt gleitet somit die Hülse 46 über diesem vor und zurück. 



   Die Hülse 46 trägt eine Stange 49, die in dem Anschlag 45 entsprechend geführt ist und an deren t freiem Ende der eigentliche Ablegerechen   53,   der aus verstellbaren Trägern 58 und ebensolchen Zinken 59 

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 besteht, mittels eines Gelenkes 51, 52 drehbar angebracht ist. Durch die oben beschriebene Gleitbewegung der Hülse 46 wird somit auch die Stange 49, sowie der   daran befestigte Ablegerechen 53 vor- und zurück-   geschoben, während er gleichzeitig durch die Schwenkung des Tragorganes 42 über das zwischen den beiden
Rechen 53 durchlaufende Transportband 26 ein-und wieder nach aussen geschwenkt wird. Ebendasselbe erfolgt auch gleichzeitig mit dem an der andern Seite des Transportbandes gelagerten zweiten Rechen 53. 



   Durch diese kombinierten Bewegungen der beiderseits des Transportbandes   26   angeordneten beiden Rechen 53 wird das Mähgut von der Mähvorrichtung abgestreift und gegen die Mitte zu einem
Schwaden   zusammengerafft.   Um aber diesen völlig auf das Transportband 26 ablegen zu können, ist es erforderlich, dass die beiden Reellen 53 in ihrer innersten Lage noch bis über das Transportband 26 einklappen, wobei sich die entsprechend verstellten Zinken 59 der beiden Rechen 53 gegenseitig durchgreifen. 



   Diese Bewegung wird bei den beiden Rechen 53 durch je eine Stange 54 erreicht, die an einer Nase 56 der Rechen 53 angreift und andernends in einer Führung 50 und dem Anschlag 45 geführt ist ; sie besitzt je zwei verstellbare Anschläge 57, die fallweise an den Anschlag 45 anschlagen und dadurch das völlige Einklappen der beiden Rechen 53 über das Transportband 26 bewerkstelligen. Es geschieht dies folgendermassen : Sobald zu Beginn des Einschwenken der beiden Rechen 53 diese von den Hülsen 46 vorgeschoben werden, nehmen sie bei diesem Vorwärtsgleiten auch die an ihnen angelenkten Stangen 54 mit, bis deren inneren   Anschläge   57 an die Anschläge 45 anschlagen.

   Da aber die beiden Hülsen 46 unter fortgesetztem Einschwenken noch weiter vorgeschoben werden, so können nunmehr die durch die inneren Anschläge 57 zurückgehaltenen Stangen 54 dieser Bewegung nicht länger folgen, so dass sich nun die beiden Reehen 53 um die Gelenke 55 nach innen drehen und so gegenseitig völlig über das Transportband 26 einklappen ; hiedurch legen die Rechen 53 das von der   Mähvorrichtung   zu einem Schwaden zusammengeraffte Getreide auf das Transportband 26 ab, welches diesen nunmehr nach rückwärts befördert. 



   Bei der Auswärtsbewegung der beiden Rechen 53 verbleiben diese solange umgeklappt, bis durch das Zurückgleiten der Hülsen 46 und das damit verbundene Zurückziehen der beiden Rechen 53 die äusseren   Anschläge   57 der beiden mit   zurückgenommenen   Stangen 54 an die Anschläge 45 anschlagen. 



  Durch dieses Zurückziehen haben   unterdessen   beide Rechen 53 vor sich soweit Raum gewonnen, dass sie nunmehr beim weiteren Zurückgleiten der beiden Hülsen 46 durch die nunmehr von ihren äusseren Anschlägen 57 festgehaltenen Stangen 54 wieder in ihre Anfangsstellung für den folgenden Arbeitsgang bereitgestellt werden können, ohne hiedurch das unterdessen   neugesehnittene   Getreide gegen die Mähvorrichtung   zurückzudrängen.   



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1.   Ablegevorrichtung für Mähmaschinen,   bestehend aus Ablegereehen und Transportband, gekennzeichnet durch zwei hinter der   Mähvorrichtung   der Maschine angeordnete, lotrechte und gegeneinander verschwenkbare Rechen, welche fallweise über die Mähvorrichtung hinweg über das zwischen ihnen vorgesehene, nach rückwärts umlaufende Transportband einschwenkbar sind, bei welcher Bewegung sie ihre lotrechte Haltung beibehalten,   vor-und zurückgeschoben   und gegen Ende dieser Bewegung nach einwärts umgeklappt werden, wobei sich ihre Zinken gegenseitig durchgreifen.

Claims (1)

  1. 2. Ablegevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb für das Einwärtsund Auswärtsschwenken der beiden Rechen von der Radachse der Maschine aus dadurch erfolgt, dass die Tragorgan der Rechen mit Kegelrädern versehen sind, welche mit je einem durch Pleuelstangen von der Radachse aus bewegten Zahnbogen in Eingriff stehen.
    3. Ablegevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden verschwenkbaren Tragorganen der Rechen je ein, an seinem freien Ende einen Anschlag tragender Arm befestigt ist, über welchen eine Hülse verschiebbar ist, die mittels einer Stange an dem Rahmen der Maschine angelenkt ist und beim Verschwenken des Tragorganes über dessen Arm vor-und zurückgleitet.
    4. Ablegevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Hülsen je eine Stange befestigt ist, an deren Vorderende der eigentliche Rechen angelenkt ist, welche Rechen infolge der kombinierten Bewegungen der beiden Tragorgan und der beiden Hülsen ein-bzw. auswärtsgesehwenkt und zugleich vor-bzw. zurückgeschoben werden.
    5. Ablegevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Rechen je eine weitere, mit verstellbaren Anschlägen versehene Stange angelenkt ist, welche Stangen in den Anschlägen der zugehörigen Tragorgan geführt und beim Vor-oder Zurückschieben der beiden Rechen von diesen mitgenommen werden, welche Bewegung fallweise von den Anschlägen dieser Stangen derart begrenzt wird, dass die beiden Rechen vollkommen über das zwischen ihnen durchlaufende Transportband einklappen bzw. von diesen Stangen am Ende ihrer Auswärtsbewegung wieder für den nächsten Arbeitsgang bereitgestellt werden.
AT102967D 1924-02-05 1924-02-05 Ablegevorrichtung für Mähmaschinen. AT102967B (de)

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